Vegane Himbeer-Rhabarber-Muffins mit Streuseln – Vegane Backrezepte
Der unwiderstehliche Duft von frischem Rhabarber, leicht säuerlich und doch so lieblich, weckte letzte Woche eine ferne Erinnerung an Omas Garten. An jenen Sommertag, an dem wir beide barfuß im taufeuchten Gras standen und die ersten zarten Stangen aus der Erde zogen. Ein Moment purer Frische und Vorfreude, der sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt hat.
Heute, viel Jahre später, steht dieser Duft wieder in meiner Küche, aber diesmal begleitet von der süßen, verspielten Note von Himbeeren und dem Versprechen einer knusprigen, buttrigen Decke obendrauf. Es sind nicht einfach nur Muffins; es sind kleine Träger von Erinnerungen, kleine Sonnenstrahlen auf einem Teller.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling, eingefangen in Teig: Sobald die ersten Rhabarberstangen ihren Weg in meine Küche finden, weiß ich, dass die Zeit für diese Muffins gekommen ist. Sie sind wie ein warmer Gruß der Natur, eine süß-säuerliche Umarmung, die jede Mahlzeit belebt.
- Streusel-Perfektion, die das Herz erwärmt: Diese Streusel sind mehr als nur eine Kruste. Sie sind ein Versprechen von Knusprigkeit und süßer Befriedigung, die sich bei jedem Bissen auf der Zunge entfalten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
- Die Magie der Einfachheit, die beeindruckt: Gerade weil sie so unkompliziert sind, strahlen diese Muffins eine gewisse Eleganz aus. Sie beweisen, dass die besten Dinge im Leben oft die sind, die mit wenigen, ausgewählten Zutaten und viel Liebe zubereitet werden.
- Ein Fest für alle Sinne, rein pflanzlich: Von der leuchtenden Farbe der Himbeeren und des Rhabarbers bis zum aromatischen Duft, der beim Backen die ganze Wohnung erfüllt – jeder Aspekt dieser Muffins ist ein Genuss, und das alles zu 100% vegan.
Das brauchst du
Die Wahl der richtigen Zutaten ist bei diesem Rezept fast schon eine kleine Zeremonie, denn sie sind der Schlüssel zur perfekten Balance zwischen süß und säuerlich. Wenn du auf qualitativ hochwertige, frische Produkte achtest, wird das Ergebnis umso belohnender sein. Vertraue auf die Kraft guter Zutaten, und sie werden dich nicht enttäuschen.
- Hafermilch: Sie bildet die flüssige Grundlage und sorgt für eine wunderbar feuchte Textur, ganz ohne tierische Produkte.
- Apfelessig: Dieser kleine Helfer ist das Geheimnis hinter der Luftigkeit, denn er reagiert mit dem Natron und lässt den Teig aufgehen wie von Zauberhand.
- Kokosöl: Seine delikate Süße und die Art, wie es sich in den Teig einfügt, verleihen den Muffins eine besondere Saftigkeit und ein feines Mundgefühl.
- Weizenmehl (Typ 550): Die Basis für einen stabilen und doch zarten Teig, der alle fruchtigen Aromen wunderbar aufnehmen kann.
- Gemahlene Mandeln: Sie verleihen dem Teig eine leichte Nussigkeit und eine zusätzliche Tiefe, die ihn von gewöhnlichen Muffins abhebt.
- Rohrzucker: Seine karamellige Note rundet die Süße ab und sorgt für eine angenehme Tiefe, die perfekt zur Fruchtigkeit passt.
- Rhabarber & Himbeeren: Das Herzstück der Muffins, ihr Zusammenspiel aus erfrischender Säure und süßer Frucht, ist das, was sie so unwiderstehlich macht.
- Vegane Butter für die Streusel: Sie ist unerlässlich für die goldbraunen, knusprigen Streusel, die jedem Muffin das gewisse Etwas verleihen.
Alle genauen Mengenangaben und weitere detaillierte Informationen findest du wie gewohnt weiter unten in der übersichtlichen Rezeptkarte.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Diese kleinen Küchlein sind weit mehr als nur ein schnelles Gebäck; sie sind eine Hommage an die unkomplizierte Backkunst, die oft in den sonnigen Gefilden Südeuropas, wie etwa in Italien oder Griechenland, zu finden ist. Dort werden saisonale Früchte, oft direkt aus dem Garten, zu einfachen, aber geschmackvollen Leckereien verarbeitet.
