Veganer Protein-Bananenbrot: Einfach und Lecker!

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen – der Duft von frisch gebrühtem Kaffee am Morgen, das Lachen eines Kindes oder eben der unwiderstehliche Geruch, der aus einem Ofen strömt, wenn das vegane Protein-Bananenbrot seine goldbraune Perfektion erreicht. Dieser Duft ist für mich pure Nostalgie, eine Erinnerung an gemütliche Nachmittage bei meiner Oma, an denen wir gemeinsam – oder besser gesagt, sie hat gebacken und ich habe faul zugeschaut – kleine süße Köstlichkeiten zauberten.

Heute möchte ich dieses Gefühl der Wärme und des Genusses mit euch teilen, verpackt in einem modernen Klassiker, der nicht nur unglaublich gut schmeckt, sondern auch eurem Körper Gutes tut. Es ist eine kleine Sünde, die sich aber so gut anfühlt, dass Man(n) oder Frau fast vergisst, dass man gerade etwas richtig Gesundes isst.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Duft, der Erinnerungen weckt: Sobald das Brot im Ofen ist, breitet sich ein Aroma aus, das nach Kindheit, nach Zuhause und nach purer Gemütlichkeit riecht – ein olfaktorisches Feuerwerk, das jeden Moment verzaubert.
  • Gesundheit im süßen Gewand: Wer hätte gedacht, dass ein so leckeres, saftiges Brot gleichzeitig ganze 8 Gramm pflanzliches Protein pro Scheibe liefert? Das ist der perfekte Weg, um Heißhunger auf Süßes zu stillen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
  • Zeitlose Einfachheit: Dieses Rezept ist nicht nur schnell gemacht, sondern verzeiht auch kleine Fehler. Jeder, wirklich jeder, kann dieses Brot backen, selbst wenn die Kochkünste bisher eher begrenzt waren.
  • Eine Leinwand für deine Kreativität: Verleihe dem Brot deinen persönlichen Stempel! Ob mit knackigen Nüssen, schmelzenden Schokostückchen oder fruchtigen Rosinen – gestalte es so, wie es dir am besten schmeckt.
  • Ein Wohlfühlfaktor für jede Gelegenheit: Ob als Energielieferant am Morgen, als süße Stärkung am Nachmittag oder als kleines Dessert nach dem Abendessen – dieses vegane Protein-Bananenbrot passt einfach immer.

Das brauchst du

Die Magie dieses veganen Protein-Bananenbrots liegt in seiner Einfachheit und der Qualität der wenigen Zutaten, die wir verwenden. Jede einzelne Komponente spielt eine entscheidende Rolle, um dieses Wunderwerk der Backkunst zu vollenden, von der feinen Süße der überreifen Bananen bis zur sanften Textur des Proteinpulvers. Die Wahl der richtigen Zutaten ist wie die Auswahl der richtigen Noten für eine Melodie – sie müssen harmonieren, um das perfekte Lied zu ergeben.

  • Mehl: Das Rückgrat unseres Brotes, das ihm Struktur und Halt gibt. Für eine glutenfreie Variante greifen wir mutig zu glutenfreiem Mehl und sehen, wie es sich mit den anderen Zutaten verbindet.
  • Veganes Proteinpulver: Der versteckte Held, der dieses Brot von einem einfachen Bananenbrot zu einem wahren Kraftpaket macht, ohne den Geschmack negativ zu beeinflussen.
  • Zucker: Hier darf es ruhig etwas raffinierter sein – Kokosnusszucker bringt eine leicht Karamellnote, Ahornsirup eine herrlich tiefe Süße.
  • Backpulver und Natron: Die heimlichen Triebkräfte, die dem Brot seinen wunderbaren Auftrieb geben und es herrlich luftig machen.
  • Salz: Ja, sogar in süßen Backwaren ist eine Prise Salz unerlässlich, um die Aromen in die Höhe zu treiben und ihnen Tiefe zu verleihen.
  • Gemahlener Zimt: Die wärmende Seele dieses Brotes, die dem Ganzen eine extra Portion Gemütlichkeit verleiht, besonders wenn die Tage kürzer werden.
  • Bananen: Das Herzstück des Rezepts, je reifer, desto süßer und aromatischer. Sie sind der natürliche Süßstoff und Feuchtigkeitslieferant.
  • Neutrales Öl: Sorgt für eine unwiderstehliche Saftigkeit, die im Mund zergeht. Wer es noch leichter mag, ersetzt es durch Apfelmus, eine clevere Idee für weniger Fett.
  • Ungesüßte Mandelmilch: Fügt die nötige Feuchtigkeit hinzu und harmoniert wunderbar mit den anderen Aromen, aber jede pflanzliche Milch tut hier ihren Dienst.
  • Vanilleextrakt: Ein kleiner Tropfen, der große Wirkung zeigt und das gesamte Geschmacksprofil abrundet.
  • Optionale Zusätze: Hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt – Schokostückchen, Walnüsse oder getrocknete Cranberries verwandeln das Brot in ein individuelles Meisterwerk.

Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Bananenbrot, dieses unscheinbare Gebäck, hat eine faszinierende Reise hinter sich, die weit über die einfachsten Küchen hinausreicht. Ursprünglich in den Vereinigten Staaten populär geworden, als das Backen mit Backpulver zum ersten Mal möglich wurde und Bananen durch verbesserte Transportmittel auch im Landesinneren verfügbar waren, hat es sich zu einem globalen Phänomen entwickelt. Seine Einfachheit und die Möglichkeit, überreife Früchte sinnvoll zu verwerten, machten es schnell zu einem Favoriten in Haushalten auf der ganzen Welt.

Im Laufe der Jahrzehnte hat das Bananenbrot viele Verwandlungen durchgemacht. Es wurde zuckerarm, glutenfrei, veganisiert und hat sogar den Sprung in den Fitnessbereich geschafft – so wie wir es heute tun, mit einem kräftigen Schuss pflanzlichen Proteins angereichert. Jede Variation erzählt eine eigene Geschichte von Anpassung und Weiterentwicklung, inspiriert von kulturellen Trends und persönlichen Bedürfnissen.

Was Bananenbrot aber so zeitlos macht, ist seine pure Gemütlichkeit. Es ist das ultimative Comfort Food, das Gefühl von Zuhause, egal wo man gerade ist. Ob als schneller Snack für einen anstrengenden Tag oder als süßer Abschluss eines köstlichen Mahls, es strahlt immer eine Wärme aus, die ihresgleichen sucht und über Generationen hinweg verbindet. Es ist eine kulinarische Konstante in einer sich ständig wandelnden Welt.

So bereitest du Veganer Protein Bananenbrot zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Ein guter Start ist die halbe Miete

Bevor wir uns den köstlichen Aromen widmen, bereiten wir unsere Bühne vor: den Ofen und die Kastenform. Heize deinen Ofen auf 175 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Das ist die magische Temperatur, bei der unser Bananenbrot sanft gebacken wird, ohne zu schnell zu bräunen oder trocken zu werden. Anschließend die Kastenform mit Backpapier auslegen. Das mag wie ein kleiner Schritt erscheinen, aber glaube mir, das erleichtert das Herauslösen des fertigen Brotes ungemein. Du wünschst dir geradezu, dass es perfekt aus der Form gleitet, ohne kleben zu bleiben.

Schritt 2: Die trockene Alliance – Fundament für Aroma

In einer großen Schüssel vereinen wir nun die trockenen Zutaten. Mehl, dein veganes Proteinpulver deiner Wahl, Zucker (ob Kokosblütenzucker oder eine andere Variante), Backpulver für den nötigen Auftrieb, Natron für die goldene Farbe und eine gute Prise Salz, um all diese Aromen hervorzuheben. Optional, aber hier wärmstens empfohlen, kommt noch der gemahlene Zimt dazu. Vermenge alles gründlich mit einem Schneebesen oder einer Gabel, bis du eine gleichmäßige Mischung hast. Stell dir vor, wie sich das feine Pulver verteilt, bereit, die flüssigen Zutaten zu umfangen und ihnen Struktur zu geben.

Schritt 3: Die süße Säule – Die Bananen entfalten ihre Kraft

Nun kommen die Stars ins Spiel: die Bananen. Wähle wirklich überreife Exemplare, die schon fast braun sind. Diese sind am süßesten und liefern die beste Feuchtigkeit. Zerdrücke sie mit einer Gabel in einer separaten Schüssel. Manche mögen es noch stückig für kleine Überraschungen im Brot, andere bevorzugen eine glatte, fast cremige Konsistenz – beides ist wunderbar. Achte darauf, dass keine riesigen Klumpen mehr vorhanden sind, aber ein paar kleinere Stücke dürfen gerne bleiben.

Schritt 4: Die feuchte Liaison – Alles kommt zusammen

Gib nun die zerdrückten Bananen zu den trockenen Zutaten. Dazu gesellen sich das neutrale Öl (oder Apfelmus für eine fettärmere Variante), die ungesüßte Mandelmilch und der Vanilleextrakt. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt. Mische alles nur so lange, bis die Zutaten gerade eben verbunden sind. Kein übermäßiges Rühren, denn das macht das Brot sonst zu zäh. Stell dir vor, wie sich die einzelnen Komponenten sanft umschlingen, eine harmonische Beziehung eingehen, aber noch nicht zu fest aneinander gebunden sind.

Achtung: Übermischen ist hier der Endgegner für ein luftiges Bananenbrot. Nur sanft rühren, bis keine trockenen Mehlnester mehr zu sehen sind!

Schritt 5: Die persönlichen Akzente – Deine Handschrift zählt

Jetzt ist der Moment gekommen, deine persönliche Note einzubringen. Wenn du möchtest, streue jetzt deine Lieblingszusätze unter den Teig. Dunkle vegane Schokoladenstückchen, die beim Backen herrlich schmelzen und für kleine flüssige Glücksmomente sorgen. Knackige Walnüsse oder Pekannüsse, die für einen tollen Biss und gesunde Fette sorgen. Oder wie wäre es mit süßen Rosinen oder säuerlichen Cranberries für eine fruchtige Note? Rühre diese Extras vorsichtig unter, sodass sie sich gleichmäßig verteilen, aber den Teig nicht wieder zu sehr strapazieren.

Schritt 6: Die Verwandlung – Ab in den Ofen

Gieße den Teig nun in die vorbereitete Kastenform. Streiche die Oberfläche mit einem Löffel oder Spatel glatt, damit das Brot gleichmäßig aufgeht. Nun heißt es Geduld haben. Das Bananenbrot wandert für 45 bis 50 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Vertraue auf die Zeit, aber mache ab Minute 40 die Zahnstocherprobe: Steche einen Zahnstocher in die Mitte des Brotes. Wenn er sauber herauskommt, ist dein Bananenbrot fertig. Du siehst, wie es langsam aufgeht, seine Ränder sich leicht von der Form lösen und eine herrlich goldbraune Farbe annimmt.

Schritt 7: Die Ruhephase – Aromen entfalten sich

Direkt aus dem Ofen ist das Bananenbrot noch sehr fragil. Lasse es daher unbedingt für mindestens 15-20 Minuten in der Form abkühlen. Dies ist entscheidend, damit es seine Struktur festigt und nicht zerfällt, wenn du es herausnimmst. Erst nachdem es sich etwas beruhigt hat, nimm es vorsichtig aus der Form und lasse es vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Wenn du es nicht aushalten kannst, nimm eine warme Scheibe – aber warte, bis es komplett abgekühlt ist, dann entfalten sich die Aromen am besten. Oft schmeckt es am nächsten Tag – nach einer Nacht der Ruhe – sogar noch besser. Ein kleiner Trick, der sich lohnt!

Tipp: Wenn du dir unsicher bist, ob das Brot durch ist, aber die Oberseite schon perfekt bräunt, kannst du die Form locker mit Alufolie abdecken, um ein zu starkes Bräunen zu verhindern.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Wahl der Bananen

Ein häufiger Stolperstein ist die Verwendung von zu festen oder noch gelben Bananen. Das Ergebnis ist ein Bananenbrot, das weniger süß, weniger feucht und geschmacklich blass ist. Ich habe gelernt: Je reifer und brauner die Banane, desto besser wird das Brot. Perfekt sind Bananen, die schon fast eine braune Haut haben und weich sind – sie lassen sich leichter zerdrücken und haben den intensivsten Bananengeschmack.

Fehler 2: Übermäßiges Mischen des Teigs

Viele wissen nicht, dass zu viel Mischen des Teigs dazu führt, dass sich das Gluten im Mehl zu stark entwickelt. Das Ergebnis ist ein zähes, fast gummiartiges Bananenbrot, das kaum Freude bereitet. Mein Rat: Nur so lange rühren, bis die flüssigen und trockenen Zutaten gerade eben vermischt sind. Ein paar kleine Klümpchen sind besser als ein übermixter Teig. Du willst eine zarte Textur, keine Gummisohle.

Fehler 3: Zu frühes Anschneiden

Direkt nach dem Backen ist das Bananenbrot noch sehr heiß und instabil. Wenn du es zu früh anschneidest, kann es auseinanderfallen, die Krume ist noch nicht fest genug. Ich weiß, der Duft ist verführerisch, aber Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Lass es unbedingt auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Dann kannst du saubere, schöne Scheiben schneiden, die ihre Form behalten und die volle Geschmackspalette zeigen.

Fehler 4: Falsche Backtemperatur oder -zeit

Jeder Ofen ist anders. Eine zu hohe Temperatur kann das Brot außen verbrennen, während es innen noch roh ist. Eine zu niedrige Temperatur kann dazu führen, dass es trocken wird und nicht richtig aufgeht. Achte auf die angegebene Temperatur und mache die Zahnstocherprobe. Lieber die Backzeit etwas verlängern, als das Brot zu schnell aus dem Ofen zu holen, wenn es noch nicht ganz durch ist.

Variationen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist wie eine leere Leinwand, bereit, von dir mit Leben gefüllt zu werden. Hier ein paar Ideen, wie du dein veganes Protein-Bananenbrot zu einem ganz persönlichen Meisterwerk machst:

Für die Schokoladenliebhaber da draußen: Füge großzügig vegane Schokoladendrops oder gehackte dunkle Schokolade hinzu. Beim Backen schmelzen diese Stückchen und ergeben im Inneren des Brotes kleine warme Schokoladenpools – ein wahrer Genuss, der die Süße der Bananen perfekt ergänzt.

Wenn du es gerne nussig magst, sind gehackte Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln eine fantastische Ergänzung. Sie verleihen dem Brot nicht nur einen angenehmen Biss, sondern auch zusätzliche gesunde Fette und Nährstoffe. Für eine fruchtige Note empfehle ich getrocknete Cranberries oder Rosinen, die beim Backen leicht aufquellen und eine angenehme Süße und Textur hinzufügen.

Für diejenigen, die es besonders festlich mögen, könntest du einen Hauch von Kardamom oder Orange zu den Gewürzen hinzufügen und die Oberseite mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestreuen, bevor sie in den Ofen kommt. Das Ergebnis ist eine knusprige, süße Kruste, die das Aroma des Brotes wunderbar abrundet und es zu etwas Besonderem macht.

Profi-Tipps für Veganer Protein Bananenbrot

Wer nach dem Perfekten strebt, dem verrate ich gerne ein paar Tricks, die das Ergebnis noch weiter verfeinern. Es sind oft die kleinen Feinheiten, die den Unterschied machen.

Die Bananen-Essenz: Vergiss nicht, die Bananen wirklich gut zu zerdrücken. Je feiner die Konsistenz, desto gleichmäßiger verteilt sich die Süße und Feuchtigkeit im gesamten Brot. Für ein besonders intensives Aroma kannst du die zerdrückten Bananen sogar kurz in einer heißen Pfanne karamellisieren lassen, bevor du sie zum Teig gibst.

Die Gewürz-Symphonie: Neben Zimt kannst du auch andere Gewürze verwenden, die gut zu Bananen passen. Eine Prise Muskatnuss, eine Nuance Ingwerpulver oder sogar eine winzige Menge Kardamom können dem Brot eine spannende Tiefe verleihen. Aber Vorsicht: Lieber sparsam dosieren, damit die Gewürze die Banane nicht überlagern.

Die Wärme der Ruhe: Wenn du das Brot frisch gebacken anschneidest, mag es etwas bröselig sein. Lass es unbedingt vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Die Aromen verbinden sich in dieser Zeit besser, und die Struktur wird stabiler. Wenn du dann in die erste Scheibe beißt, wirst du den Unterschied schmecken – die perfekte Balance zwischen Saftigkeit und Konsistenz.

Die Textur-Meisterin: Füge neben Nüssen oder Schokostückchen auch mal Chiasamen oder Leinsamen zum Teig hinzu. Diese kleinen Kraftpakete sind nicht nur gesunde Ergänzungen, sie machen das Brot auch noch saftiger und halten es länger frisch. Sie quellen im Teig auf und binden zusätzliche Feuchtigkeit.

