Paprikasauce ungarischer Art nach Original-Rezept

Die Luft in der Küche war erfüllt vom warmen, leicht süßlichen Duft von Paprika, der sich mit der scharfen Note von Zwiebeln und einem Hauch von Essig mischte. Es war kein gewöhnlicher Duft, sondern einer, der Erinnerungen weckte: an die kleinen, holzgetäfelten Gasthäuser am Balaton-See, wo dieser unwiderstehliche Geschmack auf dem Tisch stand. Diesesxrightarrowgericht ist mehr als nur eine Sauce; es ist eine Reise.

Es riecht nach unbeschwerten Sommerabenden, nach zartem Fleisch, das auf der Zunge zergeht, und nach dem Gefühl, dass alles seine Ordnung hat. Wenn die Zwiebeln in der Pfanne langsam weich werden und eine leicht goldene Farbe annehmen, dann weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist, denn genau dieser Prozess ist der Schlüssel zum tiefen, aromatischen Geschmack.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Duft, der verzaubert: Sobald die Zwiebeln im heißen Olivenöl zu duften beginnen, strömt ein verführerisches Aroma durch die Wohnung, das Appetit macht und Heimweh nach ungarischen Genüssen weckt.
  • Sanfte Schärfe, vollmundiger Geschmack: Die Kombination aus frischer Paprika, Tomatenmark und einem Hauch von Chiliflocken sorgt für eine angenehme Wärme, die niemanden überfordert, aber jedem Gericht Tiefe verleiht.
  • Die Magie der einfachen Zutaten: Mit nur wenigen, leicht erhältlichen Zutaten erschaffst du eine Sauce, die an Komplexität und Geschmack Tupperware-Produkte hinter sich lässt und dich stolz macht.
  • Vom Anfänger zum Meister: Diese Paprikasauce ist ein Beweis dafür, dass man keine Sternekoch-Ausbildung braucht, um ein traditionelles, köstliches Gericht zuzubereiten, das begeistert.
  • Ein Stück Heimat in jeder Gabel: Ob zu Schnitzel, Steak oder einfach pur – diese ungarische Paprikasauce bringt ein Stück Balkan-Flair auf deinen Teller und lässt dich von vergangenen Reisen träumen.

Das brauchst du

Die Qualität der einzelnen Zutaten spielt hier eine entscheidende Rolle, denn kein einzelnes Element soll überdecken, sondern alle sollen harmonisch zusammenwirken. Wenn du hochwertige Paprika und gute gehackte Tomaten verwendest, legst du den Grundstein für ein authentisches Geschmackserlebnis. Die kleinen Details machen oft den großen Unterschied aus und verwandeln eine einfache Sauce in ein kulinarisches Ereignis.

  • Paprika: Am besten eine Mischung aus rot und gelb für Farbe und Süße, die sanft mit den anderen Aromen verschmilzt.
  • Rote Zwiebeln: Sie bringen eine subtile Süße und eine angenehme Würze, die stärker ist als bei gewöhnlichen weißen Zwiebeln.
  • Gewürzgurken: Ihre leicht säuerliche Note verleiht der Sauce eine erfrischende Frische und Tiefe, die man nicht missen möchte.
  • Tomatenmark: Konzentriert und kräftig, bildet es die intensive Basis für den herzhaften Geschmack.
  • Chiliflocken: Hier ist Vorsicht geboten; sie sorgen für eine angenehme Wärme, die sich langsam entfaltet.
  • Zucker: Ein kleiner Löffel balanciert die Säure der Tomaten und des Essigs aus und rundet den Geschmack ab.
  • Weißweinessig: Er löscht die Pfanne ab und bringt eine harmonische Säure, die die Aromen hervorhebt.
  • Gehackte Tomaten: Sie geben der Sauce ihre wunderbare Textur und eine fruchtige Süße, die das Ganze verbindet.
  • Gurkenwasser: Ein kleiner, oft übersehener Trick, der der Sauce eine zusätzliche, unverwechselbare säuerlich-würzige Note gibt.
  • Olivenöl: Zum sanften Andünsten des Gemüses, damit sich die Aromen vollstens entfalten können.
  • Speisestärke: Nur bei Bedarf, um der Sauce die perfekte, leicht sämige Konsistenz zu verleihen, die gut haftet.
  • Salz & Pfeffer: Zum abschließenden Abrunden, um alle Aromen perfekt zu vereinen.

Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der detaillierten Rezeptkarte, damit nichts schiefgehen kann.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Diese Paprikasauce, einst weitläufig unter dem Namen “Zigeunersauce” bekannt, hat ihre Wurzeln tief in der ungarischen und südosteuropäischen Küche. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie einfache Zutaten aus der Region – vor allem die aromatische Paprika – zu einem Gericht zusammengeführt werden, das auf Volksfesten und in gutbürgerlichen Restaurants gleichermaßen gefeiert wird. Die Zubereitung ist ein Bekenntnis zur Einfachheit und zur Kraft guter, unverfälschter Aromen.

Über die Jahre hat sich das Rezept zwar leicht gewandelt und an den Geschmack der Zeit angepasst, aber im Kern ist es dieselbe liebevolle Zubereitung geblieben, die an den Ufern der Donau ihren Anfang nahm. Die Transformation von den einfachen Anfängen zu einer Sauce, die auch heute noch auf vielen Speisekarten zu finden ist, beweist ihre zeitlose Attraktivität.

Was dieses Gericht so beständig macht, ist seine Vielseitigkeit und die Art, wie es fast jedes Fleischgericht aufwertet. Ob zu einem zarten Schnitzel, einem saftigen Steak oder sogar zu gegrilltem Gemüse – die Paprikasauce ungarischer Art fügt eine unverzichtbare Würze und Tiefe hinzu. Sie ist ein kulinarisches Erbe, das generationsübergreifend Freude bereitet und das Gefühl von Behaglichkeit und Genuss vermittelt.

Dieser Klassiker erinnert mich oft an die Ausflüge nach Ungarn in meiner Jugend, wo die Luft oft nach gebratenem Gemüse und Paprika duftete. Die Art, wie die Schärfe und die Süße ausbalanciert waren, war stets beeindruckend und hat mich nachhaltig geprägt. Es ist die Art von Essen, die man liebt, weil sie so ehrlich und bodenständig schmeckt, ohne Schnörkel, dafür aber mit voller Aromen.

So bereitest du Paprikasauce ungarischer Art zu

Schritt 1: Der erste Schnitt – Vorbereitung für den Genuss

Beginne damit, die frische Paprika gründlich unter kaltem Wasser abzuwaschen und anschließend die Kerne und das weiße Innere zu entfernen. Dieser Schritt ist wichtig, da dieser Teil der Paprika bitter schmecken kann. Die Zwiebeln werden von ihrer äußeren Schale befreit, und auch die Gewürzgurken sollten abgetropft werden.

Jetzt kommt der entscheidende Moment der Vorbereitung: Schneide die Paprika, die Zwiebeln und die Gewürzgurken in feine, gleichmäßige Streifen. Achte darauf, dass sie nicht zu dick werden, damit sie später auf der Zunge zergehen und sich gut mit den anderen Komponenten verbinden können. Diese Sorgfalt in der Vorarbeit zahlt sich im Endergebnis enorm aus.

Schritt 2: Die sanfte Verwandlung – Zwiebeln und Gemüse anschwitzen

Erhitze ein gutes Olivenöl in einer weiten Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib nun die vorbereiteten Zwiebelstreifen hinein und dünste sie langsam an, bis sie weich und leicht glasig werden. Das ist kein schnelles Braten, sondern ein sanftes Anschwitzen, das den süßlichen Geschmack der Zwiebeln hervorhebt, ohne sie bitter werden zu lassen.

Wenn die Zwiebeln eine schöne leichte Färbung angenommen haben und du ihren Duft in der Küche wahrnehmen kannst, füge die geschnittene Paprika und die Gewürzgurken hinzu. Rühre alles gut um und lass es einige Minuten mit den Zwiebeln weiterdünsten. Dieses langsame Garen sorgt dafür, dass das Gemüse seine Süße behält und die Aromen sich miteinander verbinden.

Ein ehrlicher Tipp: Nimm dir Zeit für diesen Schritt. Das sanfte Anbraten mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber es ist die Grundlage für die Tiefe und den unverwechselbaren Geschmack deiner Paprikasauce.