Die Kombination von süßen Beeren und saurem Obst ist ein Klassiker, der über Generationen hinweg weitergegeben wurde und sich immer wieder neu erfindet. Sie spiegelt die Freude an den Gaben der Natur wider und die Erkenntnis, dass wenige, aber gute Zutaten der Schlüssel zu außergewöhnlichem Geschmack sind.
Was diese Muffins zeitlos macht, ist ihre Fähigkeit, ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und purer Freude zu vermitteln. Sie sind das kulinarische Äquivalent einer herzlichen Umarmung, die sowohl an einem grauen Regentag als auch an einem strahlenden Sommertag perfekt passt.
So bereitest du Vegane Himbeer Rhabarber Muffins Streuseln zu
Schritt 1: Das Fundament muss stimmen – Der Ofen und die Förmchen bereiten sich vor
Bevor auch nur ein Handgriff am Teig getan ist, muss die Bühne bereitet werden: Der Backofen wird auf die ideale Temperatur von 180 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Dies sorgt dafür, dass die Muffins gleichmäßig durchbacken und eine wunderschöne, goldbraune Kruste entwickeln.
Parallel dazu werden die Muffinmulden mit Papierförmchen ausgekleidet. Diese kleinen Helfer sind nicht nur praktisch, um die Muffins später leicht herauszulösen, sondern sie halten auch den Teig und die Feuchtigkeit gut zusammen, was für eine saftigere Textur sorgt.
Schritt 2: Die trockene Magie entfaltet sich – Das Geheimnis der perfekten Basis
In einer großen Schüssel treffen die trockenen Zutaten aufeinander: Weizenmehl, fein gemahlene Mandeln, Rohrzucker, Backpulver, Natron und eine Prise Salz. Hierbei ist es wichtig, dass alles gut vermischt wird. Die Mandeln geben nicht nur eine nussige Tiefe, sondern auch Struktur und Halt.
Diese Trockenmischung ist das Fundament für jeden Muffin. Sie sorgt dafür, dass sich die Backtriebmittel gleichmäßig verteilen und später ihr ganzes Potenzial entfalten können. Ein gut vermischter trockener Mix ist der erste Schritt zu luftigen Muffins.
Schritt 3: Flüssige Harmonie – Die feuchten Zutaten finden zusammen
In einer separaten Schüssel beginnt nun die flüssige Symphonie: Hafermilch, Apfelessig, Vanilleextrakt und das leicht abgekühlte, geschmolzene Kokosöl werden sorgfältig miteinander verquirlt. Die Hafermilch liefert die nötige Flüssigkeit, während der Apfelessig und das Natron im späteren Schritt für ein wunderbares Aufgehen sorgen.
Dieser Schritt ist entscheidend, um die Aromen zu vereinen, bevor sie mit den trockenen Zutaten in Kontakt kommen. Die Vanille sorgt für eine warme Süße, die das fruchtige Aroma später perfekt ergänzen wird.
Achtung: Das Kokosöl sollte zwar geschmolzen sein, aber nicht mehr heiß. Ansonsten könnte es die anderen flüssigen Zutaten zu stark erwärmen und die Wirkung des Backpulvers und Natrons beeinträchtigen.
Schritt 4: Die Verbindung – Wenn trockene und feuchte Welten verschmelzen
Nun ist der Moment gekommen, an dem sich die beiden Welten vereinen: Die flüssigen Zutaten werden zu der Mehlmischung gegeben. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Nur so lange rühren, bis gerade eben ein homogener Teig entstanden ist. Übermäßiges Rühren entwickelt das Gluten im Mehl und kann zu zähen Muffins führen.
Ziel ist ein Teig, der noch leicht klumpig sein darf. Diese leichte Unvollkommenheit ist oft das Zeichen für eine luftige und zarte Krume nach dem Backen. Es ist ein subtiler Tanz zwischen den Zutaten, der die perfekte Textur hervorbringt.
Tipp: Wenn du merkst, dass der Teig etwas zu fest erscheint, kannst du esslöffelweise noch etwas Hafermilch zur Masse geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Schritt 5: Die Fruchtige Offenbarung – Rhabarber und Himbeeren finden ihren Platz
Jetzt kommen die Stars der Show ins Spiel: Die vorbereiteten Rhabarberstücke und die Himbeeren werden ganz sanft unter den Teig gehoben. Hier gilt: Weniger ist mehr. Die Früchte sollen sich im Teig verteilen, aber nicht zerdrückt werden, damit sie beim Backen ihre Form und ihr saftiges Aroma behalten.
