Erdbeerkuchen – die besten Rezepte zur Saison | Dr. Oetker
Der Duft von sonnengewärmter Erde und einem Hauch von Süße steigt mir in die Nase. Es ist dieser eine Moment, wenn die ersten saftigen Erdbeeren ihre volle Pracht entfalten und die Luft leichter wird. Sofort bin ich zurückversetzt in die Gärten meiner Kindheit, wo wir mit kleinen Körbchen bewaffnet durch das hohe Gras stapften, auf der Suche nach den rubinroten Schätzen.
Es ist die pure Essenz des Sommers, eingefangen in einer kleinen, perfekten Frucht. Und wenn diese Beeren dann den Weg in einen Kuchen finden, entfaltet sich eine Magie, die jedes Herz höherschlagen lässt. Es sind nicht bloß Erdbeeren auf einem Boden; es ist ein Versprechen auf unbeschwerte Tage und süße Erinnerungen.
Fruchtige Erdbeertorten für sonnige Tage
Lass dich von traumhaften Erdbeerkuchen-Rezepten inspirieren, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen sich herauswagen und den Sommer einläuten.
- Erdbeeren
- Rhabarber
- Kokos
- Ingwer
- Limetten
- Himbeeren
- Holunder
- Tiefkühlte Erdbeeren (außerhalb der Saison)
- Backen
- 1Bereite einen All-In-Teig zu, indem du alle Zutaten gleichzeitig in eine Schüssel gibst und zu einem glatten Teig verarbeitest.
- 2Verfeinere die Masse nach Belieben.
- 3Backe die Erdbeertorte und dekoriere sie mit frischen oder tiefgekühlten Erdbeeren.
- 4Lagere die Torte im Kühlschrank, wenn Joghurt, Sahne oder Frischkäse verwendet wurden.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Die Süße der Unbeschwertheit: Jeder Bissen erzählt eine Geschichte von lauen Sommerabenden und Lachen unter freiem Himmel. Es ist ein Gefühl von Freiheit und purem Genuss.
- Ein Fest für die Augen: Die leuchtend roten Erdbeeren, oft gekrönt von einem Hauch von Puderzucker oder einem frischen Cremetopping, sind ein Blickfang auf jeder Festtafel. Sie versprechen Leichtigkeit und Frische.
- Die Kunst der Einfachheit: Obwohl er beeindruckend aussieht und schmeckt, verbirgt sich hinter diesem Erdbeerkuchen eine erstaunliche Zugänglichkeit. Er beweist, dass wahre Köstlichkeiten oft nur wenige, aber durchdachte Schritte erfordern.
- Erinnerung pur: Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert; er ist ein nostalgischer Rückblick, eine Hommage an Omas Küche oder an den ersten Kuss an einem lauen Frühsommerabend.
- Flexibilität, die begeistert: Ob als schnelle süße Belohnung nach einem langen Tag oder als Star bei der Gartenparty, dieser Erdbeerkuchen passt sich jedem Anlass und jeder Stimmung an.
Das brauchst du
Die Wahl der richtigen Zutaten ist entscheidend, um die reine Süße der Erdbeeren zur Geltung zu bringen. Wenn du auf saisonale, reife Beeren setzt, kannst du sicher sein, dass dein Kuchen von Natur aus einen intensiven Geschmack mitbringt. Es geht nicht darum, die teuersten Produkte zu kaufen, sondern die besten, die die Natur gerade für dich bereithält.
- Frische Erdbeeren: Sie sind das Herzstück; ihre Süße und leichte Säure sind unverzichtbar für das typische Aroma.
- Hochwertiges Mehl: Als Basis für den Teig sorgt es für die richtige Struktur und Textur.
- Butter: Verleiht dem Kuchen eine zarte Cremigkeit und einen reichen Geschmack, der die Fruchtigkeit ergänzt.
- Zucker: Bringt die natürliche Süße der Beeren hervor und verleiht dem Teig eine feine Karamellnote beim Backen.
- Eier: Binden die Zutaten und sorgen für eine luftige Konsistenz im Kuchen.
