Mürbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme
Der Duft von frisch gebackenem Mürbeteig, vermischt mit der süßen Frische von Erdbeeren – kaum etwas ruft so starke Erinnerungen an unbeschwerte Sommertage hervor wie dieser himmlische Geruch. Ich erinnere mich noch gut, wie meine Oma jedes Jahr im Frühsommer mit ihren frisch gepflückten Erdbeeren in der Küche stand und diese kleinen Kunstwerke zauberte.
Es war nicht nur das Ergebnis, dieser kleine, perfekt geformte Tartelette, der mich faszinierte, sondern das ganze Ritual: das sorgfältige Teigkneten, das Ausstechen der Kreise und das liebevolle Arrangieren der roten Früchtchen. Es war ein Moment purer Vorfreude, der die ganze Familie an den Küchentisch lockte.
Mürbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme
Mürbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme sind der Inbegriff eines köstlichen Desserts, das sich für jede Gelegenheit eignet. Diese zarten Törtchen kombinieren den knusprigen Mürbeteig mit einer cremigen Mascarponefüllung und frischen, saftigen Erdbeeren. Ideal für festliche Anlässe, ein Picknick im Freien oder einfach zum Kaffeekränzchen mit Freunden – sie sind immer ein Genuss. Lassen Sie sich von der süssen und frischen Kombination überraschen und geniessen Sie diese kleinen Highlights!
- 100 g Butter
- 200 g Mehl
- 1 Prise Salz
- Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone (nach Belieben)
- 65 g Zucker
- 1 Eigelb
- 125 g Mascarpone
- 100 g Frischkäse
- 50 g Zucker
- 1 TL Zitronenabrieb (nach Belieben)
- 300 – 400 g frische Erdbeeren
- 1 Päckchen Tortenguss
- Backen
- 1Für den Teig die kalte Butter in kleine Würfel schneiden. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem krümeligen Teig kneten.
- 2Mit den Händen schnell fertig zusammenkneten, zu einer flachen Scheibe formen und in Folie gewickelt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.
- 3Den Ofen auf 180°C (160 °C Umluft) vorheizen.
- 4Den Teig dünn (ca. 5 mm) ausrollen und dann entsprechend der Größe Ihrer Tartelette-Förmchen ausstechen. In den Förmchen verteilen, mit einer Gabel mehrfach einstechen.
- 5Backpapier-Kreise ausschneiden und in den Förmchen verteilen. Darauf Backlinsen geben, um das Papier zu beschweren. Die Tartelettes für 10 Minuten im vorgeheizten Backofen blind backen.
- 6Die Förmchen aus dem Ofen nehmen, das Backpapier mit den Backlinsen entfernen und nochmals für 10 – 15 Minuten goldbraun backen. Lassen Sie sie dann in der Form auskühlen.
- 7Für die Füllung die Zutaten miteinander verrühren. Dann jeweils einen EL in eines der Tartelettes geben und verstreichen.
- 8Die zuvor geputzten Erdbeeren in Stücke schneiden und darauf verteilen. Nach Belieben die kleinen Törtchen noch mit einem Tortenguss verzieren, trocken lassen und vernaschen!
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Nostalgie: Tauche ein in Kindheitserinnerungen, wenn der zarte Mürbeteig auf der Zunge zergeht und dich an die sonnigen Tage bei Oma erinnert.
- Die perfekte Balance: Die cremige Süße der Mascarpone harmoniert auf einzigartige Weise mit der leichten Säure der frischen Erdbeeren, ein wahrer Gaumenschmaus.
- Kleine Kunstwerke: Diese Tartelettes sind nicht nur köstlich, sondern auch optisch eine Augenweide – perfekt, um Gäste zu beeindrucken oder sich selbst eine Freude zu machen.
- Vielseitigkeit pur: Egal ob als Dessert nach einem festlichen Mahl oder als süße Begleitung zum Nachmittagskaffee, diese Tartelettes passen immer.
Das brauchst du
Bei solchen feinen Gebäcken spielt die Qualität der Zutaten eine entscheidende Rolle für das endgültige Geschmackserlebnis. Neffe es mir, der Teig wird es dir danken, wenn du auf gute Butter und frisches Mehl achtest – das ist die halbe Miete für ein knuspriges Ergebnis.
