Rosmarinkartoffeln vom Grill – Bestes Rezept – Muma’s Kitchen
Der Geruch von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas trifft mich so direkt und lässt die Erinnerungen an Kindheitstage am Küchentisch lebendig werden. Es war dieser Duft, der mich heute aus meiner Gedankenwelt riss und mich zurückführte zu jenem sonnigen Nachmittag, als meine Großmutter mir ihr Geheimnis für die perfekten Rosmarinkartoffeln verriet.
Es ist nicht nur ein Gericht, es ist ein Gefühl von Wärme, von Geborgenheit und unkomplizierter Freude. Jedes Mal, wenn die Kartoffeln auf dem Grill brutzeln, höre ich wieder ihr Lachen und spüre die Sonne auf meiner Haut.
Rosmarinkartoffeln vom Grill
Rosmarinkartoffeln vom Grill sind die perfekte Beilage für warme Sommertage und gesellige Grillabende. Mit ihrer knusprigen Außenseite und dem aromatischen Duft von frischem Rosmarin überzeugen sie sowohl als Beilage zu Fleisch als auch als vegetarisches Highlight. Dieses Rezept für Rosmarinkartoffeln vom Grill ist einfach zuzubereiten, benötigt nur wenige Zutaten und bringt dennoch maximalen Geschmack auf den Teller.
- 800 g festkochende Kartoffeln
- 3 EL Olivenöl
- 2 Zweige frischer Rosmarin
- 2 Knoblauchzehen
- 1 TL Salz
- 1/2 TL Pfeffer
- 1 TL Zitronensaft
- Grillen
- 1Kartoffeln gründlich waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
- 2Kartoffeln in Salzwasser etwa 10 Minuten vorkochen, bis sie bissfest sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
- 3Rosmarin fein hacken und Knoblauch pressen.
- 4Kartoffeln mit Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermengen. Grill auf mittlere Hitze vorheizen.
- 5Kartoffeln in eine Grillschale oder auf eine Grillpfanne geben.
- 6Für 15–20 Minuten grillen und regelmäßig wenden.
- 7Kurz vor dem Servieren mit Zitronensaft beträufeln und heiß servieren.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Das Aroma, das süchtig macht: Sobald die Kartoffeln mit Rosmarin und Knoblauch auf dem Grill landen, entfaltet sich ein Duft, der unwiderstehlich ist und die ganze Nachbarschaft neidisch machen könnte.
- Knusprige Perfektion: Jeder Bissen bietet eine köstliche Mischung aus zarter, weicher Kartoffel innen und herrlich knuspriger Kruste außen, die durch das Spiel von Hitze und gutem Olivenöl entsteht.
- Ein mediterraner Gruß: Dieses Gericht ist ein kleines Stück Urlaub auf dem Teller; es bringt den Geschmack sonnengewärmter Kräuter und die Leichtigkeit des Südens auf deine Grillparty.
- Einfachheit mit Wow-Effekt: Wenige, aber perfekte Zutaten vereinen sich zu einem Gericht, das fast von selbst gelingt und dennoch jeden Gourmet beeindruckt – ideal für kulinarische Entdeckungen.
- Maximaler Geschmack, minimale Mühe: Du benötigst nur eine Handvoll Grundzutaten, die du wahrscheinlich sogar schon zu Hause hast, um ein Gericht zu zaubern, das alle begeistern wird.
Das brauchst du
Die Qualität der wenigen Zutaten ist bei diesem Gericht entscheidend, sie sind die stillen Helden, die den Unterschied machen zwischen einer guten und einer unvergesslichen Beilage. Frische, kräftige Kartoffeln und duftender, nicht welker Rosmarin sind das Fundament, auf dem dieser Geschmack aufbaut.
- Festkochende Kartoffeln: Sie sind das Rückgrat dieses Gerichts. Ihre Struktur bleibt beim Grillen fest, sodass sie innen weich und außen herrlich knusprig werden, ohne zu zerfallen.
- Frischer Rosmarin: Dieses Kraut ist hier nicht nur Dekoration, sondern Hauptdarsteller. Sein intensives, leicht harziges Aroma durchdringt die Kartoffeln tief und verströmt diesen unverkennbaren Duft.
- Gutes Olivenöl: Es ist der goldene Schlüssel zur Knusprigkeit. Ein hochwertiges natives Olivenöl umhüllt jede Kartoffel und sorgt für die perfekte Röstung auf dem heißen Grill.
- Knoblauchzehen: Sie liefern die tiefe, würzige Basis, die dem Gericht eine unverzichtbare Gaumenfreude und Raffinesse verleiht.
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Diese einfachen Gewürze sind unerlässlich, um die natürlichen Aromen der Kartoffeln und Kräuter hervorzuheben und auszubalancieren.
- Ein Spritzer Zitronensaft: Kurz vor dem Servieren hinzugefügt, bringt er eine unerwartete, lebendige Frische, die den reichen Geschmack perfekt abrundet und ihn leichter wirken lässt.
Die genauen Mengenangaben findest du dann in der beiliegenden Rezeptkarte, die dir den Weg zur Perfektion weist.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Diese Rosmarinkartoffeln sind mehr als nur Kartoffeln, die auf dem Grill liegen. Sie sind ein Erbe der mediterranen Küche, wo einfache Zutaten, die Sonne und die Kräuter der Landschaft zu wahren Gaumenfreuden verschmelzen. Die Idee, Kartoffeln auf diese Weise zuzubereiten, hat ihre Wurzeln tief in der ländlichen Tradition, wo nichts verschwendet und jedes Gericht mit Sorgfalt und Liebe zubereitet wurde.
Über die Jahre hat sich diese einfache Zubereitungsmethode auf immer mehr Tische verbreitet und sich zu einem Klassiker für Grillabende und gesellige Runden entwickelt. Die Anpassungsfähigkeit des Rezepts, die Möglichkeit, es leicht zu variieren und mit anderen Aromen zu verfeinern, hat es zu einem wahren Dauerbrenner gemacht.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine ehrliche Einfachheit und sein unverfälschter Geschmack. Es erinnert uns daran, dass die besten Dinge im Leben oft die sind, die mit wenigen, aber perfekten Zutaten und einer Prise Liebe entstehen. Es ist ein Gericht, das Menschen zusammenbringt und Gespräche am Laufen hält, lange nachdem der letzte Bissen genossen wurde.
So bereitest du Rosmarinkartoffeln vom Grill zu
Schritt 1: Die Wahl der richtigen Kartoffeln
Der erste Schritt zu perfekten Rosmarinkartoffeln vom Grill beginnt schon bei der Auswahl der richtigen Kartoffeln. Für dieses Rezept greife ich immer zu festkochenden Sorten; sie sind wie kleine, sturmfeste Schiffe, die ihr Inneres weich und ihr Äußeres knusprig bewahren, ohne auf dem Rost zu einer traurigen Masse zu zerfallen. Ich liebe es, Drillinge zu verwenden, denn ihre zarte Haut kann man mitessen und sie sehen auf dem Teller einfach ansprechend aus.
Wenn du deine Kartoffeln gründlich unter fließendem kaltem Wasser abschrubbst, um jeden Hauch von Erde zu entfernen, bemerkst du vielleicht schon, wie frisch und vielversprechend sie aussehen und duften. Je nach Größe der Kartoffeln – ob kleine Kugeln oder eher längliche Exemplare – entscheide ich, ob sie ganz bleiben, halbiert oder geviertelt werden, um eine möglichst gleichmäßige Garung auf dem Grill zu erreichen. Das ist so ein kleiner, aber feiner Trick, der den Unterschied zwischen mittelmäßig und meisterhaft ausmacht.
Schritt 2: Das sanfte Vorkochen – Der Geheimtipp für die Knusprigkeit
Jetzt kommt der Moment, der die Rosmarinkartoffeln vom einfachen Grillgut zu etwas Besonderem macht: das Vorkochen. Ich fülle einen großen Topf mit Wasser, gebe eine gute Prise Salz hinzu – das ist wichtig, damit die Kartoffeln von innen heraus Geschmack aufnehmen – und lasse es aufkochen. Sobald das Wasser sprudelt, gebe ich die vorbereiteten Kartoffelstücke hinein und lasse sie für etwa 10 Minuten sanft köcheln.
