Das beste cremige Erdbeer-Tiramisu – lecker ohne Frisch-Ei
Der Duft von frischen Erdbeeren, vermischt mit der süßen Note von Sahne und einem Hauch von Orange, holt mich jedes Mal zurück in die warmen Sommertage meiner Kindheit. Es ist ein Geruch, der pure Lebensfreude verspricht und sofort ein Lächeln auf meine Lippen zaubert.
Ich erinnere mich noch gut, wie meine Großmutter, mit ihrer stets leicht gebräunten Haut und den freundlichen Falten um die Augen, dieses Dessert in ihrer kleinen Küche zauberte, das uns Kinder magisch anzog.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Zarter Schmelz: Die Kombination aus Mascarpone und Magerquark erzeugt eine unwiderstehlich cremige Textur, die auf der Zunge zergeht wie ein zarter Hauch.
- Fruchtige Explosion: Jede Gabel ist eine Reise durch saftige Erdbeeren, deren natürliche Süße durch einen Hauch von Zitrus perfekt ausbalanciert wird.
- Leicht und bekömmlich: Ganz ohne rohe Eier ist dieses Tiramisu eine leichte Gaumenfreude, die selbst nach einem üppigen Essen noch Platz findet.
- Sommerliche Leichtigkeit: Die frische Note des Orangenabriebs verleiht diesem Dessert eine unverwechselbare Leichtigkeit, die perfekt zu warmen Tagen passt.
- Einfache Eleganz: Mit wenigen Handgriffen verwandelt sich eine Schüssel voller Zutaten in ein Kunstwerk, das auf jedem Tisch eine gute Figur macht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten spielt bei diesem Erdbeer-Tiramisu eine Schlüsselrolle, denn sie sind die Stars der Show. Hochwertige Erdbeeren vom Markt oder aus dem eigenen Garten bringen die reine Fruchtigkeit mit sich, die dieses Dessert so besonders macht.
- Frische Erdbeeren: Sie sind das Herzstück dieses Desserts und geben ihm seine leuchtende Farbe und seinen lieblichen Geschmack.
- Mascarpone und Magerquark: Diese beiden vereinen sich zu einer unwiderstehlich cremigen Masse, die leicht und dennoch sättigend ist.
- Orangenabrieb: Ein Hauch von Bio-Orangenabrieb verleiht eine subtile, frische Zitrusnote, die die Süße der Erdbeeren wunderbar ergänzt.
- Löffelbiskuits: Sie sind die perfekte Grundlage, die sich beim Tränken in Orangensaft wunderbar weich saugen und die Aromen aufnehmen.
- Frische Minze und gehackte Pistazien: Diese sorgen für das gewisse Extra in puncto Aroma und Optik.
Mengenangaben für die einzelnen Zutaten findest du wie gewohnt im detaillierten Rezept weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Tiramisu, dieses italienische Meisterwerk, hat seine Wurzeln in der Region Venetien im Nordosten Italiens. Die genaue Entstehungsgeschichte ist umstritten, doch die meisten Theorien verorten die Geburtsstunde des Desserts in den späten 1960er oder frühen 1970er Jahren in Treviso. Ursprünglich mit Kaffee, Eiercreme und Löffelbiskuits zubereitet, hat es sich seitdem in unzähligen Variationen weltweit verbreitet.
Die Idee, ein Erdbeer-Tiramisu ohne rohe Eier zu kreieren, ist eine moderne Antwort auf die Sehnsucht nach einem leichteren, bekömmlicheren Dessert. Der Verzicht auf rohe Eier macht es nicht nur für Schwangere und Kinder tauglich, sondern mindert auch die Sorge vor Salmonellen. Stattdessen setzen wir auf die cremige Kraft von Mascarpone und Quark, ergänzt durch luftig geschlagene Sahne.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine unkomplizierte Eleganz und die Möglichkeit, es an saisonale Früchte anzupassen. Der Erdbeer-Variante verleiht die Kombination aus süßer Frucht und cremiger Textur eine besondere Frische, die an laue Sommerabende erinnert. Es ist ein Dessert, das Geschichten erzählt – von Kindheitserinnerungen bis hin zu geselligen Stunden mit Freunden.
