Spargel mit Parmesankruste – SOOO lecker | Die besten Rezepte mit Gelinggarantie!






Spargel mit Parmesankruste: Ein Hauch von Frühling auf deinem Teller


Es sind diese ersten milden Abende im Frühling, die mich am allermeisten berühren. Die Luft riecht nach tangbarer Frische, nach Erde, die sie langsam wieder erwärmt, und ein leiser Hauch von Grün verheißt die bevorstehende Fülle. Genau dann, wenn diese Sehnsucht nach Leichtigkeit und doch nach gehaltvollem Genuss am größten ist, tritt er auf den Plan: der Spargel.

Und wenn dieser Spargel dann nicht nur zart im Mund zergeht, sondern obendrein noch von einer himmlisch knusprigen Parmesankruste gekrönt wird, dann weiß ich, dass der Moment perfekt ist. Ein Moment, den man am liebsten mit den Liebsten teilen möchte, während die Sonne im Westen langsam den Himmel in warme Farben taucht.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Der unwiderstehliche Duft: Sobald der Spargel mit der Parmesankruste im Ofen seinen goldenen Anflug bekommt, erfüllt ein Aroma die ganze Küche, das alle an den Tisch zieht. Es ist eine Mischung aus nussiger Butter, der herzhaften Würze des Parmesans und dem zarten, erdigen Duft des Spargels selbst.
  • Die Textur-Explosion: Stell dir vor: Außen eine herrlich knusprige, leicht angebräunte Kruste, die beim Anbeißen leise knackt, gefolgt von dem unglaublich zarten, fast schmelzenden Kern des frisch gegarten grünen Spargels. Eine Symphonie der Sinne.
  • Zeitlose Eleganz für jeden Anlass: Ob als leichtes Mittagessen an einem sonnigen Tag oder als anspruchsvolle Vorspeise für ein festliches Abendessen – dieses Gericht strahlt eine schlichte Eleganz aus, die beeindruckt, ohne überfordernd zu wirken. Es ist ein Beweis dafür, dass Genuss oft in der Einfachheit liegt.
  • Die pure Freude am Frühling: Dieses Gericht ist eine kulinarische Umarmung des Frühlings. Jeder Bissen erinnert an die reine, unverfälschte Freude dieser Jahreszeit, eine Zeit des Neubeginns und der Fülle an frischen Gaben.

Das brauchst du

Bei Spargel mit Parmesankruste hängt der Erfolg maßgeblich von der Qualität der verwendeten Zutaten ab. Frischer, knackiger Spargel ist hier die absolute Königin und bildet das Herzstück des Gerichts, während ein guter Parmesan ihm die königliche Krone aufsetzt. Nimm dir Zeit, die besten Produkte zu finden, denn sie machen den Unterschied zwischen gut und absolut spektakulär.

  • Grüner Spargel: Er sollte fest und knackig sein, mit geschlossenen Spitzen. Seine leicht herbe Note ist die perfekte Basis.
  • Parmesan: Ein gereifter, harter Parmesan Reggiano ist unerlässlich. Seine nussigen, salzigen Aromen werden beim Backen wunderbar intensiv und bilden die unwiderstehliche Kruste.
  • Crème fraîche & Sahne: Sie sorgen für die cremige Bindung der Masse, die den Spargel umhüllt und ihm die nötige Saftigkeit verleiht.
  • Eigelb: Gibt der Sauce eine samtige Textur und bindet sie perfekt ab, sodass sie wunderbar auf dem Spargel haftet.
  • Kräuter: Frische Petersilie oder Basilikum bringen eine leuchtende Frische und dezente Zitrusnoten, die die herzhafte Kruste wunderbar ausbalancieren.

Die genauen Mengenangaben für dieses köstliche Gericht findest du detailliert in der etwas weiter unten platzierten Rezeptkarte.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Idee, Gemüse mit einer knusprigen Kruste zu überbacken, ist keine neue Erfindung. Sie hat ihre Wurzeln in den Küchen, wo man begann, Lebensmittel zu konservieren und ihnen durch Röstung zusätzliche Aromen zu verleihen. Doch die Kombination von Spargel mit einer herzhaften Käsekruste, wie wir sie heute schätzen, hat sich erst im letzten Jahrhundert wirklich etabliert, als die Wertschätzung für frisches Gemüse und ausgefeilte Kochtechniken zunahm.

