Spargeltarte mit Blätterteig | Aline Made

Spargeltarte mit grünem Spargel

Der Duft von frisch gebackenem Blätterteig, die zarten grünen Spitzen des Spargels, die im Ofen brutzeln – für mich riecht das nach Frühling, nach Heimat und nach den besten Sonntagen meiner Kindheit.

Es ist dieses Gefühl, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Boden erwärmen und die Natur zu neuem Leben erwacht. Ein Gefühl, das sich perfekt in der Küche einfangen lässt, und diese Tarte ist der Inbegriff davon.

Spargeltarte mit Blätterteig

Spargeltarte mit Blätterteig

Diese Spargeltarte mit grünem Spargel ist ein herrliches Frühlingsrezept, das einfach immer gut ankommt! Knuspriger Blätterteig, aromatischer Käse und ein cremiger Guss aus Ei und Rahm machen diese Tarte zum perfekten Mittag- oder Abendessen - oder zum Hingucker auf dem nächsten Brunchbuffet!

4.8 from 345 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 35 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:675 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 Blätterteig, ausgerollt
  • 2 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 100 g geriebener Käse
  • Backen
  1. 1Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.
  2. 2Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden.
  3. 3Den Blätterteig auf ein mit Backpapier belegtes Blech oder eine passende Form legen und die Ränder leicht hochziehen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.
  4. 4Die Hälfte des Käses auf dem Blätterteig verteilen.
  5. 5Den vorbereiteten Spargel auf dem Käse anordnen.
  6. 6In einer Schüssel Eier, Sahne, Muskatnuss, Salz und Pfeffer verquirlen.
  7. 7Den Guss über den Spargel giessen.
  8. 8Den restlichen Käse darüber streuen.
  9. 9Die Tarte im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten backen, bis sie goldbraun ist.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 34g
Protein 18g
Fat 52g
Saturated Fat 0g
Fiber 3g
Sugar 3g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Spargel, Tarte, Blätterteig, Frühling, vegetarisch, schnell, einfach, Abendessen, Brunch

Die Spargeltarte schmeckt warm am besten – direkt aus dem Ofen mit einem frischen grünen Salat. Reste lassen sich bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und im Ofen wieder aufwärmen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Frühlingserwachen auf dem Teller: Sobald der erste Spargel in den Läden liegt, ist das Signal zum Kochen gegeben. Dieser grüne Spargel bringt eine zarte, leicht herbe Frische mit, die sich wunderbar mit dem herzhaften Käse und dem knusprigen Teig verbindet.
  • Knusprigkeit, die süchtig macht: Der Blätterteig wird im Ofen so luftig und goldbraun, dass er bei jedem Bissen leise knackt. Es ist ein Spiel der Texturen, das von der ersten bis zur letzten Gabel fesselt.
  • Cremigkeit, die verzaubert: Der Guss aus Eiern, Sahne und feinen Gewürzen legt sich wie ein samtiger Mantel um den Spargel und den Käse. Er sorgt für eine unglaubliche Saftigkeit und verbindet alle Aromen zu einem harmonischen Ganzen.
  • Vielseitigkeit, die begeistert: Ob als leichtes Abendessen mit einem knackigen Salat, als Brunch-Highlight oder sogar als Fingerfood für die nächste Party – diese Tarte zeigt sich von ihrer besten Seite und passt sich jeder Gelegenheit an.
  • Einfachheit, die überzeugt: Keine komplizierten Techniken, keine endlosen Zutatenlisten. Dieses Rezept ist so unkompliziert, dass selbst Kochanfänger damit beeindrucken und sich über ein Ergebnis freuen können, das nach Meisterwerk schmeckt.

Das brauchst du

Die Magie dieser Spargeltarte liegt in der Einfachheit und der Qualität der wenigen, aber feinen Zutaten. Wenn der grüne Spargel seine Saison beginnt, ist es die perfekte Zeit, um auf frische Produkte zu setzen. Du wirst merken, wie sehr sich das auf den Geschmack auswirkt, wenn du die besten grünen Stangen wählst, die du finden kannst.

