Rhabarberkuchen mit Pudding vegan: Rezept zum Verlieben

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen ist ein Versprechen – ein Versprechen von Wärme, von gemeinsamen Momenten, von einer kleinen Auszeit vom Alltag. Manchmal reicht schon ein Hauch, und ich bin wieder dort, im sonnigen Urlaub, als ich zum ersten Mal diesen unglaublichen Geschmack entdeckte. Es war nichts Aufregendes oder Exotisches, aber die schlichte Perfektion traf mich tief.

Der erste Bissen dieses Rhabarberkuchens mit Pudding lässt die Zeit stillstehen. Er ist nicht nur ein Kuchen, er ist eine Reise zurück in die süßesten Erinnerungen, eine Einladung, die Frühlingssonne auf der Zunge zu spüren, noch bevor der erste Sonnenstrahl den Tag erhellt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Die Kunst der Säure und Süße: Wenn die ersten zarten Rhabarberstangen im Frühling ihren Weg in die Küche finden, beginnt ein Duett der Aromen, das die Sinne erweckt. Frisch, leicht säuerlich und doch von einer süßen Umarmung getragen – dieser Kuchen ist eine Symphonie für den Gaumen.
  • Samtiger Seelenschmeichler: Die cremige Puddingfüllung ist wie eine sanfte Decke, die die knackige Säure des Rhabarbers umschmeichelt. Sie schmilzt auf der Zunge und hinterlässt eine Spur von Vanille und Zartheit, die jede Sorge vergessen lässt.
  • Bröseliger Glücklichmacher: Der Mürbeteigboden, goldbraun und leicht knusprig, bietet das perfekte Fundament. Er ist die erdige Basis, die die leichtfüßige Cremigkeit des Puddings und die spritzige Fruchtigkeit des Rhabarbers erdet und perfekt ergänzt.
  • Ein Hauch von Nostalgie, neu interpretiert: Dieses Rezept ist mehr als nur eine Abfolge von Schritten. Es ist die Erinnerung an Omas Backstube, an gemeinsames Lachen und an die einfachen Freuden, die das Leben so reich machen – nun in einer modernen, veganen Variante.
  • Der Moment, der entschleunigt: Selbst die Zubereitung wird zu einer kleinen Zeremonie. Das Kneten des Teigs, das Rühren des Puddings, das sorgfältige Belegen – all das schafft einen Raum der Ruhe, in dem nur die Zutaten und die Vorfreude zählen.

Das brauchst du

Die Magie dieses Kuchens liegt oft in den kleinen Details, angefangen bei der Güte der Zutaten. Wenn der Rhabarber gerade noch vom Feld geholt wurde und die vegane Margarine eine gute Geschmeidigkeit hat, spürt man das sofort im Ergebnis. Es sind diese einfachen, aber bewussten Entscheidungen, die einen guten Kuchen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

  • Rhabarber: Achte auf knackige, frische Stangen, idealerweise nicht zu holzig, um die perfekte Balance aus Säure und Fruchtigkeit zu erzielen.
  • Vegane Margarine: Eine gute Qualität sorgt für einen zarten Mürbeteig, der beim Backen wunderbar goldbraun und knusprig wird.
  • Veganes Puddingpulver: Der Schlüssel zur samtigen Füllung. Vanillegeschmack ist der Klassiker, aber auch andere Geschmacksrichtungen können spannend sein.
  • Pflanzliche Milch: Ob Soja, Hafer oder Mandel – wähle eine Milch, die sich gut zum Kochen eignet und einen milden Geschmack mitbringt. Sie bildet die Basis für unseren cremigen Pudding.
  • Mehl: Ein einfaches Weizen- oder Dinkelmehl eignet sich hervorragend und bildet das stabile Rückgrat für den Mürbeteig.

Die genauen Mengenangaben findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte, die dir detailliert verrät, welche Mengen du für dieses geschmackliche Meisterwerk benötigst.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Rhabarberkuchen ist in vielen Kulturen zu Hause, doch seine Wurzeln reichen tief in die Mitteleuropäische Küche zurück. Ursprünglich als Heilmittel und Gemüse genutzt, eroberte die Pflanze bald auch die süßen Töpfe und Teller. Die Kombination mit einem süßen, cremigen Gegenpart wie Pudding ist dabei kein Zufall, sondern eine weise kulinarische Entscheidung. Sie gleicht die natürliche Säure des Rhabarbers aus und schafft ein harmonisches Ganzes.