Was als einfache Methode zum Applizieren von Geschmack begann, entwickelte sich zu einer Kunstform. Der Spargel, einst nur gekocht oder als Suppe genossen, erfuhr durch diese Technik eine Renaissance. Die natürliche Süße und zarte Bitterkeit des Spargels harmoniert auf eine Weise mit dem nussigen, salzigen Parmesan, die fast magisch erscheint. Es ist die perfekte Balance zwischen dem Bodenständigen und dem Raffinierten.

Diese Zubereitungsart ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie traditionelle Elemente zu etwas Neuem und Begehrenswertem verschmelzen können. Es ist ein Gericht, das den Geist der Jahreszeit einfängt und gleichzeitig eine kulinarische Reise durch Geschmack und Textur verspricht. Es ist zeitlos, weil es die Grundprinzipien guter Küche – Frische, Geschmack und eine ansprechende Präsentation – perfekt vereint.

So bereitest du Spargel mit Parmesankruste zu

Schritt 1: Die zarte Vorbereitung des Frühlingsboten

Alles beginnt mit den Spargelstangen selbst. Nimm sie in die Hand, fühle ihre Frische. An der Schnittstelle, dort, wo sie vom Boden getrennt wurden, fühlst du oft eine gewisse Härte. Breche die Stangen dort behutsam ab – sie zerbrechen ganz von selbst an der Stelle, wo das holzige Ende beginnt. Das ist die natürlichste Art, sie vorzubereiten.

Das untere Drittel jeder Stange ist oft etwas zäher und von feinen Fasern durchzogen. Hier kommt der Spargelschäler ins Spiel. Führe ihn vorsichtig entlang des Stängels, beginnend direkt unterhalb der Spitze und arbeite dich nach unten vor. Ziel ist es, nur die äußere Schicht zu entfernen, ohne zu viel vom wertvollen Grün wegzunehmen.

Ein kleiner Trick, der den Unterschied macht, ist das blanchieren. Gib der Spargelpracht in einem Topf mit sprudelnd kochendem Wasser, dem du eine gute Prise Salz, einen Hauch Zucker und optional ein kleines bisschen Natron beigefügt hast, nur für etwa drei bis vier Minuten ein kurzes, intensives Bad. Die Zugabe von Zucker hebt die natürliche Süße des Spargels hervor, und das Natron? Das ist ein kleines Geheimnis, das hilft, die leuchtend grüne Farbe zu bewahren, damit dein Spargel nicht wie ein trauriger Waldboden aussieht.

Tipp: Direkt nach dem kurzen Kochbad schrecke die Spargelstangen in eisgekühltem Wasser ab. Dieser Temperaturschock stoppt den Garprozess sofort und fixiert die satte grüne Farbe. Lass sie anschließend gründlich abtropfen, damit sich keine unnötige Feuchtigkeit später in der Kruste sammelt.

Schritt 2: Die Seelenvolle Basis – Cremig und Herzhaft

Nun widmen wir uns der Seele dieses Gerichts: der cremigen Sauce, die den Spargel umschließen und ihm Tiefe verleihen wird. Nimm eine Schüssel, die groß genug ist, um alle Zutaten bequem zu vermengen, aber nicht überdimensioniert.

Gib die Crème fraîche hinein; sie bringt eine wunderbare Säure mit, die perfekt mit der Süße des Spargels kontrastiert. Füge die flüssige Schlagsahne hinzu, die der Mischung eine zarte Fülle und Geschmeidigkeit verleiht. Nun kommen die Eigelbe ins Spiel. Sie sind der Schlüssel zu einer reichhaltigen, bindenden Sauce, die sich wie ein warmer Mantel um den Spargel legt. Vergiss nicht eine gute Prise Salz, die die Aromen hervorhebt, und frisch gemahlenen Pfeffer für eine subtile Schärfe.

Und dann der Star der Kruste: geriebener Parmesan. Nimm dir eine gute Menge davon, zumindest die Hälfte der Gesamtsmenge für dieses Gericht. Rühre ihn unter die cremige Basis. Du wirst sehen, wie sich die Mischung allmählich verdickt und eine verführerische, köchelnde Konsistenz annimmt, die bereits jetzt nach mehr verlangt.

Achtung: Die Menge des Parmesans, die du hier verwendest, beeinflusst maßgeblich die Intensität des Geschmacks. Sei mutig, aber achte darauf, dass du noch genug für die finale Kruste hast.

Schritt 3: Das Umhüllen und Vorbereiten für den Ofen

Bevor der Spargel seine Reise in den heißen Ofen antritt, bereiten wir ihm ein gemütliches Bett. Nimm deine Auflaufform, ob rustikal aus Keramik oder elegant aus Glas, und bestreiche sie sorgfältig mit etwas Olivenöl. Dieses Öl dient nicht nur als Trennmittel, damit nichts anhaftet, sondern es trägt auch dazu bei, dass der Boden der Parmesankruste eine herrliche Bräunung und Knusprigkeit erhält.

Nun kommt die vorbereitete Crememasse ins Spiel. Verteile die Hälfte davon mit einem Löffel oder Spatel gleichmäßig auf dem Boden der Auflaufform. Stell dir vor, wie diese cremige Schicht sich anfühlt, bereit, die zarten Spargelstangen aufzunehmen und sie wie eine warme Liebkosung zu umschließen.

Lege die abgetropften Spargelstangen vorsichtig und nebeneinander auf die untere Cremeschicht. Achte darauf, sie nicht zu überfüllen, damit sie alle gleichmäßig von der Hitze erfasst werden. Dann kommt die restliche, köstlich-würzige Crememasse: Verteile sie nun behutsam über die aufgereihten Spargelstangen.

Schritt 3 ist der Moment, in dem das Kunstwerk Form annimmt. Nun nimmst du den verbleibenden geriebenen Parmesan und bedeckst den Spargel großzügig damit. Lass keinen Winkel unbedeckt! Diese goldgelben Parmesanflocken werden im Ofen schmelzen, sich mit dem Spargel verbinden und eine unwiderstehlich knusprige Kruste bilden, die das Herzstück dieses Gerichts ausmacht.

Was ich dabei gelernt habe: Manche geben noch etwas Butterflocken über die Parmesankruste, bevor sie in den Ofen geht. Das sorgt für zusätzliche Röstaromen und eine noch intensivere Knusprigkeit. Ein kleiner Luxus, der sich lohnt.

Schritt 4: Die Verwandlung im Ofen – Knusprig & Gelb

Nun ist es an der Zeit, die Magie des Ofens wirken zu lassen. Heize deinen Backofen gemäß der Anleitung vor, idealerweise mit Umluft, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten. Die Temperatur sollte so gewählt sein, dass der Parmesan schön schmilzt und bräunt, aber nicht verbrennt. Wir wollen eine goldene Umarmung, keine schwarze Verzweiflung.

Schiebe die gefüllte Auflaufform in den vorgeheizten Ofen. Dein Wohnraum wird sich in Kürze mit einem Duft füllen, der Appetit macht. Die Hitze beginnt, die Parmesankruste zu schmelzen und langsam Farbe anzunehmen, während sie gleichzeitig die zarten Spargelspitzen und Stiele erwärmt.

Lass den Spargel nun für etwa 20 bis 25 Minuten backen. Du wirst beobachten, wie die Parmesankruste langsam von blassgelb zu einem tiefen Goldbraun changiert. Dies ist der Moment, auf den du gewartet hast – die Kruste knistert und verströmt ihren unwiderstehlichen Duft.

Der entscheidende Moment: Für eine extra Portion Knusprigkeit und ein noch intensiveres Röstfinish kannst du die Grillfunktion deines Ofens in den letzten 5 bis 8 Minuten nutzen. Behalte den Spargel dabei aber unbedingt im Auge – die Karamellisierung von Käse kann schnell von köstlich zu verbrannt kippen. Diese Technik ist dein Garant für eine fast provokativ knusprige Oberseite.

Tipp: Wenn du unsicher bist, ob der Spargel schon gar ist, kannst du vorsichtig mit einer Gabel hineinstechen. Er sollte nachgeben, aber noch einen leichten Biss haben – kein matschiges Etwas.

Schritt 5: Die Krönung mit frischen Aromen

Der Duft, der nun aus deinem Ofen strömt, ist kaum zu ertragen – eine Mischung aus geröstetem Käse und dem frischen Grün des Spargels. Doch das Gericht ist noch nicht ganz vollendet. Die letzten Handgriffe sind oft die, die den größten Unterschied machen.

Schnapp dir deine frischen Kräuter. Ob knackige Petersilie, aromatische Petersminze, pfeffriger Schnittlauch oder das mediterran angehauchte Basilikum – wähle deine Favoriten. Wasche sie gründlich und tupfe sie sanft trocken. Die Trockenheit ist wichtig, damit die Kräuter nicht nur auf der warmen Kruste schmoren, sondern ihre frische Farbe und ihren Geschmack behalten.

Hacke die Kräuter nun ganz fein. Nicht zu grob, damit sie sich gut mit der heißen Kruste verbinden. Verteile diese frischen, grünen Tupfer nun gleichmäßig über den heißen Spargel. Ihre Frische bildet einen wunderbaren Kontrast zur herzhaften und knusprigen Oberfläche.

Mein Tipp für noch mehr Aroma: Für den ultimativen Genuss empfehle ich, den fertigen Spargel mit Parmesankruste kurz vor dem Servieren noch mit ein paar feinen Meersalzflocken, frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle und einem feinen Schuss hochwertigem Olivenöl zu verfeinern. Das hebt die Röstaromen der Parmesankruste hervor und sorgt für ein perfekt abgerundetes Geschmackserlebnis, das die Sinne entzückt.

Ein ehrlicher Tipp: Manche mögen es, noch etwas warmen Zitronensaft über den fertigen Spargel zu träufeln. Die Säure des Zitronensafts bricht die Fettigkeit des Parmesans und verleiht dem Gericht eine zusätzliche lebendige Note, die den Frühling auf den Teller zaubert.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Überkochtes Gemüse – Spargel verliert schnell seine knackige Textur und wird matschig, wenn er zu lange gekocht wird. Der erste Blanchierschritt ist entscheidend. Zu langes Kochen im Wasser macht das spätere Backergebnis weniger ansprechend. Achte auf die kurzen Garzeiten, drei bis vier Minuten sind in der Regel ausreichend, bevor es in die eiskalte Dusche geht.

Fehler 2: Zu feuchte Zutaten – Wenn der Spargel nicht gut abgetropft ist oder die Parmesansauce zu flüssig ist, kann sich unter der Kruste eine unangenehme, wässrige Schicht bilden. Das verhindert, dass die Kruste richtig knusprig wird und kann das ganze Gericht matschig machen. Tupfe den Spargel nach dem Abschrecken gründlich trocken und achte darauf, dass die Crememasse eine gute Konsistenz hat.

Fehler 3: Unzureichende oder verbrannte Kruste – Entweder ist die Parmesanschicht zu dünn, sodass der Spargel darunter austrocknet, oder der Parmesan verbrennt, bevor der Spargel gar ist. Eine großzügige Schicht Parmesan ist wichtig, um den Spargel zu umhüllen und ihm Aromatiefe zu verleihen. Achte auf die richtige Ofentemperatur und behalte den Bräunungsfortschritt im Auge.

Fehler 4: Fehlende Frische durch fehlende Kräuter – Eine Parmesankruste kann, für sich genommen, sehr reichhaltig sein. Ohne einen frischen Gegenpart kann das Gericht schnell etwas schwer wirken. Die frischen Kräuter sind hier nicht nur Dekoration, sondern ein wichtiger Aromengeber, der Frische und Lebendigkeit ins Spiel bringt und das Gericht ausbalanciert.

Mein Redaktionstipp: Wenn du eine besonders gleichmäßige und zarte Kruste wünschst, kannst du den geriebenen Parmesan auch mit ein paar Semmelbröseln oder Panko-Semmelbröseln mischen. Das sorgt für eine noch intensivere Knusprigkeit und eine interessantere Textur.

Variationen für jeden Geschmack

Die Basis des Spargels mit Parmesankruste ist so vielseitig, dass sie sich wunderbar an verschiedene Ernährungsbedürfnisse und Vorlieben anpassen lässt. Diese Anpassungen bewahren den Kern des Gerichts und eröffnen neue Geschmackswelten.

Veganer Genuss: Ersetze die Crème fraîche und Sahne durch eine Cashew-Creme als Basis, angereichert mit etwas veganem Parmesan oder Hefeflocken für den “käsig”-würzigen Geschmack. Das Eigelb lässt sich durch etwas Maisstärke oder ein eigenes gemischtes veganes Bindemittel ersetzen. Die Parmesankruste kann durch eine Mischung aus gerösteten Nüssen und Semmelbröseln mit Kräutern und Gewürzen ersetzt werden, um eine tolle Textur zu erzielen.

Low-Carb-Variante: Dies ist relativ einfach umzusetzen, da Spargel und Parmesan von Natur aus kohlenhydratarm sind. Konzentriere dich darauf, die Bindemittel wie Eigelb und Sahne in Maßen zu verwenden oder durch kalorienärmere Alternativen zu ersetzen. Statt Semmelbröseln in der Kruste könntest du hier gemahlene Mandeln oder Kokosraspeln verwenden, um eine herrlich nussige und kohlenhydratarme Alternative zu schaffen, die dem herzhaften Käsegeschmack Konkurrenz macht.

Festliches Upgrade: Für besondere Anlässe kannst du das Gericht verfeinern, indem du unter die Parmesankruste feine Scheiben von Serrano-Schinken oder hauchdünne Prosciutto-Streifen legst, die beim Backen leicht knusprig werden. Eine weitere luxuriöse Ergänzung wäre ein Hauch von Trüffelöl über den fertigen Spargel geträufelt, oder du fügst der Crememasse noch einige fein gehackte Champignons hinzu, die vorher kurz angebraten wurden. Ein paar essbare Blüten als Garnitur verleihen dem Ganzen einen finalen Glanz.

Profi-Tipps für Spargel mit Parmesankruste

Das richtige Blanchieren ist entscheidend. Zu lange und der Spargel wird matschig. Zu kurz und die Farbe wird nicht optimal. Drei bis vier Minuten in kochendem Salzwasser mit einem Hauch Zucker und optional Natron sind meist ideal.

Qualität des Parmesans zählt. Verwende reifen, hartkäsigen Parmesan. Ein junger, weicher Käse wird nicht die gewünschte tiefe Röstaroma und Knusprigkeit entwickeln und kann beim Backen leicht verbrennen.

Die Kruste macht den Unterschied. Sei hier nicht sparsam. Eine dicke, goldbraune Schicht Parmesan sorgt für die Textur und den Geschmack, der dieses Gericht so besonders macht. Achte auf eine gleichmäßige Verteilung.

Das Finishing-Touch mit Kräutern und gutem Öl. Frische Kräuter bringen eine dringend benötigte Frische, die die Reichhaltigkeit des Parmesans ausbalanciert. Ein hochwertiges Olivenöl extra vergine rundet das Geschmackserlebnis ab und hebt die Röstaromen hervor.

Grillfunktion – Ja, aber mit Vorsicht. Nutze das Grill-Element deines Ofens gezielt in den letzten Minuten, um eine Extra-Knusprigkeit zu erzielen. Behalte den Spargel aber ständig im Auge, damit die Kruste nicht zu dunkel wird.

Servier-Ideen für Spargel mit Parmesankruste

Anrichten & Dekoration

Der Spargel mit Parmesankruste ist optisch bereits ein Genuss. Richte die langen, grünen Stangen elegant auf einem warmen Teller an. Achte darauf, dass die goldbraune Parmesankruste gut sichtbar ist. Ein paar frische Kräuter, fein gehackt und über die Kruste gestreut, verleihen dem Gericht Farbe und Frische. Ein paar Tropfen hochwertiges Olivenöl oder ein Hauch Zitronensaft können die Präsentation zusätzlich aufwerten und den Duft intensivieren.

Passende Beilagen

Dieses Gericht harmoniert wunderbar mit leichten und frischen Komponenten. Ein cremiger Kräuterquark ist eine klassische und köstliche Ergänzung, die eine angenehme Frische mitbringt. Auch ein zartes Hähnchenschnitzel oder ein Lachsfilet passen hervorragend dazu und machen das Gericht zu einer vollwertigen Mahlzeit. Für eine leichte vegetarische Option eignet sich ein frischer Blattsalat oder ein leichter Kartoffelsalat mit Dill.

Für besondere Anlässe

Spargel mit Parmesankruste ist ideal für ein festliches Osteressen oder ein Frühlingsbrunch. Auch als elegante Vorspeise für ein romantisches Abendessen zu zweit schlägt es sich hervorragend. Seine Schlichtheit und die exquisite, aber dennoch zugängliche Geschmackskombination machen es zu einem Gericht, das Eindruck hinterlässt, ohne zu protzig zu wirken. Es ist ein Beweis dafür, dass Luxus auch in Einfachheit liegen kann.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du Glück hast und Reste übrigbleiben, bewahre sie am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verstaust. Auf diese Weise bleiben sie für etwa zwei bis maximal drei Tage frisch.

Einfrieren

Das Einfrieren von Spargel mit Parmesankruste ist meist nicht die erste Wahl, da die Knusprigkeit der Kruste dabei leiden kann. Solltest du es dennoch versuchen wollen, friere das Gericht am besten gut abgekühlt und portionsweise ein. Verpacke es luftdicht, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Aufwärmen gelingt am besten im Ofen bei moderater Temperatur (ca. 150-160 Grad Celsius). So kann die Kruste wieder etwas knusprig werden. Erwärme sie, bis sie durchgewärmt ist, aber achte darauf, dass sie nicht zu trocken wird. Manchmal hilft ein kleiner Spritzer Wasser oder Brühe, die Feuchtigkeit wiederherzustellen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch weißen Spargel für dieses Rezept verwenden?

    Ja, grundsätzlich kannst du auch weißen Spargel verwenden. Beachte jedoch, dass weißer Spargel oft eine etwas längere Kochzeit benötigt und auch geschält werden muss. Das Blanchieren in Salzwasser ist hier noch wichtiger, um ihm etwas Farbe und Geschmack zu geben. Die Parmesankruste wird dann ähnlich gut haften, aber der geschmackliche Unterschied zum grünen Spargel ist deutlich spürbar – weißer Spargel hat eine zartere, mildere Süße.

  2. Meine Parmesankruste ist nicht richtig knuspr geworden. Woran könnte das liegen?

    Es gibt mehrere Gründe dafür, dass die Kruste nicht die gewünschte Knusprigkeit erreicht. Oft ist die Ursache zu viel Feuchtigkeit. Stelle sicher, dass der Spargel nach dem Blanchieren sehr gut abgetropft ist und die Crememasse nicht zu flüssig ist. Auch eine zu geringebacktemperatur oder eine zu kurze Backzeit können dazu führen. Wenn du die Grillfunktion deines Ofens in den letzten Minuten nutzt (wobei du den Spargel gut im Auge behalten musst!), erzielst du oft eine bessere Knusprigkeit.

  3. Kann ich die cremige Sauce für die Parmesankruste im Voraus zubereiten?

    Ja, die cremige Sauce kannst du durchaus im Voraus zubereiten und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Es ist ratsam, sie kurz vor dem Anrichten noch einmal aufzurühren und gegebenenfalls leicht zu erwärmen, bis sie wieder gut streichfähig ist. Wenn die Sauce zu fest geworden ist, kann ein kleiner Schuss Sahne oder Milch helfen, sie wieder geschmeidiger zu machen. So sparst du wertvolle Zeit, wenn es ans eigentliche Zusammenstellen des Gerichts geht.



Spargel mit Parmesankruste

Spargel mit Parmesankruste

Mein Spargel mit Parmesankruste ist ein Muss in der Spargelsaison! Der grüne Spargel in Parmesankruste ist außen knusprig und einfach unwiderstehlich!

4.8 from 532 reviews
Prep Time 30 Min.
Cook Time 28 Min.
Total Time 58 Min.
Servings 1 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 1 kg Grüner Spargel
  • 1 TL Salz
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Schlagsahne
  • 1 - 2 Eigelb
  • 1 Prise Pfeffer
  • 70 g geriebener Parmesan
  • einige Frische Kräuter (z. B. Petersilie oder Basilikum)
  • Etwas Olivenöl für die Auflaufform
  • Kochen
  1. 1Die Spargelstangen unten abbrechen und im unteren Drittel abschälen. In einem Topf Wasser aufkochen, Salz, Zucker und optional Natron dazugeben. Die Spargelstangen ca. 3–4 Minuten knackig abkochen, dann direkt in kaltem Wasser abschrecken. Anschließend gut abtropfen lassen.
  2. 2Crème fraîche mit Sahne, Eigelben, Salz, Pfeffer und geriebenem Parmesan in einer Schüssel verrühren. Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  3. 3Die Auflaufform mit Olivenöl auspinseln, dann die Hälfte der Crème-fraîche-Masse mit einem Löffel in die ofenfeste Auflaufform (30 × 20 cm) streichen. Die Spargelstangen darauflegen und mit der restlichen Creme bestreichen. Anschließend mit dem restlichen Parmesan großzügig bestreuen.
  4. 4Den Spargel im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten goldgelb backen. Wer mag, kann den Spargel mithilfe der Grillfunktion noch 5–8 Minuten goldbraun und extra knusprig bräunen.
  5. 5Kräuter waschen, trocken tupfen, fein hacken und den Spargel mit Parmesankruste damit bestreuen. Dazu passt ein leckerer Kräuterquark und ein Hähnchenschnitzel.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
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Mein Tipp: Den Spargel mit Parmesankruste verfeinere ich kurz vor dem Servieren gerne mit ein paar Meersalzflocken, frisch gemahlenem Pfeffer und einem Schuss hochwertigem Olivenöl. Das hebt die Röstaromen der Parmesankruste hervor und sorgt für ein perfekt abgerundetes Geschmackserlebnis.
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