Bacon Wrapped Asparagus






Speckmantel grüner Spargel: Ein kulinarisches Gedicht

Der Duft von knusprigem Speck, der sich im Ofen entfaltet, ist eine Symphonie für die Sinne, ein Versprechen von purer Gaumenfreude. Er erinnert mich an die ersten milden Frühlingsabende, an denen der frische Spargel aus der Erde sprießt und die Natur selbst zum Leben erwacht. Dieses Gericht ist mehr als nur eine Beilage; es ist eine Umarmung der Saison, ein kulinarisches Gedicht, das die Einfachheit zelebriert.

Wenn die ersten goldbraunen Streifen Speck zischen und sich kräuseln, dann weiß ich, dass ein besonderer Moment bevorsteht. Ein Moment, der die Wärme des Sommers ankündigt und gleichzeitig die Gemütlichkeit des Zusammenseins feiert. Meine Großmutter liebte es, diesen Spargel zuzubereiten, und jedes Mal, wenn ich ihn nachkoche, fühle ich ihre Nähe und die Liebe, die in jeder Gabel steckt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Umwerfender Kontrast: Die zarte, leicht bissfeste Textur des grünen Spargels trifft auf den unwiderstehlich knusprigen, salzigen Speck. Dieser geschmackliche und texturale Reichtum ist einfach unschlagbar.
  • Saisonale Perfektion: Grüner Spargel ist der Inbegriff des Frühlings und Frühsommers. In Kombination mit Speck wird er zu einem eleganten Klassiker, der die Frische der Ernte feiert.
  • Visuelle Eleganz: Die tiefgrüne Farbe des Spargels, umschlungen von den karamellisierten Speckstreifen, macht dieses Gericht zu einem echten Hingucker auf jedem Tisch. Es sieht so gut aus, wie es schmeckt.
  • Unkomplizierte Raffinesse: Trotz seines luxuriösen Auftretens ist dieses Gericht erstaunlich einfach zuzubereiten. Es beweist, dass herausragender Geschmack oft hinter wenigen, aber perfekten Schritten steckt.
  • Vielseitiger Begleiter: Ob zu einem rustikalen Grillabend, einem festlichen Menü oder als schmackhafte Ergänzung zu einem leichten Fisch – dieser Spargel fügt sich harmonisch in fast jede kulinarische Landschaft ein.

Das brauchst du

Für dieses Gericht ist die Qualität der Zutaten entscheidend, denn sie stehen im Rampenlicht. Ein knackiger, frischer grüner Spargel und ein guter Speck sind die Stars. Achte bei den Spargelstangen darauf, dass sie eine schöne, lebendige grüne Farbe haben und die Spitzen fest geschlossen sind. Beim Speck empfehle ich einen guten, durchwachsenen Bauchspeck, der beim Braten herrlich knusprig wird.

  • Grüner Spargel: Dickere Exemplare eignen sich am besten, da sie beim Garen nicht zu weich werden und eine angenehme Bissfestigkeit behalten.
  • Speck: Vorzugsweise den vom Schwein im Ganzen, nicht zu dünn geschnitten. Zentrumsgeschnittener Speck ist ideal, da er gleichmäßiger gart und nicht zu fettig ist.
  • Olivenöl: Ein guter Schuss hochwertiges Olivenöl hilft, die Gewürze besser an den Spargel zu binden und sorgt für eine leichte Geschmeidigkeit.
  • Knoblauchsalz: Hier liegt ein kleiner geschmacklicher Clou. Es verleiht dem Spargel eine subtile Würze, die perfekt mit dem Speck harmoniert.
  • Schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen, um die Aromen zu intensivieren und eine angenehme Schärfe hinzuzufügen.

Die genauen Mengenangaben für dieses Rezept finden sich weiter unten in der detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Grüner Spargel, in seiner einfachsten Form bereits ein kulinarisches Juwel, hat seinen Ursprung in den mediterranen Regionen. Schon die alten Römer schätzten seine feinen Aromen und nutzten ihn in ihren opulenten Mahlzeiten. Mit der Zeit verbreitete sich sein Anbau über ganz Europa, und er wurde zu einer festen Größe in vielen Küchen. Die Idee, ihn mit Speck zu umwickeln, ist eine köstliche Weiterentwicklung, die die herzhaften und süßlichen Noten des Gemüses mit dem rauchigen, salzigen Charakter des Specks verbindet.

