Ofenkartoffeln mit grünem Spargel – Schnell, gesund und unwiderstehlich!
Es war dieser eine Nachmittag im späten Mai, der Duft von frisch gemäsentem Gras und lauer Luft, der mich unwiderruflich zurück in die Küchentage meiner Kindheit trug. Draußen sangen die Vögel ihr lautestes Lied, und im Haus roch es nach Butter, Kräutern und etwas leicht Erdigem – die unverkennbare Aura eines Gerichts, das Geborgenheit versprach.
In diesem Moment, mit der Erinnerung an Omas liebevolle, aber manchmal auch etwas chaotische Hände, die über das Blech fegten, tauchte die Idee für dieses einfache, doch so vollendete Gericht wieder auf. Es ist mehr als nur Essen; es ist ein Stückchen Frühling, eingefangen auf einem Teller, ein Versprechen von Leichtigkeit und Geschmack nach den langen, dunklen Monaten.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Unwiderstehlicher Duft: Sobald die Kartoffeln die volle Hitze des Ofens spüren, entfaltet sich ein Aroma von gebräunter Butter und Knoblauch, das jede Nasenflügelspitze weckt und die ganze Familie unweigerlich in die Küche lockt, neugierig und hungrig.
- Kombination der Aromen: Die Süße der leicht karamellisierten Kartoffeln trifft auf die knackige Frische des grünen Spargels, während das salzige Kichern des Fetakäses und die spritzige Zitronenschale dem Ganzen eine überraschende Tiefe verleihen.
- Blitzschnelle Eleganz: Wer sagt, dass ein Abendessen, das beeindruckt, Stunden dauern muss? Dieses Gericht tanzt fast von allein im Ofen und hinterlässt dich mit gerade mal 30 Minuten aktivem Tun – perfekt, wenn der Alltag ruft.
- Texturen-Tanz: Von der sanften, fast buttrigen Innenseite der Kartoffel über den knackigen Biss des Spargels bis hin zum leicht zerfallenden, cremigen Feta – jeder Bissen ist eine kleine Entdeckungsreise für die Sinne.
- Wandelbares Meisterwerk: Sei es als Solo-Star am Abend oder als glanzvolle Unterstützung für ein Stück Lachs – dieses Gericht ist ein Chamäleon auf dem Teller, das sich jeder kulinarischen Begleitung anpasst und sie zum Strahlen bringt.
Das brauchst du
Die Magie dieses Gerichts liegt in seiner Einfachheit, doch die Wahl der richtigen Zutaten ist keine Nebensächlichkeit mehr, sondern der Schlüssel zu einem Ergebnis, bei dem jede Komponente ihre volle Kraft entfalten kann. Wenn du kleine, festkochende Kartoffeln wählst, die gerade erst geerntet wurden und noch strahlen, dann dankt es dir später deine Zunge mit einer wunderbaren Konsistenz – nicht zu mehlig, nicht zu wässrig, aber mit der perfekten Fähigkeit, die Aromen aufzusaugen.
- Kleine, neue Kartoffeln: Das Herzstück des Gerichts, ihre dünne Haut und ihr cremiges Inneres sind prädestiniert dafür, im Ofen knusprig zu werden und dennoch saftig zu bleiben.
- Grüner Spargel: Seine zarten Spitzen und sein leicht herber, frischer Geschmack sind das Sinnbild des Frühlings und bringen eine belebende Note, die perfekt mit der erdigen Süße der Kartoffeln harmoniert.
- Feta-Käse: Nicht irgendein Käse, sondern ein cremiger, salziger Feta, der beim kurzen Backen leicht schmilzt und eine wundervolle Salzigkeit und Cremigkeit hinzufügt, die das Gericht abrundet.
- Gute Olivenöl: Ein kräftiges, fruchtiges Olivenöl ist mehr als nur Fett; es ist ein Geschmacksträger, der die Aromen von Knoblauch und Kräutern sanft umschmeichelt und die Kartoffeln und den Spargel goldbraun und glänzend macht.
- Frische Knoblauchzehen: Ein paar fein gehackte Zehen entfalten im Ofen eine süßlich-würzige Tiefe, die den ganzen Raum erfüllt und eine unverzichtbare Basis für den Geschmack bildet.
- Bio-Zitrone: Ihre Schale, fein abgerieben, ist das Geheimnis, das dem Gericht eine unvergleichliche Frischheit und eine prickelnde Lebendigkeit verleiht, die durch das Backen nur noch verstärkt wird.
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer: Die universellen Geschmacksverstärker, die hier mehr sind als nur Gewürze – sie sind die Kunst des Ausgleichs, die die einzelnen Komponenten zum harmonischen Ganzen zusammenführt.
- Frische Kräuter wie Thymian oder Rosmarin (optional): Diese grünen Juwelen bringen oft den letzten Schliff – ihre erdigen, leicht harzigen Aromen sind wie Musik für die Ohren der Geschmacksknospen und runden das Frühlingserlebnis ab.
Die exakten Mengenangaben für dein Kochabenteuer findest du in der Rezeptkarte, die am Ende dieses Beitrags zu finden ist. Dort kannst du auch die Portionsgröße anpassen, damit du genau die richtige Menge für deine Lieben zubereiten kannst.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieses Gericht blickt auf eine lange, aber oft übersehene Geschichte zurück. Seine Wurzeln liegen tief in den ländlichen Regionen Europas, wo einfache, aber nahrhafte Zutaten wie Kartoffeln und saisonales Gemüse die Grundlage jeder Mahlzeit bildeten. Es war eine Zeit, in der die Menschen wussten, wie man das Beste aus dem macht, was die Natur ihnen gab, und wo jedes Gemüse seinen Höhepunkt der Saison feierte.
Über Generationen hinweg haben sich diese einfachen Gerichte weiterentwickelt, angepasst an regionale Vorlieben und die Verfügbarkeit von Zutaten. Was einst ein rustikales Arme-Leute-Essen war, ist heute ein Zeichen für Bewusstsein und Wertschätzung für die einfachen Freuden des Lebens. Die Kombination von deftigen Kartoffeln und dem eleganten grünen Spargel, der erst im späten Frühling seine volle Pracht zeigt, ist ein Fest für die Sinne und ein Beweis dafür, dass wahre Gaumenfreuden oft in der Einfachheit liegen.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, sich anzupassen. Es ist ein Spiegelbild unserer modernen Welt, in der Flexibilität und schnelle, gesunde Optionen gefragt sind. Die grundlegenden Elemente – das Röstgas des Ofens, die natürliche Süße der Kartoffeln, die Frische des Spargels und die Würze des Fetakäses – bleiben bestehen, während Raum für persönliche Akzente bleibt. Es ist ein Gericht, das Generationen verbindet und uns daran erinnert, dass die besten kulinarischen Erlebnisse oft die sind, die wir mit unseren Liebsten teilen.
So bereitest du Ofenkartoffeln mit grünem Spargel zu
Schritt 1: Der Beginn der Verwandlung – Die Kartoffeln bereiten sich vor
Der erste Schritt zu diesem Frühlingsfest beginnt im kühlen Speicher oder im Gemüsegarten – mit den kleinen, neuen Kartoffeln. Ihre Haut ist noch so zart, dass sie kaum mehr als ein Hauch von Erde trägt. Bevor sie die Reise in den heißen Ofen antreten, werden sie gründlich gebürstet, um jeden Rest Erde zu entfernen, und dann waagerecht halbiert, um die perfekte Fläche für die Röstaromen zu schaffen. Dies ist der Moment, in dem die eigentliche Verwandlung beginnt.
Sie werden in eine Schüssel gegeben und mit einem großzügigen Schwall Olivenöl bedacht, das jede Kartoffel sanft umhüllt. Dann kommen die fein gehackten Knoblauchzehen hinzu, ihre scharfe Würze beginnt sich bereits zu entfalten. Eine Prise grobkörniges Salz und ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle sorgen für die Basis des Geschmacks. Alles wird gut vermengt, sodass jede Kartoffelhälfte von diesem aromatischen Bad profitiert – ein wahres Fest für die Sinne, noch bevor sie den Ofen erblicken.
Tipp: Wenn du besonders kleine Kartoffeln hast, kannst du sie auch ganz lassen. Bei größeren Exemplaren ist das Halbieren oder sogar Vierteln ratsam, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten. Achte darauf, dass die Kartoffeln nicht zu lange in dem Olivenöl liegen, bevor sie in den Ofen kommen, sonst können sie matschig werden.
Schritt 2: Die Kartoffel-Quadrille im Ofen
Nun ruft der Ofen, vorgeheizt auf eine wohlige 200 Grad Celsius. Ein Blech, ausgelegt mit Backpapier, dient als Bühne für dieses kulinarische Schauspiel. Die vorbereiteten Kartoffeln werden darauf verteilt, jede mit genügend Abstand, damit sie nicht aneinanderkleben und stattdessen die begehrten knusprigen Ränder entwickeln können. Dies ist keine hektische Angelegenheit; es braucht seine Zeit für die Kartoffeln, bis sie beginnen, ihre Feuchtigkeit abzugeben und die ersten goldenen Tupfer zu zeigen.
Für ganze 15 Minuten dürfen sie nun darin schmoren, sich erwärmen und die Hitze in sich aufnehmen. Sie sind noch nicht fertig, aber sie machen sich bereit, ihr volles Potenzial zu entfalten. In dieser Zeit beginnt sich die leichte Süße der Kartoffeln zu intensivieren, und die Ränder werden beginnen, sich leicht zu runden und erste Anzeichen von Bräune zu zeigen. Es ist der Beginn einer wunderbaren Verwandlung.
Achtung: Überlade das Backblech nicht. Zu viele Kartoffeln übereinander oder zu dicht nebeneinander verhindern, dass sie schön knusprig werden. Der Dampf, der sonst entweichen könnte, bleibt gefangen und macht sie eher gedünstet als geröstet.
Schritt 3: Der Grüne Auftritt – Spargel gesellt sich dazu
Nach diesen anfänglichen 15 Minuten intensiven Backens ist es Zeit für die Frischzellenkur. Die Kartoffeln haben bereits eine gute Basis geschaffen, und nun gesellt sich der grüne Spargel dazu, der das kulinarische Frühlingserwachen auf dem Blech komplettiert. Die holzigen Enden des Spargels werden kraftvoll abgebrochen – das ist die einfachste Methode, um sicherzustellen, dass nur das zarte, genießbare Stück landet. Wer mag, kann sie auch mit einem Messer abschneiden, aber das Brechen hat eine gewisse Befriedigung.
Die vorbereiteten Spargelstücke tummeln sich nun mit den bereits leicht gebräunten Kartoffeln auf dem Blech. Ein weiterer Teelöffel Olivenöl wird darüber geträufelt, um sicherzustellen, dass auch der Spargel schön glänzt und die Aromen aufnimmt. Alles wird sanft durchgemischt, ein wahres Farbspiel von Goldbraun und leuchtendem Grün, das Appetit auf mehr macht und das Versprechen eines köstlichen Frühlingsgerichts in sich trägt.
Tipp: Wenn du dicke Spargelstangen hast, kannst du sie längs halbieren. Das sorgt für eine gleichmäßigere Garung mit den Kartoffeln. Dünne Stangen können bedenkenlos ganz bleiben.
Schritt 4: Die Finale Kulminationsphase
Jetzt geht es in die heiße Phase. Das Blech mit den Kartoffeln und dem Spargel kehrt zurück in den heißen Ofen, um die letzten wichtigen Minuten hinter sich zu bringen. Für weitere 10 Minuten backen sie nun bei voller Kraft. In dieser Zeit werden die Kartoffeln ihre volle Knusprigkeit entwickeln, ihre Ränder werden sich goldbraun verfärben und die süßen Aromen werden sich verstärken. Der Spargel wird zart, aber noch leicht bissfest sein, ein perfekter Kontrast zur weichen Kartoffel.
Es ist dieser Moment, in dem die Küche mit dem süßlichen Duft von gerösteten Kartoffeln, dem würzigen Hauch von Knoblauch und der frischen, leicht grasigen Note des Spargels erfüllt ist. Ein Duft, der pure Lebensfreude versprüht und jeden zum Träumen von lauen Frühlingsabenden einlädt. Es ist fast vollbracht, das Ziel ist in Sicht.
Achtung: Behalte das Blech gut im Auge. Jeder Ofen ist anders, und die genaue Backzeit kann variieren. Du möchtest knusprige Kartoffeln und zarten, aber nicht matschigen Spargel.
Schritt 5: Die Krönung – Feta und Zitrusfrische
Kaum sind die Kartoffeln und der Spargel aus dem Ofen geholt, entfaltet sich das letzte, entscheidende Element des Geschmacks. Der zerbröselte Feta-Käse wird nun großzügig über das heiße Gemüse gestreut. Die Restwärme sorgt dafür, dass er ganz leicht schmilzt und eine cremige, salzige Schicht bildet, die sich perfekt mit der Süße der Kartoffeln und der Frische des Spargels verbindet. Der Anblick von leicht angeschmolzenem, bröckeligem Feta auf dem bunten Gemüse ist schon ein Genuss für sich.
Danach kommt der Clou: die fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone wird darüber gestreut. Diese Zitrusfrische durchbricht die Deftigkeit des Gerichts und verleiht ihm eine unglaubliche Leichtigkeit und Brillanz, fast wie ein kleiner Sonnenstrahl auf dem Teller. Optional werden noch ein paar frische Kräuter wie Thymian oder Rosmarin darüber gestreut, die die Aromen noch weiter in die Höhe treiben. Dieser letzte Schritt veredelt das Gericht und macht es unwiderstehlich. Es ist bereit, serviert zu werden – ein wahres Fest für alle Sinne.
Tipp: Wenn du den Feta besonders knusprig magst, kannst du das Blech für die letzten 2-3 Minuten nochmals unter den Grill des Ofens schieben. Aber Vorsicht, das geht schnell!
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu feuchte Kartoffeln. Wenn die Kartoffeln vor dem Rösten nicht gut abgetrocknet sind, dämpfen sie eher, als dass sie knusprig werden. Der Schlüssel ist, sie nach dem Waschen gründlich mit einem Küchentuch trocken zu tupfen, bevor sie mit Öl und Gewürzen vermengt werden.
Fehler 2: Spargel zu lange garen. Grüner Spargel braucht nicht viel Hitze. Wenn er zu lange im Ofen bleibt, verliert er seine knackige Textur und wird matschig. Mein Tipp: Füge ihn erst in den letzten 10-15 Minuten hinzu, wenn die Kartoffeln schon fast fertig sind.
Fehler 3: Den Feta zu früh hinzufügen. Wenn der Feta zu früh in den Ofen kommt, schmilzt er vollständig und verliert seine charakteristische Textur. Gib ihn erst in den letzten 5 Minuten hinzu, damit er leicht antrocknet, aber nicht flüssig wird und eine wunderbare, leicht knusprige Oberfläche erhält.
Fehler 4: Zu wenig Würze. Kartoffeln und Spargel lieben Salz und Pfeffer. Zögere nicht, großzügig zu würzen, besonders wenn du die Kartoffeln erst einmal vorbackst. Die Zitrone und der Feta geben zwar zusätzlich Geschmack, aber eine gute Grundwürze ist essenziell für ein gelungenes Gericht.
Variationen für jeden Geschmack
Die vegane Variante: Ersetze den Feta-Käse durch einen hochwertigen veganen Hirtenkäse oder Streukäse auf Basis von Kokosöl und Nüssen. Ein paar geröstete Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne über das fertige Gericht gestreut sorgen zusätzlich für Biss und eine nussige Tiefe, die den Mangel an salzigem Käse wunderbar ausgleicht. Achte darauf, dass alle anderen Zutaten ebenfalls vegan sind.
Die mediterrane Leichtigkeit: Verfeinere das Gericht mit einer Handvoll getrockneter Tomaten, die du grob hackst und zusammen mit dem Spargel zum Blech gibst. Ein paar schwarze Oliven, halbiert, fügen eine zusätzliche salzig-würzige Note hinzu, die perfekt mit der Zitronenschale harmoniert. Ein Hauch von Oregano, über das Gemüse gestreut, rundet das mediterrane Flair ab.
Die herzhafte Ergänzung: Dieses Gericht ist eine wunderbare Basis für eine proteinreiche Mahlzeit. Füge gewürfelten Hähnchenbrust, Garnelen oder sogar ein paar Scheiben Chorizo hinzu, die du entweder mit den Kartoffeln vorbackst oder nach dem Rösten über das Gericht verteilst. Die Würze des Fleisches passt hervorragend zu den milden Aromen von Kartoffeln und Spargel.
Profi-Tipps für Ofenkartoffeln mit grünem Spargel
Die Hitze ist dein Freund: Ein wirklich heißer Ofen ist entscheidend, um die Kartoffeln außen knusprig und innen weich zu bekommen. Scheue dich nicht, die Temperatur auf 200-220°C einzustellen, aber behalte das Gericht gut im Auge.
Die richtige Kartoffelwahl: Festerkochende Kartoffeln sind hier Gold wert. Sie behalten ihre Form, werden außen schön knusprig und innen cremig, ohne zu verkochen und matschig zu werden.
Die Kraft der Kräuter: Frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Oregano sind keine Garnitur, sondern geschmacksgebende Elemente. Gib sie entweder mit den Kartoffeln in den Ofen oder streue sie kurz vor dem Servieren frisch darüber – ein wahrer Unterschied!
Die Umami-Bombe: Für eine zusätzliche Geschmacksebene kannst du den Spargel und die Kartoffeln vor dem Rösten mit einem guten Schuss Balsamico-Essig und ein paar Tropfen Dijonsenf vermengen. Das verleiht dem Gericht eine tiefere, leicht süßlich-säuerliche Note.
Nicht zu viel Öl: Auch wenn Olivenöl Geschmacksträger ist, verwende es sparsam. Eine gute Beschichtung ist wichtig, aber zu viel Öl kann das Gemüse fettig machen und das Rösten verhindern.
Servier-Ideen für Ofenkartoffeln mit grünem Spargel
Anrichten & Dekoration
Ein rustikales Blech, das direkt aus dem Ofen kommt, hat seinen eigenen Charme. Für ein etwas feineres Anrichten verteilst du die Kartoffel-Spargel-Mischung großzügig auf warmen Tellern. Der geschmolzene Feta bildet eine cremige Decke. Frische Kräuter, wie feingehackte Petersilie oder ein paar zarte Dillspitzen, bringen nicht nur Farbe, sondern auch lebendige Aromen. Ein paar Spritzer gutes Olivenöl oder ein Hauch Zitronensaft über dem fertigen Gericht vollenden das visuelle und geschmackliche Meisterwerk.
Passende Beilagen
Dieses Gericht ist unglaublich vielseitig und passt wunderbar zu einer Reihe von Gerichten, die du auf unserer Seite für Abendessen findest. Kombiniere es mit einem leichten, grünen Salat, der mit einem fruchtigen Dressing angemacht ist – die Säure des Dressings bildet einen tollen Kontrast zur Cremigkeit des Fetas. Auch ein Stück gegrilltes Hähnchen oder ein zartes Stück Lachs, vielleicht nach diesem Rezept für gebackenes Zitronenhähnchen zubereitet, ergänzt die Pilze perfekt und macht die Mahlzeit komplett.
Für besondere Anlässe
Für einen besonderen Anlass lässt sich dieses Gericht wunderbar aufwerten. Reiche es als elegante Vorspeise, vielleicht mit ein paar gerösteten Garnelen oder einem Klecks Kräuterquark dazu. Begleite es mit einem Glas trockenen Weißweins, wie einem Sauvignon Blanc, der die frischen Aromen des Spargels und die zitrusartigen Noten hervorhebt. Es ist das perfekte Gericht für einen entspannten Ostersonntagsbrunch oder einen lauen Sommerabend unter Freunden, der mit einfachen, aber geschmackvollen Gerichten gefeiert wird.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte etwas von diesem Frühlingsgenuss übrig bleiben, ist das kein Problem. Lasse die Reste vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter packst. Dies verhindert, dass sie im Kühlschrank austrocknen oder andere Gerüche annehmen. Gut verschlossen hält sich das Gericht im Kühlschrank problemlos für gute 2-3 Tage und bewahrt dabei einen Großteil seiner ursprünglichen Frische und Aroma.
Einfrieren
Das Einfrieren von Ofenkartoffeln mit grünem Spargel ist bedingt empfehlenswert. Während die Kartoffeln den Prozess relativ gut überstehen, kann der Spargel nach dem Auftauen eine weichere Konsistenz annehmen. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, trenne die Spargelstücke von den Kartoffeln vor dem Einfrieren. Verringere die Garzeit beim Aufwärmen entsprechend. Für den besten Geschmack und die beste Textur empfehle ich das Frische-Erlebnis.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Die beste Methode, Reste aufzuwärmen, ist im Ofen. Verteile die abgekühlten Reste auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und erwärme sie bei etwa 160°C für 10-15 Minuten. Dies hilft, die Knusprigkeit der Kartoffeln wiederherzustellen und den Spargel sanft zu erwärmen, ohne ihn zu überkochen. Du kannst sie auch kurz in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl als eine schnellere Alternative erwärmen.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich dieses Gericht im Voraus vorbereiten, um Zeit zu sparen?
Ja, absolut! Du kannst die Kartoffeln waschen, halbieren und gründlich abtrocknen. Den Spargel kannst du ebenfalls vorbereiten, indem du die holzigen Enden brichst. Bewahre beides getrennt voneinander und gut verpackt im Kühlschrank auf. Kurz vor dem Backen vermengst du die Kartoffeln dann mit Öl und Gewürzen und legst sie zusammen mit dem Spargel auf das Blech. Der Feta und die Zitronenschale kommen wie üblich ganz am Ende hinzu. So hast du nur noch den eigentlichen Backvorgang vor dir, wenn die Gäste kommen oder du Feierabend hast. - Mein Spargel wird im Ofen immer matschig. Was mache ich falsch?
Das liegt oft daran, dass der Spargel zu lange mitgebacken wird oder die Ofentemperatur zu niedrig ist. Grüner Spargel ist zart und braucht nur wenige Minuten bei hoher Hitze. Mein Rat: Füge den Spargel erst in den letzten 10-15 Minuten der Backzeit hinzu, wenn die Kartoffeln schon fast gar sind. Eine Temperatur von mindestens 200°C ist für das Rösten empfehlenswert. Wenn du dicke Spargelstangen hast, kannst du sie auch längs halbieren, damit sie schneller gar werden. - Gibt es Alternativen zum Feta-Käse, falls ich keinen mag oder vertrage?
Selbstverständlich! Wenn du keinen Feta magst, gibt es viele andere köstliche Optionen. Eine ausgezeichnete Alternative ist Ziegenfrischkäse, der ebenfalls leicht schmilzt und eine angenehme Säure mitbringt. Für eine vegane Variante kannst du Feta-Ersatzprodukte auf Basis von Mandeln oder Kokosöl verwenden, die es mittlerweile in guter Qualität gibt. Auch geröstete Pinienkerne oder gehackte Mandeln, über das fertige Gericht gestreut, sorgen für eine schöne Textur und einen nussigen Geschmack, der gut zum Spargel passt.
Ofenkartoffeln mit grünem Spargel
Ein einfaches und leckeres Frühlingsgericht: knusprige Ofenkartoffeln treffen auf zarten grünen Spargel und cremigen Feta. Perfekt für ein schnelles Abendessen oder ein leichtes Mittagessen – gesund, sättigend und voller Geschmack!
- 500 g kleine festkochende Kartoffeln
- 300 g grüner Spargel
- 150 g Feta-Käse (oder veganer Feta)
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Optional: Zitronenzesten, frische Petersilie oder Schnittlauch
- Kochen
- 1Backofen vorheizen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft).
- 2Kartoffeln gründlich waschen, halbieren (bei Bedarf vierteln) und in einer Schüssel mit 1 EL Olivenöl, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer vermengen.
- 3Kartoffeln auf ein Backblech mit Backpapier geben und ca. 20 Minuten vorbacken.
- 4In der Zwischenzeit Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen halbieren.
- 5Nach 20 Minuten den Spargel mit dem restlichen Öl zu den Kartoffeln auf das Blech geben, alles gut vermischen und weitere 15 Minuten backen.
- 6Zum Schluss Feta über das Gemüse bröseln und für die letzten 5 Minuten mitbacken, bis er leicht goldbraun ist.
- 7Optional mit frischen Kräutern und etwas Zitronenzeste garnieren und sofort servieren.
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