Kartoffel-Schawarma mit Tomaten-Hummus
Der Duft von Ras el Hanout, vermischt mit der süßlichen Note von Karamellkaramellisierten Kartoffeln, steigt mir in die Nase. Es ist mehr als nur ein Aroma; es ist eine Zeitmaschine, die mich direkt in die sonnendurchfluteten Märkte Marrakeschs katapultiert. Damals, auf meiner ersten Reise nach Marokko, war ich überwältigt von den Farben, den Klängen und vor allem den Gerüchen, die aus jeder Gasse strömten.
Heute, Jahre später, wenn ich diese Kartoffeln auf dem Grill wende und das goldbraune Knuspern höre, fühle ich mich wieder dort. Dieses Gericht ist nicht nur eine Mahlzeit, es ist ein Portal zu einer Erinnerung, die so lebendig ist, dass ich fast die Hitze des Sommers auf meiner Haut spüren kann.
Kartoffel-Schawarma mit Tomaten-Hummus
Raffinierte Spieße mit orientalischem Flair, perfekt für den Grill.
- 4 große Kartoffeln (à ca. 350 g)
- 2 Süßkartoffeln (à ca. 300 g)
- 4 EL Olivenöl
- 3 EL Ras el Hanout (nordafrikanische Gewürzmischung)
- 1 Gemüsezwiebel
- 1 große Tomaten
- 2 Dosen Kichererbsen
- 200 g getrocknete Softtomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 4 EL Tahin (Sesampaste)
- 2 TL Zitronensaft
- 9 EL Olivenöl
- 2 TL Edelsüßpaprika
- Salz
- Pfeffer
- Backen
- 1Kartoffeln und Süßkartoffeln gründlich waschen, trocken tupfen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Öl und Ras el Hanout verrühren. Alle Kartoffeln und die Gewürzmischung in einer großen Schüssel mischen.
- 2Gemüsezwiebel mit Schale halbieren. Tomate waschen, abtupfen und halbieren. Je 1 Tomatenhälfte auf einen großen Metallspieß stecken. Dann abwechselnd die Kartoffel- und Süßkartoffelscheiben aufspießen. Mit den Zwiebelhälften auf beiden Spießen abschließen. Tomaten- und Zwiebelhälften mit Würzöl bestreichen.
- 3Spieße auf dem heißen Grill bei direkter Hitze rundherum ca. 8 Minuten grillen. Dann zugedeckt bei indirekter Hitze ca. 40 Minuten grillen, dabei die Spieße 3- bis 4-mal wenden.
- 4Fürs Hummus: Kichererbsen abspülen. Softtomaten grob schneiden. Knoblauchzehen schälen und grob hacken. Kichererbsen, Tomaten, Knoblauch, Tahin, Zitronensaft, Olivenöl und Edelsüßpaprika fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Keywords: Kartoffeln, Orientalische Rezepte, Grillen
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Eine Reise für die Sinne: Schon beim ersten Hauch des orientalischen Ras el Hanouts auf den sich röstenden Kartoffeln wird deine Küche zum Geschmackserlebnis, das dich direkt in ferne Länder entführt.
- Herzhaft und doch leicht: Die Kombination aus erdigen Kartoffeln, süßen Süßkartoffeln und dem frischen, würzigen Hummus balanciert perfekt auf der Zunge und hinterlässt ein befriedigendes, aber nicht beschwerendes Gefühl.
- Visuelle Verlockung: Die geschichteten Spieße mit ihren warmen Farben, gekrönt von einer karamellisierten Zwiebel und einer saftigen Tomate, sind ein Fest für die Augen, das jeden Tisch sofort aufwertet.
- Tiefgründige Aromen: Die langsame Garung auf dem Grill verwandelt die Kartoffeln in zarte, saftige Scheiben mit knusprigen Rändern, deren Geschmack durch die intensive Gewürzmischung zu etwas ganz Besonderem wird.