- Butter (kalt!): Sie sorgt für die zarte Krümeligkeit und den unwiderstehlichen Geschmack des Mürbeteigs.
- Mehl (glatt): Das Fundament für die Struktur des Teigs, das für die richtige Konsistenz sorgt.
- Zucker: Gibt dem Teig eine dezente Süße und hilft beim Bräunen.
- Eigelb: Bindet den Teig und verleiht ihm eine zusätzliche Reichhaltigkeit.
- Mascarpone: Die samtige Basis für die Füllung, die für eine luxuriöse Cremigkeit sorgt.
- Frischkäse: Ergänzt die Mascarpone, macht die Füllung etwas leichter und sorgt für eine angenehme Frische.
- Erdbeeren: Die Stars des Desserts, die mit ihrer süßen Saftigkeit und leuchtenden Farbe begeistern.
- Tortenguss: Verleiht den Erdbeeren einen schönen Glanz und hält sie frisch.
Spezifische Mengenangaben findest du wie immer in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Mürbeteig, diese wunderbar zarte und doch knusprige Teigvariante, hat eine lange Geschichte, die tief in der europäischen Backkunst verwurzelt ist. Schon im Mittelalter waren einfache Kuchen aus Mehl, Fett und Zucker beliebt, doch die Verfeinerung zum präzisen “Mürbeteig” wie wir ihn heute kennen, entwickelte sich über Jahrhunderte.
Ursprünglich war Mürbeteig oft die Basis für herzhafte Pasteten oder einfache Kekse. Die Kunst bestand darin, den richtigen Fettanteil zu finden, der den Teig “mürbe” machte, also zerbrechlich und zart, anstatt zäh. Die Zugabe von Eiern oder nur Eigelb später verfeinerte die Textur und Haltbarkeit.
Die Kombination mit frischen Früchten und süßen Cremes ist eine modernere Entwicklung, die es uns heute erlaubt, die klassische Mürbeteigbasis für leichtere und fruchtigere Desserts zu nutzen. Diese Tartelettes sind ein perfektes Beispiel dafür, wie traditionelle Techniken mit saisonalen Köstlichkeiten zu etwas Neuem und zauberhaftem verschmelzen.
So bereitest du Muerbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme zu
Schritt 1: Die Magie des Teigs beginnt – Kalte Vorsicht
Alles beginnt mit der richtigen Teigbeschaffenheit. Ich greife immer zu eisig kalter Butter, die ich in kleine Würfel schneide. Diese Kälte ist entscheidend, damit der Teig später nicht “zusammenfällt” oder zu fest wird. Wenn die Butter anfängt warm zu werden, verliert der Teig seine Zartheit.
Nun kommen die trockenen Zutaten – das feine Mehl, eine Prise Salz für die Tiefe und der Zucker, der für eine sanfte Süße sorgt – in eine große Schüssel. Wer mag, kann jetzt noch den Abrieb einer halben Bio-Zitrone hinzufügen; das gibt dem Teig eine herrliche Frisch. Das ist der Moment, in dem sich die Aromen verbinden können.
Ich gebe die Butterwürfel zu den trockenen Zutaten und verarbeite sie entweder in meiner Küchenmaschine mit den Knethaken oder schnell mit meinen Fingerspitzen. Ziel ist es, eine krümelige Masse zu erhalten, die aussieht wie grober Sand. Jetzt kommt der Teufel im Detail: das Eigelb. Es bindet alles zusammen, aber nur, wenn man es blitzschnell unterknetet.
Schritt 2: Geduld ist eine Tugend – Ruhe im Kühlhaus
Sobald die krümelige Masse anfängt, sich zu einem Teigklumpen zu formen, höre ich sofort auf zu kneten. Dieser Teig darf nicht überarbeitet werden, sonst wird er zäh wie Kaugummi statt zart wie ein Wattebausch. Mit den Händen forme ich den Teig nur noch kurz zu einer flachen Scheibe – das erleichtert später das Ausrollen. Dann wickle ich ihn fest in Frischhaltefolie.
Jetzt braucht er eine Auszeit. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank ist Pflicht. Das ist nicht nur, damit er fester wird und sich besser verarbeiten lässt, sondern auch, damit die Glutenstränge im Mehl sich entspannen können. Vertrau mir, dieser Schritt lohnt sich ungemein für das Endergebnis.
