Veganer Rhabarber-Erdbeer-Kuchen (aus Rührteig ohne Ei)
Der scharfe Duft von frisch geschnittenem Rhabarber steigt mir in die Nase, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen den Tau von den Blättern wischen. Es ist dieser Hauch von Herbheit, der mir jedes Jahr aufs Neue das Gefühl gibt: Der Frühling ist endlich da. Und mit ihm die Vorfreude auf den ersten Kuchen des Jahres, der diese unschlagbare Kombination aus süß und sauer in sich trägt.
Ich erinnere mich noch genau an die kleinen, rot-grünen Stiele, die Oma liebevoll von ihren eigenen Büschen im Garten sammelte. Schon als Kind wusste ich, dass diese saftigen Stangen ein Versprechen auf süße Genüsse waren, die den langen Winter vergessen ließen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Saisonale Magie: Wenn die Rhabarbersaison beginnt und die ersten Erdbeeren reif werden, erwacht dieser Kuchen zum Leben. Er riecht nach Frühling und schmeckt nach Erinnerungen, die man am liebsten sofort teilt.
- Fluffige Leichtigkeit: Trotz des Verzichts auf tierische Produkte ist der Teig unglaublich locker und saftig. Das Geheimnis liegt in der perfekten Balance und dem cleveren Einsatz von Apfelmark, das für Feuchtigkeit sorgt, ohne auf Butter oder Eier zurückzugreifen.
- Knuspriges i-Tüpfelchen: Die gerösteten Mandeln obenauf sind mehr als nur Dekoration; sie bieten einen unwiderstehlichen Kontrast zur weichen Frucht und dem saftigen Teig, der jedem Bissen eine zusätzliche Dimension verleiht.
- Schnell und einfach: Keine komplizierten Techniken oder exotischen Zutaten. Die Zubereitung ist ein Kinderspiel, sodass du im Handumdrehen einen beeindruckenden Kuchen auf dem Tisch hast, der garantiert allen schmeckt.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Kuchen entscheidend, denn die Einfachheit des Rezepts lässt die Aromen der Früchte und Gewürze für sich sprechen. Besonders bei den Früchten lohnt es sich, auf Frische und Reife zu achten, damit sie ihr volles Potenzial entfalten können. Das selbstgemachte Apfelmark bildet das Rückgrat für die Saftigkeit und sorgt für eine natürliche Süße, ohne zusätzlichen raffinierten Zucker zu benötigen.
- Rhabarber: Wähle knackige, leuchtend rote Stiele für den besten süß-säuerlichen Geschmack.
- Erdbeeren: Reife, duftende Früchte sind unerlässlich für die süße Komponente, die den Rhabarber perfekt ausbalanciert.
- Apfelmark: Achte auf ungesüßte Variante, um die natürliche Süße des Kuchens zu kontrollieren und ihm seine wunderbare Saftigkeit zu verleihen.
- Mandelstifte: Sie sorgen für eine herrlich knusprige Textur und ein nussiges Aroma, das hervorragend mit den Früchten harmoniert.
Die genauen Mengenangaben und detaillierten Schritte findest du weiter unten in der Rezeptkarte.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Grundgedanke, Rhabarber und Erdbeeren zu kombinieren, ist keineswegs neu. Beide Früchte haben eine Saison, die sich wunderbar ergänzt: Der Rhabarber ist oft schon da, wenn die Erdbeeren noch etwas brauchen, und wenn die Erdbeeren reif sind, verabschiedet sich der Rhabarber langsam. Diese zeitliche Überlappung hat Generationen von Köchen und Bäckern inspiriert, ihre Aromen in süßen Kreationen zu vereinen. Historisch gesehen war Rhabarber lange Zeit eher ein Gemüse und wurde vor allem für herzhafte Gerichte oder als Heilmittel genutzt, bevor er im 18. Jahrhundert seinen Siegeszug in die süße Küche begann.
