Spaghetti mit grünem Spargel – Bestes Frühlingsrezept – Noras Kreationen
Es war einer dieser Tage, an denen der Himmel über München grau und unerbittlich war, die Luft schwer von der nahenden Kälte. Doch im Inneren meiner kleinen Küche herrschte eine andere Welt. Der Duft von gebräunter Butter, vermischt mit dem erdigen Aroma von grünem Spargel, stieg auf und zog mich magisch an. Es war mehr als nur ein Abendessen; es war eine Umarmung, eine Erinnerung an sonnige Tage und die simple Freude am Kochen.
Dieser Moment, eingefangen zwischen dem Zischen in der Pfanne und dem leisen Murmeln des Wassers, das die Spaghetti umfing, war pure Magie. Es war die Erkenntnis, dass selbst aus den einfachsten Zutaten ein Festmahl entstehen kann, das die Seele wärmt und die Sinne belebt. Ein Gericht, das Geschichten erzählt, ohne ein einziges Wort zu sagen.
Spaghetti mit grünem Spargel
Spaghetti mit grünem Spargel sind ein leichtes, aromatisches Frühlingsgericht mit frischem Spargel, Knoblauch, Zitrone und Parmesan – schnell zubereitet und voller Geschmack.
- 400 g Spaghetti
- 500 g grüner Spargel
- 3 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Zitrone (Saft und optional Abrieb)
- 50 g Parmesan (frisch gerieben)
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
- 1 TL Chiliflocken (optional)
- Frische Kräuter (Basilikum oder Petersilie)
- Kochen und Braten
- 1Spaghetti in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.
- 2Grünen Spargel waschen, holzige Enden entfernen und in Stücke schneiden.
- 3Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch fein gehackt kurz anbraten.
- 4Spargel hinzufügen und 5–7 Minuten bissfest anbraten.
- 5Mit Salz, Pfeffer und optional Chiliflocken würzen.
- 6Zitronensaft hinzufügen und gut vermischen.
- 7Gekochte Spaghetti direkt in die Pfanne geben, etwas Nudelwasser hinzufügen.
- 8Alles gut vermengen, bis eine leichte Sauce entsteht. Parmesan unterrühren, bis er schmilzt.
- 9Mit frischen Kräutern garnieren und sofort servieren.
Keywords: Spaghetti, grüner Spargel, Frühlingsgericht, Pasta, italienisch, vegetarisch
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frische: Der knackige grüne Spargel, gerade von der Sonne geküsst, bringt eine belebende Leichtigkeit auf den Teller, die jeden Löffel zu einem Frühlingserlebnis macht.
- Schnelle Magie: In der Hektik des Alltags zählt jede Minute – dieses Gericht ist dein Retter, das dir erlaubt, in kürzester Zeit kulinarische Höhepunkte zu zaubern, die deine Lieben begeistern.
- Aromen-Explosion: Die Symbiose aus mediterranem Olivenöl, aromatischem Knoblauch, der feinen Säure der Zitrone und dem herzhaften Parmesan weckt deine Geschmacksknospen zu einem unwiderstehlichen Tanz.
- Vielseitiger Star: Ob als schnelle Mahlzeit unter der Woche oder als elegante Begleitung für Gäste – dieses Gericht passt sich deinem Leben an und verzaubert bei jeder Gelegenheit.
- Die Seele Italiens: Hier stecken die Essenz der italienischen Küche drin – einfache, hochwertige Zutaten, die mit Liebe und Sorgfalt zu einem harmonischen Ganzen vereint werden.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier kein Luxus, sondern das Fundament. Wenn du dich für knackigen, leuchtend grünen Spargel entscheidest, der noch nach Erde duftet, und für ein gutes, natives Olivenöl, das die Sonne Spaniens oder Italiens in sich trägt, dann legst du den Grundstein für ein Geschmackserlebnis, das dich nicht mehr loslassen wird. Diese Schlichtheit ist die wahre Stärke dieses Gerichts, bei dem jede Komponente ihre eigene Stimme hat und doch perfekt im Chor mitsingt.
- Spaghetti: Die perfekte Trägerin für die Aromen – sie nehmen die Sauce auf wie ein Schwamm und sorgen für das befriedigende Gefühl, das nur eine gute Pasta ausmacht.
