Vanilla French Beignets Recipe
Der Geruch von gebräunter Butter und frischer Vanille – wenige Aromen rufen so starke Bilder in mir hervor wie dieses. Es ist mehr als nur ein süßer Duft; es ist die Essenz eines bestimmten Moments. Ein Moment purer, unbeschwerter Freude, der mich jedes Mal zurückkatapultiert, wenn ich die heiße Pfanne auf den Herd stelle und die süßen, duftenden Dämpfe aufsteigen.
Es sind diese flüchtigen Augenblicke, die das Kochen für mich so besonders machen. Die Beignets sind nicht nur Gebäck; sie sind eine Einladung, in diese Welt der Süße und Wärme einzutauchen, eine Welt, in der jeder Bissen ein kleines Stück Glück verspricht, leicht und dennoch so tief befriedigend.
Vanille-Beignets
Genieße den klassischen Geschmack von New Orleans mit diesen leichten und luftigen französischen Beignets, verfeinert mit einem Hauch süßer Vanille und großzügig mit Puderzucker bestäubt. Perfekt zum Frühstück oder als Dessert!
- 1 Tasse warme Milch (105-115°F)
- 1/4 Unze Trockenhefe (ca. 2 1/4 Teelöffel)
- 1/4 Tasse Kristallzucker
- 1 großes Ei
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1/4 Tasse ungesalzene Butter, geschmolzen
- 3 1/2 bis
- 4 Tassen Allzweckmehl
- Pflanzenöl, zum Frittieren
- Puderzucker, zum Bestäuben
- Backen
- 1Gib Milch, Hefe und eine Prise Zucker in eine große Schüssel. 5-10 Minuten stehen lassen, bis es schaumig ist.
- 2Schlage den restlichen Zucker, das Ei, Vanilleextrakt, Salz und die geschmolzene Butter in die Hefemischung ein.
- 3Gib nach und nach das Mehl hinzu und rühre, bis ein weicher Teig entsteht. Auf einer leicht bemehlten Fläche 5-7 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
- 4Gib den Teig in eine gefettete Schüssel, decke ihn ab und lasse ihn an einem warmen Ort 1 bis 1,5 Stunden gehen, oder bis er sich verdoppelt hat.
- 5Schlage den Teig nieder, rolle ihn dann auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 1/4 Zoll dick aus. Schneide ihn in 2-3 Zoll große Quadrate oder Rechtecke.
- 6Erhitze Pflanzenöl in einer tiefen Fritteuse oder einem großen Topf auf 350°F (175°C). Frittiere die Beignets portionsweise 1-2 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und aufgebläht sind.
- 7Nimm die Beignets mit einem Schaumlöffel heraus und lasse sie auf Küchenpapier abtropfen. Vor dem Servieren großzügig mit Puderzucker bestäuben.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Sofortige Glücksgefühle: Allein der Anblick von frisch frittierten Beignets, die in einer Lawine aus Puderzucker versinken, zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht. Es ist ein Fest für die Augen, bevor es ein Fest für den Gaumen wird.
- Die perfekte Textur: Außen leicht knusprig, innen wunderbar fluffig und zart – diese Beignets haben die ideale Beschaffenheit, die jedes Mal aufs Neue begeistert und eine angenehme Leichtigkeit beim Essen vermittelt.
- Ein Hauch von Nostalgie: Das dezente Vanillearoma erinnert unweigerlich an Kindheitserinnerungen und Omas Küche, wo Süßes oft der Höhepunkt eines jeden Familientreffens war. Es ist ein Geschmack, der vertraut und tröstlich ist.
- Überraschend zugänglich: Obwohl sie wie eine Delikatesse aus dem Café wirken, ist dieses Rezept so gestaltet, dass auch Hobbyköche zu Hause triumphieren können, was ein Gefühl von Stolz und Selbstermächtigung mit sich bringt.
