Bayrischer Wurstsalat mit Radieschen & Rettich | Original Rezept

Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee hängt noch in der Luft, während draußen die ersten Sonnenstrahlen den taufeuchten Garten streicheln. Es ist einer dieser perfekten Sonntage, an denen keine Hektik aufkommt. Ein Tag, der nach Geborgenheit riecht und der nach dem einfachen Glück schmeckt, das nur eine gut gemachte bayerische Spezialität vermitteln kann. Der Gedanke an den herzhaften Biss der Lyoner, die frische Schärfe von Rettich und Radieschen, die leicht pikante Säure der Gewürzgurken – all das weckt in mir eine tiefe Sehnsucht nach bodenständigem Genuss.

Es sind diese Momente, in denen ein Gericht mehr ist als nur Essen: Es ist eine Brücke in die Vergangenheit, eine Erinnerung an die unbeschwerte Zeit bei Oma, die selbst die einfachsten Dinge mit so viel Liebe zubereitete, dass sie unvergesslich wurden. Und genau dieser Geist, diese Wärme und dieser unverfälschte Geschmack, möchte ich Ihnen heute mit diesem bayerischen Wurstsalat näherbringen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Fest für die Sinne: Stell dir vor, wie die knackigen Radieschen und der leicht scharfe Rettich auf der Zunge zergehen, während die herzhafte Lyoner für eine angenehme Sättigung sorgt. Ein Zusammenspiel, das auf mehr als nur den Gaumen wirkt.
  • So einfach und doch so besonders: Obwohl die Zubereitung Kinderleicht ist, versprüht dieser Salat den authentischen Charme einer bayerischen Brotzeit. Perfekt für spontane Gäste oder wenn der Hunger nach etwas Herzhaftem ruft.
  • Frische trifft Herzhaftigkeit: Die Kombination aus deftiger Wurst und knackigem, leicht säuerlichem Gemüse ist ein geschmackliches Meisterwerk. Sie ist erfrischend genug für einen warmen Tag, aber auch deftig genug für kältere Abende.
  • Ein Hauch von Heimat: Egal ob du aus Bayern kommst oder nicht, dieses Gericht vermittelt ein Gefühl von Gemütlichkeit und Tradition. Es ist ein Stück bayerische Lebensart, das auf deinem Teller landet.
  • Flexibel und anpassbar: Während das Grundrezept schon genial ist, lädt es dich ein, mit Kleinigkeiten zu spielen und deinen ganz persönlichen Wurstsalat zu kreieren, der perfekt zu deinen Vorlieben passt.

Das brauchst du

Bei diesem Klassiker kommt es auf die Qualität der einzelnen Komponenten an, denn jedes Element spielt eine entscheidende Rolle für das Gesamtbild. Die Lyoner sollte eine gute Konsistenz haben, nicht zu trocken und nicht zu fettig sein, damit sie im Salat ihre beste Figur macht. Die knackigen Gemüsesorten bringen die nötige Frische und den Biss, der diesen Salat so belebend macht. Die wenigen Zutaten des Dressings rundem das Ganze ab, ohne die Hauptdarsteller zu überdecken. Denk daran, dass das Geheimnis oft in der Einfachheit liegt und die perfekte Balance das A und O ist.

  • Lyoner Wurst: Das Herzstück des Salats, eine herzhafte Brühwurst, die für ihren mild-würzigen Geschmack bekannt ist und durch ihre gute Textur besticht.
  • Rettich und Radieschen: Sie sorgen für die unerlässliche Frische und eine angenehme, leicht scharfe Note, die den Gaumen belebt.
  • Gewürzgurken: Ihre pikante Säure und der leichte Anbiss verleihen dem Salat Tiefe und machen ihn unwiderstehlich.
  • Rote Zwiebeln: Verleihen dem Salat eine dezente Schärfe und eine wunderbare Farbe, die das Auge erfreut.
  • Schnittlauch und Petersilie: Frische Kräuter, die dem Gericht eine aromatische Frische und eine zusätzliche Geschmacksebene hinzufügen.
  • Essig und Öl: Die Basis einer klassischen Vinaigrette, die die Aromen aller Komponenten verbindet und das Gericht abrundet.
  • Senf (süß und scharf): Bringt Würze und eine leicht süßliche Note, die den bayerischen Charakter unterstreicht und den Salat geschmacklich komplexer macht.
  • Kümmel: Eine oft unterschätzte Zutat, die geröstet ihr volles Aroma entfaltet und eine feine, erdige Note beisteuert.

