Einfache Sauerteig-Abfall Schokoladenstückchen Kekse: Weich & Lecker
Es war ein grauer Novemberabend, als der Geruch von frisch gebackenen Keksen die sonst so stille Wohnung erfüllte. Meine Großmutter hatte ihren Sauerteig-Abfall aus dem Glas geholt, ein Überbleibsel ihres Brotteigs, und ihn mit einer Prise Magie in diese unwiderstehlichen Schokoladenstückchen-Kekse verwandelt.
Dieser Duft – eine Mischung aus süßer Butter, tiefgründiger Schokolade und einer unterschwelligen, angenehmen Säure – ist für mich bis heute Inbegriff von Geborgenheit und gemütlichen Abenden. Es sind diese Erinnerungen, die mich dazu gebracht haben, dieses Rezept immer und immer wieder zu perfektionieren.
Sauerteig-Abfall Schokoladenstückchen Kekse: Weich & Fabulös
Köstliche Sauerteig-Abfall Schokoladenstückchen Kekse mit einzigartigem Geschmack und zäher Konsistenz, ideal für den Snack zwischendurch.
- 95 g Allzweckmehl
- 125 g Brotmehl
- 5 g Feines Meersalz
- 1/4 TL Backsoda
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Großes Ei
- 125 g Sauerteig-Abfall
- 5 g Vanilleextrakt
- 113 g Ungesalzene Butter, kalt & gewürfelt
- 100 g Hellbrauner Zucker
- 100 g Weißer Zucker
- 340 g Schokoladenstückchen
- Backen
- 1Vermischen Sie das Brotmehl, das Allzweckmehl, das Backsoda, das Backpulver und das Meersalz in einer kleinen Schüssel gut miteinander.
- 2Schlagen Sie in einer anderen Schüssel das Ei, den Sauerteig-Abfall und den Vanilleextrakt zusammen, bis die Mischung glatt ist.
- 3Schlagen Sie die kalte Butter zusammen mit dem hellbraunen und dem weißen Zucker auf niedriger Stufe, bis die Mischung krümelig ist.
- 4Fügen Sie die trockene Mischung zur Butter-Zucker-Mischung hinzu und rühren Sie, bis eine sandige Konsistenz entsteht.
- 5Formen Sie 12 große Teigkugeln, legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, decken Sie sie ab und kühlen Sie den Teig mindestens 2 Stunden.
- 6Heizen Sie den Ofen auf 190°C vor. Verteilen Sie die Teigkugeln auf zwei Backbleche und backen Sie die Kekse 15-17 Minuten lang.
Keywords: Kekse, Schokolade, Sauerteig, Backen, Dessert, Gebäck
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einzigartiger Geschmack: Diese Kekse sind keine gewöhnlichen Schoko-Chippers. Der Sauerteig-Abfall verleiht ihnen eine subtile, leicht säuerliche Note, die die Süße perfekt ausbalanciert und ihnen eine unglaubliche Tiefe verleiht, die man bei anderen Keksen vergeblich sucht.
- Unglaubliche Textur: Stell dir vor: Außen eine zarte Knusprigkeit, die beim Reinbeißen sanft nachgibt, und innen ein weicher, leicht zäher Kern, der förmlich auf der Zunge zergeht. Das ist das Geheimnis dieser Kekse, das sie so besonders macht.
- Kreative Resteverwertung: Wer liebt es nicht, wenn etwas Köstliches aus vermeintlichen Abfällen entsteht? Dieses Rezept ist der Beweis dafür, dass man mit ein wenig Fantasie und den richtigen Zutaten wahre Gaumenfreuden zaubern kann, während man gleichzeitig nachhaltig agiert.
- Perfekt zum Vorbereiten: Das Besondere an diesem Teig ist, dass er sich hervorragend vorbereiten und sogar einfrieren lässt. So hast du jederzeit die Möglichkeit, eine Ladung frischer, warmer Kekse aus dem Ofen zu zaubern – ein echter Lebensretter für spontanen Besuch oder den süßen Heißhunger.