Das Ziel ist hierbei nicht, sie weich zu kochen, sondern nur, sie ein wenig vorzugaren, damit sie später auf dem heißen Grill nicht roh bleiben, sondern schnell ihre knusprige Kruste entwickeln können. Sie sollen noch einen deutlichen Biss haben, wie ein leicht bissfestes Abendessen eben, das später auf dem Grill perfekt wird. Dieses kurze Bad im heißen Wasser ist entscheidend für die spätere Textur.
Schritt 3: Das Abtropfen und Ausdampfen – Die Vorbereitung auf die Hitze
Nach jedem guten Bad ist es wichtig, sich ordentlich abzutrocknen, und das gilt auch für unsere Kartoffeln vor dem Sprung auf den heißen Grill. Sobald die 10 Minuten um sind, gieße ich die Kartoffeln sorgfältig in ein Sieb ab. Der heiße Dampf, der aufsteigt, ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Feuchtigkeit entweicht.
Ich lasse die Kartoffeln für ein paar Minuten im Sieb stehen, und oft schwenke ich sie auch ein wenig hin und her. Dieser Schritt ist unerlässlich, denn überschüssige Feuchtigkeit auf der Kartoffeloberfläche würde nur dazu führen, dass sie auf dem Grill eher dämpfen als brutzeln. Wir wollen eine herrliche Kruste, keine feuchte Fläche, die den Grillmeister enttäuscht.
Schritt 4: Das Anlegen des Duftgewandes – Rosmarin und Knoblauch vereinen sich
Nun ist es Zeit, die Stars des Tages ihre Bühne zu bereiten: den frischen Rosmarin und den würzigen Knoblauch. Ich nehme ein scharfes Messer und hacke die Nadeln des Rosmarins fein – je feiner, desto besser verteilt sich das Aroma im Öl und auf den Kartoffeln. Den Knoblauch schäle ich und drücke ihn dann entweder mit einer Knoblauchpresse aus oder hacke ihn ebenfalls sehr fein. Dieser intensive Knoblaucharoma ist es, der dem Gericht eine zusätzliche Dimension der Tiefe verleiht.
In einer geräumigen Schüssel mische ich dann die vorgekochten und ausgedampften Kartoffelstücke mit einem großzügigen Schuss gutem Olivenöl. Anschließend füge ich den gehackten Rosmarin und den Knoblauch hinzu. Eine gute Prise gutes Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer runden das Ganze ab. Nun ist es wichtig, alles gründlich zu vermengen, bis jede einzelne Kartoffel wie von einem schützenden, aromatischen Mantel umhüllt ist. Das Öl und die Kräuter sorgen dafür, dass sie auf dem Grill nicht kleben bleiben und jede Menge Geschmack abbekommen.
Tipp: Wenn du es besonders würzig magst, kannst du hier auch eine Prise Paprikapulver oder etwas Chili hinzufügen.
Schritt 5: Die Vorbereitung des Grills – Die Bühne für die Aromen
Der Grill muss nun auf die richtige Temperatur gebracht werden, denn er ist die Bühne, auf der unsere Rosmarinkartoffeln ihr volles Potenzial entfalten werden. Ich stelle meinen Grill auf mittlere Hitze ein. Das ist wichtig, denn wir wollen, dass die Kartoffeln langsam aber stetig knusprig werden, ohne außen zu verbrennen, bevor sie innen gar sind.
Um sicherzustellen, dass keine Kartoffel durch den Rost fällt und die Reinigung hinterher einfacher ist, verwende ich am liebsten eine spezielle Grillpfanne oder eine robuste Aluschale. Diese leiten die Hitze gut weiter und halten die kleinen Schatzkugeln sicher zusammen. Wenn du keine spezielle Pfanne hast, kannst du auch zwei Lagen Alufolie verwenden und diese zu einer stabilen Schale formen. Hauptsache, die Hitze kommt gut an die Kartoffeln ran.
Schritt 6: Das Grillen – Das Spiel mit Hitze und Rauch
Jetzt wird es spannend! Ich verteile die marinierten Kartoffeln gleichmäßig in der Grillpfanne oder Aluschale und stelle sie auf den vorgeheizten Grill. Nun beginnt das magische Spiel mit der Hitze und dem Rauch, das diesen Kartoffeln ihren unvergleichlichen Geschmack verleiht. Die Kartoffeln sollten nun für etwa 15 bis 20 Minuten brutzeln.