- Backpulver: Hilft dem Kuchen, schön aufzugehen und eine lockere Krume zu entwickeln.
- Vanilleextrakt: Verleiht eine subtile, warme Note, die wunderbar mit den Erdbeeren harmoniert.
Die genauen Mengenangaben für das perfekte Ergebnis findest du in der Rezeptkarte, die dir weiter unten zur Verfügung steht.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Erdbeerkuchen ist kein modernes Phänomen, sondern hat tiefe Wurzeln in den klassischen Backtraditionen Europas. Besonders in Regionen mit ausgeprägten Erdbeeranbaugebieten, wie zum Beispiel Teilen Deutschlands und Frankreichs, entwickelte sich die Liebe zu diesem einfachen, aber effektvollen Dessert schnell.
Ursprünglich waren Kuchen mit frischen Früchten oft ein kulinarisches Highlight, das nur in den kurzen Sommermonaten genossen werden konnte. Die Zubereitung war eine Kunstform, bei der es darum ging, die empfindlichen Früchte so zu verarbeiten, dass ihre natürliche Süße und ihr Aroma am besten zur Geltung kamen, ohne überdeckt zu werden.
Heute ist der Erdbeerkuchen in vielen Variationen weltweit bekannt und beliebt. Er hat sich von einer saisonalen Spezialität zu einem ganzjährigen Vergnügen entwickelt, auch wenn das Erlebnis von frischen, sonnengereiften Beeren unersetzlich bleibt. Ob als einfacher Blechkuchen, als opulente Torte mit Biskuit und Sahne, oder als raffinierte Variante mit Joghurtschicht – die Grundidee, die köstlichen Früchte zu feiern, bleibt stets dieselbe.
So bereitest du Erdbeerkuchen Rezepte zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Das Fundament für den Genuss
Bevor du überhaupt anfängst, die Butter zu schaumig zu schlagen, nimm dir einen Moment Zeit für die Vorbereitung. Es ist wie bei jeder guten Geschichte; der Anfang prägt alles Weitere. Stelle sicher, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben – das ist kein unnötiges Detail, sondern der Schlüssel zu einem Teig, der sich geschmeidig verbinden lässt und nicht im Stich lässt.
Heize deinen Ofen vor. Das mag banal klingen, aber ein Ofen, der seine Zieltemperatur erreicht hat, ist die Garantie dafür, dass dein Kuchen gleichmäßig backt und nicht von innen roh bleibt, während die Ränder schon fast verbrennen. Eine gut vorbereitete Backform ist ebenfalls Gold wert. Ein Hauch von Butter und eine leichte Mehlbestäubung verhindern, dass dein Meisterwerk im Ofen festsitzt.
Und dann sind da noch die Erdbeeren. Wasche sie vorsichtig und tupfe sie trocken. Schneide die grünen Herzen ab, aber sei behutsam – wir wollen keine Saftigkeit verlieren. Wenn du größere Exemplare hast, halbiere oder viertle sie, damit sie sich später gleichmäßig im Kuchen verteilen.
Tipp: Wenn du tiefgekühlte Erdbeeren verwendest, lass sie gut abtropfen, aber taue sie nicht komplett auf, um eine zu wässrige Konsistenz zu vermeiden.
Schritt 2: Der Teig – Cremigkeit, die verzaubert
Nun wird es handwerklich. In einer großen Schüssel beginnt die Verwandlung: Die weiche Butter und der Zucker tanzen miteinander, bis eine luftige, helle Masse entsteht. Rühre länger, als du denkst, dass es nötig wäre. Diese Luftigkeit ist entscheidend für die spätere Lockerheit des Kuchens.
Dann kommen die Eier hinzu, einzeln unterschlagen. Jedes Ei braucht seine Zeit, um sich vollständig mit der Butter-Zucker-Masse zu verbinden. Wenn die Masse zu gerinnen droht, kein Grund zur Panik! Ein kleiner Löffel Mehl in diesem Stadium kann Wunder wirken und die Emulsion stabilisieren.
Gibt nun den Vanilleextrakt hinzu. Sein Aroma ist wie eine warme Umarmung für die fruchtigen Erdbeeren, die später dazustoßen werden. Dieser Schritt mag klein erscheinen, aber die subtile Vansille-Note rundet den Geschmack harmonisch ab.
Achtung: Übe nicht zu viel Druck beim Rühren aus, sobald das Mehl dazukommt. Wir wollen keinen zähen Teig, sondern eine zarte Basis.
Schritt 3: Das Mehl einarbeiten – Sanftheit siegt
Jetzt ist es Zeit für die trockenen Zutaten. Siebe das Mehl zusammen mit dem Backpulver über die feuchten Zutaten. Dieses Sieben ist wichtig, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und Klümpchen vermieden werden. Es bringt zudem zusätzliche Luft in den Teig.
Nun beginnt die Phase der sanften Einarbeitung. Mit einem Teigschaber oder einem Handmixer auf niedrigster Stufe wird alles nur so lange vermischt, bis gerade eben keine Mehlspuren mehr zu sehen sind. Zu langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl zu stark und macht den Kuchen zäh und gummiartig, was wir auf keinen Fall wollen.
Der Teig sollte eine glatte, aber nicht übermäßig verarbeitete Konsistenz haben. Er ist die leere Leinwand, auf die wir nun die farbigen und geschmackvollen Erdbeeren malen werden.
Tipp: Wenn du einen All-in-Teig bevorzugst, kannst du alle trockenen Zutaten zusammen mit den feuchten Zutaten gleichzeitig in die Schüssel geben und kurz verrühren, bis alles gerade so verbunden ist.
Schritt 4: Die Erdbeeren – Farbe und Geschmack verteilen
Nun kommt der aufregendste Teil: die Erdbeeren. Gib die vorbereiteten Erdbeerstücke zum Teig. Verteile sie vorsichtig, sodass sie sich nicht alle am Boden sammeln oder oben aufschwimmen.
Du kannst sie entweder direkt unter den Teig heben, vorsichtig unterrühren, bis sie gut verteilt sind, oder du gibst den Teig erst in die Form und verteilst die Erdbeeren dann darauf. Ein leichter Druck mit einem Löffel kann helfen, flachere Erdbeerstücke ein wenig im Teig zu versenken, damit sie beim Backen nicht so leicht verbrennen.
Die Anzahl der Erdbeeren ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Sei nicht zu sparsam; die Früchte sind es, die diesem Kuchen seinen Namen und seinen unverwechselbaren Charakter geben. Sie werden beim Backen leicht zerfallen und ihren Saft abgeben, was dem Kuchen eine wunderbare Feuchtigkeit verleiht.
Achtung: Verwende für diese Phase keine zu matschigen oder bereits zerdrückten Erdbeeren. Sie könnten den Teig zu stark durchfeuchten und den Kuchen schwer machen.
Schritt 5: Der Ab in den Ofen – Geduld als heimliche Zutat
Jetzt ist es Zeit für die Magie des Ofens. Gieße den Teig mit den Erdbeeren in die vorbereitete Backform und verteile ihn gleichmäßig. Glätte die Oberfläche mit dem Teigschaber, damit alles schön eben ist.
Schiebe die Form vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Jetzt beginnt die Kunst des Backens, die Geduld erfordert. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren, aber meist liegt sie zwischen 30 und 45 Minuten. Vertraue auf die Garprobe: Wenn du ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens steckst und es sauber wieder herauskommt, ist dein Kuchen perfekt.
Während des Backens wirst du einen unwiderstehlichen Duft wahrnehmen, der sich in deiner Küche ausbreitet. Das ist das Zeichen, dass etwas Wunderbares im Entstehen ist. Lass dich nicht zu sehr ablenken und öffne die Ofentür nicht zu früh, um ein Zusammenfallen des Kuchens zu vermeiden.
Tipp: Wenn die Oberfläche des Kuchens zu schnell bräunt, du aber sicher bist, dass er innen noch nicht durch ist, kannst du ihn locker mit Alufolie abdecken.
Schritt 6: Abkühlen und Genießen – Der süße Lohn
Hast du die Garprobe bestanden und der Kuchen duftet verführerisch, nimm ihn vorsichtig aus dem Ofen. Lass ihn für etwa 10-15 Minuten in der Form ruhen. Diese Ruhephase ist wichtig, damit sich der Kuchen setzen kann und sich später gut aus der Form lösen lässt.
Dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen. Vermeide es, den Kuchen zu früh anzuschneiden; die Wärme verteilt sich weiter im Inneren und vollendet den Backprozess. Die Geduld zahlt sich aus, denn du wirst mit einem perfekt durchgebackenen, saftigen Kuchen belohnt.
Sobald der Erdbeerkuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben garnieren. Ein leichter Hauch Puderzucker, ein Klecks Schlagsahne oder ein paar frische Erdbeeren machen ihn zum perfekten Genuss. Wage dich an dieses einfache, aber doch so befriedigende Erlebnis.
Nachspeisen sind oft die Krönung jedes Menüs, und ein selbstgebackener Erdbeerkuchen ist zweifellos ein Highlight.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu starkes Rühren des Teigs
Der häufigste Fehler ist, den Teig zu lange zu rühren, nachdem das Mehl hinzugefügt wurde. Zu viel Rühren entwickelt Gluten, was zu einem zähen, gummiartigen Kuchen führt. Arbeite das Mehl nur so lange ein, bis gerade keine trockenen Spuren mehr sichtbar sind. Sanftheit ist hier der Schlüssel.
Fehler 2: Ungleichmäßige Verteilung der Erdbeeren
Wenn alle Erdbeeren auf einer Seite des Kuchens landen, bekommst du ungleichmäßige Backergebnisse und nicht überall den vollen Fruchtgenuss. Verteile die Früchte lieber von Anfang an sorgfältig im gesamten Teig.
Fehler 3: Die Garprobe wird ignoriert
Sich nur auf die angegebene Backzeit zu verlassen, ist riskant, da jeder Ofen anders ist. Die Holzstäbchen-Probe ist unverzichtbar. Ein Stäbchen, das sauber herauskommt, zeigt an, dass der Kuchen durch ist. Wenn noch Teig klebt, braucht er noch etwas Zeit.
Fehler 4: Zu frühes Anschneiden
Auch nach dem Backen arbeitet der Kuchen im Inneren weiter. Wenn du ihn zu früh anschneidest, kann er auseinanderfallen und matschig wirken. Gib ihm Zeit zum Abkühlen; die Struktur stabilisiert sich dabei.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Variante: Ersetze Butter durch hochwertiges Pflanzenöl (z. B. Rapsöl) und Eier durch eine Apfelmus- oder Bananenpüree-Mischung. Für die bindende Wirkung im Teig eignen sich auch Leinsamen- oder Chiasamen-Eier. Statt Sahne für das Topping kannst du Kokoscreme oder veganen Joghurt verwenden.
Zitronen-erdbeer-Kick: Füge dem Teig den Abrieb einer Bio-Zitrone hinzu. Die frische Zitronennote harmoniert wunderbar mit der Süße der Erdbeeren und verleiht dem Kuchen eine sommerliche Frische. Ein Zitronensaft-Guss nach dem Backen rundet das Ganze ab und sorgt für eine leicht säuerliche Note.
Festliche Variante mit Biskuit und Mascarpone: Für besondere Anlässe kannst du einen luftigen Biskuitboden backen und diesen großzügig mit frischen Erdbeerscheiben und einer Creme aus Mascarpone, geschlagener Sahne und etwas Vanille belegen. Ein Hauch von Minze als Dekoration macht ihn perfekt.
Profi-Tipps für Erdbeerkuchen Rezepte
Die richtige Erdbeersorte wählen: Nicht jede Erdbeere ist gleich gut zum Backen geeignet. Sorten, die fester sind und nicht zu schnell zerfallen, wie zum Beispiel die Sorte ‘Mara des Bois’ oder heimische Walderdbeeren im Mini-Format, eignen sich oft besser, um ihre Form zu behalten.
