Dairy-Free Strawberry Rhubarb Cheesecake – moanaskitchen

Der Duft von geschmolzener Butter, der sich mit dem süß-säuerlichen Aroma von Beeren und Rhabarber vermischt; es gibt kaum etwas, das mich so tief in die Küche lockt wie dieser Geruch. Es ist ein Duft, der Bilder malt: sonnige Nachmittage im Garten, das leise Summen von Bienen und die Vorfreude auf den ersten Bissen eines perfekten Kuchens.

Für mich ist dieser Geruch nicht nur ein Versprechen von köstlichem Essen, sondern eine Reise zurück. Eine Erinnerung an Omas kleine, warme Küche, wo wir im Frühling schon die ersten jungen Rhabarberstangen gepflückt und die Süße der gerade reifenden Erdbeeren genossen haben. Dieses vegane Erdbeer Rhabarber Käsekuchen Rezept ist mehr als nur ein Dessert; es ist eine kulinarische Umarmung aus meiner Kindheit, neu interpretiert für die heutige Zeit.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Zeitlose Frühlingsgefühle: Die Kombination aus herbem Rhabarber und süßen Erdbeeren weckt pure Frühlingsgefühle und bringt die Leichtigkeit der Saison auf deinen Teller.
  • Cremiger Genuss ohne Kompromisse: Erlebe die samtige Textur und den reichen Geschmack eines klassischen Käsekuchens, völlig vegan und somit für jeden zugänglich.
  • Ein optisches Highlight: Mit seinen zarten Rosa- und Rottönen und den verführerischen Wirbeln sieht dieser Kuchen aus wie ein Kunstwerk, das jeden Tisch veredelt.
  • Überraschend einfach zuzubereiten: Obwohl er beeindruckend aussieht, sind die einzelnen Schritte klar und gut erklärt, sodass auch weniger erfahrene Bäcker ein Erfolgserlebnis haben.
  • Vielseitig & Anpassungsfähig: Ob nach einem Ausflug aufs Land oder als krönender Abschluss eines festlichen Abendessens – dieser Kuchen passt immer.

Das brauchst du

Die Magie dieses Kuchens liegt in der Harmonie seiner Zutaten. Bei einem Käsekuchen ist die Qualität der Basis entscheidend, denn sie trägt und umhüllt die filigrane Füllung. Frische Rhabarberstangen, die noch leicht knackig sind, und sonnengereifte Erdbeeren sind hier keine Option, sondern eine Notwendigkeit, um die authentische Balance aus Süße und Säure zu erreichen.

  • Vegane Butter: Sie bildet das Bindeglied für den knusprigen Boden und sorgt für eine zarte Textur, die im Mund schmilzt.
  • Vollkornkekse / Graham Cracker: Ihre mürbe Konsistenz ist die ideale Grundlage, die dem gesamten Kuchen Stabilität und ein satisfying Crunch verleiht.
  • Vegane Frischkäsealternative: Das Herzstück des Kuchens, es muss cremig und neutral sein, um die Fruchtaromen optimal zur Geltung zu bringen.
  • Frischer Rhabarber: Seine säuerliche Note durchbricht die Süße und gibt dem Kuchen Tiefe und Charakter – typisch Frühling!
  • Reife Erdbeeren: Sie liefern die süße Komponente und eine wunderschöne Farbe, die perfekt mit dem Rhabarber harmoniert.

Mengenangaben für alle Zutaten findest du detailliert in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Käsekuchen, in seiner Ursprungsform ein Zeugnis der Backkunst, der tief in der Antike verwurzelt ist. Schon im alten Griechenland wurden Käsekuchen als Energiequelle für Athleten bei den Olympischen Spielen gebacken. Die Römer verfeinerten die Technik und verbreiteten sie durch ihre Eroberungen weiter.

Mit der Zeit reiste der Käsekuchen über die Alpen und fand in den Küchen Europas seinen Platz, wo er sich regional unterschiedlich entwickelte. Die niederländische Variante, oft mit Quark zubereitet, und die deutsche Käsekuchen-Variationen sind heute weltbekannt, doch die amerikanische Version des cremigen, im Ofen gebackenen Käseskuchens, oft auf Keksboden, hat die internationale Gourmet-Szene nachhaltig geprägt.

Die vegane Adaption dieses Klassikers ist ein relativ junges Phänomen, das beweist, wie kulinarische Traditionen sich wandeln und neu erfinden können. Sie greift die Essenz des Originals – die cremige Textur und die köstliche Fülle – auf und interpretiert sie mit pflanzlichen Zutaten neu. Es ist die Brücke zwischen Nostalgie und Innovation, die dieses Dessert so zeitlos macht.

So bereitest du Veganes Erdbeer Rhabarber Käsekuchen zu

Schritt 1: Die knusprige Basis für unvergessliche Momente

Bevor überhaupt die cremige Füllung zur Sprache kommt, müssen wir das Fundament legen. Das ist der Moment, in dem die Welt draußen stillsteht und nur die Aufgabe zählt: die perfekte Krume zu schaffen.

Wir beginnen mit zerbröselten Vollkornkeksen oder, wenn du es authentischer magst, mit klassischen Graham Crackern. Diese werden mit geschmolzener veganer Butter und einer Prise Zucker vermischt, bis die Masse die Konsistenz von feuchtem Sand hat. Dieser Schritt ist entscheidend, denn er sorgt dafür, dass der Boden später nicht auseinanderfällt, wenn du dein Meisterwerk anschneidest.

Die so vorbereitete Keksmasse wird nun fest in den Boden einer 9-Zoll-Springform gedrückt. Ich benutze gerne den Boden eines Messbechers, um ihn wirklich gut anzudichten – das ist ein kleiner Trick, der den Unterschied zwischen einem bröseligen und einem stabilen Boden ausmacht. Danach darf die Basis ruhen, während wir uns den nächsten Verlockungen widmen.

Schritt 2: Die fruchtige Seele – Rhabarber und Erdbeeren vereinen sich

Nun kommt die Herzkammer unseres Kuchens zum Leben: die Rhabarber-Erdbeer-Mischung. Zuerst werden frische Rhabarberstangen sorgfältig in mundgerechte Stücke geschnitten und mit dem süßen Kontrast von Erdbeeren, deren Stiele bereits entfernt wurden, vereint. Diese beiden sind das ungleiche Paar, das auf dem Teller die perfekte Harmonie findet.

In einem mittelgroßen Topf kommen der Rhabarber, die Erdbeeren, eine gute Portion Zucker und ein Spritzer Zitrone zusammen. Hier entsteht eine Symphonie der Aromen, die auf mittlerer bis niedriger Hitze für etwa 12 bis 15 Minuten köchelt. Wir rühren gelegentlich um, bis die Früchte zerfallen und die Mischung eine dickflüssige, marmeladenartige Konsistenz annimmt. Du weißt, dass sie fertig ist, wenn ein Löffel eine deutliche Spur in der Masse hinterlässt.

Vom Herd genommen, rühren wir noch einen Hauch Vanille ein. Diese fruchtige Komponente muss nun abkühlen, was ungefähr 15 bis 20 Minuten dauert. Es ist wichtig, dass die Fruchtmischung vollständig abgekühlt ist, bevor sie weiterverarbeitet wird; so verhindert man, dass die Füllung zu flüssig wird.

Schritt 3: Die cremige Umarmung – die Käsekuchen-Füllung wird vorbereitet

Jetzt widmen wir uns dem Herzstück: der samtigen, unwiderstehlichen Käsekuchen-Füllung. Mit einem Standmixer oder Handrührgerät wird die zimmerwarme vegane Frischkäsealternative für etwa zwei Minuten geschlagen, bis sie wunderbar cremig und glatt ist. Dabei solltest du die Seiten der Schüssel immer wieder abkratzen, um sicherzustellen, dass alles gleichmäßig verarbeitet wird.

Nun fügen wir den Zucker hinzu und schlagen weiter, bis die Masse leicht und luftig wird – das dauert weitere zwei bis drei Minuten. In einer separaten kleinen Schüssel vermischen wir das Puder und die Gewürze: Maisstärke, Zitronenschale und eine winzige Prise Salz. Diese Mischung wird später für die perfekte Textur sorgen.

Anschließend gesellen sich der vegane Joghurt und ein Esslöffel Vanille zu der Frischkäsemasse. Alles wird nun kurz vermischt, bis eine homogene Masse entsteht. Zum Schluss wird die Maisstärke-Mischung über den Teig gestreut und mit einem Spatel sanft untergehoben, bis gerade eben alles verbunden ist. Hier gilt: Weniger ist mehr, denn eine übermäßige Bearbeitung kann die Füllung später zu dicht machen.

Schritt 4: Das kunstvolle Schichten – die Magie des Marmorierens

Nun ist es an der Zeit, die vorbereiteten Komponenten zusammenzufügen und das visuelle Meisterwerk entstehen zu lassen. Die Hälfte der cremigen Käsekuchenfüllung aus Schritt 3 wird vorsichtig in die vorbereitete Keksbasis gegossen und gleichmäßig verteilt.

Auf diese erste Schicht geben wir nun die Hälfte der abgekühlten Rhabarber-Erdbeer-Mischung. Das sieht schon wunderschön aus und verspricht ein tolles Geschmackserlebnis. Anschließend wiederholen wir den Vorgang: die restliche Käsekuchenfüllung wird darüber gegeben und abschließend die restliche Fruchtmischung verteilt.

Nun kommt der Moment der filigranen Kunst: Mit einem dünnen Messer oder einem Holzstäbchen ziehen wir sanft durch die Schichten, um einen marmorierten Effekt zu erzielen. Drei bis vier geschickte Bewegungen genügen – hier ist Zurückhaltung gefragt, um die einzelnen Schichten nicht komplett zu vermischen. Das Ergebnis ist eine optische Täuschung, die jeden anspricht.

Schritt 5: Das liebevolle Backen – Sanftheit macht den Unterschied

Dies ist der wohl wichtigste Schritt für einen perfekten, rissfreien Käsekuchen. Wir bereiten ein Wasserbad vor, indem wir eine flache Backform mit etwa zwei Zentimetern heißem Wasser auf dem unteren Rost des Backofens platzieren. Dieses Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige, sanfte Hitze und verhindert, dass der Kuchen austrocknet oder Risse bekommt.

Die springform mit dem Kuchen wird vorsichtig auf den mittleren Rost gestellt. Nun darf der Kuchen für etwa 60 Minuten im Ofen bei 175°C backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Ränder fest sind, die Mitte aber noch leicht wackelt, wenn du die Form vorsichtig antippst. Das ist das Zeichen für die perfekte Cremigkeit.

Nach dem Backen holen wir den Kuchen aus dem Ofen und lassen ihn vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor wir ihn in den Kühlschrank stellen. Diese langsame Abkühlung ist entscheidend, um plötzliche Temperaturschwankungen zu vermeiden, die Risse verursachen können.

Schritt 6: Geduld und Perfektion – das Finale im Kühlschrank

Nachdem der Kuchen nun Raumtemperatur erreicht hat, ist es Zeit für den letzten und vielleicht auch den schwierigsten Schritt: die Geduld. Der Kuchen wandert in den Kühlschrank und muss dort mindestens vier Stunden, idealerweise aber über Nacht, ruhen.

Diese Zeit ist unerlässlich, damit sich die Aromen voll entfalten und die cremige Füllung die perfekte Konsistenz bekommt. Wenn die Zeit gekommen ist, fahre mit einem dünnen, erwärmten Messer vorsichtig am Rand der Springform entlang, bevor du den Rand öffnest. Das löst den Kuchen sanft und verhindert, dass er beschädigt wird.

Für saubere Schnitte empfiehlt es sich, das Messer vor jedem Schnitt kurz unter heißes Wasser zu halten und gründlich abzutrocknen. Dieser kleine Aufwand lohnt sich, um makellose Tortenstücke zu präsentieren.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Das Ignorieren des Wasserbads. Dies ist wohl der häufigste Grund für Risse auf der Oberfläche des Käsekuchens. Das Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige Feuchtigkeit und verhindert, dass der Kuchen zu schnell oder ungleichmäßig bäckt und dadurch aufplatzt.

Fehler 2: Übermixen der Füllung. Wenn du die Frischkäsefüllung zu lange schlägst, bringst du zu viel Luft hinein. Das führt dazu, dass der Kuchen beim Backen aufquillt und beim Abkühlen wieder zusammenfällt, was oft zu unschönen Rissen führt. Mixe nur, bis alles gerade eben verbunden ist.

Fehler 3: Zu frühes Entformen oder zu schnelles Abkühlen. Der Kuchen braucht Zeit, um sich zu setzen. Wenn du ihn zu früh aus der Form nimmst oder die Abkühlphase überspringst, kann er seine Form verlieren. Lasse den Kuchen erst langsam auf Raumtemperatur abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt.

Fehler 4: Heiße Fruchtschicht. Das Einfüllen einer noch warmen Fruchtschicht in die kalte Käsekuchenbasis kann die Konsistenz der Füllung negativ beeinflussen und sie zu flüssig machen. Immer gut abkühlen lassen!

Variationen für jeden Geschmack

Luxuriöse weiße Schokolade und Himbeer-Variante: Für einen Hauch von Eleganz könnten gehackte vegane weiße Schokoladenstücke in die Käsekuchenmasse eingearbeitet werden. Die Fruchtschicht würde dann aus süßen Himbeeren bestehen, deren samtige Säure perfekt mit der Schokolade harmoniert.

Tropische Mango-Kokos-Kreation: Für ein exotisches Flair könnte die Fruchtschicht aus pürierter Mango mit einem Hauch Kokosraspeln bestehen. Die Käsekuchenmasse könnte mit etwas Kokosmilch verfeinert werden, um die tropische Note zu verstärken.

Gewürzter Herbstgenuss: Anstelle von Rhabarber und Erdbeeren eignen sich im Herbst auch Äpfel oder Kürbis, gewürzt mit Zimt und Muskat. Dies verleiht dem Käsekuchen eine warme, herbstliche Tiefe, die an gemütliche Abende am Kamin erinnert.

Profi-Tipps für Veganes Erdbeer Rhabarber Käsekuchen

Die richtige Frischkäsewahl: Achte auf eine feste, cremige vegane Frischkäsealternative. Einige Marken sind wässriger als andere; je fester die Basis, desto besser die Konsistenz des Kuchens.

Temperatur ist alles: Alle Zutaten für die Füllung – Frischkäse, Joghurt – sollten wirklich Raumtemperatur haben. Das sorgt für eine glatte, klumpenfreie Masse.

Geduld beim Abkühlen: Käsekuchen braucht seine Zeit. Das langsame Abkühlen im Ofen und dann im Kühlschrank ist der Schlüssel zu einer perfekten Textur ohne Risse.

Das Messer-Geheimnis: Für makellose Stücke das Messer immer nach jedem Schnitt in heißem Wasser reinigen. Das verhindert, dass der Kuchen klebt und ziept.

Den Boden etwas anbacken: Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du den Keksboden für 8-10 Minuten bei 175°C vorbacken, bevor du die Füllung darauf gibst. Das macht ihn noch stabiler.

Servier-Ideen für Veganes Erdbeer Rhabarber Käsekuchen

Anrichten & Dekoration

Ein Stück dieses Kuchens ist bereits ein Fest für die Augen, doch mit ein paar kleinen Kniffen wird er zum Prunkstück jeder Tafel. Frisch gewaschene Erdbeerscheiben, akkurat auf dem oberen Rand angeordnet, bilden einen Farbtupfer, der die Fruchtigkeit hervorhebt. Ein zarter Wirbel aus veganer Schlagsahne oder Kokoscreme am Rand des Tellers akzentuiert die Cremigkeit.

Für einen Hauch von Frische können ein paar Minzblätter oder essbare Blüten, wie z.B. Hornveilchen, als süße Dekoration dienen. Wichtig ist, dass die Dekoration die natürliche Schönheit des Kuchens unterstreicht, anstatt sie zu überdecken.

Passende Beilagen

Dieser vegane Käsekuchen ist bereits ein vollmundiges Dessert, das oft für sich allein steht. Doch wenn du ihn gerne kombinierst, passen frische Beeren hervorragend dazu. Eine kleine Schüssel mit saisonalen Früchten wie Blaubeeren, Himbeeren oder sogar frischen Kirschen ergänzt die Aromen perfekt und sorgt für zusätzliche Frische.

Ein Klassiker zur Begleitung ist auch eine Tasse guter Kaffee oder ein aromatischer Früchtetee. Wer es noch cremiger mag, serviert eine Kugel veganes Vanilleeis daneben – die Kombination aus kalt und leicht temperiert ist ein wahrer Genuss. Der leichte Zitronengeschmack im Kuchen harmoniert besonders gut mit einem erfrischenden Glas Sekt oder einer selbstgemachten Limonade.

Für besondere Anlässe

Dieser Kuchen ist wie gemacht für die Frühlings- und Sommermonate, wenn Rhabarber und Erdbeeren Hochsaison haben. Er ist eine wunderbare Ergänzung für jedes Nachspeisen-Buffet, sei es bei einem Familienfest, einem Gartenfest oder als süßer Abschluss eines Osterbrunchs. Er bringt Farbe und Leichtigkeit auf den Tisch.

Auch für besondere Anlässe wie Geburtstage, Muttertag oder einfach nur, um jemandem eine Freude zu machen, ist er eine großartige Wahl. Seine pflanzliche Zusammensetzung macht ihn zu einer inklusiven Wahl, die alle Gäste genießen können, unabhängig von ihren Ernährungsweisen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Übrig gebliebenen Kuchen bewahrt man am besten gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Ich decke ihn oft direkt mit Frischhaltefolie ab, um ein Austrocknen zu verhindern, oder verwende die Springform mit einer angepassten Abdeckung. Die Aromen setzen sich mit der Zeit noch besser, sodass er am zweiten Tag oft noch besser schmeckt.

Einfrieren

Dieser vegane Käsekuchen ist gut zum Einfrieren geeignet – bis zu zwei Monate kann er problemlos gelagert werden. Am besten schneidest du ihn in einzelne Stücke, wickelst jedes Stück fest in Frischhaltefolie und dann noch einmal in Alufolie ein. Alternativ kannst du auch den ganzen, vollständig abgekühlten Kuchen einfrieren. Wichtig ist, dass keine Luft an den Kuchen kommt, um die Bildung von Eiskristallen zu vermeiden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du gefrorene Kuchenstücke auftauen möchtest, ist Geduld der Schlüssel. Am besten taut man sie über Nacht im Kühlschrank auf. Wenn es schnell gehen muss, können sie auch bei Raumtemperatur für etwa 30-45 Minuten antauen. Erwärme den Kuchen keinesfalls, da dies die zarte cremige Textur zerstören würde; er schmeckt am besten gut gekühlt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt Rhabarber auch anderes Obst verwenden?
    Ja, absolut! Dieses Rezept ist sehr flexibel. Wenn Rhabarber gerade nicht Saison hat oder du ihn nicht magst, kannst du ihn durch andere Früchte ersetzen. Besonders gut passen Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren, Kirschen oder auch eine Kombination aus verschiedenen Früchten. Achte darauf, dass die Konsistenz deiner Fruchtmischung am Ende ähnlich dickflüssig wie bei der Rhabarber-Erdbeer-Variante ist. Püriere sie bei Bedarf etwas länger oder füge eine kleine Menge mehr Maisstärke hinzu, falls sie zu flüssig wird.
  2. Mein veganer Frischkäse ist sehr weich. Was kann ich tun?
    Das ist ein häufiges Problem. Wenn dein veganer Frischkäse von Natur aus sehr weich ist, solltest du darauf achten, dass er wirklich gut gekühlt ist, bevor du ihn verarbeitest. Manchmal kann es auch helfen, ihn nach dem Schlagen mit dem Zucker und Joghurt noch kurz in den Kühlschrank zu stellen und dann die Maisstärke unterzuheben. Eine andere Option ist, die Menge der Maisstärke im Hauptteig leicht zu erhöhen (um 1-2 Esslöffel), um die Füllung fester zu bekommen. Sei aber vorsichtig, damit sie nicht zu gummiartig wird.
  3. Wie merke ich, ob der Käsekuchen wirklich durchgebacken ist, wenn die Mitte noch wackelt?
    Das leichte Wackeln in der Mitte ist gewollt und wichtig für die cremige Konsistenz. Der Kuchen gart nach dem Herausnehmen aus dem Ofen im eigenen Saft weiter. Wenn die Mitte beim leichten Antippen der Form noch wie Wackelpudding ist (also sehr flüssig), ist er noch nicht fertig. Wenn sie sich aber wie ein fester Pudding bewegt, der nur ein wenig “jiggles”, ist er perfekt. Die Ränder sollten bereits fest sein und nicht mehr wackeln. Vertraue auf deine Sinne und das Aussehen – die Oberfläche sollte nicht mehr roh aussehen und keine stark flüssigen Stellen zeigen.
Milchfreier Erdbeer-Rhabarber-Käsekuchen

Milchfreier Erdbeer-Rhabarber-Käsekuchen

Ein köstlicher milchfreier Käsekuchen mit fruchtigen Erdbeeren und herbem Rhabarber auf einem mürben Keksboden. Perfekt für den Frühling!

4.8 from 647 reviews
Prep Time 40 Minuten
Cook Time 70 Minuten
Total Time 110 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:360 By:ELENA
Servings
  • Für den Boden: 2,5 Tassen Graham Cracker (fein zerbröselt), 5 EL vegane Butter (geschmolzen), 1/4 Tasse Zucker, 1/2 Teelöffel Salz
  • Für den Fruchtstrudel: 4 Tassen Rhabarber (in 1/2-Zoll-Stücke geschnitten), 1,5 Tassen Erdbeeren (geputzt und geviertelt), 3/4 Tasse Zucker, 1 Esslöffel Zitronensaft, 2 TL Vanilleextrakt
  • Für die Käsekuchenfüllung: 24 oz veganer Frischkäse (zimmerwarm), 1,25 Tassen Zucker, 1/2 Tasse veganer Joghurt (zimmerwarm), 1/3 Tasse Speisestärke, 1 EL Vanilleextrakt, 1 TL Zitronenschale
  • Kochen
  1. 1Boden vorbereiten: Den Ofen auf 175°C vorheizen. Krümel von Graham Crackern, geschmolzene vegane Butter, 1/4 Tasse Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen, bis die Mischung wie nasser Sand aussieht. Fest in den Boden einer 9-Zoll-Springform drücken. Beiseite stellen.
  2. 2Fruchtfüllung kochen: Rhabarber, Erdbeeren, 3/4 Tasse Zucker und Zitronensaft in einem Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze 12-15 Minuten kochen lassen, bis die Früchte zerfallen und die Mischung eine marmeladenähnliche Konsistenz hat. Vom Herd nehmen, 2 TL Vanilleextrakt unterrühren und auf Raumtemperatur abkühlen lassen (ca. 15-20 Minuten).
  3. 3Käsekuchenmasse zubereiten: Zimmerwarmen veganen Frischkäse ca. 2 Minuten cremig schlagen. 1,25 Tassen Zucker zugeben und weitere 2-3 Minuten schlagen, bis es leicht und luftig ist. In einer kleinen Schüssel Speisestärke, Zitronenschale und eine Prise Salz verquirlen. Veganen Joghurt und 1 EL Vanilleextrakt zur Frischkäsemasse geben und verrühren. Die Stärkemischung über die Masse streuen und vorsichtig unterheben, bis alles gerade so kombiniert ist – nicht übermixen.
  4. 4Käsekuchen schichten: Die Hälfte der Käsekuchenmasse auf den Boden geben und glattstreichen. Die Hälfte der abgekühlten Fruchtmischung darauf verteilen. Die restliche Käsekuchenmasse und die restliche Fruchtmischung darauf geben. Mit einem dünnen Messer vorsichtig marmorieren (3-4 Bewegungen reichen).
  5. 5Backen im Wasserbad: Eine flache Backform mit ca. 2 cm heißem Wasser auf den unteren Ofenrost stellen. Die Springform auf den mittleren Rost stellen. 60 Minuten backen, bis die Ränder fest sind, das Zentrum aber noch leicht wackelt. Aus dem Ofen nehmen und 1 Stunde bei Raumtemperatur auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  6. 6Kühlen und Servieren: Den abgekühlten Käsekuchen mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank kühlen. Vor dem Servieren einen dünnen, warmen Messer am Rand entlang führen, um die Form zu lösen. Mit einem heißen, nassen Messer in saubere Scheiben schneiden.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 55
Protein 4
Fat 20
Saturated Fat 10
Fiber 2
Sugar 45
Sodium 200

Keywords: veganer Käsekuchen, Erdbeere, Rhabarber, Dessert, Frühlingsdessert, milchfrei, glutenfrei (falls glutenfreie Cracker verwendet werden)

Verwenden Sie einen hochwertigen, dicken und cremigen veganen Frischkäse. Vermeiden Sie Übermixen der Füllung und rühren Sie die Fruchtmischung erst vollständig abgekühlt unter. Lassen Sie den Kuchen langsam abkühlen, um Risse zu vermeiden. Der Geschmack entwickelt sich über Nacht im Kühlschrank noch besser.
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