- Echte Handwerkskunst: Auch wenn sie einfach zuzubereiten sind, strahlen diese Kekse eine gewisse Raffinesse aus. Sie sind das Ergebnis einer liebevollen Verarbeitung und einer durchdachten Kombination von Aromen und Texturen, die jeden Bissen zu einem kleinen Fest machen.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesen Keksen entscheidend, denn sie sind die Stars der Show. Frische Butter, gutes Mehl und natürlich ein gut gepflegter Sauerteig-Abfall – das sind die Fundamente für ein wirklich herausragendes Ergebnis. Weniger ist hier oft mehr, und die Auswahl der richtigen Produkte macht den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Keks.
- Allzweckmehl: Sorgt für die notwendige Struktur und Bindung, damit die Kekse nicht zerfallen.
- Brotmehl: Verbessert die Zähigkeit und Textur des Keksinneren und sorgt für eine angenehme Kaubarkeit.
- Feines Meersalz: Unverzichtbar, um die Süße der Schokolade und des Zuckers auszubalancieren und die Aromen hervorzuheben.
- Backsoda: Hilft beim Aufgehen und trägt zur weichen Konsistenz bei, ein wichtiger Helfer für die Textur.
- Backpulver: Gibt den Keksen zusätzlichen Auftrieb und sorgt für eine leichte, luftige Textur im Inneren.
- Großes Ei: Bindet alle Zutaten zusammen und liefert Feuchtigkeit, damit die Kekse saftig bleiben.
- Sauerteig-Abfall: Das Herzstück! Er verleiht den Keksen eine einzigartige Säure, die die Süße und den Schokoladengeschmack perfekt abrundet.
- Vanilleextrakt: Ein Klassiker, der den gesamten Geschmack abrundet und eine warme, süße Komponente hinzufügt.
- Ungesalzene Butter, kalt & gewürfelt: Die kalte Butter ist essentiell für die Krümeligkeit und die zähe Textur des Keksinneren.
- Hellbrauner Zucker: Sorgt für Feuchtigkeit, eine leicht karamellige Note und trägt maßgeblich zur zähen Konsistenz bei.
- Weißer Zucker: Süßt die Kekse und hilft dabei, die gewünschte Knusprigkeit am Rand zu erzielen.
- Schokoladenstückchen: Das Finale! Ob halbsüß, Milchschokolade oder eine Mischung – sie sorgen für den unwiderstehlichen Schokoladengeschmack.
Die genauen Mengenangaben für diese köstlichen Zutaten findest du im Rezeptteil weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Ursprung dieser köstlichen Kekse ist ebenso bodenständig wie genial – sie entstammen der Tradition der Sauerteigbäckerei, wo nichts verschwendet werden soll. In vielen Kulturen, besonders dort, wo Brot tief verwurzelt ist, wurde und wird der “Abfall” des Sauerteigs, oft als “Barm” oder “Starter” bezeichnet, nicht weggeworfen. Stattdessen fand er seinen Weg in unterschiedlichste Gerichte, um deren Geschmack und Textur zu verfeinern.
Meine Großmutter hat diese Tradition gelebt und mit einer kreativen Ader verbunden. Sie wusste, dass diese leicht säuerliche, lebendige Masse nicht nur im Brot glänzt, sondern auch süßen Gebäcken eine aufregende Komplexität verleihen kann. Die Kombination mit zartschmelzenden Schokoladenstückchen war eine Offenbarung, die weit über den einfachen Genuss hinausging; sie war ein Symbol für Wertschätzung und Ressourcenschonung.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, einfache Zutaten in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln. Es ist die Geschichte der Verwandlung, die in jedem Bissen steckt – wie aus einem scheinbar unwichtigen Rest ein süßer Traum wird. Dieses Rezept ist somit mehr als nur ein Keks; es ist eine Hommage an die Einfachheit, die Kreativität und die nachhaltige Freude am Backen, die weit über Generationen hinaus Bestand hat.
So bereitest du sauerteig abfall schokoladenstückchen kekse zu
Schritt 1: Das Fundament für Geschmack legen
Der erste Schritt ist entscheidend für die Aromenbalance und die Textur, die deine Kekse später haben werden. Es geht darum, die trockenen Zutaten so zu vereinen, dass jede einzelne ihre volle Wirkung entfalten kann. Nimm dir Zeit für diesen Schritt, denn eine gleichmäßige Verteilung ist der Schlüssel.