Die genauen Mengenangaben und eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du wie immer in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der bayerische Wurstsalat ist mehr als nur ein Gericht; er ist ein kulinarisches Symbol für Gemütlichkeit und herzhafte Gastfreundschaft im Freistaat. Seine Wurzeln reichen tief in die Tradition der bayerischen Brotzeit, jenes gesellige Beisammensein mit deftigen Speisen und einem kühlen Bier. Ursprünglich als einfache Mahlzeit für Arbeiter und Bauern gedacht, die eine nahrhafte und schnell zuzubereitende Stärkung brauchten, hat sich der Wurstsalat zu einem echten Klassiker entwickelt.

Seine Wandlungsfähigkeit ist bemerkenswert. Während die ursprüngliche Form oft aus Lyoner und einer einfachen Essig-Öl-Marinade bestand, haben regionale und persönliche Vorlieben über die Jahre hinweg Variationen hervorgebracht. Manchmal gesellen sich noch Käsestreifen hinzu, was ihn zum beliebten Wurst-Käse-Salat macht, eine köstliche Weiterentwicklung. Die Zugabe von scharfem Rettich und frischen Radieschen, wie in diesem Rezept, ist eine modernere, auf Frische abzielende Interpretation.

Was diesen Salat jedoch zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, einfache, aber hochwertige Zutaten zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Er verkörpert die bayerische Philosophie: Gutes Essen muss nicht kompliziert sein, es muss von Herzen kommen und Freude bereiten. Die Kunst liegt darin, die besten Zutaten zu wählen und sie mit Sorgfalt zu behandeln. Die Verwendung von frischen Kräutern und einer gut ausbalancierten Vinaigrette ist dabei entscheidend. Wenn du mehr über die Kunst der Vinaigrette erfahren möchtest, lohnt sich ein Blick auf die Grundlagen der Zubereitung auf Wikipedia.

Besonders die Lyoner, das Herzstück dieses Gerichts, hat eine lange Tradition. Ihre Fähigkeit, sowohl pur als auch in Salaten eine gute Figur zu machen, erklärt ihre Beliebtheit über Generationen hinweg.

So bereitest du Bayrischer Wurstsalat zu

Schritt 1: Die Bühne bereiten – Die Aromen entfachen

Alles beginnt mit einem kleinen Handgriff, der eine große Wirkung erzielt: dem Anrösten des Kümmels. Nimm eine kleine, trockene Pfanne und gib den Teelöffel Kümmel hinein. Erwärme sie bei mittlerer Hitze, bis der Kümmel anfängt, seinen würzigen Duft zu verströmen. Achte darauf, dass er nicht verbrennt, denn dann entwickelt er eine bittere Note. Dieses leichte Toasten intensiviert das Aroma des Kümmels und macht ihn milder, sodass er sich wunderbar in die Vinaigrette integriert und dem Salat eine subtile, erdige Tiefe verleiht, die ihn von anderen Wurstsalaten unterscheidet.

Ein kleiner Trick: Wenn du den Kümmel sanft anröstest, löst sich sein ätherisches Öl, und sein Geschmack wird komplexer und angenehmer. Dieses kleine Detail macht den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Wurstsalat aus.

Schritt 2: Das Fundament gießen – Die Vinaigrette kreieren

Nun widmen wir uns dem Dressing, dem Klebstoff, der alle Aromen zusammenbringt. In einer mittelgroßen Schüssel gibst du das Sonnenblumenöl, den Rotweinessig, den Gurkensud, den scharfen und den süßen Senf. Mit einem Schneebesen verrührst du alles kräftig, bis eine leicht emulgierte Flüssigkeit entsteht. Der Gurkensud ist hier eine kleine Geheimzutat, die eine angenehme Säure und eine leichte Süße mitbringt, die perfekt zur Schärfe des Essigs und des Senfes passt. Das Verhältnis von Essig zu Öl ist entscheidend für die Balance; hier sorgt die Kombination mit dem Gurkensud für eine milde, aber dennoch geschmacksintensive Marinade.

