Süßkartoffel-Quinoa-Salat mit Cranberries und Pekannüssen – LNNRW
Es war einer dieser eisig-klaren Dezemberabende, als meine Mutter mit einem Tablett voller duftender Köstlichkeiten aus der Küche kam. Der Duft von geröstetem Gemüse und süßen Beeren hing in der Luft und versprach eine wohlige Wärme, die den Schnee vor dem Fenster schnell vergessen ließ. Es war nicht nur ein Essen, es war ein Statement – die Art von Gericht, das sagte: „Wir haben uns lieb.“
In solchen Momenten, wenn die Kälte draußen klopft und drinnen Kerzenlicht flackert, erwachen die besten Erinnerungen zum Leben. Und dieser Süßkartoffel-Quinoa-Salat ist genau so ein kulinarischer Anker, der mich immer wieder zurück in diese Geborgenheit trägt. Er ist wie eine warme Umarmung für die Seele, voller erdiger Aromen und süßer Überraschungen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Kaleidoskop an Texturen: Stell dir vor: Die zartschmelzende Süße der karamellisierten Süßkartoffel, das leichte Kaubare der Quinoa, die fruchtige Süße der Cranberries und der knackige Biss der gerösteten Pekannüsse. Jede Gabel ist eine Entdeckungsreise.
- Aromen, die tanzen: Süß trifft herzhaft, fruchtig trifft erdig. Die leichte Säure der Limette und die pfeffrige Würze des Dijonsenfs im Dressing wecken deine Geschmacksknospen und lassen die einzelnen Komponenten brillieren.
- Gesundheit im Herzen: Dieses Gericht ist ein echtes Kraftpaket. Quinoa liefert wertvolles Eiweiß, Süßkartoffeln stecken voller Vitamine und Ballaststoffe, und die Nüsse und Cranberries steuern ihre eigenen Superkräfte bei. Du fühlst dich gut und isst gut.
- Visuelle Verführung: Die tiefen Rottöne der Süßkartoffeln und Cranberries, das Gold der Quinoa und das frische Grün der Petersilie machen diesen Salat zu einem echten Hingucker auf jedem Tisch. Er sieht so gut aus, wie er schmeckt.
- Die Einfachheit der Perfektion: Obwohl er so raffiniert schmeckt, ist die Zubereitung überraschend unkompliziert. Ein paar Schritte, keine komplizierten Techniken, und du zauberst ein Gericht, das Eindruck macht.
Das brauchst du
Die Qualität der einzelnen Zutaten ist bei diesem Gericht entscheidend. Wenn du hochwertige Süßkartoffeln wählst, die von Natur aus süß und saftig sind, entfaltet sich beim Rösten eine herrliche Karamellnote. Ebenso wichtig ist die Frische der Kräuter und die Qualität des Olivenöls, das dem Dressing seine Basis gibt. Vertraue auf gute Produkte, und sie werden dich belohnen.
- Süßkartoffeln: Die süße, erdige Basis, die beim Rösten unwiderstehlich karamellisiert. Achte auf feste, unbeschädigte Exemplare.
- Quinoa: Das nährstoffreiche Pseudogetreide liefert eine angenehme Textur und dient als perfekter Träger für die anderen Aromen.
- Getrocknete Cranberries: Ihre säuerlich-süße Note bricht die Süße der Süßkartoffeln und sorgt für fruchtige Akzente.
- Pekannüsse: Sie bringen nicht nur einen wunderbaren Crunch, sondern auch eine leicht butterige, nussige Komplexität.
- Rote Zwiebel: Minimal dosiert und fein gewürfelt, steuert sie eine milde Schärfe bei, die das Gesamtbild abrundet.
- Frische Petersilie: Ihre herbe Frische hebt alle Aromen hervor und verleiht dem Salat Lebendigkeit.
- Olivenöl, Limette/Zitrone, Ahornsirup, Dijonsenf: Das Herzstück des Dressings, das süß, sauer und würzig perfekt vereint.