Schritt 3: Die Aromen intensivieren – Tomatenmark und Gewürze

Nun ist es Zeit, dem Ganzen mehr Tiefe zu verleihen. Füge das Tomatenmark zu dem angeschwitzten Gemüse hinzu und lass es kurz mitrösten, bis es eine tiefere Farbe annimmt und sich ein leicht nussiger Duft entfaltet. Das Röstetomatenmark intensiviert den Geschmack und verleiht der Sauce eine wunderbare Farbe.

Streue nun die Chiliflocken und den Zucker über das Gemüse und rühre alles gut unter. Die Chiliflocken bringen eine angenehme Schärfe, die du nach Belieben anpassen kannst. Der Zucker balanciert die spätere Säure aus und rundet den Geschmack perfekt ab. Lass diese Mischung kurz mitbraten, damit sich die Aromen entwickeln können.

Achtung: Bei den Chiliflocken ist Vorsicht geboten. Beginne mit einer kleinen Menge und schmecke die Sauce am Ende ab. Du kannst immer noch mehr hinzufügen, aber wegnehmen lässt sich die Schärfe nur schwer.

Schritt 4: Die flüssige Umarmung – Ablöschen und Tomaten zugeben

Nimm die Pfanne kurz vom Herd und lösche das Gemüse vorsichtig mit dem Weißweinessig ab. Der Essig dampft kurz auf und löst die Röststoffe vom Pfannenboden, was den Geschmack weiter verfeinert. Rühre dabei gut um, um alles zu verteilen.

Nun gibst du die gehackten Tomaten aus der Dose hinzu. Rühre alles gut durch, damit sich die Tomaten mit dem Gemüse, dem Tomatenmark und den Gewürzen verbinden. Die gehackten Tomaten bilden die Hauptflüssigkeit der Sauce und sorgen für ihre charakteristische Konsistenz.

Lass diese Mischung kurz aufkochen, damit sich die Aromen weiter entwickeln können. Die Sauce beginnt nun, ihre charakteristische Farbe und ihren verlockenden Duft zu entfalten. Dies ist der Moment, in dem die Vorfreude auf das Endergebnis steigt.

Schritt 5: Die Geheimwaffe – Gurkenwasser und Abbinden

Für den ganz besonderen Kick füge nun das Gurkenwasser hinzu. Das mag ungewöhnlich klingen, aber dieser kleine Schuss Essig aus dem Gurkenglas verleiht der Sauce eine zusätzliche, raffinierte Säure und Tiefe, die sie von anderen Paprikasaucen unterscheidet.

Wenn du eine sämigere Konsistenz wünschst, bereite nun die Speisestärke vor. Gib sie nach und nach in die köchelnde Sauce, während du ständig rührst, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Achte darauf, dass keine Klumpen entstehen. Wenn die Sauce von selbst eine gute Konsistenz hat, kannst du diesen Schritt auch überspringen.

Lass die Sauce nun bei mittlerer Hitze für etwa 15 Minuten sanft köcheln. Diese Köchelzeit ist entscheidend, damit sich alle Aromen voll entfalten und die Sauce richtig eindickt. Regelmäßiges Umrühren verhindert das Anbrennen und sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz.

Der entscheidende Moment: Die Köchelzeit ist ein heiliger Moment in der Zubereitung. Sie erlaubt den Aromen, sich zu vermählen und zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen. Sei geduldig, es lohnt sich.

Schritt 6: Die Vollendung – Abschmecken und Servieren

Zum Schluss kommt der wichtigste Schliff: das Abschmecken. Probiere die Paprikasauce und schmecke sie mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Sei nicht schüchtern, hier kannst du den Geschmack perfekt auf deine Vorlieben abstimmen.

Wenn du merkst, dass die Sauce noch etwas Säure vertragen könnte, gib einen weiteren kleinen Spritzer Essig hinzu. Wenn sie dir zu mild ist, kannst du noch eine Prise Chiliflocken einrühren. Das Ziel ist eine ausgewogene Geschmackskomposition aus süß, sauer und leicht scharf.