So bereitest du Erdbeer Tiramisu ohne Ei zu
Schritt 1: Das Fruchtige Fundament
Alles beginnt mit den Erdbeeren, diesen kleinen roten Juwelen des Sommers. Zuerst waschen wir vorsichtig 400 Gramm der prallen Früchte und befreien sie von ihren grünen Blättern. Es ist wichtig, hierbei behutsam vorzugehen, um die zarte Haut nicht zu verletzen.
Nun kommt der Stabmixer zum Einsatz, um diese Erdbeeren zusammen mit 25 Gramm Zucker und 2 Esslöffeln Zitronensaft in ein leuchtend rotes Püree zu verwandeln. Die Säure des Zitronensafts ist hierbei entscheidend; sie hebt die natürliche Süße der Erdbeeren hervor und gibt dem Püree eine wunderbare Frische, die später im Dessert ein willkommener Kontrast sein wird. Dieses Püree stellen wir nun beiseite, um es später zu verwenden.
Die restlichen Erdbeeren werden ebenso gewaschen und geputzt. Ein paar ausgewählte Schönheiten heben wir für die finale Dekoration auf, die den visuellen Reiz ausmachen. Die übrigen Erdbeeren schneiden wir sodann in feine Scheiben. Diese Scheiben werden später in den Schichten des Tiramisus für zusätzliche Fruchtigkeit und Textur sorgen.
Achtung: Achte darauf, die Erdbeeren nicht zu lange zu pürieren, damit eine leicht stückige Konsistenz erhalten bleibt, die später im Tiramisu für interessante Bissmomente sorgen kann.
Schritt 2: Die Cremige Seele des Desserts
Nun widmen wir uns der Cremefüllung, dem Herzstück unseres Tiramisus. Zuerst nehmen wir 300 Gramm Schlagsahne zur Hand. Diese schlagen wir mit einem Päckchen Sahnesteif zu einer festen, luftigen Konsistenz auf. Das Sahnesteif ist hierbei ein unverzichtbarer Helfer, denn es sorgt dafür, dass die Sahne ihre Form behält und die Creme stabil bleibt – ganz ohne die Notwendigkeit von rohen Eiern.
In einer separaten, sauberen Schüssel warten 250 Gramm Mascarpone und 250 Gramm Magerquark auf ihren großen Auftritt. Wir geben 75 Gramm Puderzucker und den sorgfältig abgeriebenen Schale einer Bio-Orange hinzu. Dieser Orangenabrieb ist kein Zufallsprodukt; er verleiht dem Dessert eine subtile, aber doch prägnante fruchtige Note, die perfekt mit den Erdbeeren harmoniert und dem Ganzen eine mediterrane Leichtigkeit verleiht.
Mit einem Handrührgerät vermengen wir diese Zutaten zu einer homogenen Masse. Es ist wichtig, hier nicht zu lange zu rühren, um die Mascarpone nicht zu überhitzen. Das Ziel ist eine glatte, leicht süßliche Basis, die bereit ist, die geschlagene Sahne aufzunehmen.
Zum Schluss heben wir die bereits aufgeschlagene Sahne vorsichtig unter die Mascarpone-Quark-Mischung. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Wir falten die Sahne behutsam unter, um so viel Luftigkeit wie möglich zu bewahren. Das Ergebnis ist eine unglaublich leichte und cremige Masse, die wie eine zarte Wolke auf dem Löffel liegt.
Tipp: Wenn du es etwas herber magst, kannst du auch nur die Hälfte des Puderzuckers verwenden und die Süße später über die Erdbeeren regulieren.
Schritt 3: Das Auftakt der Schichten
Jetzt beginnt die eigentliche Kunst des Schichtens, bei der unser Tiramisu langsam Form annimmt. Zuerst gießen wir 250 ml Orangensaft in eine flache Schale. Der Orangensaft ist hier nicht nur Tränke für die Biskuits; er bringt seine eigene fruchtige Süße und Aroma mit, das sich perfekt mit den anderen Komponenten verbindet.
Die Löffelbiskuits werden nun zügig durch den Orangensaft gezogen. Dies ist ein entscheidender Moment: Sie sollen Feuchtigkeit aufnehmen, aber nicht zerfallen. Ein kurzes Eintauchen ist genug, um sie weich genug für das Tiramisu zu machen. Wir legen diese getränkten Biskuits dicht nebeneinander auf den Boden unserer Auflaufform, um eine gleichmäßige Grundschicht zu schaffen.