Die Entwicklung von Rührkuchen-Rezepten war eine Revolution in der Backkunst. Sie machten das Backen zugänglicher und schneller, und die veganen Varianten sind die moderne Antwort auf den Wunsch nach tierfreundlichen und oft auch leichter verdaulichen Genüssen. Dieser Kuchen ist eine Hommage an diese kulinarischen Traditionen, modern interpretiert durch den Fokus auf pflanzliche Ernährung. Er beweist, dass man für einen intensiven Fruchtgeschmack und eine perfekte Textur keinerlei tierische Produkte benötigt.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist die reine Freude am Zusammenspiel zweier kontrastierender, aber harmonischer Aromen. Der Rhabarber bringt eine notwendige Säure mit, die die Süße der Erdbeeren bricht und verhindert, dass der Kuchen zu klebrig oder überladen wirkt. Gepaart mit einem einfachen, saftigen Teig und einem knusprigen Topping, ist es eine Komposition, die sowohl einfach als auch raffinierter Genuss ist. Erinnerungen an Omas Garten und die ersten Früchte des Jahres sind in jedem Bissen spürbar.
So bereitest du Veganer Erdbeer-Rhabarber-Kuchen zu
Schritt 1: Der Auftakt – Früchte vorbereiten und aufwecken
Bevor wir überhaupt an den Teig denken, müssen die Stars des Kuchens, Rhabarber und Erdbeeren, auf ihren großen Auftritt vorbereitet werden. Der Rhabarber wird von seinen ledrigen Blättern und den holzigen Enden befreit, die wir nicht haben wollen. Dann schneide ich ihn in gut handhabare Stücke, etwa fingerdick. Bei den Erdbeeren entferne ich das grüne Krönchen und, je nach Größe, halbiere oder viertle ich sie ebenfalls.
Nun kommt der erste kleine Trick, der einen großen Unterschied macht. Ich gebe die vorbereiteten Früchte in eine Schüssel und vermenge sie vorsichtig mit einem Esslöffel Zucker und einem Spritzer Zitronensaft. Dieser Schritt „weckt” die Früchte auf, lockt ihren natürlichen Saft hervor und beginnt, die scharfe Säure des Rhabarbers etwas abzumildern, während die Fruchtigkeit der Erdbeeren hervorgehoben wird. Das ist die Basis für den intensiven Fruchtgeschmack in jedem Bissen.
Schritt 2: Die trockene Basis – Ein Fundament für Leichtigkeit
Während die Früchte ihre Aromen entfalten, widmen wir uns dem Teig. In einer großen Rührschüssel vermische ich Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und eine Prise Salz. Dies ist die trockene Basis, die für Volumen und Struktur sorgen wird. Das Backpulver, sorgfältig abgemessen, ist hier der Garant für einen fluffigen Kuchen, der nicht zusammensackt. Die sorgfältige Durchmischung der trockenen Zutaten stellt sicher, dass das Backpulver und das Salz gleichmäßig verteilt sind, was ein gleichmäßiges Aufgehen des Kuchens garantiert.
Ich lege Wert darauf, dass alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengt sind, bevor die flüssigen hinzukommen. Das verhindert Klumpen und sorgt für eine homogene Konsistenz im Endprodukt. Hier passiert noch nichts Dramatisches, aber es ist das solide Fundament, auf dem der ganze Kuchen aufbaut. Es ist die Ruhe vor dem Sturm der Aromen, die uns gleich erwartet.
Schritt 3: Die flüssige Verwandlung – Alles wird eins
Jetzt ist es Zeit, die flüssigen Elemente hinzuzufügen und die trockene Basis in einen geschmeidigen Teig zu verwandeln. Dazu gebe ich Rapsöl, Sojamilch und das wichtige Apfelmark direkt in die Schüssel zu den trockenen Zutaten. Das Rapsöl sorgt für eine feine Textur, die Sojamilch bindet und das Apfelmark bringt die nötige Feuchtigkeit und eine leichte Süße mit.
Mit einem Schneebesen oder einem Handmixer, auf niedriger Stufe, verrühre ich alles nur kurz, bis gerade eben keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Es ist wichtig, den Teig nicht zu überarbeiten. Zu langes Rühren kann dazu führen, dass der Kuchen zäh wird, und das wollen wir auf keinen Fall. Dieser Moment ist entscheidend: aus einzelnen Zutaten wird eine harmonische Masse, bereit für die Früchte.
Tipp: Wenn der Teig etwas zu fest erscheint, kannst du noch einen kleinen Schuss Sojamilch (etwa 1-2 Esslöffel) hinzufügen. Der Teig sollte aber nicht flüssig sein, sondern eine gut formbare Konsistenz haben.
Schritt 4: Die Fruchtige Vermählung – Ein Bett für die Aromen
Nun kommt der Moment, auf den der Teig gewartet hat. Etwa die Hälfte der vorbereiteten und leicht angesäuerten Früchte verteile ich gleichmäßig auf dem Teig in der Backform. Mit einem Löffel oder einem kleinen Teigschaber drücke ich die Früchte sanft ein, etwa ein bis zwei Zentimeter tief. Das hilft ihnen, während des Backens nicht ganz an die Oberfläche zu steigen, sondern sich wunderbar in die Struktur des Teigs einzufügen.
Danach verteile ich die restlichen Fruchtstücke großzügig obendrauf. So erhält man perfekte fruchtige „Inseln” im Kuchen, die bei jedem Bissen für ein intensives Geschmackserlebnis sorgen. Das ist nicht nur optisch ansprechend, sondern garantiert auch, dass die Fruchtigkeit im gesamten Kuchen präsent ist, nicht nur an der Oberfläche.
Schritt 5: Das Krönchen und der Ofen – Geduld wird belohnt
Kein Kuchen ohne Krönchen! Bevor der Kuchen in den Ofen wandert, streue ich die Mandelstifte oder gehackten Mandeln über die obere Fruchtschicht. Sie werden beim Backen goldbraun und sorgen für die herrlich knusprige Textur, die diesen Kuchen so besonders macht. Die Mandeln nehmen den süß-sauren Saft, der aus den Früchten austritt, auf und werden wunderbar aromatisch.
Der Kuchen wandert nun in den vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze. Die Backzeit beträgt etwa 50 bis 60 Minuten. Aber Vorsicht: Nach etwa 25 Minuten, wenn der Kuchen zu bräunen beginnt, decke ich ihn locker mit einem Stück Alufolie oder Backpapier ab. Das verhindert, dass die Mandeln und Früchte zu dunkel werden, bevor der Teig durchgebacken ist. Gegen Ende der Backzeit, die letzten 10-15 Minuten, lasse ich ihn bei leicht geöffneter Ofentür fertigbacken. Das hilft, die Feuchtigkeit langsam entweichen zu lassen und sorgt für eine perfekte Konsistenz.
Achtung: Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Ein Zahnstocher-Test ist ratsam: Wenn beim Herausziehen kein feuchter Teig mehr daran haftet, ist der Kuchen fertig.
Schritt 6: Die Ruhepause – Vollständige Abkühlung für besten Geschmack
Sobald der Kuchen goldbraun ist und herrlich nach Rhabarber, Erdbeeren und Mandeln duftet, hole ich ihn vorsichtig aus dem Ofen. Das ist ein Moment purer Zufriedenheit, wenn der Duft die ganze Küche erfüllt. Nun ist jedoch Geduld gefragt. Ich lasse den Kuchen zunächst etwa 10-15 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter ruhen. Das gibt ihm Zeit, sich nach dem heißen Ofen etwas zu stabilisieren.
Anschließend löse ich den Rand der Springform und lasse den Kuchen vollständig auf dem Gitter auskühlen. Dies ist ein kritischer Schritt, denn ein warmer Kuchen bricht leichter und die Aromen haben noch nicht ihre volle Entfaltung erreicht. Erst vollständig abgekühlt kann er seine ganze saftige Pracht zeigen. Wenn er von der Temperatur her passt, bestäube ich ihn mit etwas Puderzucker – ein letzter Hauch von Süße und Eleganz.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Rhabarber nicht vorkochen oder in Zucker einlegen. Viele Leute denken, Rhabarber kann man einfach so in den Teig geben. Aber ohne diese Vorbehandlung bleibt er oft roh und sehr sauer. Mein Tipp: Die Früchte kurz mit etwas Zucker und Zitronensaft vermengen, um ihre Säure zu mindern und den Saftfluss anzuregen.