Über die Jahre hat sich das Rezept immer wieder neu erfunden, angepasst an die Verfügbarkeit von Zutaten und den Zeitgeist. Von einfachen Butterkuchenvarianten bis hin zu aufwendigen Torten – der Rhabarberkuchen zeigt seine Vielseitigkeit. Die vegane Variante ist dabei keine Abstrichelung, sondern eine bewusste Entscheidung für eine bewusstere Küche, die beweist, dass Genuss und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.

Was diesen Kuchen zeitlos macht, ist die unwiderstehliche Kombination aus Fruchtigkeit und Cremigkeit, eingefasst in einen knusprigen Boden. Er spricht die Sinne auf eine tiefgreifende Weise an und erinnert an unbeschwerte Zeiten. Es ist ein Gericht, das Wärme an kalten Tagen spendet und Frische im Hochsommer verspricht – ein wahrer Allrounder der Saisonküche.

So bereitest du Rhabarberkuchen mit Pudding vegan zu

Schritt 1: Die Fundamentlegung – Der Mürbeteig erwacht

Alles beginnt mit der Grundlage, dem Mürbeteig. Hier ist Sorgfalt gefragt, weniger Muskelkraft. Das Mehl wird mit kalter, veganer Margarine zu krümeligen Händen verarbeitet, bis es wie feiner Sand aussieht. Dann kommen Zucker, Salz und das Backpulver hinzu, um dem Teig Struktur und eine zarte Süße zu verleihen.

Der entscheidende Trick ist nun, die Zutaten nur so lange zu vermengen, bis gerade eben ein Teig zusammenkommt. Zu langes Kneten entwickelt das Gluten zu sehr und macht den Teig zäh, statt mürbe und zart. Sollte die Mischung zu trocken erscheinen, gebe ich nur einen Löffel oder zwei pflanzliche Milch hinzu – gerade genug, um den Teig zusammenzufügen.

Dieser Teig braucht nun eine Ruhepause. Eingewickelt in Frischhaltefolie, schlummert er für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die Margarine wieder verfestigt, was essenziell für die spätere Knusprigkeit ist. Geduld ist hier keine Tugend, sondern eine Notwendigkeit für perfekten Genuss.

Schritt 2: Der Seelenschmeichler – Cremigkeit entsteht

Während der Teig kühlt, widmen wir uns dem Herzen des Kuchens: dem Pudding. Hier braucht es ein wenig Feingefühl, um die perfekte Konsistenz zu erreichen. Zuerst verrühre ich das vegane Puddingpulver mit ein paar Esslöffeln der pflanzlichen Milch zu einer glatten Paste. Das verhindert später Klumpen.

In einem Topf erhitze ich nun die restliche Milch zusammen mit dem Zucker. Sobald sie beginnt zu simmern – nicht wallen –, nehme ich den Topf kurz vom Herd. Nun kommt die angerührte Puddingmasse hinzu. Unter ständigem Rühren wird alles wieder erhitzt, bis die Mischung sichtbar eindickt und eine geschmeidige, cremige Konsistenz annimmt. Dieser Moment, wenn der Pudding von flüssig zu sämig wird, ist fast magisch.

Damit sich keine Haut bildet, decke ich den heißen Pudding sofort mit Frischhaltefolie ab, die direkt auf der Oberfläche liegt. So kann die warme Luft nicht entweichen. Er muss nun vollständig abkühlen, idealerweise bei Raumtemperatur und dann noch kurz im Kühlschrank. Nur ein kalter Pudding lässt sich später gut auf dem Teig verteilen, ohne ihn aufzuweichen.

Schritt 3: Der Frühlingsbote – Rhabarber vorbereiten

Der Rhabarber, dieses wunderbare Gemüse, das wie eine Frucht schmeckt, steht nun im Mittelpunkt. Ich entferne vorsichtig die äußere Haut, die oft etwas faserig ist, besonders bei dickeren Stangen. Das geht am besten mit einem kleinen Messer oder einem Sparschäler.

