Veganes Monte
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Es war einer dieser späten Nachmittage im Herbst, an denen das Licht bereits früh zu schwinden begann und ein leichter, kühler Hauch durch die offene Küchentür wehte. Ich stand am Herd, die Hände leicht angefeuchtet von der Zubereitung des Teigs, und der Duft von Vanille und zarter Süße zog langsam auf. Es war nicht irgendein Duft; es war die Essenz unzähliger Kindheitserinnerungen, verbunden mit dem Versprechen eines kleinen, cremigen Glücks.
Der Anblick der beiden Schichten, die in kleinen Gläsern darauf warteten, im Kühlschrank ihre perfekte Konsistenz zu entwickeln, weckte ein tiefes Gefühl der Nostalgie. Es war mehr als nur eine Süßspeise; es war ein Tor zu einer unbeschwerten Zeit, in der die größten Freuden oft in den einfachsten Dingen lagen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Kindheitsflair auf Knopfdruck: Vergiss komplizierte Anleitungen. Dieses Rezept holt dir den Geschmack deiner süßen Kindheitstage zurück, der so vertraut und tröstlich ist wie eine warme Decke an einem kühlen Abend.
- Zwei Welten, eine Harmonie: Die sanfte Süße der hellen Creme trifft auf die tiefe, leicht herbe Note der Schoko-Haselnuss-Schicht – eine Geschmacksexplosion, die perfekt balanciert ist und Lust auf mehr macht.
- Vegan ohne Kompromisse: Wer sagt, dass veganer Genuss weniger intensiv sein kann? Hier erlebst du eine Cremigkeit und Tiefe, die dich staunen lassen wird, ganz ohne tierische Produkte.
- Schnell zur süßen Belohnung: Nach der Zubereitung ist die Vorfreude der süßeste Teil des Ganzen. Mit einer überschaubaren Zubereitungszeit und anschließender Kühlzeit steht dein himmlisches Dessert im Handumdrehen bereit.
- Ein Lächeln im Glas: Schon das Anrichten in kleinen Portionen macht Freude. Die Kontraste der Farben und die mögliche Dekoration verwandeln jedes Glas in ein kleines Kunstwerk, das zum Teilen einlädt.
Das brauchst du
Die Magie dieses Desserts liegt in seiner Einfachheit und der Qualität der wenigen, aber entscheidenden Zutaten. Wenn du Wert auf gute Produkte legst, wirst du den Unterschied schmecken. Eine hochwertige vegane Sahne bildet die Basis für die Cremigkeit, während ein gutes Haselnussmark und ein kräftiges Kakaopulver die dunkle Seite des Genusses definieren.
- Vegane Sahne zum Aufschlagen: Das Herzstück der Cremigkeit. Achte auf einen hohen Fettgehalt, damit deine Creme schön fest und vollmundig wird.
- Vegane weiße Schokolade: Sie sorgt für die zarte Süße und die helle Farbe der einen Schicht. Wähle eine Sorte, die dir gut schmeckt, denn ihr Aroma ist präsent.
- Haselnussmark: Intensive nussige Aromen sind hier gefordert. Gutes Haselnussmark aus gerösteten Haselnüssen ist der Schlüssel zur authentischen Schoko-Haselnuss-Note.
- Backkakao: Für die tiefgründige Farbe und das kräftige Schokoladenaroma in der dunklen Creme. Ungesüßt, damit du die Süße selbst steuern kannst.
- Zucker oder Agavendicksaft: Zum Süßen der beiden Komponenten. Pass die Menge deinem persönlichen Geschmack an. Agavendicksaft verleiht eine feine, fruchtige Note.
- Speisestärke: Der Bindemittel-Profi, der dafür sorgt, dass die Cremes die perfekte, standfeste Konsistenz bekommen, ähnlich dem Original.
- Wasser: Eine kleine Menge, um die Speisestärke anzurühren und die Cremes sanft abzubinden.
Die genauen Mengenangaben für dieses köstliche Dessert findest du im Rezept weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Wenn wir von Süßigkeiten wie Monte sprechen, denken wir unweigerlich an die goldenen Tage der Kindheit. Diese kleinen Riegel oder Becher, gefüllt mit zwei kontrastierenden Cremes, waren für viele von uns ein Symbol für besondere Momente, eine Belohnung nach der Schule oder ein Highlight am Sonntagskaffee.
Ursprünglich in den 1970er Jahren von Ferrero als eine Art “Zwischenmahlzeit” kreiert, sollte Monte eine neue Art von Genuss für Kinder und Familien bieten. Die Idee, eine helle Milchcreme mit einer dunklen Schoko-Haselnuss-Creme zu kombinieren, war revolutionär und traf den Nerv der Zeit. Es war die perfekte Mischung aus Vertrautem und Aufregendem, etwas, das sowohl Eltern als auch Kinder ansprach.
Auch wenn das Original natürlich nicht vegan war, so hat die Grundidee, zwei verschiedene Cremes kunstvoll zu vereinen, überdauert. Die Faszination für diese Kombination aus zarter Nuss und cremiger Milchschokolade ist ungebrochen. Sie erinnert uns daran, dass einfache Geschmackskombinationen oft die beständigsten sind. Das macht Monte bis heute zu einem Klassiker, der in vielen Herzen einen besonderen Platz einnimmt.
Die Kunst, diese beiden Cremes so aufeinander abzustimmen, dass sie sich ergänzen und nicht überlagern, ist eine kleine Wissenschaft für sich. Es geht um die Textur, die Süße und die Intensität der Aromen. Diese Balance zu finden, ist der Schlüssel, um den Geist des Originals einzufangen und ihn in einer veganen Variante neu zu interpretieren. Mehr über die Geschichte von Schokolade erfährst du übrigens auf Wikipedia.
So bereitest du Veganes Monte selbermachen zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Die Basis für den Erfolg
Bevor der eigentliche Kochzauber beginnt, ist eine gute Vorbereitung Gold wert. Nimm dir einen Moment Zeit, um alle benötigten Utensilien bereitzustellen. Kleine Schälchen, ein Schneebesen, ein Topf – alles sollte griffbereit sein. Denn wenn die Cremes erstmal heiß sind, geht alles ganz schnell. Es ist auch der Moment, um die kleinen Gläser oder Behälter vorzubereiten, in denen dein veganes Monte später serviert und gekühlt wird.
Stelle sicher, dass deine Arbeitsfläche frei ist, damit du dich voll und ganz auf die Zubereitung konzentrieren kannst. Dies ist nicht nur praktisch, sondern hilft auch, den Prozess stressfrei zu gestalten. Denn Kochen soll doch Freude bereiten, oder?
Ein Gedanke dazu: Denk daran, dass die Kinderzeit oft mit einfachen Mitteln verbunden war. Auch heute kannst du mit wenigen, gut ausgewählten Utensilien ein wunderbares Ergebnis erzielen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um die Liebe zum Detail.
Schritt 2: Die helle Creme – Ein Hauch von Vanille und weißem Glück
Jetzt widmen wir uns der hellen Komponente, die so zart und einladend ist. Der erste Schritt ist das sanfte Schmelzen der veganen weißen Schokolade in einem kleinen Topf. Hier ist Geduld gefragt: Auf niedriger Hitze schmelzen lassen, am besten im Wasserbad oder im Topf, aber ohne dass es zu heiß wird. Zu viel Hitze kann die Schokolade gerinnen lassen.
Sobald die weiße Schokolade eine flüssige, glatte Masse bildet, rührst du die vegane Schlagsahne und den Zucker (oder Agavendicksaft) unter. Achte darauf, dass sich alles gut verbindet und eine homogene Mischung entsteht. Lass diese Masse kurz erwärmen, aber koche sie nicht auf.
Der entscheidende Moment: In einem separaten kleinen Gefäß mischst du die Speisestärke mit dem Wasser an, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Diesen Sud gibst du nun unter kräftigem Rühren mit einem Schneebesen zur hellen Schokoladen-Sahne-Mischung. Kurz aufkochen lassen, bis die Masse leicht andickt und eine cremige Konsistenz annimmt. Nimm den Topf sofort vom Herd, wenn die gewünschte Dicke erreicht ist, um ein Anbrennen oder Übertocknen zu vermeiden.
Ein kleiner Küchen-Zaubertrick: Die Speisestärke bindet durch die Hitze. Das schnelle Rühren verhindert Klümpchen und sorgt für eine seidige Textur. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert und die flüssige Mischung zur cremigen Verführung wird.
