Zitronenkuchen vom Blech – Einfach, Saftig und Schnell – Einfach Clever Kochen

Zitronenkuchen vom Blech

Es war ein grauer Nachmittag im Herbst, als der Duft von frisch gebackener Zitrone die kleine Küche meiner Großmutter erfüllte. Die feuchte Luft, die vom Regen getragen wurde, schien sich mit dem süß-säuerlichen Aroma zu vermischen und eine wohlige Wärme zu verströmen, die selbst an diesem trüben Tag die Seele erwärmte.

Ich erinnere mich noch gut an die klebrigen Finger meiner kleinen Hände, als ich vom noch warmen Teig naschte, während sie ihn geduldig auf dem Backblech verteilte. Dieses Gefühl von Geborgenheit, eingehüllt in den unverkennbaren Zitrusduft, hat sich tief in mein Gedächtnis eingebrannt und ist bis heute untrennbar mit dem Geschmack von Zitronenkuchen verbunden.

Saftiger Zitronenkuchen vom Blech

Saftiger Zitronenkuchen vom Blech

Ein unkompliziertes Rezept für einen saftigen Zitronenkuchen vom Blech, perfekt für jeden Anlass. Mit frischem Zitronengeschmack und einer süßen Glasur.

4.8 from 872 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 25 Minuten
Total Time 40 Minuten
Servings ca. 20 Portionen
Course:Dessert Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:250 kcal By:ELENA
Servings
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 120 ml Milch
  • 2 Zitronen (Saft und Abrieb)
  • 200 g Puderzucker
  • Backen
  1. 1Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. 2Butter und Zucker cremig aufschlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
  3. 3Eier einzeln unterrühren und gut vermengen.
  4. 4Mehl und Backpulver mischen und nach und nach in den Teig einarbeiten.
  5. 5Milch sowie Zitronensaft und Zitronenabrieb hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  6. 6Teig gleichmäßig auf dem Backblech verteilen und glatt streichen.
  7. 7Für ca. 20–25 Minuten backen, bis der Kuchen goldgelb ist.
  8. 8Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und den noch warmen Kuchen damit bestreichen.
  9. 9Abkühlen lassen, in Stücke schneiden und servieren.
Category:Dessert Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 28 g
Protein 3 g
Fat 14 g
Saturated Fat 8 g
Fiber 1 g
Sugar 18 g
Sodium 120 mg
Cholesterol 65 mg

Keywords: Zitronenkuchen, Blechkuchen, Saftig, Einfach, Schnell, Dessert, Backen

Für extra Saftigkeit den warmen Kuchen leicht einstechen und mit Zitronensaft beträufeln. Frische Zitronen sorgen für ein intensiveres Aroma als fertiger Saft. Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose mehrere Tage frisch. Kann portionsweise eingefroren werden.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Der Duft, der Heimweh weckt: Sobald der Kuchen im Ofen ist, breitet sich ein Aroma aus, das dich ohne Umwege in deine eigene Kindheit zurückversetzt – eine warme, sonnige Erinnerung, die sich in der Küche festsetzt.
  • Saftigkeit, die süchtig macht: Vergiss trockene Kuchenstücke. Dieser Zitronenkuchen vom Blech behält seine feuchte Konsistenz vom ersten bis zum letzten Bissen, ein Versprechen auf puren Genuss, das nie enttäuscht.
  • Ehrliche Einfachheit: Kein Schnickschnack, keine exotischen Zutaten – nur das Wesentliche, das ein Lächeln auf dein Gesicht zaubert. Perfekt für den spontanen Kaffeeklatsch oder wenn es einfach schnell gehen muss.
  • Der süß-saure Tanz: Die perfekte Balance zwischen prickelnder Zitronensäure und sanfter Süße tanzt auf der Zunge und hinterlässt ein erfrischendes Gefühl, das Lust auf mehr macht.
  • Ein Stück Freiheit: Dieses Rezept ist ein Beweis dafür, dass Großartiges nicht kompliziert sein muss. Es inspiriert dazu, selbst kreativ zu werden und gibt dir das gute Gefühl, etwas Besonderes geschaffen zu haben.

Das brauchst du

Wenn es um Zitronenkuchen geht, sind die Zutaten fast Nebensache – doch die Qualität macht hier den himmlischen Unterschied. Frische Zitronen, deren Schale aromatisch in der Luft prickelt, und ein Hauch von guter Butter verwandeln simple Elemente in pure Magie. Vertrau mir, die kleinen Mühen, die du in die Auswahl legst, zahlen sich im Geschmack mehrfach aus.

  • Butter: Sorgt für eine zarte Textur und eine tiefere, reichhaltigere Geschmacksbasis, die den Zitrusnoten eine wundervolle Leinwand bietet.
  • Frische Zitronen: Das Herzstück – ihre Säure und das ätherische Öl in der Schale sind unverzichtbar für den signature Duft und Geschmack.
  • Feinkörniger Zucker: Löst sich wunderbar auf und sorgt für eine gleichmäßige Süße, ohne den Zitrusgeschmack zu überdecken.
  • Gute Eier: Geben dem Kuchen Struktur und eine herrlich lockere Krume, die beim Draufbeißen sanft nachgibt.
  • Hochwertiges Mehl: Die Basis für die leichte, aber dennoch stabile Struktur des Kuchens.
  • Qualität-Backpulver: Der kleine Helfer, der den Kuchen zu luftiger Höhe aufsteigen lässt und ihm seine charakteristische Leichtigkeit verleiht.
  • Frische Milch: Sorgt für die perfekte Feuchtigkeit im Teig, macht ihn geschmeidig und rundet das Mundgefühl ab.
  • Feiner Puderzucker: Die Grundlage für eine glatte, süße Glasur, die einen schönen Kontrast zur Säure des Kuchens bildet.

Mengenangaben und genauere Details findest du natürlich weiter unten in der Rezeptkarte, damit deinem Erfolg nichts im Wege steht.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Zitronenkuchen, wie wir ihn vom Blech kennen, hat seine Wurzeln tief in Deutschland verankert, ist aber ein Erbe aus längst vergangenen Zeiten. Ursprünglich waren Zitrusfrüchte kostbare Delikatessen, die vor allem den Reichen vorbehalten waren. Es dauerte, bis sie sich in den Küchen des Volkes etablierten und zu dem bodenständigen Genuss wurden, den wir heute lieben.

Es ist die Einfachheit des Konzepts, die dieses Gericht so zeitlos macht. Keine aufwendigen Techniken, keine speziellen Gerätschaften – nur die reine Freude am Backen und am Teilen. Diese Form des Kuchens, auf dem Blech gebacken, entstand sicher aus dem praktischen Bedürfe, viele Menschen auf einmal versorgen zu können, sei es am Sonntagskaffee oder bei Dorffesten.

Heute ist der Zitronenkuchen vom Blech ein Symbol für unkomplizierten Kuchengenuss, der die Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt. Er erinnert uns daran, dass wahre Köstlichkeiten oft in der Schlichtheit verborgen liegen und dass das Teilen von selbstgebackenem Glück die schönste Form der Gastfreundschaft ist.

So bereitest du Zitronenkuchen vom Blech zu

Schritt 1: Der Startschuss für süße Träume

Den Backofen vorzuheizen ist wie das sanfte Wecken einer schlafenden Katze – langsam und bedacht. Stell ihn auf eine moderate Temperatur von etwa 180 Grad Celsius, und zwar mit Ober- und Unterhitze. Das ist wichtig, denn so wird der Kuchen gleichmäßig von allen Seiten umschlossen, was ihm eine wunderschöne, gleichmäßige Bräune verleiht.

Lege dann dein Backblech mit Backpapier aus. Das ist dein Sicherheitsnetz, deine Garantie, dass dieser wunderbare Kuchen später nicht am Blech kleben bleibt. Ein gut vorbereitetes Blech spart dir später Frustration und sorgt dafür, dass das Herauslösen ein Kinderspiel wird. Dein Kuchen wird es dir danken, indem er später stolz und unversehrt aus dem Ofen gleitet.

Schritt 2: Die Butter-Zucker-Umarmung

Nimm dir Zeit, um die weiche Butter und den feinkörnigen Zucker in einer Schüssel zusammenzubringen. Hier geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Geduld. Rühre die beiden Zutaten mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine, bis sie sich zu einer hellen, cremigen Masse verbinden. Du wirst sehen, wie das Ganze heller und luftiger wird, fast wie aufgeschlagene Wolken. Dieser Prozess ist entscheidend, denn er schlägt feinste Luftbläschen in den Teig, die für seine lockere Beschaffenheit verantwortlich sind.

Wenn du möchtest, kannst du hier auch eine Prise Salz hinzufügen. Es mag seltsam klingen, aber Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen auf eine subtile, aber bemerkenswerte Weise. Es ist wie der leise Hintergrundgesang, der die Melodie erst perfekt macht.

Schritt 3: Die Eier – Bindeglieder des Glücks

Nun kommen die Eier ins Spiel, einzeln hinzugefügt. Gib das erste Ei zur Butter-Zucker-Masse und rühre es gründlich ein, bis es vollständig von der Masse umschlossen ist. Erst dann fügst du das nächste Ei hinzu und wiederholst den Vorgang. Dieses langsame Hinzufügen verhindert, dass der Teig gerinnt und sorgt für eine homogene, stabile Basis.

Dieses schrittweise Einrühren ermöglicht es den Proteinen im Ei, sich optimal zu vernetzen und dem Kuchen Struktur zu verleihen. Während du rührst, wirst du feststellen, wie die Masse noch glänzender und geschmeidiger wird. Es ist ein visueller Beweis dafür, wie die Zutaten langsam zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen.

Schritt 4: Die trockene Kunst – Mehl und Backpulver

In einer separaten Schüssel vermischst du nun das Mehl mit dem Backpulver. Dieses kleine Ritual des Vermischens der trockenen Zutaten ist wichtig, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und nicht später in einzelnen Klumpen im Teig endet. Stell dir vor, du segnest die trockenen Elemente, bevor sie ins feuchte Abenteuer starten.

Du kannst diese Mischung jetzt nach und nach zur feuchten Masse geben. Manche bevorzugen es, die trockenen Zutaten sieben, um ganz sicherzugehen, dass keine Klümpchen entstehen. Ich persönlich finde, das leichte Sieben gibt dem Mehl noch eine zusätzliche Luftigkeit, bevor es sich mit den anderen Zutaten vereint. Das Ergebnis ist ein Teig, der sich wunderbar leicht anfühlt.

Schritt 5: Die Zitrus-Symphonie und flüssige Harmonie

Jetzt wird es richtig spannend! Gib die Milch und den frisch gepressten Zitronensaft hinzu. Für ein intensiveres Zitrusaroma solltest du unbedingt auch die fein abgeriebene Schale von mindestens einer Bio-Zitrone unterrühren. Stell dir vor, wie die ätherischen Öle aus der Schale freigesetzt werden und den Teig mit ihrem unwiderstehlichen Duft erfüllen. Das ist der Moment, in dem der Kuchen seinen Charakter erhält.

Rühre alles nur so lange, bis gerade eben ein glatter Teig entstanden ist. Überrühren solltest du unbedingt vermeiden, denn das kann den Kuchen zäh machen. Die Milch hilft dabei, den Teig geschmeidig zu machen und sorgt für die nötige Feuchtigkeit. Der Zitronensaft fügt die belebende Säure hinzu, die so charakteristisch für diesen Kuchen ist.

Tipp: Wenn du es noch intensiver magst, kannst du auch die Schale von zwei Zitronen verwenden. Achte nur darauf, wirklich nur die gelbe Haut abzureiben und nicht das Weiße darunter, das kann bitter schmecken.

Schritt 6: Die große Verteilung

Gieße den Teig nun auf das vorbereitete Backblech. Nutze einen Teigschaber oder einen Löffel, um den Teig gleichmäßig zu verteilen. Arbeite dich von der Mitte nach außen vor und streiche die Oberfläche glatt, sodass sie überall ungefähr gleich dick ist. Dies sorgt dafür, dass der Kuchen gleichmäßig aufgeht und später nicht eine Seite höher ist als die andere.

