Rhabarberkuchen vom Blech – 5 Tipps für perfekte Streuseln – Noras Kreationen

Der Frühling flüstert in der Luft, und mit ihm kehrt ein ganz bestimmter Duft zurück in meine Küche: der von säuerlichem Rhabarber, der sanft im Ofen karamellisiert. Es sind diese Momente, die mich an die Nachmittage bei meiner Urgroßmutter erinnern, an das Klappern von Geschirr und das leise Gemurmel von Gesprächen, während draußen die Sonne ihr bestes gab. Genau so riecht es, wenn dieser Rhabarberkuchen vom Blech mit Streuseln die letzten Züge im Ofen nimmt – eine Symphonie aus süßen, säuerlichen und buttrigen Aromen, die den ganzen Raum erfüllt.

Viele Jahre sind vergangen, seitdem ich zum ersten Mal versucht habe, dieses Erbe aufzugreifen, und ich muss zugeben, dass meine ersten Versuche von einer gewissen kindlichen Ungeduld geprägt waren. Doch mit jedem Kuchen, der aus meinem Ofen kam, mit jedem Bissen, der die Erinnerung lebendig werden ließ, wuchs meine Wertschätzung für die Einfachheit und doch so tiefgründige Wirkung dieses Blechkuchens. Er ist mehr als nur ein Dessert; er ist ein Stück Kindheit, ein Gefühl von Geborgenheit auf einem Teller.

🧠 Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Kindheitserinnerung: Dieser Kuchen ist eine direkte Verbindung zu den sonnigen Nachmittagen bei Oma, wo der Duft von frisch Gebackenem die ganze Harmonie eines Hauses ausmachte.
  • Perfekte Balance der Aromen: Der süße, lockere Hefeteig umschmeichelt die spritzige Säure des Rhabarbers, während die Marzipan-Streusel für eine unerwartete, aber willkommene Tiefe sorgen.
  • Vielseitig und unkompliziert: Ob als sonntäglicher Genuss nach einem Spaziergang oder als herzliche Geste für Freunde, er gelingt immer und passt zu jeder Gelegenheit.
  • Texturen, die begeistern: Die Kombination aus dem weichen, luftigen Teig, den saftigen Früchten und den herrlich knusprigen Streuseln macht jeden Bissen zu einem kleinen Abenteuer für den Gaumen.
  • Der Duft, der verzaubert: Schon während des Backens verbreitet sich ein Aroma, das Lust auf mehr macht und jeden dazu verleitet, neugierig in der Küche vorbeizuschauen.

🗑️ Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist hier kein Luxus, sondern die Grundlage für das, was diesen Kuchen so besonders macht. Es sind die feinen Nuancen, die den Unterschied zwischen einem guten und einem erinnerungswürdigen Gebäck ausmachen, dieses gewisse Etwas, das man beim ersten Bissen schmeckt und im Herzen spürt.

  • Hefe: Sie ist der lebendige Atem, der unserem Teig seine unvergleichliche Luftigkeit verleiht und ihn zu einer weichen, federnden Grundlage verwandelt.
  • Zucker: Dieser unscheinbare Kristall ist der heimliche Held, der nicht nur für die Süße sorgt, sondern auch die herbe Seite des Rhabarbers sanft zur Harmonie führt.
  • Milch: Lauwarm und sanft ist sie das Elixier, das die Hefe zum Leben erweckt und dem Teig seine geschmeidige, formbare Textur schenkt.
  • Dinkelmehl (Type 630 & Vollkorn): Die feine Type 630 sorgt für eine zarte Krume, während das Vollkorn für eine erdige Note und zusätzliche Nährstoffe sorgt, die dem Kuchen Tiefe verleihen.
  • Ei: Es ist der Bindemittel-Magier, der die einzelnen Komponenten zusammenhält und dem Teig eine stabile, aber dennoch zarte Struktur verleiht.
  • Salz: Nur eine winzige Prise reicht aus, um die Süße hervorzuheben und alle Aromen zu intensivieren, sie spielen lassen, bis sie im Mund tanzen.
  • Butter (weich & kalt): In weicher Form macht sie den Teig unglaublich geschmeidig und reichhaltig, in kalter Form wird sie zum Garanten für unglaublich knusprige Streusel.
  • Marzipanrohmasse: Dieses süß-aromatische Highlight transformiert die Streusel und verleiht ihnen ein wunderbares Mandelaroma, das perfekt mit Rhabarber harmoniert.
  • Vanillezucker: Ein Hauch von süßer Wärme, der die Fruchtigkeit unterstreicht und dem Gesamtbild eine sanfte, wohlriechende Note hinzufügt.
  • Zimt: Dieses klassische Gewürz umarmt den Rhabarber, mildert seine Säure und bringt das Aroma des Frühlings und Frühsommers auf den Punkt.
  • Rhabarber: Die Hauptrolle, deren leuchtende Farbe und herrlich erfrischende Säure diesen Kuchen erst zu dem macht, was er ist – ein Fest für die Sinne.

