Leichtes Rhabarbertiramisu
Der Duft von frisch gekochtem Rhabarber, süßlich und leicht säuerlich zugleich, durchzieht die Küche. Es ist jener Duft, der unweigerlich Kindheitserinnerungen weckt, an Omas Garten im späten Frühling, wo die roten Stiele im Sonnenschein standen. Heute ist es nicht Oma, die am Herd steht, sondern ich, und versuche, diese flüchtige Erinnerung in etwas Greifbares zu verwandeln – ein leichtes Tiramisu mit dem unverkennbaren Aroma des Frühlingskönigs.
Die Zubereitung ist kein bloßes Abspulen von Schritten, sondern eine Reise zurück zu jenen Momenten, als jedes Gericht eine Geschichte erzählte. Jedes Mal, wenn ich die Löffelbiskuits in den Ofen schiebe oder die cremige Quarkmasse vorsichtig unterhebe, spüre ich die Wärme und Geborgenheit, die mit gutem Essen einhergehen. Dieses Rhabarbertiramisu ist mehr als nur ein Dessert; es ist ein Stück Erinnerung, das auf der Zunge zergeht.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling: Sobald die Löffelbiskuits duften und der Rhabarber seinen süß-säuerlichen Charme entfaltet, weißt du, dass der Frühling wirklich angekommen ist und dein Gaumen dafür dankbar ist.
- Leichtigkeit, die begeistert: Die zarte Quarkcreme mit einem Hauch von Limoncello und die fruchtige Rhabarberschicht machen dieses Dessert zu einer unwiderstehlichen, aber nicht beschwerenden Süßspeise.
- Geschmackvolle Erinnerungen: Es weckt nicht nur Frühlingsgefühle, sondern erinnert auch an traditionelle Desserts, über lesquelles wir eine köstliche, hausgemachte Note gelegt haben, die jeden Löffel zum Erlebnis macht.
- Beeindruckend einfach: Trotz seiner Raffinesse und des aufwendigen Geschmacks ist die Zubereitung überraschend unkompliziert, sodass auch Anfänger ein Meisterwerk zaubern können.
- Vielseitige Freude: Ob nach einem leichten Abendessen oder als Highlight bei einem Kaffeeklatsch – dieses Tiramisu passt sich jeder Gelegenheit an und hinterlässt stets einen bleibenden Eindruck.
Das brauchst du
Die Magie dieses Rhabarbertiramisus liegt in der Qualität der Zutaten und ihrer gekonnten Harmonie. Ein frischer, kräftiger Rhabarber ist hierfür das A und O, denn er trägt die fruchtige Seele des Desserts. Dazu gesellt sich Magerquark, der für die nötige Leichtigkeit sorgt, ohne die Cremigkeit zu opfern. Aber erst die selbstgemachten Löffelbiskuits geben dem Ganzen jene Textur und den Hauch von Selbstgemachtheit, der dieses dessert unvergleichlich macht.
- Rhabarber: Achte auf feste, leuchtend rote Stiele. Sie sind die Grundlage für das intensive Aroma und die herrliche Säure, die das Tiramisu belebt.
- Magerquark: Er sorgt für eine angenehme Frische und Milde, bildet die leichte Basis der Creme und bewahrt das Dessert vor Schwere.
- Eier: Frische Eier sind essenziell, sowohl für die Struktur der Löffelbiskuits als auch für die Bindung der Quarkmasse.
- Limoncello: Ein kleiner Schuss dieses italienischen Likörs verleiht der Creme eine subtile zitrusartige Note, die wunderbar mit dem Rhabarber harmoniert und dem Dessert eine unerwartete Tiefe gibt.
- Haferflocken: Für die Löffelbiskuits bringen sie eine angenehme Textur und eine nussige Note, die sich von klassischen Biskuits abhebt und leichtes Tiramisu zu etwas Besonderem macht.
Die genauen Mengenangaben, die dein Meisterwerk zum Leben erwecken, findest du weiter unten in den detaillierten Schritten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Das Tiramisu selbst, dieses italienische Dessert-Juwel, ist eigentlich noch gar kein alter Hut. Erst in den 1970er Jahren soll es im Veneto, einer Region im Nordosten Italiens, entstanden sein. Es ist ein relativ junges Gericht, aber seine Wurzeln reichen tief in eine kulinarische Tradition, die Genuss und Gastfreundschaft zelebriert.