  • Blätterteig: Ein guter Blätterteig ist das Fundament jeder klassischen Tarte. Er sollte luftig aufgehen und eine wunderbare Knusprigkeit entwickeln, wenn er goldbraun gebacken ist. Wenn du es eilig hast, ist ein gekaufter Teig eine ausgezeichnete Wahl.
  • Grüner Spargel: Achte auf knackige, straffe Stangen, die nicht welk aussehen. Dünnere Spargel sind ideal, da sie schneller garen und sich besser in die Tarte einfügen lassen. Sie fügen eine angenehme, leicht bittere Frische hinzu.
  • Käse: Ob ein würziger Gruyère, ein milder Emmentaler oder feiner Parmesan – der Käse schmilzt und verbindet sich mit dem Rahmguss zu einer unwiderstehlichen Schicht. Wähle eine Sorte, die du liebst, oder mische verschiedene für ein komplexeres Aroma.
  • Ei-Sahne-Guss: Diese cremige Mischung ist das Herzstück, das alles zusammenhält. Sie sorgt dafür, dass die Tarte saftig und nicht trocken wird, und umhüllt den Spargel mit einer zarten Textur.
  • Gewürze: Salz, frisch gemahlener Pfeffer und Muskatnuss sind die stillen Helden, die den Eigengeschmack der Hauptzutaten hervorheben, ohne sie zu überdecken. Eine Prise Knoblauchpulver oder Kräuter der Provence können zusätzliche Akzente setzen.

Die genauen Mengenangaben findest du in der beigefügten Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Spargeltarte, wie wir sie heute kennen, hat ihre Wurzeln tief in der europäischen Kochtradition. Schon im Mittelalter schätzte man die zarten Spargelsprossen, und besonders im Frühling waren sie eine willkommene Abwechslung auf den Speiseplänen. Die Idee, Spargel in eine herzhafte Pastete oder Tarte zu packen, war eine natürliche Entwicklung, um die Kostbarkeit der Saison zu konservieren und festlicher zu gestalten.

Ursprünglich waren solche Tartes oft eher rustikal gehalten, mit dicken Teigschichten und weniger raffinierten Füllungen. Mit der Zeit, besonders in der französischen und schweizerischen Küche, entwickelte sich die Technik weiter. Der Blätterteig begann, die Rolle des leichten und luftigen Untergrunds zu übernehmen, während der Guss aus Eiern und Sahne eine sanfte Cremigkeit hinzufügte, die man heute als klassisch empfindet. Diese Entwicklung spiegelt den Trend wider, einfachere Gerichte durch verbesserte Zubereitungstechniken und feinere Aromenkombinationen aufzuwerten.

Was Spargeltarte zeitlos macht, ist ihre Fähigkeit, Saisonalität mit Gaumenfreude zu verbinden. Sie ist ein kulinarisches Echo des Frühlings, das jedes Jahr aufs Neue Freude bereitet. Die Kombination aus dem erdigen Geschmack des Spargels, der cremigen Füllung und dem knusprigen Teig ist schlichtweg unschlagbar und funktioniert unabhängig von aufwendigen Trends. Sie erinnert uns daran, dass die besten Gerichte oft die sind, die auf einfachen, hochwertigen Zutaten und liebevoller Zubereitung basieren.

So bereitest du Spargeltarte mit grünem Spargel zu

Schritt 1: Den Frühlingsboten vorbereiten

Alles beginnt mit dem Spargel. Nimm dir einen Moment Zeit, um die grünen Stangen zu waschen und behutsam die holzigen Enden abzubrechen oder abzuschneiden. Der Bruchpunkt ist meist dort, wo der Spargel von hellgrün zu weißlich wird – dort ist er am zähesten.

Du siehst, wie das frische Grün aus der Erde kommt und wie es sich auf dem Schneidebrett anfühlt. Das ist der Stoff, aus dem köstliche Frühlingsmahlzeiten gemacht sind. Wenn du besonders lange Stangen hast, kannst du sie beim Belegen der Tarte auch etwas kürzen, um sie perfekt auf die Form abzustimmen.