Tipp: Wenn du wenig Zeit hast, kannst du den Teig auch für 20-30 Minuten ins Gefrierfach legen. Aber Vorsicht, zu lange darin lässt ihn hart werden und schwer bearbeitbar machen.
Schritt 3: Das Feuer entfachen – Der Ofen erwacht
Während der Teig seine wohlverdiente Kältepause genießt, schalte ich schon mal den Ofen ein. 180 Grad Ober-/Unterhitze sind der Standard, wer einen Umluftofen hat, stellt die Temperatur auf 160 Grad herunter. Das Vorheizen ist wichtig, damit der Teig sofort die richtige Hitze bekommt und das Backen gleichmäßig stattfindet.
Dieser Prozess ist essenziell, denn die schnelle Hitze sorgt dafür, dass die kleinen Butterstückchen im Teig schmelzen und Dampf freisetzen. Dieser Dampf ist es, der die Tartelettes aufgehen lässt und ihnen ihre zarte, mürbe Struktur verleiht. Ohne ein gut vorgeheiztes Backrohr ist das Ergebnis nur halb so gut.
Ein kleiner, aber feiner Gedanke: Stelle sicher, dass dein Ofen wirklich die eingestellte Temperatur erreicht hat. Ein Ofenthermometer kann hier Gold wert sein, um sicherzugehen, dass du die perfekten Bedingungen für deinen Mürbeteig schaffst.
Schritt 4: Formvollendung – Der Teig wird zur Bühne
Jetzt ist der Teig bereit, seine Rolle zu spielen! Ich nehme ihn aus der Folie und rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder direkt zwischen zwei Blättern Backpapier dünn aus, etwa 5 Millimeter dick. Die Gleichmäßigkeit des Ausrollens ist hierbei das A und O, damit alle Tartelettes gleichmäßig garen.
Dann nehme ich meine Tarteletteförmchen und steche passende Kreise aus dem Teig aus. Es ist wichtig, dass die Kreise etwas größer sind als der Boden der Förmchen, damit der Teig später auch die Ränder gut bedeckt. Mit den Fingern drücke ich den Teig sanft in die Förmchen und achte darauf, dass er überall gut anliegt und keine Löcher entstehen.
Mit einer Gabel steche ich den Boden der Tartelettes mehrmals ein. Das ist wichtig, um zu verhindern, dass der Boden im Inneren beim Backen “Blasen wirft” und ungleichmäßig aufgeht. Diese kleinen Löcher lassen den Dampf entweichen und sorgen für einen flachen, stabilen Boden.
Schritt 5: Blindes Vertrauen – Der erste Backgang
Nun beginnt das sogenannte Blindbacken. Das ist ein entscheidender Schritt, damit die Tartelettes ihre Form behalten und nicht zu hart werden. Ich schneide Kreise aus Backpapier, die genau auf den Boden der ausgestochenen Tartelettes passen. Diese lege ich in die gefüllten Förmchen.
Um das Backpapier zu beschweren und zu verhindern, dass die Böden hochwandern, fülle ich die Förmchen mit getrockneten Hülsenfrüchten, speziellen Backlinsen oder auch einfach nur ungeschältem Reis. Diese Gewichte sorgen dafür, dass der Teig beim ersten Backgang schön flach bleibt und sich nicht verformt.
Für etwa 10 Minuten wandern die gefüllten Förmchen nun in den heißen Ofen. Diese erste Backphase ist entscheidend, um dem Teig bereits eine Grundstruktur zu geben, bevor er seine finale Bräunung bekommt.
Schritt 6: Goldbraune Perfektion – Das finale Backen
Nach den ersten 10 Minuten nehme ich die Förmchen vorsichtig aus dem Ofen. Das Backpapier mit den Backlinsen entferne ich nun. Der Teig ist jetzt schon leicht angebacken, aber noch blass. Nun backe ich die Tartelettes für weitere 10 bis 15 Minuten, bis sie eine wunderschöne, goldbraune Farbe angenommen haben.
Es ist wichtig, die Tartelettes gut zu beobachten, denn Mürbeteig bräunt schnell. Sobald sie gleichmäßig goldbraun sind, nehme ich sie aus dem Ofen. Sie sind jetzt fragil, daher lasse ich sie in den Formen abkühlen. Das gibt ihnen die nötige Stabilität, bevor sie weiterverarbeitet werden.
Achtung: Die Formen werden sehr heiß! Verwende immer ein Küchentuch oder Topflappen, um Verbrennungen zu vermeiden. Geduld ist hier der Schlüssel, lass sie wirklich vollständig auskühlen.
Schritt 7: Die Crème de la Crème – Die Mascarponefüllung
Während die Mürbeteigschalen abkühlen, widmen wir uns der Füllung. In einer separaten Schüssel vermische ich die Mascarpone und den Frischkäse. Wer mag, kann hier noch etwas Zucker hinzufügen, um die Süße der Füllung anzupassen – ich bevorzuge es eher mild, damit die Erdbeeren strahlen können.
Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Zitronenabrieb gibt der Creme eine frische Note und verhindert, dass sie zu mächtig schmeckt. Alles wird sanft verrührt, bis eine glatte und cremige Masse entsteht. Hier ist Schnelligkeit gefragt, denn Mascarpone kann leicht gerinnen, wenn sie zu stark bearbeitet wird.
Die cremige Masse verteile ich nun mit einem Löffel oder einem kleinen Spatel gleichmäßig in die vollständig ausgekühlten Tartelettes. Achte darauf, dass die Füllung die Ränder nicht überragt, damit die Erdbeeren gut darauf Platz finden.
Schritt 8: Das saisonale i-Tüpfelchen – Die Erdbeer-Garnitur
Jetzt kommt der schönste Teil: die Erdbeeren! Ich putze die frischen Erdbeeren sorgfältig, entferne das Grün und schneide sie in mundgerechte Stücke. Je nach Größe halbieren oder vierteln, damit sie gut auf die Tartelettes passen. Die Wahl der Erdbeeren ist hier entscheidend – reife, aromatische Früchte machen den Unterschied.
Die geschnittenen Erdbeeren verteile ich nun liebevoll auf der Mascarponecreme. Achte darauf, dass sie schön dicht liegen, denn sie bilden das glänzende, rote Herzstück jedes Tartelettes. Ein paar Blätter frische Minze können hier schon beim Anrichten für eine zusätzliche Frische sorgen.
Nach Belieben rühre ich nun einen Päckchen Tortenguss nach Packungsanleitung an. Der warme Tortenguss wird dann vorsichtig über die Erdbeeren gegeben, sodass sie schön glänzen und leicht abgedichtet sind. Das gibt dem Ganzen nicht nur einen professionellen Look, sondern verhindert auch, dass die Erdbeeren zu schnell austrocknen. Kurz antrocknen lassen und dann heißt es: Vernaschen!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu warme Butter im Teig
Das ist der Klassiker. Wenn die Butter nicht kalt genug ist, löst sie sich zu schnell im Mehl auf, anstatt kleine Kügelchen zu bilden, die beim Backen für die Mürbheit sorgen. Das Ergebnis ist ein fester, teigiger Boden statt eines zarten, knusprigen.
Fehler 2: Übermäßiges Kneten des Teigs
Mürbeteig mag es kurz und knapp. Sobald sich die Zutaten verbinden, ist Schluss. Zu langes Kneten aktiviert das Gluten im Mehl, was den Teig zäh macht und ihn beim Backen hart werden lässt.
Fehler 3: Unzureichendes Blindbacken
Das Weglassen oder zu kurze Blindbacken des Teigs führt dazu, dass der Boden beim Füllen und Backen der Tartelettes unkontrolliert aufsteigt und seine Form verliert. Backpapier und Backlinsen sind hier deine besten Freunde.
Fehler 4: Verrühren der Mascarponecreme zu lange
Mascarpone ist empfindlich. Wenn sie zu stark oder zu lange mit dem Frischkäse und Zucker verrührt wird, kann sie gerinnen und die Füllung wird unansehnlich und schmeckt nicht mehr cremig.
Variationen für jeden Geschmack
Fruchtige Frühlings-Variante: Ersetze die Erdbeeren durch eine Mischung aus frischen Himbeeren und Blaubeeren. Eine Prise Limettenabrieb in der Mascarponecreme unterstreicht die fruchtige Frische perfekt.