- Grüner Spargel: Seine zarte Knackigkeit und das leicht nussige, frische Aroma sind das Herzstück des Frühlings auf deinem Teller; achte auf knackige Stangen, die nicht biegsam sind.
- Hochwertiges Olivenöl: Nicht irgendein Öl, sondern ein fruchtiges, natives Olivenöl Extra, das dem Gericht Tiefe verleiht und die Aromen aller anderen Zutaten miteinander verbindet.
- Knoblauch: Wenige Zehen, fein gehackt, entfalten hier ihre volle Kraft, ohne dominant zu werden – sie bilden die würzige Basis, die alles zusammenhält.
- Zitrone: Ihr Saft und optional auch die fein abgeriebene Schale bringen die dringend benötigte Frische und eine wunderbare säuerliche Note, die dem Gericht Leichtigkeit verleiht.
- Parmesan: Frisch gerieben ist er unverzichtbar – er sorgt für Salzigkeit, Umami und schmilzt zu einer sanften, cremigen Liaison mit den Nudeln.
- Salz und Pfeffer: Die stillen Helden, die jedes Aroma verstärken und hervorheben; hier ist Zurückhaltung oft mehr.
- Chiliflocken (optional): Ein kleiner Hauch Schärfe, der dem Ganzen eine aufregende Tiefe verleiht, ohne zu dominieren – das gewisse Etwas.
- Frische Kräuter (Basilikum, Petersilie): Für den finalen Touch – sie duften herrlich und sehen auch noch gut aus, ein frischer Farbtupfer auf dem fertigen Gericht.
Die genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieses Gericht atmet die Leichtigkeit und die sonnige Lebensfreude Italiens, genauer gesagt, die Regionen, in denen grüner Spargel und Pasta eine Liebesheirat eingegangen sind. Ursprünglich waren es einfache Gerichte der Bauern, die mit den saisonalen Gaben ihrer Felder kochten. Der grüne Spargel, der seit der Antike bekannt ist und damals oft als Heilmittel galt, fand später seinen Weg auf die Teller der einfachen Leute, als die Pasta aus dem Süden Italiens auch im Norden populär wurde.
Über die Jahrhunderte hinweg hat sich dieses Gericht verfeinert, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Die Kombination aus der knackigen Textur des Spargels, dem herzhaften Biss der Nudeln und der Harmonie von Olivenöl und Knoblauch ist ein ständiger Beweis dafür, wie wenig es braucht, um etwas Außergewöhnliches zu schaffen. Es ist ein kulinarisches Erbe, das sich mühelos in moderne Küchen einfügt, weil es auf zeitlosen Prinzipien basiert: Frische, Einfachheit und Geschmack.
Die Schönheit liegt in der Transformation einfacher Zutaten. Man nehme den grünen Spargel, dessen Saison oft nur kurz ist, und vereine ihn mit handwerklich hergestellten Spaghetti. Das Ergebnis ist kein Gericht, das schreit, sondern eines, das flüstert – ein leises, aber unmissverständliches Versprechen von Genuss. Es ist eine Ehrung der Natur und der Kochkunst, die beide so harmonisch miteinander verschmelzen.
So bereitest du Spaghetti mit grünem Spargel zu
Schritt 1: Die Nudel-Grundlage – Geduld zahlt sich aus
Beginne mit dem wichtigsten Fundament dieses Gerichts: den Spaghetti. Wähle eine gute Qualität, am besten eine, die langsam getrocknet wurde, denn sie nehmen die Sauce besser auf. Ein großer Topf voll kochendem Wasser, großzügig gesalzen – das Wasser sollte schmecken wie Meerwasser, aber nicht versalzen sein. Gib die Spaghetti hinein und lass sie nach Packungsanleitung, aber unbedingt nur “al dente” kochen.
Der Schlüssel liegt in diesem perfekten Biss. Sie sollen nicht matschig sein, denn sie ziehen in der Pfanne noch nach und sollen ja nicht die Hauptrolle der überzarten Nudel spielen, sondern die Aromen tragen. Ein wichtiger Tipp hier: Hebe dir eine Tasse vom stärkehaltigen Nudelwasser auf, bevor du die Nudeln abgießt. Dieses Goldwasser ist später dein Verbündeter für die perfekte Saucenbindung.
Schritt 2: Der Spargel – Frühlingsfrische im Fokus
Während die Nudeln ihr köchelndes Bad genießen, widmen wir uns dem Star der Saison: dem grünen Spargel. Wasche ihn sorgfältig unter fließendem Wasser ab, damit wirklich jede Spur von Erde verschwindet. Nun kommt der wichtigste Schritt: das Entfernen des holzigen Endes. Du erkennst es daran, dass es härter und faseriger ist. Biege einfach ein Stäbchen des Spargels und es bricht dort auf natürliche Weise, wo das Holzige endet. Das ist der einfachste und beste Weg, den perfekten Punkt zu finden.
Schneide die Stangen dann in mundgerechte Stücke, etwa 3 bis 4 Zentimeter lang. So sind sie leicht zu essen und behalten beim Anbraten ihre Form und ihren Biss. Stell dir vor, wie diese leuchtend grünen Stücke bald auf deinem Teller liegen werden, voller Vitaminen und Frühlingsgeschmack.
Schritt 3: Die Duft-Basis – Knoblauch küsst Olivenöl
Jetzt erhitzen wir eine große Pfanne – sie sollte Platz für die Nudeln und den Spargel haben. Gib großzügig dein bestes Olivenöl hinein, so etwa 3 Esslöffel. Erwärme es bei mittlerer Hitze. Nicht zu heiß, denn wir wollen den Knoblauch sanft garen, nicht verbrennen. Hacke zwei Zehen Knoblauch sehr fein. Je feiner, desto besser verteilt sich sein Aroma. Gib den gehackten Knoblauch in das warme Öl und lass ihn vorsichtig brutzeln.
Das Ziel ist, dass er duftet und glasig wird, aber bloß nicht braun oder gar bitter. Wenn er anfängt, sein intensives Aroma freizusetzen, das die ganze Küche erfüllt, ist er perfekt. Das ist der Moment, in dem du weißt, dass die Basis für die Geschmacksentwicklung gelegt ist.
Schritt 4: Der Spargel-Tanz – Bissfest und aromatisch
Sobald der Knoblauch seinen Duft preisgibt, ist es Zeit für den grünen Spargel. Gib die vorbereiteten Spargelstücke direkt in die Pfanne zum duftenden Öl und Knoblauch. Lass ihn nun für etwa 5 bis 7 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Dabei sollte er seine leuchtend grüne Farbe behalten und bissfest bleiben. Er soll nicht weich werden wie gekochter Spargel, sondern eine angenehme Textur haben, die beim Essen einen leichten Widerstand bietet.
Würze ihn während des Bratens mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Wenn du magst, gib jetzt auch eine Prise Chiliflocken hinzu – sie geben dem Gericht eine subtile Wärme, die wunderbar mit der Frische des Spargels harmoniert. Rühre alles gut durch, damit die Gewürze gleichmäßig haften.
Schritt 5: Die Zitronen-Note – Frische Kick für den Gaumen
Jetzt kommt ein entscheidendes Element, das dem Gericht seine Leichtigkeit verleiht: die Zitrone. Presse den Saft einer halben bis ganzen Zitrone über den Spargel in der Pfanne. Die Säure der Zitrone balanciert die erdigen Noten des Spargels und das reiche Olivenöl perfekt aus. Achte darauf, nicht zu viel auf einmal zu verwenden, du kannst später immer noch mehr hinzufügen. Das Ziel ist eine erfrischende Note, kein saures dominantes Gericht.
Optional kannst du auch noch etwas feinen Zitronenabrieb hinzufügen. Die Schale enthält ätherische Öle, die ein noch intensiveres Zitrusaroma freisetzen, ohne die Säure zu verstärken. Das ist ein kleiner Trick, der einen großen Unterschied machen kann, um die Frische des Frühlings vollends einzufangen.
