Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln – 3 Backregeln
Der Duft von leicht säuerlichem Rhabarber, der sich zart mit süßer, gebackener Butter verwebt – kaum ein Geruch weckt so sehr die Vorfreude auf den Frühling und die warmen Tage. Es ist nicht nur ein Kuchen, es ist ein Versprechen von sonnigen Nachmittagen und entspannten Kaffeepausen.
Dieser Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln ist für mich mehr als nur ein Rezept; er ist ein Tor zu Kindheitserinnerungen, an denen wir mit meiner Großmutter im Garten saßen und den ersten frisch geernteten Rhabarber bestaunten. Das Gefühl, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut kitzelten und der Duft von frisch gebackenem Kuchen durch das offene Fenster zog – das ist es, was dieser Kuchen für mich ausmacht.
Saftiger Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln
Ein köstlicher Frühlingskuchen, der süßen Quark mit säuerlichem Rhabarber und knusprigen Butterstreuseln kombiniert. Einfach zuzubereiten und garantiert ein Genuss.
- Für den Boden:
- 250 g Weizenmehl
- 80 g Zucker
- 120 g kalte Butter
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- Für die Quarkfüllung:
- 500 g Quark
- 120 g Zucker
- 2 Eier
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 30 g Speisestärke
- 100 ml Sahne
- Für den Belag:
- 400–500 g Rhabarber
- 2–3 EL Zucker
- Für die Butterstreusel:
- 150 g Mehl
- 100 g Butter
- 80 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- Backen
- 1Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform (ca. 26 cm Durchmesser) einfetten.
- 2Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in kleinen Stücken dazugeben und mit dem Ei zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig gleichmäßig in die Springform drücken und einen kleinen Rand formen.
- 3Für die Quarkfüllung Quark, Zucker und Vanillezucker verrühren. Eier, Sahne und Speisestärke nach und nach unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen.
- 4Rhabarber waschen, gegebenenfalls schälen und in ca. 2-3 cm große Stücke schneiden. Mit 2-3 EL Zucker vermischen und gleichmäßig auf der Quarkfüllung verteilen.
- 5Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter mit den Händen zu krümeligen Streuseln verarbeiten. Die Streusel über den Rhabarber geben.
- 6Den Kuchen ca. 50-60 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und die Füllung gestockt ist.
- 7Den Kuchen vollständig abkühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.
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Es sind diese kleinen Momente, die ein einfaches Dessert zu etwas Besonderem erheben können. Die Art, wie die cremige Quarkfüllung fast auf der Zunge zergeht, kontrastiert mit der leichten Säure des Rhabarbers und dem unverkennbaren Knabbergefühl der goldbraunen Butterstreusel.
Ein Kuchen, der die Frische des Frühlings einfängt und gleichzeitig eine wohlige Wärme versprüht. Für mich ist es das perfekte Zusammenspiel von Texturen und Aromen, das diesen Kuchen zu einem absoluten Highlight macht.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Nostalgie: Dieser Kuchen weckt Erinnerungen an Omas Küche und unbeschwerte Kindertage, wenn der süß-säuerliche Duft von Rhabarber und gebackener Butter die Luft erfüllt.
- Die perfekte Balance: Die cremige Süße des Quarks harmoniert auf wunderbare Weise mit der spritzigen Note des Rhabarbers und dem buttrig-knusprigen Biss der Streusel.
- Visuelle Freude: Die leuchtenden Rhabarberstücke, eingebettet in die helle Quarkmasse und gekrönt von goldbraunen Streuseln, machen ihn zu einem optischen Genuss.
- Einfach und doch Besonders: Trotz seiner raffinierten Geschmackskomposition ist dieser Kuchen erstaunlich unkompliziert zuzubereiten, was ihn zum idealen Begleiter für spontane Kaffeefreunde macht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier der Schlüssel zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Wenn du den Rhabarber frisch vom Markt oder sogar aus dem eigenen Garten bezogen hast, spürst du den Unterschied schon beim ersten Bissen. Es sind diese einfachen, aber hochwertigen Komponenten, die den Charakter dieses Kuchens ausmachen und ihm seine besondere Tiefe verleihen.