Wenn die Sauce die perfekte Konsistenz und den perfekten Geschmack hat, ist sie bereit, serviert zu werden. Sie sollte warm gehalten werden, bis sie ihren Einsatz auf dem Teller findet.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu schnell angebratenes Gemüse – Wenn Zwiebeln und Paprika zu heiß und zu schnell angebraten werden, entwickeln sie nicht die nötige Süße und werden schnell bitter. Lass dir Zeit und brate die Zutaten langsam an, bis sie weich und leicht karamellisiert sind. Das ist die Basis für jede gute Paprikasauce.

Fehler 2: Zu viel oder zu wenig Essig – Der Essig ist für die Balance der Sauce unerlässlich, aber die falsche Menge kann den Geschmack kippen. Beginne mit der angegebenen Menge und füge nur nach und nach mehr hinzu, bis die Säure perfekt zu den anderen Aromen passt und einen erfrischenden Kontrast bildet.

Fehler 3: Ungleichmäßige Schärfe – Chiliflocken können unberechenbar sein. Wenn du zu viele auf einmal hinzufügst, kann die Sauce schnell zu scharf werden. Füge sie schrittweise hinzu und schmecke immer wieder ab. So stellst du sicher, dass die Schärfe angenehm ist und nicht überfordert.

Fehler 4: Falsche Bindung – Wenn du die Sauce mit Stärke bindest und diese nicht gut eingerührt ist, können Klumpen entstehen. Nimm dir Zeit beim Einrühren und lass die Sauce nach dem Binden nochmals kurz köcheln, damit sich die Stärke vollständig auflöst.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Raffinesse: Für eine rein pflanzliche Variante behalte das Grundrezept bei, aber achte darauf, dass alle deine Zutaten vegan sind. Wenn du magst, kannst du am Ende noch einen Schuss pflanzliche Sahne oder Kokosmilch für eine cremigere Textur einrühren. Passt perfekt zu veganen Schnitzel-Alternativen oder gebratenem Tofu.

Herzhaft und Rustikal: Füge dem Grundrezept eine fein gewürfelte, angebratene Speckwürfel hinzu, bevor du die Zwiebeln anschwitzt. Das gibt der Sauce eine zusätzliche, rauchige Tiefe und macht sie zu einem vollmundigen Begleiter für deftige Fleischgerichte oder Kartoffelpüree. Dies ist ein echter Kracher, wenn es etwas mehr sein darf.

Südländische Note: Um der traditionellen Paprikasauce eine mediterrane Wendung zu geben, kannst du zusätzlich fein gehackte Oliven und Kapern einrühren, kurz bevor die Sauce fertig ist. Ein Hauch von getrockneten Kräutern wie Oregano oder Thymian rundet diese Variante perfekt ab.

Profi-Tipps für Paprikasauce ungarischer Art

  • Paprikapulver als Ergänzung: Neben den frischen Paprika kannst du auch einen Teelöffel edelsüßes Paprikapulver mit den Chiliflocken hinzufügen, um die Paprikanoten noch weiter zu verstärken. Achtung: Verwende kein scharfes Paprikapulver, da die Schärfe sonst leicht überhandnehmen kann.
  • Die Süße der Tomaten nutzen: Wenn deine gehackten Tomaten eher säuerlich sind, scheue dich nicht, die Zuckermenge leicht zu erhöhen, um die Balance wiederherzustellen. Alternativ kann auch ein Teelöffel Honig eine wunderbare Süße und Tiefe verleihen.
  • Langsam köcheln lassen ist entscheidend: Je länger die Sauce bei geringer Hitze köchelt, desto besser verbinden sich die Aromen und desto tiefer wird der Geschmack. Im Idealfall lässt du sie mindestens 30 Minuten sanft simmern, wenn du Zeit hast.
  • Die Säure ausbalancieren: Wenn die Sauce am Ende zu dominant nach Essig schmeckt, kannst du das mit einem kleinen Schuss Zitronensaft oder einem weiteren Löffel Zucker ausgleichen. Aber bitte nur tröpfchenweise probieren und hinzufügen.
  • Mehr Textur durch passierte Tomaten: Anstelle von gehackten Tomaten kannst du auch passierte Tomaten verwenden. Sie ergeben eine feinere, homogenere Sauce, die sich besonders gut für Gerichte eignet, bei denen eine glatte Konsistenz gewünscht ist.