Festliche Winter-Variante: Für die kalte Jahreszeit eignen sich gedünstete Apfelstücke oder Birnen, gewürzt mit Zimt und einem Hauch Kardamom. Die Mascarponecreme kannst du hier mit etwas Vanille verfeinern.
Schokoladige Versuchung: Integriere Kakaopulver in den Mürbeteig und biete die Tartelettes mit einer dunklen Schokoladencreme (statt Mascarpone) und frischen Kirschen an. Ein wahrhaft dekadentes Vergnügen.
Profi-Tipps für Muerbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme
Vorkühlung ist alles: Ich empfehle, die ausgestochenen und in die Formen gedrückten Teigkreise nochmals für 15-20 Minuten ins Gefrierfach zu legen, bevor sie gebacken werden. Das garantiert eine noch bessere Formstabilität.
Die richtige Förmchenwahl: Verwende am besten kleine Tartelette-Förmchen aus Metall. Sie leiten die Wärme besser als Keramik oder Silikon und sorgen so für gleichmäßigere und knusprigere Böden.
Feinheit der Zitronenschale: Wenn du Zitronenabrieb verwendest, achte darauf, nur die gelbe Schale abzureiben und das Weiße darunter zu vermeiden. Das Weiße ist bitter und kann den feinen Geschmack des Teigs oder der Creme negativ beeinflussen.
Die Rolle der Säure: Ein kleiner Spritzer Zitronensaft oder etwas Essig im Teig kann Wunder wirken. Es hilft, das Gluten im Mehl zu “brechen” und fördert die Zartheit des Mürbeteigs.
Langsam abkühlen lassen: Auch nach dem Backen ist Geduld gefragt. Lass die Tartelettes vollständig in den Formen auskühlen, bevor du sie herausnimmst. Erst wenn sie ganz kalt sind, haben sie ihre volle Stabilität erreicht und lassen sich leicht lösen.
Servier-Ideen für Muerbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme
Anrichten & Dekoration
Die Mürbeteig Tartelettes sind bereits kleine Schönheiten für sich. Um sie noch mehr zum Strahlen zu bringen, kannst du sie mit einem feinen Hauch Puderzucker bestäuben, der wie leichter Raureif wirkt. Ein winziges Minzblatt oder ein essbares Blütenblatt auf jeder Tartelette setzt einen weiteren eleganten Akzent.
Für eine rustikalere Präsentation auf einem schönen Holzbrett kannst du das Ganze mit frischen Beeren garnieren, die nicht in die Tartelettes kamen. Ein paar Spritzer einer dünnflüssigen Karamellsauce oder ein Klecks Schlagsahne runden das Bild ab.
Passende Beilagen
Diese Tartelettes sind ein wunderbares Dessert für sich, aber sie harmonieren auch hervorragend mit anderen Köstlichkeiten. Ein leichtes Zitronensorbet bietet einen erfrischenden Kontrast zur Süße und Cremigkeit.
Frische Schlagsahne, nur leicht gesüßt, ist ein Klassiker, der die Textur ergänzt. Eine kleine Schale mit gemischten Beeren, wie Himbeeren und Heidelbeeren, verleiht dem Ganzen noch mehr Frische und Farbe. Wer es etwas leichter mag, kann dazu einen Klecks griechischen Joghurt mit einem Hauch Honig servieren.
Natürlich passen auch ein leichter Kuchen wie ein klassisches Pfannkuchen-Rezept oder eine cremige Hummerbisque (als Vorspeise) hervorragend in ein Menü, das mit diesen Tartelettes seinen krönenden Abschluss findet.
Für besondere Anlässe
Diese Tartelettes sind ein Garant für strahlende Gesichter bei besonderen Anlässen. Ob als süßer Gruß zum Muttertag, als Teil eines romantischen Abendessens oder als Highlight bei einer Gartenparty – sie hinterlassen immer einen bleibenden Eindruck. Ihre handliche Größe und die exquisite Kombination machen sie auch zu einer perfekten Ergänzung für ein aufwendigeres Buffet, beispielsweise neben einem eleganten gebackenen Zitronenhähnchen.