- Frischer Rhabarber: Seine herrlich säuerliche Note ist das Herzstück dieses Kuchens und bildet den perfekten Kontrapunkt zur süßen Quarkfüllung.
- Guter Quark: Magerquark ist eine klassische Wahl, aber ein Quark mit 20% Fettgehalt sorgt für eine noch cremigere und luxuriösere Textur.
- Echte Butter: Hochwertige Butter ist unerlässlich für die Streusel. Sie verleiht ihnen nicht nur den unverwechselbaren Geschmack, sondern auch die perfekte knusprige Konsistenz.
- Frische Eier: Sie sorgen für Bindung und eine zarte Textur in der Quarkmasse und im Teig.
- Hausgemachte Butterstreusel: Diese goldbraunen, buttrigen Krümel sind das i-Tüpfelchen und bringen einen wunderbaren Biss und Aroma mit.
Die genauen Mengenangaben für die einzelnen Komponenten findest du übersichtlich in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Ursprünge des Quarkkuchens sind tief in der deutschen Backtradition verwurzelt. Schon Generationen vor uns schätzten die Vielseitigkeit von Quark als herzhaften und süßen Bestandteil in der Küche. Es ist ein Gericht, das die Einfachheit und Ressourcenschonung früherer Zeiten widerspiegelt, bei der aus wenigen, aber guten Zutaten etwas Wunderbares entstehen konnte.
Die Kombination mit saisonalem Obst, wie dem Rhabarber, der meist im späten Frühling und frühen Sommer reif wird, machte ihn zu einem festen Bestandteil der saisonalen Kuchenkultur. Über die Jahre wurde das Grundrezept immer wieder variiert und verfeinert, bis hin zu den heutigen, oft üppigeren Varianten mit verschiedenen Zusätzen und Dekorationen.
Was diesen Kuchen aber zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, uns immer wieder mit seinem unaufgeregten Charme zu begeistern. Er ist kein Kuchen, der sich in den Vordergrund drängt, sondern ein stiller Begleiter für gemütliche Stunden, der mit seiner Ehrlichkeit und seinem köstlichen Geschmack überzeugt. Er repräsentiert eine Art von Backkunst, die auf Vertrautheit und Genuss setzt.
So bereitest du Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln zu
Schritt 1: Das Fundament legen – Der Mürbeteigboden
Alles beginnt mit einem soliden Fundament, dem Boden. Dies ist der Moment, in dem du die Butter – und hier gilt die Regel: je kälter, desto besser – in die trockenen Zutaten einarbeitest. Du reibst förmlich die Kalte Butter mit Mehl, Zucker und dem flüchtigen Hauch von Backpulver und Salz, bis eine krümelige Masse entsteht, die ein bisschen an die Textur von grobem Sand erinnert. Das ist der Schlüssel für einen zarten, mürben Boden, der später nicht hart wird.
Anschließend gesellt sich das Ei hinzu und deine Hände werden zum Werkzeug. Arbeite den Teig nur so lange, bis alles gerade eben zusammenhält; zu viel Kneten macht den Boden zäh. Dann drückst du diesen Teig sanft, aber bestimmt, in die vorbereitete Springform. Achte darauf, den Rand ein wenig hochzuziehen – das ist wichtig, damit die Quarkfüllung später schön eingeschlossen bleibt und nichts überläuft. Forme einen kleinen Wall, der der Füllung Halt gibt, und der Teig ist bereit für seine erste Ruhepause.
Ein Tipp für diesen Schritt: Wenn dein Teig zu klebrig ist, lass ihn ruhig für 10-15 Minuten in den Kühlschrank wandern. Er wird dann schön fest und lässt sich leichter verarbeiten.