Regelmäßiges Wenden ist dabei absolute Pflicht. Ich wende die Kartoffeln etwa alle paar Minuten, damit sie von allen Seiten eine gleichmäßige, goldbraune und herrlich knusprige Oberfläche entwickeln. Es ist dieses ständige Drehen und Wenden, das für die Vielfalt an Texturen sorgt – mal weich, mal richtig knackig. Manchmal rieche ich schon den Duft, der aus den Kartoffeln aufsteigt, und mein Magen knurrt.
Achtung: Achte darauf, den Deckel des Grills zwischendurch zu schließen, das hilft, die Hitze zu speichern und die Kartoffeln gleichmäßiger zu garen.
Schritt 7: Das Finale – Ein Spritzer Frische und heiß servieren
Kurz bevor die Rosmarinkartoffeln vom Grill ihren großen Auftritt haben und perfekt goldbraun und wunderbar knusprig sind, kommt noch ein kleiner, aber entscheidender Schritt. Ich nehme einen frischen Zitronensaft und träufle ihn vorsichtig über die heißen Kartoffeln. Dieses kleine bisschen Säure ist wie ein kleiner Weckruf für die Aromen – es hebt den herzhaften Geschmack der Kartoffeln und die Würze des Rosmarins hervor und sorgt für eine unglaubliche Leichtigkeit.
Das ist der Punkt, an dem ich weiß, dass sie fertig sind. Der Duft ist nun intensiv, die Farbe ist unwiderstehlich, und die Vorstellung, eine dieser knusprigen Köstlichkeiten zu probieren, ist fast unerträglich. Ich nehme die Pfanne oder Schale vorsichtig vom Grill – Vorsicht, heiß! – und serviere die Rosmarinkartoffeln am besten sofort, wenn sie noch heiß und ihre Knusprigkeit am allerbesten ist. Sie sind die perfekte Ergänzung für jedes Grillgericht und ein Fest für die Sinne.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Kartoffeln nicht vorkochen. Viele versuchen, die Kartoffeln direkt roh auf den Grill zu legen. Das Ergebnis sind oft halb rohe, harte Kartoffeln, die außen verbrennen, bevor sie innen gar sind. Das Vorkochen ist kein optionaler Schritt, sondern die Basis für die richtige Konsistenz.
Fehler 2: Zu große Kartoffelstücke. Wenn die Kartoffelstücke zu groß sind, wird es schwierig, sie gleichmäßig gar und knusprig zu bekommen. Das Vorkochen hilft zwar, aber zu massive Stücke werden innen möglicherweise nicht richtig weich. Lieber in kleinere, handlichere Portionen schneiden, die schnell durchgaren.
Fehler 3: Den Grill zu heiß einstellen. Ein heißer Grill ist verlockend, aber für Rosmarinkartoffeln ist zu viel Hitze der Feind der Knusprigkeit. Die äußere Schicht verbrennt, bevor die Innenseite gar ist, und das Ergebnis ist eine verbrannte Außenseite mit einem mehligen Kern. Mittlere Hitze ist hierfür perfekt.
Fehler 4: Zu wenig Öl verwenden. Das Olivenöl ist nicht nur für den Geschmack da, sondern auch entscheidend für die Knusprigkeit. Wenn du zu sparsam mit dem Öl bist, werden die Kartoffeln nicht richtig gebräunt, sondern trocknen eher aus oder kleben an. Sei lieber grosszügig.
Variationen für jeden Geschmack
Mediterrane Variante mit Feta und Oliven: Für eine geschmackliche Reise nach Griechenland würde ich die Kartoffeln nach dem Grillen mit zerbröseltem Feta-Käse, schwarzen Oliven und einem zusätzlichen Spritzer Olivenöl bestreuen. Das Salzige vom Feta und die herbe Würze der Oliven harmonieren wunderbar mit dem Rosmarin.
