Spargel-Rezepte – Tolle Ideen von Dr. Oetker

Spargel Rezepte






Spargel Rezepte: Genussmomente für den Frühling


Der Moment, wenn die ersten zarten Spitzen des Spargels triumphierend aus der Erde brechen, ist für mich mehr als nur der Beginn einer neuen Saison – es ist wie ein leises Versprechen auf wärmere Tage und gemeinsames Genießen. Es ist der Duft, der sich langsam im Haus ausbreitet, wenn die ersten Stangen im Topf garen, der mich unweigerlich zurückversetzt, in Sonntage meiner Kindheit, in denen die ganze Familie am Tisch versammelt war, um diesen besonderen Gaumenkitzel zu zelebrieren.

Es ist dieses Gefühl von Vorfreude, dieses Wissen um die schlichte Eleganz und den reinen Geschmack, das Spargel zu meiner absoluten Lieblingszutat macht, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen den Boden erwärmen. Dieses Gemüse hat eine Magie, die über bloße Ernährung hinausgeht; es bringt uns zusammen und erinnert uns an die Freuden einfacher, aber perfekt zubereiteter Speisen.

Klassischer Spargel mit Hollandaise und Salzkartoffeln

Klassischer Spargel mit Hollandaise und Salzkartoffeln

Ein zeitloser Klassiker, der die Frühlingszeit perfekt einfängt. Zarter Spargel, cremige Hollandaise und einfache Salzkartoffeln – ein Gericht, das auf jedem Tisch gut ankommt.

4.8 from 734 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 25 Minuten
Total Time 45 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:550 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 kg weißer Spargel
  • 500 g kleine Kartoffeln (festkochend)
  • 200 mlButter
  • 3 Eigelb
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • Zucker
  • frischer Schnittlauch zum Garnieren
  • Kochen
  1. 1Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Grüne Spargelspitzen evtl. etwas kürzen.
  2. 2Die Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser gar kochen.
  3. 3Während die Kartoffeln kochen, den Spargel in einem Topf mit reichlich Salzwasser, einer Prise Zucker und etwas Butter ca. 15-20 Minuten garen, bis er bissfest ist. Für grünen Spargel reichen 8-10 Minuten.
  4. 4Für die Hollandaise die Butter in einem kleinen Topf zerlassen und leicht abkühlen lassen.
  5. 5In einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad die Eigelbe mit dem Zitronensaft und einer Prise Salz schaumig schlagen.
  6. 6Nach und nach die leicht abgekühlte zerlassene Butter unter ständigem Schlagen in die Eigelbmasse einrühren, bis eine cremige Sauce entsteht. Die Hollandaise darf nicht zu heiß werden, sonst gerinnt sie.
  7. 7Die gegartenen Kartoffeln abgießen, pellen und in mundgerechte Stücke schneiden oder ganz lassen.
  8. 8Den Spargel abgießen und auf Tellern anrichten.
  9. 9Die Salzkartoffeln daneben legen und alles mit der Hollandaise übergießen.
  10. 10Mit frisch gehacktem Schnittlauch garnieren und sofort servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 30g
Protein 15g
Fat 40g
Saturated Fat 25g
Fiber 5g
Sugar 6g
Sodium 400mg
Cholesterol 300mg

Keywords: Spargel, Hollandaise, Kartoffeln, Frühling, Klassiker, vegetarisch

Wer mag, kann zum Spargel noch gekochten Schinken oder zerlassene Butter reichen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Der unwiderstehliche Duft: Sobald die Pfanne heiß wird, steigt ein Aroma von gebräunter Butter und frischen Kräutern auf, das förmlich nach mehr verlangt und jeden aus seinem Zimmer lockt.
  • Kindheitserinnerungen pur: Jeder Bissen ruft Bilder von Omas Küche hervor, von sorgfältig geschälten Spargelstangen und dem vertrauten Geräusch des Schneeballsystems, das für die perfekte Konsistenz sorgt.
  • Pure Frische auf dem Teller: Spargel bringt eine Leichtigkeit mit sich, die einfach unbeschwert macht und sich perfekt in die warme Jahreszeit einfügt, wenn wir uns nach leichten und dennoch sättigenden Mahlzeiten sehnen.
  • Ein Fest für die Sinne: Nicht nur der Geschmack, auch die leuchtende Farbe und die zarte Textur machen jedes Spargelgericht zu einem kleinen Kunstwerk, das man gerne teilt.
  • Ein Hauch von Luxus, einfach gemacht: Auch wenn Spargel oft als etwas Besonderes gilt, lässt sich mit wenigen Schritten ein Gericht zaubern, das auf jedem Tisch eine gute Figur macht und dabei erstaunlich unkompliziert ist.