Die genauen Mengenangaben für diese wundervollen Geschmacksträger findest du später in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Quinoa, dieses erstaunliche Korn, hat eine jahrtausendealte Geschichte. Ursprünglich in den Anden Südamerikas angebaut, war es für die Inkas ein Grundnahrungsmittel, ein „Goldkorn“, das ihnen Kraft und Ausdauer verlieh. Seine Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen klimatischen Bedingungen und seine beeindruckende Nährstoffdichte machten es zu einem Schatz. Heute hat die globale Wertschätzung für seine gesundheitlichen Vorteile und seinen vielseitigen Geschmack dazu geführt, dass Quinoa weltweit auf den Tischen zu finden ist.
Süßkartoffeln, mit ihrem leuchtenden Orange und ihrer natürlichen Süße, haben ebenfalls eine lange Reise hinter sich. Sie stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wurden von Seefahrern in alle Welt getragen. In vielen Kulturen werden sie als wohltuendes, nahrhaftes Gemüse geschätzt, das Wärme und Zufriedenheit spendet. Ihre Fähigkeit, sich verschiedenen kulinarischen Traditionen anzupassen, macht sie zu einem wahren Juwel der Küche.
Die Kombination dieser beiden Lebensmittel in einem Salat mag modern erscheinen, doch sie ist eine Harmonisierung alter Traditionen mit zeitgenössischem Genuss. Es ist ein Gericht, das die Weisheit der Vergangenheit aufgreift und in ein Fest für die Sinne verwandelt. Die Idee, süße und herzhafte Komponenten zu vereinen, ist so alt wie das Kochen selbst, und hier findet sie ihren köstlichen Ausdruck.
Dieses Gericht strahlt eine solche Wärme aus, weil es die Essenz von zwei Kulturen vereint, die die Einfachheit und den Reichtum der Natur zelebrieren. Es ist mehr als nur ein Salat; es ist ein Beweis dafür, wie zwei einfache Zutaten, mit Sorgfalt und Liebe zubereitet, zu etwas Außergewöhnlichem werden können. Wenn du mehr über die faszinierende Geschichte der Süßkartoffeln oder die UNESCO-geschützte Kulturlandschaft des Quinoa-Anbaus erfahren möchtest, schau doch mal bei Wikipedia vorbei.
So bereitest du Süßkartoffel Quinoa Salat zu
Schritt 1: Die süße Verwandlung beginnt
Lass uns die Süßkartoffeln in den Mittelpunkt rücken. Schäl sie und schneide sie in gleichmäßige Würfel – das ist wichtig, damit sie gleichmäßig garen. Den Backofen heizt du auf 200 Grad Celsius vor, das ist die ideale Temperatur für eine sanfte, aber effektive Röstung. Verteile die Süßkartoffelwürfel auf einem Backblech, das du am besten mit Backpapier auslegst, damit nichts kleben bleibt.
Nun gibst du ihnen die erste Würze. Ein Esslöffel gutes Olivenöl umhüllt die Würfel und lässt sie beim Rösten schön geschmeidig bleiben. Ein halber Teelöffel Paprikapulver sorgt für Farbe und eine milde Tiefe, während eine Prise Kreuzkümmel – falls du ihn magst – eine subtile orientalische Note hinzufügt. Natürlich dürfen Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nicht fehlen, um die natürlichen Aromen zu unterstreichen. Mische alles gut durch, sodass jeder Würfel von der Gewürzmischung bedeckt ist. Das ist die Grundlage für die köstliche Karamellisierung.
Schritt 2: Die Quinoa – Ein nahrhaftes Fundament
Während die Süßkartoffeln im Ofen ihre magische Verwandlung erfahren, widmen wir uns der Quinoa. Sie ist nicht nur ein Trend, sondern ein echtes Superfood, reich an Protein und Ballaststoffen. Bevor du sie kochst, ist es besonders wichtig, sie unter fließendem kaltem Wasser gründlich abzuwaschen. Das entfernt sogenannte Saponine, die von Natur aus auf der Quinoa sitzen und einen leicht bitteren Geschmack verursachen können. Sorgfältiges Spülen ist hier der Schlüssel zu einem neutralen, angenehmen Aroma.