Tipp: Die abgeschnittenen holzigen Enden des Spargels musst du nicht wegwerfen! Sie eignen sich hervorragend für die Zubereitung einer leckeren Spargelcremesuppe. Lass sie kurz in Wasser auskochen und sie geben ihrem Sud eine wunderbare Spargelnote.

Schritt 2: Die knusprige Basis schaffen

Jetzt kommt der Blätterteig ins Spiel. Rolle ihn vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech aus, oder drücke ihn direkt in eine passende Tarteform. Achte darauf, dass der Teig die Ränder leicht nach oben umschließt – das verhindert, dass die köstliche Füllung herausläuft.

Damit der Boden beim Backen nicht zu stark aufgeht und eine gleichmäßige Basis bildet, stich ihn mit einer Gabel mehrmals ein. Stell dir vor, wie der Teig sich langsam aufbäht, aber durch die kleinen Löcher kontrolliert wird. Das ist der Schlüssel zu einer perfekten Teigschicht.

Schritt 3: Die Herzstücke belegen

Ein erster Hauch von Würze: Verteile die Hälfte des geriebenen Käses gleichmäßig auf dem eingestochenen Teigboden. Der Käse bildet dann eine Art Bett, das die Aromen der weiteren Zutaten wunderbar aufnimmt und später mit der Füllung verschmilzt.

Nun ist der Spargel an der Reihe. Lege die vorbereiteten Spargelstangen nebeneinander auf den Käse. Versuche, sie dicht an dicht zu legen, damit sie beim Backen gut zur Geltung kommen und die Tarte satt gefüllt aussieht. Wenn die Stangen zu lang sind, schneide sie einfach passend zu.

Schritt 4: Der seidige Guss kommt darüber

In einer separaten Schüssel werden die Eier mit der Sahne und den Gewürzen verquirlt. Das ist die magische Mischung, die später alles zusammenhält und für die Cremigkeit sorgt. Gib die geriebene Muskatnuss, das Salz und den Pfeffer hinzu und schmecke die Mischung ab. Sie sollte leicht gewürzt sein, damit sie den Spargel und den Käse nicht überdeckt.

Gieße diesen Guss nun vorsichtig über den Spargel auf dem Teig. Achte darauf, dass er sich gleichmäßig verteilt und in alle Zwischenräume fließt. Es ist wie ein sanfter Teppich, der sich über die grünen Stangen legt und sie umschließt.

Schritt 5: Das Finish mit Käse und Ofenhitze

Nachdem der Guss verteilt ist, kommt der restliche geriebene Käse darüber. Dieser schmilzt beim Backen und bildet eine goldbraune, leicht krustige Käseschicht, die der Tarte den letzten Schliff gibt. Das ist der Moment, in dem die Aromen beginnen, sich zu verbinden und auf den nächsten Auftritt im Ofen vorbereiten.

Ab in den vorgeheizten Ofen mit der Tarte! Die Hitze verwandelt den rohen Teig in ein knuspriges Wunderwerk und gart den Spargel perfekt. Der Duft, der sich bald in deiner Küche ausbreiten wird, ist einfach unwiderstehlich.

Schritt 6: Goldbraun und Voller Vorfreude

Nun heißt es warten und den verführerischen Duft genießen. Die Tarte braucht etwa 20 Minuten im Ofen, bis der Blätterteig goldbraun und luftig ist und der Guss gestockt und leicht gebräunt erscheint. Stich mit einem Messer in die Mitte, um zu prüfen, ob der Guss fest ist.

Achtung: Die Backzeit kann je nach Ofen leicht variieren. Behalte deine Tarte im Auge, damit sie nicht zu dunkel wird. Das ist der Moment, in dem die Spargeltarte ihre volle Pracht entfaltet und bereit ist, die Sinne zu verwöhnen.

Schritt 7: Genießen und Feiern

Nimm die Tarte vorsichtig aus dem Ofen. Der Anblick ist schon eine Belohnung für sich – goldbrauner Teig, die grünen Spargelspitzen, die leicht aus dem Guss hervorlugen, und die geschmolzene Käseschicht. Lass sie kurz abkühlen, bevor du sie anschneidest.

Warm schmeckt sie am allerbesten. Serviere sie mit einem frischen grünen Salat – vielleicht ein einfacher Rucola mit Balsamico-Dressing oder ein bunter Gartensalat. Das ist das perfekte Zusammenspiel von Frische und Herzhaftigkeit, das diesen Frühlingstag kulinarisch abrundet.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu dicker Holzansatz beim Spargel

Wenn du den holzigen Teil des Spargels nicht gründlich entfernst, wird deine Tarte zäh und faserig. Das ist eine bittere Enttäuschung, denn der Genuss wird dadurch stark getrübt. Nimm dir wirklich die Zeit, die Enden sauber abzubrechen oder abzuschneiden, bis du auf weicheres Gewebe stößt. Es ist ein kleiner Schritt, der einen riesigen Unterschied macht.

Fehler 2: Übereifriger Teigboden

Manche neigen dazu, den Blätterteig zu sehr zu behandeln, zu kneten oder zu fest in die Form zu drücken. Blätterteig braucht Luft, um sich entfalten zu können. Zu festes Drücken oder zu starkes Bearbeiten kann dazu führen, dass er zäh wird und nicht richtig aufgeht. Einfach nur locker auslegen oder in die Form legen und die Ränder leicht andrücken reicht völlig aus.

Fehler 3: Der Guss ist zu flüssig oder zu fest

Wenn das Verhältnis von Eiern zu Sahne nicht stimmt, kann der Guss entweder zu wässrig bleiben und die Tarte matschig machen, oder er wird zu fest und erinnert eher an Rührei. Halte dich an die Mengenangaben und achte darauf, dass die Eier und die Sahne gut vermischt sind. Manchmal hilft es, die Eier leicht zu schaumig zu schlagen, bevor die Sahne dazu kommt.

Fehler 4: Zu viel oder zu wenig Gewürze

Spargel hat einen feinen, aber oft subtilen Geschmack. Wenn du zu sparsam mit Salz, Pfeffer und vor allem Muskatnuss bist, kann die Tarte am Ende etwas fad schmecken. Umgekehrt kann zu viel Salz den zarten Spargel überdecken. Eine gute Prise Salz und eine frisch geriebene Muskatnuss sind hier die goldenen Regeln für ausgewogenen Geschmack.

Variationen für jeden Geschmack

Veganer Brunch-Traum: Ersetze die Sahne durch eine pflanzliche Alternative wie Kokosmilch (die nicht nach Kokos riecht, wenn sie backt) oder eine Soja-Sahne. Anstelle von Käse kannst du Hefeflocken für einen käsigen Geschmack hinzufügen oder veganen Reibekäse verwenden. Der Grundton des Spargels und des Teigs bleibt erhalten, und du schaffst ein köstliches veganes Gericht.

Low-Carb-Variante: Wer Kohlenhydrate reduzieren möchte, kann den Blätterteig durch einen Boden aus Blumenkohl oder Mandelmischung ersetzen. Dafür den Blumenkohl zerkleinern, mit einem Ei und etwas Parmesan binden und auf dem Blech ausbreiten. Ausbacken, bis er leicht knusprig ist, dann wie gewohnt belegen und fertig backen. Eine leckere Alternative, um den vollen Geschmack zu genießen.

Festlich & Besonders: Für einen Hauch von Luxus kannst du geräucherten Lachs oder Scampi zu deiner Tarte hinzufügen. Zerbrösele etwas Ziegenkäse über den Spargel für eine säuerlich-cremige Note oder streue ein paar Pinienkerne darüber für zusätzlichen Biss. Vielleicht ein paar frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie, frisch gehackt darüber, bevor du servierst.

Profi-Tipps für Spargeltarte mit grünem Spargel

Die Spargelenden als Geschmacksträger nutzen: Wenn du die holzigen Enden des Spargels abschneidest, wirf sie nicht weg! Koche sie in etwas Wasser aus, um einen intensiven Spargelfond zu erhalten. Diesen Fond kannst du dann anstelle eines Teils der Sahne für den Guss verwenden oder ihn einer Spargelsuppe als Basis für ein vollständiges Menü hinzufügen.

Mehrere Käsesorten für Komplexität: Anstatt nur eine Käsesorte zu verwenden, probiere eine Mischung aus zwei oder drei. Ein würziger Gruyère kombiniert mit einem milden Cheddar und einer Prise Parmesan ergibt ein vielschichtigeres und interessanteres Geschmacksprofil, das die Tarte aufwertet.

Kräuter direkt in den Guss: Gib frisch gehackte Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Dill direkt in den Ei-Sahne-Guss. Sie verleihen der Tarte eine zusätzliche Frische und ein unglaubliches Aroma, das besonders gut zum Spargel passt.

Ein Hauch von Frische nach dem Backen: Streue nach dem Backen, kurz bevor du die Tarte servierst, noch ein paar frische Kräuter über die Oberfläche. Das verleiht nicht nur einen optischen Kick, sondern auch ein intensiveres, frisches Aroma, das die Süße des Teigs und die Cremigkeit des Gusses ergänzt.

Die Tarte leicht vorbacken: Wenn du eine besonders knusprige Teigbasis wünschst, kannst du den Blätterteigboden kurz vorbacken, bevor du die Füllung darauf gibst. Backe ihn für etwa 5-10 Minuten bei 180°C, dann lasse ihn abkühlen und fülle ihn dann wie gewohnt. Dies verhindert, dass der Boden unter der feuchten Füllung zu weich wird.

Servier-Ideen für Spargeltarte mit grünem Spargel

Anrichten & Dekoration

Sobald die Tarte aus dem Ofen kommt, ist der Anblick schon ein Fest. Mit einem Messer in handliche Stücke schneiden und auf einem schönen Teller anrichten. Ein paar frische Kräuter – ein paarzweige Dill, Schnittlauchringe oder Petersilienblätter – über die warmen Stücke gestreut, machen aus der Tarte ein optisches Meisterwerk.

Du kannst die Tarte auch mit ein paar zusätzlichen Spargelspitzen garnieren, die du separat kurz blanchiert hast. Diese sehen besonders schön aus und geben dem Gast einen Vorgeschmack auf das, was ihn erwartet. Auch ein Löffel Crème fraîche oder ein Klecks aromatisches Pesto am Rand des Tellers kann die Präsentation verfeinern.

Passende Beilagen

Diese Spargeltarte ist ein tolles Hauptgericht, das perfekt zu einem leichten, knackigen Salat harmoniert. Ein einfacher grüner Salat mit einem Vinaigrette-Dressing, ein Rucolasalat mit Pinienkernen oder ein Gurkensalat mit Dill sind ideale Begleiter. Wenn du eine etwas herzhaftere Beilage möchtest, passen auch Petersilienkartoffeln gut dazu.

Für ein komplettes frühlingshaftes Menü könnte man als Vorspeise eine leichte Linsensuppe oder eine erfrischende Erdbeer-Rucola-Salat reichen. Die Vielfalt der saisonalen Aromen passt wunderbar zusammen, ohne sich gegenseitig zu überladen. Als leichte Ergänzung könnte auch ein kleiner Gemüsesalat mit Radieschen und Frühlingszwiebeln dienen.

Für besondere Anlässe

Aufgrund ihrer Eleganz und des Frühlingscharakters eignet sich die Spargeltarte hervorragend für Ostern, Muttertag oder jeden anderen festlichen Anlass im Frühling. Sie ist ideal für einen Brunch, bei dem verschiedene kleine Köstlichkeiten angeboten werden, oder als Teil eines festlichen Abendessens, bei dem sie als köstliche Vorspeise oder leichtes Hauptgericht glänzt.

Wenn du Gäste hast, die Wert auf eine einfache, aber beeindruckende Speise legen, ist diese Tarte eine sichere Wahl. Ihr unwiderstehlicher Duft und Geschmack hinterlassen einen bleibenden Eindruck und zeigen, dass man mit wenigen, guten Zutaten etwas Besonderes zaubern kann. Sie passt auch wunderbar zu einem Picknick oder einer Gartenparty im Freien.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du Reste von deiner köstlichen Spargeltarte hast, ist das kein Problem. Lass die Tarte vollständig abkühlen, bevor du sie in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter verpackst. Im Kühlschrank hält sie sich so gut verschlossen bis zu drei Tage frisch.

Achte darauf, dass keine Feuchtigkeit an den Teig kommt, sonst wird er matschig. Eine gut abgedeckte Tarte bewahrt ihre Aromen und ihre Textur am besten. So kannst du auch am nächsten oder übernächsten Tag noch ein Stück genießen.

Einfrieren

Obwohl Blätterteig nach dem Einfrieren und Wiederaufwärmen nicht mehr ganz so knusprig ist wie frisch, ist das Einfrieren eine Option, wenn du größere Mengen zubereitet hast. Schneide die Tarte in einzelne Portionen, verpacke sie gut in Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie und friere sie ein.

Am besten ist es, die Tarte vor dem Einfrieren abkühlen zu lassen und sie in einer wirklich luftdichten Verpackung zu schützen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Sie hält sich im Gefrierschrank etwa 2-3 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Der beste Weg, um Reste deiner Spargeltarte aufzuwärmen und die Knusprigkeit des Teigs so gut wie möglich zu erhalten, ist im Ofen. Lege die Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und erwärme sie bei etwa 160°C Umluft für 10-15 Minuten, bis sie wieder durchgewärmt und der Teig leicht knusprig ist.

Du kannst die Tarte auch kurz in der Mikrowelle erwärmen, aber dann kann der Blätterteig weicher werden. Wenn du Zeit hast, ist der Ofen immer die bessere Wahl für beste Ergebnisse. Die leicht erwärmte Tarte schmeckt fast so gut wie frisch gebacken.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt grünem Spargel auch weißen Spargel verwenden?

    Ja, das ist durchaus möglich! Allerdings hat weißer Spargel eine etwas andere Textur und weniger intensives Aroma als grüner Spargel. Wenn du weißen Spargel verwendest, solltest du ihn vorab kurz blanchieren, da er länger braucht, um gar zu werden. Außerdem ist er oft holziger, also achte besonders darauf, alle holzigen Teile gründlich zu entfernen. Manche empfehlen auch, weißen Spargel leicht zu schälen, falls er sehr dick ist. Der Geschmack wird dadurch etwas milder, aber die Tarte bleibt dennoch ein Genuss.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass der Blätterteigboden nicht durchweicht?

    Das ist ein häufiges Anliegen, aber mit ein paar Tricks gut in den Griff zu bekommen. Erstens: den Teigboden vor dem Belegen gründlich mit einer Gabel einstechen, das verhindert übermäßiges Aufblähen und hilft der Feuchtigkeit, schneller zu entweichen. Zweitens: die Füllung nicht zu suppig machen – achte auf das richtige Verhältnis von Ei und Sahne. Drittens: Achte darauf, dass der Ofen gut vorgeheizt ist, damit der Teig sofort beginnt, knusprig zu werden. Wenn du ganz sicher gehen möchtest, kannst du den Boden vorab für 5-10 Minuten leicht vorbacken, bevor du die Füllung aufgibst.

  3. Muss ich spezielle Formen für die Spargeltarte verwenden?

    Nein, überhaupt nicht! Eine rechteckige oder runde Tarteform ist ideal, aber du kannst die Tarte auch einfach auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zubereiten. Der Trick ist, den Blätterteig mit einem Rand einzuschlagen, der die Füllung während des Backens hält. Wenn du eine Tarteform verwendest, achte darauf, dass sie nicht zu tief ist, damit die Tarte gleichmäßig gart. Viele normale Kuchenformen funktionieren wunderbar, solange der Teig gut an den Rändern abschließt.

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