Auch bei Kindergeburtstagen, wo sie vielleicht als Teil eines bunten Desserttisches neben bunten Keksen stehen, kommen sie bestens an. Denke auch an Silvester oder Geburtstage, wo kleine, feine Köstlichkeiten immer gut ankommen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Da die Tartelettes frisch zubereitet am besten schmecken, ist die Lagerung entscheidend für die Qualität. Bewahre die fertigen Tartelettes in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie gut geschützt und trocknen nicht aus.
Ich empfehle, sie nur für maximal 2-3 Tage im Kühlschrank aufzubewahren. Je länger sie stehen, desto weicher wird der Mürbeteig durch die Feuchtigkeit der Füllung und der Erdbeeren.
Einfrieren
Das Einfrieren von Mürbeteig-Gebäcken wie diesen Tartelettes ist möglich, erfordert aber ein wenig Fingerspitzengefühl. Am besten frierst du die ausgebackenen, aber noch ungefüllten Mürbeteigschalen ein. Verpacke sie gut in Frischhaltefolie und dann in einem Gefrierbeutel oder einer luftdichten Dose.
So eingefroren, sind sie bis zu einem Monat haltbar. Die gefüllten Tartelettes einzufrieren ist weniger empfehlenswert, da die Mascarponecreme durch das Auftauen ihre Konsistenz verlieren kann und die Erdbeeren matschig werden.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du deine eingefrorenen, leeren Mürbeteigschalen verwenden möchtest, lasse sie über Nacht im Kühlschrank auftauen. Am besten erwärmst du sie dann kurz im Ofen bei 160°C für etwa 5-7 Minuten, bis sie wieder leicht knusprig sind. Danach kannst du sie frisch füllen.
Fertig gefüllte Tartelettes, die im Kühlschrank aufbewahrt wurden, werden am besten nicht aufgewärmt, um die Textur zu erhalten. Genieße sie gekühlt, so wie sie sind.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange halten sich Mürbeteig Tartelettes mit Erdbeeren und Mascarponecreme?
Im Kühlschrank gelagert, bleiben die Tartelettes idealerweise für 1 bis maximal 2 Tage frisch, bevor der Mürbeteig an Knusprigkeit verliert. Die Füllung bleibt hierbei cremig. Das Einfrieren ist nur für die leeren Teigschalen empfehlenswert, um die optimale Qualität zu gewährleisten. Dort sind sie bis zu einem Monat haltbar.
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Kann ich statt Erdbeeren auch andere Früchte verwenden?
Aber natürlich! Dieses Rezept ist unglaublich anpassungsfähig. Feigen, Mandarinen oder auch grüne Trauben sind wunderbare Alternativen. Besonders gut harmoniert die Mascarponecreme auch mit dunklen Beeren wie Brombeeren oder Blaubeeren. Eine interessante Variante wäre auch eine Beeren-Tarte ganz ohne Füllung.
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Wie mache ich die Mascarponecreme noch luftiger und leichter?
Um die Creme leichter und fluffiger zu gestalten, kannst du einen Teil der Mascarpone durch geschlagene Sahne ersetzen. Schlage dazu einfach etwa 50-75 ml Schlagsahne steif und hebe sie behutsam unter die Mascarpone-Frischkäse-Mischung. Das verleiht ihr eine ganz neue Dimension der Leichtigkeit.
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Sind diese Tartelettes auch für eine glutenfreie Ernährung geeignet?
Absolut! Wenn du Mürbeteig-Rezepte glutenfrei umsetzen möchtest, verwende einfach eine hochwertige glutenfreie Mehlmischung. Achte darauf, dass die Mischung gut bindet und nicht zu krümelig wird. Die anderen Zutaten sind von Natur aus glutenfrei, das Eigelb hilft zusätzlich bei der Bindung.
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Was kann ich statt Tortenguss verwenden, um die Erdbeeren zu schützen?
Du kannst die Erdbeeren auch mit einer dünnflüssigen Marmelade aus deinen Lieblingsfrüchten bestreichen. Eine leicht erwärmte Aprikosenmarmelade glänzt wunderbar und verleiht eine zusätzliche fruchtige Note. Alternativ funkelt auch geschmolzene weiße Schokolade über den Erdbeeren.