Schritt 3: Die dunkle Creme – Tiefe und Nussigkeit vereint
Nun ist die dunkle Seite an der Reihe, die für den intensiven Kontrast sorgt. Gib die vegane Sahne für die Schoko-Haselnuss-Creme in einen weiteren Topf. Füge nun den Zucker, das Backkakao und das Haselnussmark hinzu. Rühre alles gut durch, damit sich das Kakaopulver und das Haselnussmark gleichmäßig in der Sahne verteilen. Das Haselnussmark sollte sich sanft auflösen und die Mischung leicht verdicken.
Erhitze diese Mischung langsam und rühre dabei immer wieder um. Achte darauf, dass sie nicht kocht, sondern nur warm wird, damit sich die Aromen entfalten können. Wenn die Mischung duftet und die Zutaten sich verbunden haben, ist der nächste Schritt dran.
Das Geheimnis der Bindung: Ähnlich wie bei der hellen Creme rührst du auch hier Speisestärke mit Wasser glatt an. Gieße diesen Sudo unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in die warme Schoko-Haselnuss-Mischung. Lass die Masse kurz aufkochen, bis sie zu einer dicken, glänzenden Creme wird. Nimm sie dann sofort vom Herd, damit die Konsistenz perfekt wird.
Achtung: Das schnelle Rühren beim Hinzufügen der Speisestärke ist entscheidend. Es verhindert Klümpchen und sorgt für die gewünschte glatte, fast schon seidige Textur der dunklen Creme. Der Geruch, der jetzt in deiner Küche liegt, ist pure Verführung.
Schritt 4: Das Schichten – Kunstwerke in Gläsern
Jetzt kommt der visuell ansprechendste Teil: Das Anrichten der beiden Cremes in deinen vorbereiteten Gläsern. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Möchtest du eine klare Trennung oder sanfte Übergänge? Beides hat seinen Reiz.
Beginne beispielsweise damit, ein Glas zur Hälfte mit der hellen Creme zu füllen. Streiche die Oberfläche glatt. Anschließend gibst du vorsichtig die dunkle Schoko-Haselnuss-Creme darauf. Du kannst diese auch langsam einlaufen lassen, um einen marmorierten Effekt zu erzielen, oder sie deutlich abgrenzen. Achte darauf, dass die Schichten nicht zu hoch werden, damit sie sich gut verteilen lassen und Platz für weitere Schichten bleibt, falls gewünscht.
Der besondere Touch: Wenn du möchtest, kannst du auch abwechselnd kleine Löffel der hellen und dunklen Creme nebeneinander setzen und dann sanft mit einem Zahnstocher oder der Rückseite eines kleinen Löffels durchgehen, um Muster zu erzeugen. Wenn die Gläser gefüllt sind, klopfe sie sanft auf die Arbeitsfläche, um eventuelle Luftblasen zu entfernen und die Oberfläche zu glätten.
Tipp für saubere Ränder: Wenn du besonders saubere Schichten möchtest, kannst du die Ränder der Gläser zwischendurch mit einem Küchentuch abwischen, bevor du die nächste Schicht einfüllst.
Schritt 5: Das Ruhen – Vorfreude ist die schönste Freude
Die Cremes sind nun in ihren Gläsern angerichtet, aber sie sind noch nicht ganz bereit, um gegessen zu werden. Jetzt beginnt die wichtigste Phase: das Kühlen. Stelle die gefüllten Gläser für mindestens 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank. Diese Zeit ist essenziell, damit die Cremes ihre endgültige, feste Konsistenz entwickeln können und die Aromen sich optimal verbinden.
Während des Kühlens geliert die Speisestärke und die Süßspeise wird wunderbar cremig und schnittfest, ohne dabei zu schwer zu sein. Es ist dieser Moment, in dem die Textur von flüssig zu unwiderstehlich cremig wechselt, der das Endergebnis ausmacht. Sei geduldig; das Warten lohnt sich.
Die Wissenschaft hinter der Süße: Kälte verlangsamt die chemischen Prozesse und fixiert die gebundene Struktur. Außerdem verstärkt Kälte oft die Wahrnehmung bestimmter Aromen, während andere sanfter hervortreten. Das Ergebnis ist ein komplexeres Geschmackserlebnis.
Wenn du es besonders eilig hast, kannst du die Gläser auch für etwa 30-45 Minuten in das Gefrierfach stellen. Achte aber darauf, dass die Creme nicht zu hart wird. Die ideale Konsistenz ist cremig und leicht fest, nicht gefroren.
