Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart
Es war dieser eine besondere Nachmittag im Mai, die Sonne kämpfte sich zaghaft durch den noch kühlen Frühlingshimmel, und der Duft von frisch gemähtem Gras lag in der Luft. Meine Großmutter stand in ihrer blitzblanken Küche, die Schürze umgebunden, und mir fiel sofort der leichte, süß-säuerliche Geruch auf, der aus der Backstube wehte.
Das war der Moment, in dem ich zum ersten Mal Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart roch und wusste, dass dies mehr ist als nur ein Kuchen – es ist ein Versprechen auf Sommertage und unbeschwerte Stunden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Süß-saure Symphonie: Jeder Bissen ist eine harmonische Verbindung von süßer Teigbasis und der spritzigen Säure des Rhabarbers, die sich auf der Zunge entfaltet wie ein kleines Frühlingsfest.
- Hauchzarte Textur: Der Name ist Programm. Ein Guss aus Schmand und die gemahlenen Mandeln im Teig verleihen ihm eine unglaublich zarte, fast schmelzende Konsistenz.
- Einfache Eleganz: Trotz seines raffinierten Geschmacks ist dieser Kuchen ein Kinderspiel. Kein Schnickschnack, nur reine Backfreude, die gelingt.
- Erinnerungen pur: Er weckt sofort Bilder von Omas Küche, von Sonnenstrahlen auf dem Terrassentisch, von Momenten, die man festhalten möchte.
- Vielseitiger Begleiter: Ob zum Sonntagskaffee, als leichtes Dessert nach einem üppigen Essen oder einfach als Seelentröster – er passt immer.
Das brauchst du
Die Magie dieses Kuchens liegt in seiner Einfachheit, doch die Qualität der Zutaten macht wirklich den Unterschied. Wenn du den Rhabarber direkt vom Markt oder am besten aus dem eigenen Garten holst, spürst du die Frische in jedem Bissen. Und die gemahlenen Mandeln? Sie sind das kleine Geheimnis hinter dieser zauberhaften Zartheit.
- Butter: Am besten ungesalzene Butter, die Raumtemperatur hat, damit sie sich wunderbar cremig aufschlagen lässt und dem Teig seine sämige Basis gibt.
- Zucker: Sowohl für den Teig als auch für den Guss, um die perfekte Balance zwischen Süße und Säure zu schaffen.
- Eier: Frisch und zimmerwarm, sie binden den Teig und sorgen für Lockerheit, während sie im Guss für die cremige Konsistenz mitverantwortlich sind.
- Mehl & Kartoffelmehl: Eine Kombination, die dem Kuchen seine unglaubliche Zartheit verleiht und ihn förmlich auf der Zunge zergehen lässt.
- Backpulver: Sorgt für den nötigen Auftrieb, damit der Kuchen schön locker wird.
- Gemahlene Mandeln: Das ist der Schlüssel zur “hauchzarten” Textur – sie geben dem Kuchen eine feine Nussigkeit und eine sanfte Struktur.
- Rum: Ein kleiner Schuss veredelt den Teig und gibt ihm eine subtile Tiefe, die man nicht genau definieren kann, aber sofort liebt.
- Rhabarber: Greife zu jungen, knackigen Stangen, deren Farbe intensiv leuchtet – sie sind weniger faserig und haben die ideale Säure.
- Schmand: Die cremige Komponente des Gusses, die dem Kuchen eine luxuriöse Weichheit und einen leicht herben Kontrast verleiht.
- Puddingpulver: Vanille gibt dem Guss eine zusätzliche Süße und hilft ihm, seine perfekte, leicht glänzende Konsistenz zu bekommen.
Die genauen Mengenangaben für alle Zutaten findest du weiter unten im Detail.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Rhabarber hat eine lange Geschichte, die ihn zu einem wahren Frühlingsbotschafter gemacht hat. Ursprünglich stammt er aus der nordchinesischen Region und wurde dort schon vor Tausenden von Jahren in der traditionellen Medizin verwendet, bevor er seinen Weg nach Europa fand.
Hier, in unseren Breitengraden, hat er sich zu einer beliebten Kuchenzutat entwickelt, oft gepaart mit süßen, cremigen Elementen, die seine natürliche Säure ausbalancieren. Die Variante mit dem Schmandguss ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie lokale Anpassung und kulinarische Vorliebe ein einfaches Gericht zu etwas Besonderem machen.
Was diesen Kuchen zeitlos macht, ist die Fähigkeit, saisonale Produkte zu feiern und dabei eine Verbindung zu reichen, traditionellen Aromen zu knüpfen. Es ist ein Geschmack, der uns an lange Tage erinnert, an die Freude über die ersten Sonnenstrahlen und die Fülle der Natur.
So bereitest du Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart zu
Schritt 1: Der Ofen erwacht zum Leben
Bevor du überhaupt die erste Zutat anrührst, gib deinem Ofen ein klares Signal: Er soll sich auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze einstellen. Stell dir vor, wie die Heizstäbe langsam Rot glühen und die Luft darin warm und einladend wird. Das ist die Grundvoraussetzung für einen gleichmäßig gebackenen Kuchen.
Diese Vorbereitung ist wie das Stimmen eines Instruments vor einem Konzert – alles muss stimmen, damit das Endergebnis harmonisch wird. Ein gut vorgeheizter Ofen verhindert, dass der Kuchen beim Backen unnötig Flüssigkeit verliert oder ungleichmäßig gart.
Tipp: Wenn du einen Umluftofen hast, reduziere die Temperatur um etwa 20 Grad Celsius. Jeder Ofen ist ein wenig anders, also kenn deinen treuen Helfer.
Schritt 2: Der Rhabarber – Vorbereitung für seine herzufließende Frische
Nun widmen wir uns dem Star des Frühlinges. Die Rhabarberstangen werden zunächst gründlich gewaschen. Achte darauf, auch eventuellen Sand oder Schmutz zu entfernen. Danach werden sie, je nach Dicke, geschält. Dies ist kein Muss, aber es sorgt für eine zartere Textur im fertigen Kuchen, besonders wenn die Stangen schon etwas älter sind.
Schneide den Rhabarber dann in mundgerechte Stücke, etwa 1 bis 2 Zentimeter lang. Gib diese vorbereiteten Stücke in eine Schüssel und vermische sie sanft mit 2 Esslöffeln Zucker. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Säure des Rhabarbers leicht abzufangen und ihm zu erlauben, schon ein wenig Saft zu ziehen, was später die Feuchtigkeit im Kuchen unterstützt.
Achtung: Verwende nicht zu viel Zucker für den Rhabarber. Wir wollen seine natürliche Frische bewahren, nicht überdecken. Der Hauptsüße-Anteil kommt später im Teig und Guss. Lass ihn nun einfach ruhen, während wir uns dem Teig widmen.
Schritt 3: Die Seele des Kuchens – Der Teig entsteht
Jetzt wird es richtig schön cremig. Nimm eine große Rührschüssel und gib die weiche Butter und 100 Gramm Zucker hinein. Schlage diese beiden Zutaten mit dem Handmixer auf höchster Stufe, bis eine luftige, helle Masse entsteht – das ist die Basis, auf der alles andere aufbaut. Dieser Prozess kann schon mal 2 bis 3 Minuten dauern und ist essenziell für die Lockerheit des Kuchens.
Nun kommen die Eier dazu, **eins nach dem anderen**. Rühre das erste Ei vollständig unter, bevor du das zweite hinzufügst. So stellst du sicher, dass sich die Fette und Flüssigkeiten optimal verbinden und eine stabile Emulsion entsteht. Das Ergebnis ist ein geschmeidiger Teig, der glänzt und sich verführerisch anfühlt.
In einer separaten Schüssel vermischst du nun die trockenen Zutaten: Mehl, Kartoffelmehl, Backpulver und die gemahlenen Mandeln. Achte darauf, dass alles gut vermischt ist, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und später jedes Korn zum Aufgehen beiträgt. Füge diesen Mehlmix zusammen mit einem kleinen Schuss Rum zu deiner Butter-Zucker-Ei-Masse. Rühre alles nur so lange, bis gerade eben ein homogener Teig entstanden ist. Übermäßiges Rühren würde Gluten entwickeln und den Kuchen zäh machen.
Was ich dabei gelernt habe: Das Geheimnis liegt im sanften Verrühren der trockenen Zutaten. Wenn du sie nur kurz unterhebst, bleibt der Teig zart, fast wie ein Keks.
Schritt 4: Der Teig findet sein Zuhause
Nimm deine Backform – idealerweise eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm. Fette sie sorgfältig mit Butter oder Margarine ein und bestäube sie leicht mit Mehl oder Semmelbröseln. Dies ist dein Schutzschild gegen Ankleben, damit der Kuchen später mühelos aus der Form gleitet.
Gib nun den vorbereiteten Teig in diese Form. Nutze einen Teigschaber oder eine Palette, um den Teig gleichmäßig auf dem Boden zu verteilen. Drücke ihn sanft an den Rändern leicht hoch, sodass eine kleine Wanne entsteht, in der der Rhabarber später ruhen kann. Achte darauf, dass die Dicke des Teiges überall ungefähr gleich ist, damit er gleichmäßig gart und keine „Hügel“ oder „Täler“ entstehen.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn du keine Springform zur Hand hast, kann auch eine Gugelhupfform oder eine rechteckige Kastenform funktionieren, aber die Backzeit und die Verteilung des Rhabarbers müssen dann angepasst werden.
Schritt 5: Die Frühlingsfrucht auf dem Teigbett
Jetzt kommt der Moment, in dem die Frische des Rhabarbers den Teig küsst. Verteile die vorbereiteten Rhabarberstücke gleichmäßig über den Teig in der Backform. Versuche, sie so zu platzieren, dass sie nicht zu dicht beieinander liegen, aber auch nicht nur an einer Stelle konzentriert sind. Sie sollen sich im Teig verteilen wie bunte Edelsteine.
Du kannst sie sanft leicht in den Teig hineindrücken, damit sie beim Backen nicht einfach davonschwimmen, sondern ein Teil der Kuchenstruktur werden. Achte darauf, dass du den Rand des Teiges frei lässt, damit der Guss später gut haftet und nicht am Rand herunterläuft. Das sorgt für eine saubere Optik des fertigen Kuchens.
Der entscheidende Moment: Wenn du magst, kannst du jetzt noch eine Prise Zimt über den Rhabarber streuen. Das harmoniert wunderbar mit der leichten Säure und gibt dem Kuchen eine warme, herbstliche Note, die sich im Frühling überraschend gut macht.
Schritt 6: Der cremige Umhang für den Rhabarber
Nun bereiten wir den luxuriösen Guss vor, der den Kuchen vollendet. Nimm eine weitere Schüssel und gib die restlichen 70 Gramm Zucker, die weiteren Eier, den Schmand und das Päckchen Vanille-Puddingpulver hinein. Vergiss nicht, die zarte Süße der Vanille, sie ist das unsichtbare Band, das alle Aromen zusammenhält.
Schlage diese Zutaten gründlich mit dem Handmixer oder Schneebesen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Es sollten keine Klümpchen mehr zu sehen sein und die Masse sollte eine leicht zähe Konsistenz haben. Das Puddingpulver hilft dabei, den Guss nach dem Backen zu binden und ihm Stabilität zu verleihen.
Gieße diesen Guss nun behutsam und gleichmäßig über die Rhabarberstücke auf dem Teig. Beginne von der Mitte ausgehend und lasse ihn langsam über den Kuchen fließen. Versuche, den Rhabarber komplett zu bedecken, sodass er nicht aus dem Guss hervorlugt. Das sorgt für eine ebenmäßige Oberfläche und eine wunderschöne Optik.
Ein Geheimnis für Perfektion: Wenn der Guss zu dickflüssig ist, kannst du einen winzigen Schuss Milch oder Sahne hinzufügen. Wenn er zu flüssig erscheint, gib einen Teelöffel Puddingpulver mehr hinzu und rühre alles nochmal gut durch.