Die genauen Mengenangaben und eine detaillierte Zutatenliste findest du weiter unten, aber diese hier sind die wahren Sterne des Rhabarberkuchens vom Blech mit Streuseln.

📜 Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Rhabarberkuchen auf Blech, besonders in seiner Ausführung mit Streuseln, ist tief in der deutschen Backtradition verwurzelt. Er tauchte vor allem in den ländlicheren Regionen auf, wo Rhabarber im Garten reichlich wuchs und zu einer Zeit, in der Süßungsmittel noch kostbar waren, eine willkommene Möglichkeit bot, den säuerlichen Geschmack mit etwas Süßem auszubalancieren.

Im Laufe der Zeit hat sich dieses Gericht stetig weiterentwickelt. Früher oft nur mit einfachen Streuseln versehen, fügen moderne Varianten Raffinesse hinzu, wie eben die köstliche Marzipan-Note, die eine überraschende Tiefe ins Spiel bringt. Diese Anpassungsfähigkeit macht den Kuchen zeitlos und lässt ihn auch heute noch auf jeder Kaffeetafel glänzen.

Er ist ein perfektes Beispiel dafür, wie ein einfaches Bauerngericht durch kleine kulinarische Handgriffe eine ganz neue Dimension erreichen kann. Die Kombination aus dem deftigen Hefeboden und der fruchtigen Füllung ist so grundlegend, dass sie auf verschiedenste Arten neu interpretiert werden kann, ohne ihren Charakter zu verlieren.

🔥 So bereitest du Rhabarberkuchen Blech Streuseln zu

Schritt 1: Der Schlüssel zur Leichtigkeit – Der Hefeteig

Beginnen wir mit dem Fundament, dem Herzen dieses Kuchens: dem Hefeteig. In einer kleinen Schüssel werden die Hefe und ein Teelöffel Zucker in lauwarmer Milch sanft aufgelöst. Manchmal vergesse ich, die Temperatur genau zu prüfen, und dann ist es, als würde man versuchen, eine schlafende Katze zu wecken – sie will einfach nicht. Aber wenn die Milch nur lauwarm ist, bilden sich auf der Oberfläche kleine Bläschen, ein sicheres Zeichen dafür, dass die Hefe erwacht ist und bereit, ihre magische Arbeit zu tun.

In einer größeren Schüssel häufen wir das Dinkelmehl, den Rest des Zuckers, das Ei, eine Prise Salz und die aktivierte Hefe. Mit den Knethaken des Handrührgeräts oder dem kräftigen Einsatz der eigenen Hände wird nun alles zu einem groben Teig verbunden. Es mag anfangs etwas klebrig erscheinen, aber das ist genau richtig so; es zeigt, dass wir auf dem Weg zur perfekten Konsistenz sind.

Nun kommt die Butter ins Spiel. Zuerst nur in kleinen Stücken zur Teigmasse gegeben, wird sie langsam untergeknetet, bis der Teig geschmeidig wird und sich fast wie ein feuchtes Tuch anfühlt. Dies dauert ein paar Minuten, und währenddessen spürt man, wie der Teig lebendig wird, satter und reicher an Struktur. Er sollte sich glatt vom Schüsselrand lösen lassen, ein Zeichen dafür, dass er bereit ist, sich auszuruhen und zu wachsen.

Schritt 2: Die Ruhepause – Hefe braucht Zeit

Der geformte Teig wird nun zurück in die gereinigte Schüssel gelegt, zugedeckt und an einem warmen Ort für etwa 45 Minuten gehengelassen. Ich stelle ihn dann gerne in die Nähe der Heizung oder halte das Licht im ausgeschalteten Ofen an, um die perfekte Temperatur zu simulieren. Es ist faszinierend zu beobachten, wie er sich langsam verdoppelt, voller Leben und Versprechungen für den bevorstehenden Kuchen.

Diese Ruhezeit ist entscheidend. Sie gibt der Hefe die Möglichkeit, ihre Arbeit zu tun, Kohlendioxidbläschen zu bilden, die den Teig luftig und locker machen. Wer hier ungeduldig wird, riskiert einen kompakten, schweren Kuchen, und das wäre doch schade um die Mühe, oder?

Schritt 3: Die Streusel-Magie – Knusprigkeit pur

Während der Teig ruht, widmen wir uns den unwiderstehlichen Streuseln. Hier ist die kalte Butter der Star. Zusammen mit dem Mehl, Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz wird sie in einer Schüssel zu groben Krümeln verarbeitet. Man kann dies mit den Fingern tun, bis sich eine Mischung aus dustigen Mehlklümpchen und kleinen Butterstücken bildet, oder kurz die Küchenmaschine laufen lassen. Das Ziel sind keine feinen Krumen, sondern tatsächlich so etwas wie eine grobe “Sand”-Textur.

Jetzt kommt das Marzipan. Es wird in kleine Stücke gezupft und ebenfalls unter die trockenen Streusel-Zutaten gemischt. Die Kälte der Butter ist hier entscheidend, denn sie sorgt dafür, dass die Streusel beim Backen schön knusprig werden und nicht schmelzen und zäh werden. Die Masse wird kurz vermengt, bis alles gerade eben verbunden ist, und dann für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt. Dort wird sie fest und bereit, dem Kuchen seine krönende Textur zu geben.

Schritt 4: Der süß-saure Star – Rhabarber vorbereiten

Nun ist der Hauptakteur an der Reihe: der Rhabarber. Die roten Stangen werden gewaschen, die Enden abgeschnitten und dann in etwa 2 cm breite Stücke geschnitten. Dabei achte ich darauf, dass die Stücke nicht zu klein werden, damit sie beim Backen nicht komplett zerfallen und ihre fruchtige Textur behalten. Der frische, leicht säuerliche Duft, der dabei freigesetzt wird, ist wie ein Versprechen auf den Sommer.

Diese Rhabarberstücke werden in einer Schüssel mit Zucker, Vanillezucker und Zimt vermengt. Das gibt dem Rhabarber nicht nur Süße, die seine natürliche Säure ausbalanciert, sondern auch ein wunderbares Aroma, das durch den Zimt noch verstärkt wird. Manchmal lasse ich die Mischung auch für ein paar Minuten ziehen, damit der Zucker den Saft etwas aus dem Rhabarber lockt und sich eine wunderbare, sirupartige Flüssigkeit bildet.

Schritt 5: Alles zusammenfügen – Der Moment der Wahrheit

Der aufgegangene Teig wird nun auf ein gefettetes Backblech gestürzt. Mit leicht bemehlten Händen drücke ich den Teig gleichmäßig auf dem Blech aus. Dabei ziehe ich am Rand einen kleinen, etwa 1-2 cm hohen Wall hoch. Dieser Rand ist wie eine kleine Barriere, die die saftige Füllung zurückhält und dem Kuchen eine schöne Form gibt. Es ist ein einfacher Schritt, der aber den Unterschied macht, wie der Kuchen später aussieht und wie saftig er bleibt.

Die vorbereiteten Rhabarberstücke werden nun gleichmäßig auf dem Teig verteilt. Manchmal lege ich die Stücke nebeneinander, manchmal überkreuz, je nachdem, wie ich gerade Lust habe, aber wichtig ist, dass sie flächendeckend auf dem Teig liegen, damit jeder Bissen Fruchtigkeit bekommt.

Schritt 6: Das Krönchen – Streusel drauf und ab in den Ofen!

Jetzt kommt der Moment, auf den die Streusel gewartet haben. Die gekühlte Marzipan-Streusel-Mischung wird großzügig über den Rhabarber gegeben. Ich achte darauf, dass wirklich überall etwas davon landet, die Lücken gefüllt werden und eine schöne, dichte Schicht entsteht. Dieses leise Knirschen der kleinen Teigklumpen beim Verteilen ist Musik in meinen Ohren.

Das Blech wird nun in das untere Drittel des vorgeheizten Ofens geschoben. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze darf der Kuchen nun für etwa 35 bis 40 Minuten backen. Man wird bald den unwiderstehlichen Duft von gebackenem Rhabarber und süßen Streuseln riechen, der sich durch die ganze Wohnung zieht und Lust auf mehr macht.

Tipp: Wenn die Streusel schon nach 25 Minuten zu dunkel werden, kann man das Blech locker mit Alufolie abdecken. Das schützt die Oberfläche, während der Kuchen im Inneren fertig backt.

Schritt 7: Genuss pur – Auskühlen und Servieren

Ist der Kuchen fertig, erkennt man das an der goldbraunen Farbe der Streusel und daran, dass der Rhabarber weich und leicht blubbernd ist. Das fertige Blech wird nun vorsichtig aus dem Ofen geholt und auf einem Kuchengitter langsam abkühlen gelassen. Es ist wirklich schwer, nicht direkt hineinzuschneiden, aber die Geduld zahlt sich aus.

Am besten schmeckt der Rhabarberkuchen lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks geschlagene Sahne sind klassische Begleiter, die die Süße und Säure wunderbar ergänzen. Aber auch pur ist er ein wahrer Genuss, der gerade in der Frühlings- und Sommerzeit eine willkommene Abwechslung bietet.

⚠️ Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu feuchter oder zu trockener Rhabarber. Wenn der Rhabarber zu nass ist, wird der Boden matschig. Wenn er zu trocken ist, schmeckt die Füllung weniger fruchtig und kann die süßen Streusel leicht trocken machen. Der Trick ist, den Rhabarber gut abtropfen zu lassen, nachdem er mit Zucker und Zimt vermischt wurde, oder bei tiefgekühltem Rhabarber die Flüssigkeit gut abzutupfen.

Fehler 2: Die Streusel werden nicht knusprig. Das passiert oft, wenn die Butter zu warm ist. Für richtig knusprige Streusel muss die Butter unbedingt kalt sein und nur kurz mit dem Mehl und Zucker vermischt werden, sodass richtige Klümpchen entstehen.

Fehler 3: Der Hefeteig geht nicht richtig auf. Das liegt meistens an zu heißer Milch, die die Hefe abtötet, oder an einem zu kalten Platz für das Gehenlassen. Die Milch sollte lauwarm sein, und der Teig braucht einen warmen, zugfreien Ort, um sein volles Volumen zu entwickeln.

Fehler 4: Der Kuchen wird zu früh angeschnitten. Auch wenn es verlockend ist, der Kuchen braucht Zeit zum Auskühlen. Im heißen Zustand ist er oft noch sehr weich. Wenn er etwas Zeit auf dem Blech bekommt, setzt sich die Feuchtigkeit besser und der Kuchen lässt sich besser schneiden und genießen.

💡 Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Variante: Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, kann die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen und die Butter durch eine hochwertige vegane Margarine. Der Geschmack bleibt erstaunlich ähnlich, und die Magie des Rhabarbers steht weiterhin im Vordergrund. Es ist faszinierend, wie flexibel dieses Grundrezept ist.

Ein Hauch von Exotik mit Beeren: Für eine süßere und farbenfrohere Note kann man unter den Rhabarber auch eine Handvoll frische oder tiefgekühlte Erdbeeren oder Heidelbeeren mischen. Diese Beeren ergänzen die Säure des Rhabarbers perfekt und verleihen dem Kuchen eine wunderbare Fruchtigkeit. Es ist wie ein kleiner Ausflug in den Sommergarten.

Eine nussige Alternative bei den Streuseln: Wer kein Marzipan mag oder einfach mal etwas anderes probieren möchte, kann für die Streusel gemahlene Mandeln oder Haselnüsse verwenden. Diese verleihen den Streuseln eine zusätzliche nussige Tiefe, die besonders gut zur Dinkelnote des Teigs passt.

⭐ Profi-Tipps für Rhabarberkuchen Blech Streuseln

Die Säure aktiv nutzen: Wenn der Rhabarber sehr sauer ist, kann man dem Teig ein wenig mehr Zucker hinzufügen, oder die Streuselbasis mit einer Prise Zitronenabrieb verfeinern. Das hebt die natürliche Fruchtigkeit noch mehr hervor.

Gleichmäßiger Schnitt: Achten Sie darauf, die Rhabarberstücke wirklich gleichmäßig zu schneiden. Das sorgt dafür, dass sie alle zur gleichen Zeit gar werden und sich nicht einzelne Stücke zu Mus verkochen, während andere noch Biss haben.