Der Clou: Die Süße des Senfs ist typisch bayerisch und bildet einen tollen Kontrast zum scharfen Senf und dem Essig. Experimentiere hier gerne mit dem Verhältnis, um deinen perfekten Geschmack zu finden.

Schritt 3: Die Hauptdarstellerin vorbereiten – Die Lyoner küssen

Jetzt ist die Lyoner an der Reihe. Nimm die dünnen Scheiben oder Streifen der Wurst und gib sie in eine große Schüssel. Gieße die vorbereitete Vinaigrette über die Wurst und mische sie vorsichtig unter. Füge nun die angerösteten Kümmelsamen hinzu und lass alles für mindestens 10 Minuten gut durchziehen. Diese kurze Ziehzeit erlaubt es der Wurst, die Aromen der Vinaigrette aufzunehmen und macht sie zarter und geschmacksintensiver. Es ist erstaunlich, wie sehr sich die Textur und der Geschmack der Wurst durch diesen Prozess verändern.

Achtung: Schwenke die Wurst vorsichtig, damit die Scheiben nicht zerbrechen. Ziel ist es, dass jede einzelne Scheibe von der würzigen Marinade umschmeichelt wird.

Schritt 4: Die Frische-Offensive – Gemüse und Kräuter hinzufügen

Die Bühne ist bereitet, die Hauptdarstellerin ist mariniert – nun kommen die frischen Akteure ins Spiel. Gib die fein gehobelten roten Zwiebeln, die zarten Scheiben vom Rettich und den Radieschen sowie die in feine Würfel geschnittenen Gewürzgurken zu den marinierten Würsten. Füge außerdem die frisch gehackte glatte Petersilie und die in feine Ringe geschnittenen Schnittlauchhalme hinzu. Vermenge alles ganz behutsam mit der Wurst und der Vinaigrette. Die unterschiedlichen Texturen des Gemüses sorgen für einen spannenden Biss.

Der entscheidende Moment: Achte darauf, das Gemüse und die Kräuter erst kurz vor dem Servieren unterzuheben, damit sie ihre knackige Textur behalten und nicht matschig werden. Die frischen Kräuter sind hier das i-Tüpfelchen, das dem Salat Lebendigkeit verleiht.

Schritt 5: Das Finale – Abschmecken und Genießen

Nun kommt der Moment der Wahrheit. Schmecke den Wurstsalat mit Salz, Zucker und schwarzem Pfeffer ab. Oft reichen schon kleine Anpassungen, um die Aromen perfekt zu harmonisieren. Achte auf eine gute Balance zwischen der Säure der Vinaigrette und der Würze der Wurst. Manche mögen es puristischer, andere bevorzugen eine Prise Zucker, um die Schärfe des Rettichs abzufedern. Dieses abschließende Abschmecken ist ein persönlicher Akt der Perfektionierung, der zeigt, dass Kochen auch ein Gefühl ist.

Expertentipp: Wenn du es eine Nummer schärfer magst, gib noch eine Messerspitze Cayennepfeffer hinzu. Aber sei vorsichtig, der Rettich bringt bereits eine gewisse Schärfe mit.

Schritt 6: Die Ruhephase – Die Aromen vereinen sich

Obwohl der Salat jetzt schon köstlich schmeckt, entfaltet er sein volles Potenzial erst, wenn er einige Zeit im Kühlschrank ziehen kann. Mindestens 30 Minuten, besser noch ein bis zwei Stunden, sind ideal. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen von Wurst, Gemüse und Vinaigrette zu einem harmonischen Ganzen. Das Öl und der Essig dringen besser in die Zutaten ein, und die Schärfe des Rettichs wird etwas milder, während die Süße des Senfs in den Vordergrund tritt. Geduld ist hier eine Tugend, die sich auszahlt.

Geduld zahlt sich aus: Dieser Schritt ist essenziell für den authentischen Geschmack. Wenn es doch schnell gehen muss, kannst du einige der Zutaten, wie die Zwiebeln, nur kurz marinieren lassen, aber am besten ist es, dem Salat etwas Zeit zu gönnen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Falsches Öl für die Vinaigrette

Viele greifen reflexartig zu Olivenöl, doch hier ist Vorsicht geboten. Ein starkes, natives Olivenöl kann den feinen Geschmack der Lyoner und des Gemüses überdecken. Wähle stattdessen ein geschmacksneutrales Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Dieses lässt die anderen Aromen glänzen, anstatt mit ihnen zu konkurrieren.