Vermische in einer kleinen Schüssel das Brotmehl, das Allzweckmehl, das Backsoda, das Backpulver und das feine Meersalz sorgfältig miteinander. Stelle sicher, dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind und die Mischung homogen aussieht. Dieses sorgfältige Vermischen sorgt dafür, dass sich die Triebmittel und das Salz gleichmäßig verteilen und ihre Wirkung über den gesamten Teig entfalten können.
Schritt 2: Die Basis für Aromen schaffen
Nun widmen wir uns den flüssigen Komponenten, die dem Teig Leben einhauchen und die Aromen vorbereiten. Hier vermengen wir das Ei mit dem Sauerteig-Abfall und dem Vanilleextrakt. Dies ist der Moment, in dem die Magie des Sauerteigs beginnt, sich mit den anderen Aromen zu verbinden.
Schlage in einer separaten, mittelgroßen Schüssel das große Ei auf. Gib den Sauerteig-Abfall und den Vanilleextrakt hinzu. Verquirle alles gründlich mit einem Schneebesen, bis eine glatte, leicht schaumige Masse entsteht. Achte darauf, dass keine größeren Klumpen vom Sauerteig übrigbleiben und sich der Extrakt gut verteilt hat. Dieser Schritt ist essenziell, um die Säure des Sauerteigs zu verteilen und eine gleichmäßige Geschmacksbasis für deine Kekse zu schaffen.
Schritt 3: Die kühle Kunst der Butter und des Zuckers
Jetzt kommt ein Schritt, der für die zähe Textur und die unwiderstehliche Konsistenz deiner Kekse verantwortlich ist: das “kalte Kreieren” von Butter und Zucker. Die kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten, wird zusammen mit den beiden Zuckersorten auf niedriger Stufe aufgeschlagen.
Gib die kalten, gewürfelten Butterstücke zusammen mit dem hellbraunen und dem weißen Zucker in eine große Schüssel. Verwende deine Küchenmaschine oder einen Handmixer und schlage die Mischung auf niedriger bis mittlerer Stufe. Ziel ist es, eine krümelige, sandige Konsistenz zu erreichen, bei der die Butterstücke noch erkennbar sind, aber vom Zucker ummantelt werden. Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Struktur des Keksinnere zu beeinflussen; die kleinen Butterstücke werden beim Backen schmelzen und Feuchtigkeit abgeben, was zu der charakteristischen zähen Textur führt.
Achtung: Übermixe die Butter und den Zucker nicht, bis eine cremige Masse entsteht. Wir wollen kleine Krümel behalten, die später schmelzen.
Schritt 4: Alles kommt zusammen – Die Vereinigung
Nun ist es an der Zeit, die trockenen und feuchten Komponenten sowie die Butter-Zucker-Mischung zu vereinen. Hier entsteht langsam der Teig, der bald in den Ofen wandern wird. Geduld ist gefragt, damit sich alles gut verbindet, aber nicht überarbeitet wird.
Gib die trockene Mehlmischung (aus Schritt 1) zur Butter-Zucker-Mischung (aus Schritt 3). Rühre mit dem Mixer auf niedriger Stufe oder mit einem Spatel, bis eine sandige Konsistenz entsteht. Achte darauf, die trockenen Zutaten nur so lange zu rühren, bis sie gerade eben eingearbeitet sind. Füge dann die feuchte Ei-Sauerteig-Mischung (aus Schritt 2) hinzu. Mische weiter, bis sich der Teig gerade so von den Seiten der Schüssel löst und eine zusammenhängende Masse bildet. Der Teig sollte feucht, aber nicht klebrig sein.
Schritt 5: Die Ruhepause – Der Schlüssel zum perfekten Keks
Dieser Schritt mag optional erscheinen, ist aber für die ultimative Keks-Perfektion unerlässlich. Der Teig benötigt Zeit, um sich zu entspannen, die Aromen zu entwickeln und seine Textur zu optimieren. Das Kühlen ist der Schlüssel für die richtige Konsistenz beim Backen.