Schritt 2: Die Cremigkeit erwecken – Die Quarkfüllung
Jetzt wird es richtig saftig! In einer separaten Schüssel triffst du auf den Quark, der hier die Hauptrolle spielt. Vermische ihn mit Zucker und dem feinen Aroma von Vanillezucker. Das ist die süße Basis, die später so wunderbar mit der Säure des Rhabarbers harmoniert. Nimm dir Zeit, diese beiden Komponenten gut zu vereinen, damit die Süße gleichmäßig verteilt ist und keine süßen Flecken entstehen.
Danach kommen die Eier ins Spiel. Sie sind es, die der Masse die nötige Bindung und eine zarte, fast schmelzende Konsistenz verleihen. Schlage sie vorsichtig unter, bis eine homogene, glatte Masse entsteht. Der letzte Schliff kommt durch die Sahne und die Speisestärke. Die Sahne sorgt für zusätzliche Cremigkeit, während die Stärke verhindert, dass die Füllung beim Backen zerläuft und ihr hilft, beim Abkühlen fest zu werden. Diese Mischung ist der Kern des Kuchens, der später auf dem Boden thronen wird.
Vorsicht: Rühre die Sahne und Stärke nicht zu lange ein. Sobald alles verbunden ist, ist es gut. Zu langes Rühren kann die Textur beeinträchtigen.
Schritt 3: Der fruchtige Akzent – Der Rhabarber vorbereiten
Die leuchtenden Rot- und Grüntöne des Rhabarbers bringen den Frühling direkt auf den Teller. Beginne damit, den Rhabarber gründlich zu waschen. Wenn die Schale sehr faserig erscheint, kannst du sie vorsichtig abziehen, aber bei jungem Rhabarber ist das oft nicht nötig. Schneide ihn dann in mundgerechte Stücke, etwa zwei bis drei Zentimeter lang. Das ist die perfekte Größe, um die fruchtige Note nicht zu überdecken, aber trotzdem deutlich zu schmecken.
Jetzt kommt ein kleiner, aber feiner Trick: Streue eine Prise Zucker über die Rhabarberstücke und vermische alles behutsam. Dadurch beginnt der Rhabarber etwas von seiner Flüssigkeit abzugeben und verliert einen Teil seiner intensiven Säure. Das Ergebnis ist eine harmonischere Süße, die sich wunderbar in den Kuchen einfügt, ohne dabei zu dominant zu sein. Diese kleinen, süß-sauren Stücke werden später die cremige Quarkmasse durchziehen und für aufregende Geschmackserlebnisse sorgen.
Ein wichtiger Hinweis: Verwende nicht zu viel Zucker für den Rhabarber. Wir wollen die natürliche Säure erhalten und sie nur leicht abmildern.
Schritt 4: Die Krönung – Die Butterstreusel
Jetzt sind wir am Höhepunkt der Zubereitung angekommen: die Butterstreusel. Das ist der Moment, in dem du mit deinen Händen zauberst. Nimm Mehl, Zucker, Vanillezucker und die kalte Butter und beginne, alles miteinander zu verkneten. Das Geheimnis liegt hier im groben Mahlen und Kneten mit den Fingerspitzen. Du willst keine homogene Masse, sondern kleine, unregelmäßige Krümel, die später wunderbar knusprig werden.
Bedecke die gesamte Oberfläche des Kuchens großzügig mit diesen Streuseln. Sie sind nicht nur für die Textur zuständig, sondern auch für das herrliche Aroma von gebräunter Butter, das sich beim Backen in der gesamten Küche ausbreitet. Diese goldenen Krümchen sind das i-Tüpfelchen, das diesen Kuchen zu einem wahren Genuss macht.
Der goldene Tipp: Forme die Streusel nicht zu fein. Je unregelmäßiger die Krümel sind, desto besser werden sie beim Backen knusprig und behalten ihre Form.
Schritt 5: Der Ofen – Das Wundersame verwandelt sich
Jetzt kommt die spannende Phase: das Backen. Heize deinen Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor und schiebe den Kuchen hinein. Die Backzeit beträgt in der Regel 50 bis 60 Minuten. Halte ein Auge auf die Streusel – sie sollten eine schöne goldbraune Farbe annehmen. Wenn du unsicher bist, mache die klassische Stäbchenprobe im Zentrum des Kuchens; wenn kein flüssiger Teig mehr daran kleben bleibt, ist er fertig.
