Erdbeer-Rhabarber-Tarte mit Streuseln – twopotatoes.de
Der feine Duft von aufblühender Erde und erster Süße – das ist für mich der Inbegriff des Frühlings, der mich jedes Jahr erneut verzaubert. Es ist jene Zeit, in der der Rhabarber seine ersten kräftigen Stiele reckt und die Erdbeeren beginnen, sich rot und prall zu färben, noch fast ein wenig schüchtern im kühlen Morgenlicht. Dieser Moment, wenn beides zusammenkommt und in meiner Küche landet, ist pure Magie.
Es ist mehr als nur eine kulinarische Neugier, die mich treibt; es ist die Erinnerung an Omas Küchentisch im Mai, an das leise Klappern von Geschirr und das Versprechen süßer Köstlichkeiten, die den ganzen Raum durchzogen. Die Erdbeer-Rhabarber-Tarte mit Streuseln ist nicht einfach nur ein Kuchen – sie ist ein Stück Kindheit, eingefangen zwischen knusprigem Teig und fruchtiger Füllung.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Duett der Aromen: Die herb-süße Spannung zwischen Rhabarber und Erdbeere ist einfach unschlagbar und verspricht ein Geschmackserlebnis, das die Sinne weckt.
- Knusperglück pur: Die goldbraunen, buttrigen Streusel bilden einen perfekten Kontrast zur fruchtigen Füllung und sorgen für das ultimative Mundgefühl.
- Einfach & ehrlich: Mit nur wenigen, leicht verfügbaren Zutaten zauberst du ein beeindruckendes Dessert, das niemanden enttäuscht.
- Zeitlose Eleganz: Dieses Rezept vereint traditionelle Elemente mit einem Hauch von moderner Raffinesse und macht deine Tarte zum Star auf jedem Tisch.
- Kindheitserinnerungen pur: Jede Gabel ist eine Reise zurück zu den einfachsten, aber schönsten Momenten – ein Stück Nostalgie, das wärmt und glücklich macht.
Das brauchst du
Die Magie dieser Tarte liegt in ihrer Einfachheit, aber auch in der Qualität der wenigen, auserwählten Zutaten. Neun Hauptdarsteller braucht es nur, um dieses Meisterwerk zu erschaffen, und die meisten davon schlummmern wahrscheinlich schon in deinem Vorratsschrank. Achte besonders auf den Rhabarber – sein rotstieliger Anblick verrät oft seine milde Süße und macht ihn zum idealen Partner für die Erdbeeren.
- Rhabarber: Ein Hauch von Säure, der die Süße der Erdbeeren perfekt ausbalanciert. Ideal ist der rotstielige Himbeerrhabarber wegen seines milden Geschmacks.
- Erdbeeren: Die süßen Juwelen des Frühlings, die der Tarte ihre unwiderstehliche Fruchtigkeit und Farbe verleihen. Saisonale Erdbeeren aus der Region sind unschlagbar.
- Zucker: Er mildert die Säure des Rhabarbers und sorgt für die verführerische Süße, die jeden Bissen zum Genuss macht.
- Mehl (Type 405): Die Basis für den Teig, die sowohl für den Boden als auch für die knusprigen Streusel sorgt und alles perfekt zusammenhält.
- Butter: Ohne sie wären die Streusel nur halb so gut. Sie verleiht ihnen Aroma, eine zarte Konsistenz und das unvergleichliche Gefühl auf der Zunge.
- Vanillezucker: Ein feines Aroma, das die Fruchtigkeit unterstreicht und dem Ganzen eine warme, süße Note gibt. Achte auf echte Vanille für das intensivste Geschmackserlebnis.
- Salz: Eine kleine Prise, die Wunder wirkt, indem sie alle Aromen verstärkt und die Süße abrundet, damit nichts flach schmeckt.
- Gehackte Mandeln: Sie verleihen den Streuseln einen zusätzlichen Biss und ein nussiges Aroma, das die Fruchtigkeit wunderbar ergänzt.