Fehler 2: Den Teig überarbeiten. Ein klassischer Fehler bei Rührkuchen ist zu langes Rühren, nachdem die feuchten und trockenen Zutaten gemischt wurden. Das entwickelt das Gluten zu stark und macht den Kuchen zäh. Ich rühre wirklich nur so lange, bis alles gerade eben vermengt ist.
Fehler 3: Den Kuchen zu früh aus dem Ofen nehmen. Ein feuchter, leicht säuerlicher Fruchtkuchen braucht seine Zeit. Wenn der Kuchen innen noch teigig ist, ist ein Verzicht auf das Abdecken mit Alufolie die Lösung, damit er auch innen durchbackt, ohne oben zu verbrennen.
Fehler 4: Keine Abdeckung während des Backens. Vor allem in den letzten Backminuten kann die Oberfläche des Kuchens, besonders mit den Früchten und Mandeln, sehr schnell zu dunkel werden. Das Abdecken mit Alufolie ist ein Muss, um eine perfekte goldbraune Farbe zu erzielen.
Variationen für jeden Geschmack
Himbeer-Rhabarber-Variante: Ersetze die Erdbeeren durch die gleiche Menge frische oder gefrorene Himbeeren. Die herbe Note der Himbeeren harmoniert wunderbar mit dem Rhabarber und verleiht dem Kuchen eine leicht herbe Frische. Achte darauf, dass die Himbeeren nicht zu stark zerfallen, um das Muster im Kuchen zu erhalten.
Zitronen-Mohn-Teig: Gib unter die trockenen Zutaten des Teigs etwas abgeriebene Zitronenschale und einen Esslöffel Mohn. Die Zitrone verleiht dem Kuchen eine zusätzliche Frische, die das Aroma von Rhabarber und Erdbeeren unterstreicht. Der Mohn sorgt für eine interessante Textur.
Sommerliche Auslese mit Beeren: Kombiniere Rhabarber mit einer Mischung aus Beeren wie Blaubeeren oder Johannisbeeren. Eine Handvoll Blaubeeren zwischen Rhabarber und Erdbeeren kann dem Kuchen eine zusätzliche fruchtige Note und eine schöne Farbvielfalt verleihen. Das Ergebnis ist ein wahrer Sommerbote.
Profi-Tipps für Veganer Erdbeer-Rhabarber-Kuchen
1. Obst auf Zimmertemperatur vorbereiten: Wenn du gefrorene Früchte verwendest, taue sie vorher auf und lass sie gut abtropfen. Wenn du frische Früchte verwendest, lass sie vor der Zubereitung kurz bei Raumtemperatur liegen. Das hilft, dass sie sich besser mit dem Teig verbinden.
2. Die Form vorbacken: Damit der Kuchen nicht am Rand kleben bleibt und sich leicht aus der Form lösen lässt, heize die Springform gut vor oder fette sie mit einem neutralen Öl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl) ein und bestäube sie danach leicht mit Mehl oder Semmelbröseln.
3. Das Geheimnis der feuchten Mandeln: Wenn du möchtest, dass die Mandeln noch intensiver schmecken, röste sie kurz in einer Pfanne an, bevor du sie über den Kuchen gibst. Sei aber vorsichtig, sie brennen schnell an!
4. Ein Hauch von Gewürz: Eine winzige Prise Zimt oder Kardamom im Teig, die nur als zarte Ahnung im Hintergrund wirkt, kann die Fruchtaromen noch zusätzlich untermalen und dem Kuchen eine unerwartete Tiefe verleihen.
5. Rhabarber-Variationen: Wenn dein Rhabarber sehr sauer ist, kannst du die Menge an Zucker im Teig leicht erhöhen. Achte bei sehr reifen Rhabarber-Sorten darauf, dass er nicht zu weich wird, um seine Struktur zu erhalten.
Servier-Ideen für Veganer Erdbeer-Rhabarber-Kuchen
Anrichten & Dekoration
Sobald der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, bestäube ihn mit einer feinen Schicht Puderzucker. Dies verleiht ihm einen eleganten, winterlichen Touch, der einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Farben der Früchte bildet. Alternativ kannst du auch eine einfache Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren und leicht über den Kuchen träufeln.
Ein paar frische Minzblätter oder ein paar zusätzliche Erdbeerscheiben auf dem Kuchen machen ihn optisch noch ansprechender und signalisieren die Frische der enthaltenen Zutaten. Wenn du möchtest, kannst du auch noch ein paar extra Mandelstifte als Dekoration ringsherum verteilen.
Passende Beilagen
Dieser Kuchen ist ein Solo-Künstler, aber er glänzt auch in Gesellschaft. Serviere ihn lauwarm mit einer Kugel veganem Vanilleeis – die cremige Kälte bildet einen perfekten Kontrast zur warmen Fruchtigkeit. Auch ein Klecks vegane Schlagsahne oder ein Beerenkompott, wie unser einfacher Beerentarte, harmoniert wunderbar.
Für diejenigen, die es leichter mögen, passt auch ein leichter Joghurt-Dip nach-Omas Art mit etwas Honig (oder Ahornsirup für eine vegane Variante) hervorragend dazu. Die leichte Säure des Joghurts ergänzt die Fruchtigkeit perfekt.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist ein wahrer Frühlings- und Sommerbote und somit perfekt für jede Gartenparty, ein Picknick oder als süßer Abschluss eines gemütlichen Sonntagsbrunches. Seine vegane Natur macht ihn zu einer idealen Wahl, wenn du Gäste mit unterschiedlichen Ernährungsbedürfnissen bewirten möchtest. Er ist einfach zuzubereiten und dennoch festlich genug für Ostern oder Geburtstagsfeiern.
Beim Kaffeekränzchen unter Freunden oder als Abschiedskuchen vor dem Urlaub – dieser saftige Erdbeer-Rhabarber-Kuchen strahlt pure Freude aus und hinterlässt einen bleibenden, positiven Eindruck. Er passt auch wunderbar zu einem leichteren Hauptgericht im Stil von gebackenem Zitronenhähnchen oder einer vegetarischen Alternative.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Der Kuchen schmeckt am besten frisch, aber Reste lassen sich gut aufbewahren. Schneide den Kuchen nach dem vollständigen Abkühlen in Stücke. Bewahre die angeschnittenen oder ganzen Kuchenstücke in einer luftdichten Kuchenbox oder in Frischhaltefolie eingewickelt bei Zimmertemperatur auf, wenn du sie innerhalb von 2-3 Tagen verzehren möchtest.
Wenn es sehr warm ist, ist es besser, den Kuchen im Kühlschrank aufzubewahren, um ein schnelles Verderben der Früchte zu verhindern. Vor dem erneuten Servieren kannst du ihn kurz bei Zimmertemperatur anwärmen lassen, damit er seine saftige Konsistenz behält.
Einfrieren
Ja, dieser Kuchen ist absolut einfrierbar! Lass ihn vollständig abkühlen und wickle die einzelnen Kuchenstücke oder den ganzen Kuchen fest in Frischhaltefolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden. Anschließend kannst du ihn noch in einen gefriergeeigneten Beutel oder eine luftdichte Box geben. So eingefroren hält er sich problemlos für 2-3 Monate.
Für das beste Ergebnis empfehle ich, den Kuchen vor dem Einfrieren nicht zu bestäuben, sondern dies erst nach dem Auftauen zu tun. So bleibt die Puderzucker-Schicht frisch.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Zum Aufwärmen nimmst du die gefrorenen Kuchenstücke aus dem Gefrierbeutel und lässt sie über Nacht im Kühlschrank auftauen. Wenn du den Kuchen wieder leicht „aufgeweckt” haben möchtest, erwärme ihn kurz im Ofen bei etwa 150°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 5-10 Minuten. Das frischt die Textur auf und intensiviert die Fruchtaromen.
