Spargel-Kartoffel-Gratin

Es gibt Gerüche, die sich tief in die Erinnerung graben, wie feine Spuren von Glück auf der Seele. Der zarte, leicht erdige Duft von weißem Spargel, der sich mit dem frischen, grünen Aroma seiner jüngeren Verwandten mischt – das ist für mich der unverkennbare Vorbote des Frühlings. Ein Versprechen auf wärmere Tage, auf Sonnenlicht, das die Natur zu neuem Leben erweckt.

Und wenn sich dann noch der herzhafte Biss von krossem Speck und das cremige Versprechen von Kartoffeln dazugesellen, dann weiß ich: Es ist Zeit für ein wahres Festessen, das die Seele wärmt und den Gaumen verwöhnt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Frühlingserwachen in jedem Bissen: Sobald die Hitze des Ofens die Aromen tanzen lässt, entfaltet sich ein Duft, der die Vorfreude auf den Sommer weckt und das Herz höherschlagen lässt.
  • Texturen-Tanz der Extraklasse: Die zarten Spargelstangen, die weichen Kartoffelscheiben und die knusprigen Speckwürfel spielen perfekt zusammen und kreieren ein Mundgefühl, das süchtig macht.
  • Einfachheit mit Eleganz: Dieses Gratin ist der Beweis, dass wahrer Genuss oft in der unkomplizierten Zubereitung liegt, ohne dabei Kompromisse bei Geschmack und Optik einzugehen.
  • Ein Fest für die Sinne: Die cremige Hollandaise, die würzige Note des Specks und die frische Prise Schnittlauch ergeben ein harmonisches Gesamtbild, das visuell und geschmacklich gleichermaßen überzeugt.
  • Die Seele der heimischen Küche: Es ist ein Gericht, das Gemütlichkeit und Genuss vereint und den Esstisch zum Mittelpunkt des familiären Beisammenseins macht, noch bevor die erste Gabel angesetzt ist.

Das brauchst du

Bei einem Gericht, das so von der Qualität seiner Hauptakteure lebt, ist es entscheidend, dass du bei den Zutaten keine Kompromisse eingehst. Ein knackiger, frischer Spargel ist das A und O, ebenso wie Kartoffeln, die ihre Form behalten und nicht zerfallen. Jede Komponente zählt, um am Ende ein Gratin zu kreieren, das dich unvergesslich glücklich macht.

  • Weißer Spargel: Die Königin der Frühlingsgemüse, zart und mit einer feinen Süße, die die Basis für dieses Gratin bildet. Seine Stangen müssen perfekt ausgereift, aber nicht faserig sein.
  • Grüner Spargel: Bringt eine herrlich frische, leicht grasige Note und eine etwas intensivere Farbe in das Gericht. Seine zarten Spitzen sind ein Genuss pur.
  • Sauce Hollandaise: Die cremige Umarmung, die alle Aromen miteinander verbindet. Ihre sanfte Säure und Reichhaltigkeit sind unverzichtbar.
  • Schlagsahne: Sorgt für zusätzliche Cremigkeit und rundet die Hollandaise ab, sodass eine samtige Konsistenz entsteht, die sich perfekt um Spargel und Kartoffeln legt.
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken: Die feinen Akzente, die jedem Bissen Tiefe verleihen und die Aromen des Spargels und des Specks gekonnt hervorheben. Weniger ist hier oft mehr, um die Hauptdarsteller glänzen zu lassen.
  • Vorwiegend festkochende Kartoffeln: Ihre Textur ist entscheidend; sie sollten beim Garen zart werden, aber nicht zerfallen, um dem Gratin Struktur zu verleihen.
  • Speckwürfel: Verleihen dem Gericht eine rustikale, herzhafte Note und sorgen für köstliche Röstaromen, wenn sie über dem Gratin knusprig werden.
  • Schnittlauch: Die frische, zwiebelige Würze des Schnittlauchs ist wie ein letzter Pinselstrich, der dem Gericht seine Lebendigkeit und seinen Finishing-Touch gibt.