Gib die abgespülte Quinoa anschließend in einen Topf, übergieße sie mit etwa 300 ml Gemüsebrühe oder Wasser. Die Brühe verleiht ihr zusätzlich Geschmack. Bring das Ganze zum Kochen, reduziere dann sofort die Hitze, leg den Deckel auf und lass die Quinoa für etwa 15 Minuten sanft köcheln. Sie saugt die gesamte Flüssigkeit auf und wird wunderbar locker. Nimm den Topf danach vom Herd und lass sie weitere 5 Minuten unter dem Deckel ruhen. Das ist entscheidend, damit die Körner nicht matschig werden, sondern ihre perfekte Konsistenz behalten. Zum Schluss lockere die Quinoa vorsichtig mit einer Gabel auf, damit die einzelnen Körner wieder schön voneinander getrennt sind und nicht zusammenkleben.
Schritt 3: Die Nuss-Aromen entfesseln
Jetzt kommen die Pekannüsse ins Spiel, die diesem Salat eine wundervolle Knusprigkeit und ein tiefes, leicht rauchiges Aroma verleihen. Nimm eine kleine, trockene Pfanne und röste die grob gehackten Pekannüsse darin bei mittlerer Hitze. Achte genau darauf, sie nicht aus den Augen zu lassen, denn Nüsse können wirklich schnell von lecker duftend zu verbrannt übergehen. Nur ein paar Minuten sind meist nötig, bis sie duften und eine leichte goldbraune Färbung annehmen. Das Rösten intensiviert ihren Geschmack und macht sie unwiderstehlich.
Sobald sie die gewünschte Bräune erreicht haben und ihr herrliches Aroma verströmen, nimmst du die Pfanne sofort vom Herd. Gib die gerösteten Nüsse auf einen Teller, damit sie schnell abkühlen und nicht weiter in der heißen Pfanne garen. Dieses einfache Rösten macht einen enormen Unterschied im Geschmackserlebnis des Salats aus.
Tipp: Wenn du keine Pekannüsse magst oder sie gerade nicht zur Hand hast, funktionieren auch Walnüsse oder Mandeln wunderbar. Auch hier gilt: Gut rösten für maximalen Geschmack.
Schritt 4: Das Dressing – Die Seele des Salats
Während die Süßkartoffeln langsam ihre Süße entfalten und die Quinoa ruht, rühren wir das Dressing an, das diesen Salat erst zum Leben erweckt. Nimm eine kleine Schüssel und gib die Basis hinein: 3 Esslöffel gutes Olivenöl. Dann kommt die Säure ins Spiel, 2 Esslöffel frischer Limetten- oder Zitronensaft. Limette sorgt für eine frische, fast tropische Note, Zitrone für eine klassische Klarheit. Wähle, was dir besser gefällt!
Nun fügen wir das Süßungsmittel hinzu, 1 Esslöffel Ahornsirup. Er hat eine feine Karamellnote, die perfekt zu den Süßkartoffeln passt und eine leichte Süße ohne Aufdringlichkeit bringt. Ein Teelöffel Dijonsenf sorgt für eine überraschende Würze und hilft dabei, das Dressing zu emulgieren, also alle Zutaten zu binden. Zum Schluss schmecke das Dressing kräftig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Rühre alles mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel kräftig auf, bis sich ein cremiges, homogenes Dressing bildet. Probier es und passe die Würze nach deinem Geschmack an – vielleicht braucht es noch einen Hauch mehr Säure oder Süße.
Schritt 5: Die große Zusammenführung – Ein Fest der Aromen
Jetzt ist es soweit, alle Komponenten kommen zusammen für den ultimativen Gaumenschmaus. Nimm eine große, weite Salatschüssel, in die alle Zutaten gut hineinpassen und sich leicht vermengen lassen. Gib zuerst die leicht abgekühlten, aber noch warmen, gerösteten Süßkartoffelwürfel hinein. Ihre Wärme hilft, die Aromen der anderen Zutaten zu öffnen.
Dazu gesellt sich die aufgelockerte Quinoa, die eine wunderbare, leicht körnige Textur mitbringt. Nun streue die getrockneten Cranberries darüber; ihre süß-säuerliche Note wird einen schönen Kontrast bilden. Gib die gerösteten Pekannüsse für den nötigen Crunch hinzu. Die fein gewürfelte rote Zwiebel verteilt sich und bringt eine leichte Frische und Schärfe. Nicht zu vergessen: die gehackte frische Petersilie, die dem Ganzen einen lebendigen, grünen Akzent verleiht.