Anschließend schneide ich den vorbereiteten Rhabarber in mundgerechte Stücke, etwa 2 bis 3 Zentimeter lang. Diese Stücke lege ich in eine Schüssel und bestreue sie großzügig mit Zucker. Dieser Schritt ist wichtig, um die natürliche Säure des Rhabarbers etwas zu mildern und ihm Zeit zu geben, etwas Saft abzugeben. Etwa 15 Minuten Ruhe reichen dafür völlig aus.

Ein kleiner Tipp: Wenn du sehr sauren Rhabarber hast, kannst du auch einen Esslöffel Zitronensaft hinzufügen. Das intensiviert das Aroma noch zusätzlich und sorgt für eine angenehme Frische.

Schritt 4: Die Symphonie beginnt – Zusammenfügen mit Bedacht

Nun kommen alle Komponenten zusammen. Den gut gekühlten Mürbeteig rolle ich auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Die Dicke sollte etwa 3-4 Millimeter betragen, nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Dann lege ich ihn vorsichtig in meine gefettete Springform, ca. 26 cm Durchmesser. Dabei forme ich einen kleinen Rand, der später verhindert, dass die Füllung herausläuft.

Die abgekühlte, feste Puddingmasse verteile ich nun gleichmäßig auf dem Teigboden. Mit einem Löffel oder Teigschaber ziehe ich sie glatt, bis eine ebene Fläche entsteht. Dies ist die cremige Leinwand für unseren nächsten Schritt.

Die vorbereiteten Rhabarberstücke arrangiere ich nun dicht an dicht auf dem Pudding. Du kannst sie einfach zufällig verteilen oder ein hübsches Muster legen – ganz wie du magst. Der aufgefangene Saft des Rhabarbers verteilt sich beim Backen über den Kuchen und sorgt für zusätzliche Saftigkeit.

Schritt 5: Der Höhepunkt – Backen und Genießen

Der Ofen ist auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorgeheizt und wartet geduldig. Der Kuchen wird nun für etwa 40 bis 45 Minuten gebacken. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behalte ihn im Auge.

Ein Zeichen, dass der Kuchen fertig ist, ist der goldbraune Rand des Mürbeteigs und die leicht erweichte, aber nicht flüssige Konsistenz des Puddings. Der Rhabarber sollte zart sein, aber noch Biss haben.

Achtung: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn unbedingt in der Form abkühlen. Das ist entscheidend, damit der Pudding seine perfekte feste Konsistenz bekommt und der Kuchen beim Anschneiden nicht zerfällt. Geduld wird hier doppelt belohnt!

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Teig wird fest statt mürbe. Das passiert, wenn das Gluten zu stark entwickelt wird. Meide langes Kneten; arbeite die Zutaten nur so lange zusammen, bis sie gerade eben verbunden sind. Kalte Zutaten, insbesondere die Margarine, sind hier dein bester Freund für einen zarten Mürbeteig.

Fehler 2: Der Pudding bleibt flüssig oder klumpt. Das Verhängnis ist oft eine zu geringe Menge an Puddingpulver oder das Nicht-Anrühren der Pulver-Milch-Mischung vor dem Erhitzen. Miss das Pulver genau ab und rühre es erst in kalter Milch an, bevor es in die heiße Milch kommt. Koche die Mischung nach dem Eindicken noch kurz auf, damit das Puddingpulver seine volle Bindekraft entfalten kann.

Fehler 3: Der Rhabarber bleibt roh oder zerfällt zu Mus. Die Garzeit ist entscheidend. Schneide den Rhabarber in gleichmäßige Stücke, damit er gleichmäßig gart. Wenn du ihn vor dem Backen mit Zucker und etwas Zitronensaft marinierst, wird er weicher und nimmt die Süße besser auf. Achte darauf, den Kuchen nicht zu lange bei zu hoher Hitze zu backen, sonst wird der Rhabarber matschig.

Fehler 4: Der Kuchen bricht beim Anschneiden. Das größte Laster ist oft die Ungeduld. Der Kuchen muss in der Form vollständig abkühlen, damit der Pudding fest wird. Wenn du ihn zu früh stürzt oder anschneidest, verliert er seine Form. Gib ihm die Zeit, die er braucht; die Vorfreude steigert den Genuss nur noch mehr.