Auf diese Biskuitschicht verteilen wir nun die Hälfte des vorbereiteten Erdbeerpürees. Es verteilt sich wunderbar über die Biskuits und schafft eine leuchtend rote Schicht, die bereits einen Vorgeschmack auf die Fruchtigkeit gibt. Darauf legen wir nun die vorbereiteten Erdbeerscheiben, die für zusätzliche Textur und einen intensiveren Erdbeergeschmack sorgen.
Anschließend verteilen wir die erste Hälfte unserer köstlichen Creme gleichmäßig über die Erdbeeren. Diese cremige Schicht wirkt wie ein weicher Mantel, der die darunterliegenden Früchte und Biskuits umschließt und für eine sanfte Süße sorgt.
Tipp: Verwende eine Form, die nicht zu hoch ist. Dann lassen sich die Schichten besser verteilen und das Tiramisu wird nicht zu wuchtig auf dem Teller.
Schritt 4: Die Krönung der Süße
Nun geht es an die zweite Runde des Schichtens, die unser Tiramisu zu seiner vollen Pracht erheben wird. Wieder tauchen wir die Löffelbiskuits kurz in den Orangensaft. Sie sind wie kleine Schwämme, die bereit sind, die Aromen aufzusaugen und das gesamte Dessert miteinander zu verbinden.
Diese getränkten Biskuits legen wir nun über die erste Cremeschicht. Darauf verteilen wir das restliche Erdbeerpüree. Es bildet eine weitere leuchtend rote Schicht, die das fruchtige Thema fortsetzt und dem Tiramisu eine ansprechende Farbvielfalt verleiht.
Nun kommt die zweite Hälfte unserer Mascarpone-Quark-Sahne-Masse zum Einsatz. Wir verteilen sie sorgfältig über die Erdbeeren und das Püree. Wer möchte, kann diese letzte Cremeschicht nun mit einem Spritzbeutel dekorativ aufspritzen. Kleine Tupfen oder Rosetten verleihen dem Tiramisu eine elegante Note und machen es optisch noch ansprechender.
Zum Schluss streuen wir gehackte Pistazien über die obere Cremeschicht. Die leicht salzige, nussige Note der Pistazien bildet einen wunderbaren Kontrast zur Süße des Desserts und sorgt für eine zusätzliche Textur. Ihre grüne Farbe gibt dem Ganzen einen attraktiven Farbakzent.
Achtung: Beim Aufspritzen der Creme darauf achten, nicht zu viel Druck auszuüben, damit die darunterliegenden Schichten nicht beschädigt werden.
Schritt 5: Die Magie des Durchziehens
Nachdem alle Schichten liebevoll arrangiert sind, beginnt die Phase, die Geduld erfordert, aber ungemein wichtig ist: Das Tiramisu muss ruhen und durchziehen. Wir decken die Form sorgfältig ab, am besten mit Frischhaltefolie, und stellen sie für mindestens 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank.
Diese Ruhezeit ist entscheidend. Die Löffelbiskuits saugen die Aromen der Fruchtpürees und des Orangensafts vollständig auf, die Cremeschichten verbinden sich und nehmen eine angenehme Festigkeit an. Die einzelnen Geschmacksnuancen verschmelzen und entwickeln eine Harmonie, die dem Tiramisu seine unverwechselbare Tiefe verleiht.
Wenn die obligatorischen Stunden im Kühlschrank vergangen sind, holen wir unser Meisterwerk hervor. Es ist nun bereit, enthüllt zu werden. Vor dem Servieren garnieren wir das Tiramisu nochmals mit einigen der beiseitegelegten frischen Erdbeerscheiben. Diese frischen Früchte setzen einen letzten optischen und geschmacklichen Akzent.
Mit einem scharfen Messer schneiden wir das Tiramisu nun vorsichtig in gleichmäßige Stücke. Die Messerzüge sollten sanft sein, um die sorgfältig geschichteten Lagen nicht zu zerstören. Das Ergebnis ist ein Kunstwerk, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch auf jedem Teller eine Augenweide darstellt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Wahl der Erdbeeren
Ein häufiger Stolperstein ist die Qualität der Erdbeeren. Wenn du unreife, wässrige oder überreife, matschige Früchte verwendest, leidet der gesamte Geschmack des Tiramisus erheblich. Achte auf feste, leuchtend rote und aromatische Erdbeeren, idealerweise zur Saison.