Schritt 6: Die Spaghetti-Vereinigung – Al dente trifft Sauce
Die Spaghetti sind jetzt fertig gekocht, al dente, wie wir es uns gewünscht haben. Gieße sie ab, aber denke daran, das kostbare Nudelwasser aufzufangen! Hebe die Spaghetti direkt aus dem Kochwasser mit einer Zange oder einem Schaumlöffel in die Pfanne zum Spargel. Dies ist ein kleiner Trick: Wenn du die Nudeln direkt ins heiße Wasser gibst, nehmen sie weniger Wasser mit und es schont die Energie. Das restliche Wasser im Topf kannst du dann als weiteres Kochwasser für die Sauce nutzen, falls du es brauchst.
Schneide das Nudelwasser nun in die Pfanne. Füge erst mal nur eine kleine Kelle hinzu. Die Stärke im Nudelwasser emulgiert mit dem Olivenöl und dem Zitronensaft und bildet eine leichte, cremige Sauce, die die Spaghetti umhüllt. Rühre alles vorsichtig um. Wenn es dir noch zu trocken erscheint, gib nach und nach mehr Nudelwasser hinzu, bis die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht ist. Die Nudeln sollen glänzen, aber nicht in einer Pfütze schwimmen.
Schritt 7: Der Parmesan-Schmelz – Cremigkeit mit Charakter
Jetzt kommt der Moment, der dem Gericht Tiefe und Umami verleiht: der Parmesan. Streue den frisch geriebenen Parmesan über die heißen Spaghetti und den Spargel in der Pfanne. Rühre alles sofort und gründlich um. Die Wärme der Nudeln und der Pfanne lässt den Parmesan langsam schmelzen und sich mit dem Olivenöl und dem Nudelwasser zu einer wunderbar cremigen, aber dennoch leichten Sauce verbinden. Achte darauf, den Parmesan wirklich erst jetzt hinzuzufügen, damit er nicht bitter wird.
Du wirst sehen, wie sich die Sauce wie ein zarter Film um jede einzelne Nudel legt. Es ist diese Magie, die aus einfachen Zutaten ein Gericht von Welt macht. Genieße diesen Moment, wenn die Aromen sich vereinen und die Texturen perfekt ergänzen.
Schritt 8: Der finale Schliff – Frische Kräuter für das Auge und die Seele
Bevor die Spaghetti mit grünem Spargel auf den Tisch kommen, bedarf es noch eines letzten, entscheidenden Schliffs. Hacke frische Kräuter – Basilikum und glatte Petersilie sind hier klassische Begleiter – fein. Streue sie großzügig über das fertige Gericht in der Pfanne. Ihre leuchtend grüne Farbe bildet einen wunderschönen Kontrast zu den Nudeln und dem Spargel und ihr frischer Duft rundet das Aromenspiel perfekt ab.
Mische die Kräuter kurz unter, oder verteile sie einfach obenauf als Garnitur. Serviere die Spaghetti sofort. Nichts schmeckt besser, als wenn die Wärme der Pasta die Aromen der frischen Zutaten noch einmal aufleben lässt. Dieses Gericht ist ein Fest für alle Sinne, ein Moment des puren Genusses.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Spargel wird zu weich. Wenn du den Spargel zu lange kochst oder brätst, verliert er seine knackige Textur und die leuchtend grüne Farbe. Er wird matschig und schmeckt oft wässrig. Achte darauf, ihn nur bis zum Bissfesten zu garen – er sollte noch leichten Widerstand bieten.
Fehler 2: Zu wenig oder schlechtes Olivenöl. Olivenöl ist hier nicht nur ein Fett, sondern ein Geschmacksträger. Sparst du hier oder verwendest ein minderwertiges Öl, fehlt dem Gericht Tiefe und die Aromen werden nicht richtig verbunden. Investiere in ein gutes, natives Olivenöl Extra, das den Unterschied macht.
Fehler 3: Die Nudeln werden zu weich gekocht. Wenn die Spaghetti matschig sind, können sie die Sauce nicht gut aufnehmen und das ganze Gericht verliert seine Textur. Koche sie immer nur “al dente”, also mit Biss. Sie garen in der Pfanne noch etwas nach.
Fehler 4: Die Zitrone wird vergessen oder überdosiert. Die Zitrone ist essenziell für die Frische und Balance des Gerichts. Fehlt sie, schmeckt es schnell schwer und eindimensional. Zu viel davon lässt die Pasta sauer und unangenehm werden. Beginne mit wenig Saft und schmecke ab.