- Endlose Vielseitigkeit: Ob zum Brunch, als Dessert oder einfach als süße Pause zwischendurch – diese Beignets passen sich jedem Anlass an und lassen sich mit verschiedenen Toppings oder Dips noch verfeinern.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesen kleinen Glücksbringern entscheidend, denn sie stehen quasi nackt da und ihre Aromen müssen strahlen dürfen. Ein gutes Mehl, echte Vanille und ausreichend Liebe zum Detail machen den Unterschied zwischen einem guten und einem himmlischen Beignet.
- Warmes Wasser: Die ideale Temperatur, um die Hefe sanft zu wecken und den Teig auf seine erste Reise zu schicken.
- Zucker: Nicht nur als Süßungsmittel, sondern auch als Futter für die Hefe, damit sie kräftig arbeiten kann.
- Trockenhefe: Der lebendige Organismus, der unserem Teig die luftige Leichtigkeit verleiht, die wir so lieben.
- Ei: Bindet und trägt zum reichen, zarten Charakter des Teiges bei.
- Milch (evaporated): Sorgt für eine unvergleichliche, leicht zähe Textur, die typisch für authentische Beignets ist.
- Salz: Ein unterschätzter Held, der die Süße hervorhebt und das Aroma abrundet.
- Mehl (Allzweck): Die Grundlage, die Struktur gibt, aber auch flexibel genug für die wunderbare Fluffigkeit bleibt.
- Butter: Verleiht dem Teig eine samtige Geschmeidigkeit und einen Hauch von Luxus.
- Vanilleextrakt: Hier lohnt sich die Investition in ein gutes Produkt; es ist das Herzstück des Aromas.
- Puderzucker: Absolut unverzichtbar für das finale, ikonische Finish – je mehr, desto besser!
- Pflanzenöl: Muss hoch erhitzbar sein, um die Beignets außen perfekt knusprig zu frittieren.
Die genauen Mengenangaben für das Gelingen findest du wie immer direkt im Rezeptblock, der im Anschluss an diese Zeilen folgt.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Wenn man an Beignets denkt, reist man unweigerlich nach New Orleans, denn dort sind sie nicht nur ein Gebäck, sondern ein Stück lebendige Kultur. Ursprünglich von französischen Kolonisten nach Louisiana gebracht, entwickelten sie sich im Laufe der Jahrhunderte zu dem bekannten Schatz der kreolischen Küche. Die gemütliche Atmosphäre der Cafés, in denen der warme Duft von frittiertem Teig und starkem Kaffee in der Luft liegt, das ist der Ursprung.
Vor allem das legendäre Café Du Monde ist zum Synonym für diese süßen Köstlichkeiten geworden, wo sie schon seit Generationen serviert werden. Die einfache Zubereitung, die eher auf die Qualität der Basiszutaten setzt und das Ergebnis durch das großzügige Bestäuben mit Puderzucker veredelt, macht Beignets zu einem unkomplizierten Genuss, der dennoch fast magische Qualitäten besitzt.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, pure Freude zu bereiten. Es ist die Einfachheit, die sie so besonders macht – ein Teig, der mit Sorgfalt zubereitet und dann in heißem Öl zu perfekten kleinen Kuchen verwandelt wird. Diese simple Transformation fasziniert und befriedigt gleichermaßen, was Beignets zu einem Dessert macht, das die Herzen im Sturm erobert, egal ob alt oder jung.
So bereitest du Vanille-Beignets Rezept zu
Schritt 1: Die zarte Hefe erwecken
Nimm eine große Schüssel, die genug Platz für den Teig bietet, wenn er aufgeht. Gieße das warme Wasser hinein, achte darauf, dass es nicht zu heiß ist, sonst erschlägt es die süße, winzige Hefe. Mische den Zucker und die Hefe und lass es für etwa fünf bis zehn Minuten ruhen.
Das Geheimnis hierbei ist Geduld. Wenn es richtig funktioniert, siehst du bald kleine Bläschen aufsteigen, ein Zeichen, dass die Hefe lebt und bereit ist, ihre magische Arbeit zu tun. Ein schaumiges Deckchen ist das beste Zeichen für einen erfolgreichen Start.
Schritt 2: Der Beginn der Verwandlung
Ist die Hefe aktiv geworden und hat ihr erstes Lebenzeichen in Form von Bläschen gezeigt, ist es Zeit, die anderen flüssigen Zutaten hinzuzufügen. Gib das Ei, die evaporierte Milch, das Salz, die weiche Butter und natürlich den Stern des Tages – den Vanilleextrakt – in die Schüssel.
Verrühre alles sorgfältig mit einem Schneebesen. Du willst, dass sich die Aromen gut vermischen und eine Basis für den Teig schaffen. Es ist ein sanftes Zusammenführen der Elemente, das den Beginn der eigentlichen Backreise markiert.
Schritt 3: Das Fundament legen – Mehl hinzufügen
Nun ist es an der Zeit, das Mehl einzubringen. Füge es schrittweise hinzu, etwa eine Tasse auf einmal. Wenn du eine Küchenmaschine mit Knethaken hast, ist das jetzt der Moment, sie einzusetzen. Ansonsten nimm einen stabilen Kochlöffel oder Teigschaber.
Es ist wichtig, nicht zu schnell zu viel Mehl beizumischen. Der Teig sollte sich langsam von einer klebrigen Masse zu einem formbaren Ganzen entwickeln. Am Anfang wird es zäh und vielleicht ein wenig unkooperativ wirken, aber das ist genau richtig so.
Schritt 4: Kneten bis zur Perfektion
Wenn der Teig fast alles Mehl aufgenommen hat und sich seine Konsistenz verändert, ist es Zeit zum Kneten. In der Küchenmaschine mit dem Knethaken dauert dies etwa acht bis zehn Minuten auf mittlerer Stufe. Du suchst einen Teig, der glatt und elastisch ist.
Wenn du von Hand knetest, mach dich auf ein ordentliches Workout gefasst – rechne mit zehn bis zwölf Minuten intensiver Arbeit. Der Teig sollte am Ende leicht klebrig sein, aber nicht mehr an deinen Händen oder der Arbeitsfläche haften bleiben. Ein kleiner Test: Wenn du ihn vorsichtig auseinanderziehen kannst, ohne dass er sofort reißt, ist er perfekt.
Ein ehrlicher Tipp: Ein leicht klebriger Teig ist besser als ein zu trockener. Lieber noch ein Löffelchen Mehl dazugeben, als einen harten, gummiartigen Teig zu erhalten.
Schritt 5: Der erste Aufstieg – Geduld ist gefragt
Nimm die gleiche Schüssel, die du anfangs benutzt hast, oder eine saubere, und fette sie leicht mit etwas Öl ein. Gib den gekneteten Teig hinein und wende ihn einmal, sodass er von allen Seiten mit Öl benetzt ist. Dies verhindert, dass er austrocknet.
Spanne Frischhaltefolie über die Schüssel. Stell sie an einen warmen Ort in deiner Küche. Hier muss der Teig nun ruhen und aufgehen, bis er sich im Volumen verdoppelt hat. Das dauert in der Regel eineinhalb bis zwei Stunden, je nach Raumtemperatur. Wenn deine Küche eher kühl ist, kannst du den Ofen kurz auf niedrigste Stufe erwärmen, ausschalten und dann die Schüssel dort hineinstellen.
Achtung: Stelle sicher, dass die Schüssel wirklich gut abgedeckt ist, damit die Oberfläche des Teiges keine harte Kruste bildet.
Schritt 6: Die Luft herauslassen – Das Punching
Wenn der Teig sein Ziel erreicht hat und schön aufgegangen ist, ist es Zeit für einen fast therapeutischen Schritt: das einfache Herausschlagen der Luft. Drücke deinen Faustschlegel sanft, aber bestimmt in die Mitte des Teigs. Es ist ein befriedigendes Gefühl, die aufgegangene Luft wieder entweichen zu lassen.
Dadurch erhält der Teig eine neue Struktur und bereitet sich auf die nächste Phase vor. Dieser Schritt ist wichtig, um eine gleichmäßige Textur in den fertigen Beignets zu gewährleisten und ein übermäßiges Aufgehen beim Frittieren zu verhindern.
