Erdbeer-Tiramisu
Der Duft von reifen Erdbeeren steigt mir in die Nase, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen den Tau von den Blättern geküsst haben. Es ist jener ganz spezielle Geruch, der in mir tagelange Vorfreude auf den Sommer weckt, ein Versprechen von Süße und leichter Frische. In solchen Momenten denke ich immer an jenes erste Mal, als ich einem Rezept begegnete, das diesen Duft in etwas Greifbares verwandelte – ein Dessert, das die Seele streichelt.
Es war kein großer Anlass, nur ein leichter Nachmittagskaffee mit Freunden, aber die Zubereitung dieses Erdbeer Tiramisus wurde zu einem kleinen Ritual, das in meiner Erinnerung hängen geblieben ist. Die schlichte Eleganz der Zutaten, die scheinbare Einfachheit, aber dennoch die Tiefe des Geschmacks – das ist es, was mich immer wieder an dieses Dessert fesselt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Gefühlte Leichtigkeit: Dieses Tiramisu schwebt förmlich auf der Zunge. Es ist nicht schwer oder mächtig, sondern eine luftige Wolke aus Frucht und Creme, die nach mehr verlangt.
- Der Schrei der Erdbeeren: Wenn du erst einmal die südbestrahlen, sonnenverwöhnten Erdbeeren verarbeitet hast, wird jeder Löffel zu einer kleinen Geschmacksexplosion, die die pure Essenz des Sommers einfängt.
- Seelenschmeichler für graue Tage: Auch wenn es wie ein Sommerdessert kreiert wurde, so birgt es doch in sich die Wärme von Kindheitserinnerungen und die Gemütlichkeit eines sonnigen Nachmittags – eine perfekte Flucht, egal zu welcher Jahreszeit.
- Ein Fest für die Sinne, nicht für die Nerven: Du wirst die Magie erleben, wie aus wenigen, hochwertigen Zutaten ein Kunstwerk entsteht, ohne stundenlanges Stehen am Herd oder komplizierte Techniken.
- Spielplatz für Kreativität: Dieses Dessert ist eine Leinwand, auf der du deine eigenen Akzente setzen kannst – sei es durch eine besondere Garnitur oder eine subtile Variation der Aromen.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier nicht nur ein Vorschlag, sondern das Fundament dieses Desserts. Wenn du den Erdbeeren eine Stimme gibst und den Mascarpone mit Bedacht wählst, wird dein Tiramisu mehr sein als nur eine Nachspeise – es wird ein Erlebnis. Denke an die besten Erdbeeren, die du je auf einem Markt gefunden hast, an jenes Gefühl, wenn die Süße die Zunge kitzelt und eine leichte Säure dagegenhält. Genauso sollten deine Zutaten sein: ehrlich und voller Geschmack.
- Frische Erdbeeren: Das Herzstück. Wähle pralle, intensiv duftende Früchte, die dir das Gefühl geben, direkt vom Feld zu pflücken.
- Savoiardi-Kekse (Löffelbiskuits): Sie sind die sanften Schwämme, die die Aromen aufsaugen und dem Tiramisu Struktur geben, ohne zu zerfallen.
- Mascarpone: Cremig, sanft, fast samtig – er bildet die luxuriöse Basis, die alles zusammenhält und verfeinert.
- Frischkäse: Eine leichte Säure und zusätzliche Cremigkeit, die dem Mascarpone eine fantastische Textur verleiht.
- Zucker und Vanilleextrakt: Gemeinsam sorgen sie für die perfekte Balance der Süße, die die fruchtigen Noten unterstreicht, ohne sie zu überdecken.
Die genauen Mengenangaben für diese köstliche Komposition findest du weiter unten, wo dich die ausführliche Rezeptkarte erwartet.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Tiramisu, dieses italienische Meisterwerk, trägt die Sonne und die Lebensfreude Italiens in sich. Ursprünglich aus den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien stammend, war es lange Zeit ein Geheimtipp der dortigen Trattorien. Der Name selbst, „Tiramisù“, bedeutet so viel wie „zieh mich hoch“ oder „muntere mich auf“ – ein Versprechen, das schon in der Zubereitung liegt.
Unsere heutige Version, das Erdbeer Tiramisu, ist eine Art Sommerkleid für den Klassiker. Während das Original oft mit Kaffee und Kakao spielt, holt diese Variante die Frische des Gartens auf den Tisch. Sie ist eine Hommage an die Jahreszeit, in der die Erdbeeren ihren vollen Geschmack entfalten und sich mit cremigen Texturen verbinden wollen.
Dieses Gericht ist zeitlos, weil es die Sehnsucht nach Einfachheit und Genuss verkörpert. Es verbindet die Nostalgie eines traditionellen Desserts mit der Leichtigkeit und Fruchtigkeit eines Sommertages. Es ist ein Beweis dafür, dass die besten Dinge oft aus wenigen, aber ausgewählten Zutaten entstehen, die mit Liebe und Sorgfalt behandelt werden.
So bereitest du Erdbeer Tiramisu zu
Schritt 1: Die roten Juwelen werden vorbereitet
Zuerst geht es an die Stars des Tages: die Erdbeeren. Du wäschst sie behutsam, denn sie sind empfindlich, wie zarte Haut. Etwa zwei Drittel der gesammelten Schätze schneidest du in mundgerechte Stücke – das werden später die kleinen, süßen Überraschungen inmitten der Creme. Denk daran, wie das Licht durch die saftigen Fruchtstücke fällt, wie sie auf dem Schneidebrett glänzen.
In einer Schüssel vermischst du diese vorbereiteten Erdbeeren mit einer guten Prise Zucker, der deine Süße nach Belieben dosiert, und dem spritzigen Saft einer frisch gepressten Zitrone. Der Zitronensaft ist der geheime Helfer, der die natürliche Süße der Erdbeeren hervorhebt und ihnen einen prickelnden Kick verleiht. Lass diese Mischung nun für etwa zehn Minuten sanft ziehen. Du wirst sehen, wie sich der Saft absetzt und eine wunderbar sirupartige Sauce bildet, die nach purer Fruchtigkeit duftet.
Tipp: Wenn du es etwas luxuriöser magst, kannst du hier auch einen Spritzer Balsamico-Essig hinzufügen. Erlebt eine unglaubliche Tiefe und macht die Erdbeersauce noch komplexer.
Schritt 2: Die cremige Herrschaft beginnt
Nun ist die Bühne frei für die cremigen Protagonisten: Mascarpone und Frischkäse. Gib sie in eine ausreichend große Rührschüssel. Die Raumtemperatur ist hierbei entscheidend, denn nur so verbinden sie sich zu einer wirklich glatten, klumpenfreien Masse. Hier kommt der Handmixer ins Spiel, dein treues Werkzeug, um aus diesen beiden cremigen Massen eine Einheit zu formen. Starte langsam, und erhöhe dann die Geschwindigkeit, bis eine zarte, fast seidige Creme entsteht, die sich an die Wände der Schüssel schmiegt.
Nun fügst du den restlichen Zucker hinzu, um die gewünschte Süße zu erreichen. Ebenso kommt das Erdbeerpuddingpulver dazu – es ist ein kleiner Trick, der der Creme eine wunderbare Festigkeit verleiht und ihr eine dezente Beerennote. Und natürlich darf der Hauch von Vanilleextrakt nicht fehlen; er rundet das Aroma ab und verleiht der ganzen Komposition eine zusätzliche Nuance von Wärme. Mixe all diese Komponenten vorsichtig, bis sie sich vollständig verbunden haben.
Ein ehrlicher Tipp: Sei nicht zu eifrig beim Mixen des Frischkäses und Mascarpone. Eine zu lange Bearbeitungszeit kann dazu führen, dass die Masse zu flüssig wird. Stoppe, sobald eine glatte Konsistenz erreicht ist.
Zum Schluss wird die Schlagsahne untergehoben. Beginne mit einer kleinen Menge, um die Creme etwas aufzulockern, und arbeite dich dann langsam zur restlichen Sahne vor. Nutze einen Spatel und führe sanfte, kreisende Bewegungen aus. Du möchtest eine luftige Konsistenz erzielen, keine geschlagene Masse, die ihre Struktur verliert. Das sanfte Unterheben ist der Schlüssel zu jenem federleichten Gefühl im Mund, das Tiramisu ausmacht.
Schritt 3: Die Seele des Desserts wird gebildet – die erste Schichtung
Jetzt wird’s spannend. Nimm die Savoiardi-Kekse einzeln und tauche sie ganz kurz, wirklich nur einen Augenblick, in die vorbereitete Erdbeersauce. Du möchtest, dass sie die köstliche Flüssigkeit aufsaugen, aber nicht breiig werden. Ein schneller Durchgang von jeder Seite reicht aus. Denke daran, dass sie später noch weiter quellen.
Lege diese getränkten Kekse nun dicht an dicht in deine Auflaufform. Du baust sozusagen die erste Ebene des Genusses. Achte darauf, dass keine großen Lücken entstehen, denn dies wird die Basis für deine cremige Herrschaft. Ein Boden aus Savoiardi, der die Aromen der Erdbeeren widerspiegelt.
Anschließend verteilst du vorsichtig eine großzügige Schicht der köstlichen Creme über die Keksbasis. Nutze einen Löffel oder einen Spatel, um die Creme gleichmäßig zu verteilen. Schließe die Keksbasis vollständig ein, sodass sie nicht mehr sichtbar ist. Diese erste Schicht ist wie die Grundierung eines Gemäldes, die die Leinwand für weitere Schichten bereitet.
Schritt 4: Die Symphonie der Schichten wiederholt sich
Nun wiederholst du den vorherigen Schritt. Nimm wieder die Savoiardi-Kekse, tauche sie kurz in die Erdbeermischung und lege sie als zweite Schicht auf die bereits vorhandene Cremeschicht. Versuche auch hier, die Lücken so gut wie möglich zu schließen.
Über diese zweite Keks-Schicht verteilt du wieder eine ordentliche Portion der Mascarpone-Creme. Diesmal achtest du darauf, dass die Kruste der Kekse komplett bedeckt ist. Du baust sozusagen die nächste Etage deines Erdbeer-Traums.
Fahre mit diesem Muster fort: abwechselnd getränkte Savoiardi und die cremige Füllung. Du wirst es lieben, wie die rosa Erdbeersauce und die helle Creme ineinander übergehen. Schließe mit einer finalen, üppigen Schicht der Mascarpone-Creme ab. Diese oberste Schicht ist wie der krönende Abschluss, die glatte Oberfläche, die später mit frischen Erdbeeren dekoriert wird. Die Schichtung ist das Visuelle, das den Genuss schon vor dem ersten Löffel verspricht.
Achtung: Achte darauf, dass die letzte Schicht – die Creme – nicht zu nah am Rand der Form ist, besonders wenn du planst, die Dekoration üppig zu gestalten.
Schritt 5: Die Magie des Kühlens – Geduld wird belohnt
Nun kommt der wichtigste Teil, der Geduld erfordert: das Kühlen. Dein Erdbeer Tiramisu muss nun für mindestens vier Stunden, besser noch über Nacht, im Kühlschrank ruhen. Dies ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen auf wundersame Weise, die Kekse nehmen die perfekte Konsistenz an und die Creme wird herrlich fest und schnittfest.
Das langsame Durchziehen im Kühlen ist es, was die einzelnen Komponenten zu einem Ganzen verschmelzen lässt. Es ist der Moment, in dem die Magie wirklich geschieht, wenn aus einzelnen Zutaten ein harmonisches Dessert wird. Denk an die kühle, klare Luft im Kühlschrank, die diese Aromen veredelt.
Vor dem Servieren kommt der letzte, glänzende Auftritt. Du garnierst das Tiramisu großzügig mit den frischen, in Scheiben geschnittenen Erdbeeren, die du zuvor beiseitegelegt hast. Lege sie nebeneinander, überlappend, oder schaffe ein kleines Muster. Die tiefrote Farbe der Erdbeeren bildet einen wunderschönen Kontrast zur hellen Creme und verspricht Frische und Fruchtigkeit.
Nun, da dein Meisterwerk vollendet ist, serviere es kühl. Jeder Löffel ist eine Mischung aus zarter Creme, leicht aufgequollenen Keksen und dem süß-säuerlichen Hauch der Erdbeeren. Es ist ein Moment des puren Genusses, der die Mühe der Zubereitung bei Weitem wettmacht.
Hier kannst du auch noch einen Hauch von Puderzucker über die Erdbeeren sieben, wenn du magst, oder ein paar zarte Minzblätter als Akzent setzen. Aber oft ist die reine Fruchtigkeit der Erdbeeren mehr als genug.
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Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu langes Durchnässen der Löffelbiskuits
Das ist wohl der häufigste Fehltritt. Wenn die Savoiardi zu lange in der Erdbeersauce schwimmen, saugen sie sich zu sehr voll und zerfallen zu einem Brei. Das macht das Tiramisu später matschig und unansehnlich. Tauche sie wirklich nur ganz kurz von beiden Seiten ein und nimm sie sofort wieder heraus. Sie saugen sich beim Schichten und Kühlen weiter voll.
Fehler 2: Zu kalte Mascarpone und Frischkäse
Das mag auf den ersten Blick kontraintuitiv erscheinen, aber Mascarpone und Frischkäse sollten Raumtemperatur haben, damit sie sich gut vermischen lassen. Wenn sie direkt aus dem Kühlschrank kommen, werden sie stockig und du kämpfst mit Klumpen in deiner Creme. Nimm sie etwa 30-60 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Du wirst sehen, wie viel cremiger und geschmeidiger die Masse wird.
Fehler 3: Zu wenig Kühlzeit
Die Versuchung ist groß, das köstliche Dessert sofort anzuschneiden. Aber das Erdbeer Tiramisu braucht Zeit, um seine volle Konsistenz und seinen Geschmack zu entwickeln. Ohne ausreichende Kühlzeit kann die Creme zu weich sein und die Aromen haben sich nicht richtig verbunden. Plane mindestens 4 Stunden ein, aber über Nacht ist ideal. Diese Ruhezeit ist entscheidend für das Endergebnis.
Fehler 4: Massenhafte Verwendung von billigem Puddingpulver
Manchmal greift man zum schnellsten Puddingpulver. Aber das kann einen künstlichen Beigeschmack hinterlassen, der die feinen Erdbeer- und Mascarpone-Aromen überdeckt. Achte auf ein gutes Qualitätspulver oder, noch besser, bereite deine eigene Erdbeercreme mit eingekochtem Erdbeerpüree und Speisestärke zu. Das ist zwar mehr Aufwand, aber geschmacklich eine ganz andere Liga.
Variationen für jeden Geschmack
Dieses Erdbeer Tiramisu ist schon an sich ein Traum, aber man kann es natürlich noch weiter verfeinern oder anpassen. Wenn du experimentierfreudig bist, hier ein paar Ideen, die das Dessert in eine neue Richtung lenken.
Vegane Sommerfreude: Ersetze Mascarpone und Frischkäse durch eine Mischung aus cashewbasiertem Frischkäse und Kokoscreme. Die Löffelbiskuits können durch vegane Kekse oder getränkte Biskuitböden ersetzt werden. Der Geschmack ist überraschend nah am Original und die Textur wird dich begeistern.
Die feurige Variante: Füge der Erdbeermischung eine Prise Chilipulver oder ein paar fein gehackte kandierte Ingwerstückchen hinzu. Die leichte Schärfe und die leichte Süße des Ingwers harmonieren auf unerwartete Weise mit den Erdbeeren und der cremigen Füllung. Ein echter Hingucker für abenteuerlustige Gaumen.
Festliche Eleganz: Für besondere Anlässe kannst du die Oberfläche des Tiramisus mit eingelegten Pfirsichscheiben dekorieren oder einen Hauch von Rosenwasser zur Creme hinzufügen. Auch ein paar essbare Blüten unterstreichen die festliche Note und machen dein Dessert zu einem Blickfang.
Profi-Tipps für Erdbeer Tiramisu
- Die Kaffee-Kompensation: Auch wenn wir hier von Erdbeeren sprechen, kannst du einen Hauch von Kaffee in die Erdbeersauce integrieren. Tauche die Löffelbiskuits nur kurz in eine Mischung aus Erdbeersauce und einem sehr schwachen Espresso. Das gibt dem Ganzen eine dezente Tiefe, die sich wunderbar mit der Frucht verbindet.
- Textur-Kontrast durch Baiser: Anstelle von komplett Löffelbiskuits kannst du auch eine Schicht zerbröseltes Baiser einbauen. Das gibt dem Tiramisu eine überraschende Knusprigkeit und einen süßen Kontrast zur cremig-fruchtigen Masse. Dieses Dessert zeigt, wie gut süße Elemente funktionieren können.
- Kräuter-Kick für Frische: Experimentiere mit frischer Minze, Basilikum oder sogar Zitronenmelisse. Hacke ein paar Blättchen sehr fein und mische sie entweder unter die Erdbeeren oder streue sie als Dekoration über die fertige Creme. Sie verleihen dem Dessert eine unglaubliche Frische.
- Saisonale Anpassung: Ist Erdbeersaison vorbei? Kein Problem! Dieses Grundrezept funktioniert auch hervorragend mit Himbeeren, Blaubeeren oder sogar einer Mischung aus verschiedenen Beeren. Du kannst auch Pfirsiche oder Aprikosen für eine herbstliche Variante verwenden.
- Individuelle Portionsgrößen: Statt einer großen Auflaufform kannst du das Tiramisu auch in kleinen Gläsern oder Dessertschälchen schichten. Das sieht nicht nur elegant aus, sondern ist auch perfekt für Buffets oder als Mitbringsel geeignet.
Servier-Ideen für Erdbeer Tiramisu
Anrichten & Dekoration
Ein gut angerichtetes Tiramisu ist ein Fest für die Augen. Stelle dir vor, wie die leuchtend roten Erdbeerscheiben wie kleine Edelsteine auf der zarten Cremeschicht liegen. Du kannst sie im Kreis anordnen, ein Herz formen oder sie einfach locker verteilen. Ein paar frische Minzblätter oder kleine essbare Blüten, wie Veilchen oder Borretsch, setzen einen grünen oder farbigen Akzent und verleihen dem Ganzen eine besondere Note.
Passende Beilagen
Obwohl Erdbeer Tiramisu für sich schon ein vollwertiges Dessert ist, kannst du es mit ein paar Begleitern zu einem wahren Festmahl machen. Eine Kugel feinstes Erdbeersorbet neben dem Tiramisu bietet einen herrlichen Kontrast von Frische und cremiger Süße. Auch eine leichte Cantuccini-Soße oder ein paar knusprige Mürbegebäck-Stücke können für eine zusätzliche Textur und einen Hauch von Mandelgeschmack sorgen. Wer es noch fruchtiger mag, dem sei ein leichtes Fruchtkompott aus saisonalen Beeren oder ein Klecks leicht gesüßte Schlagsahne empfohlen. Für Liebhaber von Crunch sind geröstete Mandelsplitter oder gehackte Pistazien eine ausgezeichnete Ergänzung, die eine erdige Note einbringt und mit der Süße gut harmoniert.
Für besondere Anlässe
Dieses Erdbeer Tiramisu ist der strahlende Stern auf jeder Gartenparty oder Geburtstagsfeier. Seine frische und doch cremige Beschaffenheit macht es zum perfekten Dessert nach einem herzhaften Abendessen. An einem warmen Sommerabend, serviert auf einer Terrasse, umgeben von Kerzenlicht, entfaltet es seine volle Magie. Es ist auch ideal für ein romantisches Abendessen zu zweit oder als süßer Abschluss eines festlichen Brunchs. Wenn du ein Dessert suchst, das sowohl elegant als auch unkompliziert ist und bei allen gut ankommt, dann ist dieses Erdbeer Tiramisu die perfekte Wahl.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte dein Erdbeer Tiramisu tatsächlich Reste hinterlassen – ein unwahrscheinliches Szenario, aber nicht unmöglich! – ist die richtige Lagerung entscheidend. Bewahre es in einem luftdichten Behälter auf, um zu verhindern, dass es im Kühlschrank austrocknet oder andere Gerüche annimmt. Eine Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche kann ebenfalls helfen, die Cremigkeit zu bewahren. So kannst du dich noch bis zu 3 Tage an diesem köstlichen Dessert erfreuen.
Einfrieren
Das Einfrieren von Tiramisu ist eine Möglichkeit, die Sommeraromen auch für später zu konservieren, auch wenn es leichte Texturveränderungen mit sich bringen kann. Verhindere Gefrierbrand, indem du das Tiramisu fest in Frischhaltefolie wickelst und dann in einen gefriergeeigneten Behälter packst. Bis zu 2 Monate hält es sich im Tiefkühler. Wichtig ist, es dann langsam im Kühlschrank über Nacht auftauen zu lassen, um die beste Konsistenz zu erzielen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Erdbeer Tiramisu wird klassischerweise kalt serviert und sollte nach Möglichkeit auch gekühlt genossen werden. Solltest du es aber doch erwärmen müssen – vielleicht ein kleines Stück, das du testen möchtest – gehe behutsam vor. Eine kurze Erwärmung im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) kann funktionieren, aber sei wachsam, damit die Creme nicht gerinnt. Auch in der Mikrowelle ist Vorsicht geboten: erwärme es portionsweise auf mittlerer Stufe und kontrolliere regelmäßig. Ein schnelles Erwärmen auf dem Herd bei sehr niedriger Hitze, mit aufgesetztem Deckel, kann ebenfalls eine Option sein, birgt aber die höchste Gefahr des Anbrennens.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange ist das Erdbeer-Tiramisu haltbar?
Im Kühlschrank und gut verpackt hält sich das Erdbeer-Tiramisu in der Regel 3 Tage. Achten Sie darauf, es luftdicht zu verschließen, um die Frische zu bewahren und die Aufnahme von Kühlschrankgerüchen zu vermeiden. Die Qualität der Zutaten spielt hierbei eine große Rolle; je frischer die Erdbeeren und die Mascarpone waren, desto länger hält sich das Dessert.
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Kann ich gefrorenes Erdbeer-Tiramisu wieder auftauen?
Ja, das ist möglich. Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn Sie das gefrorene Tiramisu über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Dieser langsame Taumittelprozess hilft, die Textur so gut wie möglich zu erhalten. Vermeiden Sie es, es bei Raumtemperatur oder in der Mikrowelle aufzutauen, da dies zu einer wässrigen Konsistenz führen kann.
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Was kann ich anstelle von Mascarpone verwenden?
Wenn Sie keine Mascarpone zur Hand haben oder eine leichtere Alternative bevorzugen, können Sie eine Mischung aus gut abgetropftem Quark (Vollfettstufe!) und Schlagsahne verwenden. Mischen Sie etwa 300g Quark mit den restlichen Zutaten für die Creme und schlagen Sie die Sahne separat auf, um sie zum Schluss vorsichtig unterzuheben. Das Ergebnis ist etwas weniger reichhaltig, aber immer noch köstlich. Eine andere Option ist die Verwendung von hochwertigem Frischkäse allein, aber dann sollten Sie die Menge des Zuckers und eventuell des Puddingpulvers anpassen.
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Ist Erdbeer-Tiramisu glutenfrei?
Das klassische Rezept mit Savoiardi-Keksen ist nicht glutenfrei. Wenn Sie jedoch glutenfreie Löffelbiskuits verwenden, die mittlerweile gut erhältlich sind, können Sie problemlos eine glutenfreie Variante dieses wunderbaren Desserts zubereiten. Achten Sie darauf, dass auch alle anderen Zutaten, falls Sie spezielle Produkte verwenden, glutenfrei zertifiziert sind.
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Wie kann ich das Rezept variieren?
Die Möglichkeiten sind fast endlos! Statt Erdbeeren können Sie auch frische Himbeeren, Blaubeeren oder eine Mischung aus Beeren verwenden. Pfirsiche und Aprikosen sind ebenfalls eine köstliche Option für eine saisonale Variation. Für einen Hauch von Luxus können Sie einen Teil der Erdbeermischung mit pürierten Himbeeren oder einem Schuss Himbeerlikör verfeinern. Sogar kleine Stückchen weiße Schokolade, die unter die Creme gehoben werden, können dem Dessert eine zusätzliche Dimension verleihen.
Erdbeer-Tiramisu
Ein himmlisches, cremiges Dessert mit frischen Erdbeeren und zarten Savoiardi-Biskuits, getränkt in einer köstlichen Erdbeersoße. Perfekt für den Sommer!
- 28 Savoiardi-Biskuits
- 3 Tassen frische Erdbeeren (ca. 450g)
- 100g Zucker
- Saft von 1 Zitrone
- 450g Mascarpone (Raumtemperatur)
- 115g Frischkäse (Raumtemperatur)
- 230g Schlagsahne
- 100g Erdbeerpuddingpulver
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Pint frische Erdbeeren (zum Garnieren)
- Kochen
- 1Erdbeeren waschen, 2 Tassen klein schneiden und mit 100g Zucker und Zitronensaft vermengen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.
- 2In einer Rührschüssel Mascarpone und Frischkäse glatt rühren. Zucker, Erdbeerpuddingpulver und Vanilleextrakt hinzufügen und gut vermengen. Schlagsahne unterheben.
- 3Savoiardi kurz in die Erdbeermischung tauchen und in eine Auflaufform schichten. Mit einer Schicht Creme bedecken.
- 4Vorgang wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind; die letzte Schicht sollte Creme sein.
- 5Mindestens 4 Stunden kühlen und vor dem Servieren mit geschnittenen Erdbeeren garnieren.
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