Schritt 6: Der Genuss – Das süße Finale
Endlich ist es soweit! Hole die gekühlten Gläser aus dem Kühlschrank. Deine veganen Monte-Gläser haben nun die perfekte Konsistenz erreicht. Sie sind fest genug, um die Schichten klar voneinander abzugrenzen, aber dennoch wunderbar cremig und zartschmelzend auf der Zunge. Der Duft, der nun freigesetzt wird, ist eine Mischung aus süßer Vanille, zarter weißer Schokolade und der tiefen Intensität von Haselnuss und Kakao.
Du kannst sie nun direkt so genießen. Oder du gibst ihnen noch den letzten Schliff: Ein paar gehackte Haselnüsse, ein wenig geraspelte vegane Schokolade oder ein kleines Minzblatt können das Aussehen und den Geschmack noch verfeinern. Ein Löffel, der sich durch die beiden Schichten gräbt, ist ein kleines kulinarisches Glücksgefühl.
Ein letzter Gedanke: Nimm dir Zeit für diesen Moment. Schmecke die einzelnen Komponenten, die Art, wie sie sich auf der Zunge auflösen. Dieses Dessert ist nicht nur eine Süßigkeit, sondern eine kleine Auszeit vom Alltag.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu heißes Erhitzen der Schokolade
Wenn die weiße Schokolade zu schnell oder zu heiß geschmolzen wird, kann sie leicht gerinnen oder ölig werden. Geduld und niedrige Hitze sind hier entscheidend. Wenn es doch passiert, kann man versuchen, durch ständiges Rühren und eventuell Zugabe von einem Teelöffel warmer veganer Sahne die Emulsion wiederherzustellen.
Fehler 2: Ungleichmäßiges Binden der Speisestärke
Das Einfüllen des Speisestärke-Wasser-Gemisches ohne gründliches und schnelles Rühren führt zu Klümpchen in der Creme. Wenn du bemerkst, dass die Creme klumpig geworden ist, kannst du versuchen, sie durch ein feines Sieb zu streichen, um eine glattere Textur zu erhalten. Dies ist am besten direkt nach dem Kochen möglich.
Fehler 3: Zu schnelle oder zu späte Kühlung
Wenn die Gläser zu schnell ausgekühlt werden (z.B. im Gefrierfach, ohne aufzupassen), kann die Creme gefrieren und ihre Textur verändert sich nachteilig. Umgekehrt, wenn sie zu lange bei Raumtemperatur stehen, bevor sie in den Kühlschrank kommen, kann es sein, dass sie nicht mehr richtig fest wird. Gib ihnen genügend Zeit bei moderater Kälte.
Fehler 4: Mangelnde Intensität der Aromen
Entscheidet man sich für eine sehr milde vegane Sahne oder ein wenig intensives Haselnussmark, kann das Endergebnis etwas blass schmecken. Scheue dich nicht, die Mengen an Kakao und Haselnussmark leicht anzupassen oder auf hochwertige Produkte zu setzen, um den vollen Geschmack zu erzielen.
Variationen für jeden Geschmack
Die Fruchtige Variante: Für einen frischeren Touch könntest du der hellen Creme einen Hauch Zitronenabrieb oder einen Esslöffel Fruchtpüree (wie Himbeer oder Erdbeer) hinzufügen. Die dunkle Schoko-Haselnuss-Creme harmoniert wunderbar mit einem Hauch von Orangenabrieb für eine klassische Kombination.
Die Intensiv-Schokoladen-Variante: Wer es noch schokoladiger mag, kann in die dunkle Creme zusätzlich ein paar Stückchen dunkle vegane Schokolade schmelzen lassen, kurz bevor die Speisestärke hinzugefügt wird. Auch ein Esslöffel starker Kaffee könnte der dunklen Schicht eine spannende Tiefe verleihen.
Die festliche Variante: Für besondere Anlässe kannst du die obere Schicht mit gehackten Pistazien oder Mandelsplittern bestreuen. Ein Klecks vegane Schlagsahne obendrauf und eine kleine essbare Blüte oder ein Stückchen glitzernde Zuckerstreusel machen das Dessert zu einem echten Hingucker.