Die Mischung aus der angenehmen Säure des Rhabarbers und der süßen Frucht der Himbeeren ist das, was diese Muffins so besonders macht. Sie sorgen für Saftigkeit und eine lebendige Geschmacksnote, die jeden Bissen zu einem Erlebnis macht.
Schritt 6: Gleichmäßige Verteilung – Die Basis für perfekte Muffins
Der Teig, nun reich an fruchtigen Aromen, wird gleichmäßig auf die vorbereiteten Muffinförmchen verteilt. Achte darauf, dass die Förmchen nicht zu voll gestopft werden, da die Muffins beim Backen noch etwas aufgehen werden. Etwa zwei Drittel jeder Form sind ideal.
Wenn der Teig gleichmäßig verteilt ist, wirkt das spätere Ergebnis nicht nur optisch ansprechender, sondern sorgt auch dafür, dass alle Muffins ungefähr zur gleichen Zeit gar sind und eine einheitliche Textur aufweisen.
Schritt 7: Das Krönchen – Die herrlichen Streusel entstehen
Parallel zur Teigbereitung werden die Streusel vorbereitet, die diesen Muffins ihren Namen geben. In einer kleinen Schüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker und kalte, gewürfelte vegane Butter werden mit den Fingern oder einem Teigmischer zu groben Krümeln verarbeitet. Die Butter sollte kalt bleiben, damit sie sich nicht zu schnell verbindet und schöne, knusprige Streusel entstehen.
Diese knusprige Decke ist das Tüpfelchen auf dem i, die perfekte Ergänzung zur saftigen Fruchtigkeit des Teigs. Sie sorgt für jene Texturkontraste, die ein Gebäck erst richtig spannend machen.
Tipp: Für extra Geschmack kannst du eine Prise Zimt zu den Streuseln geben – das harmoniert wunderbar mit der Frucht.
Schritt 8: Die Verwandlung – Ab in den Ofen, bis Goldbraun und Köstlich
Die vorbereiteten Muffins werden nun großzügig mit den Streuseln bedeckt und wandern in den vorgeheizten Ofen. Dort backen sie für etwa 25 bis 30 Minuten, bis sie eine wunderschöne goldbraune Farbe angenommen haben und die Streusel leicht geröstet sind.
Die klassische Stäbchenprobe gibt Aufschluss darüber, ob die Muffins durchgebacken sind: Ein in die Mitte gestecktes Holzstäbchen sollte sauber wieder herauskommen, frei von flüssigem Teig. Dies garantiert saftige, aber nicht klebrige Muffins.
Schritt 9: Die Ruhe vor dem Genuss – Abkühlen lassen für die Perfektion
Nachdem die Muffins ihre goldbraune Pracht entfaltet haben, holen wir sie aus dem Ofen. Sie werden zunächst für ein paar Minuten in der warmen Muffinform gelassen, damit sie sich etwas stabilisieren können. Anschließend werden sie behutsam auf ein Kuchengitter gestürzt, um vollständig abzukühlen.
Geduld ist hier die oberste Tugend. Ein warmer Muffin ist zwar verlockend, aber das volle Aroma und die perfekte Textur entfalten sich erst, wenn sie vollständig auf Zimmertemperatur abgekühlt sind. Dann sind sie bereit, dich und deine Liebsten zu verzaubern.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Teig überarbeiten und zähe Muffins bekommen
Viele denken, je mehr man rührt, desto besser vermischen sich die Zutaten. Aber bei Muffins ist das Gegenteil der Fall. Das übermäßige Rühren entwickelt das Gluten im Mehl zu stark, was zu einer gummiartigen, zähen Konsistenz führt, die wirklich niemand mag. Daher: Nur so lange rühren, bis die trockenen und feuchten Zutaten gerade so verbunden sind. Ein paar kleine Klümpchen sind ein gutes Zeichen!
Fehler 2: Zu viel Frucht im Teig – und die Muffins werden matschig
Auch wenn Rhabarber und Himbeeren das Herzstück sind, sollte das Verhältnis zum Teig stimmen. Zu viel Frucht kann dazu führen, dass der Teig beim Backen zu feucht wird und die Muffins nach dem Abkühlen matschig sind oder auseinanderfallen. Achte auf die angegebenen Mengen und verteile die Früchte gleichmäßig im Teig, statt sie nur als große Klumpen hineinzuwerfen.
Fehler 3: Der Ofen ist nicht heiß genug – und die Muffins sinken ein
Eine zu niedrige Ofentemperatur ist der Tod für fast jedes Gebäck, und Muffins machen da keine Ausnahme. Wenn der Ofen nicht die richtige Temperatur hat, bekommen die Muffins keinen sofortigen Auftrieb. Sie können dann flach bleiben oder nach dem Backen sogar in der Mitte einsinken. Heize deinen Ofen lieber ein paar Minuten länger vor, um sicherzugehen, dass er die optimale Temperatur erreicht hat.
Fehler 4: Die Streusel werden nicht knusprig genug
Das Geheimnis knuspriger Streusel liegt in der Kälte der Butter und darin, dass man sie nicht zu stark verknetet. Wenn die Butter zu warm ist oder zu intensiv gemischt wird, verbindet sie sich zu einem Teig statt zu krümeligen Stücken. Verwende eiskalte Butter, und verarbeite sie nur kurz mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer, bis grobe Krümel entstehen. Dann ab damit auf die Muffins!
Variationen für jeden Geschmack
Diese Grundrezeptur ist so herrlich wandelbar, dass sie sich perfekt an deine persönlichen Vorlieben anpassen lässt. Stell dir vor, wie die süße säuerliche Kombination als Basis für noch mehr Geschmackserlebnisse dient.
Die Sommer-Intensive Variante: Beeren-Explosion
Ersetze den Rhabarber komplett durch eine Mischung aus frischen Blaubeeren und zarten Johannisbeeren. Die Kombination aus süßen Blaubeeren und den leicht herben Johannisbeeren verleiht den Muffins eine ganz neue Dimension von Fruchtigkeit und Farbe, perfekt für ein sonniges Frühstück.
Die Zitronen-Frische Note: Limetten-Kick
Füge dem Teig vor dem Backen etwas fein abgeriebene Zitronen- oder Limettenschale hinzu. Das spritzige Aroma hebt die Fruchtigkeit von Rhabarber und Himbeeren noch mehr hervor und verleiht den Muffins eine wunderbare Leichtigkeit, die an warme Urlaubstage erinnert.
Die Dekadente Versuchung: Weiße Schokolade und Himbeere
Für einen Hauch von Luxus kannst du eine Handvoll vegane weiße Schokoladenchips unter den Teig mischen und die Himbeeren etwas reduzieren. Die süßliche Cremigkeit der weißen Schokolade bildet einen spannenden Kontrast zur leichten Säure der Himbeeren und macht die Muffins zu einem festlichen Genuss.
Profi-Tipps für Vegane Himbeer Rhabarber Muffins Streuseln
Der “Kickstart” für die Süße: Bevor du die Himbeeren und den Rhabarber unterhebst, kannst du eine kleine Prise Salz über die Fruchtmischung streuen. Das hebt die natürliche Süße und kompensiert die Säure des Rhabarbers auf wunderbare Weise, sodass das Fruchtaroma noch intensiver hervortritt.
Die Kraft des Gefrierschranks für Streusel: Um wirklich perfekte, knusprige Streusel zu bekommen, bewahre die vegane Butter unbedingt im Gefrierschrank auf, bis du sie zum Zubereiten der Streusel benötigst. Das sorgt dafür, dass die Butter beim Vermengen mit den trockenen Zutaten nicht schmilzt, sondern kleine, kühle Flocken bildet, die beim Backen für die gewünschte Crispiness sorgen.
Das Geheimnis der feuchten Muffins: Nicht überbacken! Es ist verlockend, die Muffins lieber etwas länger im Ofen zu lassen, um sicherzugehen, dass sie durch sind. Aber gerade hier liegt oft der Fehler! Sobald die Stäbchenprobe sauber ist, nimm die Muffins sofort heraus. Die Restwärme im Teig sorgt dafür, dass sie perfekt durchziehen, ohne trocken zu werden.
Die Temperatur-Taktik: Wenn du gefrorene Himbeeren verwendest, gib sie niemals aufgetaut in den Teig. Sie würden zu viel Flüssigkeit abgeben und den Teig zu wässrig machen. Friere auch die fertigen Muffins, wenn du sie aufbewahren möchtest, erst vollständig ab. Das verhindert die Bildung von Eiskristallen, die die Textur beeinträchtigen.