- Vielseitiger Begleiter: Ob als Hauptgericht, Beilage oder Teil eines orientalischen Buffets – die Kartoffel-Schawarma-Spieße mit ihrem Begleit-Hummus passen sich jeder kulinarischen Gelegenheit perfekt an und begeistern Groß und Klein.
Das brauchst du
Die Wahl der richtigen Kartoffel ist hier der erste Schritt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine mehligkochende Sorte behält ihre Form, während sie innen wunderbar weich und saftig wird, wenn sie die Hitze des Grills absorbiert.
- Kartoffeln: Sie sind das Herzstück und bilden die Grundlage für die saftigen, leicht karamellisierten Scheiben, die so wunderbar mit den Gewürzen harmonieren.
- Süßkartoffeln: Sie bringen eine natürliche Süße und eine weichere Textur mit, die einen spannenden Kontrast zu den stärkeren Kartoffeln bildet und dem Gericht Tiefe verleiht.
- Olivenöl: Nur ein gutes, natives Olivenöl bindet die Gewürze und sorgt dafür, dass die Kartoffelscheiben gleichmäßig bräunen und ihre unwiderstehliche Kruste entwickeln.
- Ras el Hanout: Diese magische nordafrikanische Gewürzmischung ist der Star, der den Spießen ihren unverwechselbaren orientalisches Aroma verleiht – ein Komplex aus über 20 verschiedenen Aromen.
- Gemüsezwiebel: Sie dient als süßer, leicht scharfer Abschluss auf dem Spieß und entwickelt beim Grillen eine köstliche, karamellisierte Note, die das Gesamtbild abrundet.
- Tomaten: Frische Tomaten sorgen für einen Hauch von Säure und Saftigkeit, der eine willkommene Erfrischung zwischen den würzigen Kartoffelschichten bietet.
- Kichererbsen: Die Basis für den cremigen Hummus, die für eine angenehme Sättigung sorgt und eine subtile, nussige Note in den Dip einbringt.
- Getrocknete Softtomaten: Sie intensivieren den Tomatengeschmack im Hummus und verleihen ihm eine tiefe Süße und eine leicht zähe Textur, die ihn besonders macht.
- Knoblauch: Ein Muss für jeden guten Hummus, der dem cremigen Dip eine würzige Schärfe und Tiefe verleiht.
- Tahin (Sesampaste): Das Geheimnis eines authentischen Hummus, das ihm seine charakteristische, leicht nussige und bittere Note verleiht und die Textur cremig macht.
- Zitronensaft: Für die nötige Frische und Säure, die den Hummus ausbalanciert und ihn nicht zu schwer werden lässt.
- Edelsüßpaprika: Bringt Farbe und eine milde Würze in den Hummus, die das orientalische Thema harmonisch fortführt.
Die genauen Mengenangaben kannst du der Rezeptkarte weiter unten entnehmen, damit deinem perfekten orientalischen Genuss nichts im Wege steht.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Wurzeln dieses Gerichts liegen tief in den pulsierenden Märkten und den rustikalen Küchen des Nahen Ostens, wo einfache, aber geschmacksintensive Zutaten kunstvoll zu Mahlzeiten vereint wurden. Schawarma, ursprünglich ein Gericht aus dünn geschnittenem Fleisch, das am Spieß gegrillt und dann abrasiert wurde, ist ein Symbol für Gemeinschaft und Gastfreundschaft – eine Art, Essen zu teilen, das Menschen zusammenbringt.
Diese Version mit Kartoffeln ist eine Hommage an diese Tradition, eine moderne Interpretation, die den Geist des Originals einfängt, aber auf pflanzlicher Basis beruht. Sie nimmt das Essentielle – die Gewürze, die aufwendige Zubereitung und das gemeinschaftliche Erlebnis – und übersetzt es in eine Form, die für jedermann zugänglich ist. Die Kombination der erdigen Kartoffeln mit dem lebendigen Tomaten-Hummus spiegelt die Vielfalt und den Reichtum der orientalischen Küche wider, die oft mit einfachen Mitteln Unglaubliches zaubert.