- Puderzucker: Für das letzte, zarte Finish, das die Tarte wie frisch gefallenen Schnee veredelt.
Die genauen Mengenangaben für dieses Festessen findest du weiter unten aufgeführt.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Manchmal sind es die kleinen Begebenheiten, die zu den größten Freuden führen. Diese Tarte fand ihren Weg zu mir durch eine liebe Kollegin, deren Oma ein wahres Händchen für Backkünste besaß. Sie entdeckte das Rezept in einer alten Zeitschrift, und wie es so ist, wo Omas Händchen walten, wurde es sofort zu einem Familienliebling.
Dieses Rezept hat eine besondere Geschichte, weil es sich bewährt hat, indem es den Weg von einer Familienrezension über eine Zeitschrift bis auf meinen persönlichen Küchentisch gefunden hat. Es ist eine leichte Anpassung des Originals, bei der ich nur ein wenig mit dem Zucker gespielt habe, um eine Perfektion zu erreichen, die auch den anspruchsvollsten Gaumen erfreut.
Was diese Tarte zeitlos macht, ist diese wunderbare Balance zwischen dem herben Rhabarber und der süßen Erdbeere, überzogen mit einem Teig, der gleichzeitig für Boden und Streusel dient – eine clevere Idee, die das Backen vereinfacht, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen. Es ist ein Beweis dafür, wie scheinbar einfache Zutaten, mit ein wenig Liebe und dem richtigen Kniff, zu etwas ganz Besonderem werden können.
So bereitest du Erdbeer Rhabarber Tarte Streuseln zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Der sanfte Beginn
Beginne damit, den Rhabarber sorgfältig zu putzen. Wenn er noch etwas holzige Fäden hat, ziehe diese behutsam ab – das sorgt später für ein angenehmeres Mundgefühl. Schneide den Rhabarber dann in ca. 2 cm große Stücke. Das sind genau die richtigen Happen, um die Säure sanft freizugeben und dennoch Biss zu behalten.
Gib die Rhabarberstücke nun in eine Schüssel und vermische sie mit 50 Gramm Zucker. Lass alles für mindestens 30 Minuten sanft ziehen. Diese Ruhephase ist entscheidend, denn sie entlockt dem Rhabarber den überschüssigen Saft, der den Kuchen später unnötig matschig machen könnte. Dieser Saft ist ein flüssiges Gold, das wir für später auffangen werden.
Schritt 2: Der Teig – Das Fundament für Genuss
Nun ist es an der Zeit, das Herzstück der Tarte zu kreieren: den Teig für Boden und Streusel. Nimm eine große Rührschüssel und gib darin das Mehl, die kalte Butter in Würfel geschnitten, die restlichen 160 Gramm Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz zusammen. Beginne zuerst mit den Knethaken deines Handmixers, um eine krümelige Masse zu bilden.
Sobald sich die Masse zu größeren Krümeln verbindet, verwende deine Hände, um sie sanft zu einem glatten Teig zu verkneten. Nicht zu lange kneten, nur bis alle Zutaten gerade so verbunden sind. Dieser Teig hat eine doppelte Funktion – er wird die Basis für unsere Tarte bilden und später zu köstlichen Streuseln werden.
Schritt 3: Der erste Form-Akt – Das Bett für die Frucht
Teile den Teig nun in zwei Teile: Zwei Drittel davon sind für den Boden bestimmt, das übrige Drittel für die Streusel. Nimm die zwei Drittel und drücke sie gleichmäßig in deine gefettete Tarteform von etwa 24 cm Durchmesser. Achte darauf, einen ca. 2 cm hohen Rand zu formen – dieser hält später die Früchte sicher zusammen.
Zu den übrig gebliebenen Streuseln gibst du nun die gehackten Mandeln. Mische sie gut unter. Diese Mandeln verleihen später den Streuseln nicht nur einen herrlichen Biss, sondern auch ein wunderbares Aroma.