Servier-Ideen für Vegane Himbeer Rhabarber Muffins Streuseln
Anrichten & Dekoration
Das Anrichten dieser Muffins ist eine Freude für das Auge und den Gaumen. Eine leichte Puderzuckerschicht, wie ein Hauch von Raureif, über die abgekühlten Muffins gestreut, verleiht ihnen eine elegante Note. Alternativ können ein paar frische Himbeeren oder kleine Rhabarberstückchen als Dekoration dienen, um die Hauptzutaten im Muffin zu betonen.
Für einen besonderen Pfiff könnte man noch ein winziges Minzblatt oder eine essbare Blüte auf jeden Muffin setzen. Das ist wie das Sahnehäubchen auf der süßen Versuchung und macht sie optisch noch ansprechender auf jeder Kaffeetafel.
Passende Beilagen
Diese Muffins sind für sich allein schon ein Hochgenuss, aber sie lassen sich wunderbar ergänzen. Ein Klecks vegane Schlagsahne oder ein Löffel cremiger Vanillejoghurt (pflanzlich, versteht sich) passen hervorragend zur fruchtigen Säure von Rhabarber und Himbeeren und verleihen dem Ganzen eine luxuriöse Komponente. Auch eine Tasse frisch gebrühter Kaffee oder ein aromatischer Kräutertee sind ideale Begleiter, um die Aromen zu unterstreichen.
Wer es herzhafter mag, kann sie auch zu einem leichten veganen Kuchen-Nachmittag mit einem Glas fruchtigem Rotwein servieren. Das Spiel zwischen süß und herb ist hier besonders reizvoll. Für Frühstücksliebhaber passen sie auch gut zu einem Glas frischem Orangensaft oder einem kleinen Obstsalat.
Ein Tipp, der sich bewährt hat, ist die Kombination mit unseren veganen Pfannkuchen. Ein süßer süßer Tag beginnt mit beiden Köstlichkeiten.
Für besondere Anlässe
Diese Muffins sind weit mehr als nur ein alltäglicher Snack. Sie sind perfekt für sommerliche Gartenpartys, Geburtstagsfeiern oder als süßer Abschluss eines gemeinsamen Abendessens. Ihre saisonale Frische macht sie zu einer idealen Wahl für Frühlings- und Sommerfeste, wo sie mit ihrer leuchtenden Farbe und ihrem erfrischenden Geschmack begeistern.
Auch als kleines Mitbringsel für Freunde oder Familie sind sie eine wunderbare Geste. Eingepackt in hübsche Papierbeutel und mit einem Band verziert, zeigen sie, dass man sich Gedanken gemacht hat und bringen garantiert ein Lächeln auf das Gesicht des Beschenkten.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du das Glück hast, dass ein paar von diesen Köstlichkeiten übrig bleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend für ihren Genuss. Bewahre sie am besten in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur auf. So bleiben sie für etwa zwei bis drei Tage wunderbar frisch und saftig. Vermeide es, sie direktem Sonnenlicht oder feuchten Umgebungen auszusetzen, da dies die Textur beeinträchtigen könnte.
Der Behälter sollte so beschaffen sein, dass er die Muffins vor Austrocknung schützt, aber auch nicht zu viel Kondenswasser bildet. Ein gut schließender Kunststoffbehälter oder eine Kuchen-Kuppel sind hierfür ideal.
Einfrieren
Diese Muffins eignen sich hervorragend zum Einfrieren und sind somit eine wunderbare Option für „Im-Fall-der-Fälle-Vorbereitung”. Nach dem vollständigen Abkühlen solltest du sie einzeln in Frischhaltefolie oder luftdichten Gefrierbeuteln verpacken, um sie vor Gefrierbrand zu schützen. So sind sie für bis zu drei Monate haltbar und behalten fast ihr gesamtes Aroma.
Das Einfrieren in einzelnen Portionen hat den Vorteil, dass du nur so viele Muffins auftauen kannst, wie du gerade benötigst. Dies verhindert unnötiges Auftauen und Wieder-Einfrieren, was die Qualität mindern würde.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um deine eingefrorenen oder einfach nur etwas trockener gewordenen Muffins wieder auf Leben zu erwecken, gibt es einfache Tricks. Wenn sie direkt aus dem Gefrierschrank kommen, lasse sie zunächst langsam bei Zimmertemperatur auftauen. Für eine Extraportion Frische und Knusprigkeit kannst du sie danach für wenige Minuten im vorgeheizten Ofen (ca. 150 °C) aufwärmen.