Der Duft, der nun aus dem Ofen strömt, ist einfach unwiderstehlich und kündigt das baldige kulinarische Erlebnis an. Sobald der Kuchen goldbraun und durchgebacken ist, nimmst du ihn vorsichtig heraus. Aber Achtung: Jetzt kommt der wichtigste Schritt für die perfekte Konsistenz.
Ganz wichtig: Den Kuchen erst vollständig abkühlen lassen! Das ist entscheidend für die Quarkfüllung.
Schritt 6: Die Geduldsprobe – Das vollständige Abkühlen
Du hast es fast geschafft! Jetzt ist der Moment, in dem sich deine Geduld auszahlt. Der gerade aus dem Ofen kommende Quarkkuchen ist noch weich und seine Füllung braucht Zeit, um fest zu werden. Lass ihn daher unbedingt vollständig in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Dies kann durchaus zwei bis drei Stunden dauern, aber es ist diese Wartezeit, die den Unterschied zwischen einem lauwarmen, instabilen Kuchen und einem perfekt festen, saftigen Meisterwerk ausmacht.
Wenn der Kuchen Raumtemperatur erreicht hat, kannst du ihn bedenkenlos aus der Form lösen. Das langsame Abkühlen sorgt dafür, dass die Quarkmasse sich setzt und eine wunderbar cremige, aber feste Konsistenz bekommt, die sich beim Anschneiden nicht verabschiedet. Erst wenn er komplett erkaltet ist, entfaltet sich das volle Aroma und die Texturen kommen erst richtig zur Geltung.
Der Profi-Tipp für Ungeduldige: Wenn es schnell gehen muss, kannst du den Kuchen nach dem Abkühlen noch für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Das stabilisiert die Füllung zusätzlich.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Den Kuchen zu früh anschneiden. Das ist wohl der Klassiker. Direkt nach dem Backen ist die Quarkmasse noch sehr weich und braucht Zeit, um sich zu setzen. Wenn du zu ungeduldig bist, bricht der Kuchen beim Anschneiden leicht auseinander und die Füllung läuft heraus. Gib ihm die nötige Ruhezeit zum Auskühlen.
Fehler 2: Die Streusel zu fein machen. Wenn du die Butter und die trockenen Zutaten zu sehr zu einem glatten Teig verknetest, verlierst du die wunderbare Krusprigkeit der Streusel. Ziel sind grobe Krümel, die beim Backen schön goldbraun werden. Arbeite hier lieber mit den Fingerspitzen und höre auf, sobald eine krümelige Masse entsteht.
Fehler 3: Den Rhabarber nur grob vorbereiten. Zu große Rhabarberstücke können den Kuchen dominieren und ungleichmäßig gebacken sein. Achte darauf, ihn in gleichmäßige, mundgerechte Stücke zu schneiden. Dadurch verteilt sich die Säure und Fruchtigkeit besser im ganzen Kuchen.
Fehler 4: Zu wenig Stärke in der Füllung. Die Speisestärke ist entscheidend dafür, dass die Quarkmasse beim Backen nicht zu flüssig bleibt und die gewünschte feste, aber cremige Konsistenz erhält. Wenn du unsicher bist, lieber die angegebene Menge verwenden oder minimal erhöhen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Variationen für jeden Geschmack
Fruchtige Ergänzung: Rhabarber und Erdbeeren. Kombiniere einfach ca. 250g Rhabarber mit 200g frischen Erdbeeren (halbiert oder geviertelt). Die Süße der Erdbeeren harmoniert fantastisch mit der Säure des Rhabarbers und zaubert einen noch intensiveren Fruchtgeschmack.
Festlicher Glanz: Mandeln und Zitrone. Unter die Butterstreusel kannst du eine Handvoll gehackte Mandeln mischen – sie verleihen eine zusätzliche Nussigkeit und Biss. Außerdem gibt die Abrieb einer Bio-Zitrone der Quarkmasse eine herrlich frische, zitrusartige Note, die den Rhabarber wunderbar ergänzt.
Wintersüße für den Sommer: Zimt in den Streuseln. Wenn du den Kuchen vielleicht doch mal außerhalb der Rhabarbersaison backst und Lust auf etwas Besonderes hast, streue etwas Zimt in die Butterstreusel. Das gibt dem Ganzen eine warme, fast Lebkuchen-ähnliche Würze, die auch gut zu süßen Äpfeln passen würde, wenn du den Rhabarber ersetzen möchtest.
Profi-Tipps für Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln
Das Geheimnis des perfekten Rhabarbers: Wähle für diesen Kuchen möglichst jungen Rhabarber. Er ist zarter, hat weniger Fasern und schmeckt in der Regel milder, was ihn ideal für süße Backwaren macht. Rote Stangen sind oft etwas süßer als grüne. Achte auf knackige, feste Stangen.
Die richtige Temperatur für die Butter: Für den Mürbeteig ist kalte Butter entscheidend. Sie sorgt dafür, dass sich beim Kneten kleine Butterstückchen bilden, die beim Backen schmelzen und so das typisch zarte, mürbe Gebäck entstehen lassen. Nimm die Butter direkt aus dem Kühlschrank.
Nicht überarbeiten – der Teig für die Streusel: Bei den Butterstreuseln ist es wichtig, sie nur so lange zu kneten, bis gerade eben eine krümelige Masse entsteht. Wenn du zu lange knetest, verbindet sich die Butter zu stark mit dem Mehl, und die Streusel werden eher fest als knusprig. Arbeite lieber mit den Fingerspitze und vermeide zu viel Wärme.
Der Clou: Eine Prise Salz in der Quarkfüllung. Auch wenn es süß ist, ist eine winzige Prise Salz in der Quarkmasse kein Widerspruch. Sie hebt die Aromen hervor und sorgt für ein komplexeres Geschmacksprofil, das die Süße ausgleicht und den Rhabarber noch besser zur Geltung bringt.
Servier-Ideen für Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln
Anrichten & Dekoration
Ein Stück dieses Kuchens ist für sich genommen schon ein Hingucker. Dennoch kannst du ihn mit ein paar Handgriffen noch aufwerten. Eine leichte Puderzuckerschicht, wie ein zarter Hauch von Schnee, verleiht ihm Eleganz. Oder wie wäre es mit ein paar frischen Minzblättern als grünen Tupfer auf der goldenen Streuselschicht? Das Auge isst schließlich mit, und diese kleinen Details machen den Unterschied.
Passende Beilagen
Dieser Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln ist ein wunderbarer Begleiter zu einer Tasse frisch gebrühten Kaffee oder einem aromatischen Tee. Für diejenigen, die es noch süßer mögen, ist eine cremige Vanillesauce die perfekte Ergänzung, um die Säure des Rhabarbers auszubalancieren. Eine Kugel hausgemachtes Vanilleeis schmilzt herrlich auf dem noch leicht warmen Kuchen und sorgt für ein dekadentes Dessert-Erlebnis.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist ein echter Allrounder. Ob als süßer Abschluss eines gemütlichen Sonntagsessens, als Highlight beim Nachmittagskaffee mit Freunden oder als Geburtstagsüberraschung – er passt einfach immer. Seine saisonale Komponente macht ihn besonders beliebt im Frühling und Frühsommer, doch sein Wohlgeschmack macht ihn das ganze Jahr über zu einer guten Wahl.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten wider Erwarten Reste dieses köstlichen Kuchens übrig bleiben, bewahrst du ihn am besten gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Eine Frischhaltefolie oder eine Kuchenhaube verhindert, dass die Streusel allzu schnell ihre Knusprigkeit verlieren und der Kuchen nicht austrocknet. So bleibt er für etwa zwei bis drei Tage ein Genuss.