Das brauchst du

Bei Spargel gilt: Frische ist das A und O. Nimm dir Zeit auf dem Markt, achte auf feste, knackige Stangen, die keinen verdorrten Eindruck machen. Die Qualität der Spargelsorten – sei es der klassische weiße oder der etwas aromatischere grüne – bestimmt maßgeblich den finalen Geschmack deines Gerichts und belohnt dich mit einer intensivierten Aromenvielfalt, die jede Mühe wert ist.

  • Frischer Spargel: Ob weiß, grün oder violett, die Frische ist der Schlüssel zum perfekten Geschmackserlebnis und sorgt für die gewünschte zarte Textur.
  • Hochwertiges Fett: Ob Butter für das typische Aroma oder ein gutes Olivenöl für eine mediterrane Note, das richtige Fett hilft, die Aromen freizusetzen und die Spargelstangen sanft zu garen.
  • Aromaten: Frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie, eine Prise Muskat oder ein Hauch Zitrone heben den Spargelgeschmack auf ein neues Level und sorgen für spannende Nuancen.
  • Klassische Begleiter: Knackige Kartoffeln, luftgetrockneter Schinken oder eine cremige Sauce Hollandaise sind die traditionellen Partner, die ein Spargelgericht perfekt abrunden.

Die genauen Mengenangaben für die einzelnen Komponenten findest du wie immer übersichtlich in der Rezeptkarte, die dich Schritt für Schritt durch den Kochprozess leitet.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Spargel, dieser edle König des Frühlings, blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins alte Ägypten reicht. Schon damals schätzte man seine kulinarischen und angeblich auch medizinischen Vorzüge und brachte ihn als Opfergabe dar.

Über die Römer fand der Spargel seinen Weg nach Europa und wurde im Mittelalter vor allem in Klöstern kultiviert, wo seine Heilkräfte und sein feiner Geschmack geschätzt wurden. Die heutige Beliebtheit, besonders in Deutschland, verdankt Spargel aber einer etwas jüngeren Entwicklung, vor allem seit dem 19. Jahrhundert.

Was Spargel für mich so zeitlos macht, ist seine Vielseitigkeit. Ob pochierte Delikatesse auf feinstem Porzellan oder rustikal mit Kartoffeln und Butter – er passt sich jeder kulinarischen Bühne an und behält dabei stets seinen unverwechselbaren Charakter, ein wahrer Botschafter für Frühlingsfrische.

So bereitest du Spargel Rezepte zu

Schritt 1: Die Auswahl – Nur das Beste für deine Spargelmomente

Der erste Schritt zu einem perfekten Spargelgericht beginnt tatsächlich, bevor du überhaupt zum Messer greifst: auf dem Markt oder im Supermarkt. Achte auf feste, glatte Stangen, deren Köpfe fest geschlossen sind. Wenn du sie sanft aneinanderschlägst, sollten sie ein wenig klirren – ein Zeichen für Frische und Saftigkeit.

Für die meisten klassischenrezepte ist weißer Spargel oft die bevorzugte Wahl, da er einen milderen, leicht süßlichen Geschmack mitbringt. Grüner Spargel hingegen ist kräftiger und bringt eine angenehme, leicht herbe Note mit, die sich wunderbar in Salaten oder kurz gebratenen Gerichten macht. Vertrau auf dein Auge und deine Finger; sie sind die besten Ratgeber, wenn es um die Qualität geht.

