Rhabarber-Apfel-Kuchen vom Blech | Simply Yummy
Es gibt Düfte, die sind mehr als nur Geruch. Sie sind Zeitmaschinen, die dich mit einem Atemzug zurückwerfen, an Orte, an denen die Welt noch irgendwie einfacher und heller schien. Der Duft von gebräunter Butter, von leicht karamellisiertem Zucker, von der erdigen Süße von Rhabarber, die sich mit der frischen Säure von Äpfeln paart – er ist für mich eine direkte Verbindung zu meiner Kindheit, zu den warmen Tagen in Omas Garten, wo der Rhabarber in meterhohen Stauden wucherte und Äpfel in Körben voll reiften.
Genau dieser Duft, unverwechselbar und doch jedes Mal aufs Neue überraschend, steigt mir in die Nase, wenn ich dieses Rezept anrühre. Es ist kein Aufwand, kein Hexenwerk, sondern pure, unkomplizierte Freude, die sich im Ofen entfaltet und bald darauf die gesamte Wohnung in ein gemütliches Paradies verwandelt.
Rhabarber-Apfel-Kuchen vom Blech
Ein kinderleichter Rhabarber-Apfel-Kuchen vom Blech, perfekt für die große Runde. Saftiger Rührteig mit fruchtigem Belag.
- 300 g Rhabarber
- 2 säuerliche Äpfel
- 4 Eier
- 200 ml neutrales Öl
- 20 ml Milch
- 250 g Zucker
- 300 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Backpulver
- Puderzucker zum Bestäuben
- Backen
- 1Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- 2Rhabarber putzen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Äpfel entkernen und würfeln.
- 3Eier mit Öl, Milch und 3/4 des Zuckers verrühren. Mehl, Salz sowie Backpulver mischen und unter die Eimasse rühren.
- 4Teig auf das Blech geben und mit Rhabarber- sowie Apfelstücken belegen. Mit restlichem Zucker bestreuen.
- 5Rhabarber-Apfel-Kuchen im heißen Ofen ca. 35 Minuten backen. Auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Keywords: Rhabarberkuchen, Apfelkuchen, Blechkuchen, Rührteig, einfach, schnell, fruchtig
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Kindheitserinnerung auf dem Blech: Dieser Kuchen fängt den Geschmack von unbeschwerten Sommertagen ein, jene Momente, in denen der süß-säuerliche Mix aus Rhabarber und Apfel einfach alles perfekt machte.
- Fehlerfrei in der Zubereitung: Selbst wenn deine Backkünste noch am Anfang stehen, dieser Teig gelingt fast von selbst. Kein kompliziertes Unterheben, kein zickiges Schlagen von Eischnee – einfach verrühren, belegen, backen.
- Saftigkeit, die begeistert: Vergiss trockene Kuchenböden; die Kombination aus fruchtigem Belag und einem feuchten Teig sorgt für ein Mundgefühl, das einfach nur himmlisch ist und lange in Erinnerung bleibt.
- Die perfekte Balance: Die natürliche Säure des Rhabarbers wird von der Süße der Äpfel und des Zuckers wunderbar aufgefangen, ohne dass der Kuchen zu süß wird – ein harmonisches Spiel der Aromen in jeder Gabel.
- Vielseitigkeit im Herzen: Ob zum Sonntagskaffee, als süßer Abschluss eines Abendessens oder einfach nur als Trostpflaster an einem grauen Tag – dieser Kuchen passt einfach immer.
Das brauchst du
Bei diesem Kuchen sind es oft die einfachen, aber qualitativ guten Zutaten, die den Unterschied machen. Nimm dir einen Moment, um deinen Rhabarber auszuwählen – er sollte fest und prall sein, nicht welk. Ähnlich bei den Äpfeln: Eine Sorte, die beim Backen nicht zerfällt, aber dennoch genug Aroma mitbringt, ist ideal. Die Qualität der Grundzutaten legt den Grundstein für das spätere Geschmackserlebnis.
- Rhabarber: Seine markante Säure ist der Star. Wähle knackige Stangen, die beim Kochen nicht völlig zerfallen.
- Säuerliche Äpfel: Sie bringen nicht nur Süße, sondern auch eine angenehme Frische, die perfekt mit dem Rhabarber harmoniert.
- Neutrale Öl: Sorgt für eine wunderbare Saftigkeit des Teigs, die Butter hier nicht ganz erreichen kann, ohne aufwendiger zu werden.
- Milch: Hilft, eine geschmeidige Konsistenz des Teiges zu erreichen und unterstützt die Bindung.
- Zucker: Nicht nur für die Süße, sondern auch dafür, dass der Rhabarber und die Äpfel eine leichte Karamellisierung bekommen.
- Mehl: Die Basis, die dem Kuchen Struktur gibt, aber nicht zu dominant wird, sodass die Frucht im Vordergrund steht.
- Backpulver: Lässt den Teig locker und luftig werden, was die Saftigkeit noch unterstreicht.
- Salz: Eine Prise mag klein erscheinen, aber sie verstärkt die süßen und fruchtigen Aromen ungemein.
Die genauen Mengenangaben für diese wunderbaren Komponenten findest du wie üblich in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Rhabarber-Apfel-Kuchen vom Blech ist ein Paradebeispiel für die bodenständige, aber dennoch genussvolle deutsche Backtradition. Seine Wurzeln liegen tief in den Bauerngärten und Hausfrauenküchen, wo man mit dem arbeitete, was die Jahreszeit und der eigene Garten hergaben. Rhabarber, der oft als „Gartengemüse“ gilt, aber in Kuchen und Kompott geradezu brilliert, traf hier auf den allgegenwärtigen Apfel, der in fast jeder Region Deutschlands heimisch ist.
Was diesen Kuchen so besonders macht, ist seine schlichte Genialität. Es ist kein aufwendiges Werk mit vielen Finessen, sondern ein Gericht, das Effizienz und Genuss vereint. Die Idee, einen einfachen Rührteig auf einem Blech zu verteilen und die Früchte obendrauf zu legen, ist eine Erfindung des pragmatischen Kochens, bei dem es darum geht, mit wenig Aufwand ein maximales Geschmackserlebnis zu erzielen. Er ist ein Spiegelbild der deutschen Hausmannskost – ehrlich, sättigend und immer mit einer Prise Liebe.
Über die Jahrzehnte hat sich dieses Grundrezept kaum verändert, und genau das ist seine Stärke. Es hat die Zeiten überdauert, weil es die Essenz dessen einfängt, was wir an einem guten Kuchen schätzen: eine fruchtige Frische, eine angenehme Süße und eine Textur, die einfach zum Wohlfühlen einlädt. Er ist ein Stück lebendige Kulinarik, das uns mit jedem Bissen an die einfachen Freuden erinnert und zeigt, dass wahre Gaumenfreuden oft die bodenständigsten sind. Es ist die Art von Kuchen, die man mit einer Tasse Kaffee oder Tee genießt, und die perfekt zu einem entspannten Nachmittag passt, ähnlich wie dieses Rezept für traditionelle deutsche Pfannkuchen.
So bereitest du Rhabarber Apfel Kuchen vom Blech zu
Schritt 1: Die Bühne bereiten – Ofen und Blech im Einklang
Bevor die Magie im Ofen beginnt, ist es wichtig, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen. Stelle deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft ein. Diese moderate Hitze ist entscheidend, damit der Kuchen gleichmäßig durchbacken kann, ohne dass die Früchte verbrennen, bevor der Teig gar ist. Gleichzeitig legst du ein Backblech mit Backpapier aus. Das verhindert nicht nur ein Ankleben, sondern erleichtert auch die Reinigung ungemein.
Das Backpapier sollte groß genug sein, um das gesamte Blech abzudecken und die Ränder leicht umzuschlagen. So schützt du nicht nur den Teig, sondern auch das Blech vor herabtropfendem Saft. Ein gut vorbereitetes Blech ist wie ein solides Fundament für jeden Bau – es sorgt dafür, dass am Ende alles hält und bestens gelingt.
Tipp: Wenn du kein Backpapier zur Hand hast, kannst du das Blech auch gut einfetten und mit etwas Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen. Das erzielt einen ähnlichen Effekt.
