Rhabarber-Tarte mit Streuseln
Der Duft von reifer Erde und eine leicht säuerliche Frische – das war immer das unverkennbare Zeichen dafür, dass der Rhabarber im Garten meiner Oma nun endlich die perfekte Reife erreicht hatte. Es waren diese stillen Momente, in denen ich ihr über die Schulter schaute, wie sie mit geschickten Händen die roten Stangen schnitt und sie liebevoll für die Zubereitung unserer geliebten Rhabarber-Tarte mit Streuseln vorbereitete. Jedes Mal aufs Neue zauberte diese simple Kreation ein Lächeln auf unsere Gesichter, das selbst den trübsten Nachmittag erhellte.
Diese Tarte ist mehr als nur ein Dessert; sie ist ein Stück Kindheit, ein Echo familiärer Wärme und ein Versprechen von süßen Momenten, die noch kommen werden. Es ist die Erinnerung an den Moment, als die Tarte nach dem Backen endlich aus dem Ofen kam, ihre Oberfläche goldbraun und duftend, die Streusel warm und knusprig, bereit, mit einem Klecks kühler Sahne verzaubert zu werden.
Rhabarber-Tarte mit Streuseln
Eine klassische Rhabarber-Tarte mit knusprigen Streuseln, die perfekt für jeden Anlass ist. Einfach zuzubereiten und ein wahrer Genuss!
- Für den Teig:
- 200 g Mehl (Type 405)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 60 g Zucker
- 150 g kalte Butter
- 1 Ei
- Für die Streusel:
- 100 g Mehl (Type 405)
- 75 g kalte Butter
- 50 g Zucker
- Für den Belag:
- 650-700 g frischer Rhabarber (ca. 7 Stangen)
- ca. 75 g Zucker (je nach Säure des Rhabarbers)
- Backen
- 1Rhabarber vorbereiten: Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und in ca. 2-3 cm lange Stücke schneiden. Mit ca. 75 g Zucker mischen und ca. 30-60 Minuten ziehen lassen.
- 2Teig zubereiten: In einer Rührschüssel Mehl, Puddingpulver, Zucker und die kalte Butter zu erbsengroßen Streuseln verkneten. Dann das Ei hinzufügen und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
- 3Streusel zubereiten: In der gleichen Schüssel die Zutaten für die Streusel (Mehl, kalte Butter, Zucker) vermengen und zu Streuseln verkneten. Ebenfalls im Kühlschrank kühlen.
- 4Ofen vorheizen: Den Backofen auf 180 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- 5Teig ausrollen und formen: Den gekühlten Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Den Teig vorsichtig in eine gefettete Springform (30 cm oder 26 cm Durchmesser) legen und einen Rand formen.
- 6Füllen und backen: Den gut abgetropften Rhabarber gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Anschließend die vorbereiteten Streusel gleichmäßig darüber streuen.
- 7Backen: Die Tarte im vorgeheizten Ofen ca. 35-40 Minuten backen, bis der Rand und die Streusel goldbraun sind.
- 8Servieren: Die Tarte vor dem Servieren etwas abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Schlagsahne, Vanilleeis oder frischen Beeren servieren.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Umarmende Säure: Der Rhabarber, erfrischend herb und doch mit einer tiefen Süße, balanciert die Reichhaltigkeit des Teiges perfekt aus und lässt dich nach dem ersten Bissen nur noch „mehr!“ denken.
- Textur-Symfonie: Vom zarten Mürbeteig über die saftige Rhabarberfüllung bis hin zu den unwiderstehlich knusprigen Streuseln – jeder Bissen ist eine bewusste Reise durch verschiedene Genusswelten.
- Duftende Verführung: Sobald die Tarte im Ofen ist, verwandelt sich deine Küche in eine Wohlfühloase; der warme, fruchtige Duft zieht durch alle Räume und weckt die Vorfreude bei Groß und Klein.
- Einfache Eleganz: Trotz ihrer Raffinesse ist diese Tarte überraschend unkompliziert in der Zubereitung, sodass du dich auf den Genuss konzentrieren kannst, anstatt dich im Küchenchaos zu verlieren.
- Vielseitiger Charmeur: Ob als krönender Abschluss eines Sonntagsbratens, als süße Begleitung zum Nachmittagskaffee oder als Highlight bei einem Picknick im Grünen – sie passt einfach immer.
Das brauchst du
Die Magie dieser Rhabarber-Tarte liegt in der Qualität und Frische ihrer Zutaten. Wenn der Rhabarber seine schönste rote Farbe entfaltet und die Butter richtig schön kalt ist, entfaltet sich das volle Potenzial dieses Kuchens. Denn gerade in der Einfachheit liegt die Kunst, und hier zahlt sich die Verwendung guter Produkte aus.
- Mehl (Type 405): Die Grundlage für den Mürbeteig und die Streusel, sorgt für die perfekte, zarte Krume und eine angenehme Krosse.
- Vanillepuddingpulver: Ein kleiner Trick, der dem Teig eine subtile Süße und eine wunderbare Bindung verleiht, während es gleichzeitig eine feine Cremigkeit erzeugt.
- Kalte Butter: Der Schlüssel zu einem perfekt mürben Teig und unwiderstehlich knusprigen Streuseln; sie sorgt für die charakteristischen Flocken und eine leichte Mürbheit.
- Frischer Rhabarber: Seine charakteristische Säure ist das Herzstück der Tarte und bildet den lebendigen Kontrast zur süßen Süße der Streusel und des Teigs.
- Zucker: Nicht nur zum Süßen da, sondern auch zum Karamellisieren während des Backens, was den Streuseln ihre goldbraune Farbe und den Rhabarber eine feinere Note verleiht.
Die genauen Mengen für alle köstlichen Zutaten findest du im Detail in der Rezeptkarte, die dir die Zubereitung noch leichter machen wird.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Ursprung der Rhabarber-Tarte mit Streuseln ist tief in den Gärten und Küchen Europas verwurzelt, besonders dort, wo der Rhabarber gedeiht. Diese Pflanze, obwohl botanisch gesehen ein Gemüse, wird kulinarisch wie eine Frucht behandelt und schenkt uns im Frühling und Frühsommer ihre charakteristische, erfrischende Säure. Ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die Kombination aus fruchtiger Füllung und knusprigen Streuseln hat sich über Generationen hinweg gehalten und weiterentwickelt.
Einst vielleicht als einfache Möglichkeit gedacht, die frühe Ernte zu verarbeiten, hat sich dieses Gericht zu einem Klassiker aufgetischt. Die Streusel, oft als “Krummkuchen” oder “Krümelkuchen” bezeichnet, verleihen dem Ganzen eine wunderbare Textur und ein Aroma von gebackener Butter und Zucker, das an sonnige Nachmittage erinnert. Es ist diese Einfachheit und doch so befriedigende Kombination, die es zu einem festen Bestandteil vieler Familienrezepte gemacht hat.
Was diese Tarte zeitlos macht, ist ihre Fähigkeit, sich anzupassen und doch ihren Kern zu bewahren. Ob mit einem Hauch von Zimt, einem Spritzer Zitrone oder einer besonderen Zuckersorte – der Charakter des Rhabarbers und die Knusprigkeit der Streusel stehen immer im Vordergrund. Sie erinnert uns daran, dass die besten Dinge oft aus den einfachsten Zutaten entstehen, und dass ein gut gemachtes, bodenständiges Gericht eine tiefe Freude bereiten kann, die niemals aus der Mode kommt.
So bereitest du Rhabarber Tarte Streuseln zu
Schritt 1: Die Seele des Kuchens – Der Rhabarber
Alles beginnt mit dem Star der Show, dem Rhabarber. Wenn du ihn von den roten Stangen schneidest, spürst du die leichte Rauheit und riechst diesen unverkennbaren, würzig-frischen Duft. Es ist wichtig, die holzigen Enden zu entfernen und die Stangen in gleichmäßige, mundgerechte Stücke zu schneiden. Achte darauf, dass sie nicht zu klein sind, damit sie beim Backen nicht zerfallen und ihre schöne Form behalten.
Nun kommt ein kleiner, aber feiner Schritt, der die Säure des Rhabarbers zu einer harmonischen Süße wandelt. Gib die Rhabarberstücke in eine Schüssel und bedecke sie nach Belieben mit etwa 75 Gramm Zucker. Lass ihn dann für eine gute halbe bis ganze Stunde ziehen. Du wirst sehen, wie der Rhabarber langsam seinen Saft abgibt. Dieser Prozess macht den Rhabarber zarter und bereitet ihn perfekt auf das Backen vor.
Schritt 2: Der Fundament des Glücks – Der Teig
Während der Rhabarber sein Geheimnis entfaltet, widmen wir uns dem Fundament. In einer Schüssel mischst du 200 Gramm Mehl, das Päckchen Vanillepuddingpulver (der Trick für die besondere Textur!), 60 Gramm Zucker und – ganz wichtig – 150 Gramm eiskalte Butter. Mit den Fingerspitzen verarbeitest du alles zu einer krümeligen Masse, die an grobe Streusel erinnert. Hier geht es nicht um Eile, sondern um das Gefühl, wie die Butterstückchen das Mehl umschließen.
Jetzt kommt ein Ei dazu, das alles zusammenbindet. Knete es rasch zu einem glatten Teig. Sei hier nicht zu lange am Werk, sonst wird der Teig zäh. Ein zügiger Griff genügt. Wickel den Teig dann in Frischhaltefolie ein und gib ihn für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Das kühlt nicht nur die Butter, sondern entspannt auch das Gluten, was den Teig später wunderbar mürbe macht.
Schritt 3: Die Krönung der Knusprigkeit – Die Streusel
In derselben Schüssel, in der du gerade den Teig zubereitet hast, gibst du nun die Zutaten für die Streusel: 100 Gramm Mehl, 75 Gramm kalte Butter in kleinen Stücken und 50 Gramm Zucker. Auch hier gilt: Mit den Fingerspitzen arbeiten, bis sich alles zu einer krümeligen Masse verbindet. Diesmal wollen wir noch gröbere Streusel, die später auf der Tarte für den Biss sorgen. Diese Streusel dürfen ebenfalls eine Auszeit im Kühlschrank genießen, getrennt vom Hauptteig.
Schritt 4: Die Vorfreude wird angeheizt – Der Ofen
Jetzt ist es an der Zeit, dem Ofen Leben einzuhauchen. Drehe ihn auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze auf. Lass ihn richtig heiß werden, denn ein gut vorgeheizter Ofen ist entscheidend für eine gleichmäßig goldbraune Kruste. Dies ist der Moment, in dem die Erwartung steigt und der süße Duft schon fast in der Luft liegt.
Schritt 5: Das Auslegen des Fundaments – Der Teig in der Form
Hol den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Sei darauf vorbereitet, dass er anfangs etwas widerspenstig sein kann. Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rollst du ihn aus. Wenn er klebt, keine Panik! Benutze mehr Mehl oder falte den Teig zwischendurch auf der bemehlten Fläche. Dann legst du den ausgerollten Teig behutsam in deine vorbereitete Springform. Ich persönlich falte ihn gerne einmal, um ihn leichter in die Form zu bringen und dann wieder auseinanderzufalten. Drücke den Teig gut an den Boden und den Rand.
Wenn du eine 26cm Form verwendest, wird der Boden etwas dicker, was auch wunderbar ist. Bei einer 30cm Form wird der Boden dünner ausfallen. Beide Varianten sind köstlich – es ist nur eine Frage des persönlichen Geschmacks und der gewünschten Dicke des Bodens.
Schritt 6: Das Finale – Füllen und Backen
Jetzt kommt der Moment, auf den wir gewartet haben: das Füllen der Tarte. Nimm den Rhabarber, der nun fein säuerlich und leicht süßlich duftet. Versuche, so wenig Saft wie möglich mit auf die Tarte zu geben, damit der Boden nicht durchweicht. Verteile die Rhabarberstücke gleichmäßig auf dem vorbereiteten Teig. Achte darauf, dass die Schicht nicht zu hoch wird, damit alles gut durchbacken kann. Es sollte eine ebene Fläche sein, bereit für die nächste Schicht des Genusses.
Nun verteilst du die vorbereiteten Streusel liebevoll über den Rhabarber. Lass sie nicht zu dicht packen, damit sie beim Backen schön knusprig werden können. Schieb die Tarte in den vorgeheizten Ofen. Backe sie für etwa 35-40 Minuten, oder bis der Rand des Teigs und die Streusel eine wunderschöne, goldbraune Farbe angenommen haben. Sie wird himmlisch riechen!
Achtung: Beobachte die Tarte gegen Ende der Backzeit. Jeder Ofen ist anders und die Streusel können schnell zu dunkel werden. Wenn die Tarte schon schön braun ist, aber der Rhabarber noch nicht ganz weich, kannst du sie locker mit einem Stück Alufolie abdecken.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Ein matschiger Boden – Das passiert meist, wenn der Rhabarber zu viel Saft abgibt und dieser nicht ablaufen kann. Die Lösung: Lass den Rhabarber nach dem Zuckern wirklich gut abtropfen und tupfe ihn eventuell sogar noch kurz mit Küchenpapier trocken, bevor du ihn auf den Teig gibst.
Fehler 2: Zäher Teig – Wenn der Teig zu lange geknetet wird oder die Butter nicht kalt genug war, kann er zäh werden. Die Lösung: Arbeite zügig mit kalter Butter und knete den Teig nur so lange, bis er gerade eben zusammenhält. Anschließend gut kühlen.
Fehler 3: Verbrannte Streusel – Die kleinen Krümel sind süß und schmackhaft, aber sie tendieren dazu, schneller zu bräunen als der Rest der Tarte. Die Lösung: Sei aufmerksam gegen Ende der Backzeit. Wenn die Streusel die gewünschte Farbe haben, aber der Rand noch blass ist, decke die Tarte locker mit Alufolie ab.
Fehler 4: Zu wenig Säure – Wenn der Rhabarber besonders mild ist, kann die Tarte schnell zu süß wirken. Die Lösung: Schmecke den Rhabarber nach dem Zuckern ab und passe die Zuckermenge an. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft kann auch Wunder wirken, um die Frische zu intensivieren.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Tarte ist eine wunderbare Leinwand für deine Kreativität. Ihre Grundidee – fruchtig-säuerlich trifft auf süß-knusprig – lässt sich leicht abwandeln. Für eine rein pflanzliche Variante kannst du einfach Margarine anstelle von Butter für Teig und Streusel verwenden. Achte darauf, eine kräftige vegane Margarine zu wählen, um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen.
Wer es festlicher mag, kann den Rhabarber vor dem Backen mit etwas frischer Vanille oder einem Hauch Kardamom verfeinern. Für alle, die es besonders edel mögen, könnte eine leichte Mandelnote in den Streuseln durch Zugabe von gemahlenen Mandeln eine feine Ergänzung sein. Ein paar Himbeeren, die sich unter die Rhabarberstücke mischen, sorgen zudem für zusätzliche Fruchtigkeit und eine wunderschöne Farbgebung.
Eine etwas gesündere Variante lässt sich durch den Einsatz von Vollkornmehl im Teig und eine reduzierte Zuckermenge erzielen. Auch durch die Zugabe von Haferflocken zu den Streuseln erhält die Tarte eine rustikalere Note und mehr Ballaststoffe. So wird aus diesem Klassiker schnell ein Genuss, der auch dem anspruchsvollen Gaumen gerecht wird und sich an jede Ernährungsweise anpasst. Von einfach bis raffiniert – diese Tarte kann alles.
Profi-Tipps für Rhabarber Tarte Streuseln
Der geheime Kick im Teig: Füge dem Teig zusätzlich zum Puddingpulver eine Prise Salz hinzu. Das hebt nicht nur den süßen Geschmack hervor, sondern balanciert auch die Säure des Rhabarbers wunderbar aus und verhindert, dass die Tarte “flach” schmeckt.
Die Kunst der Streusel: Wenn du besonders knusprige Streusel möchtest, verwende statt des kompletten Mehlsanteils einen Teil gemahlene Mandeln oder Haferflocken. Das gibt ihnen nicht nur eine tolle Textur, sondern auch ein wunderbares Aroma.
Vorbereitung ist alles: Wenn du Rhabarber im Überschuss hast, schneide ihn klein, zuckere ihn und friere ihn portionsweise ein. So hast du immer eine Portion für spontanes Backen zur Hand, musst ihn aber vor der Verwendung gut abtropfen lassen. Auch die Tarte kann vorbereitet und vor dem Backen eingefroren werden.
Die richtige Temperatur beim Servieren: Diese Tarte schmeckt am allerbesten, wenn sie noch leicht warm ist. Die Wärme löst die Aromen und macht die Streusel extra knusprig. Aber auch kalt ist sie eine Offenbarung, besonders an warmen Tagen, wenn die frische Säure belebend wirkt.
Eine ganz dünne Schicht: Wenn du ganz sichergehen willst, dass der Boden nicht durchweicht, kannst du ihn dünn mit Aprikosenmarmelade bestreichen, bevor der Rhabarber darauf kommt. Das bildet eine kleine, schützende Barriere. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch ein Blatt Backpapier als Zwischenlage verwenden.
Servier-Ideen für Rhabarber Tarte Streuseln
Anrichten & Dekoration
Stell dir vor: Ein frisch gebackenes Stück Rhabarber-Tarte, die Ränder goldbraun und duftend, die Streusel in einem verführerischen Braunton. Ein Hauch von Puderzucker, wie frisch gefallener Schnee, überzieht die Oberfläche und lässt die Rhabarberstückchen darunter leicht erahnen. Wenn du magst, garniere den Teller mit ein paar frischen Minzblättern für einen frischen Kontrast oder füge eine kleine Kugel Vanilleeis hinzu, die langsam zu schmelzen beginnt.
Passende Beilagen
Für ein wirklich rundes Geschmackserlebnis empfehle ich dir unbedingt, die Rhabarber-Tarte mit einer hausgemachten Vanillesoße zu servieren. Die cremige Süße der Soße ergänzt die säuerliche Fruchtigkeit des Rhabarbers perfekt. Eine andere wunderbare Ergänzung ist eine leichte Zitronencreme oder einfach eine Kugel cremiges Vanilleeis. Auch ein Klecks frisch geschlagene Sahne, nur leicht gesüßt, ist ein Klassiker, der nie enttäuscht. Für Liebhaber von Kontrasten könnte eine Gabel voll Quark, vielleicht mit etwas Honig verfeinert, eine unerwartete, aber köstliche Begleitung sein.
Für besondere Anlässe
Diese Tarte ist kein alltägliches Dessert, sondern ein festlicher Höhepunkt. Sie eignet sich hervorragend für Ostern, wenn der Rhabarber gerade Saison hat, oder als süßer Abschluss eines gemütlichen Sonntagsessens für die ganze Familie. Auch bei Gartenpartys oder Kaffeekränzchen mit Freunden macht sie eine hervorragende Figur und sorgt garantiert für Gesprächsstoff. Sie ist die perfekte Ergänzung zum anschließenden Kaffeetrinken und hinterlässt einen bleibenden Eindruck auf jedem Menü.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn von diesem Genuss etwas übrig bleibt – was selten vorkommt –, bewahre es sorgfältig auf. Stelle sicher, dass die Tarte vollständig abgekühlt ist, bevor du sie in den Kühlschrank packst. Am besten eignet sich hierfür ein luftdichter Behälter. Wenn du keinen zur Hand hast, kannst du die Tarte auch fest mit Frischhaltefolie abdecken. So behält sie ihre Frische und ihren Geschmack für gut drei Tage.
Einfrieren
Diese Tarte ist erstaunlich einfrier-freundlich. Lass sie vollständig abkühlen und schneide sie in Portionen oder friere sie im Ganzen ein. Wickel jedes Stück oder die ganze Tarte fest in mehrere Schichten Frischhaltefolie und dann zusätzlich in Aluminiumfolie ein. So geschützt, hält sie sich problemlos bis zu drei Monate im Gefrierschrank und bewahrt ihre Qualität.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die eingefrorene oder im Kühlschrank gelagerte Tarte wieder zum Leben zu erwecken, gibt es mehrere Möglichkeiten. Im Backofen bei etwa 160 Grad Celsius für 15-20 Minuten erwärmt, werden Teig und Streusel wieder herrlich knusprig. Du kannst sie auch kurz in der Mikrowelle (ca. 30-60 Sekunden pro Stück) erwärmen, achte hierbei darauf, dass sie nicht austrocknet. Eine weitere Methode ist die Pfanne: Erwärme die Tarte bei niedriger Hitze für etwa 10 Minuten in einer beschichteten Pfanne, gelegentliches Wenden verhindert Anbrennen.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange dauert es, eine Rhabarber-Tarte mit Streuseln zuzubereiten?
Die reine Zubereitungszeit für Teig, Streusel und das Schnippeln des Rhabarbers beträgt etwa 30 Minuten. Hinzu kommen mindestens 30 Minuten Kühlzeit für den Teig und die Streusel, und dann die Backzeit von ungefähr 35-40 Minuten. Berücksichtige noch die Zeit für das Vorbereiten des Rhabarbers, der ebenfalls etwa 30 Minuten zieht. Insgesamt solltest du also mit etwa 2 Stunden reiner Arbeits- und Wartezeit rechnen, bevor die Tarte zum Verzehr bereit ist.
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Kann ich gefrorenen Rhabarber verwenden?
Ja, das ist absolut möglich! Wenn du gefrorenen Rhabarber verwendest, ist es besonders wichtig, dass du ihn vor der Weiterverarbeitung sehr gut abtropfen lässt. Oft gibt gefrorener Rhabarber beim Auftauen mehr Wasser ab als frischer. Lass ihn daher gut in einem Sieb abtropfen und drücke ihn eventuell vorsichtig mit Küchenpapier aus, um überschüssige Feuchtigkeit zu reduzieren und deine Tarte vor einem matschigen Boden zu bewahren. Die Zuckermenge, die du hinzufügst, kannst du dabei je nach Geschmack anpassen.
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Ist die Rhabarber-Tarte auch vegan zubereitbar?
Aber natürlich! Die vegane Variante dieser Rhabarber-Tarte ist denkbar einfach. Ersetze die Butter im Teig und bei den Streuseln durch eine hochwertige pflanzliche Margarine, die einen guten Fettgehalt hat – das ist wichtig für die Konsistenz. Anstelle des Eis kannst du für den Teig entweder ein Ei-Ersatzprodukt verwenden oder auch einfach einen Esslöffel Apfelmus oder eine gut zerdrückte Banane für eine ähnliche Bindung sorgen. Achte darauf, dass die vegane Margarine fest und kalt ist, damit die Streusel schön knusprig werden.
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Wie kann ich die Süße der Tarte anpassen?
Das ist ganz einfach und hängt stark von deiner persönlichen Vorliebe und der Säure des Rhabarbers ab. Wenn du einen sehr süßen Charakter magst, erhöhe die Zuckermenge im Rhabarber leicht oder verwende auch im Teig und den Streuseln etwas mehr Zucker. Ist dir die Tarte generell zu süß, reduziere die Zuckermenge proportional. Ein Trick für das Ausbalancieren ist auch ein kleiner Schuss Zitronensaft oder die Verwendung von braunem Zucker für eine tiefere Karamellnote. Probier den Rhabarber nach dem Zuckern und Ziehen einfach, bevor du ihn auf die Tarte gibst.
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Kann ich andere Früchte hinzufügen?
Absolut! Die Rhabarber-Tarte ist ein wunderbares Grundrezept, das sich hervorragend mit anderen Früchten kombinieren lässt. Besonders gut harmonieren Äpfel – sie bringen eine andere Süße und Textur mit sich. Erdbeeren sind eine klassische Partnerin für Rhabarber, ihre Süße und Farbe ergänzen sich wunderbar. Du könntest auch eine Mischung aus Rhabarber und Kirschen versuchen, oder sogar mit Blaubeeren experimentieren. Achte aber darauf, dass die zusätzliches Früchte nicht zu viel Saft abgeben. Eventuell musst du die Gesamtmenge an Früchten leicht anpassen.