Schritt 2: Das Schälen – Die Kunst, das Herzstück zu bergen

Nun kommt der wichtigste Handgriff, der bei weißem Spargel essenziell ist. Nimm einen guten Sparschäler und beginne etwa zwei Fingerbreit unter dem Kopf. Schäle immer von oben nach unten, in langen, gleichmäßigen Zügen. Der Spargel sollte nur im unteren Drittel geschält werden; die oberen, zarten Teile werden sonst leicht matschig. Bei grünem Spargel reicht es oft, nur das untere Drittel leicht zu schälen, da die Schale hier dünner und zarter ist und mehr Geschmack mitbringt.

Das Schälwasser, das du auffängst, ist pure Spargelessenz. Behalte es! Es ist Gold wert und kann später für eine köstliche Spargelsuppe oder als Basis für Saucen verwendet werden. Ein kleiner Trick: Viele Köche kochen Spargel im Stehen in speziellen Spargeltöpfen. Das schont die zarten Spitzen und verhindert, dass sie verkochen und ihre Form verlieren – ein Detail, das den Unterschied ausmacht.

Tipp: Wenn du weißen Spargel schälst, versuche, die Spargelschalen und die Abschnitte nicht wegzuwerfen. Sie sind eine fantastische Basis für eine aromatische Spargelbrühe, welche die Grundlage für viele Spargelgerichte bilden kann. Sammle sie in einem Gefrierbeutel im Gefrierschrank, bis du genügend hast.

Schritt 3: Das Garen – Geduld und Timing für Perfektion

Jetzt kommt der Moment, in dem Spargel seinen wahren Charakter entfaltet. Die klassische Methode ist das Kochen in Salzwasser. Verwende einen ausreichend großen Topf, und salze das Wasser großzügig – es soll wie Meerwasser schmecken. Ob du eine Prise Zucker hinzufügst, ist Geschmacksache; manche schwören darauf, um die natürliche Süße zu unterstützen, andere fürchten, es bringe eine leicht bittere Note.

Die Garzeit variiert je nach Dicke der Stangen. Weißer Spargel benötigt meist zwischen 15 und 20 Minuten im kochenden Wasser, grüner Spargel ist schneller gar und braucht nur etwa 8 bis 10 Minuten. Teste die Garheit, indem du mit einer kleinen Gabel oder einem Messer in die dickste Stelle einer Stange stichst. Sie sollte weich sein, aber noch Biss haben – al dente ist die Zauberformel. Ein zu langes Garen macht den Spargel nur matschig und nimmt ihm das Leben.

Achtung: Achte darauf, den Spargel nicht zu voll zu packen. Lieber in zwei Durchgängen garen, damit die Hitze gut zirkulieren kann. Dies verhindert, dass einzelne Stangen unterschiedlich gegart werden.

Schritt 4: Die Begleitung – Mehr als nur eine Beilage

Spargel glänzt solo, doch seine wahren Trümpfe spielt er oft im Zusammenspiel mit klassischen Begleitern aus. Denke an frisch gekochte Kartoffeln, deren erdige Note perfekt mit der zarten Süße des Spargels harmoniert. Eine hausgemachte Sauce Hollandaise, frisch aufgeschlagen, ist die Krönung und verbindet Spargel und Kartoffeln zu einem harmonischen Ganzen.

Luftgetrockneter Schinken, hauchdünn geschnitten, verleiht mit seiner salzigen Würze eine wunderbare Tiefe. Wer es leichter mag, greift zu frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Petersilie, die den Spargel geschmacklich umspielen. Eine simple, aber wirkungsvolle Zubereitung ist auch, den Spargel mit zerlassener Butter und gemahlenen Mandeln zu servieren – eine Kombination, die den Spargel in den Vordergrund stellt.

Schritt 5: Kreative Zubereitungen – Jenseits des Tellerrands

Die Spielwiese für Spargel ist weit. Hast du schon mal grünen Spargel kurz angebraten, bis er leicht gebräunt und wunderbar knackig wird? Oder wie wäre es mit einem Risotto, bei dem der Spargel nicht nur mitkocht, sondern auch als feine Creme hinzugefügt wird? Oder ein einfacher Blätterteig, gefüllt mit Spargelstücken, etwas Käse und Schinken, der im Ofen goldbraun backt?