Fehler 2: Zu früh garnieren

Die frischen Kräuter und das zarte Gemüse sollten ihren Auftritt erst kurz vor dem Servieren haben. Wenn du sie zu lange im Dressing ziehen lässt, verlieren sie ihre knackige Konsistenz und ihre leuchtende Farbe. Das Ergebnis ist ein optisch und geschmacklich weniger ansprechender Salat. Hebe sie daher immer erst im letzten Moment unter.

Fehler 3: Die Ziehzeit unterschätzen

Ein bayerischer Wurstsalat schmeckt frisch gemacht, aber er wird erst richtig gut, wenn er Zeit hatte, die Aromen aufzunehmen. Oft wird dieser Schritt übersprungen, weil der Hunger zu groß ist. Doch gerade diese Ruhephase im Kühlschrank macht den Unterschied: Die Zutaten verbinden sich, die Aromen vertiefen sich, und der Salat wird runder und harmonischer.

Fehler 4: Die falschen Zusatzstoffe

Weniger ist oft mehr. Während Variationen reizvoll sind, sollte die Basis stimmen. Zu viele verschiedene Wurstsorten oder übermäßige Mengen an Mayo (was eher einem deutschen Fleischsalat entspricht) können den authentischen bayerischen Charakter verwässern. Konzentriere dich auf die klassischen Komponenten für den puren Genuss.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Variante: Ersetze die Lyoner durch eine hochwertige vegane Wurst auf Erbsen- oder Sojabasis, die eine ähnliche Konsistenz aufweist. Das Dressing bleibt im Kern gleich, achte hier bei der Senf-Auswahl auf vegane Varianten. Anstelle von Gurkensud kannst du auch einen Schuss pflanzliche Gemüsebrühe verwenden. Der Rettich, die Radieschen und die Kräuter sorgen weiterhin für Frische und Würze.

Die low-carb-Variante: Hier liegt der Fokus auf dem Weglassen von zuckerhaltigen Senfsorten und ggf. dem Reduzieren des Gurkensuds. Streiche die roten Zwiebeln, falls du deine Kohlenhydratzufuhr strikt begrenzen möchtest, und setze stattdessen auf zusätzliche Radieschen oder Sellerie für den Crunch. Die Basis aus Wurst und knackigem Gemüse ist von Natur aus kohlenhydratarm.

Die Festtags-Variante: Für besondere Anlässe kannst du die Lyoner mit einer hochwertigen Salami oder einem zarten Schinkenwürfel mischen. Füge fein gewürfelten Emmentaler oder Bergkäse hinzu, um einen feinen Wurst-Käse-Salat zu kreieren. Ein Spritzer Kürbiskernöl über den fertig angemachten Salat verleiht ihm eine edle Note und ein nussiges Aroma, das gut zum Herbst passt. Dekoriere reichlich mit frischen Kräutern, vielleicht sogar mit essbaren Blüten.

Profi-Tipps für Bayrischer Wurstsalat

Die Macht der dünn geschnittenen Wurst: Wenn du eine Aufschnittmaschine hast, nutze sie! Haardünne Scheiben Lyoner saugen die Vinaigrette besser auf und ergeben eine zartere Textur. Alternativ kannst du die Wurst auch von Hand hauchdünn schneiden, das erfordert etwas Übung, zahlt sich aber aus.

Rettich und Radieschen richtig vorbereiten: Schäle den Rettich und schneide ihn hauchdünn. Die Radieschen kannst du je nach Größe halbieren oder vierteln. Wenn du die Schärfe des Rettichs etwas mildern möchtest, kannst du die Scheiben kurz in kaltem Wasser wässern und gut abtropfen lassen.

Kräuter frisch hacken: Verwende immer frisch gehackte Kräuter. Gefrorene oder getrocknete Varianten können den frischen Geschmack des Salats nicht ersetzen. Schnittlauch und Petersilie sind hier die Klassiker, aber auch Dill oder Kerbel können interessante Akzente setzen.

Die perfekte Temperatur: Serviere den Wurstsalat, nachdem er gut durchgezogen ist, am besten leicht gekühlt, aber nicht eiskalt. Die Aromen entfalten sich bei moderaten Temperaturen am besten. Nimm ihn also etwa 15-20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank.