Schritt 4: Das erste Backen – Ein Knusper-Versprechen
Schiebe die Tarteform mit dem geformten Boden schon mal in den vorgeheizten Backofen bei 190°C (Umluft 170°C). Lass den Boden etwa 13 Minuten lang vorbacken. Dieser entscheidende Schritt sorgt dafür, dass der Boden später, wenn er mit den feuchten Früchten belegt wird, wunderbar knusprig bleibt und nicht durchweicht.
Achtung: Während der Boden im Ofen ist, bereite die Früchte vor. Wasche und putze vorsichtig die Erdbeeren. Je nach Größe halbieren oder vierteln. Achte darauf, den Rhabarber nur kurz abtropfen zu lassen, aber den aufgefangenen Saft unbedingt beiseitezustellen!
Schritt 5: Das Fruchtige Herz hinzufügen und vollenden
Nimm den vorgebackenen Boden aus dem Ofen. Nun ist es an der Zeit, die sorgfältig vorbereiteten Erdbeeren und den abgetropften Rhabarber auf dem heißen Boden zu verteilen. Achte darauf, die Früchte gleichmäßig zu verteilen, sodass jede Portion Tarte ein Stück dieses fruchtigen Duos abbekommt.
Streue nun die beiseite gestellten Streusel (mit den Mandeln) über die Früchte. Drücke sie sanft an. Dieses leichte Andrücken hilft den Streuseln, sich besser mit den Früchten zu verbinden und eine harmonische Einheit zu bilden. Es sorgt auch dafür, dass sie beim Backen nicht zu locker werden.
Schiebe die Tarte nun zurück in den Ofen und backe sie für weitere 35–40 Minuten bei der gleichen Temperatur (190°C Ober-/Unterhitze oder 170°C Umluft, bis sie goldbraun und duftend ist). Lass die Tarte anschließend vollständig abkühlen.
Tipp: Das vollständige Abkühlen ist wichtig, damit sich die Aromen voll entfalten können und die Tarte ihre perfekte Konsistenz bekommt. Erst kurz vor dem Servieren bestäubst du sie großzügig mit Puderzucker – wie frisch gefallener Schnee auf einer Frühlingswiese.
Schritt 6: Die Verwandlung – Vom Teig zum Meisterwerk
Die magische Transformation geschieht, wenn der rohe Teig im Ofen seine wahre Gestalt annimmt. Die Butter schmilzt, verbindet sich mit dem Mehl und dem Zucker, und beginnt, sich in zarte, goldbraune Krümel zu verwandeln. Das ist das Signal dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Der entscheidende Moment: Die Hitze im Ofen tanzt mit den Fruchtsäften, die langsam einkochen und ihre Süße intensivieren. Gleichzeitig wird der Rhabarber weich und umhüllt von den süßen Erdbeeren, während die Mandeln in den Streuseln leicht anrösten und ihr nussiges Aroma entfalten.
Schritt 7: Die Perfektionierung – Feinschliff für den Gaumen
Nachdem die Tarte aus dem Ofen kommt, ist Geduld gefragt. Sie muss vollständig abkühlen, damit sich die Aromen setzen und die Struktur festigt. Wenn sie dann endlich bereit ist, rieselt der Puderzucker wie zarter Morgentau über die fruchtige Decke und die knusprigen Streusel. Das ist der Moment, in dem sie nicht nur gut aussieht, sondern unwiderstehlich zum Zugreifen einlädt.
Ein ehrlicher Tipp: Wer es noch fruchtiger mag, kann den aufgefangenen Rhabarbersaft mit etwas Schlagsahne vermischen. Das ergibt eine köstliche, säuerlich-süße Begleitung, die die Tarte perfekt ergänzt. Aber sei vorsichtig mit der Menge – der Saft ist bereits durch den Zucker süß und sollte nicht zu dominant werden.