Auch roh entfaltet Spargel seinen Charme, fein gehobelt in einem Salat, kombiniert mit Erdbeeren und einem leichten Dressing. Und die Idee mit dem Ofen? Spargel behutsam auf einem Blech mit Olivenöl, Salz und Pfeffer geröstet, entwickelt eine ganz neue Süße und eine leicht karamellisierte Note, die verblüfft und begeistert. Probier doch einmal einen deutschen Pancake dazu – ein ungewöhnlicher, aber spannender Kontrast!

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du Spargel im Ofen zubereitest, achte darauf, dass dein Ofen gut vorgeheizt ist. Dies sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und verhindert, dass der Spargel zu viel Flüssigkeit verliert und eher gedünstet als geröstet wird.

Schritt 6: Der letzte Schliff – Würze, die verbindet

Selbst die besten Zutaten brauchen manchmal einen kleinen Impuls zum Strahlen. Salz ist dabei essenziell, aber übertreibe es nicht. Muskatnuss ist ein klassischer Freund des Spargels, eine winzige Prise reicht oft, um eine wunderbare Tiefe zu erzeugen. Zitronensaft, frisch gepresst, bringt eine herrliche Säure, die die süßlichen Noten des Spargels hervorhebt und für eine lebendige Frische sorgt.

Für eine cremige Liaison eignet sich zerlassene Butter, die den Spargel sanft umhüllt und seinen Geschmack intensiviert. Und wer es etwas raffinierter mag, kann ein paar Tropfen hochwertiges Balsamico-Dressing darüber träufeln oder eine leichte Vinaigrette mit Schnittlauch und Senf kreieren. Experimentiere mit Gewürzen, um deinen persönlichen Spargel-Signature-Geschmack zu finden. Vielleicht magst du auch den leicht pfeffrigen Kick einer gebackenen Zitrone-Hähnchen? Die Küche ist dein Spielplatz!

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Überkochen, das Spargel-Messer

Das ist wohl der häufigste Fauxpas. Spargel, der zu lange im Wasser schwimmt, verliert nicht nur seine Form, sondern auch seinen Biss und einen Großteil seines feinen Geschmacks. Er wird labbrig und unappetitlich. Halte dich an die Garzeiten und teste lieber einmal zu oft als zu wenig. Ein Spargel, der noch leichten Widerstand bietet, ist genau richtig.

Fehler 2: Ungleichmäßiges Schälen – oder gar nicht

Bei weißem Spargel ist sorgfältiges Schälen unerlässlich. Wenn die holzigen Teile nicht entfernt werden, ist das Mundgefühl unangenehm und der Geschmack bitter. Bei grünem Spargel ist es weniger kritisch, aber auch hier sollte das untere Drittel geschält werden, um eine zähe Textur zu vermeiden. Lieber einmal zu viel geschält als zu wenig.

Fehler 3: Zu wenig Salz beim Kochen

Spargel braucht Salz, um seinen Geschmack voll entfalten zu können. Das Kochwasser sollte gut gesalzen sein. Wenn du befürchtest, es wird zu salzig, erinnere dich daran, dass der Spargel nur einen Bruchteil davon aufnimmt. Das Salz ist entscheidend, damit er nicht fad schmeckt. Dies gilt auch für die Zubereitung im Ofen oder in der Pfanne.

Fehler 4: Die Wahl der falschen Messer

Mit einem stumpfen Messer zu schälen oder zu schneiden ist frustrierend und führt zu unschönen, faserigen Schnitten. Verwende einen scharfen Sparschäler oder ein gutes Kochmesser. Das macht die Arbeit nicht nur leichter, sondern auch präziser und hygienischer, was sich schlussendlich in der Optik deines Gerichts widerspiegelt.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Spargelharmonie: Ersetze Butter durch hochwertiges Olivenöl oder vegane Margarine. Statt Hollandaise gibt es eine cremige vegane Sauce auf Basis von Cashewkernen oder Seidentofu, verfeinert mit Zitronensaft und Kala Namak Salz für die Ei-Note. Dazu passen geröstete Mandeln und frische Kräuter.

Low-Carb-Festmahl: Konzentriere dich auf den Spargel selbst. Röste ihn im Ofen mit Knoblauch und Kräutern. Serviere ihn stattdessen mit einem leichten Zitronen-Dressing, avocado oder gebratenem Lachs. Auch eine Spargelcremesuppe ohne Kartoffeln, nur mit Sahne oder Kokosmilch gebunden, ist eine köstliche Option. Vielleicht passt dazu ein Stück von unserem Beerenkuchen als süßer Abschluss?

Festlicher Spargel-Genuss: Wickel Spargelstangen in hauchdünnen Parmaschinken und backe sie im Ofen, bis der Schinken knusprig ist. Serviere sie mit einer feinen Trüffelsauce oder einer klassischen Sauce Hollandaise. Eine weitere Option ist Spargel im Blätterteig: Cremiger Spargel kombiniert mit Lachs oder Garnelen in knusprigem Blätterteig ist luxuriös und dennoch leicht zuzubereiten.

Profi-Tipps für Spargel Rezepte

Den Rest zur Superbrühe verarbeiten: Hebe die Spargelschalen und Abschnitte auf! Köche sie für ca. 30 Minuten in Wasser aus, sie ergeben eine intensiv aromatische Spargelbrühe, perfekt für Suppen oder Risottos. Manche blanchieren die Schalen kurz, um Bitterstoffe zu reduzieren.

Grüner Spargel roh genießen: Dünn geschnitten oder gehobelt, entfaltet grüner Spargel in Salaten eine erstaunliche Knackigkeit und frische. Kombiniere ihn mit Erdbeeren, Pinienkernen und einem leichten Zitronen-Dressing. Ein wahrer Gaumenschmaus!

Spargel stehend kochen: Ein Spargeltopf oder ein hoher schmaler Topf ist Gold wert. So werden die zarten Spargelspitzen nur von Dampf gegart, während die unteren Teile im Wasser garen. Das verhindert ein Verkochen der Spitzen und sorgt für eine gleichmäßigere Garung.

Die Zartheit der Spitzen bewahren: Sobald der Spargel gar ist, scheuche ihn mit kaltem Wasser ab oder lege ihn kurz in Eiswasser. Das stoppt den Garprozess sofort und bewahrt die leuchtende Farbe und die zarte Konsistenz der Spitzen.

Wann ist Spargel perfekt? Die Konsistenz ist entscheidend. Er sollte beim Reinbeißen einen leichten Widerstand bieten, aber nicht faserig sein. Teste mit der Spitze einer Gabel. Wenn sie mühelos hineingleitet, ist er gut.

Servier-Ideen für Spargel Rezepte

Anrichten & Dekoration

Arrangiere den Spargel elegant auf dem Teller. Wenn du ihn klassisch mit Sauce Hollandaise servierst, lass die Sauce leicht über die Stangen fließen, aber bedecke sie nicht vollständig. Frische Kräuter wie Schnittlauch oder Estragon, fein gehackt, sind wie kleine grüne Juwelen, die Frische und Farbe ins Spiel bringen. Ein Hauch von gerösteten Mandeln oder Pinienkernen gibt Textur und ein leicht nussiges Aroma, das wunderbar mit dem Spargel harmoniert.

Passende Beilagen

Klassisch sind frische Pellkartoffeln, lauwarm und mit Butter geschwenkt, die perfekte Ergänzung. Dazu passt ein Stück gebratenes Lachsfilet oder ein dünnes Scheibchen luftgetrockneter Schinken – die salzige Note des Schinkens kontrastiert wunderbar mit der Süße des Spargels. Für ein vegetarisches Hauptgericht sind gefüllte Champignons oder ein cremiges Kartoffelgratin eine hervorragende Wahl. Wenn du nach etwas Leichtem suchst, probiere unsere Funfetti Cookies – eine süße Überraschung nach einem herzhaften Spargelgericht.