Variationen für jeden Geschmack

Der Zimtige Verführer: Für eine Extraportion Wärme und würziges Aroma kannst du dem Mürbeteig einen Teelöffel gemahlenen Zimt hinzufügen. Auch eine Handvoll gehackte Mandeln oder Walnüsse, die du über den Pudding streust, bevor der Rhabarber darauf kommt, verleihen dem Kuchen eine wunderbare Textur und Tiefe.

Die Beerige Ergänzung: Anstelle von oder zusätzlich zum Rhabarber kannst du auch frische oder gefrorene Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren verwenden. Sie ergänzen die Säure des Rhabarbers perfekt und bringen zusätzliche Fruchtigkeit und Farbe in den Kuchen. Richte ihn mit einem Klecks veganem Joghurt an, um die Fruchtigkeit noch zu unterstreichen.

Die Schokoladige Versuchung: Wer es schokoladiger mag, kann dem Puddingpulver zwei Esslöffel hochwertiges Kakaopulver hinzufügen. Für einen noch intensiveren Schokoladengeschmack kannst du auch etwas dunkle vegane Schokolade hacken und über den Pudding streuen, bevor die Rhabarberstücke darauf kommen. Das Ergebnis ist ein unglaublich reichhaltiger und sündiger Genuss.

Profi-Tipps für Rhabarberkuchen mit Pudding vegan

Der geheime Trick für perfekten Mürbeteig: Wenn du den Teig ausgerollt und in die Form gelegt hast, kannst du ihn nochmals für 15-20 Minuten ins Gefrierfach stellen. So wird er richtig kalt und garantiert beim Backen eine herrliche Knusprigkeit.

Aromatisierte Pudding-Variationen: Statt nur Vanille kannst du für die Puddingfüllung auch etwas Zitronenschale oder eine Prise Kardamom mitkochen. Das verleiht dem Pudding eine subtile, aber raffinierte Geschmacksnote, die wunderbar zum Rhabarber passt.

Die Rhabarber-Feinheit: Wenn du sehr dicke Rhabarberstangen hast, kann es helfen, diese nach dem Schälen und Schneiden kurz in kochendem Wasser zu blanchieren (ca. 1-2 Minuten). Danach gut abtropfen lassen. Das macht den Rhabarber zarter und verkürzt die Backzeit leicht, beugt aber auch einem zu schnellen Verkochen vor.

Die Kruste der Freude: Bevor der Kuchen in den Ofen kommt, kannst du über den Rhabarber noch eine feine Mischung aus braunem Zucker und etwas Zimt streuen. Das karamellisiert beim Backen und bildet eine leicht knusprige, aromatische Decke.

Präzision beim Abkühlen: Um sicherzustellen, dass der Kuchen perfekt fest wird, lasse ihn nach dem Backen zunächst etwa 10-15 Minuten in der geöffneten Springform auf einem Kuchengitter abkühlen. Erst dann löse den Rand und lasse ihn vollständig auskühlen.

Servier-Ideen für Rhabarberkuchen mit Pudding vegan

Anrichten & Dekoration

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, wird er zum Star. Eine leichte Puderzuckerschicht, wie ein zarter Schneefall im Frühling, verleiht ihm Eleganz. Frische Minzblätter oder essbare Blüten, wie zarte Veilchen oder Kornblumen, können das frühlingshafte Erlebnis abrunden und dem Kuchen eine prachtvolle Optik verleihen.

Ein paar frische Rhabarberstreifen, kurz in Zuckersirup gezogen und leicht getrocknet, können als dekoratives Topping dienen und die fruchtige Frische hervorheben. Für einen Hauch von Raffinesse kannst du auch einige gestiftete Mandeln leicht anrösten und über den Kuchen streuen.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen verdient Begleitung, die seine Aromen ergänzt, ohne sie zu überdecken. Ein cremiges, veganes Vanilleeis ist der perfekte Kontrast zur leicht warmen oder zimmerkalten Kuchentextur. Die kalte Süße des Eises umschmeichelt die Säure des Rhabarbers auf wundersame Weise. Wenn du magst, schaue dir unser Rezept für ein cremiges veganes Vanilleeis an.