Ein gleichmäßiges Verteilen ist entscheidend für die Textur. Wenn der Teig ungleichmäßig ist, kann er auch ungleichmäßig backen, und das wollen wir vermeiden. Nimm dir diesen Moment Zeit, die Oberfläche zu glätten. Es ist fast ein kleines Ritual, bevor der Kuchen seine Reise in den heißen Ofen antritt.

Schritt 7: Die magische Verwandlung im Ofen

Nun kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben! Schiebe das Blech mit dem Teig in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt in der Regel etwa 20 bis 25 Minuten, aber das kann je nach Ofen leicht variieren. Halte ein Auge darauf, wie der Kuchen langsam aufgeht und eine wunderschöne goldgelbe Farbe annimmt.

Sobald die Oberfläche goldbraun ist und du beim leichten Draufdrücken spürst, dass der Kuchen fest wird, ist es Zeit für die Stäbchenprobe. Nimm ein dünnes Holzstäbchen (wie ein Zahnstocher oder Schaschlikspieß) und stecke es in die dickste Stelle des Kuchens. Wenn beim Herausziehen keine feuchten Teigspuren daran haften, ist dein Kuchen perfekt durchgebacken. Das ist der Moment des Triumphs!

Achtung: Verbringe nicht mehr Zeit als nötig im Ofen, denn ein überbackener Kuchen verliert seine Saftigkeit. Sobald das Stäbchen sauber herauskommt, nimm das Blech sofort raus.

Schritt 8: Die süße Krönung – Die Glasur

Während der Kuchen noch warm ist, kannst du die Glasur vorbereiten. Mische den Puderzucker mit dem restlichen Zitronensaft, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Du kannst die Konsistenz anpassen, indem du mehr Puderzucker für eine dickere Glasur oder mehr Zitronensaft für eine dünnere, eher durchscheinende Glasur verwendest. Ein paar Tropfen Zitronensaft reichen oft schon aus, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

Verteile die Glasur nun großzügig auf dem noch warmen Kuchen. Idealerweise mit einem Löffel oder einem kleinen Spatel. Die Wärme des Kuchens lässt die Glasur leicht schmelzen und einen Hauch davon in den Kuchen ziehen. Das sorgt für eine zusätzliche Schicht an Feuchtigkeit und Geschmack und macht den Kuchen noch unwiderstehlicher. Es ist wie der letzte, glänzende Pinselstrich auf einem Kunstwerk.

Schritt 9: Das finale Abkühlen und Genießen

Nun ist Geduld gefragt. Lass den Kuchen auf dem Blech vollständig abkühlen, bevor du ihn in mundgerechte Stücke schneidest. Wenn du ihn zu früh anschneidest, besonders noch warm, kann er zerfallen und die Glasur verwischen. Das Abkühlen ist der letzte, wichtige Schritt, der dem Kuchen erlaubt, sich zu setzen und seine Textur zu festigen.

Wenn er vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn ganz einfach in Quadrate oder Rechtecke schneiden. Genieße jeden Bissen dieses wunderbaren, selbstgemachten Kuchens. Es ist die Belohnung für deine Mühe und die Krönung deiner Backkünste. Du hast dir das redlich verdient.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zitronen aus der Flasche statt frische Zitronen. Der größte Fehler, den viele machen, ist die Verwendung von Konzentrat statt frischer Zitronen. Das einfache Auspressen zweier saftiger Zitronen liefert eine solche Fülle an Aroma und Säure, die kein gekauftes Produkt je erreichen kann. Die Schale einer Bio-Zitrone enthält zudem ätherische Öle, die dem Kuchen eine unglaubliche Tiefe verleihen.

Fehler 2: Zutaten nicht auf Raumtemperatur. Wenn Butter und Eier direkt aus dem Kühlschrank kommen, wollen sie sich einfach nicht so gut verbinden. Das kann zu einem Klumpen im Teig führen oder dazu, dass der Kuchen nicht so luftig wird. Lass all deine Zutaten, besonders Butter und Eier, mindestens eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Sie werden es dir mit einem perfekten Teig danken.

Fehler 3: Zu langes Backen und der Verlust der Saftigkeit. Der Zitronenkuchen soll saftig sein, kein Ziegelstein. Die goldene Regel ist die Stäbchenprobe. Sobald das Stäbchen sauber herauskommt, raus mit dem Blech! Lieber einen Tick zu kurz als zu lange im Ofen. Die Restwärme des Kuchens bäckt ihn noch ein wenig nach, das ist vollkommen okay.

Fehler 4: Die Glasur zu früh oder zu spät. Die Glasur auf einen heißen Kuchen gibt ihm Feuchtigkeit, auf einen kalten wird sie nur hart und bricht ab. Finde den perfekten Moment, wenn der Kuchen nur noch leicht warm ist, aber nicht mehr dampft. Dann zieht die Glasur wunderbar ein und veredelt den Kuchen, ohne ihn zu durchnässen.

Variationen für jeden Geschmack

Für eine vegane Variante ersetze die Butter durch hochwertige Margarine oder geschmacksneutrales Kokosöl und die Eier durch Apfelmus oder eine Mischung aus Leinsamen und Wasser. Pflanzliche Milch wie Hafer- oder Mandelmilch funktioniert hier ebenfalls ausgezeichnet. Du wirst überrascht sein, wie saftig und aromatisch die vegane Version wird!

Ein Hauch von Luxus gefällig? Füge der Glasur etwas feinen Honig oder Ahornsirup hinzu und streue gehackte Pistazien oder Mandelsplitter über die Oberfläche. Eine andere Idee ist, den Teig mit einem Schuss Limoncello oder einem Löffel hochwertigem Orangenaroma zu verfeinern. Diese kleinen Anpassungen machen den Kuchen zu einem festlichen Highlight.

Wer es etwas weniger süß mag, kann den Puderzucker in der Glasur reduzieren und stattdessen mit einem Spritzer noch mehr Zitronensaft arbeiten. Oder wie wäre es mit einer Variante mit Mohn? Mische einfach ein paar Esslöffel Mohn unter die trockenen Zutaten. Das gibt dem Kuchen eine interessante Textur und einen leicht nussigen Unterton, der wunderbar mit der Zitrone harmoniert.

Profi-Tipps für Zitronenkuchen vom Blech

Der Trick für eine extra saftige Krume? Nach dem Backen, solange der Kuchen noch warm ist, mit einem Holzstäbchen kleine Löcher in den Kuchen stechen und anschließend noch ein paar Esslöffel Zitronensaft vorsichtig darüber träufeln. Das dringt ein und sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit von innen.

Die Glasur nicht einfach nur darüber gießen, sondern bewusst mit einem Löffel auftragen. So erzeugst du kleine „Tropfen” und eine unregelmäßigere Textur, die visuell reizvoller ist und beim Reinbeißen für unterschiedliche Süß- und Säure-Momente sorgt.

Wenn du wirklich den intensivsten Zitronengeschmack möchtest, verwende Zitronen, die du vorher kurz in der Mikrowelle erwärmst. Das macht sie saftiger und leichter auspressbar, und die Zellen in der Schale platzen leichter auf, sodass mehr Aroma freigesetzt wird.

Ein weiterer Geheimtipp für die Glasur: Mische statt nur Puderzucker und Zitronensaft auch einen Teelöffel abgeriebene Zitronenschale direkt in die Glasur. Das verteilt die kleinen aromatischen Duftpunkte noch stärker und macht jeden Bissen zu einem Frischeerlebnis.

Für eine besonders feine Krume empfehle ich, das Mehl vor dem Backen kurz zu sieben. Das belüftet das Mehl und sorgt für einen noch zarteren Kuchen, der auf der Zunge fast zergeht.

Servier-Ideen für Zitronenkuchen vom Blech

Anrichten & Dekoration

Sobald dein Zitronenkuchen vom Blech abgekühlt ist, schneide ihn in gleichmäßige Quadrate. Die Glasur bildet eine schimmernde Decke, die in der Mitte leicht aufbricht, wenn du den Kuchen anhauchst. Du kannst die Oberfläche zusätzlich mit ein paar feinen Zitronenscheiben oder essbaren Blüten garnieren, die wie kleine Farbtupfer auf der hellen Glasur wirken.

Passende Beilagen

Dieser Zitronenkuchen ist ein wahrer Solist, aber ein Klecks Schlagsahne, leicht gesüßt und vielleicht mit einer Vanillenote verfeinert, rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab. Auch eine Kugel cremigen Vanilleeis oder ein frischer Fruchtsalat, zum Beispiel mit frischen Beeren, ist eine wunderbare Ergänzung und sorgt für eine schöne Kontrastierung der Aromen.

Für besondere Anlässe

Ein Zitronenkuchen vom Blech ist immer eine gute Wahl, wenn spontan Gäste kommen oder wenn du einfach schnell etwas Leckeres zaubern möchtest. Er eignet sich hervorragend für gemütliche Kaffeerunden, Geburtstagsfeiern oder als süßer Abschluss eines sommerlichen Abendessens. Seine Helligkeit und Frische passen perfekt zu Frühlings- und Sommerfesten.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn deine Familie oder Gäste nicht den ganzen Kuchen auf einmal verputzen, kein Problem! Bewahre den restlichen Zitronenkuchen in einer gut schließenden luftdichten Dose auf. So bleibt er mehrere Tage frisch und behält seine wunderbare Saftigkeit. Stell die Dose am besten bei Raumtemperatur auf, wenn es nicht gerade extrem heiß ist.

Einfrieren

Ja, du kannst Zitronenkuchen vom Blech sogar einfrieren! Schneide ihn dafür am besten bereits in handliche Portionen. Wickle jedes Stück einzeln und gut in Frischhaltefolie oder lege sie in geeignete Gefrierbeutel. So hast du bei Bedarf immer ein Stückchen Sonnenschein griffbereit, das du nur noch auftauen musst.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Aufgetau ter Kuchen schmeckt meistens am besten bei Raumtemperatur. Wenn es schnell gehen muss, kannst du ein Stück kurz in der Mikrowelle erwärmen – aber sei vorsichtig und nutze die niedrigste Stufe, damit er nicht trocken wird. Die leichte Wärme kann die Aromen sogar noch intensivieren, bevor du ihn genießt.

Häufig gestellte Fragen zum Zitronenkuchen vom Blech

  1. Wie bleibt Zitronenkuchen vom Blech besonders saftig?

    Die Geheimwaffe für einen saftigen Kuchen liegt in der sorgfältigen Backzeit und im richtigen Zeitpunkt für die Glasur. Backe den Kuchen nur so lange, bis ein hineingestecktes Holzstäbchen sauber herauskommt – das verhindert Austrocknen. Gib die Glasur auf den noch warmen Kuchen; die Wärme lässt sie leicht einziehen und versiegelt die Feuchtigkeit im Inneren, was ihn über Tage hinweg wunderbar saftig hält.

  2. Kann man Zitronenkuchen vom Blech vorbereiten?

    Absolut! Tatsächlich schmeckt Zitronenkuchen vom Blech oft am besten am Tag nach dem Backen, da die Aromen sich dann noch weiter entfalten können und die Textur sich setzt. Backe ihn also problemlos einen Tag vorher, lass ihn vollständig abkühlen und bewahre ihn dann gut abgedeckt bei Raumtemperatur auf. Das ist eine perfekte Vorbereitung für Geburtstagsfeiern oder wenn du einfach entspannt Gastgeber sein möchtest.

  3. Kann ich Zitronenkuchen vom Blech einfrieren?

    Ja, eine hervorragende Idee! Der Zitronenkuchen vom Blech lässt sich sehr gut einfrieren, was ihn zu einem idealen Kandidaten für die Vorkümmerei macht. Schneide ihn am besten in einzelne Portionen, verpacke jede Portion luftdicht in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen Gefrierbeutel. So kannst du ihn monatelang aufbewahren und bei Bedarf auftauen und genießen. Das sanfte Auftauen bei Raumtemperatur bewahrt die beste Konsistenz und den Geschmack.

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