Es ist ein Gericht, das eine Brücke schlägt: zwischen Tradition und Innovation, zwischen verschiedenen Kulturen und zwischen Koch und Gast. Die Art und Weise, wie die Aromen im Zusammenspiel mit der Hitze des Grills aufblühen, ist ein Beweis für die zeitlose Kraft einfacher, gut zubereiteter Speisen, die nicht nur den Magen, sondern auch die Seele wärmen.
So bereitest du Kartoffel Schawarma mit Tomaten Hummus zu
Schritt 1: Die Bühne für den Geschmack bereiten
Bevor auch nur ein Krümel Gewürz verrührt wird, geht es darum, die Hauptdarsteller vorzubereiten: die Kartoffeln. Sie müssen gründlich gereinigt werden, denn wir wollen ihre erdige Haut nicht opfern – sie ist ein wichtiger Teil des späteren Crunchs und der Aromen. Ein sanftes Schrubben unter fließendem Wasser genügt, gefolgt von einem sorgfältigen Abtrocknen.
Die Scheiben müssen eine bestimmte Dicke haben, etwa einen halben Zentimeter. Zu dünn, und sie zerfallen schnell; zu dick, und sie werden nicht richtig gar. Es ist wie beim Balancieren – eine Kunst für sich, die mit ein wenig Übung perfekt gelingt. Diese Sorgfalt zahlt sich später in jedem Bissen aus.
Tipp: Verwende für diesen Schritt möglichst gleich große Kartoffeln, damit sie alle gleichzeitig die perfekte Konsistenz erreichen.
Schritt 2: Die Gewürzmagie entfesseln
Nun kommt das Herzstück der marokkanischen Aromen ins Spiel: das Ras el Hanout. Dieses komplexe Gewürz, das je nach Region und Hersteller bis zu 30 verschiedene Komponenten enthalten kann, ist wie ein geheimer Zaubertrank. Seine warmen, erdigen und leicht blumigen Noten sind es, die den Kartoffeln ihre orientalische Seele einhauchen.
Wir mischen das Ras el Hanout mit gutem Olivenöl. Dieses Öl dient als Träger für die Aromen und hilft den Gewürzen, sich auf den Kartoffelscheiben zu verteilen. Es ist wichtig, dass jede Scheibe gleichmäßig benetzt wird, sodass das Aroma beim Grillen tief in die Kartoffel eindringen kann. Eine große Schüssel ist hierfür ideal, um alles handsam zu vermengen.
Achtung: Seien Sie nicht sparsam mit dem Öl und den Gewürzen. Das Ras el Hanout entfaltet seine volle Kraft erst bei Hitze, und das Öl hilft, die Aromen zu intensivieren und eine schöne Kruste zu bilden.
Schritt 3: Die Spieße zum Leben erwecken
Nun wird es handwerklich. Die vorbereiteten Kartoffelscheiben werden abwechselnd mit den süßen Süßkartoffelscheiben auf die Spieße gesteckt. Dazwischen reihen sich die halbierte Gemüsezwiebel und die Tomatenspalten ein. Diese Anordnung ist nicht nur optisch ansprechend, sondern sorgt auch für eine harmonische Garung, da die verschiedenen Texturen und Aromen miteinander interagieren.
Die äußeren Schichten, die Zwiebel und die Tomate, werden nochmals mit dem übrig gebliebenen Würzöl bestrichen. Sie sollen als süße, leicht karamellisierte Gegenspieler fungieren und den Spieß optisch und geschmacklich abrunden. Achten Sie darauf, die Spieße nicht zu überladen, damit die Hitze gut zirkulieren kann und jede Komponente perfekt gart.