Alternativ kann eine leichte Fruchtsauce, zum Beispiel aus Erdbeeren oder Himbeeren, die fruchtige Komponente noch verstärken und dem Dessert eine zusätzliche Dimension verleihen. Ein Klecks vegane Schlagsahne ist ebenfalls eine wunderbare und luxuriöse Ergänzung.

Für ein leichtes Dessert kann eine Schale frischer, sezonaler Früchte, wie Erdbeeren, Heidelbeeren oder Kirschen, eine erfrischende Beilage sein. Die natürliche Süße der Früchte harmoniert perfekt mit dem Kuchen.

Für besondere Anlässe

Dieser Rhabarberkuchen mit Pudding vegan ist wahrlich ein Alleskönner. Zum traditionellen Sonntagskaffee ist er ebenso ein Highlight wie auf einer festlichen Ostertafel oder einem gemütlichen Kaffeekränzchen mit Freunden. Seine Eleganz macht ihn zur perfekten Wahl für Geburtstagsfeiern oder als süßen Abschluss eines Frühlings- oder Sommerabends.

Er ist auch ein fantastischer Begleiter für ein Picknick im Park. Die festliche Natur der Zubereitung, kombiniert mit den saisonalen Zutaten, macht ihn zu einem Botschafter von Freude und Gemeinschaft. Er eignet sich hervorragend für jeden Moment, in dem man sich etwas Besonderes gönnen möchte.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, bewahre ihn am besten in einem luftdichten Behälter auf. So bleibt die Feuchtigkeit erhalten und der Mürbeteig wird nicht trocken oder zäh. Im Kühlschrank hält sich der Kuchen bei richtiger Lagerung gut 3 bis 4 Tage. Achte darauf, dass er nicht zu lange bei Raumtemperatur steht, vor allem wenn es warm ist.

Einfrieren

Falls du zu viel gebacken hast oder schon für später vorsorgen möchtest, lässt sich dieser Kuchen gut einfrieren. Wickle die abgekühlten Kuchenstücke fest in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Dose. So verpackt hält sich der Kuchen im Gefrierschrank problemlos bis zu 2 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Am besten lässt sich der Kuchen im vorgeheizten Backofen bei etwa 160°C für 10-15 Minuten erwärmen. So wird die zarte Creme wieder leicht warm und der Teig behält seine Knusprigkeit. Alternativ kannst du auch ein einzelnes Stück kurz in der Mikrowelle bei mittlerer Leistung für 30-60 Sekunden aufwärmen, achte aber darauf, dass er nicht zu heiß wird.

Wenn du den Kuchen aus dem Gefrierschrank holst, taue ihn am besten über Nacht im Kühlschrank auf. Anschließend kannst du ihn nach Belieben entweder kalt genießen oder im Ofen leicht erwärmen, um sein volles Aroma wieder zu entfalten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange hält sich Rhabarberkuchen mit Pudding vegan?

    Luftdicht im Kühlschrank verpackt, kannst du dich etwa 3 bis 4 Tage an den Resten erfreuen. Achte darauf, dass der Kuchen vollständig abgekühlt ist, bevor du ihn lagerst, und vermeide direkte Sonneneinstrahlung oder zu warme Umgebungen, da dies die Haltbarkeit beeinträchtigen kann.

  2. Kann ich Rhabarberkuchen mit Pudding vegan einfrieren?

    Ja, das ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Genuss zu verlängern. Wickle die einzelnen, gut abgekühlten Kuchenstücke fest in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen gefrierfesten Behälter oder Beutel. So bewahrt er über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten seine Frische und Konsistenz.

  3. Ist der Mürbeteig für Rhabarberkuchen immer vegan?

    Dieses Rezept verwendet explizit vegane Margarine anstelle von Butter und pflanzliche Milch statt Kuhmilch, um sicherzustellen, dass der gesamte Kuchen frei von tierischen Produkten ist. Es ist ein klassischer Mürbeteig, der lediglich durch die Wahl der richtigen Fettquelle und Flüssigkeit vegan umgesetzt wird.

