Himbeer-Mousse – schnelles Dessert im Glas | Die besten Backrezepte mit Gelinggarantie
Es war ein grauer, verregneter Nachmittag, als der intensive Duft von frischen Himbeeren und leicht geschmolzener weißer Schokolade die Küche erfüllte. Dieses Aroma, so klar und doch so flüchtig, trug mich augenblicklich zurück in die Sommerferien bei meiner Großtante Erna auf dem Land. Sie hatte keine aufwendigen Torten gebacken, aber ihre einfachen Desserts aus frischen Früchten waren pure Magie.
Dieses Himbeer-Mousse im Glas ist mehr als nur ein Nachtisch; es ist eine kleine Flucht in diese unbeschwerte Zeit, eine Erinnerung daran, dass Genuss oft in den einfachsten Dingen liegt. Es ist die Süße der Beeren, die leichte Säure und die zarte Cremigkeit, die zusammen eine Symphonie auf der Zunge entfalten.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Sommerfrische: Selbst an kältesten Tagen bringt der intensive Geschmack von Himbeeren die Sonne zurück auf deinen Teller, begleitet von einer sanften Süße, die auf der Zunge zergeht.
- Blitzschnelle Freude: Keine Stunden in der Küche – dieses Dessert ist dein genialer Helfer, wenn plötzlich Gäste vor der Tür stehen oder der süße Zahn nach etwas Besonderem verlangt.
- Ästhetik und Genuss in Perfektion: Die leuchtend rote Farbe des Mousse, geschichtet in einem eleganten Glas und gekrönt mit zarten Schokoraspeln und frischen Beeren, ist ein echter Hingucker und verspricht pure Gaumenfreude.
- Pure Leichtigkeit: Die Kombination aus fruchtigem Himbeerpüree und luftig geschlagener Sahne verleiht diesem Mousse eine unwiderstehliche Leichtigkeit, die es zum perfekten Abschluss eines jeden Menüs macht.
- Die Erinnerung an Oma Erna: Für mich ist es die direkte Verbindung zu meiner Großtante, zu ihrer unkomplizierten Liebe zum Kochen und den Momenten, die wir gemeinsam am Küchentisch verbrachten.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier der absolute Schlüssel zum Erfolg. Frische, reife Himbeeren sind das Herzstück dieses Desserts; ihr Aroma sollte intensiv und unverfälscht sein. Wenn du keine frischen Beeren ergattern kannst, sind hochwertige gefrorene Himbeeren eine wunderbare Alternative, die den Geschmack nicht mindern. Achte bei der weißen Schokolade auf eine gute Sorte, die nicht zu künstlich schmeckt, damit sie die zarte Fruchtigkeit nicht überdeckt.
- Frische Himbeeren: Das A und O für das intensive Aroma und die leuchtende Farbe; ihre leichte Säure balanciert die Süße perfekt aus und sorgt für den unverkennbaren Sommergeschmack.
- Zucker und Vanillinzucker: Sie unterstützen die natürliche Süße der Beeren, ohne sie zu überdecken, und sorgen für eine harmonische Basis, die den Geschmack abrundet.
- Zitronensaft: Ein kleiner Spritzer hebt die Fruchtigkeit der Himbeeren hervor und verleiht dem Mousse eine erfrischende Note, die es nicht zu schwer macht.
- Gelatine: Sie ist der stille Held, der dem Mousse seine wunderbar leichte, aber dennoch stabile Konsistenz verleiht, sodass es perfekt im Glas hält.
- Magerquark: Bringt eine dezente Säure und eine cremige Textur, die dem Mousse mehr Tiefe verleiht, ohne den fruchtigen Charakter zu beeinträchtigen.
- Schlagsahne: Sorgt für die himmlische Leichtigkeit und Luftigkeit, die dieses Mousse so unwiderstehlich macht – sie schmilzt förmlich auf der Zunge.
- Weiße Schokoraspel: Ein kleiner Luxus für das Auge und den Gaumen, der einen feinen Kontrast zur Säure der Himbeeren bildet und dem Dessert eine süße Raffinesse verleiht.
Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der detaillierten Rezeptanleitung.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieses Himbeer-Mousse wie im Glas mag auf den ersten Blick modern und raffiniert wirken, doch seine Wurzeln reichen tief in die Tradition der einfachen, fruchtigen Desserts. In vielen Kulturen, besonders in Europa, werden seit jeher saisonale Früchte mit Milchprodukten oder Sahne zu erfrischenden Nachspeisen verarbeitet. Die Idee, Fruchtpüree mit einer sämigen Komponente zu kombinieren, ist so alt wie die Konservierung von Früchten selbst.
Mein Rezept ist eine Hommage an diese Tradition, modernisiert durch die Zugabe von leichter Schokolade und die Präsentation in Gläsern, was es nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch optisch ansprechend macht. Es ist die Essenz des Sommer-Desserts, konzentriert in seiner reinsten Form. Die Verwendung von Himbeeren war schon immer ein Symbol für Frische und Sommergenuss, und die Kombination mit Sahne und einer zartschmelzenden Komponente wie der weißen Schokolade ist ein Klassiker, der nie aus der Mode kommt.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist sein reiner Geschmack und seine Vielseitigkeit. Es ist ein Dessert, das uns an sonnige Tage erinnert, an unbeschwerte Momente im Freien und an die einfache Freude an gutem Essen. Es ist die Art von Gericht, das ein Lächeln auf die Lippen zaubert, egal ob es von Großmutters Küche inspiriert ist oder von einem modernen Patissier kreiert wurde.
So bereitest du Himbeer Mousse Rezept zu
Schritt 1: Die Basis der Verführung – die Frucht vorbereiten
Beginne damit, deine sechs Dessertgläser à 180 ml bereit zustellen. Nimm dir die frischen Himbeeren vor, wasche sie behutsam unter fließendem Wasser und tupfe sie vorsichtig trocken, damit keine unnötige Feuchtigkeit zurückbleibt. Lege etwa 15 der schönsten Beeren beiseite – sie werden später für die Garnitur benötigt, um dem fertigen Mousse einen frischen, lebendigen letzten Schliff zu geben.
Die restlichen Himbeeren wandern nun zusammen mit dem Zucker, dem Vanillinzucker und dem Zitronensaft in einen Mixer. Lass sie zu einem feinen Püree verarbeiten. Streiche dieses Püree anschließend durch ein feines Sieb. Dieser Schritt ist entscheidend, um die kleinen Kerne zu entfernen und eine seidig-glatte Konsistenz zu gewährleisten, die sich perfekt im Glas verteilt.
Mein Tipp: Dieses fruchtige Meisterwerk gelingt auch hervorragend mit gefrorenen Himbeeren. Lass sie dazu erst leicht antauen, püriere sie dann wie beschrieben mit Zucker, Vanillinzucker und Zitronensaft und streiche sie ebenfalls durch ein Sieb. Das Ergebnis ist geschmacklich kaum zu unterscheiden und ermöglicht dir den Genuss das ganze Jahr über.
Schritt 2: Die Magie der Bindung und Leichtigkeit
Nun widmen wir uns der Gelatine. Sie ist es, die unserem Himbeer-Mousse seine wunderbare Konsistenz verleiht. Gib die Gelatineblätter nach Packungsanweisung in eine Schüssel mit kaltem Wasser und lass sie für etwa 5 bis 7 Minuten weich werden. Sobald sie sich gut eindrücken lässt, drücke sie sanft aus, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
Nimm einen kleinen Teil des pürierten Himbeermarkes – etwa vier bis fünf Esslöffel – und erwärme es in einem kleinen Topf kurz auf dem Herd. Gib die ausgedrückte Gelatine hinzu und rühre kräftig, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Achte darauf, dass es nicht kocht, damit die Gelierkraft erhalten bleibt. Gieße diese warme Gelatinelösung dann zügig zurück zum restlichen Himbeerpüree und verrühre alles gründlich miteinander.
Achtung: Wenn du die Gelatine nicht kochst, sondern nur erwärmst, stellst du sicher, dass ihre bindenden Eigenschaften optimal zur Geltung kommen. Eine zu hohe Temperatur kann die Gelatine überfordern und ihre Funktion beeinträchtigen, was zu einem zu flüssigen Mousse führen könnte.
Schritt 3: Cremigkeit und Fülle hinzufügen
Nun ist es an der Zeit, dem Himbeerpüree mehr Tiefe und eine wunderbare Sämigkeit zu verleihen. Gib den Magerquark hinzu. Er ist nicht nur für die cremige Textur verantwortlich, sondern bringt auch eine leichte, angenehme Säure mit, die wunderbar mit der Süße der Himbeeren harmoniert. Rühre den Quark gründlich unter, bis er sich vollständig mit dem Fruchtpüree verbunden hat und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Das Ganze sollte nun eine gleichmäßige, leicht dickliche Masse sein.
Im nächsten Schritt wird die Schlagsahne luftig geschlagen. Gib sie in eine hohe Schüssel und schlage sie mit dem Handmixer, bis sie gerade eben steif ist. Achte darauf, sie nicht zu überschlagen, denn wir wollen eine leichte, fluffige Konsistenz, die sich später zart und locker mit der Himbeermasse verbinden lässt. Sie soll schöne Spitzen bilden, aber nicht körnig werden.
Der entscheidende Moment: Hebe die geschlagene Sahne nun vorsichtig, aber zügig, unter die Himbeer-Quark-Masse. Verwende dazu am besten einen Teigschaber oder einen Schneebesen und mache dabei langsame, kreisende Bewegungen. So vermeidest du, die Luftigkeit der Sahne zu zerstören und erzielst die typische, leichte Mousse-Konsistenz. Das Ergebnis sollte eine wunderschöne, luftige und cremige Masse sein, deren Farbe das tiefe Rot der Himbeeren in sich trägt.
Schritt 4: Das Finale – Füllen und Kühlen
Nun beginnt der schönste Teil: das Anrichten. Nimm dir deine vorbereiteten Dessertgläser zur Hand. Fülle die Himbeer-Sahne-Masse vorsichtig ein. Du kannst dafür einen Löffel verwenden oder, für eine besonders saubere Optik, einen Spritzbeutel mit einer großen Tülle. Fülle die Gläser bis etwa drei Viertel oder knapp unter den Rand, sodass noch genügend Platz für die Dekoration bleibt. Verteile die Masse gleichmäßig, damit jedes Glas eine ähnlich hohe Füllung hat und optisch überzeugt.
Sobald alle Gläser gefüllt sind, ist es Zeit für die Ruhephase. Stelle die gefüllten Gläser vorsichtig in den Kühlschrank. Hier müssen sie mindestens 30 Minuten verbringen. Diese Kühlzeit ist unerlässlich, damit die Gelatine ihre Arbeit tun kann und die Mousse fest wird. Je länger das Mousse im Kühlschrank steht, desto fester wird es, aber 30 Minuten sind ausreichend, um eine perfekte Konsistenz zu erreichen, die sich gut löffeln lässt.
Geduld zahlt sich aus: Auch wenn die Verlockung groß ist, versuch, dem Mousse die volle Kühlzeit zu gönnen. Nur so stellst du sicher, dass die Textur perfekt ist und du den vollen Genuss dieses himmlischen Desserts erleben kannst. Kälte ist hier der Schlüssel zur Perfektion.
Schritt 5: Der krönende Abschluss – Garnieren und Genießen
Nach der Kühlzeit ist es endlich soweit: Dein Himbeer-Mousse ist bereit, seine volle Pracht zu entfalten. Nimm die Gläser aus dem Kühlschrank und befasse dich nun mit der Dekoration. Das ist der Moment, in dem dein Dessert seine persönliche Note erhält und zum wahren Hingucker wird.
Belege die Oberfläche jedes einzelnen Glases mit den beiseite gelegten frischen Himbeeren. Verteile sie locker und natürlich, sodass sie einen schönen Kontrast zur roten Mousse bilden. Streue anschließend die weißen Schokoraspel darüber. Sie schmelzen leicht auf der kühlen Mousse und fügen eine feine Süße und Knusprigkeit hinzu, die das Geschmackserlebnis abrundet. Du kannst auch noch einen kleinen Hauch Puderzucker darüber sieben, wenn du magst, oder ein winziges Minzblättchen als Farbakzent setzen.
Das Geheimnis der Perfektion: Die Kombination aus der leuchtenden Farbe der Himbeeren, dem zarten Weiß der Schokolade und der cremigen Textur der Mousse ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch ein visuelles Erlebnis. Es ist die Magie, die aus Einfachheit und guten Zutaten entsteht. Jetzt ist dein Kunstwerk vollendet und bereit, die Gesichter deiner Gäste zum Strahlen zu bringen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu grobes Pürieren der Himbeeren
Viele überspringen den Schritt, das Himbeerpüree durch ein Sieb zu streichen. Das Ergebnis ist ein Mousse mit störenden Kernchen, die das Mundgefühl beeinträchtigen. Nimm dir die paar Minuten extra – es macht einen riesigen Unterschied und sorgt für die gewollte seidige Glätte.
Fehler 2: Die Gelatine falsch anwenden
Wenn die Gelatine nicht richtig aufgelöst wird oder zu stark erhitzt wird, bindet sie nicht richtig. Achte genau auf die Packungsanleitung – kurz erwärmen, bis sie sich in einer kleinen Menge des Pürees auflöst, und dann prompt unter die Masse rühren. Zu starkes Erhitzen zerstört ihre Bindekraft.
Fehler 3: Die Sahne überschlagen
Wenn die Sahne zu Butter wird, ist das Mousse ruiniert. Schlage sie nur so lange, bis sie gerade eben fest ist und schöne Spitzen bildet. Eine zu fest geschlagene Sahne macht das Mousse schwer und bröckelig, anstatt leicht und luftig.
Fehler 4: Zu wenig Kühlzeit
Die Verlockung ist groß, dein Mousse sofort zu servieren. Doch ohne ausreichende Kühlzeit bleibt es zu flüssig und zerfällt beim Anrichten. Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank sind Pflicht, besser noch etwas länger, damit die Gelatine ihre volle Wirkung entfalten kann.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Himbeer-Mousse-Träume
Für eine vegane Variante tausche den Magerquark und die Sahne aus. Stattdessen eignen sich Seidentofu oder eine pflanzliche Schlagsahne auf Kokos- oder Haferbasis hervorragend. Die Gelatine kann durch Agar-Agar ersetzt werden, das in der veganen Küche als pflanzliches Geliermittel dient. Achte hier auf die richtige Dosierung, da Agar-Agar stärker bindet.
Leichtigkeit für Figurbewusste (Low Carb / Zuckerfrei)
Wer es zuckerreduziert mag, kann den Zucker durch ein geeignetes Süßungsmittel wie Erythrit oder Stevia ersetzen. Bei der weißen Schokolade greift man am besten zu einer zuckerfreien Variante oder lässt sie als Topping weg. Die natürliche Süße der Himbeeren ist oft schon ausreichend.
Festlicher Genuss für besondere Anlässe
Für einen Hauch von Luxus kannst du dem Mousse zusätzlich noch einen Schuss Himbeergeist oder Prosecco hinzufügen. Oder wie wäre es mit einem Hauch von Schokoladenlikör? Auch ein paar kandierte Rosenblätter als Garnitur oder essbare Blüten verleihen dem Dessert eine elegante Note und machen es perfekt für romantische Abende oder Hochzeiten.
Profi-Tipps für Himbeer Mousse Rezept
Um das Beste aus deinem Himbeer-Mousse herauszuholen, hier ein paar Insider-Tricks, die den Unterschied machen:
Aromatischer Frischekick: Arbeite mit frischen Zitronenzesten, die du fein abreibst und dem Püree vor dem Kühlen hinzufügst. Das intensiviert den Fruchtgeschmack und verleiht eine subtile Zitrusnote, die wunderbar mit den Himbeeren harmoniert.
Luftige Wunderwerke durch Geduld: Wenn du das Himbeerpüree und die Sahne separat für einen Moment anrühren lässt, bevor du sie zusammenfühst – die Himbeerkomponente darf leicht anziehen, die Sahne leicht geschlagen sein – bekommst du eine noch stabilere und luftigere Mousse. Das ist zwar aufwendiger, aber für Perfektionisten lohnenswert.
Die Kunst des Gleichgewichts: Schmecke die Himbeermasse immer ab, bevor du die Gelatine intensivierst. Die Säure der Beeren variiert stark, und du brauchst eventuell mehr oder weniger Zucker, um den perfekten süß-säuerlichen Ausgleich zu finden, der deine Geschmacksknospen tanzen lässt.
Sahne mit Kokosöl-Boost: Wenn du Probleme hast, Sahne richtig steif zu schlagen, oder eine besonders stabile Konsistenz wünschst, füge der Sahne vor dem Schlagen einen Teelöffel geschmacksneutrales Kokosöl hinzu. Das stabilisiert sie und sorgt für eine herrlich luftige Textur.
Servier-Ideen für Himbeer Mousse Rezept
Anrichten & Dekoration
Das Schönste an diesem Mousse ist, wie einfach es sich optisch aufwerten lässt. Neben den klassischen frischen Himbeeren und weißen Schokoraspeln kannst du auch mit essbaren Blüten wie Veilchen oder Kornblumen für Farbe sorgen. Ein paar zarte Minzblätter setzen einen frischen grünen Akzent. Oder wie wäre es mit einer dünnen Scheibe getrockneter Orange, die einen Hauch von Exotik verleiht?
Für eine noch luxuriösere Optik kannst du das Mousse in elegante Weingläser oder kleine Dessertschalen füllen. Mit einem Löffel einen schönen Tupfer oben formen, bevor die Dekoration darauf platziert wird. So wird jedes Glas zu einem kleinen Kunstwerk, das alle Blicke auf sich zieht und die Vorfreude auf den Genuss steigert.
Passende Beilagen
Dieses Himbeer-Mousse ist so fruchtig und leicht, dass es kaum zusätzlicher Begleitung bedarf. Dennoch harmoniert es wunderbar mit einem Hauch von Knusprigkeit. Dazu passen hervorragend selbstgemachte Zitronen-Kekse oder kleine Baiser-Häubchen, die eine süße, feine Textur einbringen. Auch ein kleines Stück Zitronenkuchen, das leicht angefeuchtet wird und als Basis dient, könnte eine interessante Ergänzung sein. Für ein noch intensiveres Frucht-Erlebnis kannst du auch eine kleine Portion frischer Beerenmischung daneben anrichten.
Für besondere Anlässe
Dieses Himbeer-Mousse ist wie geschaffen für romantische Abendessen zu zweit oder elegante Geburtstagsfeiern. Seine zarte Süße und die erfrischende Fruchtigkeit machen es zum perfekten Abschluss eines Menüs, ohne zu beschweren. Denke an Muttertag, Valentinstag oder einfach einen gemütlichen Sommerabend mit Freunden. Die Präsentation in Gläsern macht es außerdem zum idealen Dessert für Buffets oder Gartenpartys, da es leicht zu handhaben ist und keinen zusätzlichen Teller erfordert.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Selbstgemachtes Himbeer-Mousse ist köstlich, und wenn du Glück hast, bleiben Reste übrig. Bewahre sie am besten in gut verschließbaren Behältern oder der ursprünglichen Dessertgläser im Kühlschrank auf. Der Magerquark und die Sahne sorgen für eine gewisse Stabilität, aber es schmeckt am besten, wenn es innerhalb von 2 bis 3 Tagen verzehrt wird. Decke die Gläser gut ab, damit nichts Fremdes hineinfällt und es keine Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt.
Einfrieren
Grundsätzlich ist das Einfrieren von Mousse nicht ideal, da die Textur durch die Kristallbildung von Wasser leiden kann. Solltest du es dennoch einfrieren wollen, um es länger aufzubewahren, achte darauf, es in luftdichten Behältern zu lagern. Bedenke aber, dass die cremige Leichtigkeit nach dem Auftauen möglicherweise etwas beeinträchtigt sein kann. Ein leichter Feuchtigkeitsverlust oder eine leicht grießelige Textur sind nicht auszuschließen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Himbeer-Mousse muss nicht aufgewärmt werden, da es gekühlt genossen wird. Wenn du es aus dem Kühlschrank nimmst, lass es kurz bei Raumtemperatur stehen, damit sich die Aromen besser entfalten können. Wenn du es beispielsweise über Nacht im Kühlschrank gelagert hast und es sehr fest geworden ist, rühre es vorsichtig mit einem Löffel auf, bevor du es servierst. Dies belüftet die Masse und macht sie wieder geschmeidiger, ohne die Konsistenz zu zerstören.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich statt Himbeeren auch andere Beeren für das Mousse verwenden?
Auf jeden Fall! Die Grundidee des Desserts erlaubt eine wunderbare Anpassungsfähigkeit. Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren oder eine Mischung aus Waldbeeren eignen sich hervorragend. Bei anderen Beeren musst du eventuell die Zuckermenge leicht anpassen, da sie unterschiedliche Süßegrade aufweisen. Auch bei Blaubeeren solltest du darauf achten, die Kerne gut herauszusieben, um eine feine Konsistenz zu erhalten. Das Prinzip bleibt dasselbe: Früchte pürieren, eventuell sieben, mit Gelatine binden und Sahne unterheben.
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Mein Mousse ist zu flüssig geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das ist die häufigste Herausforderung, meistens liegt es an der Gelatine. Entweder wurde sie nicht richtig in kaltem Wasser eingeweicht, nicht vollständig im warmen Püree aufgelöst, oder es wurde zu wenig Gelatine verwendet. Überprüfe die Packungsanleitung deiner Gelatine sorgfältig und befolge die Mengenangaben genau. Ein weiterer Grund kann eine zu flüssige Basis gewesen sein, zum Beispiel durch zu viel Wasser bei der Verwendung von gefrorenen Früchten, das nicht ausgedampft wurde. Im Notfall kannst du versuchen, noch etwas eingeweichte und ausgedrückte Gelatine (vorher in etwas Himbeersaft auflösen!), vorsichtig unter die Masse zu rühren und das Ganze nochmals kühl stellen zu lassen.
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Wie lange im Voraus kann ich das Himbeer-Mousse zubereiten?
Das Himbeer-Mousse ist ein ideales Dessert für die Vorbereitung. Du kannst es problemlos einen Tag im Voraus zubereiten. Tatsächlich profitiert es oft von einer längeren Kühlzeit, da sich die Aromen besser verbinden können und die Konsistenz noch stabiler wird. Fülle die Gläser nach der Zubereitung und stelle sie gut abgedeckt in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren kannst du dann die Dekoration (frische Beeren, Schokoraspel etc.) hinzufügen, damit sie frisch und appetitlich aussehen. So hast du am Tag der Feier keinen Stress mehr und kannst dich ganz deinen Gästen widmen.
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Himbeer-Mousse im Glas
Das fruchtige Himbeer-Schoko-Mousse im Glas wird aus pürierten Himbeeren und Quark zubereitet. Es entsteht im Handumdrehen und schmeckt gekühlt einfach traumhaft lecker.
- 500 g frische Himbeeren (alternativ: gefrorene Himbeeren)
- 70 g Zucker
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 1 EL Zitronensaft
- 3 Blatt Gelatine
- 100 g Magerquark
- 200 g Schlagsahne
- 100 g weiße Schokoraspel
- Kochen
- 1Sechs Dessertgläser à 180ml bereitstellen. Himbeeren waschen und trocken tupfen. Ca. 15 Himbeeren zum Garnieren beiseite legen. Übrige Beeren mit Zucker, Vanillinzucker und Zitronensaft pürieren. Durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.
- 2Gelatine nach Packungsangabe in kaltem Wasser einweichen. 4-5 EL des Himbeerpürees aufkochen, ausgedrückte Gelatine zugeben und darin auflösen. Masse zum restlichen Püree geben und verrühren. Quark hinzugeben. Sahne steif schlagen und unter die Creme rühren.
- 3Dessert in Gläser füllen und mind. 30 Min. kaltstellen. Vor dem Servieren mit den übrigen Himbeeren und Schokoraspeln garnieren.
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