Erdbeer Pudding Schnecken – Einfach lecker & unwiderstehlich – Einfach Clever Kochen
Es war an einem lauen Frühlingsabend, als der Duft von frisch aufgegangenem Teig und süßem Vanillepudding erstmals die Küche meiner Großmutter erfüllte. Es roch nach Kindheit, nach Sonntagen und nach unbeschwerter Freude.
Dieses Aroma ist seitdem untrennbar mit der Erinnerung an ihre warmen Hände verbunden, die geduldig den Teig kneteten und mit einer Liebe, die man schmecken konnte, füllten.
Erdbeer Pudding Schnecken
Erdbeer Pudding Schnecken sind zarte Hefeschnecken gefüllt mit cremigem Vanillepudding und frischen Erdbeeren – perfekt für Frühstück, Brunch oder als süßer Snack.
- 200 g Milch: erwärmt für die Aktivierung der Hefe
- 1/2 Würfel Hefe: sorgt für das Aufgehen des Teiges
- 70 g Butter: macht den Teig geschmeidig und aromatisch
- 100 g Zucker: süßt den Teig und aktiviert die Hefe
- 1 TL Vanillezucker: verleiht feines Vanillearoma
- 500 g Mehl: Basis für den Teig, sorgt für Struktur
- 1 Ei: bindet den Teig und gibt Volumen
- 1/2 TL Salz: verstärkt den Geschmack
- 1 Pkg. Vanillepuddingpulver: sorgt für cremige Konsistenz
- 500 g Milch für Pudding: Grundlage für den Pudding
- 40 g Zucker für Pudding: süßt den Pudding
- 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote: intensiviert das Aroma
- 300 g Erdbeeren: fruchtige Frische und leichte Säure
- Etwas Puderzucker: zum Bestäuben der fertigen Schnecken
- Backen
- 1Milch leicht erwärmen, Hefe und Zucker hinzufügen und verrühren, bis sich die Hefe auflöst.
- 2Butter, Mehl, Ei, Salz und Vanillezucker hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
- 3Den Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- 4Vanillepuddingpulver mit Milch, Zucker und Vanilleextrakt verrühren und unter Rühren aufkochen, bis der Pudding eindickt.
- 5Pudding in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken, abkühlen lassen.
- 6Den Hefeteig auf bemehlter Fläche zu einem Rechteck (ca. 40 x 30 cm) ausrollen.
- 7Abgekühlten Pudding gleichmäßig auf dem Teig verstreichen, 2 cm Rand frei lassen, Erdbeeren verteilen.
- 8Den Teig von der langen Seite her aufrollen, Ende leicht andrücken und in 2–3 cm dicke Scheiben schneiden.
- 9Schnecken auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, genügend Abstand lassen.
- 10Bei 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft 180°C) 12–15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- 11Mit Puderzucker bestäuben und servieren.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Sinnliches Duftspiel: Kaum beginnen die Schnecken im Ofen zu duften, zieht ein unwiderstehliches Aroma durch das Haus, das selbst den größten Gemütsmuffel zum Lächeln bringt.
- Textur-Harmonie: Der zarte, luftige Hefeteig trifft auf die samtige Cremigkeit des Vanillepuddings und die leicht säuerliche Frische der Erdbeeren – ein Fest für die Sinne.
- Erinnerung pur: Dieses Rezept weckt nicht nur den Gaumen, sondern auch die schönsten Kindheitserinnerungen und das Gefühl von Zuhause.
- Vielseitiges Vergnügen: Ob zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder als süßer Abschluss eines Menüs – diese Schnecken passen immer und können mühelos variiert werden.
- Ein Lächeln garantiert: Die liebevollen Schneckenformen sind nicht nur ein optischer Genuss, sondern strahlen pure Lebensfreude aus und erfreuen Jung und Alt gleichermaßen.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier das A und O, um den perfekten Geschmack zu erzielen. Frische Erdbeeren haben einen intensiven, süßen Duft, der durch den Teig hindurchscheint, und gute Milch macht einen Pudding, der auf der Zunge zergeht.