  4. Wie kann ich den Kuchen geschmacklich noch interessanter machen?

    Du kannst den Pudding mit etwas mehr Vanilleextrakt verfeinern oder eine Prise gemahlenen Kardamom oder Ingwer hinzufügen. Eine weitere Idee ist, eine dünne Schicht veganer Schokoladenstreusel über den Pudding zu streuen, bevor der Rhabarber darauf kommt, oder den Kuchen mit gerösteten Mandelblättchen zu bestreuen.

  5. Ist dieses Rezept auch für absolute Backanfänger geeignet?

    Ja, absolut! Das Rezept ist bewusst so gestaltet, dass es auch für weniger erfahrene Bäcker gut nachvollziehbar ist. Die einzelnen Schritte sind klar erklärt und erfordern keine besonderen techniken. Der Schlüssel liegt in der Sorgfalt bei der Teigherstellung und im geduldigen Abkühlen.

  6. Welche anderen Früchte könnte ich anstelle von Rhabarber verwenden?

    Wenn Rhabarber gerade keine Saison hat oder du eine Alternative suchst, eignen sich auch frische grüne oder rote Äpfel (leicht gesäuert), Kirschen (entsteint), Pflaumen oder gemischte Beeren hervorragend. Achte bei säuerlicheren Früchten darauf, die Zuckermenge im Pudding eventuell leicht anzupassen.

Köstlicher Rhabarberkuchen mit Pudding vegan

Köstlicher Rhabarberkuchen mit Pudding vegan

Dieser vegane Rhabarberkuchen vereint die frische Säure des Rhabarbers mit einer cremigen Puddingfüllung und einem zarten Mürbeteig. Perfekt für den Frühling und ein echter Hit beim Kaffeeklatsch.

4.8 from 753 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 45 Minuten
Total Time 1 Stunde 15 Minuten
Servings 10 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:240 kcal By:ELENA
Servings
  • Für den Mürbeteig: 300 g Weizen- oder Dinkelmehl, 150 g vegane Margarine, 80 g Zucker, 2 EL pflanzliche Milch, 1 Prise Salz, 1 TL Backpulver
  • Für die Puddingfüllung: 500 ml pflanzliche Milch, 1 Paket (37 g) veganes Puddingpulver (Vanille), 3 EL Zucker, 1 TL Vanilleextrakt (optional)
  • Für das Topping: 500 g Rhabarberstangen, 2 EL Zucker (zum Bestreuen)
  • Kochen
  1. 1Mürbeteig vorbereiten: Mehl, Margarine, Zucker, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen und zu einem glatten Teig kneten. Falls nötig, etwas pflanzliche Milch hinzufügen. Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
  2. 2Puddingfüllung zubereiten: Puddingpulver mit 5 EL pflanzlicher Milch glatt rühren. Restliche Milch mit Zucker erhitzen, die Puddingmischung einrühren und kurz aufkochen, bis sie eindickt. Mit Folie abdecken und abkühlen lassen.
  3. 3Rhabarber vorbereiten: Dünne Haut von den Rhabarberstangen schälen, in 2-3 cm große Stücke schneiden und mit 2 EL Zucker bestreuen. 15 Minuten ruhen lassen.
  4. 4Kuchen zusammenstellen: Gekühlten Teig ausrollen, eine gefettete Springform (26 cm) damit auslegen und einen Rand formen. Abgekühlten Pudding gleichmäßig verteilen, gefolgt von den Rhabarberstücken.
  5. 5Backen und genießen: Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Kuchen 40-45 Minuten backen, bis der Rand goldbraun ist. In der Form abkühlen lassen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 35g
Protein 3g
Fat 9g
Saturated Fat 2g
Fiber 2g
Sugar 16g
Sodium 85mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Rhabarberkuchen, vegan, Puddingkuchen, Frühlingskuchen, Mürbeteig, Kaffeeklatsch, Dessert

Der Kuchen hält sich im Kühlschrank etwa 3-4 Tage. Gut in Frischhaltefolie einwickeln, um Austrocknen zu verhindern. Zum Aufwärmen den Backofen auf 160°C vorheizen und den Kuchen für ca. 10-15 Minuten erwärmen.
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