Die Idee, ein klassisches Dessert mit saisonalen Früchten neu zu interpretieren, ist so alt wie das Kochen selbst. Rhabarber, einst ein Gemüse, das wegen seines säuerlichen Geschmacks eher in deftigen Gerichten Verwendung fand, eroberte mit der Zeit auch die Süßspeisenküche. Seine kräftige Farbe und sein markanter Geschmack sind wie gemacht, um süße und cremige Komponenten auf eine aufregende Weise zu kontrastieren.
Dieses leichte Rhabarbertiramisu ist somit eine moderne Hommage an Italien, verfeinert mit dem Esprit des europäischen Frühlings. Es verbindet die Eleganz eines Klassikers mit der Frische saisonaler Zutaten und beweist, dass auch bekannte Gerichte immer wieder neu und spannend interpretiert werden können, ohne ihre Seele zu verlieren.
So bereitest du Leichtes Rhabarbertiramisu zu
Schritt 1: Die Rhabarber-Umarmung des Ofens
Alles beginnt mit dem Rhabarber, dem Star dieses Frühlingsdesserts. Ich putze ihn sorgfältig, befreie ihn von faserigen Strängen und schneide ihn dann in mundgerechte Stücke, etwa drei Zentimeter lang. Das ist wichtig, damit er später im Mund nicht unangenehm auf den Zähnen stört, sondern eine angenehme Textur hat.
Nun bekommt er ein warmes Bad, nicht im Wasser, sondern in der sanften Wärme des Backofens. Dort trifft er auf das goldene Lächeln des Ahornsirups, eine Prise scharfen Ingwers, der ihm eine aufregende Tiefe verleiht, und ein Stück Zitronenschale, die ihm eine spritzige Note schenkt. Diese Mischung aus Süße, Schärfe und Frische bereitet den Rhabarber perfekt auf seine Rolle im Tiramisu vor.
In einer Auflaufform darf er dann für etwa 30 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen schlummern, bis er weich ist, aber noch seine Form behält. Ein wichtiger Schritt für die Intensität seines Aromas. Nach diesem Bad in der Aromen-Vielfalt muss er vollständig abkühlen – Geduld ist hier eine Tugend, die sich auszahlt.
Schritt 2: Die Geburt der selbstgemachten Löffelbiskuits
Während der Rhabarber kühlt, widmen wir uns dem Fundament unseres Tiramisus: den Löffelbiskuits. Der Ofen wird nun auf eine höhere Temperatur von 200 Grad Celsius befördert – er muss sich beeilen, die süßen Geschwister des Rhabarbers zu backen.
Hier beginnt die Magie der Trennung: Drei Eier werden sorgfältig getrennt. Das Eiweiß, das später zu steifem Schnee werden soll, kommt in eine fettfreie Schüssel, während das Eigelb, voller Potenzial, mit zwei Esslöffeln Kokosblütenzucker eine cremige Liaison eingeht. Dieser Zucker gibt den Biskuits eine wunderbare Karamellnote und macht sie nicht zu süß.
Mit einem Mixer wird das Eigelb so lange geschlagen, bis es dick und hellgelb ist – ein Zeichen dafür, dass die Süße und die Eigelb sich perfekt verbunden haben. Dann kommt der Moment des Aufschäumens: Das Eiweiß wird mit einer Prise Salz steif geschlagen. Der Schlüssel hier ist Geduld, bis weiche Spitzen entstehen, die aber nicht umfallen, wenn die Schüssel gekippt wird.
Nun werden die beiden Massen behutsam vereint. Zuerst das Eiweiß unter das Eigelb gehoben, so sanft wie ein Lufthauch, damit die Luftigkeit erhalten bleibt. Anschließend kommen die gemahlenen Haferflocken hinzu, nicht zu viel, nur so viele, dass eine leicht formbare Masse entsteht. Sie verleihen den Biskuits eine angenehme Textur und machen sie etwas gehaltvoller, ohne sie zu schwer zu machen.