Die genauen Mengenangaben für deine perfekte Portion findest du weiter unten in meiner detaillierten Anleitung.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Gratins sind in der französischen Küche zu Hause, dort, wo die Kochkunst eine lange und stolze Tradition hat. Kartoffelaufläufe in den verschiedensten Variationen sind seit Jahrhunderten ein Symbol für bodenständige, aber dennoch raffinierte Hausmannskost. Man denke nur an das klassische Gratin Dauphinois, das oft nur aus Kartoffeln, Sahne und Muskatnuss besteht und doch so tiefgründig schmeckt.

Mit dem Spargel als saisonalem Star dieser Variante erhält das traditionelle Gratin eine ganz neue Dimension. Es ist die aufmerksame Komposition aus den zarten Stangen, die in ihrer Blütezeit geerntet werden, und den erdigen Kartoffeln, die die Essenz des Frühlings einfangen. Hier treffen sich die Aromen des Landes auf eine Weise, die die Jahreszeiten feiert.

Dieses Gericht transportiert uns auf eine kulinarische Reise, die von den Feldern direkt auf den Tisch führt. Es ist ein Spiegelbild der Wertschätzung für saisonale Produkte und die Einfachheit, die oft die größte Raffinesse verbirgt. Es bleibt zeitlos, weil es uns mit Grundbedürfnissen nach Genuss und Wohlbefinden verbindet und diese auf eine köstliche Art und Weise erfüllt.

So bereitest du Spargel Kartoffel Gratin zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Die Saat des Guten

Bevor die Magie im Ofen beginnt, müssen wir die Hauptakteure vorbereiten. Nimm dir Zeit für den Spargel; hier zeigt sich die Sorgfalt des Kochs. Weißer Spargel braucht ein sanftes Schälen, um seine holzigen äußeren Schichten zu entfernen, während der grüne nur gewaschen und von seinen holzigen Enden befreit werden muss. Dies ist ein meditativer Moment, der die Vorfreude auf das fertige Gericht steigert.

Schneide dann die holzigen Enden der Spargelstangen ab. Es ist ein kleines Ritual, das sicherstellt, dass nur die zartesten Teile in unser Gratin gelangen. Gleichzeitig verrührst du die samtige Sauce Hollandaise mit der frischen Schlagsahne in einer Schüssel. Würze diese cremige Mischung mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Chiliflocken. Die Menge der Chiliflocken bestimmst du nach deinem persönlichen Gusto – ein wenig Hitze kann Wunder wirken, aber übertreibe es nicht, damit der Spargel nicht überdeckt wird.

Tipp: Wenn du merkst, dass der Spargel etwas holzig ist, kein Problem. Schäl ihn einfach ein wenig tiefer oder brich die Enden ab – sie zeigen dir oft die Stelle, an der die Fasern beginnen.

Schritt 2: Die Kartoffel-Schicht – Das Fundament des Genusses

Jetzt sind die Kartoffeln an der Reihe, und hier ist Präzision gefragt. Wasche die Kartoffeln gründlich – die Schale darf ruhig dran bleiben, denn sie enthält wertvolle Nährstoffe und trägt ebenfalls zum Aroma bei, vorausgesetzt, sie sind Bio und gut gereinigt. Hoble sie dann auf einer Küchenreibe in hauchdünne Scheiben, idealerweise mit einem Mandolinenschneider, wenn du einen hast.

Diese dünnen Scheiben sind wichtig, damit sie gleichmäßig garen und sich harmonisch mit Spargel und Hollandaise verbinden. Nimm eine rechteckige Auflaufform – so etwa 20 mal 30 Zentimeter ist eine gute Größe für diese Menge. Fette sie leicht mit etwas Butter oder Öl ein, damit nichts anhaftet und sich das Gratin später leicht aus der Form löst.

Verteile nun ungefähr die Hälfte dieser Kartoffelscheiben gleichmäßig auf dem Boden der gefetteten Auflaufform. Sie bilden das schützende und nahrhafte Fundament für alle weiteren Schichten, die folgen werden.

Achtung: Versuche, die Kartoffelscheiben wirklich gleichmäßig zu schneiden. Das sorgt dafür, dass alle Teile zur gleichen Zeit gar sind und du keine harte Stellen inmitten von perfekt gegarten Kartoffeln hast.