Forme nun aus dem Teig etwa 12 gleichmäßige, große Teigkugeln. Lege die Teigkugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Decke das Blech gut mit Frischhaltefolie ab oder verwende eine wiederverwendbare Abdeckung. Stelle das Blech in den Kühlschrank und lass den Teig dort mindestens 2 Stunden ruhen. Optimal ist eine Ruhezeit von bis zu 24 Stunden. Während dieser Kühlzeit ziehen die Aromen tiefer ein, die Butter festigt sich, und der Teig entwickelt die zähe Konsistenz, die wir uns wünschen.
Tipp: Wenn du den Teig länger als 4 Stunden kühlst, kannst du die Kugeln auch einzeln in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank oder sogar im Gefrierschrank lagern.
Schritt 6: Das magische Finale – Ab in den Ofen
Der Moment ist gekommen, deine Kreation endlich zu vollenden. Der Duft, der bald deine Küche erfüllen wird, ist die Belohnung für deine Geduld. Hier werden die vorbereiteten Teigkugeln zu perfekt gebackenen Keksen.
Heize deinen Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vor. Lege zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche bereit, auf die du jeweils 6 Teigkugeln verteilst. Achte darauf, genügend Abstand zwischen den Kugeln zu lassen, da sie beim Backen auseinanderlaufen werden. Backe die Kekse für 15-17 Minuten. Die Ränder sollten goldbraun sein, während die Mitte noch leicht weich und unterbacken aussieht. Das ist genau richtig für eine zähe Textur.
Lass die frisch gebackenen Kekse für etwa 5 Minuten auf dem heißen Blech ruhen, bevor du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitterrost legst, um vollständig auszukühlen. Der Duft, der nun durch deine Wohnung zieht, ist unverkennbar und unwiderstehlich.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Teig wird nicht gekühlt. Viele versuchen, die Kekse sofort nach dem Mischen zu backen. Das Ergebnis sind oft flache, breite Kekse, die ihre Form verloren haben und trocken schmecken. Das Kühlen des Teigs ist entscheidend: Es festigt die Butter, lässt die Aromen reifen und verhindert, dass die Kekse zu schnell zerlaufen. Plane mindestens zwei Stunden Kühlzeit ein, besser noch länger.
Fehler 2: Übermischen des Teigs. Wenn du den Teig zu lange rührst, nachdem das Mehl hinzugefügt wurde, entwickelst du zu viel Gluten. Das macht die Kekse zäh und hart, anstatt zart und weich. Mische nur so lange, bis sich die Zutaten gerade eben verbunden haben. Eine leicht sandige Textur ist in Ordnung.
Fehler 3: Falsche Backzeit. Die meisten Leute backen ihre Kekse zu lange. Wenn die Mitte genauso stark gebräunt ist wie die Ränder, sind sie wahrscheinlich schon zu trocken. Ziehe die Kekse aus dem Ofen, wenn die Ränder goldbraun sind und die Mitte noch leicht weich aussieht. Sie garen auf dem heißen Blech weiter und entwickeln so die perfekte zähe Konsistenz.
Fehler 4: Zutaten nicht frisch. Die Wirksamkeit von Backsoda und Backpulver lässt mit der Zeit nach. Alte Backtriebmittel können dazu führen, dass deine Kekse nicht richtig aufgehen oder flach bleiben. Überprüfe das Haltbarkeitsdatum und achte darauf, dass deine Backtriebmittel frisch sind, bevor du mit dem Backen beginnst.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Grundrezeptur ist ein fantastischer Ausgangspunkt, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Hier sind ein paar Ideen, wie du deinen Sauerteig-Abfall Schokoladenstückchen Keksen eine persönliche Note verleihen kannst.
Die Dunkel-Schokoladen-Variante: Ersetze einen Teil der halbsüßen Schokoladenstückchen durch hochwertige dunkle Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil. Das intensiviert den schokoladigen Geschmack und verleiht den Keksen eine elegante Bitterkeit, die wunderbar mit der Säure des Sauerteigs harmoniert.
Nussige Freude: Füge eine Handvoll gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln zum Teig hinzu. Sie sorgen für zusätzlichen Biss und eine herzhafte Komponente, die die Süße und den Schokoladengeschmack perfekt ergänzt. Röste die Nüsse vorher leicht an, um ihr Aroma zu intensivieren.
Ein Hauch von Luxus: Für eine festliche Note kannst du den Teig mit etwas Zimt und einer Prise gemahlenem Ingwer oder Kardamom verfeinern. Kombiniere dies mit weißer Schokolade oder gehackten Pistazien für einen Keks, der an die Feiertage erinnert.
Profi-Tipps für sauerteig abfall schokoladenstückchen kekse
Als jemand, der schon unzählige Bleche dieser Kekse gebacken hat, kann ich dir ein paar Geheimtipps verraten, die den Unterschied machen.
- Die Qualität des Sauerteig-Abfalls: Je aktiver und frischer dein Sauerteig-Abfall ist, desto besser wird das Ergebnis. Ein gut gepflegter Starter verleiht den Keksen nicht nur Geschmack, sondern auch eine leichte Lockerheit, die man sonst nur schwer erreicht.
- Die kalte Butter ist König: Ich kann es nicht oft genug betonen: Die Butter muss wirklich kalt sein. Nicht nur aus dem Kühlschrank, sondern richtig hart. Das ist entscheidend für die “Schichten” und die zähe Textur im Inneren.
- Gleichmäßige Teigkugeln: Verwende eine Eisportionierer oder eine Küchenwaage, um sicherzustellen, dass alle Teigkugeln gleich groß sind. Das sorgt für ein gleichmäßiges Backen, sodass alle Kekse zur gleichen Zeit fertig sind.
- Backblech vorbereiten: Verwende hochwertiges Backpapier, um ein Anhaften zu verhindern. Wenn du ein dünnes Blech hast, kannst du auch zwei Bleche übereinander legen, um eine gleichmäßigere Hitzeverteilung zu gewährleisten und ein schnelles Verbrennen der Unterseite zu vermeiden.
- Experimentiere mit Schokolade: Mischungen aus verschiedenen Schokoladensorten – z. B. halbsüß und Milchschokolade – können eine spannende Geschmackstiefe erzeugen. Oder probiere mal feingehackte Schokolade statt Stückchen, sie schmilzt anders und ergibt eine cremigere Textur.
Servier-Ideen für sauerteig abfall schokoladenstückchen kekse
Anrichten & Dekoration
Diese Kekse glänzen durch ihre schlichte Eleganz, aber ein paar kleine Handgriffe können sie noch unwiderstehlicher machen. Wenn die Kekse noch warm sind, kannst du optional ein, zwei zusätzliche Schokoladenstückchen auf die Oberseite drücken – sie schmelzen leicht an und sehen wunderschön aus. Eine leichte Prise Meersalzflocken auf der warmen Oberfläche betont nicht nur die Aromen, sondern gibt auch einen visuellen Glanzpunkt.
Passende Beilagen
Ein warmes, frisch gebackenes Keks ist ein Erlebnis für sich, aber ein paar Begleiter heben es auf ein neues Level. Ein Glas eiskalte Vollmilch ist der ultimative Klassiker und kontrastiert perfekt mit der warmen Süße und der leichten Säure. Für ein luxuriöseres Dessert empfehle ich eine Kugel cremiges Vanilleeis, das beim Kontakt mit dem noch warmen Keks herrlich schmilzt und eine köstliche Sauce bildet. Ein starker Espresso oder ein aromatischer Kaffee runden das Geschmackserlebnis ebenfalls ab, wobei die Bitterkeit des Kaffees die Süße der Kekse wunderbar ausbalanciert.
Für besondere Anlässe
Obwohl diese Kekse perfekt für den spontanen Genuss sind, eignen sie sich auch hervorragend für besondere Anlässe. Sie sind ein wunderbares Mitbringsel für Einladungen, eine liebevolle Geste zum Geburtstag oder einfach als süße Überraschung für die Familie. Ihre leichte Säure und die zähe Textur machen sie auch zu einem idealen Begleiter für eine Auswahl an Käsesorten – eine ungewöhnliche, aber köstliche Kombination für Liebhaber von süß-salzigen Aromen. Für Familienfeiern kannst du sie mit einer selbstgemachten deutschen Apfelpfannkuchen servieren oder als Teil eines Dessertbuffets neben einem saftigen Beeren-Tarte anbieten.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du es schaffst, Kekse übrig zu lassen, ist die richtige Lagerung entscheidend, um ihre Frische und Textur zu bewahren. Am besten bewahrst du sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie locker 4-5 Tage frisch, wobei sie am ersten und zweiten Tag am zähesten und leckersten sind. Achte darauf, dass die Kekse vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verstaust, um Kondenswasser zu vermeiden.
Einfrieren
Das ist eine meiner Lieblingsmethoden, denn so hast du immer frische Kekse zur Hand. Du kannst entweder die fertigen, ausgekühlten Kekse portionsweise einfrieren oder den Teig vor dem Backen einfrieren. Forme den Teig zu Kugeln, wickle sie fest in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen gefriergeeigneten Beutel. So gelagert, halten sie sich bis zu zwei Monate. Das Schöne ist: Du kannst sie direkt aus dem Gefrierschrank backen, indem du die Backzeit um ein bis zwei Minuten verlängerst.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die zähe, weiche Textur von frisch gebackenen Keksen wiederherzustellen, gibt es ein paar Tricks. Du kannst die Kekse für etwa 5-8 Minuten bei 150°C im Ofen kurz erwärmen. Das hilft, die Feuchtigkeit zurückzubringen und die Schokolade wieder leicht schmelzen zu lassen. Eine andere Methode, besonders für einzelne Kekse, ist das kurze Erwärmen in der Mikrowelle für etwa 10-15 Sekunden – achte darauf, sie nicht zu überhitzen, damit sie nicht gummiartig werden.
Häufig gestellte Fragen
-
Wie wähle ich den besten Sauerteig-Abfall aus?
Für diese Kekse ist ein aktiver, gut gefütterter Sauerteig-Abfall ideal. Er sollte frisch riechen, mit einer angenehmen, leicht säuerlichen Note, die an Joghurt oder milden Essig erinnert. Vermeide Abfall, der schlecht riecht, dunkle Flecken aufweist oder Anzeichen von Schimmel zeigt. Ein gesunder Sauerteig ist die Grundlage für den charakteristischen Geschmack und die Textur dieser besonderen Kekse.
-
Wie lagere ich die Kekse, nachdem sie gebacken sind?
Am besten schmecken die Kekse, wenn sie innerhalb der ersten 2-3 Tage verzehrt werden. Lagere sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur. So behalten sie ihre zähe Konsistenz am längsten. Wenn es draußen sehr warm ist, ist es besser, sie im Kühlschrank aufzubewahren, allerdings solltest du sie vor dem Verzehr auf Zimmertemperatur erwärmen lassen, damit sie nicht zu hart werden.
-
Kann ich den Keksteig einfrieren?
Ja, das ist sogar eine der besten Methoden, um immer frische Kekse zur Hand zu haben! Forme den Teig nach dem Mischen und Kühlen zu Kugeln und friere diese gut verpackt (z.B. in Frischhaltefolie und dann in einem Gefrierbeutel) ein. Sie halten sich so bis zu zwei Monate. Wenn du Lust auf Kekse hast, kannst du die gefrorenen Teigkugeln direkt in den vorgeheizten Ofen geben und die Backzeit um etwa 1-2 Minuten verlängern.
-
Wie vermeide ich, dass die Kekse zu flach werden?
Das A und O ist die Kühlung des Teigs. Mindestens 2 Stunden sind Pflicht, 24 Stunden sind ideal. Das lässt die Butter wieder fest werden und die Zutaten können sich verbinden, was den Keksen hilft, ihre Form zu behalten. Achte außerdem auf frische Backtriebmittel (Backsoda und Backpulver) und darauf, den Teig nicht zu lange zu verrühren, nachdem das Mehl hinzugefügt wurde.
-
Sind diese Kekse für Allergiker geeignet?
Diese Kekse enthalten typische Allergene wie Gluten und Eier. Wenn du auf Gluten verzichten musst, kannst du versuchen, eine Mischung aus glutenfreien Mehlen zu verwenden, die speziell zum Backen geeignet ist. Anstelle des Eis kann oft Apfelmus oder eine Leinsamen-Ei-Mischung verwendet werden. Achte auch darauf, dass die verwendeten Schokoladenstückchen frei von Spuren von Nüssen oder anderen Allergenen sind, falls dies für dich relevant ist.
Sauerteig-Abfall Schokoladenstückchen Kekse: Weich & Fabulös
Köstliche Sauerteig-Abfall Schokoladenstückchen Kekse mit einzigartigem Geschmack und zäher Konsistenz, ideal für den Snack zwischendurch.
Pin Recipe
Share Tweet 0 Shares
Prep Time 30 minutes mins
Cook Time 17 minutes mins
Kühlzeit 2 hours hrs
Total Time 2 hours hrs 47 minutes mins
Servings: 12 Kekse
Course: Nachspeisen
Cuisine: Deutsch
Calories: 150
Ingredients
Equipment
Method
Nutrition
Notes
Ingredients
1x 2x 3x
? Für den Teig
95 g Allzweckmehl
– Sorgt für Stabilität.
125 g Brotmehl
– Verbessert die Zähigkeit und Textur.
5 g Feines Meersalz
– Balanciert die Süße aus.
1/4 TL Backsoda
– Unterstützt das Aufgehen.
1/2 TL Backpulver
– Fügt zusätzlichen Auftrieb hinzu.
1 Stück Großes Ei
– Bindet die Zutaten und sorgt für Feuchtigkeit.
125 g Sauerteig-Abfall
– Fügt der Mischung Säure hinzu.
5 g Vanilleextrakt
– Sorgt für Geschmack.
113 g Ungesalzene Butter, kalt & gewürfelt
– Verleiht Reichhaltigkeit.
100 g Hellbrauner Zucker
– Fügt Feuchtigkeit und Zähigkeit hinzu.
100 g Weißer Zucker
– Süßt die Kekse.
340 g Schokoladenstückchen
– Sorgt für den schokoladigen Geschmack.
Equipment
Schüssel
Backblech
Handmixer
Messbecher
Backpapier
Method
Zubereitung
Vermischen Sie das Brotmehl, das Allzweckmehl, das Backsoda, das Backpulver und das Meersalz in einer kleinen Schüssel gut miteinander.
Schlagen Sie in einer anderen Schüssel das Ei, den Sauerteig-Abfall und den Vanilleextrakt zusammen, bis die Mischung glatt ist.
Schlagen Sie die kalte Butter zusammen mit dem hellbraunen und dem weißen Zucker auf niedriger Stufe, bis die Mischung krümelig ist.
Fügen Sie die trockene Mischung zur Butter-Zucker-Mischung hinzu und rühren Sie, bis eine sandige Konsistenz entsteht.
Formen Sie 12 große Teigkugeln, legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, decken Sie sie ab und kühlen Sie den Teig mindestens 2 Stunden.
Heizen Sie den Ofen auf 190°C vor. Verteilen Sie die Teigkugeln auf zwei Backbleche und backen Sie die Kekse 15-17 Minuten lang.
Nutrition
Serving: 1 Keks
Calories: 150 kcal
Carbohydrates: 21 g
Protein: 2 g
Fat: 7 g
Saturated Fat: 4 g
Polyunsaturated Fat: 1 g
Monounsaturated Fat: 2 g
Cholesterol: 20 mg
Sodium: 100 mg
Potassium: 50 mg
Fiber: 1 g
Sugar: 10 g
Vitamin A: 200 IU
Calcium: 20 mg
Iron: 1 mg
Notes
Genießen Sie die Kekse warm mit einer Kugel Eis für ein kaltes Dessert.
Tried this recipe? Let us know how it was!
Pin Share Tweet 0 Shares