Für besondere Anlässe

Spargel ist wie gemacht für festliche Tafeln. Ob als Vorspeise ein leichter Spargelsalat mit Erdbeeren und Garnelen, oder als Hauptgang ein Spargel-Risotto mit Parmesan und einem Hauch Trüffelöl. Unsere Spargel-Blätterteigtaschen sind ebenfalls ein Hit und sehen auf jedem Buffet fantastisch aus. Auch ein aufwändiger Spargelauflauf mit Schinken und Käse überbacken ist ein Hingucker und lässt sich gut vorbereiten. Mehr Inspiration gibt es auf unserem Pinterest Account.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Um Spargelreste optimal aufzubewahren, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Idealerweise legst du sie vor dem Verstauen kurz in etwas kaltes Wasser. So bleiben sie für ein bis zwei Tage frisch und behalten ihre knackige Konsistenz gut. Vermeide es, ihn ungewaschen oder warm zu lagern, da dies Bakterienwachstum begünstigt.

Einfrieren

Spargel lässt sich gut einfrieren, um seine Frische für längere Zeit zu bewahren. Blanchiere die Spargelstangen kurz (ca. 2–3 Minuten) in kochendem Wasser und schrecke sie dann sofort in Eiswasser ab. Trockne sie gut ab und friere sie dann portionsweise in Gefrierbeuteln ein. Blanchieren ist wichtig, da roher Spargel beim Einfrieren seine Struktur verliert.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Aufgewärmter Spargel kann seine Textur etwas verlieren. Die beste Methode ist oft das kurze Erhitzen in der Pfanne mit etwas Butter oder Öl, bei moderater Hitze. Alternativ kannst du ihn auch vorsichtig in der Mikrowelle erwärmen. Wenn du ihn in der Spargelbrühe oder Sauce zubereitet hast, ist das Aufwärmen fast wie frisch gekocht. Bei gefrorenem Spargel ist die Zubereitung in einer Sauce oft die beste Methode, um die Textur zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie erkenne ich, ob der Spargel frisch ist?

    Ein guter Indikator für Frische sind feste, glatte Stangen, die sich biegsam anfühlen und nicht holzig wirken. Die Schnittstellen sollten feucht und nicht ausgetrocknet sein. Wenn du die Stangen aneinander schlägst, sollten sie ein leises, helles Geräusch machen. Die Köpfe des Spargels sollten fest geschlossen sein und nicht geöffnet aussehen – das deutet darauf hin, dass der Spargel schon länger liegt. Bei grünem Spargel ist eine leuchtende Farbe, die nicht ins Gräuliche oder Gelbliche übergeht, ebenfalls ein Zeichen für Frische.

  2. Muss ich grünen Spargel auch schälen?

    Ja, aber anders als bei weißem Spargel. Bei grünem Spargel ist die Schale zarter und enthält mehr Geschmack. Daher reicht es in der Regel, nur das untere Drittel einer jeden Stange leicht mit einem Sparschäler oder einem kleinen Messer zu schälen. Manchmal ist das Schälen nur am ganz unteren Ende nötig, um holzige Fasern zu entfernen. Wenn die Stangen sehr dünn sind, ist das Schälen oft gar nicht notwendig. Achte darauf, dass du nicht zu viel wegschälst, da die Schale bei grünem Spargel essbar und geschmacksintensiv ist.

  3. Kann ich Spargelschalen wirklich für eine Brühe verwenden?

    Absolut! Spargelschalen sind ein wahrer Schatz, wenn es um die Zubereitung einer aromatischen Spargelbrühe geht. Sie enthalten noch viel Spargelgeschmack. Wasche die Schalen gründlich, gib sie in einen Topf mit Wasser (eventuell mit etwas Sellerie, Zwiebel oder Petersilienwurzel) und lasse sie mindestens 30 Minuten köcheln. Abseihen und diese klare, duftende Brühe ist eine fantastische Basis für Cremesuppen, Risottos oder Saucen, die dem Gericht eine zusätzliche Spargelnote verleihen, ohne zu viel vom Hauptgeschmack zu überlagern. Manche Köche blanchieren die Schalen kurz, um eventuelle Bitterstoffe zu reduzieren, doch meist ist dies nicht nötig und die Brühe wird wunderbar.


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