Fehler 2: Das zu lange Tränken der Löffelbiskuits
Ein weiterer gängiger Fehler ist, die Löffelbiskuits zu lange im Orangensaft zu lassen. Sie saugen sich dann zu sehr voll, verlieren ihre Form und zerfallen. Das Ergebnis ist ein matschiges Tiramisu, dessen Struktur verloren geht. Die Biskuits sollten nur kurz durchgezogen werden, bis sie sich leicht weich anfühlen, aber noch ihre Form behalten.
Fehler 3: Die Creme nicht richtig aufschlagen
Die Cremigkeit ist das A und O eines guten Tiramisus. Wenn die Sahne nicht steif genug geschlagen wird oder die Mascarpone-Quark-Mischung zu flüssig bleibt, wird das Dessert nicht die gewünschte Konsistenz erreichen. Achte darauf, die Sahne mit Sahnesteif wirklich gut aufzuschlagen und die Zutaten der Creme nicht zu übermixen, nachdem die Sahne untergehoben wurde.
Fehler 4: Ungeduld beim Kühlen
Das Tiramisu braucht seine Zeit, um durchzuziehen. Wenn du zu ungeduldig bist und es zu früh aus dem Kühlschrank nimmst, werden sich die Aromen nicht richtig verbinden, die Konsistenz wird weniger fest und die einzelnen Schichten sind noch zu deutlich voneinander getrennt. Gib dem Dessert die nötigen Stunden, damit es seine volle Geschmackspracht entfalten kann.
Variationen für jeden Geschmack
Dieses Erdbeer-Tiramisu ist eine wunderbare Leinwand für kreative Anpassungen. Wenn du es vegan gestalten möchtest, ersetze die Mascarpone und den Quark durch eine pflanzliche Alternative, zum Beispiel Cashew- oder Kokosjoghurt, und verwende pflanzliche Sahne. Bei der Fruchtschicht kannst du statt der Sahne auch eine zartschmelzende vegane Skyr-Alternative verwenden.
Für eine leichtere Variante kannst du den Zuckeranteil reduzieren oder durch ein alternatives Süßungsmittel wie Erythrit oder Xylit ersetzen. Das macht das Dessert zum perfekten Abschluss eines gesunden Abendessens. Achte darauf, auch die Süße der Früchte zu berücksichtigen.
Für einen festlicheren Anlass kannst du die Schichten mit einer dünnen Schicht weißer Schokolade oder einige frischen Himbeeren ergänzen. Auch ein Hauch von Rosenwasser in der Creme kann dem Dessert eine exquisite, blumige Note verleihen, die es von der üblichen Variante abhebt.
Profi-Tipps für Erdbeer Tiramisu ohne Ei
Saisonalität als Schlüssel: Kaufe deine Erdbeeren wirklich nur, wenn sie Saison haben. Der Unterschied in Geschmack und Süße ist enorm und macht dein Tiramisu unvergleichlich. Versuche, direkte von lokalen Bauern zu beziehen, wenn möglich.
Die Magie des Orangenabriebs: Verwende unbedingt die Zesten einer biologisch angebauten Orange – ohne das weiße Innere. Die ätherischen Öle, die hier freigesetzt werden, sind der Schlüssel zur leichten Frische, die dieses Tiramisu so besonders macht. Nur die oberste Schicht der Schale verwenden, das Weiße ist bitter.
Die richtige Tränke: Anstatt nur Orangensaft zu verwenden, mische einen Teil des Saftes mit etwas=Kaffee- oder einem Fruchtlikör (z.B. Amaretto oder Himbeerlikör), um dem Tiramisu zusätzliche Geschmackstiefe zu verleihen. Aber Vorsicht, nicht zu viel Alkohol für die Kinder!
Die feine Tupfen-Technik: Für die Krönung deiner Cremeschicht, verwende einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle. Das erzeugt kleine, gleichmäßige Tupfen, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch eine angenehme Textur auf der Oberfläche des Tiramisus schaffen.
Ein Hauch von Crunch: Streue kurz vor dem Servieren ein paar geröstete Mandelblättchen oder gehackte Pistazien über die frischen Erdbeeren. Das gibt einen zusätzlichen, spannenden Biss und eine leicht nussige Note, die perfekt zu den süßen Früchten passt.