Auch die Mikrowelle kann eine Option sein, aber sei hier vorsichtig. Ein paar Sekunden bei niedriger Leistung reichen oft schon aus, um sie wieder leicht anzuwärmen, ohne dass sie gummiartig werden. Das kurze Aufbacken im Ofen ist aber stets die Methode der Wahl, um die Streusel wieder richtig knusprig zu bekommen.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich anstelle von Hafermilch auch eine andere Pflanzenmilch verwenden, und beeinflusst das den Geschmack?
Ja, definitiv! Du kannst problemlos andere pflanzliche Milchsorten wie Soja-, Mandel- oder Dinkelmilch verwenden. Die Wahl der Milch kann einen leichten Unterschied im Geschmack und in der Textur bewirken, aber im Allgemeinen werden die Muffins mit allen empfohlenen Optionen gelingen. Sojamilch bietet oft eine ähnliche Konsistenz wie Hafermilch, während Mandelmilch einen subtilen Nussgeschmack beisteuert. Achte einfach darauf, eine ungesüßte Variante zu wählen, um die Süße des Rezepts nicht zu verändern.
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Ich habe nur TK-Himbeeren im Haus. Kann ich die einfach so verwenden, oder muss ich etwas beachten?
Gefrorene Himbeeren sind eine fantastische Alternative und oft sogar die bessere Wahl, um das Auslaufen von Fruchtsaft im Teig zu minimieren. Du solltest sie aber auf keinen Fall vorher auftauen. Gib die gefrorenen Himbeeren direkt, so wie sie sind, zum restlichen Teig, kurz bevor du ihn in die Muffinförmchen gibst. Sie werden während des Backens auftauen und ihren Saft abgeben, was die Muffins zusätzlich befeuchtet und ihnen eine tolle Farbe verleiht, ohne den Teig zu wässrig zu machen.
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Meine Rhabarberstangen sind sehr dick und holzig. Wie bereite ich sie am besten vor, damit sie im Muffin nicht stören?
Bei stark verholzten Rhabarberstangen ist es ratsam, die äußere Schicht vorsichtig abzuschälen, ähnlich wie bei Spargel. Beginne am besten an einem Ende und ziehe das Messer nach unten zur Stange hin. So entfernst du die faserigen, zähen Teile. Schneide die geschälten Stangen dann in mundgerechte, etwa 1-2 cm große Stücke. Das sorgt dafür, dass sie im Muffin schön weich werden und sich gut in den Teig integrieren lassen, ohne unangenehm zu sein.
Vegane Himbeer-Rhabarber-Muffins mit Streuseln
Fruchtig, saftig & unwiderstehlich lecker! Diese veganen Himbeer-Rhabarber-Muffins mit knusprigen Streuseln sind perfekt für den Frühling und Sommer. Die süßen Himbeeren harmonieren wunderbar mit der feinen Säure des Rhabarbers.
- 250 ml Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)
- 1 TL Apfelessig
- 1 TL Vanilleextrakt
- 75 g Kokosöl (geschmolzen und abgekühlt)
- 250 g Weizenmehl (Typ 550)
- 100 g gemahlene Mandeln
- 100 g Rohrzucker
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 150 g Rhabarber (geschält, klein geschnitten)
- 100 g Himbeeren (frisch oder gefroren)
- Für die Streusel: 120 g Weizenmehl (Typ 550), 60 g Zucker, ½ Päckchen Vanillezucker, 80 g vegane Butter (kalt, gewürfelt)
- Kochen
- 1Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
- 2Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
- 3In einer separaten Schüssel Hafermilch, Apfelessig, Vanilleextrakt und das geschmolzene Kokosöl verrühren.
- 4Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung geben und nur so lange rühren, bis ein homogener Teig entsteht. Nicht übermixen.
- 5Rhabarberstücke und Himbeeren vorsichtig unterheben.
- 6Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.
- 7Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker und vegane Butter mit den Händen oder einem Teigmischer verkneten, bis sich Streusel bilden. Großzügig auf den Muffinteig geben.
- 8Im vorgeheizten Ofen ca. 25–30 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind (Stäbchenprobe).
- 9Kurz in der Form abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
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