Ein Esslöffel vom Teig wird nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geformt. Jeder Teighaufen wird zu einem etwa acht Zentimeter langen und drei Zentimeter breiten Streifen geformt. Man kann hier seine Kreativität spielen lassen, denn die Form ist nicht entscheidend, die Konsistenz ist es. Zehn bis zwölf Minuten im heißen Ofen, bis sie goldgelb leuchten, sind alles, was sie brauchen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen – sie sind das Rückgrat des Tiramisus.
Tipp: Wenn du die Löffelbiskuits lieber klassischer magst, kannst du auch einen Teil des Mehls durch normale Mehl-Typen ersetzen, aber die Haferflocken geben eine wunderbare, leicht herbe Note.
Schritt 3: Die Quark-Vanille- Symphonie
Jetzt widmen wir uns der Creme, der Seele unseres Rhabarbertiramisus. Hier trifft Magerquark auf eine sanfte Süße und eine Spur Exotik, die dem Ganzen eine unglaubliche Leichtigkeit verleiht. Aus 380 Gramm Magerquark, 200 Gramm Joghurt für zusätzliche Cremigkeit und zwei Esslöffeln Honig, der Süße ohne klebrige Süße bringt, entsteht die Basis.
Zwei Esslöffel Limoncello werden untergerührt. Der spritzige Zitronenlikör ist der geheime Star, der nicht zu dominiert, aber eine frische, südländische Note hinzufügt, die perfekt mit dem Rhabarber harmoniert. Das Mark einer Vanilleschote – aufgeschnitten und fein ausgekratzt – bringt das Aroma der Königin der Gewürze ins Spiel, das jede Komponente verfeinert.
Diese Zutaten werden zu einer homogenen Masse verrührt, bis sie glatt und cremig ist. Die Vanilleschote muss ausgekratzt werden, bevor man sie in die Creme gibt; das Mark ist es, was das Aroma entfaltet, nicht die leere Schote selbst. Nun wird vorsichtig die Sahne, 125 Gramm fettreduzierte Sahne für die nötige Fülle, steif geschlagen. Achtung: Nicht zu lange schlagen, sonst wird sie butter! Sie wird im Anschluss sanft unter die Quarkmasse gehoben, um die luftige Konsistenz zu bewahren.
Achtung: Achte darauf, dass der Limoncello wirklich gut verteilt ist. Ein unerwarteter Tropfen Likör kann eine süße Überraschung sein, aber ein gleichmäßiger Geschmack ist hier erwünscht, um die Fruchtigkeit des Rhabarbers hervorzuheben.
Schritt 4: Das Anrichten – Ein Kunstwerk im Glas
Nun kommt der schönste Teil: das Schichten, das Zusammensetzen des Rhabarbertiramisus. Vier kleine Gläser oder Dessertschalen sind unser Buffet für diese harmonische Komposition.
Zuerst verteile ich etwa zwei Esslöffel der cremigen Quarkmasse auf dem Boden jedes Glases. Dies bildet die sanfte Unterlage für die knackige Süße der nächsten Schicht. Darauf folgt die fruchtige Rhabarberschicht, der abgekühlte, leicht süßliche und herbe Rhabarber, der mit seiner Farbe und seinem Geschmack sofort ins Auge sticht.
Als nächstes kommen die selbstgemachten Löffelbiskuits. Ich zerbrösele sie grob und verteile sie über den Rhabarber. Dies gibt dem Tiramisu Struktur und eine leicht mürbe Textur, die einen wunderbaren Kontrast zur cremigen Masse bildet. Man kann sie auch kleiner zerbröseln, je nach gewünschter Intensität.
Darauf folgt eine weitere Schicht der zarten Quarkcreme, die das Ganze wieder bedeckt und die Löffelbiskuits sanft umschließt. Ein Klecks Rhabarber wird noch obenauf gegeben, als bunter Tupfer, der an die fruchtige Füllung erinnert.
Zum Abschluss bestreue ich das Tiramisu mit gehackten Pistazien. Ihre grüne Farbe ist ein wunderschöner Kontrast zum leuchtenden Rot des Rhabarbers und ihre leicht nussige Note rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab.
Tipp: Wenn du es besonders edel magst, kannst du auch noch ein paar frische Minzblätter oder essbare Blüten zur Dekoration verwenden. Das Auge isst schließlich mit, und dieses Dessert soll ja nicht nur schmecken, sondern auch verzaubern.
Das Tiramisu muss nun für mindestens zwei Stunden, besser aber über Nacht, im Kühlschrank ruhen. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit sich die Aromen voll entfalten und die Konsistenz perfekt wird. Es ist wie bei einem guten Wein, der Zeit braucht, um seinen Charakter zu entwickeln.
Wichtiger Hinweis: Das Tiramisu sollte nicht länger als 15 Stunden im Kühlschrank verweilen, bevor es serviert wird. Länger gelagert, könnten die Löffelbiskuits zu sehr durchweichen und die Textur darunter leiden.
Und so, mit ein wenig Geduld und viel Liebe, ist dein leichtes Rhabarbertiramisu bereit, die Gaumen deiner Liebsten zu verzaubern. Ein Gericht, das nicht nur sättigt, sondern auch Geschichten erzählt und Erinnerungen weckt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Rhabarber zu wässrig kochen. Wenn der Rhabarber zu heiß und zu lange gekocht wird, verliert er zu viel Saft, was das Tiramisu matschig machen kann. Achte darauf, ihn nur weich zu garen und nicht zu zerfallen zu lassen. Ein kurzes Abkühlen und Abtropfen kann hier Wunder wirken.
Fehler 2: Sahne nicht steif genug schlagen. Eine labile Sahne führt zu einer flüssigen Creme, die dem Tiramisu die nötige Stabilität raubt. Achte darauf, dass die Sahne gut gekühlt ist und du sie bei mittlerer Geschwindigkeit schlägst, bis weiche Spitzen entstehen, die sich aber gut halten.
Fehler 3: Löffelbiskuits zu früh durchweichen. Die Löffelbiskuits sind das Gerüst. Wenn sie zu lange der Feuchtigkeit ausgesetzt sind, werden sie matschig. Das Schichten sollte zügig erfolgen, und die Ruhezeit im Kühlschrank sollte nicht übermäßig lang sein, um die perfekte Balance zu finden.
Fehler 4: Limoncello vergessen oder zu wenig verwenden. Der Limoncello ist der subtile Touch, der dieses Tiramisu von einem einfachen Frucht-Dessert abhebt. Ohne ihn verliert es an Tiefe und Raffinesse. Aber Vorsicht: Weniger ist oft mehr, um die Süße nicht zu überdecken.
Variationen für jeden Geschmack
Veganer Traum: Ersetze die Eier für die Löffelbiskuits durch Aquafaba und für die Creme Magerquark und Sahne durch Kokosjoghurt und angedickte pflanzliche Sahne. Ein Schuss Rum statt Limoncello rundet die vegane Variante ab.
Beeren-Zauber: Statt Rhabarber kannst du auch frische Erdbeeren oder Himbeeren verwenden. Sie bringen eine andere Art von Süße und Säure mit und verwandeln das Tiramisu in einen Sommergenuss. Eine Mischung aus Beeren ist ebenfalls eine köstliche Option.
Festliches Gewand: Für besondere Anlässe kann die Quarkcreme mit einem Hauch weißer Schokolade verfeinert werden. Auch eine Schicht geriebene dunkle Schokolade zwischen den Löffelbiskuits und dem Rhabarber sorgt für eine luxuriöse Note.
Profi-Tipps für Leichtes Rhabarbertiramisu
Die Wahl der Süße macht einen großen Unterschied. Ahornsirup und Honig bringen unterschiedliche Aromen mit sich; probiere aus, was dir am besten schmeckt. Ahornsirup harmoniert wunderbar mit der Cremigkeit, Honig mit der Fruchtigkeit.
Beim Schichten der Zutaten ist Fingerspitzengefühl gefragt. Achte auf eine gleichmäßige Verteilung, damit jeder Löffel die perfekte Mischung aus allem hat – cremig, fruchtig und leicht bissfest durch die Biskuits.
Die Konsistenz der Löffelbiskuits ist entscheidend. Sie sollten außen knusprig und innen leicht weich sein, damit sie die Flüssigkeit aufnehmen können, aber nicht zerfallen. Dies erfordert ein genaues Beobachten im Ofen.