Schritt 7: Formen für den Genuss
Kippe den Teig nun auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Rolle ihn vorsichtig mit einem Nudelholz oder einer Flasche aus, bis er etwa einen Viertelzoll dick ist. Mach dir keine Sorgen, wenn er keine perfekte rechteckige Form hat; die Unvollkommenheit macht sie nur authentischer.
Mit einem Messer oder einem Pizzaschneider schneidest du den Teig nun in gleichmäßige Quadrate oder Rechtecke, etwa zwei bis drei Zoll groß. Auch hier gilt: Präzision ist nicht das Wichtigste. Glatte, schöne Schnitte helfen jedoch, damit sie sich gleichmäßig frittieren.
Der entscheidende Moment: Verwende nicht zu viel zusätzliches Mehl beim Ausrollen. Der Teig sollte gerade so wenig haften, dass er sich gut bearbeiten lässt, aber seine weiche Konsistenz behält.
Schritt 8: Die heiße Umarmung – Frittieren
Gieße nun das Pflanzenöl in einen tiefen Topf oder einen niederländischen Ofen. Erhitze es langsam über mittlerer bis hoher Hitze auf etwa 175°C (350°F). Wenn du kein Thermometer zur Hand hast, kannst du ein kleines Stück Teig hineinfallen lassen. Es sollte sofort sprudeln, aber nicht blitzartig verbrennen.
Jetzt wird es aufregend: Gib vorsichtig einige Teigstücke in das heiße Öl. Sei sparsam, denn die Beignets brauchen Platz, um aufzugehen und sich im heißen Öl frei bewegen zu können. Überlade den Topf nicht, das senkt die Temperatur zu stark und die Beignets saugen sich mit Fett voll.
Ein wichtiger Hinweis: Die richtige Öltemperatur ist entscheidend. Wenn das Öl zu kalt ist, werden die Beignets fettig und schwer. Wenn es zu heiß ist, verbrennen sie außen, bevor sie innen durchgegart sind.
Schritt 9: Goldbraun und fluffig
Frittiere die Beignets für etwa ein bis zwei Minuten pro Seite. Du wirst sehen, wie sie sich im Öl aufblähen und eine wunderschöne goldbraune Farbe annehmen. Drehe sie vorsichtig mit einer Zange oder einem Schaumlöffel, um sicherzustellen, dass sie von allen Seiten gleichmäßig garen.
Nimm die fertigen Beignets vorsichtig aus dem Öl und lege sie kurz auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech. Dieses Papier fängt überschüssiges Fett auf und bereitet sie auf den nächsten Schritt vor. Sie sollten sofort köstlich duften.
Schritt 10: Der Puderzucker-Schnee
Und nun kommt der Moment, auf den alle warten: das Bestäuben mit Puderzucker. Und zwar sofort, solange die Beignets noch heiß sind. Gib sie in eine Schale oder auf ein Tablett, das reichlich mit Puderzucker gefüllt ist, und wälze sie darin, bis sie komplett bedeckt sind. Mach es ruhig großzügig – das ist das Schönste daran!
Sei nicht sparsam! Je mehr Puderzucker, desto besser wird das Geschmackserlebnis. Es ist wie eine süße Schneedecke, die die Wärme der Beignets umschließt und eine unwiderstehliche Kombination aus heiß und süß kreiert. Dies ist der finale Touch, der sie zu dem macht, was sie sind.
Wiederholung ist der Schlüssel: Wiederhole die Schritte des Frittierens und Puderzucker-Bestäubens, bis der gesamte Teig verbraucht ist. Halte die Öltemperatur dabei konstant, indem du sie bei Bedarf anpasst.
Schritt 11: Sofort genießen!
Serviere die Beignets sofort, solange sie noch warm sind. Der Kontrast zwischen der warmen, fluffigen Innenseite und der süßen Puderzuckerschicht ist einfach unschlagbar. Dieses Gericht lebt von seiner unmittelbaren Frische.
Teile sie mit Freunden, Familie oder genieße einfach selbst jeden einzelnen Bissen. Sie sind ein wahrer Genuss und eine kleine Auszeit vom Alltag.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die falsche Temperatur des Wassers
Wenn das Wasser zu heiß ist, stirbt die Hefe ab, bevor sie ihre Arbeit tun kann. Ist es zu kalt, wird sie träge und der Teig geht nicht richtig auf. Achte auf lauwarme Temperatur, die sich angenehm auf deiner Haut anfühlt, wie ein Badewasser.
Fehler 2: Zu viel Mehl beim Kneten
Es ist verlockend, mehr Mehl hinzuzufügen, wenn der Teig klebrig erscheint. Aber zu viel Mehl macht die Beignets hart und trocken. Ein leichter Klebrigkeitsgrad ist gewünscht und führt zu einem luftigeren Ergebnis. Sei hier mutig und vertraue dem Prozess.
Fehler 3: Überfüllter Frittiertopf
Wenn du zu viele Beignets gleichzeitig ins heiße Öl gibst, sinkt die Temperatur drastisch. Das Ergebnis sind fettige, ungleichmäßig gegarte Beignets. Frittiere lieber in kleineren Chargen, um die optimale Temperatur zu halten und das beste Ergebnis zu erzielen.
Fehler 4: Ungeduld beim Aufgehen lassen
Die Zeit, die der Teig zum Aufgehen braucht, ist essenziell für die Entwicklung der Textur. Versuche nicht, diesen Schritt zu beschleunigen, indem du die Temperatur zu stark erhöhst. Gib dem Hefeteig die nötige Ruhe, damit er sein volles Potenzial entfalten kann.
Variationen für jeden Geschmack
Die Zimt-Zucker-Variante: Mische vor dem Frittieren etwas Zimt mit dem Puderzucker. Sobald die Beignets aus dem Öl kommen, rolle sie noch heiß in dieser Mischung. Das verleiht ihnen eine wunderbare, warme Note und eine leicht knusprige Umhüllung, die perfekt zur weichen Konsistenz passt. Ein echter Klassiker!
Die Zitrus-Frische: Streue etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale fein in den Teig, bevor er zum ersten Mal aufgeht. Dies verleiht den Beignets eine subtile, erfrischende Note, die die Süße ausbalanciert. Ideal für wärmere Tage oder wenn du einen leichteren Geschmack bevorzugst.
Die gefüllte Überraschung (für die Mutigen): Nachdem der Teig ausgerollt und geschnitten ist, kannst du vorsichtig etwas fruchtige Marmelade oder eine kleine Kugel Schokoladencreme in die Mitte eines Teigquadrats geben und dann eine zweite Teigplatte darüberlegen und die Ränder fest andrücken. Segel diese dann vorsichtig ins heiße Öl. Achtung: Hier besteht höhere Explosionsgefahr, also gut versiegeln!
Profi-Tipps für Vanille-Beignets Rezept
Der Öltest für die Temperatur: Wenn du kein Thermometer hast, ist der Teig-Test entscheidend. Ein kleines Stück Teig sollte sofort aufsteigen und sanft blubbern, aber nicht hektisch spritzen oder dunkel werden. Das ist das Zeichen für die perfekte Frittiertemperatur.
Die Puderzuckermenge ist kein Witz: Sei grosszügig! Das Puderzucker-Bad ist ein Kernbestandteil des Erlebnisses. Wenn du denkst, es ist genug, gib noch eine Ladung hinzu. Es schmilzt leicht an und bildet eine köstliche Schicht.
Luftig statt flach: Achte darauf, den Teig sanft zu behandeln, nachdem er aufgegangen ist. Nicht zu stark kneten oder ausrollen, um die Luftbläschen nicht komplett zu zerstören. Etwas Restluft ist gut für die Struktur.
Der schnelle Wechsel: Habe immer eine Platte mit frischem Küchenpapier bereit, um die fertigen Beignets abtropfen zu lassen. So vermeidest du, dass sie ölig werden, bevor sie ihren Puderzucker-Mantel bekommen.
Die magische Wärme: Beignets schmecken am allerbesten, wenn sie noch warm sind. Plane deine Zubereitung so, dass sie direkt nach dem Frittieren und dem Puderzucker-Bad serviert werden können.
Servier-Ideen für Vanille-Beignets Rezept
Anrichten & Dekoration
Ein großer Teller, auf den die warmen, mit Puderzucker bestäubten Beignets kunstvoll aufgetürmt werden. Ein paar zusätzliche Kleckse Puderzucker darüber streuen, um den Eindruck einer kleinen Schneelandschaft zu erwecken. Das Wesentliche ist die reine, süße Fülle; hier braucht es nicht viel mehr.
Passende Beilagen
Ein klassischer Begleiter ist starker Kaffee, idealerweise ein echter New Orleans Chicorée-Kaffee. Für die Süßmäuler eignet sich eine kleine Schüssel mit dunkler Schokoladensauce zum Dippen, oder ein frischer Fruchtsalat, der eine leichte Säure entgegenbringt. Auch ein einfacher Vanillesauce-Dip ist eine himmlische Ergänzung zu diesen süßen Köstlichkeiten, ähnlich wie sie zu gebacken werden.
Für besondere Anlässe
Diese Vanille-Beignets sind perfekt für einen ausgelassenen Sonntagsbrunch, um Gäste zu beeindrucken, oder als süßer Abschluss eines feierlichen Abendessens. Sie sind auch eine wunderbare Idee für Geburtstage, Karneval oder einfach, wenn man das Leben zelebrieren möchte.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn tatsächlich Reste übrig bleiben sollten (was selten vorkommt!), bewahre sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. Am besten sind sie aber am selben Tag, an dem sie zubereitet wurden, denn dann sind sie am zartesten.
Einfrieren
Es ist nicht empfehlenswert, frittierte Beignets einzufrieren, da sie dabei schnell ihre Textur verlieren und gummiartig werden können. Die beste Methode ist, sie frisch zuzubereiten, wenn du sie genießen möchtest.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du doch aufgewärmte Beignets hast, erwärme sie vorsichtig im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 120°C) für ein paar Minuten, bis sie wieder leicht warm sind. Die Mikrowelle kann sie schnell zäh machen. Nach dem Aufwärmen kannst du sie nach Belieben mit zusätzlichem Puderzucker bestäuben.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Teig für die Beignets im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren?
Ja, das ist absolut möglich! Du kannst den Teig nach der ersten Gehzeit (wenn er sich verdoppelt hat) vorsichtig entgasen, ihn in einem leicht geölten Behälter abdecken und für bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Nimm ihn etwa 30-60 Minuten vor dem Ausrollen und Schneiden heraus, damit er sich wieder auf Raumtemperatur erwärmen kann. So hast du die Beignets quasi auf Abruf bereit, was das Frittieren zu einem schnellen Prozess macht, wenn der Heißhunger kommt. Wenn du sie direkt nach der Kühlung verarbeitest, kann die Frittierzeit etwas länger sein.
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Was kann ich tun, wenn ich keine evaporierte Milch zur Hand habe?
Keine Sorge, das ist kein Weltuntergang! Normale Vollmilch funktioniert als Ersatz. Die Textur der Beignets wird vielleicht ein klein wenig weniger zäh sein und eher in Richtung eines klassischen Krapfens gehen, aber sie werden trotzdem köstlich schmecken. Achte darauf, dass die Milch nicht zu heiß ist, wenn du sie hinzufügst. Es ist eine tolle Möglichkeit, das Rezept auch ohne spezielle Zutaten zuzubereiten. Ein kleiner Kompromiss, der aber das Ergebnis kaum schmälert.
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Wie viel Öl benötige ich eigentlich für das Frittieren und woran erkenne ich die richtige Menge?
Du benötigst genug Öl, damit die Beignets darin schwimmen und nicht den Boden des Topfes berühren. Das bedeutet in der Regel eine Ölhöhe von etwa 4-6 Tassen, je nach Größe und Tiefe deines Kochtopfes. Ein tiefer Topf oder ein Dutch Oven sind ideal. Wenn die Beignets zu tief einsinken und den Boden berühren, ist die Ölmenge nicht ausreichend oder die Temperatur zu niedrig. Achte darauf, dass du immer genügend Öl im Topf hast, um die Temperatur konstant zu halten.