Brot als Geschmacksträger: Die richtige Brotauswahl ist entscheidend. Ein rustikales Bauernbrot, ein Laugengebäck oder ein kräftiges Roggenbrot sind ideal, um die herzhaften Aromen des Salats aufzunehmen und aufzufangen. Selbst ein frisches Brötchen macht sich gut.

Servier-Ideen für Bayrischer Wurstsalat

Anrichten & Dekoration

Der bayerische Wurstsalat lebt von seiner rustikalen Natürlichkeit. Richte ihn in einer ausreichend großen Schüssel an, sodass die einzelnen Komponenten gut sichtbar sind. Garniere den Salat großzügig mit frischem Schnittlauch und Petersilie. Eine kleine Anrichte-Idee für besondere Anlässe wäre, den Salat auf einem Bett aus knackigem Blattsalat zu servieren oder ihn in einzelnen kleinen Gläsern ansprechend zu präsentieren. Einige feine Radieschenscheiben oder ein paar Gewürzgurken-Spalten als Deko runden das Bild ab.

Passende Beilagen

Der Klassiker schlechthin ist natürlich das bayerische Laugengebäck, wie eine Brezel oder ein Laugenweckl. Diese nehmen die würzige Marinade wunderbar auf. Ebenfalls hervorragend passen ein rustikales Bauernbrot mit kräftiger Kruste oder auch ein einfaches Baguette, das die Aromen des Salats gut transportiert. Wenn du es etwas leichter magst, ist ein knackiger grüner Salat eine gute Ergänzung. Für Liebhaber von Kartoffeln sind Rosmarinkartoffeln oder kleine Folienkartoffeln eine köstliche Option, die den herzhaften Charakter des Gerichts unterstreicht.

Für besondere Anlässe

Dieser Wurstsalat ist perfekt für gesellige Runden, Biergärten-Atmosphäre zu Hause oder als Teil einer zünftigen Brotzeitplatte. Er eignet sich wunderbar für einen entspannten Sonntagsbrunch, als herzhafte Vorspeise bei einem Grillfest oder als leichtes, aber sättigendes Abendessen an einem warmen Sommerabend. Auch für ein Picknick ist er ideal, da er gut transportierbar ist und sich gut vorbereiten lässt. Seine unkomplizierte Natur und der beliebte Geschmack machen ihn zu einem verlässlichen Hit bei jeder Art von ungezwungenem Beisammensein.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Der bayerische Wurstsalat lässt sich gut für 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Bewahre ihn in einem luftdichten Behälter auf, um zu verhindern, dass er andere Gerüche annimmt oder austrocknet. Achte darauf, dass der Salat gut gekühlt bleibt und vermeide direkte Sonneneinstrahlung. Wenn du bemerkst, dass die Vinaigrette etwas eingezogen ist, kannst du vor dem erneuten Servieren noch einen kleinen Schuss Essig und Öl unterrühren, um die Frische wieder herzustellen.

Einfrieren

Das Einfrieren von bayerischem Wurstsalat ist eher nicht zu empfehlen. Die Textur von Wurst und insbesondere des Gemüses verändert sich durch das Auftauen stark. Es wird matschig und verliert seine knackige Frische, was den Charakter des Salats grundlegend verändert. Generell ist dieser Salat frisch am besten zu genießen. Wenn du dennoch größere Mengen zubereitest, lagere ihn besser im Kühlschrank und verbrauche ihn innerhalb der empfohlenen Zeit.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du Reste des Wurstsalats aufbewahrt hast, ist ein Aufwärmen im klassischen Sinn nicht notwendig und auch nicht ratsam, da das Gemüse seine Frische verlieren würde. Am besten schmeckt der Salat, wenn er gut gekühlt serviert wird. Sollte er doch etwas zu kalt geworden sein oder die Marinade sich etwas abgesetzt haben, kannst du ihn kurz bei Raumtemperatur stehen lassen, bis er die gewünschte Temperatur erreicht hat. Ein erneutes Erhitzen würde die Textur der Zutaten negativ beeinflussen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Wurst eignet sich am besten für einen authentischen bayerischen Wurstsalat?

    Für einen authentischen bayerischen Wurstsalat ist Lyoner oder Fleischwurst die erste Wahl. Sie hat eine feste, aber dennoch zarte Konsistenz und einen mild-würzigen Geschmack, der die Basis für das Dressing bildet. Achte auf eine gute Qualität, die nicht zu trocken oder zu fettig ist. Wenn du etwas Abwechslung möchtest, kannst du auch eine Cervelatwurst oder eine gute Rohpolnische in dünnen Scheiben verwenden. Wichtig ist, dass die Wurst gut schneidbar ist und nicht zerfällt. Viele bayerische Metzger bieten auch spezielle Wurstsalat-Wurst an, die perfekt für diesen Zweck geeignet ist.

  2. Muss ich wirklich Rettich und Radieschen verwenden, oder kann ich sie weglassen?

    Rettich und Radieschen sind entscheidende Komponenten für den charakteristischen frischen und leicht scharfen Geschmack des bayerischen Wurstsalats. Der Rettich bringt eine angenehme Würze und einen knackigen Biss, während die Radieschen eine leichte, erdige Note und eine schöne Farbe beisteuern. Wenn du sie weglässt, verlierst du einen wichtigen Geschmacksaspekt, der den Salat von anderen Wurstsalaten unterscheidet. Wenn du die Schärfe des Rettichs nicht magst, kannst du ihn sehr dünn hobeln und kurz in Eiswasser wässern, bevor du ihn zum Salat gibst. Das mildert die Schärfe, behält aber den Crunch. Alternativ kannst du für etwas mehr Süße auch dünne Apfelspalten hinzufügen, das wäre dann aber eine kreative Abwandlung.

  3. Kann ich den Wurstsalat schon am Vortag zubereiten und muss ich etwas dabei beachten?

    Ja, das ist sogar sehr empfehlenswert! Der bayerische Wurstsalat schmeckt am besten, wenn er gut durchgezogen ist. Du kannst ihn also durchaus einige Stunden oder sogar am Vortag zubereiten. Achte darauf, die frischen Kräuter und eventuell sehr empfindliche Gemüsesorten wie sehr dünne Zwiebelringe erst kurz vor dem Servieren unterzuheben. So vermeidest du, dass die Kräuter welk werden und die Zwiebelringe matschig. Die Vinaigrette würde über Nacht gut in die Wurst einziehen und den Geschmack intensivieren. Lagere den fertigen Salat gut abgedeckt im Kühlschrank.

Bayrischer Wurstsalat mit Radieschen, Rettich und Gewürzgurken

Bayrischer Wurstsalat mit Radieschen, Rettich und Gewürzgurken

Mein bayrischer Wurstsalat schmeckt toll zum Frühstück oder Abendbrot. Ein einfacher Salat aus Lyoner Fleischwurst, Gewürzgurken, Radieschen und Rettich. Mit einem schnellen Dressing aus Essig, Öl und süßem Senf.

4.8 from 30 reviews
Prep Time 15 Min
Cook Time 10 Min
Total Time 25 Min
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 400 g Lyoner (Fleischwurst)
  • 2 kleine rote Zwiebeln, in feine Ringe gehobelt
  • 100 g Rettich, in feine Scheiben gehobelt
  • 50 g Radieschen, in feine Scheiben gehobelt
  • 80 g Gewürzgurken, in feine Würfel geschnitten
  • 1/2 Bund glatte Petersilie, fein gehackt
  • 1/2 Bund Schnittlauch, in feine Ringe geschnitten
  • 1 TL Kümmel
  • Für die Vinaigrette: 4 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Rotweinessig, 2 EL Gurkensud, 1 TL scharfer Senf, 1 TL süßer Senf
  • Salz, Zucker und schwarzer Pfeffer
  • Kochen
  1. 1Eine kleine Pfanne aufsetzen und den Kümmel ohne Fett anrösten, bis er zu duften anfängt.
  2. 2Die Zutaten für die Vinaigrette in eine Schüssel geben und mit dem Schneebesen verrühren.
  3. 3Die Fleischwurstscheibchen in eine große Schüssel geben und mit der Vinaigrette vermischen. Die angerösteten Kümmelsamen untermischen und 10 Minuten durchziehen lassen.
  4. 4Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und behutsam mit der Wurst vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Der bayerische Wurstsalat schmeckt am besten, wenn er im Kühlschrank durchziehen kann.
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