Profi-Tipps für Veganes Monte selbermachen
– Hochwertige Sahne: Nutze eine vegane Koch- oder Schlagsahne mit mindestens 30% Fettgehalt. Diese bindet besser und sorgt für die ultimative Cremigkeit.
– Haselnuss-Toasten: Wenn du ganze Haselnüsse verwendest, röste sie kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie duften. Das intensiviert ihr Aroma enorm, bevor du sie zu Mus verarbeitest.
– Konsistenz-Check: Sei nicht zu sparsam mit der Speisestärke, aber achte darauf, sie gut mit Wasser anzurühren. Lieber etwas mehr nachgießen als eine zu flüssige Creme zu haben.
– Temperatur-Spiel: Wenn dir die helle Schicht zu süß ist, kannst du einen winzigen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, um die Süße auszubalancieren. Aber wirklich nur einen Tropfen!
– Schichten-Technik: Um saubere Linien zu bekommen, kannst du die Cremes auch einzeln in einen Spritzbeutel füllen und dann schichtweise in die Gläser dressieren.
Servier-Ideen für Veganes Monte selbermachen
Anrichten & Dekoration
Das Anrichten beginnt schon beim Schichten. Achte auf klare Konturen, wenn du möchtest, oder setze auf sanfte Farbverläufe. Für die finale Optik eignen sich geröstete gehackte Haselnüsse, Kakaonibs für einen knackigen Kontrast, oder ein paar frische Beeren wie Himbeeren, die einen säuerlichen Akzent setzen. Ein Hauch von veganer Schokosauce oder essbare Blüten runden das Bild ab.
Du kannst auch kleine Schokoladenraspeln, etwas Puderzucker oder ein Stückchen vegane Kekse als Garnitur verwenden.
Passende Beilagen
Dieses Dessert steht in der Regel für sich allein. Wenn du es dennoch ergänzen möchtest, denke an etwas Leichtes, das den süßen Geschmack nicht überdeckt. Ein gut gemachter Pfannkuchen, der nicht zu süß ist, oder ein einfacher, trockener Keks könnten passen. Auch ein kleines Stückchen säuerliches Obst wie eine Kiwi oder Ananas kann den Gaumen erfrischen.
Für ein ausgiebiges Menü könnte dieses Dessert nach einem leichten Hauptgericht wie gebackenem Zitronenhähnchen oder einer leichten Hummerbisque serviert werden.
Für besondere Anlässe
Veganes Monte ist perfekt für Kindergeburtstage, da es vertraut schmeckt und trotzdem vegan ist – oft ein Hit bei allen Gästen. Auch bei Kaffeerunden oder als Abschluss eines gemütlichen Abendessens mit Freunden macht es eine gute Figur. Es ist einfach, elegant und spricht eine breite Masse an.
Für Feiertage wie Weihnachten oder Ostern kann es leicht festlich dekoriert werden und passt wunderbar zu anderen Nachspeisen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Hast du Reste? Kein Problem! Fülle die restliche Creme in luftdichte Behälter oder verschließe die Gläser gut. Im Kühlschrank hält sich das vegane Monte gut für 3 bis 4 Tage. Die Konsistenz kann sich über die Tage leicht verändern, wird aber in der Regel angenehm fest bleiben.
Achte darauf, dass keine Fremdgerüche eindringen können. Ideal sind Gläser mit Deckel oder Frischhaltedosen.
Einfrieren
Das Einfrieren von Cremespezialitäten dieser Art ist generell möglich, aber die Textur kann sich beim Auftauen verändern. Die Speisestärke kann Wasser abgeben, was die Creme etwas grobkörniger machen kann. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, friere die Creme in luftdichten Behältern ein. Lass sie dann langsam im Kühlschrank auftauen.
Für das beste Ergebnis wird jedoch die frische Zubereitung empfohlen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieses Dessert gekühlt serviert wird, ist ein Aufwärmen nicht vorgesehen. Sollte die Creme beim Lagern im Kühlschrank doch etwas zu fest geworden sein, kannst du sie kurz vor dem Servieren bei Zimmertemperatur etwas antauen lassen. Wenn sie zu flüssig geworden ist, hilft nur noch das erneute milde Erhitzen und das erneute Binden mit etwas eingerührter Speisestärke, was aber den Aufwand erhöht.