- Hefeteig-Grundlage: Weiches Mehl, aktive Hefe, erstklassige Butter und frische Milch bilden die Basis für einen luftigen Teig.
- Vanillepuddingpulver: Hier steht Cremigkeit im Fokus. Ein gutes Pulver sorgt für die perfekte, sämige Konsistenz, die sich wunderbar mit den Früchten ergänzt.
- Frische Erdbeeren: Sie sind der Star der Füllung. Saftig, leicht säuerlich und voller Aroma – sie geben den Schnecken den letzten Schliff.
- Feiner Vanilleextrakt: Statt nur auf das Pulver zu setzen, intensiviert ein Hauch von echtem Vanilleextrakt das Aroma auf eine subtile und luxuriöse Weise.
- Milch (für den Pudding): Verwenden Sie hier Vollmilch, um dem Pudding eine besonders cremige und reichhaltige Textur zu verleihen, die jeden Bissen veredelt.
Die genauen Mengenangaben finden Sie in der Rezeptkarte, die Sie am Ende des Artikels finden, damit keine Fragen offen bleiben.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Diese kleinen Kunstwerke, die wir heute als Erdbeer Pudding Schnecken kennen, haben ihre Wurzeln tief in der süßen Tradition des deutschen Backens. Sie sind eine Weiterentwicklung klassischer süßer Hefeteilchen, bei denen kreativ mit Füllungen experimentiert wurde, um etwas Neues und Aufregendes zu schaffen.
Ursprünglich mag die Idee, Pudding und Früchte in Hefeteig zu wickeln, aus einfachen Küchen entstanden sein, wo Reste verarbeitet und alltägliche Zutaten neu interpretiert wurden. Es ist die Essenz des „Hausgemachten“, das die Erdbeer Pudding Schnecken so charmant macht – eine Speise, die Wärme und Gemeinschaft symbolisiert.
Über die Jahre hat sich dieses Rezept weiterentwickelt. Was einst eine einfache Füllung aus Pudding war, wird heute oft durch raffinierte Vanillecremes oder sogar durch exotische Früchte ergänzt. Doch der Kern bleibt derselbe:
ein luftiger Teig, der sich wie eine sanfte Wolke anfühlt, gefüllt mit einer cremigen Süße und gekrönt von der Sonnigkeit frischer Früchte. Es ist eine zeitlose Kombination, die Generationen verbindet und auf jedem Kaffeetisch für kleine Freudentaumel sorgt.
Die Kunst, einen perfekten Hefeteig zu backen, ist eine alte Technik, die in vielen Kulturen ihren Ausdruck findet. Ob Brioche in Frankreich oder Zimtschnecken in Skandinavien – die Idee, süßen Teig zu rollen und zu füllen, begeistert weltweit.
So bereitest du Erdbeer Pudding Schnecken Rezept zu
Schritt 1: Der Teig erwacht – Die magische Hefe vermehrt sich
Der Anfang ist oft das Schwierigste, doch bei diesen Schnecken ist der Hefeteig ein echter Freund. Zuerst nehmen wir die Milch, die nicht heiß, sondern nur lauwarm sein sollte. Warum? Weil zu heiße Milch die zarte Hefe umbringt, bevor sie überhaupt zum Leben erwachen kann. Ist sie zu kalt, tut sie nichts. Also lauwarm ist der Schlüssel.
Dazu geben wir die Hefe und eine Prise Zucker. Das ist wie eine kleine Stärkung für die Hefepartikel. Sie fangen an, sich zu vermehren, kleine Bläschen steigen auf, und bald haben wir einen leicht schäumigen Sud. Das ist das Zeichen, dass die Hefe bereit ist, ihr Werk zu beginnen.
Der Moment der Ruhe: Diesen Moment der Aktivierung der Hefe sollten wir nicht überstürzen. Lassen wir ihr ein paar Minuten Zeit, sich zu entfalten. Es ist ein kleines Naturwunder, das den ganzen Teig später so wunderbar luftig machen wird. Ich beobachte dieses Schäumen jedes Mal mit einer Mischung aus Erstaunen und Vorfreude auf das Ergebnis.
Schritt 2: Die Basis wird geformt – Butter, Mehl und das Geheimnis der Gärung
Nun kommt der Moment, in dem all die trockenen Zutaten zusammenkommen. Wir geben das weiche Mehl in eine große Schüssel, fügen das Ei hinzu, das uns hilft, den Teig zu binden, die halbe Teelöffelspitze Salz, die den Geschmack hervorhebt, und natürlich das Vanillearoma, das einen süßen Hauch verströmt.
Dann ist die geschmeidig gemachte Butter an der Reihe. Sie ist es, die dem Teig seine Zartheit und den reichen Geschmack verleiht. All diese Zutaten werden nun miteinander vermengt. Anfangs sieht es aus wie ein chaotisches Durcheinander, aber wenn wir anfangen zu kneten, geschieht Magie.
Die Kunst des Knetens: Wir kneten den Teig für etwa 5 bis 10 Minuten, bis er glatt und elastisch wird. Er sollte nicht mehr an den Händen kleben. Die Wärme und die Bewegung entfalten das Gluten im Mehl und machen den Teig geschmeidig. Es ist ein bisschen wie eine kleine Massage für den Teig, die ihn auf seine Aufgabe vorbereitet.
Tipp: Wenn der Teig zu klebrig ist, fügen Sie nach und nach noch etwas Mehl hinzu. Ist er zu trocken, ein winziges bisschen Milch oder Wasser. Aber seien Sie vorsichtig, weniger ist oft mehr.
Schritt 3: Der Teig träumt – Die Ruhephase der Verwandlung
Nachdem der Teig nun perfekt geknetet ist, geben wir ihm eine wohlverdiente Pause. Wir formen ihn zu einer kleinen Kugel und legen ihn zurück in die Schüssel. Mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie decken wir ihn ab, damit die Oberfläche nicht austrocknet.
Nun kommt der Teil, der Geduld erfordert. Wir stellen die Schüssel an einen warmen Ort. Das kann die leicht abgedrehte Backstube sein, ein Fensterplatz in der Sonne oder einfach ein warmer Fleck in unserer Küche. Dort lassen wir den Teig für etwa eine Stunde ruhen.
Das Wunder geschieht: In dieser Stunde wird der Teig auf magische Weise aufgehen. Die Hefe arbeitet fleißig und produziert Kohlendioxid, das den Teig aufgehen lässt. Er verdoppelt sein Volumen und wird wunderbar luftig und leicht. Dieser aufgegangene Teig ist die Grundlage für die fluffigen Schnecken.
Ein kleiner Test: Wenn Sie vorsichtig mit dem Finger in den Teig drücken, sollte sich eine Vertiefung bilden, die nur langsam wieder zurückkommt. Das ist ein Zeichen, dass der Teig bereit ist.
Schritt 4: Cremigkeit entfaltet sich – Der Pudding als süßes Herzstück
Während der Teig seine Ruhe genießt, bereiten wir die süße Füllung vor. Hierfür benötigen wir das Vanillepuddingpulver, das wir mit etwas Milch und dem Zucker vermengen. Es ist wichtig, dass alles gut verrührt ist, bevor wir die restliche Milch hinzufügen, damit keine Klümpchen entstehen.
Wir bringen die Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen. Das Rühren ist hier entscheidend, damit der Pudding nicht anbrennt und eine gleichmäßige Konsistenz bekommt. Wenn er anfängt zu dick werden, ist er fast fertig. Das Aufkochen sorgt dafür, dass das Puddingpulver seine Bindekraft voll entfaltet.
Das Geheimnis der Hautlosigkeit: Sobald der Pudding fertig ist, geben wir ihn in eine Schüssel. Um zu verhindern, dass sich auf der Oberfläche eine Haut bildet – und das wäre unschön für unsere Schnecken – legen wir direkt auf den heißen Pudding ein Stück Frischhaltefolie. Diese sollte die Oberfläche berühren.
Nun muss der Pudding vollständig abkühlen. Das ist wichtig, denn heißer Pudding würde den Teig durchweichen und das Aufrollen erschweren. Geduld ist hier wieder gefragt. Ich stelle meinen Pudding oft schon am Vortag kalt, um sicherzugehen, dass er perfekt temperiert ist.
Schritt 5: Die Verschmelzung – Teig, Pudding und die süße Frucht
Jetzt wird es aufregend! Der aufgegangene Teig ist bereit, sein Potenzial zu entfalten. Auf einer leicht bemehlten Fläche rollen wir ihn vorsichtig zu einem großen Rechteck aus. Die Größe sollte etwa 40 mal 30 Zentimeter betragen. Es ist wie das Ausbreiten einer weichen Decke, die darauf wartet, befüllt zu werden.
Dann verteilen wir den komplett abgekühlten Vanillepudding gleichmäßig auf dem Teig. Wichtig ist, dass wir einen Rand von etwa zwei Zentimetern an einer Seite frei lassen. Dieser Rand dient als eine Art “Klebestelle”, damit sich die Schnecke am Ende gut verschließen lässt.
Der Moment der Erdbeeren: Auf den Pudding legen wir nun die vorbereiteten Erdbeeren. Sie sollten gut abgetropft sein, damit es nicht zu nass wird. Ich schneide sie meist in kleine Stücke, damit sie sich besser verteilen lassen und in jeder Schnecke ein süßer Gruß ist.
Ehrliche Beichte: Manchmal, wenn ich es besonders eilig habe oder einfach nur experimentieren möchte, verwende ich auch gefrorene Früchte. Die schmecken genauso gut, aber sie geben mehr Flüssigkeit ab, also hier echt gut abtropfen lassen!
Schritt 6: Die Geburt der Schnecken – Rollen, Schneiden und das Warten hat ein Ende
Jetzt kommt der Teil, der die Schnecken zu dem macht, was sie sind. Wir beginnen, den Teig von der langen Seite her aufzurollen. Dabei versuchen wir, die Rolle möglichst straff zu halten, damit die Schichten gut erkennbar sind und sich die Schnecken nicht zu sehr auseinanderdrücken.
Wenn wir am Schluss angekommen sind, drücken wir das Ende des Teigs leicht an, damit sich die Rolle nicht löst. Nun kommt ein scharfes Messer zum Einsatz. Mit diesem schneiden wir die Rolle in etwa zwei bis drei Zentimeter dicke Scheiben. Diese Scheiben sind unsere Schnecken.
Der Trick für saubere Schnitte: Ein scharfes Messer ist die halbe Miete. Wenn Sie beim Schneiden leicht sägen, erzielen Sie sauberere Schnitte und die Formen bleiben besser erhalten. Wenn die einzelnen Scheiben etwas unregelmäßig aussehen, ist das gar kein Problem, sie werden im Ofen sowieso noch etwas aufgehen.
Diese wunderschönen Schnecken legen wir dann mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Sie brauchen Platz, um sich auszubreiten und nicht aneinander zu kleben.
Schritt 7: Die Verwandlung im Ofen – Goldbraun und duftend
Nun ist es soweit! Die Schnecken dürfen ins warme Verlies des Backofens reisen. Wir heizen den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (oder 180 Grad Umluft) vor. Die Hitze muss konstant sein, um einen gleichmäßigen Garprozess zu gewährleisten.
Wir backen die Schnecken für etwa 12 bis 15 Minuten. Die genaue Backzeit hängt natürlich von Ihrem Ofen ab. Aber das Ziel ist eine wunderschöne goldbraune Farbe. Wenn sie aus dem Ofen kommen, verströmen sie einen Duft, der unbeschreiblich ist. Es riecht nach süßer Nostalgie und purer Backfreude.
Das Finale i-Tüpfelchen: Sobald die Schnecken aus dem Ofen kommen und leicht abgekühlt sind, bestäuben wir sie mit feinem Puderzucker. Das gibt ihnen nicht nur ein hübsches Aussehen, sondern auch eine zusätzliche süße Note. Sie sind jetzt bereit, verköstigt zu werden!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Teig geht nicht auf
Das passiert oft, wenn die Hefe nicht mehr aktiv ist oder die Milch zu heiß war. Immer prüfen, ob die Hefe schäumt, wenn sie mit lauwarmem Wasser und Zucker gemischt wird. Ist sie träge, lieber frische Hefe verwenden.
Fehler 2: Der Pudding ist zu flüssig oder zu fest
Wenn das Puddingpulver nicht richtig mit der Milch verrührt wird, bevor es erhitzt wird, entstehen Klümpchen. Auch das Nicht-Aufkochen kann zu einem zu flüssigen Ergebnis führen. Zu fest wird der Pudding, wenn zu viel Pulver verwendet wird oder er zu lange köchelt.
Fehler 3: Der Teig wird durchgeweicht
Das liegt meist daran, dass der Pudding noch warm auf den Teig gegeben wird. Muss der Pudding vollständig abkühlen, bevor er auf dem Teig verteilt wird. Das verhindert, dass der Teig matschig wird und sich schwer rollen lässt.
Fehler 4: Die Schnecken sind trocken
Dies kann passieren, wenn sie zu lange gebacken werden. Halten Sie die angegebene Backzeit im Auge und prüfen Sie mit einem Holzstäbchen. Wenn es sauber herauskommt, sind die Schnecken fertig.
Variationen für jeden Geschmack
Manchmal braucht es einfach eine kleine Abwechslung. Diese Erdbeer Pudding Schnecken sind wie eine leere Leinwand, die sich wunderbar mit anderen Geschmäckern füllen lässt. Probieren Sie mal eine Beeren-Kombination aus Himbeeren und Blaubeeren statt nur Erdbeeren; das gibt eine interessante Säure.
Oder vielleicht etwas ganz anderes? Ersetzen Sie den Vanillepudding durch eine Schokoladencreme oder eine leichte Zitronencreme für einen frischeren Kick. Auch eine vegane Variante ist denkbar: Pflanzenmilch und Margarine gelingen genauso gut und machen diese Schnecken für alle zugänglich.
Für eine festliche Note könnten Sie auch eine Prise Zimt in den Teig geben oder den Pudding mit einem Löffel Amaretto verfeinern. Die Möglichkeiten sind schier endlos und laden zum kreativen Ausprobieren ein.
Profi-Tipps für Erdbeer Pudding Schnecken Rezept
Um wirklich das Beste aus diesem Rezept herauszuholen, hier ein paar Insider-Tipps, die mir geholfen haben.
Tipp 1: Gezieltes Abkühlen des Puddings
Manchmal habe ich den Pudding zu schnell kalt, indem ich die Schüssel in ein Eiswasserbad stelle. Das beschleunigt den Prozess und verhindert, dass sich eine Haut bildet.
Tipp 2: Die richtige Erdbeer-Vorbereitung
Wenn die Erdbeeren sehr saftig sind, schneide ich sie in kleine Stücke und lasse sie kurz in einem Sieb abtropfen. Ein wenig Zucker kann die Fruchtsüße noch hervorheben.
Tipp 3: Aufbewahrung der unfertigen Schnecken
Falls der Teig aufgegangen und der Pudding vorbereitet sind, aber die Zeit fehlt, die Schnecken zu rollen und zu backen, können die gerollten, aber noch nicht gebackenen Schnecken auch gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am nächsten Tag können sie dann weiterverarbeitet und gebacken werden.
Tipp 4: Die perfekte Form für das Baking
Verwenden Sie ein Blech, das nicht zu groß ist. Wenn die Schnecken eng beieinander liegen, können sie sich beim Backen etwas stützen und behalten ihre Form besser.
Tipp 5: Die Krönung mit Streuseln
Probieren Sie doch mal eine knusprige Streusel-Schicht über dem Pudding, bevor Sie die Erdbeeren verteilen. Das gibt einen wunderbaren Kontrast zur weichen Füllung.
Servier-Ideen für Erdbeer Pudding Schnecken Rezept
Anrichten & Dekoration
Die klassische Puderzucker-Bestäubung ist immer ein Hingucker. Für etwas mehr Eleganz können Sie noch ein paar frische Minzblätter oder kleine, kandierte Erdbeerscheiben als Garnitur verwenden. Ein Hauch von geschlagener Sahne daneben rundet das Ganze perfekt ab.
Passende Beilagen
Ein dampfender Becher Kaffee oder ein aromatischer Tee sind die idealen Begleiter. Für ein ausgiebigeres Frühstück passt dazu auch ein fluffiger deutscher Pfannkuchen oder eine Schüssel frischer Früchte. Sie ergänzen die Süße der Schnecken wunderbar.
Für besondere Anlässe
Diese Schnecken sind perfekt für einen gemütlichen Brunch mit Freunden oder Familie. Sie sind auch eine zauberhafte Ergänzung zu jeder Kaffeetafel, sei es zum Geburtstag oder einfach nur zum Kaffeeklatsch. Ihr liebevolles Aussehen macht sie zu einem echten Highlight.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Bewahren Sie die abgekühlten Erdbeer Pudding Schnecken in einem luftdichten Behälter auf. Bei Raumtemperatur halten sie sich ein bis zwei Tage frisch. Wenn Sie sie im Kühlschrank aufbewahren, bleiben sie bis zu vier Tage gut. Hierbei kann es jedoch sein, dass sie etwas an Knusprigkeit verlieren.
Einfrieren
Ja, die Schnecken lassen sich wunderbar einfrieren, entweder vor dem Backen (ungeschnitten oder bereits geschnitten und auf dem Blech fixiert) oder nach dem Abkühlen. So haben Sie immer eine süße Überraschung zur Hand. Wickeln Sie sie gut in Frischhaltefolie oder legen Sie sie in gefriergeeignete Beutel.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Zum Aufwärmen eignen sich frisch gebackene oder aufgetaute Schnecken ideal. Legen Sie sie kurz in den auf 160-170°C vorgeheizten Ofen. Schnecken, die vor dem Backen eingefroren wurden, benötigen etwas länger (ca. 15-20 Minuten), während bereits gebackene und dann aufgetaute Schnecken nur wenige Minuten benötigen, um wieder weich und warm zu werden.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange sind die Erdbeer Pudding Schnecken haltbar und wie bewahre ich sie am besten auf?
Frisch gebackene Erdbeer Pudding Schnecken schmecken am besten am Tag der Zubereitung, wenn sie noch leicht warm sind. Bei Raumtemperatur halten sie sich in einem luftdichten Behälter ein bis zwei Tage. Im Kühlschrank können sie bis zu vier Tage aufbewahrt werden. Beachten Sie jedoch, dass der Teig durch die Feuchtigkeit der Füllung mit der Zeit weicher wird. Wenn Sie sie nach der Lagerung wieder aufwärmen möchten, ist ein kurzer Gang durch den Ofen ideal, um die Frische wiederherzustellen.
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Kann ich die Erdbeer Pudding Schnecken auch ohne Thermomix zubereiten? Wenn ja, wie?
Ja, absolut! Dieses Rezept ist wunderbar klassisch nachkochbar. Für den Teig verwenden Sie einfach eine Küchenmaschine mit Knethaken oder kneten ihn per Hand in einer Schüssel. Achten Sie darauf, dass die Butter weich ist und die Milch lauwarm. Der Pudding wird in einem Topf auf dem Herd zubereitet. Verrühren Sie das Puddingpulver mit etwas Milch und Zucker, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind, und geben Sie dann nach und nach die restliche Milch hinzu. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis der Pudding eindickt. Die Zubereitung ist identisch und das Ergebnis geschmacklich gleich hervorragend.
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Gibt es Alternativen zu Erdbeeren, falls diese gerade nicht Saison haben oder ich andere Früchte verwenden möchte?
Selbstverständlich! Die Erdbeer Pudding Schnecken lassen sich hervorragend mit anderen Früchten variieren. Im Sommer eignen sich frische Himbeeren, Blaubeeren oder Johannisbeeren perfekt für die Füllung. Auch Kirschen sind eine tolle Wahl, entfernen Sie hierfür einfach die Steine. Für eine herbstliche Variante könnten Sie auch Äpfel oder Birnen verwenden, die Sie zuvor leicht andünsten oder mit etwas Zimt und Zucker vermischen. Die Hauptsache ist, dass die Früchte nicht zu wässrig sind, damit der Teig nicht zu sehr aufweicht.