Schritt 2: Die Fruchtige Frische – Rhabarber und Äpfel vorbereiten
Nun widmen wir uns den Stars des Kuchens: Rhabarber und Äpfeln. Du putzt den Rhabarber sorgfältig, entfernst die holzigen Enden und schneidest ihn in etwa 2 cm große Stücke. Wichtig ist, dass die Stücke nicht zu klein sind, damit sie beim Backen nicht komplett zerfallen und noch Biss haben. Achte darauf, dass du nur die roten, saftigen Stangen verwendest und die grünen, faserigen Blätter (die giftig sind!) unbedingt entfernst. Ähnlich kurz und knapp hält es sich mit den Äpfeln: Entkernen und in mundgerechte Würfel schneiden.
Für diesen Kuchen eignen sich säuerliche Apfelsorten wie Elstar, Boskoop oder Jonagold besonders gut. Sie bringen eine angenehme Säure mit, die die Süße des Kuchens ausbalanciert und eine wunderbare fruchtige Tiefe verleiht. Wenn du sehr süße Äpfel verwendest, musst du eventuell die Zuckermenge im Teig leicht reduzieren.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn dein Rhabarber sehr sauer ist, kannst du ihn vor dem Belegen kurz mit etwas Zucker (ca. 1 EL) bestreuen und kurz ziehen lassen. Das mildert die Säure etwas ab und zieht zusätzlichen Saft.
Schritt 3: Der Teig – Einfachheit in Perfektion
Jetzt kommt der Teig an die Reihe, und hier zeigt sich, wie unkompliziert dieser Kuchen ist. In einer Schüssel verquirlst du vier Eier mit 200 ml neutralem Öl (wie Sonnenblumen- oder Rapsöl) und drei Vierteln des Zuckers (also ca. 185 g von den 250 g insgesamt). Du musst nicht stundenlang schlagen, bis die Masse blass und luftig ist; ein gut vermengtes, homogenes Ergebnis reicht hier völlig aus. Das Öl sorgt später für eine unvergleichliche Saftigkeit.
In einer separaten Schüssel vermischst du 300 g Mehl mit einer Prise Salz und einem Päckchen Backpulver. Dieses trockene Gemisch gibst du dann zu den nassen Zutaten. Rühre alles nur so lange, bis gerade eben keine trockenen Mehlspuren mehr zu sehen sind. Übermäßiges Rühren kann den Teig zäh machen, was wir hier unbedingt vermeiden wollen. Der Teig sollte cremig und geschmeidig sein, aber nicht zu lange bearbeitet werden.
Was ich dabei gelernt habe: Der Schlüssel zu einem leicht luftigen Teig liegt im richtigen Mischverhältnis und darin, das Gluten im Mehl nicht zu stark zu entwickeln. Das Öl im Teig macht ihn von Natur aus schon sehr geschmeidig.
Schritt 4: Das Finale auf dem Blech – Frucht und Teig vereinen sich
Nun kommt der magische Moment, in dem alles zusammengefügt wird. Gib den Teig auf das vorbereitete Backblech. Mit einem Löffel oder einer Palette verteilst du ihn gleichmäßig über die gesamte Fläche, achte darauf, dass er bis zu den Rändern reicht. Der Teig wird nicht übermäßig aufgehen, daher ist eine gleichmäßige Verteilung wichtig für die Struktur des Kuchens.
Jetzt belegst du den Teig mit deinen vorbereiteten Rhabarber- und Apfelstücken. Verteile sie locker und ansprechend über die gesamte Fläche, lass aber ruhig hier und da kleine Lücken, damit der Teig unter den Früchten auch gut durchbacken kann. Abschließend verteilst du den restlichen Zucker (ca. 65 g) über dem Obst. Dieser Zucker karamellisiert beim Backen und gibt dem Rhabarber und den Äpfeln eine wunderbare, leicht glänzende Kruste. Manchmal mische ich den Zucker auch mit einer Prise Zimt, wenn ich es etwas würziger mag.
Achtung: Überlade das Blech nicht mit zu viel Obst. Das kann dazu führen, dass der Kuchen zu feucht wird und nicht richtig durchbackt. Eine lockere Schicht ist ideal.