Alternativ kannst du auch ein Stück des Kuchens in der Mikrowelle bei niedriger Leistung für 15-30 Sekunden erwärmen. Achte darauf, dass er nicht zu heiß wird, sonst kann er trocken werden. Wenn du ihn gerade aus dem Ofen nimmst, kannst du ihn mit frischem Puderzucker bestäuben.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich anstelle von Mandeln auch andere Nüsse für das Topping verwenden?
Absolut! Du kannst problemlos andere Nüsse wie gehackte oder gemahlene Haselnüsse, Walnüsse oder sogar Sonnenblumenkerne verwenden, um eine ähnliche knusprige Textur zu erzielen. Jede Nusssorte bringt ihr eigenes einzigartiges Aroma mit, das den Kuchen zusätzlich verfeinert. Achte darauf, dass die Nüsse nicht zu fein gemahlen sind, damit sie beim Backen nicht verbrennen oder zerkrümeln.
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Warum wird mein Rhabarberkuchen manchmal matschig oder nicht durchgebacken?
Das Matschigwerden kann mehrere Gründe haben: zu viel Flüssigkeit im Teig oder in den Früchten, ein zu junger Ofen, oder der Kuchen wurde zu früh aus dem Ofen genommen. Stelle sicher, dass der Rhabarber und die Erdbeeren gut abgetropft sind, bevor sie in den Teig kommen. Achte auf die richtige Backtemperatur und die angegebene Backzeit, und mache den obligatorischen Zahnstochertest. Das Abdecken mit Alufolie in den letzten Backminuten ist ebenfalls entscheidend, um das Durchbacken zu ermöglichen, ohne die Oberfläche zu verkohlen.
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Wie mache ich den Kuchen noch fruchtiger oder intensiver im Geschmack?
Um den Fruchtgeschmack zu intensivieren, kannst du einen Teil des Rhabarbers und der Erdbeeren pürieren und unter den Teig mischen. Ein Schuss Rhabarbersaft oder ein paar Tropfen Zitronen- oder Limettenextrakt im Teig verstärken die fruchtige Note zusätzlich. Auch das Einlegen der Früchte in etwas Zucker und Zitronensaft, wie im Rezept beschrieben, ist entscheidend für die Aromenentwicklung.
Veganer Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Mandeln
Mein saftiger Erdbeer-Rhabarber-Kuchen kombiniert das unglaublich leckere Frühlings-Duo in einem einfachen Rührteig. Für das Rezept benötigst du nur wenige Zutaten aus deinem Vorratsschrank. Außerdem brauchst du keine tierischen Zutaten wie Eier, Butter oder Milch. Mit diesem Rezept gelingt dir der Kuchen dennoch saftig, knusprig und fruchtig!
- 150 g Erdbeeren
- 200 g Rhabarber
- 1 EL Zucker
- 1 EL Zitronensaft
- 300 g Mehl
- 150 g Zucker
- 15 g Backpulver
- 8 g Vanillezucker
- 1/4 TL Salz
- 100 ml Rapsöl
- 150 ml Sojamilch
- 120 g Apfelmark
- 50 g Mandelstifte
- Kochen
- 1Ofen auf 180 °C Ober- Unterhitze vorheizen. Backform leicht einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- 2Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln. Rhabarber von Blättern und Stielenden befreien. In ca. 1 cm breite Stücke schneiden.
- 3Erdbeer- und Rhabarberstücke in eine Schüssel geben und mit Zucker und Zitronensaft vermengen.
- 4Währenddessen Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, und Salz in einer Schüssel vermischen.
- 5Öl, Sojamilch und Apfelmark dazugeben und nur kurz verrühren. Teig in die Backform verteilen.
- 6Etwa die Hälfte der Früchte über den Teig verteilen und ca. 1-2 cm tief in den Teig hineindrücken. Anschließend die restlichen Früchte oben auf den Kuchen verteilen. Dann die Mandelstifte darüber streuen.
- 7Kuchen im Ofen etwa 50-60 Minuten backen. Nach etwa 25 Minuten Backzeit den Kuchen abdecken, damit dieser nicht zu dunkel wird.
- 8Anschließend bei leicht geöffneter Ofentür weitere 10-15 Minuten im Ofen stehen lassen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- 9Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben dekorieren.
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