Servier-Ideen für Veganer Protein Bananenbrot

Anrichten & Dekoration

Wenn dein veganes Protein-Bananenbrot endlich perfekt ausgekühlt ist, kannst du es nun richtig in Szene setzen. Eine einfache, aber wirkungsvolle Dekoration ist eine leichte Puderzuckerschicht, die wie frisch gefallener Schnee aussieht, oder ein paar frische Beeren, die einen farblichen Kontrast zum warmen Braun des Brotes bilden. Auch ein paar Schoko-Späne auf der Oberfläche sind immer ein Hingucker. Scheibe für Scheibe serviert, wirkt es besonders elegant.

Passende Beilagen

Dieses Bananenbrot glänzt für sich allein, aber es liebt auch Gesellschaft. Eine dicke Schicht cremiger Erdnussbutter oder Mandelbutter ist ein Klassiker und sorgt für eine zusätzliche Sättigung und einen herrlich herzhaften Kontrast. Ein Klecks veganer Joghurt, ob pur oder mit etwas Honig (oder Agavendicksaft) gesüßt, bringt eine erfrischende Leichtigkeit. Für ein süßeres Erlebnis passt auch eine dünne Schicht deiner Lieblingsmarmelade perfekt dazu. Wenn du schon unser Rezept für einfache Beeren-Tarte probiert hast, könnten frische Beeren hier eine weitere köstliche Option sein.

Für besondere Anlässe

Dieses Bananenbrot ist nicht nur für den Alltag gedacht. Stell es dir vor, auf einem Brunch-Buffet neben herzhaften Optionen, oder als süßer Abschluss eines gemütlichen Abendessens. Gerade wenn du Gäste erwartest, die sich vegan oder nach gesunden Alternativen ernähren, ist dieses Brot eine sichere und köstliche Wahl. Es zeigt, dass gesund und lecker keine Gegensätze sein müssen. Es passt wunderbar zu einer Tasse Kaffee (German Pancake wäre auch eine Idee für einen üppigeren Brunch).

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Das Wissen um die richtige Lagerung ist Gold wert, damit du dich noch Tage später an diesem köstlichen Brot erfreuen kannst. Wenn du Reste hast, wickle sie fest in Frischhaltefolie ein oder bewahre sie in einem luftdichten Behälter auf. Bei Zimmertemperatur hält sich das Bananenbrot so etwa 3 bis 5 Tage. Es ist erstaunlich, wie gut es seine Feuchtigkeit behält, wenn es gut verpackt ist.

Einfrieren

Für eine längere Haltbarkeit ist das Einfrieren die beste Option. Schneide das ausgekühlte Brot in Scheiben und lege sie nebeneinander auf ein Backblech, bis sie fest sind. Danach kannst du die Scheiben in einem gefriergeeigneten Beutel oder Behälter verstauen. So bleibt es bis zu 3 Monate frisch und kann bei Bedarf nach und nach aufgetaut werden. Das ist die perfekte Methode, um immer eine gesunde Nascherei zur Hand zu haben.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du eine gefrorene Scheibe oder einfach nur ein Stück von deinem Bananenbrot wieder erwärmen möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Toaster ist hier ein treuer Begleiter – eine leicht angeröstete Scheibe schmeckt fast wie frisch gebacken. Alternativ kannst du die Scheiben auch kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) für etwa 5-10 Minuten erwärmen. Das sorgt für eine gleichmäßige Wärme, ohne das Brot auszutrocknen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie wähle ich die besten Bananen aus, um den intensivsten Geschmack zu erzielen?

Der Schlüssel zu einem wirklich aromatischen Bananenbrot liegt in der Reife der Bananen. Achte auf Exemplare, deren Schale fast komplett schwarz gesprenkelt oder sogar schwarz ist und die sich sehr weich anfühlen. Diese Bananen sind am süßesten und haben den konzentriertesten Bananengeschmack. Sie geben auch die meiste Feuchtigkeit ab, was zu einem saftigeren Brot führt. Gelbe Bananen mit nur wenigen braunen Flecken funktionieren zwar auch, aber das Aroma wird nicht so intensiv sein. Wenn du wirklich nur grüne oder leicht gelbe Bananen zur Hand hast, kannst du versuchen, sie für ein paar Tage in einer Papiertüte bei Zimmertemperatur nachreifen zu lassen.

  1. Was kann ich tun, wenn mein Bananenbrot nach dem Backen zu trocken ist?

Ein zu trockenes Bananenbrot kann verschiedene Ursachen haben. Oft liegt es daran, dass die Bananen nicht reif genug waren oder die Backzeit zu lang war. Stelle sicher, dass du tatsächlich überreife Bananen verwendest und messe sie genau ab. Eine weitere Ursache kann eine zu hohe Backtemperatur sein, die das Brot zu schnell austrocknet. Überprüfe die Temperatur deines Ofens mit einem externen Thermometer, falls du unsicher bist. Wenn das Brot trotz allem zu trocken wird, kannst du beim nächsten Mal versuchen, die Menge an Öl oder Mandelmilch leicht zu erhöhen, oder die Backzeit um wenige Minuten zu verkürzen und die Zahnstocherprobe öfter zu machen. Auch eine zusätzliche ¼ Tasse Apfelmus kann Wunder wirken, um die Feuchtigkeit zu erhöhen.

  1. Ist es möglich, das vegane Protein-Bananenbrot gesünder zu machen, z.B. mit weniger Zucker oder Kalorien?

Absolut! Dieses Rezept ist bereits eine gesündere Alternative, aber es gibt noch weitere Anpassungen. Du kannst den Zuckergehalt reduzieren oder komplett auf natürliche Süße aus den Bananen setzen, wenn diese sehr reif sind. Alternativ kannst du den Zucker durch zuckerfreie Süßungsmittel oder eine geringere Menge an Erythrit oder Xylit ersetzen, wobei du die Mengenangaben anpassen musst, da sie süßer sind. Für eine fettärmere Variante kannst du einen Teil des Öls durch ungesüßtes Apfelmus ersetzen, wie bereits erwähnt. Das Proteinpulver selbst trägt bereits zur Sättigung bei und macht das Brot zu einer proteinreichen Mahlzeit. Achte auch auf die Wahl deiner Zusatzoptionen – Früchte sind oft gesünder als Schokolade. Mit diesen kleinen Tricks wird das Brot zu einem wahren Schlankmacher.

Veganer Protein-Bananenbrot

Veganer Protein-Bananenbrot

Ein einfach zuzubereitendes, leckeres und gesundes veganes Bananenbrot, das mit 8 Gramm pflanzlichem Protein pro Scheibe ideal für einen Protein-Boost ist. Perfekt für Frühstück oder als Snack.

4.8 from 672 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 50 Minuten
Total Time 1 Stunde 10 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:180 kcal By:ELENA
Servings
  • 250 g Mehl (oder glutenfreies Mehl)
  • 30 g veganes Proteinpulver
  • 100 g Zucker (oder Kokosnusszucker/Ahornsirup)
  • 1 TL Backpulver
  • 0.5 TL Natron
  • 0.5 TL Salz
  • 1 TL gemahlener Zimt (optional)
  • 2 reife Bananen
  • 50 ml neutrales Öl (oder Apfelmus)
  • 100 ml ungesüßte Mandelmilch (oder andere pflanzliche Milch)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Optional: Schokoladenstückchen, Nüsse oder Trockenfrüchte
  • Kochen
  1. 1Ofen auf 175°C vorheizen und eine Kastenform (20x10 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. 2In einer Schüssel Mehl, Proteinpulver, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und optional Zimt vermischen.
  3. 3Bananen zerdrücken oder pürieren.
  4. 4Zerdrückte Bananen, Öl, Mandelmilch und Vanilleextrakt zu den trockenen Zutaten geben und sanft vermengen, bis alles gerade so verbunden ist.
  5. 5Optional: Schokoladenstückchen, Nüsse oder Trockenfrüchte unterrühren.
  6. 6Teig in die vorbereitete Form gießen und glatt streichen.
  7. 745-50 Minuten backen, bis ein Zahnstocher sauber herauskommt.
  8. 8In der Form abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 30 g
Protein 8 g
Fat 4 g
Saturated Fat 0.5 g
Fiber 2 g
Sugar 10 g
Sodium 200 mg
Cholesterol 0 mg

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Am besten schmeckt das Brot, wenn es über Nacht ruhen kann, um die Aromen zu intensivieren. Kann mit veganer Butter bestrichen serviert werden. Lagerung bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage, im Kühlschrank bis zu 7 Tage, gefroren bis zu 3 Monate.
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