Das cremigste Spargelrisotto mit weißem Spargel

Es ist einer dieser Abende, an denen der Wind leise durch die noch kahlen Äste der Bäume streicht und die Luft nach feuchter Erde riecht. Ein bisschen Wehmut liegt in der Luft, aber dann steigt er auf – ein Duft, der alles verändert, der die Erinnerung an wärmere Tage, an ein Lächeln und an die Küche meiner Großmutter wachruft. Es ist der subtile, aber unverkennbare Geruch von weißem Spargel, der sanft in Butter und Wein gart und langsam zu einem cremigen Versprechen wird.

Dieses Gericht ist für mich mehr als nur eine Mahlzeit; es ist eine olfaktorische Zeitreise. Jeder Löffel ist ein kleiner Gruß aus einer Zeit, als die Welt noch einfacher schien und die Geschmäcker rein und unverfälscht waren. Weißer Spargel, mit seiner zarten Süße und einer fast samtigen Textur, birgt eine Eleganz, die man in der Hektik des Alltags oft übersieht.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Frühling: Sobald die ersten Spargelstangen im Handel auftauchen, weiß ich: Der Winter weicht dem Leben. Dieses Risotto fängt dieses Gefühl perfekt ein – frisch, leicht und doch unglaublich sättigend.
  • Die Magie der Cremigkeit: Kein klebriger Reis, sondern eine unwiderstehliche, schlotzige Konsistenz, die auf der Zunge zergeht. Das Geheimnis liegt im langsamen Garen und im beständigen Rühren, das den Reis dazu bringt, seine Stärke freizugeben.
  • Die Eleganz des Weißen: Während grüner Spargel oft lautstark seine Anwesenheit verkündet, flüstert der weiße Spargel seine feinen Aromen in das Risotto. Er ist der zurückhaltende Charmeur unter den Gemüsesorten und verleiht dem Gericht eine zarte Raffinesse.
  • Ein Fest für die Sinne: Die Kombination aus dem zarten Spargel, dem würzigen Parmesan, der leicht herben Petersilie und dem cremigen Reis ist eine Symphonie der Aromen, die auf der Zunge tanzt und lange nachklingt.

Das brauchst du

Für dieses himmlische Spargelrisotto spielt die Qualität der Zutaten eine entscheidende Rolle. Es sind keine exotischen Komponenten nötig, aber jede Kleinigkeit, die du wählst, trägt zum Endergebnis bei. Nimm dir Zeit, den besten weißen Spargel zu finden, den du bekommen kannst – fest, gut riechend und ohne Druckstellen. Auch ein guter Parmesan von einem vertrauenswürdigen Händler macht einen spürbaren Unterschied in der Tiefe des Geschmacks.

  • Weißer Spargel: Seine feine Textur und sein mildes Aroma machen ihn zum Star dieses Gerichts.
  • Schalotten: Sie bringen eine sanfte Süße und Cremigkeit, die feiner ist als die von Zwiebeln.
  • Risottoreis (Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano): Diese speziellen Reissorten sind essentiell, um die charakteristische cremige Konsistenz zu erzielen, da sie viel Stärke abgeben.
  • Trockener Weißwein: Er sorgt für eine feine Säure und eine zusätzliche Geschmacksdimension, die das Risotto belebt.
  • Kalbs- oder Gemüsefond: Eine gute, heiße Brühe ist das flüssige Rückgrat des Risottos; sie überträgt Geschmack auf jedes Reiskorn.
  • Butter: Unverzichtbar für die samtige Textur und den reichen Geschmack, besonders zum Schluss „mantecare”.
  • Parmesan: Frisch gerieben, bringt er eine umami-reiche Salzigkeit und bindet das Risotto perfekt ab.
  • Frische Petersilie: Ein Hauch von Frische und Farbe, der den Geschmack abrundet, ohne zu dominieren.

Die genauen Mengenangaben findest du jedoch weiter unten im detaillierten Rezept.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Risotto, dieser Inbegriff italienischer Kochkunst, hat seine Wurzeln tief in der norditalienischen Region Lombardei und dem Veneto. Ursprünglich wurde Reis in Italien als Alternative zu Teigwaren angebaut, und so entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg eine Kochtradition, die den Reis in den Mittelpunkt rückte.

Spargel selbst hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Schon die alten Römer schätzten ihn für seine gesundheitlichen Vorteile und seinen feinen Geschmack. Die Kombination von Spargel und Risotto ist eine logische Weiterentwicklung dieser kulinarischen Liebe; sie vereint saisonale Gegebenheiten mit traditionellen Zubereitungsarten.

Die feine Art des weißen Spargels, der im Schatten der Erde heranwächst, bis er vorsichtig gestochen wird, verleiht ihm eine besondere Zartheit. Gepaart mit der cremigen Umhüllung des Reises und dem würzigen Kick des Parmesan entsteht ein Gericht, das sowohl luxuriös als auch erdverbunden ist. Es ist die Quintessenz des Frühlings auf einem Teller.

So bereitest du Spargelrisotto mit weißem Spargel zu

Schritt 1: Die Vorbereitung des Spargels – Der erste Schritt zur Zartheit

Alles beginnt mit dem Spargel. Nimm dir Zeit, ihn gründlich zu schälen, denn die Schalen können bitter und holzig sein. Die Schale sollte dünn sein, damit du nicht zu viel vom kostbaren Spargel entfernst. Achte darauf, die holzigen Enden abzuschneiden; sie sind nicht genießbar und würden die Textur beeinträchtigen.

Anschließend wird der Spargel in mundgerechte Stücke geschnitten. Diese kleinen „Taler” werden bald auf eine ganz besondere Art und Weise gegart. Dies ist der Moment, in dem du die natürliche Süße des Spargels freisetzt und ihn darauf vorbereitest, sich harmonisch in das cremige Risotto einzufügen.

Hier kommt ein kleiner Trick von meiner Großmutter ins Spiel. Ein Spritzer Zucker im Kochwasser mag wie ein Widerspruch klingen, aber er hilft, die natürliche Süße des Spargels zu intensivieren und ihn wunderbar zart zu machen. Acht bis zehn Minuten Köcheln lassen reichen aus, damit er weich, aber noch leicht bissfest ist – wir wollen kein Spargelpüree.

Tipp: Ein guter Spargelschäler, wie zum Beispiel [ dieser von WMF](https://www.wmf.com/de/de/kochgeschirr/messersets/spargelschaeler-silargan-1874106030.html), macht das Schälen zum Kinderspiel und spart dir wertvolles Spargelfleisch.

Nach dem Kochen wird der Spargel sorgfältig abgetropft. Die Prise Salz, die du ins Kochwasser gegeben hast, hat bereits begonnen, den Spargel von innen heraus zu würzen. Dies ist die ideale Basis für das, was kommt.

Schritt 2: Die Basis – Das Fundament des Aromas

Nun widmen wir uns dem Kernstück des Risottos: der Duftbasis. Schalotten sind hier die erste Wahl, denn sie entwickeln beim Dünsten eine sanfte, süßliche Note, die weniger aufdringlich ist als die von Zwiebeln. Dünste sie in guter Butter, langsam und behutsam, bis sie glasig und weich sind. Hier darf nichts braun werden; es geht um das Freisetzen der Aromen, nicht ums Rösten.

Sobald die Schalotten perfekt gedünstet sind, gib den Risottoreis hinzu. Rühre ihn mit den Schalotten und der Butter bei mittlerer Hitze sanft an. Das ist ein entscheidender Moment: Jedes Reiskorn sollte von der geschmolzenen Butter umhüllt werden. Das verhindert nicht nur ein Anhaften, sondern röstet den Reis leicht an, was ihm eine angenehme Textur und einen leicht nussigen Geschmack verleiht.

Sei hier geduldig. Es dauert einige Minuten, bis der Reis die richtige Konsistenz erreicht hat – er sollte leicht glasig aussehen und sich warm anfühlen, aber noch keine Farbe annehmen. Diese sorgfältige Anröstung ist der Schlüssel zur optimalen Aufnahme der Flüssigkeit und zur perfekten Konsistenz des späteren Risottos.