Schritt 5: Ab in den Ofen – Geduld wird belohnt
Dein Meisterwerk ist nun bereit für den Ofen. Schiebe das Blech vorsichtig in die mittlere Schiene des vorgeheizten Ofens. Nun heißt es warten und die Augen offen halten. Die Backzeit beträgt etwa 35 Minuten. Du erkennst, dass der Kuchen fertig ist, wenn die Ränder goldbraun sind und die Früchte oberhalb leicht blubbern und weich aussehen. Wenn du unsicher bist, ob der Teig durch ist, steche mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Kommt es sauber heraus, ist er perfekt gebacken.
Sobald der Kuchen fertig ist, nimmst du ihn aus dem Ofen und lässt ihn auf dem Blech vollständig auskühlen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn frisch aus dem Ofen ist der Kuchen noch sehr weich und könnte beim Herausheben zerbrechen. Geduld ist hier Gold wert. Wenn er vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben. Er sieht dann nicht nur wunderschön aus, sondern der Puderzucker sorgt auch für einen leichten, süßen Kontrast zur Fruchtsäure.
Der entscheidende Moment: Die goldbraune Farbe und der zarte Duft, der sich in deiner Küche ausbreitet, sind untrügliche Zeichen dafür, dass der Kuchen perfekt geworden ist.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu viel Rhabarber oder Äpfel
Viele denken, mehr Obst bedeutet mehr Geschmack. Doch bei diesem Kuchen kann zu viel Obst dazu führen, dass der Boden matschig wird und nicht richtig durchbackt. Die Früchte geben viel Flüssigkeit ab, und wenn diese nicht entweichen kann, weicht der Teig auf. Halte dich an die Mengenangaben und verteile das Obst locker, damit die Luft zirkulieren kann.
Fehler 2: Den Teig überarbeiten
Ein einfacher Rührteig wird schnell zäh, wenn man ihn zu lange mixst. Sobald das Mehl zugegeben wird, entwickelt es Gluten, das bei zu starker Bearbeitung für eine gummiartige Textur sorgt. Rühre den Teig nur so lange, bis die Zutaten gerade verbunden sind. Ein paar kleine Mehlklümpchen sind besser als ein überarbeiteter Teig.
Fehler 3: Zu frühes Anschneiden
Gerade frisch aus dem Ofen ist der Kuchen noch sehr instabil. Die Hitze hält die Struktur zusammen, aber beim Abkühlen festigt sich die Krume. Wenn du ihn zu früh anschneidest, kann er auseinanderfallen und die saftigen Früchte laufen aus. Gib ihm Zeit, vollständig abzukühlen – du wirst mit einer besseren Konsistenz belohnt.
Fehler 4: Falsche Obstsorten
Nicht jedes Obst ist für jeden Kuchen gemacht. Mehlige Äpfel zerfallen zu Mus, und zu süße Äpfel lassen den Kuchen zu eindimensional schmecken. Säuerliche, feste Apfelsorten sind hier ideal, um die Balance zu halten. Der Rhabarber sollte ebenfalls frisch und knackig sein, nicht welk und faserig.
Variationen für jeden Geschmack
Die vegane Variante: Ersetze die Eier durch einen Ei-Ersatz (z.B. 4 EL Apfelmus oder zerdrückte Banane) und achte darauf, ein veganes Backpulver zu verwenden. Statt Milch kannst du einfach Wasser oder eine pflanzliche Milchalternative nehmen. Die Grundstruktur des Kuchens bleibt dabei erhalten und zaubert einen wunderbaren veganen Genuss.
Die festliche Edition: Für einen Hauch von Luxus kannst du dem Teig etwas Zitronenabrieb oder eine Prise Zimt hinzufügen. Nach dem Backen und Abkühlen kannst du den Kuchen mit einer dünnen Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft überziehen. Eine Handvoll gehackte Mandeln oder Walnüsse, die kurz vor Ende der Backzeit über die Früchte gestreut werden, geben dem Kuchen zusätzlich eine feine Knusprigkeit.
Die Beerige Ergänzung: Mische unter den geschnittenen Rhabarber und die Äpfel eine Handvoll frische oder gefrorene Beeren, wie z.B. Himbeeren oder Blaubeeren. Die leicht süß-säuerlichen Beeren ergänzen die Aromen von Rhabarber und Apfel auf wunderbare Weise und verleihen dem Kuchen eine zusätzliche fruchtige Dimension. Sie passen hervorragend zur Grundrezeptur und machen sich toll auf diesem Blechkuchen.