Schritt 3: Das Stapeln – Die Kunst des Schichtens

Jetzt wird es kreativ, denn wir schichten unser Meisterwerk. Auf die unterste Kartoffelschicht legst du nun abwechselnd den vorbereiteten weißen und grünen Spargel. Versuche, die Spargelstangen so anzuordnen, dass sie nicht nur flach liegen, sondern auch aufrecht stehen, wo es geht. Das hilft ihnen, sich später besser mit der Hollandaise zu verbinden und sorgt für eine interessante Optik im fertigen Gratin.

Und nun kommt der Clou, der diesem Gratin seine besondere Textur verleiht: Lege die restlichen Kartoffelscheiben hochkant zwischen die Spargelstangen. Diese aufrecht stehenden Kartoffelscheiben werden an den Rändern herrlich knusprig, während ihre Mitte zart bleibt und sich wunderbar mit der Sauce vollsaugt. Es ist ein Spiel der Gegensätze, das unser Gratin so besonders macht.

Was ich dabei gelernt habe: Dieses Hochkantstellen der Kartoffelscheiben ist ein kleiner Trick, der den Unterschied macht. Es gibt dem Gratin mehr Struktur und sorgt für die perfekte Balance aus zart und knusprig.

Schritt 4: Die Umarmung der Sauce – Cremigkeit pur

Nun ist es an der Zeit, das Gratin mit der cremigen Köstlichkeit zu übergießen. Nimm die vorbereitete Mischung aus Sauce Hollandaise und Sahne und gieße sie langsam und gleichmäßig über die geschichteten Spargel- und Kartoffelreihen. Achte darauf, dass die Flüssigkeit auch in die Zwischenräume sickert und alle Zutaten erreicht.

Die Sauce wird wie ein sanfter Kokon alle Elemente umschließen und ihnen ermöglichen, sich während des Backens miteinander zu verbinden und im Ofen weich zu werden. Dies ist der Moment, in dem sich die Aromen zu einer perfekten Harmonie vereinen und das Gratin seine unwiderstehliche Cremigkeit erhält. Du wirst sehen, wie die Sauce sich wie ein warmer Mantel über das Gemüse legt.

Der entscheidende Moment: Schütte die Sauce langsam in die Mitte und lass sie sich von dort ausbreiten. So vermeidest du, dass sie an den Rändern der Form abläuft, bevor sie die obersten Schichten erreicht und alles schön bedeckt ist.

Schritt 5: Das Finale im Ofen – Goldbraune Perfektion

Jetzt ist es an der Zeit für den Ofen, seine Magie wirken zu lassen. Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft vor. Streue die Speckwürfel großzügig über das gesamte Gratin. Sie werden im Ofen langsam knusprig werden und dem Gericht eine wunderbare herzhafte Note verleihen, die perfekt mit der Cremigkeit des Spargels und der Kartoffel harmoniert.

Schiebe die Auflaufform in den vorgeheizten Ofen und lass das Gratin für etwa 45 Minuten backen. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Achte darauf, dass die Kartoffeln weich sind und die Oberfläche eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Ein feiner Duft wird sich in deiner Küche ausbreiten und die Spannung steigern.

Profi-Tipp: Wenn du merkst, dass die Oberfläche zu schnell bräunt, bevor die Kartoffeln durch sind, kannst du die Form locker mit etwas Aluminiumfolie abdecken. Später entfernst du diese wieder, damit das Gratin seine schöne Kruste bekommt.

Schritt 6: Der letzte Schliff – Frische und Präsentation

Fast geschafft! Wenn das Gratin goldbraun und durchgebacken ist, nimm es vorsichtig aus dem Ofen. Jetzt kommt der letzte, aber entscheidende Schritt, der diesem Gericht seine finale Frische verleiht: der Schnittlauch. Wasche die Schnittlauchhalme gründlich, tupfe sie trocken und schneide sie in feine Röllchen.