Vorbacken des Bodens: Bei sehr saftigen Kuchen oder wenn du sichergehen willst, dass dein Boden knusprig bleibt, kannst du den Boden kurz vorbacken, bevor du die Erdbeeren und den restlichen Teig hinzufügst. Das verhindert, dass der Boden durchweicht.
Eine Prise Salz nicht vergessen: Ein winziger Hauch Salz im Teig hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus, ohne dass der Kuchen salzig schmeckt. Es ist ein kleiner Trick, der oft unterschätzt wird.
Erdbeeren vorher leicht in Stärke wenden: Wenn du sehr saftige Erdbeeren verwendest, kannst du sie vor dem Untermischen in etwas Speisestärke oder Maisstärke wenden. Das hilft, die überschüssige Flüssigkeit zu binden und verhindert, dass der Teig zu wässrig wird.
Die Rolle der Zimmertemperatur: Dieses Detail wird oft unterschätzt, ist aber entscheidend. Kalte Butter und Eier lassen sich nicht gut cremig schlagen, was zu einem dichteren Teig führt. Zimmertemperatur sorgt für eine perfekte Emulsion und einen luftigeren Kuchen.
Servier-Ideen für Erdbeerkuchen Rezepte
Anrichten & Dekoration
Die schlichte Eleganz von Erdbeerkuchen braucht oft wenig Zusätze. Ein feiner Staub von Puderzucker, der wie leichter Schnee auf den roten Beeren liegt, ist ein Klassiker. Alternativ kannst du einen Tupfen frisch geschlagener Sahne oder eine Kugel Vanilleeis daneben platzieren.
Frische Minzblätter verleihen nicht nur einen angenehmen Duft, sondern auch einen Farbtupfer, der die roten Erdbeeren perfekt ergänzt. Für einen Hauch von Raffinesse kannst du auch dünne Scheiben von frischen Erdbeeren oder Zesten einer Bio-Zitrone über den Kuchen streuen.
Passende Beilagen
Ein purer Erdbeerkuchen ist schon ein Genuss für sich, aber er lässt sich wunderbar ergänzen. Frisch geschlagene Schlagsahne in ihrer reinsten Form ist immer eine sichere Wahl. Eine Kugel hochwertiges Vanilleeis schmilzt langsam auf dem warmen Kuchen und kreiert eine harmonische Verbindung. Wer es etwas leichter mag, dem sei ein Klecks griechischer Joghurt oder eine leichte Quarkcreme empfohlen.
Für ein etwas komplexeres Dessert könntest du dazu eine einfache Beerensoße servieren, die aus anderen saisonalen Früchten wie Himbeeren oder Blaubeeren zubereitet wird, oder eine leichte Zitronensauce, die dem Ganzen eine erfrischende Säure verleiht.
Für besondere Anlässe
Ein Erdbeerkuchen ist ein perfekter Begleiter für jede Gartenparty oder ein gemütliches Kaffeekränzchen im Sommer. Er ist nicht zu schwer und bringt die sonnige Stimmung sofort mit sich. Auch zum Muttertag oder Vatertag ist er eine liebevolle Geste, die zeigt, dass man sich Mühe gemacht hat.
Wenn er als Teil eines Desserts-Buffets präsentiert wird, sind kleinere Tartelettes oder Muffins mitErdbeerfüllung eine charmante Alternative. Sie lassen sich leichter portionieren und ansprechend arrangieren, was besonders bei größeren Gesellschaften praktisch ist.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn vom Erdbeerkuchen etwas übrig bleibt, ist es wichtig, ihn richtig zu lagern, damit er frisch und lecker bleibt. Da Erdbeeren empfindlich sind und schnell verderben können, sollte der Kuchen, sobald er vollständig abgekühlt ist, im Kühlschrank aufbewahrt werden. Decke ihn gut mit Frischhaltefolie oder einer Kuchenhaube ab, um ein Austrocknen zu verhindern und den Geruch von anderen Lebensmitteln zu meiden.
Erdbeerkuchen hält sich im Kühlschrank in der Regel 2 bis maximal 4 Tage. Je frischer die verwendeten Erdbeeren waren und je weniger verderbliche Zutaten (wie Schlagsahne oder Frischkäse) im Kuchen sind, desto länger ist er haltbar.