Ein kleiner Tipp für die Präsentation: Bereite das Tiramisu in individuellen kleinen Gläsern oder Schälchen zu. So sind die Portionen perfekt kontrollierbar und es sieht auf jeder Tafel elegant aus.
Du kannst das Tiramisu auch gut vorbereiten, aber die Löffelbiskuits separat lagern und erst kurz vor dem Servieren aufschichten, um ein Durchweichen zu vermeiden, wenn du eine sehr feste Textur bevorzugst.
Servier-Ideen für Leichtes Rhabarbertiramisu
Anrichten & Dekoration
Die Präsentation ist das Sahnehäubchen auf jedem Gericht, und dieses Tiramisu ist keine Ausnahme. In klassischen Dessertgläsern geschichtet, zeigt es seine wunderschönen Schichten und die leuchtenden Farben des Rhabarbers und der Pistazien. Ein leichter Staubzucker über dem Ganzen oder ein paar frische Minzblätter als frischer Kontrast – voilà, ein Mini-Meisterwerk, das Appetit macht und die Sinne belebt.
Passende Beilagen
Obwohl dieses Tiramisu für sich allein schon ein Genuss ist, kann es durch sorgfältig gewählte Begleiter noch aufgewertet werden. Eine leichte Kugel Vanilleeis schmilzt sanft auf der Zunge und harmoniert perfekt mit der Fruchtigkeit des Rhabarbers. Oder wie wäre es mit einem kleinen Keks, zum Beispiel einem Funfetti Cookie, der eine knusprige Textur hinzufügt? Eine gut gemachte Beerentorte oder eine fruchtige Pfannkuchen passt ebenfalls hervorragend.
Für besondere Anlässe
Dieses leichte Rhabarbertiramisu ist wie dafür gemacht, den Tisch bei besonderen Anlässen zu schmücken. Bei einem Frühlings-Brunch, einer Gartenparty oder als Abschluss eines festlichen Abendessens mit mediterranem Flair – es bringt Leichtigkeit und Frische auf den Tisch. Es ist auch eine wunderbare Wahl für eine Kaffeetafel, bei der man sich nicht mit schweren Kuchen belasten möchte.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn nach dem Genuss noch etwas vom perfekten Rhabarbertiramisu übrig geblieben ist, bewahre es in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So behält es seine Frische und die Aromen bleiben erhalten. Achte darauf, dass die Oberfläche gut abgedeckt ist, um ein Austrocknen zu verhindern.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses leichten Rhabarbertiramisus ist bedingt zu empfehlen. Die cremige Struktur der Quarkmasse und die Weichheit der Löffelbiskuits können durch den Gefrierprozess beeinträchtigt werden. Das Tiramisu kann nach dem Auftauen wässrig oder matschig werden. Wenn es unbedingt sein muss, friere die einzelnen Komponenten möglichst getrennt ein und schichte sie frisch vor dem Servieren.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Ein leichtes Rhabarbertiramisu wird traditionell kalt serviert und sollte daher nicht aufgewärmt werden. Die Wärme würde die cremige Textur zerstören und die Löffelbiskuits zu einer undefinierbaren Masse verwandeln. Genieße es direkt aus dem Kühlschrank, so wie es sein soll – frisch und erfrischend.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange ist Leichtes Rhabarbertiramisu haltbar?
Das leichte Rhabarbertiramisu ist im Kühlschrank, gut abgedeckt in einem luftdichten Behälter, etwa 1 bis maximal 2 Tage haltbar. Längere Lagerung kann dazu führen, dass die Löffelbiskuits zu sehr durchweichen und die Textur des Desserts darunter leidet. Am besten genießt du es frisch zubereitet, um den vollen Geschmack und die optimale Konsistenz zu erleben.
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Kann ich Löffelbiskuits selber machen?
Ja, absolut! Selbstgemachte Löffelbiskuits verleihen deinem Tiramisu eine ganz besondere Note und Frische, die gekaufte oft nicht erreichen. Das Rezept für die Löffelbiskuits ist sogar überraschend einfach, erfordert nur wenige grundlegende Zutaten und etwas Sorgfalt beim Backen. Sie werden eine wunderbare Textur und einen leichten, luftigen Charakter in dein Dessert bringen.
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Ist Leichtes Rhabarbertiramisu vegan?
Nein, dieses spezielle Rezept ist nicht vegan, da es Eier und Milchprodukte (Magerquark, Sahne) enthält. Die Zubereitung der Löffelbiskuits beruht auf Eiern, und die erfrischende Creme enthält Quark und Sahne. Eine vegane Variante ist jedoch durchaus möglich, indem man pflanzliche Alternativen für alle tierischen Produkte verwendet, wie z.B. Aquafaba, Kokosjoghurt und pflanzliche Sahne.
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Welche Alternativen gibt es zu Rhabarber?
Wenn Rhabarber gerade nicht Saison hat oder du eine Abwechslung suchst, gibt es wunderbare Alternativen. Frische Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren oder eine Mischung daraus eignen sich hervorragend und verleihen dem Tiramisu eine leicht süßere, aber ebenso sommerliche Note. Auch eine Kombination aus Beeren und einem Spritzer Zitronensaft kann eine köstliche Variante darstellen. Alternativ kannst du auch leicht süßliche Früchte wie Pfirsiche oder Aprikosen verwenden, die dann eventuell etwas länger gegart werden müssen.
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Wie bereite ich die Quark-Creme perfekt zu?
Für die perfekte Quarkcreme ist eine gute Balance der Zutaten entscheidend. Achte darauf, den Magerquark und den Joghurt zu einer glatten, cremigen Masse zu verrühren, bevor du Honig, Limoncello und Vanille hinzufügst. Das Wichtigste ist, die steif geschlagene Sahne nur sanft unterzuheben. Verwende einen Spatel und mache eher unterhebende als rührende Bewegungen, damit die luftige Konsistenz der Sahne erhalten bleibt und die Creme schön locker und leicht wird.
Leichtes Rhabarbertiramisu
Ein Frühlings-frisches Rhabarbertiramisu mit selbst gemachten Löffelbiskuits und einer leichtes Vanille-Quark-Creme. Dieses Rezept eignet sich hervorragend für verschiedene Anlässe und ist eine gesündere Alternative zu traditionellen Tiramisu.
- Für den Rhabarber: 600 g Rhabarber, 2 EL Ahornsirup, 1 Prise gemahlener Ingwer, 1 Stück Zitronenschale
- Für die Löffelbiskuits: 3 Eier, 2 EL Kokosblütenzucker, 70 g gemahlene Haferflocken, 1 Prise Salz
- Für die Quarkcreme: 380 g Magerquark, 200 g Joghurt, 2 EL Limoncello, 2 EL Honig, 125 g Sahne (fettreduziert), 1 Vanilleschote
- Kochen
- 1Ofen vorheizen: Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Rhabarber putzen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Mit dem Ahornsirup, dem gemahlenen Ingwer und der Zitronenschale in einer Auflaufform vermengen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen, bis der Rhabarber ganz weich ist. Herausnehmen und komplett auskühlen lassen.
- 2Löffelbiskuits zubereiten: Den Ofen auf 200 Grad hoch drehen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Kokosblütenzucker dick cremig aufschlagen. Das Eiweiß unterheben. Zum Schluss die gemahlenen Haferflocken portionsweise dazugeben und locker unterheben. Einen Esslöffel Teig auf einem mit Backpapier belegtem Backblech zu einem ca. 8 cm langen und 3 cm breiten Streifen streichen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Die Löffelbiskuits im vorgeheizten Ofen ca. 10 – 12 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Herausnehmen und auskühlen lassen.
- 3Quarkcreme vorbereiten: Den Magerquark mit dem Limoncello, dem Honig und dem Joghurt cremig rühren. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben.
- 4Anrichten des Tiramisu: Etwa 2 EL Quarkmasse auf vier Gläser aufteilen. Den abgekühlten Rhabarber ca. 2 cm hoch darauf schichten und darauf ein paar zerbröselte Löffelbiskuits geben. Nochmals mit einer Schicht Quark abschließen, etwas Rhabarber obenauf geben und das Tiramisu mit gehackten Pistazien bestreuen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren, aber besser nicht länger als 15 Stunden, da es sonst zu sehr durchweicht.
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