Servier-Ideen für Paprikasauce ungarischer Art

Anrichten & Dekoration

Stell dir vor, wie die cremige, tiefrote Paprikasauce über ein goldbraunes Wiener Schnitzel fließt, an den Rändern leicht heruntertropft und dabei die Luft mit ihrem unwiderstehlichen Duft erfüllt. Garniert mit ein paar frischen, fein gehackten Petersilienblättern wirkt das Gericht nicht nur appetitlich, sondern auch einladend und frisch. Die leichte Säure der Sauce bildet dabei einen perfekten Kontrast zur Knusprigkeit des Schnitzels.

Passende Beilagen

Zu dieser herzhaften Sauce passen unzählige Beilagen, die das Geschmackserlebnis abrunden. Klassisch sind natürlich knusprige Pommes Frites oder herzhafte Kartoffelspalten aus dem Ofen oder der Heißluftfritteuse, die die Sauce wunderbar aufsaugen. Auch ein cremiges Stampfkartoffel-Püree oder Reis sind hervorragende Partner, die den reichhaltigen Geschmack der Sauce aufnehmen.

Für Liebhaber von Kohlenhydraten sind hausgemachte Nudeln oder Spätzle eine hervorragende Wahl. Wer es etwas leichter mag, kann auf gut gebackenes Baguette oder Ciabatta setzen, um jeden Tropfen der köstlichen Sauce aufzufangen. Manchmal reicht auch ein einfacher grüner Salat, um die Aromen zu ergänzen und eine frische Komponente hinzuzufügen.

Für Fleischliebhaber ist diese Sauce als Begleiter zu gegrilltem Entrecôte, zarten Kachelfleischspießen oder saftigen Hähnchenspießen ein absolutes Muss. Die rauchigen Aromen vom Grill und die würzige Paprikasauce harmonieren perfekt miteinander und schaffen ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Probier es aus zu: Schnitzel Budapest/Balkan-Art, Kachelfleischspieße vom Rind oder Rosmarinkartoffeln aus der Heißluftfritteuse.

Für besondere Anlässe

Ob ein gemütliches Familienessen an einem Sonntag, eine Grillparty mit Freunden oder ein festliches Abendessen – diese ungarische Paprikasauce ist immer eine willkommene Ergänzung. Sie verleiht jedem Gericht eine besondere Note und zeigt, dass man sich Mühe gegeben hat. Sie ist ein echter Allrounder, der sowohl bei bekannten Gerichten wie dem Schnitzel als auch bei neuen Kreationen eine glänzende Figur macht. Ihre Vielseitigkeit macht sie zum idealen Begleiter für jeden Anlass, von einfach bis festlich.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Haben sich noch Reste von deiner köstlichen Paprikasauce ungarischer Art angesammelt? Kein Problem! Lass sie vollständig auf Raumtemperatur abkühlen. Fülle die Sauce dann in einen luftdichten Behälter, wie zum Beispiel eine Glasdose oder eine verschließbare Kunststoffbox, und bewahre sie im Kühlschrank auf. Dort hält sie sich für etwa 3 bis 4 Tage frisch und behält ihren vollen Geschmack.

Einfrieren

Wenn du größere Mengen zubereitet hast oder einfach einen Vorrat anlegen möchtest, kannst du die Paprikasauce auch problemlos einfrieren. Fülle die abgekühlte Soße in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel, fülle sie aber nicht randvoll, da sich die Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt. Beschrifte die Behälter mit dem Inhalt und dem Datum. So gelagert, ist die Sauce für etwa 2 bis 3 Monate haltbar.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Aufwärmen ist denkbar einfach. Nimm die gewünschte Menge aus dem Gefrierschrank oder Kühlschrank und erwärme sie langsam in einem Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze. Rühre dabei immer wieder um, damit die Sauce gleichmäßig heiß wird und nichts anbrennt. Wenn die Konsistenz zu dick geworden ist, kannst du sie mit einem kleinen Schuss Wasser, Brühe oder Gurkenwasser wieder geschmeidiger machen. Auf keinen Fall in der Mikrowelle aufkochen, da die Konsistenz leiden könnte.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt frischer Paprika auch Paprikapulver verwenden?

