Bratwurstpfanne – Muma’s Kitchen
Der Duft von gebräunter Bratwurst, der sich langsam mit dem erdigen Aroma von Kartoffeln und dem würzigen Hauch von Porree vermischt, ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit. Es ist mehr als nur ein Gericht; es ist eine warme Umarmung an einem grauen Sonntag, die Erinnerung an den heimeligen Geruch, der aus Omas Küche drang, wenn der Herbstwind draußen seine Spuren hinterließ.
Diese Bratwurstpfanne ist kein aufwendiges Meisterwerk, sondern ein ehrliches, bodenständiges Gericht, das das Herz erwärmt und den Bauch füllt. Sie erzählt von einfachen Freuden, von Mahlzeiten, die verbinden, ohne Schnickschnack, aber mit jeder Menge Geschmack. Jedes Mal, wenn ich sie zubereite, fühlt es sich an wie eine kleine Reise zurück zu den Wurzeln, zu denen Momenten, in denen die Welt noch überschaubar und die Sorgen leicht waren.
Bratwurstpfanne
Die Bratwurstpfanne ist ein einfaches und herzhaftes Gericht, das perfekt für kalte Tage geeignet ist. Mit Kartoffeln, Porree und Paprika bringt die Bratwurstpfanne viel Geschmack und Wärme auf den Tisch. Du kannst dieses Rezept schnell zubereiten und genießt eine leckere Kombination aus würziger Bratwurst und frischem Gemüse.
- 2 EL Sonnenblumenkerne
- etwa
- 600 g Bratwürste (etwa 6 Stück, vorgebrüht)
- 450 g kleine, festkochende Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 450 g Porree (Lauch)
- 300 g rote Paprikaschoten
- 2 EL Speiseöl (z. B. Sonnenblumenöl)
- Salz
- Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 4 EL Gemüsebrühe (50 ml)
- 2 EL Weißweinessig
- 150 g Dr. Oetker Crème fraîche Classic
- Etwas Zucker
- Anbraten
- 1Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten und auf einem Teller erkalten lassen.
- 2Bratwürste abziehen und schräg in Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel abziehen und würfeln. Porree putzen, waschen und in Ringe schneiden. Paprika vierteln, Kerne entfernen, waschen und in Stücke schneiden.
- 3Speiseöl in einer Pfanne erhitzen. Bratwurstscheiben bei mittlerer Hitze braten, dann aus der Pfanne nehmen.
- 4Kartoffeln und Zwiebel in die Pfanne geben und andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. Dann Porree, Paprika und Brühe dazugeben, etwa 10 Min. mit Deckel bissfest garen.
- 5Bratwurst wieder hinzugeben. Weißweinessig und Crème fraîche unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Sonnenblumenkerne darüberstreuen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Herzerwärmende Aromen: Schon beim Anbraten der Wurst entfaltet sich ein Duft, der die gesamte Wohnung erfüllt und Appetit auf mehr macht.
- Schnelle Genugtuung: Wenn der Hunger ruft und die Zeit knapp ist, zauberst du aus wenigen Zutaten in weniger als einer Stunde ein sättigendes Gericht auf den Tisch.
- Vielseitige Texturen: Die zarten Bratwurstscheiben treffen auf bissfeste Kartoffeln und knackigen Porree, abgerundet mit der cremigen Note der Crème fraîche – ein Fest für die Sinne.
- Ehrliche Hausmannskost: Dieses Gericht lebt von seinen einfachen, aber geschmackvollen Zutaten und beweist, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob als stressfreies Abendessen unter der Woche oder wenn Gäste kommen – diese Pfanne kommt immer gut an und verbreitet gute Laune.
Das brauchst du
Die Qualität der einzelnen Komponenten spielt hier eine entscheidende Rolle, denn bei so wenigen, aber prägnanten Geschmacksgebern wie der Bratwurst und dem frischen Gemüse zählt jeder Aspekt. Eine gute, kräftige Bratwurst liefert die Basis, die durch frisches, knackiges Gemüse ergänzt wird, damit am Ende ein harmonisches Ganzes entsteht, das glücklich macht.
- Hochwertige Bratwürste: Wähle eine Sorte, die du wirklich magst. Eine kräftige, gut gewürzte Wurst ist das Herzstück des Gerichts und liefert den tiefen, herzhaften Geschmack.
- Festkochende Kartoffeln: Sie behalten ihren Biss und zerfallen nicht beim Garen, was für die angenehme Textur der Pfanne unerlässlich ist.
- Frischer Porree: Dieser sorgt für eine milde, zwiebelartige Süße und eine angenehme Konsistenz, die das Gericht wunderbar abrundet.
- Rote Paprikaschoten: Sie bringen nicht nur Farbe ins Spiel, sondern auch eine leichte Fruchtigkeit und Süße, die perfekt mit den anderen Aromen harmoniert.
- Crème fraîche: Sie verleiht dem Ganzen eine seidige Cremigkeit und mildert die Kräuter- und Würznoten subtil ab.
- Sonnenblumenkerne: Leicht geröstet, geben sie dem Gericht einen überraschenden knackigen Akzent und ein nussiges Aroma.
Die genauen Mengenangaben für alle Zutaten findest du natürlich in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Diese Bratwurstpfanne ist mehr als nur eine Ansammlung von Zutaten. Sie wurzelt tief in der Tradition der deftigen Hausmannskost, die in vielen Regionen Deutschlands seit Generationen geschätzt wird. Dort, wo Landwirtschaft und Viehzucht wichtig waren, entstanden Gerichte, die nicht nur satt machen, sondern auch die vielen verfügbaren Produkte clever miteinander verbanden und verarbeiteten.
Im Lauf der Zeit hat sich dieses Gericht wie viele andere weiterentwickelt und an die Vorlieben der Menschen angepasst. Wo früher vielleicht nur einfachere Würste und saisonales Gemüse zum Einsatz kamen, finden sich heute Varianten mit feineren Bratwürsten, einer breiteren Gemüseauswahl und verfeinerten Saucen, die dem Zeitgeist entsprechen. Doch die Grundidee bleibt dieselbe: ein herzhaftes, unkompliziertes Gericht für den Alltag.
Was diese Pfanne über die Jahrzehnte hinweg zeitlos gemacht hat, ist ihre Ehrlichkeit und ihre Anpassungsfähigkeit. Sie ist kein Gericht, das einer Mode hinterherläuft, sondern ein Klassiker, der seinen Platz auf dem Tisch immer wieder neu verdient, weil er einfach gut schmeckt und gute Laune macht. Es ist die Einfachheit, die sie so stark macht und sie auch heute noch zu einem Beloved Gericht kürt, das niemals aus der Mode kommen wird.
Die Kunst des **Andünstens von Gemüse** spielt hier eine Schlüsselrolle, eine Technik, die man schon vor Jahrhunderten perfektioniert hat, um Aromen zu entfalten. Und auch das Rösten von Samen, wie den Sonnenblumenkernen, ist eine alte Methode, um ihnen Textur und Geschmack zu verleihen, die wir auch in der modernen Küche schätzen.
So bereitest du Bratwurstpfanne zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Jedes Detail zählt
Bevor die eigentliche Magie in der Pfanne beginnt, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Dies ist der Moment, in dem du dir bewusst machst, dass jedes Gemüse seine eigene Persönlichkeit hat und eine eigene Behandlung verdient. Das Rösten der Sonnenblumenkerne mag wie ein kleiner Schritt erscheinen, doch es ist dieser Hauch von Röstaroma, der später einen überraschenden Kontrapunkt setzt.
Die Kerne kommen in eine trockene Pfanne, keine Spur von Öl, denn sie sollen ihre eigene Essenz entfalten. Langsam, bei mittlerer Hitze, bis sie eine leichte goldbraune Farbe annehmen und ihr nussiges Aroma verströmen. Sie werden dann auf einem separaten Teller beiseitegestellt, um abzukühlen – ihre Zeit wird kommen.
Schritt 2: Die Seele der Wurst – Richtig anbraten
Nun kommt das Herzstück deiner Pfanne: die Bratwurst. Sie wird von ihrer Pelle befreit und dann schräg in nicht zu dicke Scheiben geschnitten. Das Schräge schneiden sorgt dafür, dass mehr Oberfläche entsteht, die schön braun und knusprig werden kann, was für den Geschmack essentiell ist. Aber Achtung: Nicht zu heiß, sonst verbrennt sie von außen, während sie innen noch zu blass ist.