Schritt 3: Die Ablöschung – Ein Hauch von Säure und Tiefe

Jetzt kommt der Weißwein ins Spiel. Gieße ihn zu der Reismischung und lass ihn unter ständigem Rühren verdampfen. Was hier passiert, ist mehr als nur das Hinzufügen von Flüssigkeit; es ist ein Prozess, bei dem der Wein seine Säure und sein Bouquet an den Reis abgibt. Die Alkoholkomponente verdampft, hinterlässt aber einen wunderbaren, vielschichtigen Geschmack.

Wenn du keinen Wein verwenden möchtest, ist auch das kein Problem. Eine Alternative wäre, den Wein einfach durch etwas mehr Fond zu ersetzen. Aber ich muss sagen, der Wein verleiht dem Risotto eine ganz besondere Frische, die schwer zu replizieren ist.

Dieser Schritt ist wichtig, weil er die erste Flüssigkeitszugabe ist, die vom Reis aufgenommen wird, und den Grundstein für die cremige Struktur legt. Die Wärme des Reises und der Wein schaffen eine perfekte Liaison für die nächste Phase.

Schritt 4: Das langsame Garen – Die Kunst der Geduld

Nun beginnt das eigentliche Herzstück des Risottokochens: das langsame Garen unter Zugabe von Fond. Nimm deinen gut vorbereiteten, heißen Kalbs- oder Gemüsefond und gib nur eine Schöpfkelle nach der anderen zum Reis. Das Wichtigste hierbei ist, immer wieder zu rühren.

Verstehe, warum das Rühren so entscheidend ist: Durch das ständige sanfte Bewegen der Reiskörner reiben sie aneinander und an den Topfboden. Dabei geben sie die wertvolle Stärke ab, die das Risotto so wunderbar cremig und „schlotzig” macht. Der Reis quillt auf und verbindet sich mit der Flüssigkeit zu einer harmonischen Masse.

Lass jede Flüssigkeitszugabe fast vollständig vom Reis aufgenommen werden, bevor du die nächste Schöpfkelle hinzufügst. Der Reis sollte dabei immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein, aber nicht „schwimmen”. Halte die Temperatur moderat, damit das Risotto sanft köchelt und nicht kocht. Dieser Prozess dauert etwa 18 bis 20 Minuten, je nach Reissorte und Hitze.

Achtung: Wenn du den Reis zu schnell mit zu viel Flüssigkeit übergießt, wird er einfach nur wässrig und behält seine Bissfestigkeit nicht. Geduld zahlt sich hier aus.

Ich erinnere mich, wie meine Großmutter oft neben dem Herd stand, ihr Holzkochlöffel in der Hand, und ihr Risotto mit liebevoller Konzentration rührte. Es war ein fast meditativer Prozess, und das Ergebnis war immer perfekt.

Schritt 5: Die Vollendung – Spargel trifft auf Parmesan

Wenn der Reis nach etwa 18–20 Minuten die gewünschte Konsistenz erreicht hat – er sollte al dente sein, also noch einen leichten Biss haben, und das Ganze eine samtige, cremige Textur aufweisen – ist es Zeit, die Aromen zu vereinen. Gib nun die vorbereiteten Spargelstücke hinzu.

Außerdem kommen jetzt die restliche Butter und etwa 40 Gramm des frisch geriebenen Parmesans in den Topf. Rühre alles vorsichtig unter. Die Butter schmilzt und verleiht dem Risotto zusätzlichen Glanz und eine unwiderstehliche Cremigkeit. Der Parmesan schmilzt und bindet das Gericht weiter ab, während er seinen würzigen Geschmack entfaltet. Diesen Vorgang nennt man „mantecare” und er ist entscheidend für die finale Textur.

Die frische Petersilie wird ebenfalls untergehoben. Sie bringt einen Hauch von Grün und Frische, der einen schönen Kontrast zu den reichen Aromen des Risottos bildet. Schmecke alles sorgfältig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Sei sparsam mit dem Salz, da der Parmesan bereits salzig ist.