Verteile diese grünen Taler großzügig über das heiße Gratin. Der frische, leicht zwiebelige Geschmack des Schnittlauchs bildet einen wunderbaren Kontrast zur Cremigkeit und Herzhaftigkeit des Gratins und sorgt für ein belebendes Geschmackserlebnis. Es ist wie ein letzter Gruß der Natur, der das Gericht perfekt abrundet.

Lass das Gratin vor dem Servieren noch ein paar Minuten ruhen. Das gibt den Aromen Zeit, sich zu setzen und das Servieren wird einfacher. Dann kannst du es direkt aus der Form servieren – ein Festmahl, das alle Blicke auf sich zieht und bereit ist, genossen zu werden.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du es noch etwas edler magst, kannst du vor dem Servieren noch ein paar Spritzer Zitronensaft über das Gratin träufeln. Das bringt eine zusätzliche Frische und betont die Aromen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Spargel ist faserig. Das passiert, wenn der Spargel nicht mehr ganz frisch ist oder nicht richtig geschält wird. Versuche, immer frischen Spargel zu kaufen und ihn großzügig zu schälen, bis keine holzigen Stellen mehr zu spüren sind. Bei grünem Spargel reicht es oft, ein paar Zentimeter vom unteren Ende abzubrechen oder abzuschneiden.

Fehler 2: Die Kartoffeln zerfallen. Das liegt meist an der falschen Kartoffelsorte oder daran, dass sie zu lange gekocht werden. Wähle unbedingt vorwiegend festkochende Kartoffeln, die ihre Form behalten. Achte auch auf die Garzeit; die Kartoffelscheiben sollten zart sein, aber noch Biss haben.

Fehler 3: Die Hollandaise ist zu flüssig oder gerinnt. Hier macht die Temperatur den Unterschied. Die Hollandaise sollte handwarm sein, nicht heiß. Wenn sie zu flüssig ist, kann es helfen, sie etwas einzukochen oder eine kleine Menge kaltes Wasser einzuschlagen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Wenn sie gerinnt, versuche, sie mit einem Teelöffel kaltem Wasser oder einem weiteren Eigelb kurz aufzuschlagen.

Fehler 4: Das Gratin ist zu wässrig. Das kann passieren, wenn die Kartoffeln zu nass sind oder zu viel Feuchtigkeit abgeben. Achte darauf, die Kartoffelscheiben nach dem Hobeln nicht zu waschen und sie gut abtropfen zu lassen, bevor sie in die Form kommen. Auch eine ordentliche Menge Hollandaise hilft, das Wasser zu binden.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze die Hollandaise durch eine pflanzliche Version auf Basis von Cashewkernen oder Seidentofu, angereichert mit Zitronensaft, Hefeflocken für den käsigen Geschmack und Senf. Statt Speckwürfeln kannst du geräucherten Tofu oder gebratenes Seitan verwenden.

Herzhaft mit Lachs: Gib zwischen die Spargel- und Kartoffelschichten dünne Scheiben von geräuchertem Lachs oder kleingeschnittenen, gebratenen Lachsfiletstücke. Das verleiht dem Gratin eine wunderbare maritimen Note und macht es zu einem vollwertigen Hauptgericht.

Mit Pilzen und Kräutern: Füge eine Schicht angebratener Champignons oder Pfifferlinge hinzu, die mit Knoblauch und Thymian verfeinert wurden. Das gibt dem Gratin eine erdige Tiefe. Zusätzliche frische Kräuter wie Petersilie oder Kerbel peppen das Gericht zusätzlich auf.

Profi-Tipps für Spargel Kartoffel Gratin

Das Geheimnis der feinen Rinde: Achte darauf, dass du die Kartoffelscheiben im oberen Drittel der Auflaufform nicht zu tief in die Hollandaise tränkst. So können sie an der Oberfläche austrocknen und eine wunderbar knusprige Kruste bilden, während der Rest des Gratins saftig bleibt.

Würze mit Bedacht: Die Sauce Hollandaise und der Speck bringen bereits viel Geschmack mit. Sei vorsichtig mit zusätzlichem Salz, bevor du das ganze Gratin abschmeckst. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft am Ende kann Wunder wirken, um die Aromen zu beleben.