Die Wurstscheiben kommen in eine gut erhitzte Pfanne mit etwas Öl. Langsam, geduldig bei mittlerer Hitze braten sie ihre goldbraune Farbe an. Sie sollen nicht verkochen, sondern rösten, ihre Aromen intensivieren. Wenn sie diese perfekte Farbe erreicht haben und die ersten leicht knusprigen Ränder zeigen, werden sie – nur kurz – aus der Pfanne genommen und ebenfalls auf einem Teller beiseitegestellt. Sie sind noch nicht fertig, nur vorbereitet für ihren großen Auftritt.
Schritt 3: Die Basis legen – Kartoffeln und Zwiebeln, das Fundament
Während die Wurst wartet, widmen wir uns dem Fundament der Pfanne: den Kartoffeln und Zwiebeln. Die Kartoffeln werden sorgfältig geschält und in dünne, gleichmäßige Scheiben geschnitten. Diese Gleichmäßigkeit ist wichtig, damit sie gleichzeitig gar werden. Die Zwiebel wird ebenfalls geschält und in kleine Würfel geschnitten.
Diese beiden kommen nun in die Pfanne, in der die Wurst gebraten wurde. Das Bratfett der Wurst verleiht den Kartoffeln und Zwiebeln sofort ein wunderbares Aroma. Bei mittlerer Hitze werden sie einige Minuten angedünstet, bis sie leicht Farbe annehmen und die Zwiebeln glasig werden. Das ist der Moment, in dem die Aromen beginnen, sich zu vermischen und eine tiefe Geschmacksgrundlage zu bilden. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen – die erste Schicht des Geschmacks ist gelegt.
Tipp: Wenn du festkochende Kartoffeln wählst, behalten sie auch beim Braten ihre Form und werden wunderbar bissfest. Für eine weichere Textur könntest du mehligkochende Kartoffeln verwenden, aber achte darauf, dass sie nicht zerfallen.
Schritt 4: Das Gemüsebad – Porree und Paprika vereinen sich
Nun ist das Gemüse an der Reihe, das der Pfanne Frische und Farbe verleiht. Der Porree, gründlich gewaschen und in Ringe geschnitten, und die roten Paprikaschoten, die entkernt, gewaschen und in mundgerechte Stücke geschnitten wurden, gesellen sich zu den Kartoffeln und Zwiebeln. Gib nun die Gemüsebrühe hinzu – sie dient als kleine Flüssigkeitsquelle, damit nichts anbrennt und das Gemüse sanft garen kann.
Die Pfanne wird mit einem Deckel verschlossen, und das Ganze darf nun für etwa 10 Minuten garen. Leise köchelt es vor sich hin, das Gemüse wird bissfest und nimmt die Aromen der Kartoffeln und Zwiebeln auf. Wenn du den Deckel abnimmst, strömt dir ein würziger Dampf entgegen, ein Versprechen auf das, was noch kommt.
Schritt 5: Das Finale – Alle vereinen sich zum Fest
Der letzte und vielleicht wichtigste Schritt: Alle Komponenten kommen wieder zusammen. Die zuvor angebratenen Bratwurstscheiben werden nun zur Gemüsemischung in die Pfanne gegeben. Es ist Zeit für die Veredelung. Ein Schuss Weißweinessig sorgt für eine leichte Säure, die die Aromen aufhellt und sie zum Strahlen bringt. Und dann die Crème fraîche – sie wird untergerührt, um eine wunderbare Cremigkeit zu erzeugen, die das Gericht abrundet und ihm eine samtige Textur verleiht.
Jetzt wird abgeschmeckt. Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker – die Balance ist entscheidend, um die Süße der Paprika und die Würze der Wurst hervorzuheben. Nicht zu viel, nur ein Hauch, um die Aromen zu harmonisieren. Zum Schluss werden die gerösteten Sonnenblumenkerne über die fertige Pfanne gestreut, als krönender Abschluss für Textur und Knusprigkeit. Ein letzter Blick: Die Farben sind leuchtend, die Aromen vollendet. Deine Bratwurstpfanne ist bereit, genossen zu werden.
Achtung: Achte darauf, die Crème fraîche nicht mehr stark kochen zu lassen, nachdem sie eingerührt ist. Sie soll sich sanft im Gericht verteilen und nicht gerinnen. Lieber die Pfanne kurz vom Herd nehmen, bevor du sie unterhebst.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Bratwurst wird ignoriert.
Viele lassen die Bratwurst einfach nur kurz mitgaren, ohne sie vorher anzubraten. Das ist, als würde man einem Schauspieler seine Hauptrolle entziehen. Das scharfe Anrösten der Wurstscheiben ist entscheidend für die Kruste und die tiefe Geschmacksentwicklung. Ohne diesen Schritt fehlt der Pfanne die herzhafte Würze und das gewünschte Röstaroma.
Fehler 2: Die Kartoffeln zerfallen zu Mus.
Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte ist hier das A und O. Wenn du zu mehligkochenden Kartoffeln greifst und sie zu lange garst, werden sie schnell matschig und deine Pfanne verwandelt sich in eine graue Masse. Verwende stattdessen festkochende Kartoffeln und achte auf die Garzeit, damit sie einen angenehmen Biss behalten.
Fehler 3: Das Gemüse wird zu Tode gekocht.
Porree und Paprika sollen nicht ihre Farbe und ihren Biss verlieren. Wenn sie zu lange in der Pfanne schmoren, werden sie weich und fade. Gib sie erst hinzu, wenn die Kartoffeln schon fast gar sind, und lass sie nur so lange garen, bis sie bissfest sind. So bleiben ihre frischen Aromen und ihre angenehme Textur erhalten.
Fehler 4: Das Abschmecken wird vergessen.
Eine Prise Salz und Pfeffer sind wichtig, aber das ist oft nicht genug. Gerade bei diesem Gericht lohnt es sich, am Ende wirklich zu kosten. Ein Hauch von Zucker gleicht die süßen Noten des Gemüses aus und hebt die Würze der Wurst hervor. Die Säure des Essigs rundet das Ganze ab. Ohne dieses Feintuning bleibt das Gericht flach.
Variationen für jeden Geschmack
Die Vegane Reise: Geschmack ohne Fleisch
Wer es tierfrei mag, kann diese Pfanne mit einer hochwertigen veganen Bratwurst auf Soja- oder Erbsenproteinbasis überzeugen. Ersetze die Crème fraîche durch eine pflanzliche Variante, die ähnlich cremig ist, und achte darauf, dass auch das Bratöl vegan ist. Ein paar frische Kräuter wie Petersilie oder Majoran obendrauf runden das Gericht ab und machen es zu einem vollwertigen Genuss für alle.
Die Süße der Südsee: Mit Süßkartoffeln
Für eine leicht süßliche Note und eine andere Konsistenztausche die festkochenden Kartoffeln gegen Süßkartoffeln. Ihre natürliche Süße harmoniert wunderbar mit der würzigen Bratwurst und der Frische des Porrees. Du kannst hier noch eine Handvoll gerösteter Kürbiskerne für zusätzlichen Crunch und ein paar Chiliflocken für eine angenehme Schärfe hinzufügen, um das Geschmacksprofil abzurunden.
Das Fest der Sinne: Für besondere Anlässe
Wenn es mal etwas Besonderes sein darf, kannst du auf eine feinere Bratwurstsorte zurückgreifen, beispielsweise eine grobe Bauernbratwurst oder sogar eine Chorizo für eine feurige Note. Statt Crème fraîche könntest du eine leichte Sauerrahm-Basis mit frischen Kräutern wie Schnittlauch und Dill verwenden. Ein Klecks Senf dazu und du hast ein Gericht, das auch auf dem festlich gedeckten Tisch bestehen kann.
Profi-Tipps für Bratwurstpfanne
Der erste Schritt zur Perfektion: Die richtige Bratpfanne wählen. Eine gusseiserne Pfanne oder eine gute beschichtete Pfanne sind ideal, um die Hitze gleichmäßig zu verteilen und die Bratwurst schön anzurösten, ohne dass sie kleben bleibt. Sie transportieren die Wärme von der Herdplatte perfekt an die Zutaten weiter.
Das Geheimnis der Röstnoten: Die Bratwurst nicht auf zu hoher Hitze braten. Geduld ist hier die Tugend. Brate die Wurstscheiben bei mittlerer Hitze langsam an. So bekommen sie eine wunderbare Kruste und ihr volles Aroma entfaltet sich, statt schnell zu verbrennen.
Der Frische-Kick: Frische Kräuter, die den Unterschied machen. Nach dem Kochen ein paar frische Kräuter wie Majoran, Petersilie oder Schnittlauch über die fertige Pfanne streuen. Sie verleihen dem Gericht eine lebendige Frische und ein wunderbares Aroma, das die herzhaften Komponenten ergänzt und aufhellt.
Die Textur-Meisterschaft: Kartoffeln nicht zu klein schneiden. Wenn die Kartoffelscheiben zu dünn sind, laufen sie Gefahr, zu matschig zu werden. Dickere Scheiben behalten ihre Struktur besser und sorgen für einen angenehmen, bissfesten Kontrast zur weichen Wurst und dem cremigen Saucenelement.
Das unerwartete Extra: Ein Hauch von Süße zum Ausgleich. Eine kleine Prise Zucker beim Abschmecken ist kein Widerspruch zur herzhaften Natur dieses Gerichts. Sie balanciert die Säure des Essigs und die Würze der Wurst aus und hebt die natürliche Süße des Gemüses hervor, ohne dass die Pfanne süßlich wird.
Servier-Ideen für Bratwurstpfanne
Anrichten & Dekoration
Das Auge isst mit, und das ist bei dieser rustikalen Pfanne keine Ausnahme. Richte die Bratwurstpfanne großzügig in tiefen Tellern an, sodass die verschiedenen Komponenten gut sichtbar sind. Eine bunte Mischung aus den goldbraunen Wurstscheiben, den bissfesten Kartoffeln und dem knackigen Porree sowie den roten Paprikastücken macht visuell ordentlich was her. Bestreue das Ganze großzügig mit den gerösteten Sonnenblumenkernen – ihre goldene Farbe bildet einen schönen Kontrast zum Rest. Ein paar frisch gehackte grüne Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch darüber gestreut, verleihen dem Gericht nicht nur Frische, sondern auch eine appetitliche grüne Note.
Passende Beilagen
Obwohl die Bratwurstpfanne für sich genommen ein vollständiges Gericht ist, gibt es einige Klassiker, die sie noch verfeinern. Ein einfacher, knackiger grüner Salat mit einem leichten Vinaigrettedressing bietet eine erfrischende Abwechslung zur herzhaften Wurst und dem cremigen Fond. Wer mag, kann dazu auch ein Stück knuspriges Baguette reichen, um die köstliche Sauce aufzuknuspern. Für eine cremigere Variante passt ein Klecks Sour Cream oder ein Löffel Kräuterquark hervorragend, um die Aromen noch zu intensivieren.
Für alle, die ein leichtes Gericht suchen, das trotzdem sättigt, ist ein leichter Apfelpfannkuchen eine ungewöhnliche, aber spannende Kombination, die sich gut mit den würzigen Aromen ergänzt. Wenn du dich nach etwas leichterem sehnst, aber dennoch etwas Herzhaftes genießen möchtest, könnte der Hummerbisque eine unerwartete, aber geschmacklich interessante Ergänzung darstellen.
Für besondere Anlässe
Diese Bratwurstpfanne ist ein wahrer Alleskönner, wenn es darum geht, unkomplizierte, aber unglaublich leckere Mahlzeiten zu servieren, die trotzdem Eindruck machen. Für gemütliche Treffen mit Freunden ist sie perfekt geeignet, da sie relativ einfach zuzubereiten ist und warm serviert werden kann, sodass du nicht ständig in der Küche stehen musst. Sie ist auch ideal für spontane Familienessen, wenn alle Hunger haben und schnell etwas Deftiges auf den Tisch soll, ohne dass auf Geschmack verzichtet werden muss. An kalten Herbst- und Wintertagen ist sie wie eine warme Decke für die Seele und genau das Richtige, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn etwas von dieser köstlichen Bratwurstpfanne übrig bleibt (was selten vorkommt!), ist das kein Problem. Lasse die Reste vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter gibst. So verhinderst du, dass sich Kondenswasser bildet, das die Textur beeinträchtigen könnte. Im Kühlschrank hält sich die Pfanne so gut verpackt etwa zwei bis drei Tage. Achte darauf, dass der Behälter wirklich gut schließt, damit keine Fremdgerüche aufgenommen werden.
Einfrieren
Da die Bratwurstpfanne recht reichhaltig ist und gut haltbar, lässt sie sich auch gut einfrieren. Fülle die abgekühlten Reste portionsweise in gefriergeeignete Behälter oder Beutel. Achte darauf, so viel Luft wie möglich aus den Gefrierbeuteln zu entfernen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Eingefroren ist die Bratwurstpfanne etwa zwei bis drei Monate haltbar. So hast du immer eine schnelle und sättigende Mahlzeit zur Hand, wenn der Hunger unerwartet zuschlägt.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist denkbar einfach und sollte die Qualität des Gerichts weitgehend erhalten. In einer pfanne auf mittlerer Hitze langsam erwärmen, eventuell mit einem kleinen Schuss Wasser oder Brühe, damit nichts anbrennt. Alternativ kannst du die Reste auch in der Mikrowelle aufwärmen. Beginne mit etwas kürzerer Zeit und prüfe zwischendurch, ob die Pfanne warm genug ist. Eine frisch gehackte Petersilie oder ein Klecks Crème fraîche nach dem Aufwärmen können das Gericht wie frisch gekocht wirken lassen.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich das Rezept auch ohne Crème fraîche zubereiten?
Ja, absolut. Wenn du eine leichtere Variante bevorzugst, Laktoseintoleranz hast oder einfach keine Crème fraîche zur Hand hast, kannst du sie problemlos ersetzen oder weglassen. Eine gute Alternative ist Joghurt (griechischer Joghurt für mehr Cremigkeit) oder eine vegane Kochsahne. Beide sorgen für eine angenehme Bindung und eine samtige Textur. Achte darauf, dass du die Ersatzprodukte erst gegen Ende des Kochvorgangs hinzufügst, um ein Gerinnen zu vermeiden. Auch ein Klecks Schmand oder saure Sahne funktioniert gut, bringt aber einen etwas stärkeren Eigengeschmack mit sich.
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Wie kann ich das Gericht schärfer machen?
Wenn du es gerne etwas feuriger magst, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Schärfe deiner Bratwurstpfanne anzupassen. Du kannst Chiliflocken direkt mit dem Gemüse mitbraten lassen, sodass ihre Schärfe sich gut verteilen kann. Auch eine frische, fein gehackte Chilischote, die mit den Zwiebeln angedünstet wird, sorgt für eine angenehme Schärfe. Wenn du es wirklich scharf magst, kannst du auch etwas scharfes Paprikapulver oder sogar eine kleine, gehackte Peperoni mit den Paprika hinzufügen. Nach dem Kochen können noch ein paar Spritzer scharfe Sauce oder etwas frisch geriebener scharfer Senf hinzugefügt werden, um den gewünschten Kick zu erzielen.
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Kann ich die Bratwurstpfanne vorbereiten und aufbewahren?
Ja, die Bratwurstpfanne eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. Du kannst sie durchaus bereits am Vortag zubereiten und am nächsten Tag aufwärmen. Das ist besonders praktisch, wenn du unter der Woche wenig Zeit hast, aber trotzdem etwas Deftiges essen möchtest. Lass die Pfanne nach dem Kochen vollständig abkühlen und bewahre sie dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Beim Aufwärmen in der Pfanne oder Mikrowelle ist sie wieder wie frisch zubereitet. Beachte jedoch, dass die Konsistenz von Porree und Kartoffeln durch das Aufwärmen eventuell etwas weicher wird, was aber dem Geschmack in der Regel keinen Abbruch tut. Frisch zubereitet ist sie aber dennoch am besten.