Fehler 5: Kein Nudelwasser verwenden. Dieses kleine bisschen stärkehaltiges Kochwasser ist die Geheimwaffe für eine cremige, bindende Sauce, die die Nudeln perfekt umhüllt. Es ist der Grund, warum dieses Gericht oft cremig schmeckt, ohne dass man viel Sahne benötigt.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Frühlingsfreude: Ersetze den Parmesan durch eine großzügige Menge Hefeflocken. Diese geben eine herrlich käsige, umami-reiche Note, die perfekt zum Spargel und den Nudeln passt. Füge eventuell noch einen Schuss pflanzliche Sahne oder Cashew-Creme hinzu, um die Cremigkeit zu verstärken.
Luxus-Edition für besondere Anlässe: Mach dieses Gericht zu einem Festmahl, indem du gebratene Garnelen, Jakobsmuscheln oder Lachsstreifen hinzufügst. Das feine Aroma der Meeresfrüchte ergänzt den grünen Spargel wunderbar und hebt das Gericht auf ein neues Level. Ein paar geröstete Pinienkerne sorgen zusätzlich für Biss und Aroma.
Mediterrane Auszeit: Integriere sonnengetrocknete Tomaten, einige schwarze Oliven und vielleicht ein paar Kapern in die Pfanne. Diese Aromen von der Küste des Mittelmeers verleihen der Spargelpasta eine intensive, würzige Note und machen sie zu einem Geschmackserlebnis der Extraklasse.
Profi-Tipps für Spaghetti mit grünem Spargel
Der Trick mit dem Zitronenabrieb: Für ein noch intensiveres Zitrusaroma, das nicht nur über die Säure kommt, sondern auch über die ätherischen Öle, reibe die Schale einer halben Bio-Zitrone fein ab und gib sie zusammen mit dem Saft dazu. Das verändert das Geschmacksprofil erheblich zum Positiven.
Spargel kurz blanchieren: Wenn du ganz sicher gehen willst, dass dein Spargel perfekt bissfest wird, kannst du die vorbereiteten Spargelstücke für etwa 1-2 Minuten in kochendes Salzwasser geben, bevor du sie in die Pfanne gibst. Schreckschrecke sie sofort in Eiswasser ab, damit der Garprozess unterbrochen wird. Das gibt dir mehr Kontrolle über die Textur.
Knoblauch nicht verbrennen lassen: Das ist entscheidend. Knoblauch, der zu heiß gebraten wird, wird bitter und verdirbt das ganze Gericht. Niedrige bis mittlere Hitze ist dein Freund. Wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du den Knoblauch auch mit dem Olivenöl kalt aufsetzen und langsam erwärmen lassen.
Die Kraft der Kräuter: Verwende nicht nur eine Sorte Kräuter. Eine Mischung aus Basilikum und Petersilie, vielleicht noch ein Hauch Dill oder Schnittlauch, bringt mehr Komplexität und Frische. Füge sie wirklich erst ganz am Schluss hinzu, damit ihr Aroma nicht verkochen kann.
Gebratenes Brot als Topping: Für extra Crunch und eine rustikale Note kannst du kleine Brotwürfel in etwas Olivenöl knusprig braten und über die fertigen Spaghetti streuen. Das gibt dem Gericht eine zusätzliche Dimension der Textur, die sehr spannend ist.
Servier-Ideen für Spaghetti mit grünem Spargel
Anrichten & Dekoration
Schöpfe die duftenden Spaghetti mit grünem Spargel direkt aus der Pfanne auf vorgewärmte Teller. Achte darauf, dass der Spargel gut verteilt ist und jede Portion etwas von der cremigen Sauce abbekommt. Streue noch eine kleine Prise frisch geriebenen Parmesan darüber und garniere mit ein paar frischen Kräuterblättchen. Ein kleiner Schuss gutes Olivenöl zum Schluss rundet das Bild ab. Sie sehen am besten aus, wenn sie gerade frisch zubereitet sind, mit ihrem leuchtenden Grün und der glänzenden Sauce.
Passende Beilagen
Dieses Gericht ist bereits sehr ausgewogen, aber ein frischer Salat ist immer eine gute Ergänzung. Ein einfacher Rucolasalat mit einem leichten Zitronen-Dressing oder ein bunter Tomatensalat mit Balsamico und Basilikum harmonieren wunderbar. Für Liebhaber von Kohlenhydraten könnte ein knuspriges Baguette zum Dippen der restlichen Sauce passen. Für eine proteinreiche Variante empfehle ich dir unser gebratenes Zitronen-Hähnchen, das mit seinem mediterranen Geschmack perfekt harmoniert.
Für besondere Anlässe
Spaghetti mit grünem Spargel eignen sich hervorragend für ein frühlingshaftes Abendessen zu Ostern oder als leichtes Gericht an einem warmen Sommerabend. Kombiniert mit gebratenen Garnelen oder einem Stück gebratenem Fisch wie Lachs, wird es zu einem eleganten Menü. Auch als Teil eines italienischen Themenabends, vielleicht neben einer Lasagne oder einem Risotto, macht es eine gute Figur.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn etwas von diesen köstlichen Spaghetti mit grünem Spargel übrig bleibt, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Am besten schmecken sie jedoch frisch, daher sind Reste weniger ideal, aber dennoch genießbar. Achte darauf, dass die Pasta nicht austrocknet, indem du sie mit einem kleinen Schuss Olivenöl bedeckst, bevor du den Deckel schließt.
Einfrieren
Spaghetti mit grünem Spargel lassen sich theoretisch einfrieren, aber die Textur von Spargel und Pasta leidet beim Auftauen oft stark. Der Spargel kann matschig werden und die Nudeln können ihre Bindung verlieren. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, friere die Reste gut verpackt ein, am besten in Portionen, und sei auf eine leicht veränderte Konsistenz vorbereitet.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Die beste Methode, Reste aufzuwärmen, ist in einer Pfanne mit einem kleinen Schuss frischem Olivenöl oder Wasser. So bleiben die Nudeln saftig und der Spargel behält etwas von seiner ursprünglichen Textur. Du kannst auch etwas frischen Parmesan und Kräuter hinzufügen, um den Geschmack aufzufrischen. Vermeide die Mikrowelle, da sie die Pasta oft gummiartig macht.
Häufig gestellte Fragen
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Wie wähle ich den besten grünen Spargel für dieses Rezept aus?
Achte beim Kauf von grünem Spargel auf knackige, gerade Stangen, die nicht biegsam sind. Die Spitzen sollten fest geschlossen sein, nicht welk oder geöffnet. Die Farbe sollte ein leuchtendes Grün sein, ohne braune oder gelbliche Stellen. Wenn du den Spargel leicht biegst, sollte er an der Stelle brechen, wo das holzige Ende beginnt – das ist der einfachste Weg, um das perfekt essbare Stück zu identifizieren. Je frischer der Spargel, desto besser ist sein Aroma und seine Textur im Gericht.
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Kann ich statt Spaghetti auch andere Pasta-Sorten verwenden?
Absolut! Dieses Gericht ist wunderbar vielseitig. Neben Spaghetti eignen sich auch Linguine oder Tagliatelle hervorragend, da ihre längere, flachere Form die leichte Sauce gut aufnehmen kann. Auch kürzere Pasta-Sorten wie Penne oder Fusilli funktionieren gut, da sie die Spargelstücke und die Sauce gut greifen. Wähle eine Pasta von guter Qualität, die “al dente” gekocht werden kann, um die Textur des Gerichts zu gewährleisten. Die Wahl der Pasta beeinflusst das Mundgefühl, aber nicht den Grundgeschmack.
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Was kann ich tun, wenn ich keinen frischen grünen Spargel finde?
Wenn grüner Spargel gerade nicht Saison hat oder nicht erhältlich ist, kannst du auf gefrorenen grünen Spargel zurückgreifen. Achte darauf, dass er von guter Qualität ist. Gefrorenen Spargel kannst du direkt aus der Packung in die Pfanne geben, er muss nicht aufgetaut werden. Die Garzeit kann dann etwas kürzer sein, also halte ihn im Auge. Alternativ könntest du auf Brokkoliröschen oder grüne Bohnen ausweichen, aber das verändert den charakteristischen Geschmack dieses Spargelgerichts natürlich erheblich.