Gieße nun das vorbereitete Ahorn-Limetten-Dressing großzügig über die Mischung. Mit zwei Löffeln oder sehr vorsichtig mit den Händen vermengst du nun alle Zutaten behutsam. Achte darauf, die Süßkartoffeln nicht zu zerdrücken, sondern alles gut zu verteilen, bis jede Zutat vom Dressing umhüllt ist. Der Duft, der jetzt aufsteigt, ist einfach himmlisch: süß, nussig, frisch und erdig zugleich. Dieses Gericht ist bereit, sofort serviert zu werden, oder es kann noch etwas ruhen, um die Aromen noch intensiver verschmelzen zu lassen.
Achtung: Wenn du den Salat direkt nach dem Zusammenfügen servierst, wird er noch warm sein. Lässt du ihn jedoch eine Stunde im Kühlschrank ziehen, intensivieren sich die Aromen und die Konsistenz wird noch angenehmer. Perfekt für die Vorbereitung!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Süßkartoffeln nicht richtig rösten. Wenn du sie einfach nur kochst oder zu kurz röstest, fehlt die magische Karamellisierung, die ihnen ihre tiefe Süße und ihr reiches Aroma verleiht. Nimm dir die Zeit im Ofen, lass sie leicht braun und weich werden – das ist das Geheimnis eines geschmacksintensiven Salats.
Fehler 2: Quinoa nicht gründlich spülen. Wie bereits erwähnt, kann das natürliche Saponin auf der Quinoa einen bitteren oder seifigen Geschmack hinterlassen. Ein gründliches Abspülen unter kaltem Wasser ist unerlässlich für ein neutrales und angenehmes Ergebnis. Es dauert nur eine Minute, macht aber einen Riesenunterschied.
Fehler 3: Das Dressing unterschätzen oder zu wenig davon verwenden. Das Dressing ist nicht nur eine Beigabe, es ist das Bindeglied, das alle Aromen zusammenführt und den Salat saftig macht. Sei großzügig mit dem Dressing und schmecke es nach deinem persönlichen Geschmack ab, bevor du es über den Salat gibst. Ein gut abgestimmtes Dressing ist das A und O.
Fehler 4: Übermäßiges Mischen oder Zerdrücken. Wenn du die Zutaten zu grob vermischst, brechen die Süßkartoffeln und die Quinoa wird matschig. Gehe stattdessen sanft vor, um die Texturen zu erhalten. Das bewirkt, dass jede Komponente ihre Integrität behält und das Mundgefühl insgesamt besser ist.
Variationen für jeden Geschmack
Veganer Genuss: Dieses Grundrezept ist bereits vegan und glutenfrei, was es zu einer perfekten Wahl für viele macht. Wenn du jedoch noch mehr Geschmackstiefe möchtest, könntest du geröstete Kichererbsen für zusätzliche Proteine und einen herzhaften Biss hinzufügen, oder einige geröstete Kürbiskerne statt der Pekannüsse verwenden.
Festlich und besonders: Um diesen Salat für einen besonderen Anlass aufzuwerten, könnten getrocknete Feigen anstelle der Cranberries eine luxuriösere, tiefere Süße hinzufügen. Granatapfelkerne wären eine weitere umwerfende Option, die sowohl optisch als auch geschmacklich beeindruckt und dem Gericht eine prickelnde Frische verleiht. Ein paar goldene Rosinen könnten die Süße sanfter gestalten.
Kräuter-Upgrade: Während Petersilie wunderbar frisch ist, trau dich ruhig mal an andere Kräuter! Koriander passt hervorragend, wenn du einen etwas exotischeren Touch magst. Minze kann dem Ganzen eine unerwartete Frische verleihen, besonders an wärmeren Tagen. Eine Mischung aus Petersilie und Schnittlauch ist ebenfalls eine sichere Bank für einen tollen Geschmack.
Profi-Tipps für Süßkartoffel Quinoa Salat
Die Süßkartoffel als Star: Röstest du die Süßkartoffeln auf niedriger bis mittlerer Hitze etwas länger (ca. 30-35 Minuten bei 180 Grad Celsius), werden sie außen schön knusprig und innen wunderbar weich und intensiv süß. Das ist ein kleiner Aufwand, der sich lohnt.
Quinoa-Geschmack boosten: Anstatt Wasser kannst du für die Quinoa auch eine herzhafte Gemüsebrühe verwenden. Das gibt dem Korn eine zusätzliche Ebene an Aroma, noch bevor die anderen Zutaten dazukommen.
Die Textur im Griff: Lass die Quinoa und die Süßkartoffeln vor dem Mischen gut abkühlen. Wenn sie noch zu heiß sind, werden die Cranberries matschig und das Dressing kann seine Bindung verlieren. Geduld ist hier eine Tugend.
Intensives Dressing: Wenn du Zeit hast, lass das Dressing für 15-20 Minuten ziehen, bevor du es zum Salat gibst. Die Aromen von Senf und Ahornsirup können sich besser verbinden und das Dressing wird harmonischer.
Die Kunst des Hackens: Achte darauf, alle Zutaten in annähernd ähnliche Größen zu schneiden oder zu hacken. Das sorgt für ein ausgewogenes Mundgefühl bei jedem Bissen. Kleine, einheitliche Würfel bei Süßkartoffeln und Zwiebeln sind hier Trumpf.
Servier-Ideen für Süßkartoffel Quinoa Salat
Anrichten & Dekoration
Für ein besonders ansprechendes Bild vermischst du die Hauptzutaten zunächst in einer großen Schüssel und richtest den Salat dann portionsweise auf einzelnen Tellern an. Streue die Cranberries und Pekannüsse erst ganz zum Schluss darüber, damit sie ihre Knusprigkeit behalten und schön zur Geltung kommen. Ein paar zusätzliche, frische Petersilienblätter als Garnitur sind das i-Tüpfelchen. Wenn du Granatapfelkerne verwendest, streue diese in einem schönen Muster über den Salat – sie funkeln wie kleine Edelsteine.
Passende Beilagen
Dieses Gericht ist schon für sich allein ein vollwertiges Hauptgericht, aber es passt auch wunderbar als Beilage. Mit gebratenem Zitronenhähnchen harmoniert es perfekt und bildet eine ausgewogene Mahlzeit. Auch zu einer cremigen Hummerbisque oder einfach zu einem Stück rustikalem Brot ist es ein Genuss. Für eine leichte, sommerliche Ergänzung passt es hervorragend zu frischen Salaten oder gegrilltem Fisch.
Für besondere Anlässe
Dieser Salat ist ein wahrer Allrounder und eignet sich hervorragend für Brunchs, Potlucks oder als beeindruckende Beilage zu einem festlichen Abendessen. Seine Farbpracht und die harmonischen Aromen machen ihn zu einem Hingucker. Er ist auch ein toller Kandidat für gesunde Bürolunches oder als nahrhaftes Abendessen nach einem langen Tag. Denk daran, ihn für Gäste ruhig etwas aufwendiger zu garnieren, mit frischen Kräutern und vielleicht gerösteten Pinienkernen für extra Pfiff.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Um die Frische und den Geschmack dieses köstlichen Salats zu bewahren, lagere ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Die Aromen ziehen mit der Zeit sogar noch besser durch, also ist er perfekt für Meal Prep geeignet. Achte darauf, dass der Behälter gut schließt, damit keine Feuchtigkeit entweicht oder Gerüche von außen eindringen. Ideal ist Glas, da es keine Aromen annimmt.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Salats ist eher unüblich und wird nicht empfohlen, da die Textur der Süßkartoffeln und die Knusprigkeit der Nüsse nach dem Auftauen leiden würden. Die frischen Aromen und die Konsistenz sind am besten, wenn der Salat frisch zubereitet und gekühlt konsumiert wird. Wenn du ihn dennoch einfrieren möchtest, bedenke, dass die Konsistenz stark verändert sein wird.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn der Salat gekühlt ist, kannst du ihn entweder bei Raumtemperatur auf Raumtemperatur erwärmen lassen oder ihn kurz in der Mikrowelle bei niedriger Leistung erwärmen. Sei vorsichtig, ihn nicht zu überhitzen. Oft schmeckt er sogar leicht gekühlt am besten, da die Aromen klarer hervortreten. Vor dem Servieren kannst du noch einmal etwas frische Petersilie darüber streuen oder einen kleinen Spritzer Limettensaft hinzufügen, um die Frische zu beleben.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Salat im Voraus zubereiten und wenn ja, wie lange hält er sich im Kühlschrank?
Ja, dieser Salat eignet sich hervorragend zur Vorbereitung und schmeckt oft sogar noch besser, wenn er eine Weile durchgezogen ist. Du kannst ihn problemlos 1 bis maximal 3 Tage im Voraus zubereiten. Lagere ihn dafür in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Wichtig ist, dass die Zutaten, insbesondere die Nüsse und Kräuter, nicht zu lange feucht werden. Wenn du die Pekannüsse und die Petersilie erst kurz vor dem Servieren hinzufügst, bleiben sie extra knackig und frisch.
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Welche anderen Nüsse oder Samen kann ich anstelle von Pekannüssen verwenden, falls ich diese nicht vertrage oder gerade nicht zur Hand habe?
Kein Problem! Es gibt viele leckere Alternativen. Walnüsse, Mandeln (gehobelt oder gehackt) oder Cashewkerne sind hervorragende Optionen, die ebenfalls eine schöne Nussigkeit und Knusprigkeit mitbringen. Wenn du es lieber kerniger magst, sind geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne eine tolle Wahl. Auch eine Mischung aus verschiedenen Nüssen und Kernen kann sehr spannend sein.
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Ist es wirklich nötig, die Quinoa vor dem Kochen abzuwaschen? Was passiert, wenn ich das überspringe?
Das Abwaschen der Quinoa ist tatsächlich ein wichtiger Schritt, um einen bitteren Geschmack zu vermeiden. Auf den Quinoakörnern befindet sich von Natur aus eine leicht bittere Schicht aus Saponinen. Wenn du diese nicht gründlich unter fließendem Wasser abspülst, kann dein Salat einen leicht unangenehmen, seifigen Beigeschmack entwickeln, der vom eigentlichen Aroma ablenkt. Es dauert nur wenige Sekunden, aber der Unterschied für den Geschmack ist enorm. Vertrau mir, diesen kleinen Schritt solltest du nicht auslassen.
Süßkartoffel-Quinoa-Salat mit Cranberries und Pekannüssen
Dieser Salat ist eine wahre Geschmacksexplosion und voller gesunder Nährstoffe. Die süßen, karamellisierten Süßkartoffeln bilden eine perfekte Harmonie mit der erdigen Quinoa und der Süße der Cranberries. Knackige Pekannüsse und ein frisches Ahorn-Limetten-Dressing runden das Gericht ab. Ideal als vollwertiges Mittag- oder Abendessen oder als beeindruckende Beilage.
- 2 mittlere Süßkartoffeln, geschält und gewürfelt (ca. 500g)
- 1 EL Olivenöl (zum Rösten)
- 1/2 TL Paprikapulver
- 1/4 TL Kreuzkümmel (optional)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 150g Quinoa
- 300ml Gemüsebrühe oder Wasser
- 60g Getrocknete Cranberries
- 60g Pekannüsse, grob gehackt und leicht geröstet
- 1/2 Rote Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 EL Frische Petersilie, gehackt
- 3 EL Olivenöl (für Dressing)
- 2 EL Limetten- oder Zitronensaft
- 1 EL Ahornsirup
- 1 TL Dijonsenf
- Kochen
- 1Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffelwürfel auf einem Backblech verteilen. Mit 1 EL Olivenöl, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer vermischen. Für 20-25 Minuten rösten, bis sie weich und leicht karamellisiert sind. Zwischendurch einmal wenden.
- 2Während die Süßkartoffeln rösten, die Quinoa zubereiten. Quinoa unter fließendem Wasser gründlich abspülen. In einem Topf mit Gemüsebrühe oder Wasser zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit absorbiert ist. Vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.
- 3In einer kleinen Pfanne die gehackten Pekannüsse ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften und leicht gebräunt sind. Vorsicht, sie verbrennen schnell! Abkühlen lassen.
- 4Für das Dressing in einer kleinen Schüssel 3 EL Olivenöl, Limettensaft, Ahornsirup und Dijonsenf verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- 5In einer großen Salatschüssel die gerösteten Süßkartoffeln, die gekochte Quinoa, getrocknete Cranberries, geröstete Pekannüsse, fein gewürfelte rote Zwiebel und gehackte Petersilie vermengen. Das Dressing darüber gießen und alles vorsichtig vermischen, bis alle Zutaten gut überzogen sind. Sofort servieren oder leicht gekühlt genießen.
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