Tipp: Wenn du keine Metallspieße hast, kannst du auch Holzspieße verwenden, diese aber unbedingt vorher mindestens 30 Minuten in Wasser einlegen, um ein Anbrennen auf dem Grill zu verhindern.
Schritt 4: Die Transformation auf dem Grill
Jetzt beginnt die eigentliche Magie. Die Spieße kommen zuerst auf den heißen Grill bei direkter Hitze. Hier geht es darum, ihnen eine schöne braune Farbe zu verleihen und die ersten Röstaromen zu entwickeln. Dies dauert nur etwa 8 Minuten, ein schnelles Braten auf allen Seiten.
Danach wandern die Spieße in den weniger heißen Bereich des Grills, mit geschlossenem Deckel. Hier garen sie sanft und langsam für etwa 40 Minuten weiter. Während dieser Zeit werden sie mehrmals gewendet. Diese indirekte Hitze ist entscheidend, damit die Kartoffeln innen mürbe und zart werden, während sie außen eine köstliche Kruste behalten. Die Aromen vermischen sich langsam und entwickeln eine unglaubliche Tiefe.
Achtung: Halte die Hitze im Auge. Die Süßkartoffeln garen schneller als die normalen Kartoffeln, daher ist die Balance zwischen direkter und indirekter Hitze wichtig, damit nichts verbrennt, bevor es gar ist.
Schritt 5: Der unwiderstehliche Hummus – das cremige Fundament
Während die Spieße auf dem Grill ihr Aroma entfalten, widmen wir uns dem Hummus. Die Kichererbsen werden gut abgespült; das entfernt überschüssige Stärke und sorgt für eine feinere Textur. Die getrockneten Softtomaten werden grob zerkleinert – ihre intensive Süße und leichte Säure sind entscheidend für den Geschmack.
Knoblauchzehen werden geschält und ebenfalls grob gehackt. Alle Zutaten – Kichererbsen, Tomaten, Knoblauch, Tahini für die Cremigkeit und die charakteristische nussige Note, Zitronensaft für die Frische, Olivenöl für die Geschmeidigkeit und Edelsüßpaprika für Farbe und Geschmack – kommen in einen Mixer oder eine Küchenmaschine.
Der entscheidende Moment: Nun wird alles fein püriert, bis eine unglaublich cremige und homogene Masse entsteht. Es ist wichtig, so lange zu mixen, bis keine groben Stücke mehr zu sehen sind. Erst danach wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Ein feiner Löffel Tahini kann helfen, die Konsistenz noch cremiger zu machen, falls gewünscht.
Profi-Tipp: Wenn der Hummus zu dick ist, gib einfach einen Esslöffel nach dem anderen vom Kochwasser der Kichererbsen oder kaltes Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Schritt 6: Das Finale – Anrichten und Genießen
Sobald die Kartoffel-Schawarma-Spieße perfekt gegrillt sind und eine wunderschöne goldbraune Farbe haben, nehmen wir sie vom Grill. Der Duft, der jetzt die Küche erfüllt, ist absolut berauschend – er riecht nach Sonne, Gewürzen und gemütlichen Abenden.
Ein großzügiger Klecks des cremigen Tomaten-Hummus wird auf einem Teller platziert. Darauf werden die Spieße dekorativ angeordnet. Die warmen Farben der Kartoffeln, die tiefe Farbe der Tomaten und das leuchtende Rot des Hummus ergeben ein Kunstwerk, das dazu einlädt, sofort probiert zu werden. Gehackte Petersilie oder ein leichter Spritzer Olivenöl können das Gericht optisch noch aufwerten.
Was ich dabei gelernt habe: Geduld auf dem Grill ist der Schlüssel. Die langsame Garung macht einen riesigen Unterschied in Bezug auf Geschmack und Textur. Und der Hummus ist die perfekte Ergänzung, um die Aromen abzurunden und dem Gericht eine zusätzliche Dimension zu verleihen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Kartoffeln zu dünn schneiden. Wenn die Kartoffelscheiben zu dünn sind, fallen sie beim Grillen auseinander und werden leicht matschig, anstatt die gewünschte leichte Knusprigkeit zu entwickeln. Idealerweise sollte die Dicke etwa einen halben Zentimeter betragen, um eine gute Balance zwischen zarter Konsistenz und haltbarer Form zu gewährleisten.
Fehler 2: Sparsam mit den Gewürzen sein. Ras el Hanout ist das Aushängeschild dieses Gerichts. Wenn du zu wenig verwendest, laufen die Kartoffeln Gefahr, fade zu schmecken. Sei mutig und bedecke jede Scheibe gut mit der Gewürzmischung und dem Olivenöl. Die Aromen entfalten sich erst bei der Hitze des Grills richtig.
Fehler 3: Den Hummus zu grob pürieren. Ein wirklich guter Hummus ist seidig-glatt. Wenn du ihn nicht lange genug pürierst oder nicht genug Flüssigkeit verwendest, bleibt er körnig und verliert seine cremige Eleganz. Für die perfekte Konsistenz solltest du den Mixer laufen lassen, bis keine Körnchen mehr zu spüren sind und die Masse fast fließend ist.
Fehler 4: Die Spieße auf zu hoher Hitze zu lange grillen. Zwar sollen die Spieße Röstaromen entwickeln, doch zu intensive Hitze auf direktem Feuer führt schnell dazu, dass die Außenseiten verbrennen, bevor die Kartoffeln innen gar sind. Wechsle nach dem kurzen Anbraten auf direkter Hitze auf indirekte Hitze, um ein gleichmäßiges und sanftes Garen zu gewährleisten.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Kartoffel-Schawarma-Spieße sind unglaublich vielseitig und lassen sich leicht an verschiedene Vorlieben anpassen. Die Grundidee – gewürzte Kartoffeln am Spieß mit Hummus – bietet eine wunderbare Leinwand für kreative Anpassungen, die das Gericht für jeden Anlass und jeden Gaumen perfekt machen.
Vegane Variante: Das Grundrezept ist bereits vegan und somit ein Fest für alle, die sich pflanzlich ernähren. Achte einfach darauf, dass alle Zutaten rein pflanzlich sind. Eventuell kannst du zum Hummus noch etwas geräuchertes Paprikapulver hinzufügen, um eine zusätzliche Note von Tiefe zu erzielen. Eine vegane Sahnealternative oder etwas mehr Tahini kann die Cremigkeit des Hummus noch verstärken, falls gewünscht.
Fruchtig-frische Variante: Ergänze die Spieße mit Ananasstücken oder marinierten Aprikosen. Die natürliche Süße und Säure dieser Früchte bilden einen aufregenden Kontrast zu den erdigen Kartoffeln und den orientalischen Gewürzen. Ein Dip mit Minze und Granatapfelkernen könnte diese sommerliche Variation perfekt abrunden und für eine überraschende Frische sorgen.
Festliche Variante: Für einen besonderen Anlass kannst du die Kartoffeln durch dünne Scheiben von Halloumi oder veganem Feta-Ersatz ersetzen, die zwischen den Kartoffelscheiben gesteckt werden. Die salzige und leicht zähe Textur dieser Käsevarianten bringt eine zusätzliche Dimension mit sich. Serviere den Hummus mit gerösteten Pinienkernen und einem Spritzer Granatapfelsirup für einen Hauch von Luxus.
Profi-Tipps für Kartoffel Schawarma mit Tomaten Hummus
Hol dir die Aromen des Orients auf deinen Teller mit diesen Insider-Tipps, die dein Kartoffel-Schawarma-Erlebnis auf ein neues Level heben. Es geht um die kleinen Details, die den Unterschied zwischen gut und unvergesslich machen.
Nutze die “kalte” Methode für den Hummus: Viele scheuen sich vor rohem Knoblauch, aber er ist entscheidend für die Authentizität. Wenn du den Geschmack mildern möchtest, kannst du den Knoblauch kurz in einem kleinen Topf mit etwas Wasser oder Olivenöl blanchieren. Eine andere Möglichkeit ist, ihn zusammen mit der Haut zu rösten, bis er weich ist, und dann das Fruchtfleisch herauszukratzen. So erhältst du eine süßlichere Knoblauchnote.
Sorge für die richtige Grilltemperatur: Das A und O für perfektes Grillgut. Beginne mit starker, direkter Hitze, um die Spieße anzurösten und ihnen Schwung zu verleihen. Wandere dann zur indirekten Hitze über, um ein sanftes, gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Das verhindert das Verbrennen der äußeren Schichten, bevor die Kartoffeln innen weich sind.
Lass die Spieße ruhen: Wie bei einem guten Steak ist es auch bei diesen Spießen ratsam, sie nach dem Grillen einige Minuten ruhen zu lassen. Das ermöglicht den Säften, sich im Inneren zu verteilen und macht die Kartoffeln noch saftiger. Decke sie leicht mit Folie ab, um die Wärme zu halten.
Experimentiere mit dem Ras el Hanout: Jede Mischung ist anders. Kaufe Ras el Hanout von verschiedenen Anbietern oder mische deine eigene Variante aus Kardamom, Koriander, Kreuzkümmel, Zimt und Nelken, um deinen persönlichen Favoriten zu finden. Ein Hauch von getrockneter Rose oder Lavendel kann dem Ganzen eine unerwartete, aber wunderbare Tiefe verleihen.
Der Schuss Säure macht den Unterschied: Sowohl beim Hummus als auch beim Anrichten des fertigen Gerichts. Ein Spritzer Zitronensaft oder ein Klecks Joghurt (oder vegane Alternative) kann die reichen Aromen von Ras el Hanout ausbalancieren und für eine angenehme Frische sorgen, die den Gaumen erfrischt.
Servier-Ideen für Kartoffel Schawarma mit Tomaten Hummus
Anrichten & Dekoration
Die Präsentation ist die halbe Miete! Stelle die Kartoffel-Schawarma-Spieße auf einem rustikalen Holzbrett oder einer flachen Keramikplatte an. Verteile großzügig den cremigen Tomaten-Hummus in der Mitte oder daneben. Dekoriere das Gericht mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander – je nachdem, welche Richtung du geschmacklich bevorzugst. Ein paar geröstete Pinienkerne oder Sesamkörner verleihen zusätzlich Textur und einen nussigen Akzent.
Passende Beilagen
Dieser orientalische Genuss passt hervorragend zu einer Vielzahl von Beilagen. Ein frischer, knackiger Feldsalat mit einem leichten Zitronen-Vinaigrette-Dressing bildet einen wunderbaren Kontrast zu den herzhaften Spießen. Ebenso harmonisch sind unsere fluffigen deutschen Pfannkuchen, die mit ihrer milden Süße eine weiche Basis bilden. Auch ein einfacher Couscous-Salat mit frischen Kräutern und Granatapfelkernen ist eine exzellente Wahl, die das orientalische Thema perfekt ergänzt.
Für besondere Anlässe
Diese Kartoffel-Schawarma-Spieße sind mehr als nur ein Gericht; sie sind ein Statement. Sie eignen sich perfekt für ein geselliges Beisammensein im Sommer, ein Grillfest mit Freunden oder als Teil eines orientalisch inspirierten Buffets. Stell dir vor, wie deine Gäste von diesen farbenfrohen Spießen begeistert sind – ein echter Hingucker und Gesprächsstoff! Sie sind auch eine tolle Option für ein Abendessen im Freien, da sie gut vorzubereiten und einfach zu servieren sind.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch einmal etwas von diesen köstlichen Spießen und dem Hummus übrig bleibt, ist das kein Problem. Bewahre die abgekühlten Reste in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. Die Spieße sollten am besten separat vom Hummus gelagert werden, damit die Kartoffelscheiben ihre knusprige Textur so gut wie möglich behalten. Innerhalb von 2-3 Tagen sollten sie verbraucht werden.
Einfrieren
Das Einfrieren der Kartoffel-Schawarma-Spieße ist bedingt empfehlenswert. Zwar überstehen die Kartoffeln das Einfrieren, es kann aber sein, dass sie nach dem Auftauen eine etwas weichere, matschigere Konsistenz annehmen. Der Hummus lässt sich hingegen sehr gut einfrieren. Fülle ihn in geeignete Behälter oder Gefrierbeutel und taue ihn dann langsam im Kühlschrank auf. Vor dem Servieren kann er mit einem Schuss Olivenöl und Zitronensaft aufgefrischt werden.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die Reste der Kartoffel-Schawarma-Spieße aufzuwärmen und dabei die beste Qualität zu erzielen, empfiehlt sich der Backofen oder eine Heißluftfritteuse. Verteile die Spieße auf einem Backblech und erwärme sie bei etwa 180°C für 5-10 Minuten, bis sie wieder knusprig sind. Die Mikrowelle kann genutzt werden, macht die Spieße aber oft eher weich als knusprig. Der Hummus kann vorsichtig in der Mikrowelle oder auf dem Herd bei niedriger Temperatur erwärmt werden.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich die Kartoffeln schon am Vortag vorbereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee, um den Prozess am Grilltag zu beschleunigen! Du kannst die Kartoffeln waschen, schneiden und in Salzwasser vorkochen, bis sie gerade eben gar sind (ca. 5-7 Minuten). Anschließend gut abtropfen lassen und vollständig abkühlen lassen. Die gewürzten Kartoffelscheiben können dann bereits auf die Spieße gesteckt und gut abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden. Den Hummus kannst du ebenfalls problemlos einen Tag im Voraus zubereiten. Das spart dir am Grilltag enorm viel Zeit und Stress.
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Wie wird der Hummus besonders cremig?
Die Cremigkeit des Hummus hängt von mehreren Faktoren ab. Zuerst solltest du unbedingt hochwertige Tahini verwenden. Die Kichererbsen sollten gut abgespült und vor allem gut abgetropft sein – ein wenig Restfeuchtigkeit im Kichererbsenwasser kann aber helfen, bindet aber nicht so gut wie frisches Wasser. Ein wichtiger Tipp ist, die Kichererbsen vor dem Pürieren von ihrer dünnen Haut zu befreien. Das ist zwar etwas aufwendig, macht den Hummus aber deutlich feiner und seidiger. Außerdem ist das Pürieren selbst entscheidend: lass die Küchenmaschine oder den Mixer lange genug laufen und füge nach und nach eiskaltes Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ein Spritzer Zitronensaft am Ende rundet den Geschmack ab und kann die Textur ebenfalls positiv beeinflussen.
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Was mache ich, wenn ich keinen Grill zur Verfügung habe?
Keine Sorge, das Gericht gelingt auch ohne Grill! Du kannst die gewürzten Kartoffel- und Süßkartoffelscheiben stattdessen unter dem Grill im Backofen zubereiten. Lege die Spieße auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und grille sie bei hoher Oberhitze, bis sie die gewünschte Bräunung und Garheit erreicht haben. Wende sie zwischendurch. Alternativ kannst du die einzelnen Kartoffelscheiben auch in einer großen, heißen Pfanne mit etwas zusätzlichem Öl von beiden Seiten knusprig anbraten. Für den Hummus spielt die Grillfunktion keine Rolle, er kann wie beschrieben zubereitet werden.