Servier-Ideen für Erdbeer Tiramisu ohne Ei
Anrichten & Dekoration
Das Auge isst mit, das gilt auch für dieses Erdbeer-Tiramisu. Wenn du es direkt in der Auflaufform servierst, achte darauf, dass die oberste Cremeschicht ebenmäßig ist oder kunstvoll mit einem Spritzbeutel verziert wurde. Die frischen Erdbeeren, die du kurz vor dem Servieren darauf drapierst, sollten wie kleine rote Juwelen aussehen.
Eine alternative Präsentation sind einzelne Dessertgläser. Schichte das Tiramisu hier in kleinen Portionen. Das sieht besonders elegant aus, wenn du verschiedene Schichten zur Geltung bringst. Ein kleines Minzblatt oder ein zartes Schokoladenspäne setzen den finalen Touch. Deine Gäste werden begeistert sein.
Passende Beilagen
Dieses Erdbeer-Tiramisu ist ein Star für sich, aber es schmeckt auch wunderbar, wenn es mit einer Kugel hausgemachtem Vanilleeis kombiniert wird. Die Kühle und Cremigkeit des Eises ergänzt die fruchtige Sattheit des Tiramisus perfekt. Ein Espresso oder starker Kaffee rundet das Dessert ab und bietet einen angenehmen Kontrast.
Eine leichte Zitronensorbet-Kugel kann ebenfalls eine erfrischende Begleitung sein, die die Säure der Erdbeeren nochmals hervorhebt. Für Liebhaber von Süßem könnte eine warme Schokoladensauce, die sparsam über das Tiramisu geträufelt wird, eine unwiderstehliche Ergänzung sein.
Für besondere Anlässe
Dieses Dessert ist ideal für einen besonderen Anlass. Ob als süßer Abschluss eines romantischen Abendessens, als Highlight auf einer Geburtstagsfeier oder als erfrischender Genuss nach einem Grillfest im Sommer – es passt immer. Das Fehlen von rohen Eiern macht es zu einer sorgenfreien Wahl, wenn Kinder oder schwangere Gäste mit am Tisch sitzen.
Stelle dir vor, du überraschst deine Liebsten mit diesem leuchtend roten, cremigen Dessert nach einem festlichen Menü. Es ist ein Zeichen von besonderer Sorgfalt und Liebe zum Detail, das garantiert für strahlende Augen sorgen wird. Auf einer,fröhlichen Gartenparty wirkt es wie ein kleiner Farbtupfer.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Solltest du doch einmal Reste deines köstlichen Erdbeer-Tiramisus haben, lagere es am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. So schützt du es vor Fremdgerüchen und sicherst, dass die Cremigkeit und die Aromen bestmöglich erhalten bleiben. Idealerweise verwendest du die Form, in der du es zubereitet hast, wenn diese abgedeckt werden kann.
Je nach Frische der Zutaten hält sich das Tiramisu so gut 2-3 Tage. Schon bald werden sich die Aromen noch stärker verbunden haben, was dem Dessert eine noch tiefere Geschmacksnote verleiht. Aber je frischer es ist, desto besser ist die Textur.
Einfrieren
Das Einfrieren von Tiramisu ist möglich, aber mit Einschränkungen verbunden. Die cremige Textur kann durch den Gefrierprozess beeinflusst werden. Wenn du es dennoch einfrieren möchtest, packe es luftdicht ein, idealerweise in einzelne Portionen in geeigneten Behältern. Es hält sich so bis zu zwei Monate.
Um Qualitätseinbußen zu minimieren, taue das Tiramisu langsam im Kühlschrank auf. Vermeide das Auftauen bei Raumtemperatur, da dies die Textur stärker beeinträchtigen kann. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas weicher sein als frisch.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Ein Erdbeer-Tiramisu sollte idealerweise kalt serviert werden, da seine Frische und Cremigkeit am besten zur Geltung kommen. Ein Aufwärmen ist daher meist nicht empfehlenswert und kann die Textur erheblich beeinträchtigen. Die im Tiramisu enthaltenen Milchprodukte und die Löffelbiskuits sind nicht dafür gemacht, erhitzt zu werden.
Solltest du es dennoch leicht erwärmen wollen, zum Beispiel für eine spezielle Geschmacksvariation, dann nur sehr kurz in der Mikrowelle bei niedriger Leistung. Aber sei dir bewusst, dass sich die Cremigkeit verändern und die Biskuits eine andere Konsistenz annehmen können. Geduld und Kälte sind hier die besten Freunde.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange muss das Erdbeer-Tiramisu mindestens im Kühlschrank kühlen, damit es wirklich gut durchgezogen ist?