Schritt 7: Der Ofentraum beginnt
Nun darf der Kuchen endlich ins warme Verlies. Schiebe die gefüllte Backform vorsichtig in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Schließe die Ofentür sanft, um keine unnötigen Temperaturschwankungen zu verursachen. Nun beginnt der Zauber, die chemischen Reaktionen, die aus flüssigen Zutaten einen herrlichen Kuchen formen.
Backe ihn nun für etwa 35 Minuten. Die genaue Zeit kann je nach Ofen variieren – behalte ihn im Auge! Du wirst sehen, wie der Teig langsam aufgeht und der Guss beginnt, sich leicht goldbraun zu verfärben. Die Ränder des Kuchens sollten fest und leicht gebräunt sein, während die Mitte noch etwas weicher sein darf.
Wichtige Beobachtung: Der Rhabarber wird weich und seine Säure verbindet sich wunderbar mit dem süßen Guss. Die Mandeln im Teig verströmen einen zarten Duft. Achte auf die Farbe – er sollte goldbraun sein, nicht zu dunkel, sonst wird er trocken.
Schritt 8: Die süße Ruhephase
Sobald der Kuchen seine goldbraune Pracht erreicht hat und die Stäbchenprobe sauber bleibt (ein Holzstäbchen, das du in die Mitte steckst, sollte ohne feuchten Teig wieder herauskommen), ist es Zeit, ihn aus dem Ofen zu holen. Die Küche duftet nun himmlisch nach Rhabarber, süßem Guss und einem Hauch Mandeln.
Lasse den Kuchen nun in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen. Das ist kein Zeichen von Ungeduld, sondern von Geduld und Respekt vor der Backkunst. Wenn der Kuchen zu schnell aus der heißen Form genommen wird, kann er zusammenfallen oder brechen. Die langsame Abkühlung gibt ihm die Chance, sich zu setzen und seine Textur zu festigen.
Service-Empfehlung: Während der Kuchen abkühlt, bereite doch schon mal eine Tasse Kaffee oder Tee zu. Das Warten zahlt sich aus, versprochen!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der falsche Rhabarber – Nicht jeder Rhabarber ist gleich. Wenn du zu alte, faserige Stangen verwendest, kann der Kuchen holzig werden und seine Säure zu dominant sein. Greife immer zu jungen, knackigen Stangen, die eine leuchtende Farbe haben. Wenn du unsicher bist, schäle sie lieber.
Fehler 2: Zutaten bei falscher Temperatur – Butter und Eier sollten immer Zimmertemperatur haben, wenn sie für den Teig verwendet werden. Kalte Zutaten lassen sich nicht gut verbinden, was zu einem klumpigen oder ungleichmäßigen Teig führt. Das ist wie beim Malen mit eingetrockneter Farbe – es funktioniert einfach nicht gut.
Fehler 3: Zu starkes Rühren des Teigs – Sobald das Mehl zu den feuchten Zutaten kommt, gilt: Weniger ist mehr. Zu langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl, was den Kuchen zäh und wenig locker macht. Nur so lange rühren, bis die trockenen Zutaten gerade eben eingearbeitet sind.
Fehler 4: Ungeduld beim Abkühlen – Das ist vielleicht der häufigste Fehler. Wenn du den warmen Kuchen direkt nach dem Backen aus der Form nimmst, kann er brechen oder auseinanderfallen. Gib ihm Zeit, in der Form zu ruhen und sich zu festigen. Der Duft, der dabei in der Küche schwebt, ist die Belohnung für deine Geduld.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Verführung: Für eine rein pflanzliche Variante tausche Butter gegen vegane Margarine, Eier gegen eine Mischung aus Apfelmus oder Bananenpüree und ersetze den Schmandguss durch eine Mischung aus Kokosjoghurt, etwas Zitronensaft und Stärke. Das Ergebnis ist ein überraschend cremiger und fruchtiger Genuss.
Mandel-Traum mit Blaubeeren: Füge dem Teig nochmals 50g gemahlene Mandeln hinzu und verteile zusätzlich eine Handvoll frische Blaubeeren zwischen Rhabarber und Teig. Die leichte Süße der Blaubeeren harmoniert wunderbar mit der Säure des Rhabarbers und der Nussigkeit des Kuchens.
Festlicher Genuss mit Marzipan: Verfeinere den Kuchen, indem du dem Guss eine kleine Menge geriebenen Marzipans (etwa 50g) hinzufügst. Das verleiht dem Kuchen eine dezent süße, leicht orientalische Note und macht ihn zu etwas ganz Besonderem für feierliche Anlässe.
Profi-Tipps für Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart
Die Rhabarber-Mazeration: Das kurze Marinieren des Rhabarbers mit Zucker, bevor er auf den Teig kommt, ist nicht nur nett, sondern hilft auch, die übermäßige Feuchtigkeit des Rhabarbers zu kontrollieren. Das überschüssige Wasser kannst du sogar leicht abgießen, bevor du ihn verteilst.
Zitronenabrieb für Frische: Gib die abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone in den Teig. Das hebt die Fruchtigkeit des Rhabarbers und verleiht dem gesamten Kuchen eine zusätzliche, spritzige Dimension, die ihn noch frischer wirken lässt.
Der Guss als Schutzschild: Achte darauf, dass der Schmandguss den Rhabarber wirklich gut bedeckt. So wird der Rhabarber beim Backen nicht trocken und behält seine saftigen Biss.
Backpapier als Lebensretter: Wenn du unsicher bist, ob der Kuchen schon fertig ist, aber Angst hast, ihn zu zerbrechen, lege vorsichtig ein Stück Backpapier auf den Teig. Das schützt die Oberfläche vor zu schnellem Braunwerden und erlaubt dir, ihn noch ein paar Minuten länger im Ofen zu lassen.
Die „kühle Nacht” Kur: Wenn du wirklich Zeit hast und den Rhabarbergeschmack intensivieren möchtest, kannst du den geschnittenen und gezuckerten Rhabarber schon am Vorabend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Das entzieht ihm mehr Flüssigkeit und konzentriert sein Aroma.
Servier-Ideen für Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart
Anrichten & Dekoration
Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn nach Belieben dekorieren. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker ahmt den ersten Raureif im Frühling nach und verleiht ihm eine zarte Eleganz. Alternativ kannst du auch frische Minzblätter oder winzige essbare Blüten auf dem Guss arrangieren, um die Frische des Frühlings zu betonen.
Passende Beilagen
Für ein noch besseres Geschmackserlebnis empfehle ich, diesen Kuchen mit einer Kugel cremigen Vanilleeis zu servieren – der Kontrast von warmem Kuchen und kaltem Eis ist ein Klassiker.
Eine weitere wunderbare Begleitung ist frisch und luftig geschlagene Sahne, die puristisch die Süße des Kuchens unterstreicht. Wer es fruchtiger mag, kann eine einfache Erdbeer- oder Himbeersoße dazu reichen. Fruchtige Desserts sind ohnehin immer eine gute Wahl.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen eignet sich perfekt für einen ausgedehnten Kaffeeklatsch an einem sonnigen Nachmittag, als süßer Abschluss eines Frühlings- oder Sommer-Brunchs oder als Mitbringsel zu einer Geburtstagsfeier. Er bringt immer Freude und ist ein Beweis dafür, dass einfache Zutaten Großes bewirken können. Manchmal ist genau das das Schönste an Desserts – ihre schlichte Perfektion.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch einmal etwas vom Kuchen übrig bleibt, ist das kein Problem. Bewahre ihn am besten in einem luftdichten Behälter auf, um ihn vor Austrocknung zu schützen. So bleibt er im Kühlschrank für gut 3 bis 4 Tage frisch und behält seine wunderbar zarte Textur.
Einfrieren
Dieser Kuchen lässt sich sogar einfrieren. Schneide ihn dafür am besten in einzelne Stücke und wickle jedes Stück sorgfältig in Frischhaltefolie. Anschließend kommen die Päckchen in einen gefriergeeigneten Beutel oder eine luftdichte Box. So kann er bedenkenlos bis zu 3 Monate im Gefrierschrank lagern.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Eingefrorene Kuchenstücke taust du am besten über Nacht im Kühlschrank auf. Wenn du den Kuchen warm genießen möchtest, kannst du ihn im Ofen bei etwa 180°C für 10-15 Minuten erwärmen, bis er durchgewärmt ist. In der Mikrowelle solltest du ihn in kurzen Intervallen (ca. 20 Sekunden) erwärmen und zwischendurch prüfen, bis die gewünschte Wärme erreicht ist, um ein Austrocknen zu vermeiden.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange dauert die Zubereitung von Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart?
Die gesamte Zubereitungszeit, vom Vorheizen des Ofens bis zum vollständigen Abkühlen des Kuchens, beträgt etwa 1 Stunde und 10 Minuten. Die reine Backzeit liegt bei nur etwa 35 Minuten, was diesen Kuchen zu einer relativ schnellen Köstlichkeit macht, gerade wenn der Rhabarber Saison hat.
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Kann ich andere Früchte anstelle von Rhabarber verwenden?
Absolut! Dieser Teig ist ein wunderbarer Träger für verschiedenste Früchte. Äpfel, Birnen, Kirschen oder auch Beeren wie Himbeeren und Blaubeeren funktionieren fantastisch. Bei säuerlichen Früchten wie Äpfeln oder Kirschen musst du eventuell die Zuckermenge im Teig oder Guss leicht anpassen. Die leichten Fruchtsaucen, die wir uns später ansehen, sind auch eine gute Inspiration.
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Ist Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart vegan?
Nein, in dieser klassischen Zubereitung enthält der Kuchen Milchprodukte (Butter, Schmand) und Eier. Wenn du eine vegane Variante suchst, sind Anpassungen notwendig. Dies ist aber eine hervorragende Basis, auf der man aufbauen kann, und die Vorstellung, wie man ihn veganisieren könnte, ist ebenfalls spannend. Für rein vegane Rezepte gibt es bei uns auch viele Angebote.
Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart
Kerstins Rhabarberkuchen von hauchzart ist ein köstlicher Rührkuchen, der mit einem cremigen Schmandguss verfeinert wird. Dieser saftige Kuchen ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern eignet sich auch perfekt für verschiedene Anlässe wie Kaffeekränzchen oder Familienfeiern. Der frische Rhabarber sorgt für eine angenehme Säure und harmoniert hervorragend mit dem süßen Teig. Lassen Sie sich von diesem Rezept inspirieren und genießen Sie eine frühlingshafte Köstlichkeit!
- Für den Teig: 100 g Butter, 100 g Zucker, 2 Eier, 125 g Mehl, 125 g Kartoffelmehl, 1 TL Backpulver, 50 g gemahlene Mandeln, 1 Schuss Rum
- Für die Rhabarberfüllung: 500 g Rhabarber, 2 EL Zucker
- Für den Schmandguss: 70 g Zucker, 3 Eier, 350 g Schmand, 1 Pck. Puddingpulver (Vanille)
- Kochen
- 1Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- 2Den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 2 EL Zucker vermengen und beiseite stellen.
- 3In einer großen Rührschüssel die Butter mit 100 g Zucker cremig rühren. Nach und nach die Eier hinzufügen und gut unterrühren.
- 4Die trockenen Zutaten – Mehl, Kartoffelmehl, Backpulver, und die gemahlenen Mandeln – in einer separaten Schüssel vermengen.
- 5Die trockenen Zutaten sowie einen Schuss Rum zur Butter-Zucker-Ei-Masse geben und alles gut verrühren.
- 6Gießen Sie den fertigen Teig in eine gefettete Backform (26 cm) und verteilen Sie ihn gleichmäßig.
- 7Die vorbereiteten Rhabarberstücke gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- 8In einer separaten Schüssel die restlichen 70 g Zucker, die weiteren Eier, den Schmand, und das Vanille-Puddingpulver gut verrühren.
- 9Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber verteilen.
- 10Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für etwa 35 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
- 11Nach dem Backen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen, bevor er serviert wird.
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