    Ja, du kannst für die Paprikasauce ungarischer Art auch Paprikapulver verwenden, aber das Ergebnis wird sich geschmacklich merklich unterscheiden. Frische Paprika bringt eine andere Art von Süße und eine leichte, natürliche Säure mit, die in Kombination mit dem Tomatenmark und den Gewürzen einen komplexeren Geschmack erzeugt. Wenn du Paprikapulver verwendest, greife am besten zu edelsüßem Paprikapulver, um die Paprikanoten zu intensivieren, aber sei vorsichtig mit scharfem Pulver, da es die Schärfe übermäßig dominieren könnte. Es ist ratsam, eine Mischung aus frischer Paprika und einer kleinen Menge gutem Paprikapulver für eine ausgeglichene Tiefe zu verwenden.

  2. Warum ist meine Paprikasauce so flüssig geblieben? Was kann ich tun?

    Wenn deine Paprikasauce nach dem Köcheln noch zu flüssig ist, liegt das oft daran, dass nicht genügend Flüssigkeit verdampft ist oder die Bindung durch Stärke nicht ausreichend war. Du hast mehrere Möglichkeiten, dies zu beheben. Erstens kannst du die Sauce bei leicht erhöhter Hitze und geöffnetem Deckel weiter köcheln lassen, damit mehr Wasser verdunstet. Zweitens kannst du, wie im Rezept beschrieben, etwas Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und die Sauce damit binden. Achte darauf, die angerührte Stärke langsam und unter ständigem Rühren in die köchelnde Sauce zu geben, damit keine Klumpen entstehen. Lass die Sauce danach noch ein paar Minuten köcheln, damit die Stärke ihre volle Bindekraft entwickelt.

  3. Kann ich diese Paprikasauce auch gut auf Vorrat kochen und konservieren?

    Da diese Paprikasauce keine Konservierungsstoffe enthält und nicht sterilisiert wird, ist sie im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar. Wenn du jedoch einen größeren Vorrat anlegen möchtest, gibt es eine Möglichkeit: Fülle die frisch zubereitete und noch heiße Sauce sofort in absolut saubere, sterilisierte Einmachgläser ab. Verschließe die Gläser luftdicht. Kühl und trocken gelagert, können sich die Gläser so für mehrere Monate halten. Achte unbedingt auf eine hygienische Zubereitung und die korrekte Sterilisation der Gläser, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten und jegliche Keimbelastung zu vermeiden. Diese Methode erlaubt es dir, den köstlichen Geschmack auch außerhalb der Saison zu genießen.

Paprikasauce ungarischer Art

Paprikasauce ungarischer Art

Eine feurige Paprikasauce ungarischer Art, früher auch "Zigeunersauce / Zigeunersoße" genannt, wertet jedes Schnitzel oder Steak ordentlich auf und verleiht ihm die richtige Schärfe.

4.8 from 422 reviews
Prep Time 15 Min
Cook Time 25 Min
Total Time 40 Min
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 1 Paprika
  • 1 Paprika
  • 150 g rote Zwiebel
  • 80 g Gewürzgurken
  • 2 EL Tomatenmark
  • ¼ TL Chiliflocken
  • 1 EL Zucker
  • 1 ½ EL Weißweinessig
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 2 EL Gurkenwasser
  • Olivenöl zum Braten
  • Stärke zum Binden
  • Salz & Pfeffer
  • Kochen
  1. 1Zunächst die Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Zwiebeln schälen und die Gewürzgurken abtropfen lassen. Anschließend alles in dünne Streifen schneiden.
  2. 2Danach Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen.
  3. 3Dann Tomatenmark, Chiliflocken und Zucker dazugeben und mit anschwitzen.
  4. 4Alles mit Weißweinessig ablöschen und die gehackten Tomaten aus der Dose dazugeben.
  5. 5Gurkenwasser unterrühren und die Paprikasauce ungarischer Art mit in kaltem Wasser gelöster Stärke abbinden. Das Ganze für ca. 15 Minuten bei mittler Stufe köcheln lassen.
  6. 6Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.
Da wir diese Paprikasoße weder einkochen noch anderweitig konservieren, ist sie frisch nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar. Möchtest du dir allerdings einen Paprikasauce-Vorrat anlegen, dann empfehlen wir dir, die Soße sofort nach dem Zubereiten noch heiß in abgekochte Einmachgläser abzufüllen und luftdicht zu verschließen. Wichtig ist dabei wirklich, die Einmachgläser richtig zu sterilisieren, damit Keime keine Chance haben.
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