Einfrieren
Das Einfrieren von Erdbeerkuchen kann funktionieren, erfordert aber etwas Fingerspitzengefühl, um die Textur zu erhalten. Am besten friert man den Kuchen ungeschnitten ein, da die Erdbeeren und der Teig beim Auftauen matschig werden könnten, wenn sie bereits angeschnitten waren.
Warte, bis der Kuchen vollständig abgekühlt ist. Wickle ihn dicht in Frischhaltefolie ein und gib ihn dann in einen gefriergeeigneten Behälter oder eine Gefrierbeutel. So ist er etwa 1-2 Monate haltbar. Tiefgekühlte Erdbeeren, die in den Kuchen eingebacken wurden, verzerren den Geschmack nicht.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du einen eingefrorenen Erdbeerkuchen auftauen möchtest, nimm ihn zuerst aus der Gefriertruhe und entferne die Verpackung. Lasse ihn dann bei Zimmertemperatur vollständig auftauen. Dies kann je nach Größe mehrere Stunden dauern.
Wenn du einen frisch gebackenen, aber gekühlten Erdbeerkuchen wieder leicht erwärmen möchtest, um den Duft nochmals zu intensivieren, kannst du ihn für kurze Zeit (ca. 5-10 Minuten) bei niedriger Temperatur (ca. 100-120°C) im Ofen erwärmen. Achte darauf, dass er nicht austrocknet. Eine leichte Portion Sahne oder Eis macht ihn dann wieder zum Genuss.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch tiefgekühlte Erdbeeren für den Kuchen verwenden?
Ja, tiefgekühlte Erdbeeren sind eine hervorragende Alternative, wenn frische Beeren außerhalb der Saison sind oder nicht verfügbar sind. Es ist jedoch ratsam, sie gut abtropfen zu lassen, bevor du sie zum Teig gibst. Einige Köche empfehlen sogar, sie kurz in etwas Speisestärke zu wälzen, um zu verhindern, dass der Teig zu wässrig wird. Achte darauf, sie nicht vollständig aufzutauen, bevor du sie verwendest, da sie sonst zerfallen könnten und zu viel Saft abgeben.
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Mein Erdbeerkuchen wird immer etwas matschig am Boden. Was kann ich tun?
Dieses Problem kann mehrere Ursachen haben. Erstens: die Verwendung zu saftiger Erdbeeren, die beim Backen viel Flüssigkeit abgeben. Eine Lösung ist, die Erdbeeren leicht in Speisestärke zu wenden, bevor sie in den Teig kommen, oder den Boden kurz vorzubacken. Zweitens: Der Ofen ist nicht heiß genug, oder die Backzeit war zu kurz, sodass das Innere noch feucht ist, während die Oberseite schon braun ist. Eine präzise Temperaturkontrolle und die Garprobe mit einem Holzstäbchen sind hier entscheidend. Auch eine gut gefettete und bemehlte Backform oder die Verwendung von Backpapier kann helfen, dass der Boden knuspriger bleibt.
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Wie bekomme ich eine schöne, glatte Oberfläche auf meinem Erdbeerkuchen?
Eine glatte Oberfläche hängt stark von der Gleichmäßigkeit des Teigs und der Verteilung der Früchte ab. Stelle sicher, dass du den Teig nach dem Hinzufügen der trockenen Zutaten nur so lange rührst, bis gerade keine Mehlspuren mehr zu sehen sind, um eine zähe Konsistenz zu vermeiden. Wenn du die Erdbeeren direkt in den Teig mischst, versuche, sie gleichmäßig zu verteilen, ohne den Teig zu zerdrücken. Du kannst auch, nachdem du den Teig in die Form gefüllt hast, die Oberseite mit einem Teigschaber oder einem nassen Löffel vorsichtig glätten. Achte auch darauf, dass der Ofen nicht zu heiß ist, damit die Oberfläche nicht zu schnell bräunt und hart wird, bevor der Kuchen durchgebacken ist.
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