Die Streusel-Technik: Anstatt die Streusel zu kneten, einfach die kalte Butter mit den trockenen Zutaten „reiben“ und krümelig arbeiten. Das sorgt für die perfekte Textur. Es ist fast wie eine kleine Skulptur, die man erschafft.

Warum Marzipan? Der Marzipan in den Streuseln ist nicht nur für den Geschmack da. Er enthält auch einen gewissen Fett- und Zuckergalt, der dazu beiträgt, dass die Streusel auch nach dem Backen eine gewisse Struktur behalten und nicht zu trocken werden.

Langsam abkühlen lassen: Der Kuchen muss auf dem Blech auskühlen. Das Blech leitet die Hitze gut ab und verhindert, dass der Boden zu lange feucht bleibt. Ein direktes Herausholen kann dazu führen, dass der Kuchen auseinanderbricht.

🍽️ Servier-Ideen für Rhabarberkuchen Blech Streuseln

Anrichten & Dekoration

Ein frisch gebackener Rhabarberkuchen vom Blech sieht schon von Natur aus rustikal und einladend aus. Die goldbraunen Streusel bilden einen wunderbaren Kontrast zum saftigen, leicht eingekochten Rhabarber darunter. Wer mag, kann vor dem Servieren noch ein paar frische Minzblätter darauf legen, das gibt einen schönen Farbakzent und eine leichte Frische.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen ist ein wahrer Allrounder. Er schmeckt fantastisch zu einer Tasse Kaffee oder Tee am Nachmittag. Ebenso perfekt passt er aber auch zu einer Kugel cremigen Vanilleeis, das die Säure des Rhabarbers wunderbar ausbalanciert. Eine Haube aus frisch geschlagener Sahne, vielleicht leicht mit Vanille verfeinert, ist ein weiterer Klassiker, der jedem Bissen eine luxuriöse Note verleiht.

Für besondere Anlässe

Der Rhabarberkuchen vom Blech ist ideal für spontane Kaffeerunden, Geburtstagsfeiern oder einfach als süßer Abschluss eines gemeinsamen Mittagessens. Seine einfache Zubereitung macht ihn perfekt für Zeiten, in denen man nicht stundenlang in der Küche stehen möchte, aber dennoch etwas Besonderes servieren will. Er steht für Gemütlichkeit und Freude am Teilen, Eigenschaften, die bei jeder Familienfeier gefragt sind.

📦 Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn vom köstlichen Rhabarberkuchen etwas übrigbleibt, lagere ihn am besten abgedeckt bei Zimmertemperatur oder in einer Kuchenbox. So bleibt er gut zwei bis drei Tage frisch und behält seine wunderbare Konsistenz. Der Rand macht ihn stabil genug, um auch am nächsten Tag noch schmeckt.

Einfrieren

Dieser Blechkuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneide ihn dazu am besten in einzelne Stücke und wickle jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und dann zusätzlich in Alufolie ein. So geschützt, hält er sich im Gefrierschrank mehrere Wochen und ist eine wunderbare Reserve für unerwartete Heißhungerattacken.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Zum Aufwärmen die gefrorenen Stücke einfach ein paar Stunden bei Zimmertemperatur auftauen lassen oder kurz in der Mikrowelle bei niedriger Leistung erwärmen. Wenn du den Kuchen aufgewärmt servieren möchtest, stelle ihn nach dem Backen auf dem Blech für etwa 10-15 Minuten in den noch warmen, aber ausgeschalteten Ofen. Das bewahrt die Knusprigkeit der Streusel und macht die Füllung wieder wunderbar saftig, fast so, als wäre er frisch gebacken.

🙋 Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Rhabarberkuchen auch mit Tiefkühl-Rhabarber backen?

    Ja, prinzipiell ist das möglich. Es ist jedoch ratsam, den tiefgekühlten Rhabarber vor der Verwendung aufzutauen und die austretende Flüssigkeit gut abzutropfen oder sogar vorsichtig auszupressen. Andernfalls wird die Füllung zu wässrig, und der Teigboden könnte unter den nassen Rhabarberstücken matschig werden. Wenn du den Rhabarber direkt gefroren verarbeitest, kann es sein, dass die Backzeit etwas verlängert werden muss, da die gefrorenen Früchte erst auftauen müssen.

  2. Wie lange hält sich der Rhabarberkuchen vom Blech?

    Der Kuchen ist am Tag nach dem Backen oft sogar noch besser, da sich die Aromen setzen konnten. Gut abgedeckt oder in einer luftdichten Kuchenbox hält er sich bei kühler Lagerung (z.B. im Keller oder in einem kühlen Raum) für etwa 2 bis 3 Tage. Für eine längere Lagerung ist das Einfrieren die beste Option: Hierfür den Kuchen gut abkühlen lassen, in Portionen schneiden und luftdicht verpacken. So kann er mehrere Wochen im Gefrierschrank aufbewahrt werden und ist bereit, wenn die Lust auf etwas Süßes kommt.

  3. Kann ich den Hefeteig durch einen Rührteig ersetzen?

    Ja, das ist eine beliebte Abwandlung, wenn es schneller gehen soll oder man Hefeprobleme hat. Ein einfacher Rührteig aus Mehl, Zucker, Eiern, Butter und Backpulver kann anstelle des Hefeteigs verwendet werden. Man streicht den Rührteig auf das Blech, belegt ihn mit Rhabarber und Streuseln und backt ihn dann, eventuell bei etwas höherer Temperatur oder kürzerer Zeit, je nach Rezeptur. Allerdings verändert sich dadurch die charakteristische Luftigkeit und die feine Textur des Hefeteigs. Der Kuchen wird kompakter, aber geschmacklich ist er ebenfalls sehr lecker.

Rhabarberkuchen vom Blech mit Streuseln

Rhabarberkuchen vom Blech mit Streuseln

Ein Klassiker der deutschen Bäckerkunst, der besonders in der Rhabarber-Saison begeistert. Der saftige Hefeteig kombiniert mit frischem Rhabarber und knusprigen Marzipan-Streuseln sorgt für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Dieses Rezept ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch ideal für Familienfeste oder Nachmittage mit Freunden. Mit wenigen Handgriffen entsteht ein Kuchen, der sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.

4.8 from 782 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 35-40 Minuten
Total Time 1 Stunde 40 Minuten
Servings 1 Blech Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:320 kcal By:ELENA
Servings
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 60 g Zucker
  • 250 g lauwarme Milch
  • 200 g Dinkelmehl Type 630
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Salz
  • 75 g weiche Butter
  • 150 g Dinkelmehl Type 630 für Streusel
  • 80 g Zucker für Streusel
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1 Prise Salz für Streusel
  • 100 g kalte Butter für Streusel
  • 1 kg Rhabarber
  • 30 g Zucker für Füllung
  • 1 Pck Vanillezucker für Füllung
  • 2 Msp. Zimt für Füllung
  • Backen
  1. 1Hefe und Zucker in lauwarmer Milch auflösen, bis die Hefe aktiv wird.
  2. 2Dinkelmehl, Ei und Salz hinzufügen und einige Minuten zu einem Teig kneten.
  3. 3Weiche Butter unterkneten, bis ein weicher, buttriger Teig entsteht.
  4. 4Teig in einer Schüssel abgedeckt 45 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert.
  5. 5Für die Streusel Marzipan und Butter in kleine Stücke schneiden. Mit Mehl, Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz verkneten. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  6. 6Rhabarber waschen, in 2 cm breite Stücke schneiden und mit Zucker, Vanillezucker und Zimt vermengen.
  7. 7Teig auf einem gefetteten Backblech ausrollen, einen kleinen Rand hochziehen. Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen.
  8. 8Streusel über den Rhabarber geben und das Blech im unteren Ofendrittel bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 35–40 Minuten backen.
  9. 9Kuchen auf dem Blech auskühlen lassen und nach Belieben mit Sahne servieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 45 g
Protein 6 g
Fat 14 g
Saturated Fat 7 g
Fiber 3 g
Sugar 18 g
Sodium 120 mg
Cholesterol 45 mg

Keywords: Rhabarberkuchen, Blechkuchen, Streuselkuchen, Hefeteig, Marzipan, Deutsch, Frühling, Sommer

Milch darf nicht zu heiß sein, sonst geht die Hefe nicht auf. Rhabarberstücke gleichmäßig schneiden für gleichmäßiges Backen. Streusel kalt verarbeiten für extra Knusprigkeit. Für eine süßere Variante Puderzucker über die Streusel streuen.
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