Profi-Tipps für Rhabarber Apfel Kuchen vom Blech
Der geheime Süßungstipp: Wenn deine Äpfel sehr süß sind, kannst du die Zuckermenge im Teig leicht reduzieren. Stattdessen kannst du eine Handvoll Rosinen unter die Fruchtmischung mischen. Sie geben beim Backen eine natürliche Süße und eine interessante Textur ab, die wunderbar mit dem Rhabarber harmoniert.
Die Kruste verfeinern: Vor dem Backen kannst du über die Obstschicht nicht nur Zucker, sondern auch eine Mischung aus Haferflocken und etwas geschmolzener Butter (oder Margarine) streuen. Die Haferflocken werden im Ofen knusprig und bilden eine köstliche, leicht nussige Kruste, die dem Kuchen eine zusätzliche Komplexität verleiht.
Aromainjektionen: Ein Hauch von Vanilleextrakt im Teig oder ein paar Tropfen Mandelaroma können dem Kuchen eine subtile, aber feine Raffinesse verleihen. Auch ein kleiner Schuss Rum oder Calvados, der über den Teig geträufelt wird, bevor die Früchte darauf kommen, sorgt für ein unerwartetes Geschmackserlebnis.
Die Fruchtsäure ausbalancieren: Wenn du Rhabarber verwendest, der sehr sauer ist, kannst du ihn vor dem Belegen dünn mit etwas Stärke bestäuben. Das bindet die freigesetzte Flüssigkeit und verhindert, dass der Boden zu feucht wird. Achte darauf, nur eine dünne Schicht zu verwenden, damit der Stärkegeschmack nicht zu präsent ist.
Servier-Ideen für Rhabarber Apfel Kuchen vom Blech
Anrichten & Dekoration
Sobald der Rhabarber Apfel Kuchen vom Blech vollständig ausgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben mit Puderzucker bestäuben. Ein feines Sieb sorgt für eine gleichmäßige, schneeweiße Decke, die einen wunderschönen Kontrast zur bunten Fruchtschicht bildet. Wenn du es etwas opulenter magst, kannst du auch eine leichte Zuckerguss-Glasur ziehen – für Extra-Süße und Glanz. Schneide den Kuchen in großzügige Quadrate oder Rechtecke, je nachdem, wie viele Gäste du erwartest.
Passende Beilagen
Dieser Kuchen ist bereits für sich allein ein Genuss, aber seine Aromen entfalten sich perfekt mit einer cremigen Begleitung. Eine Kugel Vanilleeis ist der Klassiker, aber auch ein Klecks Schlagsahne, leicht gesüßt und mit etwas Vanille verfeinert, passt wunderbar. Für eine frischere Note empfehle ich eine Kugel Zitronensorbet oder eine leichte Joghurt-Creme. Wer es deftiger mag, könnte auch über eine kleine Schale Quark nachdenken, ähnlich wie zu diesem köstlichen Beerentarte.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen eignet sich hervorragend für gemütliche Sonntagskaffees, Geburtstagsfeiern im Freien oder als süßer Abschluss eines Grillfestes an einem warmen Nachmittag. Er ist auch eine tolle Option für ein Picknick oder als Mitbringsel, wenn man Freunde besucht. Seine unkomplizierte Art und sein fruchtig-frischer Geschmack machen ihn zum perfekten Begleiter für gesellige Runden, bei denen man unkomplizierten Genuss schätzt. Auch als Mitbringsel für ein Abendessen ist er ein Volltreffer, ähnlich wie diese leckeren Funfetti Cookies.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn etwas vom Rhabarber Apfel Kuchen vom Blech übrig bleibt, was selten vorkommt, lagere ihn am besten bei Raumtemperatur, solange es nicht zu warm ist. Er hält sich so gut und gerne 2-3 Tage. Wenn es draußen sehr warm ist oder du ihn länger aufbewahren möchtest, ist der Kühlschrank die bessere Wahl. Achte darauf, dass der Kuchen gut eingepackt ist, zum Beispiel in einer luftdichten Kuchenbox oder mit Frischhaltefolie abgedeckt. Dies verhindert, dass er austrocknet oder andere Gerüche annimmt.
Einfrieren
Ja, du kannst diesen Kuchen auch wunderbar einfrieren! Schneide ihn am besten in einzelne Kuchenstücke, bevor du ihn einfrierst. Verpacke jedes Stück einzeln gut in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen gefriergeeigneten Beutel oder eine Box. So nimmt er keinen Platz weg und ist jederzeit griffbereit. Im Gefrierschrank hält er sich problemlos 1-2 Monate.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn der Kuchen aus dem Kühlschrank kommt oder aufgetaut wurde und du ihn gerne warm genießen möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst ein Stück für wenige Sekunden in die Mikrowelle geben – sei hier aber vorsichtig, damit er nicht zu heiß wird und matschig wird. Eine sanftere Methode ist das Aufwärmen im Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 100-120°C) für etwa 5-10 Minuten. So wird er wieder leicht knusprig und die Frucht-Aromen kommen neu zur Geltung. Gefrorene Kuchenstücke taust du am besten über Nacht im Kühlschrank auf und wärmst sie dann wie beschrieben auf.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch anderes Obst als Rhabarber und Äpfel verwenden?
Das ist eine tolle Frage, denn die Saisonalität spielt ja eine große Rolle! Ja, du kannst definitiv experimentieren. Im Sommer eignen sich beispielsweise Sommerbeeren wie Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren wunderbar. Achte darauf, dass du bei sehr süßen Früchten eventuell die Zuckermenge im Teig leicht reduzierst. Kirschen, Pflaumen oder auch Birnen können ebenfalls eine köstliche Alternative sein. Wichtig ist, dass das Obst nicht zu wässrig ist und eine angenehme Balance zwischen Süße und Säure mitbringt. Bei sehr weichem Obst wie z.B. Beeren kann es hilfreich sein, sie vor dem Belegen kurz mit etwas Stärke zu bestäuben, um überschüssige Flüssigkeit zu binden, ähnlich wie bei diesem Rezept für saftiges Zitronenhähnchen, wo Marinaden eine wichtige Rolle spielen.
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Mein Rhabarber-Apfel-Kuchen wird immer zu nass, was mache ich falsch?
Das Problem mit der Feuchtigkeit ist häufig, dass entweder zu viel Obst verwendet wird, dessen Saft nicht richtig entweichen kann, oder dass der Teig zu lange rührt wird, was ihn zäher macht. Achte darauf, dass du das Obst locker auf dem Teig verteilst, sodass Luft zirkulieren kann. Manchmal hilft es auch, den Rhabarber vorab mit etwas Zucker und Stärke zu mischen und 15 Minuten ziehen zu lassen, bevor du ihn auf den Teig gibst. Die Stärke bindet überschüssige Flüssigkeit und der Zucker unterstützt die leichte Karamellisierung. Lies dir auch den Abschnitt über häufige Fehler noch einmal genau durch, dort findest du weitere Tipps dazu. Das richtige Verhältnis von Feuchtigkeit ist entscheidend, ähnlich wie bei der Zubereitung von geschmeidiger Hummersuppe.
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Ich habe keinen Mixer, kann ich den Teig trotzdem so einfach zubereiten?
Absolut! Dieser Kuchen ist gerade deshalb so beliebt, weil er so unkompliziert ist und die Zubereitung mit der Hand klappt. Du brauchst lediglich eine oder zwei Schüsseln und einen Schneebesen (oder sogar nur eine Gabel) und einen Teigschaber oder Löffel. Das Verquirlen der Eier mit Öl und Zucker geht wunderbar von Hand. Auch das Einrühren des Mehls erfordert keinen Mixer – nur darauf achten, nicht zu lange zu rühren, sobald das Mehl drin ist. Die einfache Handhabung macht ihn zu einem meiner liebsten Kuchen für spontane Backaktionen. Wenn du Fragen zu speziellen Techniken hast, schau doch mal auf meiner Pinterest-Seite vorbei, dort findest du viele Inspirationen und Anleitungen.