Einfrieren
Ja, dieser Quarkkuchen lässt sich hervorragend einfrieren! Am besten schneidest du ihn vor dem Einfrieren in einzelne Portionen. So kannst du jederzeit ein Stück auftauen, ohne den gesamten Kuchen antauen zu müssen. Wickle jede Portion einzeln luftdicht in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Dose. So behält er seinen Geschmack gut für mehrere Wochen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du den eingefrorenen Kuchen genießen möchtest, nimm ihn am besten am Vortag aus dem Gefrierbeutel und lass ihn langsam im Kühlschrank auftauen. Das schonendste Aufwärmverfahren für nicht eingefrorene Reste ist, das Stück für wenige Sekunden bei geringer Leistung in der Mikrowelle zu erwärmen oder es bei niedriger Temperatur im Backofen kurz aufzuwärmen. So werden die Streusel wieder leicht knusprig und die Füllung angenehm cremig.
Häufig gestellte Fragen
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Muss man Rhabarber für Quarkkuchen schälen?
Bei jungem Rhabarber ist das Schälen oft nicht nötig. Wenn du jedoch merkst, dass die Stangen sehr faserig sind oder die Schale dick erscheint, ist es ratsam, die äußeren Fasern vorsichtig abzuziehen. Dies verbessert die Textur im Kuchen und macht ihn angenehmer zu essen. Bei sehr roten Rhabarbersorten ist die Schale oft ohnehin zarter.
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Warum wird mein Quarkkuchen zu weich und fällt auseinander?
Das häufigste Problem ist, den Kuchen zu früh anzuschneiden. Die Quarkmasse benötigt ausreichend Zeit, um vollständig auszukühlen und fest zu werden. Stelle sicher, dass der Kuchen Raumtemperatur erreicht hat, bevor du ihn aus der Form löst. Eine weitere Ursache kann eine zu geringe Menge an Stärke in der Füllung sein, die für die Bindung sorgt. Auch eine zu kurze Backzeit kann dazu führen, dass die Masse nicht richtig fest wird.
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Kann ich Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln einfrieren?
Ja, dieser Kuchen ist sehr gut zum Einfrieren geeignet. Es empfiehlt sich, ihn nach dem vollständigen Auskühlen in einzelne Stücke zu schneiden und diese luftdicht zu verpacken. So kannst du einzelne Portionen entnehmen und auftauen, ohne den gesamten Kuchen antauen zu müssen. Beim Auftauen im Kühlschrank behält er seine Konsistenz und seinen Geschmack am besten.
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Welcher Quark eignet sich am besten für den Kuchen?
Für diesen Quarkkuchen sind sowohl Magerquark als auch Quark mit 20% Fettgehalt geeignet. Magerquark ergibt eine leichtere Füllung, während Quark mit 20% Fettgehalt für eine besonders cremige und reichhaltige Konsistenz sorgt. Die Wahl hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. In der Regel wird für „klassische“ Quarkkuchen gerne ein Fettgehalt von 20% bevorzugt.
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Kann man den Kuchen auch ohne Streusel backen?
Natürlich! Der Kuchen schmeckt auch ohne die Butterstreusel wunderbar und ist dann eine leichtere Variante. Die Streusel sorgen jedoch für einen wichtigen Kontrast in der Textur und bieten ein zusätzliches Aroma von Butter und Gebäck. Wenn du keine Streusel machen möchtest, kannst du stattdessen zum Beispiel eine dünne Schicht Mandelsplitter über den Rhabarber streuen, bevor du ihn in den Ofen schiebst. Das gibt eine schöne Kruste, wenn auch eine andere als bei den Butterstreuseln.
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Wie lange muss Quarkkuchen mit Rhabarber und Butterstreuseln backen?
Die Backzeit für diesen Kuchen liegt im Durchschnitt zwischen 50 und 60 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze. Ob der Kuchen fertig ist, kannst du am besten mit der Stäbchenprobe überprüfen: Ein Holzstäbchen, das du in die Mitte des Kuchens steckst, sollte sauber wieder herauskommen. Die Streusel sollten zudem eine schöne, goldbraune Farbe angenommen haben.