Schritt 8: Das Zusammenspiel der Texturen – Knusprig trifft Fruchtig
Der Boden, dank des Vorbackens, behält seine herrlich knusprige Textur. Darauf ruht die Füllung aus weichen, leicht zerfallenen Erdbeeren und dem noch leicht bissfesten Rhabarber. Gekrönt wird das Ganze von den butterweichen, aber dennoch knackigen Streuseln, durchsetzt mit den gerösteten Mandelsplittern. Dieses Zusammenspiel verschiedener Texturen ist es, was diese Tarte so besonders macht.
Was ich dabei gelernt habe: Jede einzelne Komponente hat ihre wichtige Rolle. Der Teig bietet die süße, knusprige Hülle. Die Früchte steuern die fruchtige Frische und eine angenehme Säure bei. Und die Streusel sind das i-Tüpfelchen, das jedem Bissen einen unwiderstehlichen Crunch verleiht.
Schritt 9: Das Geheimnis des Rhabarbers – Vorbereitung macht den Unterschied
Ich kann es nur wiederholen: Lass den Rhabarber vor der Weiterverarbeitung zuckern und ziehen. Dieser Schritt mag auf den ersten Blick wie eine zusätzliche Mühe erscheinen, aber er ist der Schlüssel zu einer perfekten Tarte, die nicht wässrig wird. Der gezuckerte Rhabarber sondert Flüssigkeit ab, die wir nicht in unserem fertigen Gebäck wollen.
Der entscheidende Tipp für Rhabarber: Achte auf die Farbe! Rotstieliger Himbeerrhabarber ist meine erste Wahl, da er oft weniger faserig und von Natur aus milder ist. Wenn du nur grünen Rhabarber findest, musst du eventuell eine feine Faserstruktur mit dem Messer abziehen, um sicherzugehen.
Schritt 10: Der Teig als Doppelagent – Boden und Streusel in einem
Die Raffinesse dieses Rezepts liegt darin, dass der Teig für Boden und Streusel identisch ist. Das vereinfacht die Zubereitung erheblich, denn du musst nur einen Teig herstellen. Das spart Zeit und reduziert den Aufwand, ohne Abstriche beim Ergebnis zu machen.
Ein genialer Trick: Wenn du den Teig für die Streusel vorbereitest, nachdem du den Boden in die Form gedrückt hast, ist er immer noch schön kühl und lässt sich am besten zu Streuseln verarbeiten. Achte darauf, die Butter kalt zu halten, denn das ist essentiell für eine gute Streuselstruktur.
Schritt 11: Der Teigvorbacken – Garantie für Knusprigkeit
Viele überspringen diesen Schritt, um Zeit zu sparen, aber ich kann nur dringend davon abraten. Das kurze Vorbacken des Bodens ist entscheidend dafür, dass er nach dem Belegen mit den saftigen Früchten nicht matschig wird. Stelle dir vor, wie der heiße Boden vom Ofen die Feuchtigkeit der Früchte fast abweist.
Darum ist das Vorbacken so wichtig: Es versiegelt die Oberfläche des Teigs leicht und gibt ihm eine Stabilität, die er braucht, um den Früchten standzuhalten. So erhältst du eine Tarte mit einem wunderbar knusprigen Boden, der seine Textur über Stunden behält.
Schritt 12: Die Streusel – Das i-Tüpfelchen auf der Füllung
Wenn die Früchte auf dem vorgebackenen Boden liegen, verteile die vorbereiteten Streusel darauf. Hier ist ein kleiner, aber wichtiger Kniff: Drücke die Streusel leicht an. Das sorgt dafür, dass sie sich besser mit den Früchten verbinden und beim Backen nicht zerfallen, sondern eine zusammenhängende, köstliche Schicht bilden.
Ein visueller Genuss: Die goldbraunen, leicht angerösteten Streusel mit den eingebetteten Mandeln sind nicht nur geschmacklich ein Highlight, sondern machen auch optisch einiges her. Sie bilden einen perfekten, rustikalen Abschluss für die leuchtenden Früchte darunter.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Matschiger Boden – Das passiert, wenn der Boden nicht vorgebacken wird. Die Feuchtigkeit der Früchte macht den Teig weich und teigig. Die Lösung ist einfach: Nimm dir die 13 Minuten extra Zeit und backe den Boden kurz vor, bevor du die Früchte darauf verteilst.
Fehler 2: Zu viel Flüssigkeit – Wenn du den Rhabarber nicht abtropfen lässt oder den Saft nicht auffängst, kann es passieren, dass deine Tarte zu wässrig wird. Das Salz und der Zucker entziehen dem Rhabarber Feuchtigkeit – lass ihn diese Flüssigkeit ausscheiden, bevor er in die Tarte kommt.
Fehler 3: Faule Teig-Streusel – Wenn die Butter zu warm ist oder der Teig zu lange geknetet wird, können die Streusel matschig statt knusprig werden. Achte darauf, kalte Butter zu verwenden und den Teig nur so lange zu kneten, bis er sich gerade so verbindet. Für die Streusel ist es sogar gut, wenn er etwas krümelig bleibt.
Fehler 4: Verbrannte Streusel, roher Boden – Ein klassisches Problem beim Backen kann sein, dass die Oberfläche zu schnell bräunt, während das Innere noch nicht durch ist. Achte auf die richtige Temperatur und Ober-/Unterhitze bzw. Umluft. Wenn die Streusel zu schnell dunkel werden, kannst du die Tarte locker mit Alufolie abdecken.
Variationen für jeden Geschmack
Diese Erdbeer-Rhabarber-Tarte ist ein wunderbarer Alleskönner und lässt sich leicht an verschiedene Vorlieben anpassen. Für eine vegane Variante könntest du die Butter durch eine hochwertige Pflanzenmargarine ersetzen und darauf achten, eine pflanzliche Alternative für den Vanillezucker zu finden, falls nötig. Das Ergebnis bleibt unwiderstehlich fruchtig und streuselig.
Wenn du es gesünder magst, kannst du einen Teil des Mehls durch Dinkelvollkornmehl ersetzen und den Zuckeranteil im Teig etwas reduzieren, vielleicht durch eine Prise Erythrit oder etwas Honig (nicht vegan). Die Mandeln in den Streuseln sorgen weiterhin für ein tolles Mundgefühl.
Für besondere Anlässe eignet sich diese Tarte hervorragend, insbesondere wenn du sie mit etwas Besonderem kombinierst. Ein Klecks hausgemachte Vanilleeis oder eine Kugel Zitronensorbet machen aus ihr ein noch festlicheres Dessert. Oder wie wäre es mit einem Hauch von Minze als Dekoration?
Profi-Tipps für Erdbeer Rhabarber Tarte Streuseln
Frische ist Trumpf: Kaufe deine Früchte so frisch wie möglich, am besten direkt vom Markt oder aus der Region. Deren Geschmack ist intensiver und sie haben die perfekte Konsistenz.
Die Butter-Regel: Kalte Butter ist der Schlüssel zu perfekten Streuseln. Sie sorgt dafür, dass sich beim Backen kleine Luftbläschen bilden, die die Streusel schön luftig und knusprig machen.
Die Fruchtdichte: Verteile die Früchte nicht zu dicht auf dem Boden. Ein wenig Luft zwischen den Fruchtstücken hilft, dass die Feuchtigkeit besser entweichen kann und alles gleichmäßig gart.
Der Geduldsprobe-Trick: Lass die Tarte wirklich vollständig auskühlen, bevor du sie anschneidest und servierst. So setzen sich die Aromen und die Textur wird optimal.
Der Saft-Boost: Der aufgefangene Rhabarbersaft ist eine kleine Schatztruhe! Verwende ihn nicht nur für eine Sahnhaube, sondern auch, um einen Teelöffel davon in den Teig für die Streusel zu geben – das verstärkt die Fruchtigkeit!
Servier-Ideen für Erdbeer Rhabarber Tarte Streuseln
Anrichten & Dekoration
Sobald die Tarte vollständig abgekühlt ist, bestäube sie großzügig mit Puderzucker. Das gibt ihr einen zarten, fast märchenhaften Look. Für einen noch frischeren Touch, dekoriere sie mit ein paar frischen Minzblättern oder essbaren Blüten. Einige leicht gezuckerte Erdbeerscheiben am Rand machen sie optisch noch ansprechender.
Der Kontrast zwischen dem zarten Weiß des Puderzuckers, dem satten Rot der Früchte und dem goldenen Braun der Streusel ist bereits ein Fest für die Augen. Man möchte am liebsten sofort hineinbeißen!
Passende Beilagen
Klassisch und unschlagbar ist zur Erdbeer-Rhabarber-Tarte ein Klecks frisch geschlagene Schlagsahne. Wer es etwas gehobener mag, wählt eine Kugel cremiges Vanilleeis – die kühle Süße harmoniert wunderbar mit der leicht säuerlichen Frucht. Auch ein leicht gesüßtes Joghurt-Dressing oder eine selbstgemachte Pfannkuchen-Sauce passen hervorragend.
Für Liebhaber von cremigen Desserts ist eine kleine Portion Hummerbisque (nur ein kleiner Scherz!) vielleicht doch etwas zu gewagt, aber eine leichte Zitronen-Creme oder ein leichter Zitronenkuchen-Splitter können eine spannende Ergänzung sein, aber Achtung vor zu viel Süße! Grundsätzlich liegt der Fokus auf der Tarte selbst.
Für besondere Anlässe
Diese Tarte ist der perfekte Begleiter für fast jeden Anlass, von einem gemütlichen Sonntagnachmittag mit der Familie bis hin zu einem sommerlichen Gartenfest. Sie eignet sich hervorragend als Nachtisch nach einem Abendessen mit Freunden, da sie sich gut vorbereiten lässt. Ihre fruchtige Frische und die leichte Säure machen sie auch zu einer tollen Ergänzung zu Kaffee und Kuchen im Freien.
Stelle dir vor: Ein Picknick im Park, die Sonne scheint, und du holst diese wunderbar duftende Tarte aus dem Korb. Oder sie steht stolz auf dem Buffet deiner Geburtstagsparty, als süßer Gruß an den Frühling. Sie ist ein echter Allrounder, der immer für Applaus sorgt.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten tatsächlich Reste übrig bleiben, ist das kein Problem. Bewahre die abgekühlte Tarte in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So hält sie sich gut zwei bis drei Tage und behält ihre Frische.
Der Frische-Tipp: Decke die Tarte mit Frischhaltefolie oder einem passenden Deckel ab, um zu verhindern, dass sie im Kühlschrank andere Gerüche annimmt.
Einfrieren
Das Einfrieren dieser Tarte ist möglich, aber mit kleinen Einschränkungen verbunden. Am besten frierst du einzelne Stücke ein. Achte darauf, dass die Tarte vollständig abgekühlt ist. Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann zusätzlich in Alufolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Der Trick für besseres Einfrieren: Wenn du die Tarte einfrierst, bevor du sie mit Puderzucker bestäubst, vermeidest du, dass der Puderzucker beim Auftauen klumpt.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du die gefrorene Tarte auftaust, lass sie am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen. Das schonendste Aufwärmen erfolgt im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) für etwa 10-15 Minuten. So werden die Streusel wieder leicht knusprig und die Früchte warm.
Der Wiederbelebungstrick: Wenn die Aufwärm-Tarte ein wenig trocken wirkt, kannst du sie vor dem Servieren nochmal mit einem Hauch von Puderzucker bestäuben oder mit der empfohlenen Rhabarbersaft-Sahne-Mischung servieren.
Häufig gestellte Fragen
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Wie schmeckt die Erdbeer-Rhabarber-Tarte?