Genieße es am besten direkt nach der Kühlzeit, wenn die Konsistenz am besten ist.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich statt Speisestärke auch ein anderes Bindemittel verwenden?
Grundsätzlich ja, aber Speisestärke ist hierfür ideal, da sie eine sehr glatte und cremige Konsistenz ergibt. Alternativ könntest du Maisstärke oder Kartoffelstärke verwenden, die sich ähneln. Agar-Agar wäre eine vegane pflanzliche Gelatine-Alternative, die aber eine festere, fast geleeartige Konsistenz erzeugt und anders dosiert werden muss. Es ist ratsam, sich bei der Verwendung von Agar-Agar genau an die Packungsanleitung zu halten, da es sehr stark bindet.
Pfeilwurzstärke ist eine weitere Option, die oft etwas transparenter bindet. Achte bei allen Alternativen darauf, dass sie gut in kalter Flüssigkeit angerührt werden, bevor sie zur heißen Masse gegeben werden, um Klümpchenbildung zu vermeiden.
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Schmeckt das vegane Monte anders als das Original?
Das Ziel ist, dem Original möglichst nahezukommen, und meist gelingt das auch sehr gut. Der Hauptunterschied liegt in der Basis: Statt Kuhmilch und Sahne verwenden wir pflanzliche Alternativen. Vegane Sahne zum Aufschlagen gibt es mittlerweile in vielen Varianten, die eine hervorragende Cremigkeit erzielen können. Das Haselnussmark und der Kakao bringen intensive Aromen, die die dunkle Schicht prägen.
Der subtile Geschmack der echten Milch ist natürlich nicht 1:1 ersetzbar, aber die Kombination und Textur sind dem Original sehr ähnlich. Viele finden das vegane Pendant sogar angenehmer, da die Aromen oft klarer hervortreten und die Süße besser kontrolliert werden kann. Probier es aus und bilde dir deine eigene Meinung!
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Kann ich die Mengenverhältnisse anpassen, wenn ich z. B. weniger Zucker möchte oder mehr Haselnuss?
Ja, das ist durchaus möglich, aber sei dabei vorsichtig. Wenn du den Zucker stark reduzierst, kann sich die Süße und auch die Bindung der Creme ein wenig verändern. Die Süße hilft auch, die Aromen auszubalancieren. Wenn du mehr Haselnussmark verwenden möchtest, um den Geschmack zu intensivieren, achte darauf, dass dies die Konsistenz beeinflussen kann. Zu viel Haselnussmark macht die Creme tendenziell dicker und kann das Schokoladenaroma überdecken.
Es ist immer ratsam, Änderungen schrittweise vorzunehmen und die Konsistenz zwischendurch zu prüfen. Kleine Anpassungen sind meist kein Problem, aber drastische Änderungen können das Ergebnis beeinflussen. Für den Anfang empfiehlt es sich, sich eng an die Mengenangaben zu halten, um ein Gefühl für die Zubereitung zu bekommen.
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Veganes Monte
Ein cremiges Dessert, inspiriert von der Kindheit, aber jetzt in einer veganen Version. Diese helle und dunkle Creme kombiniert Schokolade und Nuss für einen unwiderstehlichen Genuss.
- Für die Milchcreme:
- 5 g vegane weiße Schokolade
- 50 ml vegane Sahne zum Aufschlagen
- 1 TL Zucker
- 1 TL Speisestärke
- 1.5 TL Wasser
- Für die Schoko-Haselnuss-Creme:
- 50 ml vegane Sahne zum Aufschlagen
- 1 TL Zucker
- 1 TL Backkakao
- 0.25 TL Haselnussmark
- 1 TL Speisestärke
- 1.5 TL Wasser
- Kochen
- 1Für die Milchcreme: Vegane weiße Schokolade in einem Topf schmelzen. Im Anschluss die vegane Sahne und Zucker unterrühren. Speisestärke und Wasser in einem kleinen Gefäß vermischen und mit einem Schneebesen schnell unterrühren. Kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.
- 2Für die Schoko-Haselnuss-Creme: Vegane Sahne in einem Topf erhitzen. Zucker, Backkakao und Haselnussmark hinzugeben. Speisestärke und Wasser in einem kleinen Gefäß vermischen und mit einem Schneebesen schnell unterrühren. Kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.
- 3Beide Cremes in kleinen Gläsern anrichten und im Kühlschrank aufbewahren.
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