Der Moment, in dem das Risotto fertig ist, ist spürbar: Wenn du den Löffel durchziehst, sollte eine leichte „Welle” zurückbleiben, die sich langsam wieder schließt. Wenn es zu flüssig ist, kannst du es noch kurz auf kleiner Flamme ohne Rühren eindicken lassen. Ist es zu fest, kannst du einen kleinen Schuss heißen Fond oder sogar heißes Wasser unterrühren.

Garniere das fertige Risotto mit etwas extra Parmesan, und serviere es sofort. Es ist ein Gericht, das am besten frisch und dampfend genossen wird, wenn seine Aromen in voller Pracht entfaltet sind.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Reis wird zu stark gekocht. Manche kochen den Reis einfach nur, bis er weich ist. Das Problem dabei ist, dass er dann matschig wird und die typische, leicht bissfeste Struktur verliert. Achte darauf, den Reis im „al dente”-Zustand zu belassen – er soll einen leichten Kern haben.

Fehler 2: Kalte Brühe verwenden. Das Hinzufügen von kalter Brühe zum Kochen bringt den Garprozess des Reises immer wieder zum Stoppen und verlangsamt die Aufnahme. Die Brühe sollte immer heiß sein, sodass sie den Reis sanft weiter gart, ohne ihn auszukühlen.

Fehler 3: Das Rühren wird vernachlässigt. Risotto zu machen bedeutet, Zeit und Aufmerksamkeit zu investieren. Wenn du den Reis nicht regelmäßig rührst, werden die Stärkekörner nicht freigesetzt und das Risotto wird nicht cremig. Es kann auch am Boden anhaften.

Fehler 4: Zu viel auf einmal hinzufügen. Gib die Brühe immer schrittweise hinzu. Wenn du zu viel auf einmal hineingibst, wird der Reis eher gekocht als die Stärke freizusetzen, die für die Cremigkeit nötig ist. Geduld ist hier das Zauberwort.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze die Butter durch hochwertiges veganes Margarine oder Olivenöl und den Parmesan durch eine vegane Käsealternative, die du magst, oder lasse ihn weg und füge stattdessen etwas Hefeflocken für eine käsige Note hinzu. Anstelle von Kalbsfond kannst du einen kräftigen Gemüsefond verwenden. Der Grundprozess bleibt derselbe, und das Ergebnis ist ein köstliches, pflanzliches Risotto.

Mit Zitrusnote: Für ein extra frisches Aroma kannst du etwas Abrieb einer Bio-Zitrone oder einen Spritzer Zitronensaft gegen Ende der Kochzeit unterheben. Das hebt die Spargelaromen wunderbar hervor und verleiht dem Gericht eine zusätzliche Leichtigkeit, perfekt für einen warmen Sommerabend. Denke daran, nicht zu viel Säure hinzuzufügen, damit sie den Spargel nicht überdeckt.

Festliche Version mit Garnelen: Wenn du dein Risotto etwas aufpeppen möchtest, brate kurz vor dem Servieren ein paar Garnelen in Knoblauchöl an. Hebe sie dann vorsichtig unter das fertige Risotto oder garniere den Teller damit. Einige geröstete Pinienkerne oder ein paar Tropfen Trüffelöl können ebenfalls eine luxuriöse Ergänzung sein.

Profi-Tipps für Spargelrisotto mit weißem Spargel

Fond immer heiß halten: Das ist keine Kleinigkeit. Halte deinen Fond in einem separaten Topf auf niedriger Stufe warm, sodass er immer bereit ist, wenn du ihn brauchst. So vermeidest du Temperaturschwankungen, die den Garprozess stören.

Reiskonsistenz testen: Der Reis sollte nach etwa 18-20 Minuten „al dente” sein. Das bedeutet, er ist durchgegart, hat aber noch einen zarten Biss im Kern. Verkoste den Reis regelmäßig gegen Ende der Kochzeit, aber immer erst nach etwa 15 Minuten, damit er Zeit hat, die Flüssigkeit aufzunehmen.

Die „Mantecatura”: Das unterheben von Butter und Parmesan am Ende ist entscheidend für die Cremigkeit. Es macht das Risotto „mantecato”, also cremig und glänzend. Nur etwa 40g Parmesan und ein Stück Butter am Ende sind oft genug, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Qualität der Zutaten vor Quantität: Wie bereits erwähnt, sind gute Zutaten das A und O. Ein minderwertiger Spargel oder ein schlechter Reis werden das Endergebnis merklich beeinträchtigen. Investiere in gute Grundprodukte, es lohnt sich!

Nicht überkochen! Generell gilt: Lieber einen ticken zu kurz als zu lang. Ein leicht bissfester Reis lässt sich am Ende durch das „Mantecare” noch perfekt fertigstellen, ein überkochter Reis ist irreparabel.

Servier-Ideen für Spargelrisotto mit weißem Spargel

Anrichten & Dekoration

Ein Risotto lebt von seiner cremigen Konsistenz. Gib es großzügig in vorgewärmte tiefe Teller. Ziehe mit dem Löffel eine leichte Mulde in die Mitte, um einen ansprechenden visuellen Effekt zu erzielen. Bestreue es großzügig mit frisch geriebenem Parmesan und garniere es mit einigen zarten Blättchen frischer Petersilie. Ein paar Spargelspitzen, die du separat kurz blanchiert und leicht mit Buttergeschwenkt hast, können als dekorativer Akzent dienen und die Herkunft des Hauptgeschmacks unterstreichen.

Passende Beilagen

Dieses Spargelrisotto ist ein vollwertiges Gericht und benötigt eigentlich keine zusätzlichen Beilagen. Wenn du dennoch etwas dazu reichen möchtest, empfiehlt sich eine leichte Vorspeise, um die cremige Fülle des Risottos nicht zu überlagern. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing wäre ideal. Wer es etwas herzhafter mag, könnte eine kleine Auswahl an gegrilltem Hähnchenbrustfilet oder leicht gebratene Meeresfrüchte dazu reichen.

Für besondere Anlässe

Dieses Risotto ist eine ausgezeichnete Wahl für besondere Anlässe, sei es ein romantisches Abendessen zu zweit oder ein elegantes Familienessen. Der zarte Spargel und die cremige Textur verleihen ihm eine festliche Note. Es passt wunderbar zu einem Glas trockenen Weißwein, wie zum Beispiel einem Sauvignon Blanc oder einem Pinot Grigio. Auch als Teil eines Menüs am Ostersonntag oder an einem anderen Frühlingsfest ist es eine exquisite Wahl.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn Reste des Spargelrisottos übrig bleiben, lass es auf Raumtemperatur abkühlen, bevor du es in eine luftdichte Aufbewahrungsbox gibst. Risotto verliert mit der Zeit an Cremigkeit, da der Reis die Feuchtigkeit weiter aufnimmt. Für die beste Qualität solltest du Reste innerhalb von 1-2 Tagen verbrauchen.

Einfrieren

Das Einfrieren von Risotto ist möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert, wenn du Wert auf die ursprüngliche Konsistenz legst. Beim Einfrieren und Wiederaufwärmen kann die Textur etwas leiden. Wenn du es dennoch einfrieren möchtest, lass es vollständig abkühlen und gib es in gefriergeeignete Behälter. Es hält sich im Gefrierfach etwa 1-2 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Die beste Methode, Risotto aufzuwärmen, ist in einem Topf auf dem Herd bei schwacher Hitze. Füge ein wenig zusätzliche Flüssigkeit hinzu – sei es Brühe, Wasser oder etwas Milch – und rühre es langsam, bis es wieder cremig ist. Du kannst Risotto auch vorsichtig in der Mikrowelle aufwärmen, achte aber darauf, es zwischendurch umzurühren, damit es gleichmäßig erhitzt wird und nicht austrocknet.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist weißer Spargel wirklich besser für dieses Risotto als grüner?

    Es ist keine Frage von „besser” im absoluten Sinne, sondern eher eine Frage des Geschmacks und der gewünschten Intensität. Weißer Spargel ist subtiler und eleganter im Geschmack, was ihm eine feine Note in diesem Risotto verleiht, die nicht vom Parmesan überdeckt wird. Grüner Spargel hat ein kräftigeres Aroma, das ebenfalls wunderbar schmeckt, aber eine andere Art von Risotto ergibt, oft mit einem intensiveren, fast schon „grünen” Charakter. Für den zarten, klassischen Geschmack des Spargelrisottos, wie es traditionell oft mit weißem Spargel zubereitet wird, ist er eine hervorragende Wahl.

  2. Mein Risotto ist zu dickflüssig geworden. Kann ich das noch retten?

    Ja, oft lässt sich das retten! Wenn dein Risotto bereits vom Herd genommen wurde und zu dick ist, rühre vorsichtig etwas heiße Brühe oder sogar heißes Wasser unter, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist. Achte darauf, nur kleine Mengen Flüssigkeit auf einmal hinzuzufügen und gut zu rühren, damit das Risotto nicht wässrig wird. Manchmal hilft auch ein zusätzlicher Schuss Sahne oder ein weiteres Stück Butter, um die Cremigkeit wiederherzustellen.

  3. Warum schmeckt mein Risotto ein wenig fad?

    Ein fad schmeckendes Risotto kann mehrere Ursachen haben. Überprüfe zuerst, ob du genug Salz verwendet hast. Oft unterschätzt man, wie viel Salz nötig ist, um die Aromen richtig hervorzuheben, besonders wenn man den Parmesan bereits einrechnet. Zweitens ist die Qualität des Fonds entscheidend. Ein aromatischer, gut gewürzter Fond überträgt mehr Geschmack auf den Reis. Schließlich kann auch der Wein eine Rolle spielen; ein trockener Wein mit guter Säure belebt das Gericht. Kleine Mengen Zitronensaft oder etwas mehr frisch geriebener Parmesan am Ende können das Gericht oft wieder aufleben lassen.

Cremiges Spargelrisotto mit weißem Spargel

Cremiges Spargelrisotto mit weißem Spargel

Ein einfaches und cremiges Risotto mit feinem weißem Spargel und Parmesan. Perfekt für den Frühling und lange sättigend.

4.8 from 452 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 50 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:550 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 g Weißer Spargel
  • 2 Schalotten
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Butter
  • 300 g Risottoreis
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 800 ml Kalbs- oder Gemüsefond
  • 3 Stiele Petersilie
  • 75 g Parmesan
  • Kochen
  1. 1Spargel gründlich schälen und waschen. Die unteren Enden abschneiden. Die Stangen anschließend in 3 cm lange Stücke schneiden.
  2. 2Wasser mit der Prise Zucker aufkochen und die Stücke acht bis zehn Min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Anschließend über einem Sieb abtropfen lassen.
  3. 3Schalotten abziehen, würfeln und in der Butter glasig dünsten. Den Risottoreis hinzugeben und bei mittlerer Hitze ebenfalls dünsten. Die Butter und den Reis nicht braun werden lassen.
  4. 4Den Wein gießen – und dann heißt es rühren. Solange, bis der Wein vollständig verdampft ist. Alternativ kann auch Wasser verwendet werden.
  5. 5Etwas Kalbsfond oder Gemüsefond hinzugeben und 20 Min. bei geringer Hitze köcheln lassen. Immer wieder umrühren und Fond nachgießen, bis das Risotto eine cremige bzw. schlotzige Konsistenz hat. Der Reis sollte immer ganz knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  6. 6Die Spargelstücke, die verbliebene Butter sowie etwa 40 Gramm geriebenen Parmesan und die Petersilie unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. 7Zum Schluss mit etwas Parmesan garnieren und direkt servieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 70g
Protein 18g
Fat 20g
Saturated Fat 12g
Fiber 4g
Sugar 5g
Sodium 700mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Spargel, Risotto, weißer Spargel, Parmesan, Frühling, Hauptgericht, italienisch, vegetarisch

Tipp: Der Spargel lässt sich mit einem speziellen Spargelschälmesser schnell und einfach schälen. Wir freuen uns immer über Anregungen und Rezeptwünsche auf Instagram oder Facebook.
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