Die Erdbeer-Rhabarber-Tarte ist eine harmonische Symphonie aus süßen und säuerlichen Noten. Der anfängliche Biss der knusprigen Streusel, mit dem nussigen Aroma der Mandeln, gibt den Weg frei für das weiche Herz aus leicht zerfallenen Erdbeeren und dem noch leicht bissfesten Rhabarber. Die Säure des Rhabarbers balanciert die Süße der Erdbeeren perfekt aus, während der buttrige Teigboden für eine angenehme Tiefe sorgt. Das Ergebnis ist ein saftiges, aber keineswegs matschiges Gebäck, dessen Geschmack im Mund noch lange nachklingt. Es ist die pure Verkörperung des Frühsommers auf einem Teller.
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Kann ich auch Dinkelmehl verwenden?
Ja, absolut! Wenn du Dinkelmehl bevorzugst, kannst du problemlos Dinkelmehl Type 630 anstelle des Weizenmehls Type 405 verwenden. Das Ergebnis wird eine leicht andere Textur haben, möglicherweise etwas kerniger und nussiger im Geschmack, aber die Tarte wird genauso köstlich. Achte darauf, dass Dinkelmehl oft etwas mehr Flüssigkeit aufnimmt, daher ist es ratsam, die Teigkonsistenz im Auge zu behalten. Bei Dinkelmehl Type 630 ist die Ähnlichkeit zu Weizenmehl Type 405 sehr groß, sodass die Umstellung in der Regel unkompliziert gelingt.
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Welche Form brauche ich für die Erdbeer-Rhabarber-Tarte?
Für diese Tarte ist eine klassische Tarteform mit einem Durchmesser von etwa 24 cm ideal. Diese Form ermöglicht es, einen schönen, gleichmäßigen Rand zu formen und sorgt für die perfekte Dicke der Tarte. Wenn du keine spezielle Tarteform hast, kannst du auch eine Springform mit demselben Durchmesser verwenden. Das Wichtigste ist, dass die Form eine gute Wärmeübertragung hat und dir erlaubt, den Boden gut vorzubacken.
Ein kleiner Tipp zur Form: Wenn du eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden verwendest, erleichtert dies das spätere Servieren und Anrichten ungemein. Achte darauf, die Form gut einzufetten, bevor du den Teig hineindrückst, damit nichts kleben bleibt und sich die Tarte später mühelos lösen lässt.
Erdbeer-Rhabarber-Tarte mit Streuseln
Diese Erdbeer-Rhabarber-Tarte mit Streuseln ist ein Frühsommerklassiker, der mit seiner perfekten Balance aus süßen Erdbeeren und säuerlichem Rhabarber begeistert. Der Teig für Boden und Streusel wird aus denselben Zutaten zubereitet, was dieses Rezept besonders einfach macht und auch für Backanfänger:innen geeignet ist. Genieße eine köstliche Kombination aus knusprigen Streuseln und saftigen Früchten.
- 400 g Rhabarber (rotstieliger Himbeerrhabarber)
- 400 g Erdbeeren
- 210 g Zucker
- 300 g Mehl (Type 405)
- 220 g Butter
- 1 Pck. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 50 g gehackte Mandeln
- 1 EL Puderzucker zum Garnieren
- Kochen
- 1Rhabarber putzen und bei Bedarf die Fäden abziehen. In ca. 2 cm große Stücke schneiden. Mit 50 g Zucker vermischen und 30 Minuten ziehen lassen.
- 2Für die Streusel Mehl, Butter, 160 g Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz erst mit den Knethaken des Handmixers, dann weiter mit den Händen zu Streuseln verkneten.
- 3⅔ der Streusel in eine gefettete Tarteform (24 cm) drücken, dabei einen 2 cm hohen Rand formen. Gehackte Mandeln unter die restlichen Streusel mischen.
- 4Boden bei 190 °C (Umluft 170 °C) ca. 13 Min. vorbacken.
- 5Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Rhabarber abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Rhabarber mit den Erdbeeren mischen und auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Streusel daraufgeben und leicht andrücken.
- 6Tarte 35–40 Min. backen, abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
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