Für optimale Ergebnisse empfehle ich eine Kühlzeit von mindestens 4 Stunden. Ideal ist es jedoch, das Tiramisu über Nacht ziehen zu lassen. In dieser Zeit kann die Flüssigkeit vollständig in die Löffelbiskuits einziehen, die Aromen verbinden sich perfekt und die Creme wird fest und cremig. Diese Ruhezeit ist essenziell, um die charakteristische Tiramisu-Textur zu erzielen und die vollen Geschmackskomponenten zur Entfaltung zu bringen.
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Kann ich auch tiefgekühlte Erdbeeren für dieses Rezept verwenden? Wenn ja, was muss ich beachten?
Ja, tiefgekühlte Erdbeeren sind eine gute Alternative, besonders wenn gerade keine frischen Saison haben. Du musst sie allerdings zuerst auftauen lassen, am besten über Nacht im Kühlschrank. Das dabei entstehende Wasser solltest du größtenteils abgießen, da es die Konsistenz des Pürees beeinflussen könnte. Achte darauf, das Püree dann eventuell etwas einzukochen, um die gewünschte Intensität zu erreichen. Frische Erdbeeren liefern aber meist das intensivere Aroma.
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Ich habe keine Löffelbiskuits mehr, gibt es Alternativen für die Basis des Tiramisus?
Sicherlich! Eine hervorragende Alternative sind Cantuccini (italienische Mandel-Biscotti). Zerbrich sie in kleinere Stücke, sie saugen die Flüssigkeit ebenfalls gut auf und verleihen dem Tiramisu eine zusätzliche nussige Note. Auch gut geeignet sind dünne Butterkekse oder bestimmte Arten von trockenen Waffeln. Wähle etwas, das nicht zu süß ist, damit der Geschmack der Erdbeeren im Vordergrund bleibt.
Das beste cremige Erdbeer-Tiramisu – lecker ohne Frisch-Ei
Das beste cremige Erdbeer-Tiramisu – lecker ohne Frisch-Ei ist ein himmlisches Dessert, das fruchtige Erdbeeren mit einer samtigen Mascarpone-Quark-Creme vereint. Es ist perfekt für jede Gelegenheit, sei es ein festliches Dinner, eine Grillparty oder einfach als süßer Abschluss eines entspannten Abendessens. Durch den frischen Orangenabrieb erhält das Tiramisu eine besondere Note, die das Geschmackserlebnis abrundet. Zudem ist dieses Rezept ideal für Kinder und Schwangere, da es ganz ohne rohe Eier auskommt. Lassen Sie sich von diesem köstlichen Dessert verzaubern!
- 750 g Erdbeeren
- 25 g Zucker
- 2 EL Zitronensaft
- 250 g Mascarpone
- 250 g Magerquark
- 300 g Schlagsahne
- 1 Päckchen Sahnesteif
- 75 g Puderzucker
- 1 EL Orangenabrieb einer Bio-Orange
- 250 ml Orangensaft
- 250 g Löffelbiskuits
- gehackte Pistazien zur Deko
- Kochen
- 1Für das Püree 400 g der Erdbeeren waschen und putzen. Dann mit dem Zucker und Zitronensaft mit einem Stabmixer pürieren. Beiseite stellen. Die restlichen Erdbeeren ebenfalls waschen und putzen; einige für die Deko beiseitelegen, den Rest in Scheiben schneiden.
- 2Sahne mit dem Sahnesteif schlagen, bis sie steif ist. In einer Schüssel Mascarpone, Magerquark, Puderzucker und Orangenabrieb mit einem Handrührgerät aufschlagen. Zum Schluss die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
- 3Den Orangensaft in eine flache Schale geben. Die Löffelbiskuits kurz eintunken und dicht nebeneinander auf den Boden der Schale legen. Circa die Hälfte des Erdbeerpürees darüber geben und mit den Erdbeerscheiben belegen. Anschliessend die Hälfte der Creme darauf verteilen.
- 4Diese Schichtung wiederholen: Löffelbiskuits eintunken, dann das restliche Erdbeerpüree daraufgeben. Die zweite Cremedecke nach Belieben mit einem Spritzbeutel in kleinen Tupfen aufspritzen. Mit gehackten Pistazien bestreuen.
- 5Das Tiramisu für mindestens 3 – 4 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch mit frischen Erdbeeren belegen. Mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.
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