Diese Kombination ist kein Zufall. Der Speck wurde traditionell verwendet, um den Geschmack von weniger intensiven Lebensmitteln zu bereichern und ihnen eine gewisse Sättigung zu verleihen. Heute ist es weniger eine Notwendigkeit als vielmehr die pure Lust am Geschmack, die uns diesen köstlichen Bund Eingehen lässt. Der Prozess ist nicht kompliziert, aber er verlangt Respekt vor den Zutaten und ein feines Gespür für die Garzeiten.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, die Essenz von Frische und herzhaftem Genuss perfekt zu vereinen. Es ist eine Simplizität, die auf höchstem Niveau funktioniert. Selbst in der modernen Küche, wo neue Techniken und exotische Zutaten allgegenwärtig sind, behält der Spargel im Speckmantel seinen festen Platz. Er erinnert uns daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind, veredelt durch die Magie der Kochkunst.

So bereitest du Speckmantel grüner Spargel zu

Schritt 1: Der Ofen erwacht zum Leben

Zuerst geben wir unserem Ofen die Chance, sich auf die bevorstehende Aufgabe vorzubereiten. Wir heizen ihn auf 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Dieser Schritt ist entscheidend, denn ein gut vorgeheizter Ofen sorgt dafür, dass der Spargel gleichmäßig gegart wird und der Speck von Anfang an schön knusprig werden kann.

Während der Ofen seine Wohlfühltemperatur erreicht, bereiten wir unser Backblech vor. Ein großes Blech mit hohem Rand ist ideal, und wir kleiden es sorgfältig mit Alufolie aus. Das erleichtert später die Reinigung ungemein und verhindert, dass der Specksaft direkt auf das Blech tropft.

Auf die Alufolie legen wir ein Ofenrost. Dieses kleine Detail ist wichtig. Es sorgt dafür, dass die Luft von allen Seiten zirkulieren kann und der Spargel rundherum gleichmäßig bräunt und der Speck knusprig wird, ohne dass er am Blechboden anhaftet. Setzen Sie dieses vorbereitete Blech kurz beiseite und widmen wir uns den Hauptdarstellern.

Schritt 2: Die Vorbereitung des grünen Schatzes

Nun kommen unsere grünen Spargelstangen ins Spiel. Wir spülen sie unter kaltem, fließendem Wasser ab, um eventuellen Schmutz zu entfernen. Anschließend tupfen wir sie sorgfältig mit einem sauberen Küchentuch oder Küchenpapier trocken. Ein trockener Spargel nimmt die Gewürze besser an und bräunt schöner.

Der wichtigste Teil der Vorbereitung ist das Entfernen des holzigen unteren Teils. Ein guter Trick, um genau zu wissen, wo man abschneiden muss: Nehmen Sie eine Spargelstange in beide Hände und biegen Sie sie sanft. Sie wird an der Stelle brechen, wo der zarte Teil auf den holzigen Teil trifft. Dies ist der Bruchpunkt.

Nachdem Sie diesen natürlichen Bruchpunkt gefunden haben, können Sie die anderen Spargelstangen danebenlegen und als Führung für das Abschneiden des holzigen Endes nutzen. Dieser Schritt mag klein erscheinen, aber er ist entscheidend für die Textur und den Genuss dieses Gerichts. Nur der zarte, essbare Teil des Spargels sollte in Ihrer Gabel landen.

Schritt 3: Die Gewürz-Symphonie vorbereiten

Jetzt widmen wir uns den Aromen, die unseren Spargel von gut zu großartig machen. In einer kleinen Schüssel mischen wir das Knoblauchsalz und den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Das Knoblauchsalz gibt eine wunderbare, dezente Knoblauchnote, die nicht aufdringlich ist, aber dem Gericht Tiefe verleiht.

Die Menge des Salzes ist wichtig; da der Speck ebenfalls salzig ist, sollten wir hier nicht übertreiben. Die Mischung sollte eine subtile aber sichtbare Einheit bilden. Denken Sie daran, dass wir diese Gewürze gleichmäßig auf den Spargel verteilen werden. Lassen Sie diese Gewürzmischung nun kurz ruhen und bereit für den nächsten Schritt sein.

Dieser einfache Schritt kann oft übersehen werden, aber eine gut durchmischte Gewürzmischung sorgt dafür, dass jede Spargelstange den gleichen Geschmack erhält. Es ist die Grundlage für die Aromen, die später auf Ihren Gaumen treffen werden.

Schritt 4: Die Spargelstäbe in den Gewand bekleiden

Wir legen die vorbereiteten, trockenen Spargelstangen in eine flache Schale oder direkt auf ein Backpapier. Dann beträufeln wir sie mit einem guten Schuss Olivenöl. Das Öl dient als Haftgrund für unsere Gewürze und hilft, sie gleichmäßig zu verteilen.

Nun nehmen wir unsere vorbereitete Gewürzmischung und streuen sie großzügig über die Spargelstangen. Mit sauberen Händen oder einem sauberen Spatel vermengen wir alles vorsichtig. Wir wollen sicherstellen, dass jede einzelne Spargelstange rundherum gut bedeckt ist. Es ist wichtig, dass die Würze überall ankommt.

Dieser Schritt ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Spargel von sich aus schon gut schmeckt, bevor er überhaupt mit dem Speck umwickelt wird. Die leichte Öl- und Gewürzschicht bildet die Basis für das spätere Aromenspiel. Achten Sie darauf, dass keine Stange vergessen wird, denn jede verdient ihren Anteil an Geschmack.

Schritt 5: Die Speck-Umarmung für den Spargel

Nun kommt der Moment der Wahrheit, die elegante Verschmelzung von Spargel und Speck. Wir nehmen vier bis fünf Spargelstangen, die wir zu einem kleinen Bündel zusammenfassen. Die Anzahl der Spargelstangen pro Bündel hängt von der Dicke der einzelnen Stangen ab.

Daraufhin nehmen wir eine Scheibe Speck und wickeln sie fest, aber nicht zu straff, um das Spargelbündel. Die Idee ist, dass der Speck den Spargel umschließt und beim Garen seine Säfte und Aromen abgibt. Achten Sie darauf, dass sich die Speckstreifen nur leicht überlappen, damit sie schön knusprig werden können.

Jedes fertig umwickelte Spargelbündel legen wir nun auf das vorbereitete Backblech mit dem Rost. Wir lassen dabei genügend Abstand zwischen den einzelnen Bündeln, damit die heiße Luft zirkulieren kann und alles gleichmäßig bräunt und knusprig wird. Dies ist das visuell ansprechendste Stadium vor dem Garen.

Tipp: Wenn Ihre Spargelstangen besonders dünn sind, sollten Sie die Anzahl der Stangen in jedem Bündel um zwei bis drei zusätzliche Stangen erhöhen. So erhalten Sie ein schönes, volles Bündel, das nicht verkümmern wirkt.

Schritt 6: Die Magie des Ofens

Nun schieben wir das vorbereitete Blech mit den Speckmantel-Spargelbündeln in den vorgeheizten Ofen. Wir lassen sie dort für etwa 25 bis 30 Minuten backen. In dieser Zeit wird der Spargel zart und durchgegart, während der Speck langsam seine goldbraune Farbe annimmt und knusprig wird.

Es ist wichtig, die Garzeit im Auge zu behalten, da jeder Ofen etwas anders heizt und die Dicke des Specks variieren kann. Kontrollieren Sie nach etwa 20 Minuten den Gargrad. Der Spargel sollte noch eine leichte Bissfestigkeit haben und nicht matschig sein. Der Speck sollte beginnen, sich zu kräuseln und Farbe anzunehmen.

Der Duft, der sich in Ihrer Küche ausbreiten wird, ist schlichtweg betörend. Er ist die Kombination aus dem erdigen Aroma des Spargels und dem unwiderstehlichen Geruch von bräunendem Speck. Das ist der Moment, auf den wir alle gewartet haben und der uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Schritt 7: Die Krönung unter dem Broiler

Nachdem die ersten 25 bis 30 Minuten um sind und der Spargel zart und der Speck gut angebräunt ist, entnehmen wir das Blech kurz aus dem Ofen. Jetzt kommt der entscheidende Schritt, um die Perfektion zu vollenden und dem Gericht eine zusätzliche Dimension zu verleihen.

Wir schalten den Ofen auf die Grillfunktion (Broiler) um und stellen die Hitze auf maximal. Mit einer Zange wenden wir vorsichtig jedes einzelne Spargelbündel. Dies sorgt dafür, dass die bisher ungeröstete Unterseite des Specks nun ebenfalls die intensive Hitze des Grills abbekommt und perfekt knusprig wird.

Wir schieben das Blech nun zurück in den Ofen und lassen die Bündel für weitere zwei bis drei Minuten unter dem Grill bräunen. Hier ist höchste Aufmerksamkeit gefragt! Der Speck kann schnell von knusprig zu verbrannt wechseln. Behalten Sie die Bündel genau im Auge, bis die Unterseite die gewünschte goldbraune, knusprige Konsistenz erreicht hat. Der Spargel sollte dabei keinen Schaden nehmen.

Pro-Tipp: Kurz vor dem Servieren können Sie noch eine Prise Parmesan über die warmen Spargelbündel streuen. Das schmilzt sofort und verleiht dem Ganzen eine zusätzliche köstliche Note.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu dicker oder zu dünner Speck. Der Schlüssel zu perfekten Speckmantel-Spargelbündeln liegt in der Speckschicht. Zu dicker Speck wird nicht richtig knusprig, während zu dünner Speck schnell verbrennt und die darunterliegenden Spargelstangen verbrennt, bevor sie gar sind. Mein Tipp: Verwenden Sie zentrumsgeschnittenen Speck. Er hat die ideale Dicke, um schön knusprig zu werden, ohne das Gemüse zu überhitzen.

Fehler 2: Der Spargel ist holzig oder zu weich. Das Entfernen des holzigen Endes ist essenziell. Wenn Sie zu wenig abschneiden, beißt das unerfreulich. Wenn Sie zu viel entfernen, bleibt nur wenig vom Spargel übrig. Halten Sie sich an den natürlichen Bruchpunkt, wie in Schritt 2 beschrieben. Achten Sie auch darauf, den Spargel nicht zu lange zu garen, damit er seine angenehme Bissfestigkeit behält.

Fehler 3: Überfüllte Bleche. Wenn Sie die Spargelbündel zu dicht auf das Backblech legen, kann die heiße Luft nicht richtig zirkulieren. Das Ergebnis ist, dass der Speck eher dünstet als bräunt und knusprig wird. Geben Sie den einzelnen Bündeln genug Raum, damit sie von allen Seiten gleichmäßig Hitze abbekommen und zu einem wahren Festmahl werden. Lieber zwei Bleche nehmen, als Kompromisse beim Knusperfaktor einzugehen.

Variationen für jeden Geschmack

Festliches Upgrade: Kräuterbutter-Infusion. Für einen Hauch von Luxus können Sie vor dem Umwickeln mit Speck die Spargelstangen mit einer selbstgemachten Kräuterbutter bestreichen. Mischen Sie weiche Butter mit fein gehackter Petersilie, Schnittlauch, etwas Knoblauch und Zitronenabrieb. Diese zusätzliche Aromenschicht verleiht dem Gericht eine wunderbare Tiefe und Eleganz, perfekt für besondere Anlässe.

Herzhaft-pikante Note: Mit Parmesan und Chili. Wer es etwas pikanter mag, kann dem Gewürzmix für den Spargel etwas Chiliflocken hinzufügen. Nach dem Garen, kurz bevor die Spargelbündel unter den Broiler kommen, bestreuen Sie sie zusätzlich mit geriebenem Parmesan. Die Kombination aus der leichten Schärfe, dem salzigen Speck und dem nussigen Parmesan ist ein unvergessliches Geschmackserlebnis.

Leicht und frisch: Zitronen-Pfeffer-Variante. Für eine leichtere Variante tauschen Sie das Knoblauchsalz durch frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer und eine Prise Zitronenschale aus, die Sie direkt auf den Spargel reiben. Anstelle von Speck könnten Sie hier auch dünne Scheiben von Serrano-Schinken verwenden, die einen feineren, salzigen Geschmack mitbringen und oft schneller knusprig werden. Dies verleiht dem Gericht eine herrlich frische Note.

Profi-Tipps für Speckmantel grüner Spargel

Nicht überladen: Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Spargel in ein Bündel wickeln oder den Speck zu stark überlappen lassen. Dies verhindert, dass der Speck knusprig wird.

Die Broiler-Vorsicht: Der letzte Schritt unter dem Broiler ist entscheidend für die Knusprigkeit, aber auch der riskanteste. Bleiben Sie stets in der Nähe und beobachten Sie den Spargel genau, um ein Verbrennen zu verhindern.

Trockenheit ist Trumpf: Tupfen Sie den Spargel nach dem Waschen immer gut trocken. Feuchtigkeit lässt den Speck eher dämpfen als knusprig werden.

Gleichmäßige Spargeldicke: Versuchen Sie, Spargelstangen ähnlicher Dicke für ein Bündel zu wählen. So garen sie gleichmäßiger und die Speckschicht passt besser.

Kreative Kräuter um den Speck: Wenn Sie möchten, können Sie vor dem Umwickeln mit Speck eine hauchdünne Schicht einer Paste aus Senf oder Rosmarin auf den Spargel auftragen. Das gibt eine zusätzliche Ebene von Komplexität.

Servier-Ideen für Speckmantel grüner Spargel

Anrichten & Dekoration

Präsentieren Sie die Speckmantel-Spargelbündel auf einer sauberen, schlichten Servierplatte. Ordnen Sie sie so an, dass die schön gebräunten Speckseiten gut sichtbar sind. Ein paar frische Kräuterzweige, wie Dill oder Petersilie, als Garnitur können optisch sehr ansprechend wirken und einen frischen Kontrast bilden. Auch ein kleiner Spritzer Zitronensaft direkt vor dem Servieren verleiht dem Gericht Glanz und Frische.

Passende Beilagen

Dieses Gericht schreit geradezu nach Begleitern, die seine herzhaften Aromen ergänzen, ohne sie zu überdecken. Hervorragend passt dazu ein saftiges Zitronen-Hähnchen oder ein zartes gegrilltes Lachsfilet. Eine cremige hausgemachte Pasta, wie unsere köstliche Hummerbisque (ein unerwarteter, aber wunderbarer Kontrast!), oder ein einfacher deutscher Pfannkuchen als herzhafte Beilage runden jedes Mahl ab. Auch ein knackiger Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist eine willkommene Ergänzung.

Für besondere Anlässe

Speckmantel grüner Spargel ist die perfekte Wahl für ein Frühlings- oder Osterbrunch, ein elegantes Abendessen am Wochenende oder als Teil eines romantischen Mahls. Sein aufwendiges Aussehen und sein unwiderstehlicher Geschmack machen ihn zu einem Festtagsklassiker. Er verleiht jeder Tafel einen Hauch von Raffinesse und ist ein Beweis dafür, dass man für besondere Momente keine komplizierten Gerichte braucht.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten doch einmal Reste übrig bleiben, ist das kein Problem. Lassen Sie den gekochten Spargel vollständig abkühlen, bevor Sie ihn in einen luftdichten Behälter geben. Lagern Sie ihn im Kühlschrank. Dort hält er sich gut für 2-3 Tage. Achten Sie darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um eine Austrocknung zu verhindern und die Aromen zu bewahren.

Einfrieren

Das Einfrieren von Speckmantel-Spargel ist bedingt möglich, aber mit Einschränkungen. Der Spargel könnte nach dem Auftauen eine weichere Textur annehmen, und der Speck verliert möglicherweise an Knusprigkeit. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, lassen Sie ihn vollständig abkühlen und wickeln Sie ihn in Folie oder geben Sie ihn in Gefrierbeutel. Es empfiehlt sich, Einzelportionen einzufrieren, um nur das Nötigste aufzutauen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die Reste aufzuwärmen und die Knusprigkeit des Specks so gut wie möglich zu erhalten, empfehle ich das Aufwärmen im Ofen oder in einer Heißluftfritteuse bei moderater Temperatur (ca. 160-180°C) für einige Minuten. Dies hilft, die frühere Knusprigkeit wiederzubeleben. Vermeiden Sie die Mikrowelle, da diese den Spargel eher matschig macht und den Speck weich lässt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch dickeren oder dünneren Spargel verwenden?

    Ja, das ist absolut möglich! Für dickere Spargelstangen braucht es vielleicht ein paar Minuten länger im Ofen, und für dünnere Spargelstangen kann man die Garzeit reduzieren oder sogar das Umwickeln mit einem halben Speckstreifen in Betracht ziehen. Achten Sie aber immer darauf, dass die Spargelstangen eine ähnliche Dicke haben, wenn Sie sie zu einem Bündel zusammenfassen, damit sie gleichmäßig garen. Wenn Sie dünnen Spargel haben, umwickeln Sie ihn mit einem halben oder sogar einem Drittel Speckstreifen, je nach Dicke, damit die Speckschicht nicht zu dick und dominant wird.

  2. Welche Art von Speck ist am besten geeignet?

    Für dieses Rezept empfehle ich dringend, zentrumsgeschnittenen Speck zu verwenden. Warum? Weil er die ideale Balance zwischen Fett und Fleisch hat und beim Garen schön knusprig wird, ohne zu schnell zu verbrennen. Dickere Speckvarianten neigen dazu, innen roh zu bleiben, während sie außen schon fast verkohlt sind. Dünnerer Speck kann wiederum zu schnell trocken und hart werden. Die Mitte ist also oft der Schlüssel zum Erfolg! Türkeibacon ist auch eine Option, aber er verhält sich beim Garen anders und wird nicht ganz so knusprig wie Schweinebauchspeck.

  3. Was, wenn ich keinen Knoblauchsalz zur Hand habe?

    Keine Sorge, das ist kein Weltuntergang! Wenn Sie kein Knoblauchsalz zur Verfügung haben, können Sie es leicht ersetzen. Mischen Sie einfach ½ Teelöffel normales Salz mit ¼ Teelöffel Knoblauchpulver. Diese Mischung erzielt einen ähnlichen Geschmackseffekt und lässt sich genauso gut auf den Spargel streuen. Kombinieren Sie dies dann mit dem schwarzen Pfeffer, wie im Rezept beschrieben. Achten Sie auf die Salzmenge, da der Speck selbst auch viel Salz mitbringt. Weniger ist hier oft mehr.



Speckumwickelter Spargel

Speckumwickelter Spargel

Eine leckere Variante, pflanzliches Gemüse zu genießen. Wenn Sie frisches Gemüse wie zarten Spargel nehmen, ihn in knusprigen Speck einwickeln und im Ofen rösten, ist er sofort zum Anbeißen lecker. Tipp: Verwenden Sie Scheiben von magerem Speck, nicht dick geschnitten. Das sorgt dafür, dass der Speck gleichmäßig und gründlich gart, ohne dass der Spargel zu gar wird oder verbrennt.

4.8 from 345 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 45 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:150 kcal By:ELENA
Servings
  • 2 Bunde dicker frischer Spargel (ca. 32 Stangen), geputzt
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Paket magere Speckscheiben (ca. 12 Unzen)
  • Kochen
  1. 1Den Ofen auf 200°C vorheizen. Ein großes, gefettetes Backblech mit Alufolie auslegen. Einen ofenfesten Drahtrost auf die Folie legen und beiseite stellen.
  2. 2Den Spargel in kühlem Wasser abspülen, trocken tupfen und die holzigen Enden abschneiden (etwa 2-5 cm).
  3. 3In einer kleinen Schüssel Knoblauchsalz und schwarzen Pfeffer vermischen.
  4. 4Den geputzten Spargel in eine flache Schüssel geben, mit Olivenöl beträufeln und die Gewürzmischung darüber streuen. Alles gut vermischen, damit der Spargel gleichmäßig bedeckt ist.
  5. 5Vier Spargelstangen zusammennehmen. Mit einer Speckscheibe den Spargelbündel umwickeln, darauf achten, dass der Speck nicht zu sehr überlappt.
  6. 6Jedes speckumwickelte Bündel auf das mit Folie ausgelegte Rost legen. Achten Sie auf genügend Abstand zwischen den Bündeln.
  7. 7Die Spargelbündel 25-30 Minuten backen, oder bis der Spargel zart und der Speck knusprig, aber nicht verbrannt ist.
  8. 8Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf Grillstufe schalten.
  9. 9Alle kleinen Bündel wenden und das Backblech zurück in den Ofen schieben, damit die Unterseite der Bündel unter dem Grill für zwei bis drei Minuten knusprig wird. Beobachten Sie die Spargel darauf, damit sie nicht verbrennen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 8g
Protein 3g
Fat 12g
Saturated Fat 4g
Fiber 3g
Sugar 3g
Sodium 300mg
Cholesterol 20mg

Keywords: Spargel, Speck, Ofengericht, Beilage, Deutsch, Vegetarisch, Abnehmen

Sofort servieren, solange der Speck noch schön knusprig ist. Gelingt besonders gut mit magerem Speck. Bei sehr dünnem Spargel eine erhöhte Anzahl von Stangen pro Bündel verwenden. Vor dem Servieren frischen Parmesan darüber streuen.
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *