Omas Reibekuchen Rezept – schnell und köstlich selber machen

Es war ein grauer Novemberabend, der Duft von feuchter Erde und fallendem Laub lag in der Luft. Da erinnerte ich mich an die Kunst meiner Großmutter, ein Gericht hervorzubringen, das die Kälte draußen aussperrte und die Wärme im Herzen entfachte. Es waren ihre Kartoffelpuffer, wie sie sie nannte, oder Reibekuchen, wie die meisten sagten, ein einfaches Gericht, das nach Kindheit, Geborgenheit und unendlich viel Liebe schmeckte.

Ich sehe sie noch vor mir, wie sie am Herd steht, die Hände leicht mit Mehl bedeckt, das goldene Öl in der Pfanne brutzelnd, und wie sie mit geübten Handgriffen kleine Köstlichkeiten zaubert. Jeder Reibekuchen war ein kleines Kunstwerk, knusprig am Rand, weich in der Mitte, und der Geruch allein war ein Versprechen an die Sinne.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Die Magie der Einfachheit: Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten, nur frische Kartoffeln und ein paar Basics, die du sicher zu Hause hast. Dieses Rezept zeigt, wie aus wenigen, wertvollen Dingen ein kulinarisches Meisterwerk entstehen kann.
  • Ein Hauch von Nostalgie: Jeder Bissen entführt dich zurück in eine Zeit, als Sonntage langsam vergingen und die Küche der Mittelpunkt des Lebens war. Es ist ein Geschmackserlebnis, das Erinnerungen weckt und das Herz erwärmt.
  • Vielseitigkeit pur: Egal ob süß mit Apfelmus, herzhaft mit Kräuterquark oder als Beilage zu einem deftigen Gericht – diese Reibekuchen passen sich jedem Gaumen an und überraschen immer wieder neu.
  • Knusprigkeit, die süchtig macht: Das Geheimnis liegt im feinen Reiben und dem richtigen Ausbacken. Das Ergebnis ist eine unwiderstehliche Textur, die einfach perfekt ist und dich sofort mehr wollen lässt.
  • Gemeinschaft am Tisch: Dieses Gericht bringt Menschen zusammen. Es ist ideal zum Teilen mit Familie und Freunden, ein Fest für die Sinne, das für gute Laune sorgt und Gespräche belebt.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht entscheidend für das Endergebnis. Frische, stärkehaltige Kartoffeln sind das Herzstück, und ihre feine Reibung ist der Schlüssel zur perfekten Konsistenz. Hochwertiges Öl sorgt für das goldgelbe Knuspern, und eine gute Zwiebel gibt dem Ganzen eine subtile, würzige Tiefe, die man nicht mehr missen möchte.

  • Stärkehaltige Kartoffeln: Sie sind die Basis für die zarten und doch knusprigen Reibekuchen. Ihre Textur ist essenziell, um die richtige Konsistenz zu erzielen, ohne dass sie zu matschig werden.
  • Kleine Zwiebeln: Diese verleihen dem Teig eine angenehme Würze und Tiefe, die den süßlichen Kartoffelgeschmack wunderbar ergänzt. Die Feinheit der Reibung ist hier wichtig, damit sie sich gut verteilen.
  • Frische Eier: Sie binden die Masse und sorgen für eine leichte Lockerheit im Teig. Ohne Eier würden die Reibekuchen auseinanderfallen.
  • Feines Mehl: Dient als zusätzlicher Binder und hilft dabei, die gewünschte, leicht klebrige Konsistenz zu erreichen. Die genaue Menge kann je nach Feuchtigkeitsgehalt der Kartoffeln variieren.
  • Meersalz und Pfeffer: Diese klassischen Gewürze runden den Geschmack ab und heben die natürlichen Aromen der Kartoffeln hervor. Ein Hauch von Maggi kann die Würze nochmals intensivieren.
  • Neutrales Öl zum Braten: Ein Öl mit hohem Rauchpunkt ist unerlässlich, damit die Reibekuchen gleichmäßig goldbraun und knusprig werden, ohne zu verbrennen.

Die genauen Mengenangaben für dieses wundervolle Rezept, das dich und deine Lieben begeistern wird, findest du im detaillierten Abschnitt weiter unten, wo die Zubereitung Schritt für Schritt erklärt wird.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Reibekuchen, auch liebevoll Kartoffelpuffer genannt, sind weit mehr als nur ein einfaches Gericht – sie sind ein Stück deutscher Küchentradition. Ursprünglich als Mittel für die Verwertung von Kartoffeln entstanden, haben sie sich zu einem festen Bestandteil vieler regionaler Küchen entwickelt. Von den rustikalen Anbauregionen bis hin zu den festlichen Märkten haben sie ihren Platz gefunden.

Ihre Wanderung durch die kulinarische Landschaft Deutschlands ist faszinierend. In verschiedenen Regionen haben sie unterschiedliche Namen und leichte Abwandlungen erfahren, doch das Grundprinzip – geriebene Kartoffeln mit Bindemittel knusprig ausgebacken – bleibt stets erhalten. Diese Anpassungsfähigkeit macht sie so zeitlos und universell beliebt.

Was sie so besonders macht, ist ihre unglaubliche Vielseitigkeit. Sie sind das perfekte Gericht für zwischendurch, ein liebevoller Gruß aus der Kindheit oder eine herzhafte Beilage, die fast jedem Gericht das gewisse Etwas verleiht. Die Einfachheit der Zubereitung, gepaart mit dem unglaublichen Geschmack, macht sie zu einem wahren Klassiker, der immer wieder aufs Neue begeistert.

Erinnerst du dich an die Unterschiede zu den Schweizer Rösti? Während diese oft aus gröber geriebenen Kartoffeln bestehen und anders zubereitet werden, konzentrieren sich Reibekuchen auf die feine Textur und das schnelle Ausbacken. Es ist ein Unterschied, der den Charakter des Gerichts maßgeblich prägt und es ganz eigen macht. Die Kartoffel ist hier die klare Königin, fein gerieben und sorgsam verarbeitet.

So bereitest du Omas Reibekuchen Rezept zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Grundstein für Perfektion

Der allererste Schritt, bevor die Magie wirklich beginnt, ist die sorgfältige Vorbereitung der Kartoffeln. Stelle dir vor, wie du die erstklassigen, stärkehaltigen Kartoffeln schälst, ihre erdige Umhüllung entfernst und sie für das feine Reiben bereit machst. Dies ist kein Schritt, den man überstürzen sollte, denn die Qualität und die Textur der Kartoffelmasse sind entscheidend für das Endergebnis.

Nutze hierfür am besten die feine Seite deiner Küchenreibe oder einen geeigneten Aufsatz deiner Küchenmaschine. Das Ziel ist eine feine, fast breiige Masse. Sobald die Kartoffeln gerieben sind, ist schnelles Handeln gefragt, um Oxidation zu vermeiden. Der Schlüssel zur perfekten Knusprigkeit liegt darin, so viel Flüssigkeit wie möglich aus den geriebenen Kartoffeln zu entfernen.

Ein ehrlicher Tipp: Lege die geriebenen Kartoffeln in ein sauberes Geschirrtuch und wringe sie kräftig aus. Du wirst erstaunt sein, wie viel Wasser sich darin verbirgt. Diesen Schritt sollte man wirklich gründlich machen, um das beste Ergebnis zu erzielen. Denke daran, die geriebenen Zwiebeln am besten gleichzeitig oder kurz danach zu reiben, damit die Kartoffeln nicht zu lange offen liegen.

Schritt 2: Die Verbindung – Die Seele des Teiges

Nun ist es an der Zeit, alle Protagonisten auf der kulinarischen Bühne zusammenzubringen. Gib die gut ausgedrückten, geriebenen Kartoffeln in eine großzügige Schüssel. Füge nun die fein geriebenen Zwiebeln hinzu – sie bringen eine angenehme, tiefe Würze, die den süßlichen Kartoffelgeschmack wunderbar ergänzt. Sei nicht sparsam, aber achte auf die richtige Menge, damit der Geschmack nicht zu dominant wird.

Als Nächstes kommen die frischen Eier ins Spiel, die als natürliches Bindemittel fungieren und dem Teig eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Sie sorgen dafür, dass die Reibekuchen später nicht zerfallen. Nun ist das feine Mehl an der Reihe, das ebenfalls bindend wirkt und hilft, die gewünschte, leicht klebrige Konsistenz zu erzielen, die wir für die Formgebung brauchen. Die genaue Menge kann variieren.

Und dann die Gewürze: Eine gute Prise Meersalz bringt die Aromen zum Vorschein, ein Hauch von schwarzem Pfeffer setzt einen leichten Akzent, und ein paar Spritzer Maggi können das Geschmacksprofil nochmals abrunden und ihm eine unverkennbare Tiefe verleihen. Knete nun die gesamte Mischung mit den Händen gründlich durch, bis ein homogener, dickflüssiger Teig entsteht.

Du wirst merken: Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, aber auch nicht zu fest. Er darf ruhig noch etwas klebrig sein, das ist genau richtig für die perfekte Konsistenz beim Ausbacken. Dieser Moment der Vermischung ist der Beginn der Verwandlung.

Schritt 3: Die Hitze – Das goldene Versprechen

Jetzt wird es heiß, und die ersten Knusperarien lassen nicht lange auf sich warten. Stelle eine beschichtete Pfanne auf den Herd und erhitze darin großzügig Öl oder Butterschmalz bei mittlerer bis hoher Hitze. Geduld ist hier eine Tugend. Das Fett muss die richtige Temperatur erreicht haben, damit die Reibekuchen nicht nur braten, sondern richtiggehend „knuspern“.

Achtung: Wenn das Öl nicht heiß genug ist, saugen sich die Reibekuchen nur mit Fett voll und werden labberig. Wenn es zu heiß ist, verbrennen sie außen, bevor sie innen gar sind. Ein guter Test ist, ein kleines Stückchen Teig hineinfallen zu lassen: Wenn es sofort zischt und Bläschen bildet, ist das Fett perfekt temperiert.

Optional kannst du auch einen Holzspieß in das heiße Fett halten; steigen sofort kleine Bläschen auf, ist die Hitze optimal. Dies ist der Moment, in dem die Magie beginnt und du die ersten verlockenden Aromen wahrnehmen wirst, die sich in deiner Küche ausbreiten.

Schritt 4: Die Formung – Kleine Meisterwerke entstehen

Nun ist es an der Zeit, die kleinen goldbraunen Wunderwerke zu gestalten. Nimm einen Esslöffel oder eine kleine Schöpfkelle und forme damit Portionen des Kartoffelteigs. Gib diese Portionen vorsichtig in die heiße Pfanne. Wichtig ist, dass du die Laibe nicht zu dick machst, denn sonst werden sie innen nicht richtig gar.

Drücke die Kartoffelmasse mit der Rückseite des Löffels vorsichtig flach, sodass sie eine schöne, runde Pfannkuchenform annehmen. Achte darauf, dass die Reibekuchen nicht zu eng nebeneinander liegen. Sie brauchen Platz, um sich gleichmäßig zu braten und ihre wunderbare Knusprigkeit zu entwickeln. Weniger ist hier manchmal mehr, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten.

Der entscheidende Moment: Beobachte, wie die Ränder der Reibekuchen langsam goldbraun werden und sich das Garen im Inneren ankündigt. Dies ist ein visueller Indikator dafür, wann es Zeit ist, sie zu wenden. Die Gerüche in deiner Küche werden jetzt sicher noch intensiver und verlockender.

Schritt 5: Das Wenden und Garen – Geduld zahlt sich aus

Kaum sind die Reibekuchen von unten goldbraun, ist es Zeit für den großen Auftritt auf der anderen Seite. Wende sie behutsam mit einem Pfannenwender. Sie sollten jetzt eine wunderschöne, goldene Kruste haben und sich fest anfühlen. Die andere Seite wird nun ebenfalls für etwa 3-5 Minuten gebraten, bis sie die gleiche appetitliche Farbe und Knusprigkeit aufweist.

Während die Reibekuchen braten, entfaltet sich der Duft von gerösteten Kartoffeln und Zwiebeln endgültig in deiner Küche. Es ist ein Geruch, der Appetit macht und an die unbeschwerte Zeit der Kindheit erinnert. Diese Phase ist entscheidend für die perfekte Textur: außen knusprig, innen zart.

Was ich dabei gelernt habe: Nicht hetzen! Das langsame Braten bei guter Hitze sorgt dafür, dass die Reibekuchen innen gar werden, ohne außen zu verbrennen. Wenn du mehrere Reibekuchen gleichzeitig brätst, sorge dafür, dass die Hitze konstant bleibt. Bei Bedarf die Temperatur etwas reduzieren.

Schritt 6: Das Abtropfen und Servieren – Der Höhepunkt des Genusses

Sobald deine Reibekuchen von beiden Seiten perfekt goldbraun und knusprig sind, ist es an der Zeit, sie aus der Pfanne zu heben und überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. Lege die fertigen Kartoffelpuffer auf ein Blatt Küchenpapier. Dieses saugt das restliche Öl auf und sorgt für die ultimative Knusprigkeit, die wir uns so sehr wünschen.

Das ist der Moment, auf den alle gewartet haben! Die Reibekuchen sind nun bereit, in ihrer vollen Pracht genossen zu werden. Serviere sie sofort, heiß und frisch aus der Pfanne. Ihre goldene Farbe und der unwiderstehliche Duft sind eine Einladung, die niemand widerstehen kann.

Ein wahrer Genuss: Egal ob pur, mit einer Kelle Apfelmus, einem Klecks süßer Erdbeermarmelade oder vielleicht sogar mit herzhaftem Kräuterquark – diese Reibekuchen sind ein Fest für die Sinne. Sie sind das perfekte Gericht für ein gemütliches Frühstück, einen leichten Mittagssnack oder als wunderbare Beilage zu deftigen Gerichten. Ihre Vielseitigkeit ist ein weiterer Grund, warum sie so beliebt sind.

Entdecke die Vielfalt und genieße jeden einzelnen Biss dieser köstlichen, hausgemachten Reibekuchen. Du wirst sehen, wie glücklich sie alle am Tisch machen. Wenn du Lust auf etwas Süßes hast, probiere doch auch mal meine wunderbaren Funfetti-Cookies!

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu viel Wasser in den Kartoffeln

Wenn du die Flüssigkeit nicht gründlich genug aus den geriebenen Kartoffeln drückst, werden deine Reibekuchen matschig und nehmen das Fett nur auf, anstatt knusprig zu werden. Das ist einer der häufigsten Fehler überhaupt. Du brauchst eine trockene Masse für die richtige Konsistenz.

Fehler 2: Die falsche Reibegröße

Für klassische Reibekuchen ist eine feine Reibe entscheidend. Grob geriebene Kartoffeln ergeben eher Rösti-ähnliche Puffer, die anders schmecken und eine andere Textur haben. Die feine Reibung ist der Schlüssel zur zarten Konsistenz im Inneren.

Fehler 3: Zu lange Wartezeit vor dem Braten

Kartoffelteig sollte nicht lange herumstehen. Je länger er liegt, desto mehr oxidiert er und wird grau oder sogar braun, was nicht nur unschön aussieht, sondern auch den Geschmack beeinträchtigen kann. Bereite den Teig wirklich direkt vor dem Braten zu.

Fehler 4: Falsche Öltemperatur

Das Öl ist entweder zu heiß (dann verbrennen die Reibekuchen außen, sind aber innen roh) oder zu kalt (dann saugen sie sich mit Fett voll und werden labberig). Finde die goldene Mitte, indem du den berühmten Holzstäbchentest machst.

Variationen für jeden Geschmack

Veganer Genuss: Ersetze die Eier einfach durch eine Mischung aus Leinsamen und Wasser oder einer anderen Ei-Alternative, die du zu Hause hast. Achte darauf, eventuell eine Prise mehr Mehl zu verwenden, um die Bindung zu gewährleisten. Das Ergebnis ist ein veganer Reibekuchen, der genauso köstlich und knusprig ist.

Herzhafte Variante mit Kräutern: Verleihe deinen Reibekuchen eine frische Note, indem du fein gehackte Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Dill direkt in den Teig mischst. Ein Hauch von Knoblauchpulver oder eine Prise Muskat kann das herzhafte Aroma noch weiter vertiefen. Perfekt als Beilage zu Fisch oder Fleischgerichten.

Festlich mit Apfelstückchen: Für einen besonderen Touch kannst du zusätzlich einige sehr fein gewürfelte Äpfel in den Teig geben. Das sorgt für eine zusätzliche Fruchtigkeit und eine interessante Textur im fertigen Reibekuchen. Diese Variante passt wunderbar zu einer süßen Soße oder einfach pur genossen.

Profi-Tipps für Omas Reibekuchen Rezept

Die Kunst der perfekten Reibekuchen liegt in den kleinen Details. Denke daran, dass die Qualität der Kartoffeln entscheidend ist – stärkehaltige Sorten sind hier die beste Wahl.

Wenn du es besonders knusprig magst, kannst du versuchen, einen Teil des geriebenen Teigs kurz in ein sauberes Tuch zu wickeln und nochmals kräftig auszudrücken, um wirklich jedes Quäntchen Feuchtigkeit zu entziehen. Das macht einen Unterschied beim Ausbacken.

Für eine extra Portion Geschmack, richte die fertigen Reibekuchen nicht nur mit Apfelmus an, sondern gib einen Klecks hausgemachten Beerentart dazu. Das Zusammenspiel von süß-säuerlich und salzig-knusprig ist unschlagbar.

Wenn du größere Mengen zubereitest, nutze eine zweite Pfanne. So kannst du die Reibekuchen schneller ausbacken, ohne dass der Teig zu lange liegt. Das ist besonders praktisch, wenn du Gäste hast und alle gleichzeitig die frischen Puffer genießen sollen.

Ein kleiner Geheimtipp für die Farbe: Ein Spritzer Zitronensaft im Kartoffelteig kann helfen, die Oxidation zu verlangsamen und die hellgelbe Farbe länger zu erhalten, ohne den Geschmack zu beeinflussen.

Servier-Ideen für Omas Reibekuchen Rezept

Anrichten & Dekoration

Stelle dir vor, wie die goldbraunen Reibekuchen auf einem rustikalen Holzbrett oder einem weißen Porzellanteller angerichtet sind. Ein Klecks Apfelmus, leuchtend wie Bernstein, bildet die klassische Krönung. Alternativ kann ein Tupfer sahniger Kartoffel- oder süßer Kürbis-Suppe daneben platziert werden. Mit ein paar frischen Minzblättern oder glatter Petersilie garniert, wirken sie besonders einladend.

Passende Beilagen

Diese Reibekuchen sind wahre Alleskönner. Traditionell passen sie hervorragend zu säuerlichem Apfelmus oder einem hausgemachten Obstkompott, das die leichte Süße der Kartoffeln unterstreicht. Doch auch herzhafte Varianten sind fantastisch – denk an einen würzigen Kräuterquark, ein frisches Dip mit Joghurt und Dill, oder sogar eine cremige Pilzrahmsoße. Sie machen sich auch hervorragend als Brot-Ersatz zu Gulasch oder Eintöpfen. Füge hier einen Link zu einem passenden Rezept ein, wie etwa unserem Pfannkuchen-Rezept, um die Vielfalt zu zeigen.

Für besondere Anlässe

Omas Reibekuchen sind nicht nur für den Sonntagsbrunch. Sie sind eine wunderbare Ergänzung für jedes Familienfest, besonders wenn Kinder dabei sind. Auch auf einem Buffets stellen sie einen rustikalen, aber beliebten Akzent dar. Stell dir vor, wie sie auf einem Weihnachtsfest mit Glühwein duften, oder wie sie bei einem gemütlichen Herbstfest für Wärme sorgen. Mit einem Hauch von Räucherlachs und Dill sind sie sogar ein stilvoller Auftakt zu einem festlicheren Menü, ähnlich wie eine feine Hummerbisque zu einem besonderen Anlass.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Solltest du wider Erwarten doch noch Reibekuchen übrig haben, lass sie vollständig abkühlen. Lege sie dann nebeneinander auf einen Teller und decke sie mit Frischhaltefolie oder einem Bienenwachstuch ab. So verhinderst du, dass sie mit der Luft in Berührung kommen und austrocknen. Im Kühlschrank halten sie sich so gut verpackt für etwa 2-3 Tage.

Einfrieren

Ja, du kannst die fertigen Reibekuchen bedenkenlos einfrieren! Lasse sie komplett abkühlen und achte darauf, dass sie nicht zu fettig sind. Lege sie einzeln auf ein Brett oder einen Teller, so dass sie sich nicht berühren, und friere sie für ca. 2 Stunden vor. Danach kannst du sie problemlos in einem gefriergeeigneten Beutel oder einer Dose stapeln. So bleiben sie monatelang haltbar und sind praktisch für den schnellen Genuss.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Aufwärmen ist entscheidend für die Knusprigkeit. Vermeide die Mikrowelle, da die Reibekuchen dort weich werden. Am besten geeignet ist eine Pfanne. Gib etwas Öl oder Butterschmalz hinein und erhitze die Reibekuchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten, bis sie wieder schön knusprig sind. So schmecken sie fast wie frisch gemacht.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Reibekuchenteig im Voraus zubereiten und aufbewahren?

    Ja, das ist möglich, aber mit Einschränkungen. Du kannst den Teig luftdicht verpackt im Kühlschrank lagern. Idealerweise verwendest du ihn innerhalb weniger Stunden. Wenn der Teig jedoch zu lange steht, oxidieren die Kartoffeln, und die Masse kann grau oder braun werden. Dies ist ein natürlicher Prozess. Um das zu minimieren, kannst du die Kartoffeln sofort nach dem Reiben mit den anderen Zutaten vermischen und schnell verarbeiten. Bei längerer Lagerung kann der Teig auch etwas wässriger werden; in diesem Fall einfach noch etwas mehr Mehl unterkneten.

  2. Warum werden meine Reibekuchen nicht knusprig, sondern bleiben weich?

    Das liegt oft an zu viel Feuchtigkeit im Teig. Wenn du die Kartoffeln nicht gründlich genug ausgedrückt hast, bleibt zu viel Wasser zurück, das beim Braten nicht verdunsten kann und die Reibekuchen eher dämpft als röstet. Auch eine zu niedrige Öl-Temperatur spielt eine Rolle – das Fett muss richtig heiß sein, damit die Oberflächenstruktur sofort knusprig wird. Achte darauf, die Reibekuchen nicht zu dick zu formen und ihnen genug Platz in der Pfanne zu geben, damit die Hitze gut zirkulieren kann.

  3. Kann ich Reibekuchen statt in der Pfanne auch im Backofen zubereiten?

    Grundsätzlich ist das Braten in der Pfanne oder Fritteuse die klassische und authentischste Methode für richtig knusprige Reibekuchen. Im Backofen ist es schwieriger, die gewünschte durchgehende Knusprigkeit zu erzielen. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, verteile die Reibekuchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backe sie bei hoher Temperatur (um 200°C Ober-/Unterhitze). Du müsstest sie eventuell einmal wenden. Erwarte aber nicht ganz dasselbe Resultat wie beim Ausbacken in heißem Fett. Eventuell kann ein Schwung Öl über die geformten Reibekuchen vor dem Backen helfen. Für das ultimative Erlebnis empfehle ich weiterhin die Pfanne.

Du hast nun alles, was du wissen musst, um Omas Reibekuchen zu perfektionieren. Wenn du dieses Rezept ausprobiert hast, teile deine Erfahrungen gerne mit uns! Deine Meinung ist uns wichtig. Wenn du weitere kulinarische Entdeckungen machen möchtest, schau dir unsere Sammlung von inspirierenden Rezepten an, wie zum Beispiel unser Zitronen-Hähnchen oder unseren unwiderstehlichen Käsekuchen mit Schichtkäse.

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Omas Reibekuchen Rezept

Omas Reibekuchen Rezept

Reibekuchen oder Kartoffelpuffer sind nicht nur ein beliebtes Gericht zu Hause, sondern auch ein beliebtes Street Food bei lokalen Volksfesten und Feiertagsveranstaltungen wie Fasching, Karneval und Weihnachtsmärkten. Omas Reibekuchen Rezept hingegen schmeckt immer und sind im Handumdrehen selbst gemacht.

4.8 from 723 reviews
Prep Time 20 Min
Cook Time 25 Min
Total Time 45 Min
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 2,5 kg stärkehaltige Kartoffeln, geschält und sehr fein gerieben (nicht gekocht)
  • 2 kleine Zwiebeln, sehr fein gerieben
  • 2 große Eier
  • 150g Mehl (oder mehr, falls erforderlich)
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • etwas Pfeffer
  • ein paar Spritzer Maggi
  • neutral schmeckendes Öl zum Braten
  • Kochen
  1. 1Wringe die Flüssigkeit in den geriebenen Kartoffeln gründlich aus, indem Sie sie in ein Sieb gibst und mit den Händen zusammendrückst oder indem du sie in ein sauberes Geschirrtuch legst und die Flüssigkeit auswringst.
  2. 2Gebe die abgetropften geriebenen Kartoffeln mit den geriebenen Zwiebeln, Eiern, Mehl und Salz in eine mittelgroße Schüssel und verarbeiten sie mit den Händen zu einer klebrigen Mischung. Füge bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzu. Lasse die Mischung nicht lange stehen, bevor du sie verwendendest.
  3. 3Großzügig Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen und eine Kelle der Mischung in die heiße Pfanne geben und mit der Rückseite eines Löffels zu Pfannkuchen flachdrücken.
  4. 4Auf beiden Seiten 3–5 Minuten braten, bis die Reibekuchen golden sind. Lege sie kurz auf Papiertücher zum Abtropfen.
  5. 5Sofort heiß mit Apfelmus, Obstkompott oder Rübenkraut servieren.
Reibekuchen können süß oder herzhaft serviert werden. Am häufigsten werden sie mit Apfelmus oder anderem Obstkompott serviert oder auch mit Rübenkraut übergossen, aber auch herzhaft mit einer Joghurt-Kräuter-Sauce oder mit Lachs als Teil einer Mahlzeit serviert. Passt auch gut zu Suppen oder als Brot Ersatz.
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