Herzhafte Variante mit Speck und Zwiebeln: Wer es deftiger mag, kann dem marinierten Kartoffel-Gemisch kleine Speckwürfel und grob gehackte rote Zwiebeln hinzufügen. Diese werden zusammen mit den Kartoffeln gegrillt und verleihen dem Gericht eine rauchige, süßlich-würzige Komponente, die besonders gut zu deftigen Fleischgerichten passt.
Vegane Variante mit geräuchertem Paprikapulver: Für eine rein pflanzliche Option und eine besondere Geschmacksnote füge ich den marinierten Kartoffeln geräuchertes Paprikapulver hinzu. Dieses verleiht den Kartoffeln eine wunderbare Süße und eine leicht rauchige Note, die an Speck erinnert, ohne tierische Produkte zu verwenden. Ein Schuss Agavendicksaft kann die Süße noch unterstreichen.
Profi-Tipps für Rosmarinkartoffeln vom Grill
Die richtige Kartoffelsorte wählen: Festkochende Kartoffeln sind das A und O. Sie platzen nicht auf und behalten ihre Form, was für die Knusprigkeit unerlässlich ist. Mehlige Kartoffeln neigen dazu, auseinanderzufallen, und das ist beim Grillen nicht ideal.
Mit Meersalz nicht sparen: Grobes Meersalz ist nicht nur zum Würzen da, es sorgt auch für zusätzliche Struktur und einen angenehmen Crunch auf der Oberfläche der Kartoffeln. Der Unterschied zu feinem Salz ist bemerkenswert.
Vor dem Marinieren kurz abkühlen lassen: Nachdem die Kartoffeln vorkochten und abgetropft sind, lasse sie kurz abkühlen, bevor du das Öl und die Gewürze hinzufügst. Dies erzeugt eine Art von “Staubschicht” auf der Kartoffeloberfläche, die das Öl besser haften lässt und zu einer knusprigeren Textur führt.
Kräuter erst gegen Ende des Marinierens hinzufügen: Wenn du die Kräuter zu früh zum heißen Öl gibst, können sie schnell bitter werden. Füge sie am besten kurz vor dem Grillen hinzu, damit ihr Aroma frisch und intensiv bleibt.
Auf einheitliche Größe achten: Das ist ein alter Kochtrick, der sich auch beim Grillen bewährt. Wenn alle Kartoffelstücke ungefähr die gleiche Größe haben, garen sie gleichmäßig. Das vermeidet, dass einige schon fast verbrannt sind, während andere noch gar sind.
Servier-Ideen für Rosmarinkartoffeln vom Grill
Anrichten & Dekoration
Stell dir vor, du nimmst die knusprigen, goldbraunen Kartoffeln aus der Grillpfanne. Sie glänzen leicht im Schein des Grills. Ich liebe es, sie auf einer rustikalen Holzplatte anzurichten, die ihren natürlichen Charme unterstreicht. Ein paar frische Rosmarinzweige, die über die Kartoffeln gelegt werden, verstärken den visuellen Eindruck und duftende Knappigkeit. Optional kann man noch eine kleine Schüssel mit einem cremigen Dip dazu stellen, der einen schönen Kontrast zur Knusprigkeit bietet.
Passende Beilagen
Diese Rosmarinkartoffeln sind so vielseitig, dass sie fast zu allem passen. Sie sind die perfekte Ergänzung zu einem saftigen Steak oder einem perfekt gegrillten Lammkotelett von unseren Grillmeister-Kollegen. Auch zu einem zarten Hähnchen oder einem frischen Stück Fisch vom Grill machen sie eine exzellente Figur. Für alle Vegetarier sind sie die ideale Beilage zu gegrilltem Gemüse.
Eine leichte Zitronen-Hähnchen-Begleitung harmoniert ebenso gut wie ein herzhaftes Pfeffersteak. Wer es noch leichter mag, kombiniert sie mit einem bunten]
Für besondere Anlässe
Rosmarinkartoffeln vom Grill sind nicht nur für den spontanen Abend mit Freunden gedacht. Sie sind auch die perfekte Wahl für ein festliches BBQ oder einen besonderen Familienanlass. Stell dir ein opulentes Grillbuffet vor, bei dem diese duftenden Kartoffeln neben gegrillten Steaks, Garnelenspießen und frischen Salaten liegen. Sie verleihen jedem Anlass eine Extraportion mediterranes Flair und laden zum Genießen ein.
Besonders gut passen sie auch als Beilage zu einem festlichen Braten, der im Ofen gart, während die Kartoffeln draußen auf dem Grill ihre Perfektion erreichen. Der Kontrast zwischen dem herzhaften Braten und den aromatischen Kartoffeln ist einfach unschlagbar und macht jedes Essen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vielleicht sogar zu einer festlichen Tarte als Dessert?
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch einmal Rosmarinkartoffeln vom Grill übrig bleiben – was selten der Fall ist – bewahre ich sie am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Dort halten sie sich problemlos für 2 bis 3 Tage. Achte darauf, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verschließt, um die Bildung von Kondenswasser zu minimieren.
Einfrieren
Obwohl Rosmarinkartoffeln am besten frisch schmecken, ist das Einfrieren eine Option, wenn du sie länger aufbewahren möchtest. Lasse sie zuerst vollständig abkühlen. Verteile sie dann auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, und friere sie einzeln ein. Sobald sie gefroren sind, kannst du sie in einen Gefrierbeutel oder eine gefriergeeignete Dose umfüllen. So werden sie nicht zu einem einzigen Klumpen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen im Backofen ist meine bevorzugte Methode, um die Knusprigkeit der Kartoffeln weitestgehend zu erhalten. Verteile die Kartoffeln auf einem Backblech und erwärme sie bei etwa 180 Grad Celsius für 10–15 Minuten, bis sie wieder heiß und leicht knusprig sind. In der Mikrowelle werden sie schnell warm, aber oft matschig. Wenn du keine andere Wahl hast, verwende die niedrigste Stufe und stelle eine kleine Tasse Wasser daneben, um etwas Feuchtigkeit zu erzeugen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange sollten Rosmarinkartoffeln vom Grill insgesamt garen?
Die reine Grillzeit für die vorgekochten Rosmarinkartoffeln liegt in der Regel zwischen 15 und 20 Minuten. Diese Zeit kann je nach Hitze deines Grills und der Größe der Kartoffelstücke variieren. Der entscheidende Punkt ist, dass sie von allen Seiten goldbraun und knusprig werden und innen durcherhitzt sind. Das Vorkochen ist dabei entscheidend, um die reine Grillzeit zu verkürzen und die Wahrscheinlichkeit einer perfekten Kruste zu erhöhen.
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Welche Kartoffelsorten sind am besten für Rosmarinkartoffeln vom Grill geeignet und warum?
Ich schwöre auf festkochende Kartoffeln wie Linda, Nicola, Sieglinde oder Drillinge. Der Grund dafür ist ihre Struktur: Sie enthalten weniger Stärke als mehligkochende Sorten, was bedeutet, dass sie beim Kochen und Grillen ihre Form behalten. Ihre Oberfläche wird schön glatt, und wenn sie genügend Hitze abbekommen, entwickeln sie eine unwiderstehlich knusprige Kruste, während das Innere zart und cremig bleibt, ohne zu zerfallen. Mehligkochende Kartoffeln hingegen neigen dazu, schnell matschig zu werden und auseinanderzufallen, was auf dem Grill nicht das gewünschte Ergebnis ist.
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Kann ich die Rosmarinkartoffeln vom Grill bereits vorbereiten und aufbewahren? Wenn ja, wie?
Ja, das ist eine ausgezeichnete Idee, um auf spontane Grillabende vorbereitet zu sein! Du kannst die Kartoffeln wie im Rezept beschrieben vorkochen, abtropfen lassen und dann für das Marinieren vorbereiten. Gib die Kartoffeln in eine Schüssel, füge das Olivenöl, Rosmarin, Knoblauch, Salz und Pfeffer hinzu und vermenge alles gut. Bewahre die marinierten Kartoffeln dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich so gut für 2-3 Tage. Kurze vor dem Grillen nimm sie einfach aus dem Kühlschrank und lege sie auf den vorgeheizten Grill. Die Grillzeit kann dann etwas länger sein, da die Kartoffeln kalt sind, aber sie sind dank der Vorbereitung schneller fertig.