Die Kraft des Ruhens: Gib dem Gratin nach dem Backen unbedingt 5-10 Minuten Zeit zum Ruhen. Die Flüssigkeiten setzen sich, die Aromen verbinden sich noch besser und das Gratin lässt sich leichter portionieren und servieren.

Qualität des Specks: Verwende guter Qualität Speck, idealerweise geräucherten Bauchspeck. Die Röstaromen, die er beim Backen entwickelt, sind entscheidend für den herzhaften Charakter des Gratins. Achte darauf, dass er nicht zu salzig ist, um die anderen Aromen nicht zu übertönen.

Experimentiere mit dem Spargel: Obwohl weißer und grüner Spargel die Klassiker sind, kannst du auch mit lila Spargel experimentieren. Er hat eine leicht nussige Note und bringt zusätzliche Farbe ins Spiel.

Servier-Ideen für Spargel Kartoffel Gratin

Anrichten & Dekoration

Serviere das Gratin direkt aus der hübschen Auflaufform am Tisch. Mit den frisch geschnittenen, leuchtend grünen Schnittlauch-Röllchen bestreut, sieht es schon unwiderstehlich aus. Wenn du möchtest, kannst du noch ein paar frische Spargelspitzen als kleines Topping drapieren, die du kurz blanchiert hast, oder ein paar knusprige Speckwürfel extra darüber streuen. Ein Hauch von frisch gemahlenem Pfeffer rundet das Bild ab.

Passende Beilagen

Dieses Gratin ist ein wahres Festmahl für sich, aber es harmoniert wunderbar mit einem leichten grünen Salat mit einem spritzigen Vinaigrette-Dressing. Auch gebratene Hähnchenbrust oder ein zartes Fischfilet wie Lachs oder Zander passen hervorragend dazu und machen das Gericht zu einem vollständigen Menü. Wenn du nach etwas Deftigerem suchst, sind auch gebratene Schnitzel eine gute Wahl.

Für weitere Inspirationen, wie du dein Menü abrunden kannst, schau doch mal in unserer Kategorie für Abendessen vorbei. Dort findest du viele passende Ideen, die sich gut mit diesem Frühlingsklassiker ergänzen.

Für besondere Anlässe

Dieses Spargel Kartoffel Gratin ist mehr als nur eine Beilage; es ist ein Gericht, das den Frühling zelebriert. Es ist perfekt für ein Osterfest, einen gemütlichen Muttertagsbrunch oder einfach für ein besonderes Abendessen, wenn du deine Liebsten kulinarisch verwöhnen möchtest. Seine Eleganz und sein herzhafter Geschmack machen es zu einer überzeugenden Wahl, die bei jedem gut ankommt. Es ist auch eine hervorragende Option, wenn du Gäste erwartest, da es gut vorbereitet und im Ofen fertig gebacken werden kann.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Solltest du wider Erwarten Reste haben, bewahre das Gratin in einer luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Es hält sich dort gekühlt für etwa 2 bis 3 Tage. Achte darauf, dass es vollständig abgekühlt ist, bevor du es in den Kühlschrank stellst, um die Bildung von Bakterien zu minimieren.

Einfrieren

Das Gratin lässt sich prinzipiell auch gut einfrieren, allerdings kann die Textur der Kartoffeln und des Spargels leiden. Wenn du es einfrieren möchtest, lass es vollständig abkühlen und portionsweise in geeigneten Behältern einfrieren. So kannst du später nur die benötigte Menge auftauen und erwärmen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Die beste Methode, Reste aufzuwärmen, ist im Backofen. Lege die Portionen in eine ofenfeste Form, decke sie leicht mit Aluminiumfolie ab und erwärme sie bei etwa 160 Grad Celsius, bis sie durchgewärmt sind. Das bewahrt die Konsistenz am besten. Alternativ kannst du es in der Mikrowelle aufwärmen, aber hier geht oft etwas von der knusprigen Oberfläche verloren. Achte darauf, dass es vollständig heiß ist, bevor du es isst.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt Sauce Hollandaise auch eine andere Sauce verwenden?

    Ja, du kannst experimentieren! Eine Béchamelsauce, verfeinert mit etwas Muskatnuss und Käse, wäre eine leckere Alternative. Auch eine cremige Käsesauce auf Basis von Gruyère oder Cheddar kann dem Gratin eine köstliche, würzige Note geben. Für eine leichtere Variante kannst du auch eine Mischung aus Sahne und etwas fettarmem Joghurt verwenden, allerdings wird die Konsistenz dann nicht ganz so reichhaltig wie bei einer klassischen Hollandaise sein. Denk daran, dass die Hollandaise durch ihre leichte Säure und Reichhaltigkeit perfekt mit Spargel und Speck harmoniert.

  2. Welche Kartoffelsorte eignet sich am besten für dieses Gratin?

    Für dieses Gratin sind vorwiegend festkochende Kartoffeln die beste Wahl. Sorten wie Linda, Annabelle oder Cilena behalten auch nach dem Kochen ihre Form, werden innen schön weich und zerfallen nicht zu Mus. Das ist wichtig, damit das Gratin seine Struktur behält und die einzelnen Komponenten noch erkennbar sind. Festkochende Kartoffeln nehmen die Sauce gut auf, ohne zu zerfallen, und sorgen für das gewünschte Mundgefühl. Mehlig kochende Kartoffeln würden dazu neigen, zu zerfallen und das Gratin eher matschig machen.

  3. Was kann ich tun, wenn ich keinen Spargel mag, aber das Gratin trotzdem zubereiten möchte?

    Wenn Spargel nicht dein Fall ist, aber du die Idee eines cremigen Kartoffelgratins magst, gibt es viele tolle Alternativen. Du könntest stattdessen Blumenkohlröschen oder Brokkoliröschen verwenden, die du kurz vorkochst. Auch dünn geschnittene Zucchini oder eine Mischung aus verschiedenen Herbstgemüsesorten wie Kürbis und Süßkartoffel eignen sich hervorragend. Für eine herzhaftere Variante könntest du auch gebratene Pilze oder Lauchringe dazugeben. Die Grundidee des Schichtens und des Überbackens mit einer cremigen Sauce bleibt bestehen, sodass du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.

Spargel-Kartoffel-Gratin

Spargel-Kartoffel-Gratin

Doppelte Spargelpower trifft auf knusprigen Speck und zarte Kartoffeln – und ab geht’s in den Ofen. Dieses Frühlingsgratin ist herrlich cremig, herzhaft und genau das Richtige, wenn die Spargelsaison so richtig ausgekostet werden soll.

4.0 from 255 reviews
Prep Time 30 Min.
Cook Time 45 Min.
Total Time 75 Min.
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:951 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 g weißer Spargel
  • 400 g grüner Spargel
  • 1 Packung (250 ml) Sauce Hollandaise
  • 400 g Schlagsahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chiliflocken
  • 750 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 150 g Speckwürfel
  • ca. 5 Halme Schnittlauch
  • Fett für die Form
  • Kochen
  1. 1Weißen Spargel schälen, den grünen waschen. Die holzigen Spargelenden abschneiden. Die Hollandaise und Sahne ver­rühren. Mit Salz, Pfeffer und Chili­flocken abschmecken.
  2. 2Kartoffeln gründlich waschen und in dünne Scheiben hobeln. Etwa Hälfte Kartoffelscheiben in einer gefetteten Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) verteilen. Den Spargel und übrige Kartoffeln daraufgeben, dabei die Kartoffelscheiben hochkant stellen.
  3. 3Die Hollandaise-Sahne über Spargel und Kartoffeln gießen. Mit Speckwürfeln bestreuen. Im heißen Ofen (E-Herd: 180 °C/Umluft: 160 °C) ca. 45 Minuten garen. Zum Servieren Schnittlauch waschen, in Röllchen schneiden und über das Gratin streuen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 38g
Protein 19g
Fat 81g
Saturated Fat 0g
Fiber 0g
Sugar 0g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Spargel, Gratin, Kartoffelauflauf, Saison, Frühling, Gemüse

Aus LECKER 04/2026
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *