Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella






Bärlauch Pesto Nudeln: Ein Hauch von Frühling auf dem Teller

Es riecht nach feuchter Erde und frischem Grün, ein Duft, der untrennbar mit den ersten warmen Sonnenstrahlen nach einem langen Winter verbunden ist. Genau dieser Geruch steigt mir in die Nase, wenn ich an die ersten Bärlauch-Pesto-Nudeln des Jahres denke, eine kulinarische Umarmung, die mich jedes Mal aufs Neue verzaubert. Es ist nicht nur ein Essen, es ist ein Versprechen auf leichte Tage und gesellige Stunden, ein Echo der Natur, das direkt auf meine Zunge transportiert wird.

Es ist dieser Moment, in dem die ersten zarten Blätter des Bärlauchs aus dem Waldboden sprießen, der ein leises Kribbeln der Vorfreude in mir auslöst. Dieses Gericht ist für mich der Inbegriff des Frühlings, eine Hommage an die Fülle, die die Natur nach der Winterstarre neu schenkt. Die Kombination aus dem intensiven, leicht knoblauchigen Geschmack des Bärlauchs und der Einfachheit von Pasta ist schlichtweg magisch.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Die Duftwolke: Sobald die Pfanne mit dem Bärlauch-Pesto erwärmt wird, entfaltet sich ein Aroma, das sofort alle Sinne weckt und die gesamte Wohnung in eine Frühlingslandschaft verwandelt. Es ist ein Geruch, der Wärme und Behaglichkeit verspricht.
  • Farbenpracht auf dem Teller: Das leuchtende Grün des Pestos, das tiefe Rot der Kirschtomaten und das strahlende Weiß des Mozzarellas erschaffen ein visuelles Meisterwerk, das Lust auf mehr macht. Es ist ein Gericht, das man zuerst mit den Augen genießt.
  • Blitzschnelle Gaumenfreude: In nur wenigen Minuten zauberst du ein Gericht, das komplex im Geschmack, aber denkbar einfach in der Zubereitung ist. Perfekt, wenn der Hunger ruft und die Zeit knapp ist.
  • Vielseitigkeit pur: Ob als schnelles Mittagessen, leichtes Abendessen oder sogar als erfrischender Nudelsalat – diese Pasta passt sich deinem Leben an und schmeckt zu jeder Gelegenheit. Sie belohnt dich mit purem, unverfälschtem Geschmack.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist hier entscheidend, denn bei so wenigen Komponenten kann jeder einzelne Geschmack strahlen. Ich achte immer darauf, den frischesten Bärlauch zu ergattern, idealerweise direkt aus dem Wald – wenn die Zeit es erlaubt. Die Pinienkerne sollten leicht geröstet sein, um ihr volles Aroma zu entfalten. Der Parmesan darf gerne ein Stück aus einem guten Laib sein, und der Mozzarella sollte eine gute Balance zwischen Cremigkeit und Biss haben.

  • Pasta: Meine erste Wahl sind immer Spaghetti oder Linguine, die sich wunderbar mit dem Pesto umhüllen lassen. Aber auch Röhrennudeln wie Penne oder Fusilli funktionieren hervorragend, um das Pesto aufzunehmen.
  • Frischer Bärlauch: Das Herzstück des Gerichts, verantwortlich für das unverwechselbare, würzig-knoblauchige Aroma, das an den Frühling erinnert.
  • Parmesan: Ein guter Hartkäse bringt die notwendige Salzigkeit und Tiefe in das Pesto. Er verbindet alle Aromen.
  • Pinienkerne: Sie verleihen dem Pesto eine wunderbar nussige Komponente und eine angenehme Textur.
  • Olivenöl: Ein hochwertiges, extra natives Olivenöl ist hier die Basis für ein cremiges Pesto, das nicht zu trocken wird. Es badet die Aromen in seiner goldenen Flüssigkeit.
  • Kirschtomaten: Ihre Süße und Saftigkeit bildet einen herrlichen Kontrast zum würzigen Bärlauch. Sie platzen förmlich vor Geschmack.
  • Mozzarella: Der cremige, milde Mozzarella mildert die Intensität des Pestos und sorgt für eine unwiderstehliche Cremigkeit, die sich langsam im Mund auflöst.
  • Knoblauch: Eine einzige Zehe genügt, um dem Pesto einen zusätzlichen aromatischen Kick zu geben, ohne den Bärlauch zu überdecken.
  • Zitronensaft: Ein Spritzer Zitronensaft hellt die Aromen auf und verleiht dem Gericht eine angenehme Frische, die unerlässlich ist.
  • Salz und Schwarzer Pfeffer: Würze, die die einzelnen Geschmäcker hervorhebt und das Gericht abrundet.
  • Frisches Basilikum: Zum Garnieren und für eine zusätzliche aromatische Note, die das Frühlingserlebnis perfekt macht.

Die genauen Mengenangaben für dieses kulinarische Gedicht findest du weiter unten in der detaillierten Rezeptkarte.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Dieses Gericht, die Bärlauch-Pesto-Nudeln, hat für mich tiefe Wurzeln. Es ist keine direkte Erfindung, sondern vielmehr eine Entwicklung, die dem Lauf der Jahreszeiten folgt. Bärlauch, dieser wilde Verwandte des Knoblauchs, wächst wild in unseren Wäldern, ein wahres Geschenk der Natur, das sich nur für kurze Zeit im Frühling zeigt. Seine intensive Aromatik hat seit jeher die Menschen fasziniert und inspiriert.

Historisch gesehen war und ist Bärlauch ein wichtiger Bestandteil der Volksküche in vielen Regionen Europas. Er wurde oft gesammelt, um nach dem langen, kargen Winter frische Würze auf den Tisch zu bringen. Seine entgiftenden Eigenschaften und sein reiche Vitamin-C-Gehalt machten ihn zu einer willkommenden Ergänzung der Ernährung. Die Idee, ihn in ein Pesto zu verwandeln, ist eine moderne Interpretation, die sich an der Genialität des klassischen Pesto alla Genovese orientiert.

Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine Verbindung zur Natur und zur Einfachheit. Es feiert die Aromen, die uns die Erde schenkt, und verwandelt sie mit wenigen Handgriffen in ein Gericht, das sowohl nahrhaft als auch unglaublich befriedigend ist. Es ist ein kulinarisches Mantra: Weniger ist mehr, wenn die Zutaten von so hoher Qualität sind.

So bereitest du Bärlauch Pesto Nudeln zu

Schritt 1: Das Fundament – Pastawasser zum Brodeln bringen

Beginne damit, einen großen Topf mit reichlich Wasser zu füllen und eine großzügige Prise Salz hinzuzufügen. Stell ihn auf den Herd und bringe das Wasser zum Kochen. Dieses Salz sorgt nicht nur für die Grundwürze der Nudeln, sondern hebt auch die Aromen des Pestos später hervor. Die richtige Menge Salz im Kochwasser ist das A und O für eine gelungene Pasta, es ist die unausgesprochene Grundlage jedes guten Pastagerichts.

Während das Wasser erhitzt, kannst du schon einmal die einzelnen Komponenten für das Pesto vorbereiten. Es ist immer ratsam, diese Schritte parallel laufen zu lassen, um effizient zu arbeiten. Diese kleine Vorbereitung hilft dir, den Prozess flüssiger zu gestalten.

Schritt 2: Grün und Sauber – Den Bärlauch vorbereiten

Nun ist der Star des Abends an der Reihe: der Bärlauch. Nimm die zarten, frisch aussehenden Blätter und wasche sie gründlich unter fließendem kaltem Wasser. Achte darauf, dass du jeden Winkel erreichst, um sicherzustellen, dass keine Erde oder kleine Insekten mehr daran haften. Tupfe die Blätter anschließend vorsichtig mit einem sauberen Küchentuch trocken oder lass sie auf Küchenpapier ausbreiten, bis sie trocken genug sind.

Die richtige Trockenheit ist wichtig, damit das Pesto nicht wässrig wird. Feuchtigkeit ist der Feind eines cremigen Pestos. Dieser Schritt mag einfach erscheinen, ist aber essenziell für die spätere Konsistenz und den reinen Geschmack deines Bärlauch-Pesto-Nudeln.

Schritt 3: Die Pesto-Offensive – Das Herzstück der Aromen

Jetzt kommt der Moment, in dem die Magie passiert. Gib den vorbereiteten, trockenen Bärlauch zusammen mit dem sorgfältig geriebenen Parmesan, den gerösteten Pinienkernen und der geschälten Knoblauchzehe in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Füge den Zitronensaft hinzu, der für die nötige Frische sorgt. Beginne nun, das Ganze zu pürieren, während du langsam das Olivenöl einfließen lässt.

Ziel ist eine cremige, aber nicht zu flüssige Konsistenz. Das Pesto sollte das Rückgrat deines Gerichts bilden. Schmecke die Masse mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab; sei hier vorsichtig mit dem Salz, da der Parmesan bereits salzig ist. Experimentiere, bis du das perfekte Gleichgewicht erreicht hast. Es ist dein persönliches Kunstwerk.

Tipp: Wenn du es etwas würziger magst, kannst du jetzt eine kleine Prise Chiliflocken oder sogar eine feine rote Chili hinzufügen. Das gibt dem Ganzen einen köstlichen Kick, der wunderbar mit dem Bärlauch harmoniert.

Schritt 4: Die kleinen roten Juwelen – Tomaten und Mozzarella vorbereiten

Während das Pesto seine Aromen entfaltet, wende dich den fruchtigen Elementen zu. Halbiere die Kirschtomaten mit einem scharfen Messer. Wenn sie klein sind, reichen auch Viertel – wichtig ist, dass sie sich gut mit dem Pesto verbinden lassen. Zupfe den Mozzarella mit sauberen Händen in mundgerechte Stücke. Manche bevorzugen es, den Mozzarella zu schneiden, aber das Zupfen gibt ihm eine rustikalere, natürlichere Textur, die ich besonders mag.

Diese frischen Komponenten werden erst ganz am Ende hinzugefügt, damit sie ihre knackige Textur und ihre saftige Frische behalten. Sie sollen keinen Dampfkochtopf-Eindruck machen, sondern echte, belebende Akzente setzen. Das sorgt für die nötige Abwechslung im Mund.

Schritt 5: Die perfekte Verbindung – Pasta und Pesto vereinen

Sobald die Pasta al dente gekocht ist, gieße sie ab und fange dabei unbedingt eine Tasse des stärkehaltigen Kochwassers auf. Dieses Wasser ist flüssiges Gold und hilft dabei, das Pesto zu emulgieren und eine wunderbar seidige Konsistenz zu erzielen. Gib die heiße, abgetropfte Pasta zurück in den leeren Topf. Füge nun das frisch zubereitete Bärlauchpesto hinzu.

Beginne, die Nudeln mit dem Pesto zu vermengen. Wenn die Masse zu dick erscheint, gib nach und nach etwas von dem aufgefangenen Pastawasser hinzu, bis die Nudeln gleichmäßig und cremig umhüllt sind. Das Pastawasser bindet das Öl und die Aromen zu einer perfekten Liaison. Es ist dieser Moment, in dem die Nudeln ihr wahres Potential entfalten.

Achtung: Vermeide es, das Pesto zu lange mit den heißen Nudeln zu kochen. Das intensive Grün des Bärlauchs kann sonst seine Strahlkraft verlieren. Ein kurzes Vermengen genügt, um die Wärme der Nudeln zu nutzen.

Schritt 6: Die letzte Note – Tomaten und Mozzarella unterheben

Nun ist der Moment gekommen, die vorbereiteten Kirschtomaten und die Mozzarellastückchen vorsichtig unter die Pesto-Nudeln zu heben. Mische alles sanft, damit die zarten Mozzarellastücke nicht komplett zerfallen und die frischen Tomaten ihre Form behalten. Das Ziel ist es, dass jeder Bissen eine harmonische Mischung aus allem bietet.

Die Wärme der Nudeln wird den Mozzarella leicht anschmelzen lassen, sodass er eine wunderbar cremige Komponente hinzufügt, ohne dabei seine Struktur komplett zu verlieren. Die Tomaten setzen frische, saftige Akzente. Dieses Zusammenspiel ist der Grund, warum dieses Gericht so beliebt ist und immer wieder aufs Neue begeistert.

Schritt 7: Servieren und Genießen – Der Höhepunkt des Frühlings

Richte die Bärlauch-Pesto-Nudeln sofort auf vorgewärmten Tellern an. Garniere sie großzügig mit frischen Basilikumblättern. Der Kontrast zwischen dem intensiven Grün des Pestos, dem Rot der Tomaten und dem frischen Grün des Basilikums ist ein Fest für die Augen. Ein zusätzlicher Spritzer Olivenöl oder frisch geriebener Parmesan kann das Gericht noch veredeln.

Es ist ein Gericht, das am besten frisch und warm genossen wird, wenn die Aromen am intensivsten sind und die Texturen perfekt zusammenspielen. Dieses einfache Gericht ist ein Beweis dafür, wie wunderbar und vielfältig die Frühlingsküche sein kann, und ich freue mich jedes Mal, es mit dir und deinen Liebsten zu teilen.

Das Einfrieren: Wenn du Bärlauchpesto übrig hast, kannst du es sehr gut in kleinen Eiswürfelformen einfrieren. So hast du später immer eine Portion der Frühlingsfrische zur Hand. Ein kleines Stück Erinnerung an sonnige Tage.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Welker oder bitterer Bärlauch
Manchmal erwischt man Bärlauch, der schon leicht welk ist oder einen bitteren Beigeschmack hat. Das passiert oft, wenn er zu lange gelagert wurde oder nicht mehr frisch ist. Achte beim Sammeln oder Einkaufen auf leuchtend grüne, knackige Blätter. Wenn du dir unsicher bist, richte dich lieber nach der Farbe und dem Geruch.

Fehler 2: Zu viel oder zu wenig Olivenöl im Pesto
Ein zu trockenes Pesto haftet schlecht an den Nudeln und wird krümelig. Ein zu öliger hingegen schwimmt auf dem Teller. Finde die Balance, indem du das Öl langsam dazugibst und die Konsistenz beobachtest. Das mit dem Pastawasser zu adjustieren ist oft die Rettung, aber die Grundkonsistenz sollte stimmen.

Fehler 3: Übereifriges Kochen des Pestos
Das Pesto mit dem Bärlauch wird schnell bitter, wenn es zu lange und auf zu hoher Hitze gekocht wird. Die zarten Blätter mögen keine exzessive Hitze. Gib das Pesto erst zur warmen Pasta und verrühre es kurz. Die Restwärme der Nudeln reicht völlig aus, um die Aromen zu entfalten.

Fehler 4: Das Weglassen des Pastawassers
Ohne das stärkehaltige Kochwasser kann das Pesto die Nudeln nicht richtig umhüllen. Es bleibt oft klumpig und trennt sich vom Nudelwasser. Dieses Wasser ist der Schlüssel zu einer cremigen, homogenen Konsistenz, die das Gericht erst perfekt macht. Fang es immer auf, es ist dein Freund.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Variante: Ersetze den Parmesan im Pesto durch Hefeflocken für einen käsigen Geschmack und verzichte auf den Mozzarella oder verwende eine vegane Käsealternative. Eine Handvoll gerösteter Mandeln kann die Pinienkerne ersetzen und dem Pesto eine andere, erdige Note verleihen.

Für die Festtafel: Wer es etwas festlicher mag, kann diesem Gericht noch ein paar geröstete Garnelen oder kleine gebratene Jakobsmuscheln hinzufügen. Eine Prise Zitronenschale über die fertigen Nudeln gestreut, verleiht zusätzlich eine exquisite Note, die auch anspruchsvolle Gaumen überzeugt. Ein paar Tropfen Trüffelöl entfachen puren Luxus.

Mit Struktur: Anstelle von reinem Bärlauch kannst du auch eine Mischung aus Bärlauch und Spinat verwenden. Das mildert die Intensität leicht ab, behält aber die grüne Farbe. Oder füge den Tomaten noch gewürfelte Zucchini hinzu, die kurz mit angebraten wurde, für noch mehr Gemüsepower.

Profi-Tipps für Bärlauch Pesto Nudeln

Bärlauch sammeln: Wenn du selbst sammelst, sei vorsichtig und kenne dich aus. Bärlauch kann leicht mit giftigem Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden. Merke dir: Bärlauch hat einen deutlichen Knoblauchgeruch, wenn du die Blätter reibst.

Röste die Pinienkerne: Das Rösten der Pinienkerne in einer trockenen Pfanne für wenige Minuten intensiviert ihr nussiges Aroma enorm. Aber Vorsicht, sie verbrennen schnell und werden dann bitter. Beobachte sie gut.

Qualität des Olivenöls: Ein gutes, leicht fruchtiges oder pfeffriges Olivenöl ist hier kein Schnickschnack, sondern bringt eigene Aromen ins Spiel. Unterschiedliche Öle ergeben unterschiedliche Pesto-Geschmäcker.

Die richtige Pastaform: Wähle Pastaformen, die das Pesto gut aufnehmen können. Lange, dünne Pasta wie Spaghetti oder Linguine sind ideal, aber auch gerillte Formen wie Penne oder Fusilli können das Pesto wunderbar einfangen. Das ist eine Frage der persönlichen Vorliebe und der gewünschten Mundgefühl-Erfahrung.

Kreative Nuss-Alternativen: Nicht jeder mag Pinienkerne oder hat sie gerade zur Hand. Walnüsse, Mandeln oder sogar Cashewkerne funktionieren ebenfalls gut im Pesto und bringen jeweils eigene, spannende Geschmacksnuancen mit.

Servier-Ideen für Bärlauch Pesto Nudeln

Anrichten & Dekoration

Präsentiere die Nudeln in tiefen Tellern, damit das Pesto gut haftet und nicht auf dem Tisch landet. Garniere reichlich mit frischen Basilikumblättern. Ein paar extra geröstete Pinienkerne obenauf gestreut, die roten Kirschtomaten als kleine Farbakzente und eventuell ein paar zarte Mozzarellakügelchen sorgen für einen ansprechenden Look. Ein Hauch von frisch geriebenem Parmesan krönt das Ganze für die Augen und den Gaumen.

Passende Beilagen

Zu diesen Frühlings-Nudeln passen leichte, frische Beilagen. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist ideal. Gedünsteter grüner Spargel oder junge Erbsen, die kurz mit in den Topf gegeben werden, ergänzen die Saison und bringen zusätzliche Frische. Auch ein knuspriges Baguette, das du zum Aufsaugen des restlichen Pestos nutzen kannst, ist eine köstliche Ergänzung. Denk an sommerliche Aromen, die nicht überlagern.

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht eignet sich hervorragend für ein ungezwungenes Frühlings-Dinner mit Freunden oder als schnelles, aber beeindruckendes Mittagessen am Wochenende. Wenn du Gäste erwartest, die Wert auf frische und saisonale Küche legen, triffst du mit diesen Bärlauch-Pesto-Nudeln genau ins Schwarze. Sie sind elegant genug für einen besonderen Anlass, aber unkompliziert genug, um den Kochstress zu minimieren. Perfekt, wenn du nach einem Gericht suchst, das sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt, ohne stundenlange Vorbereitung zu erfordern.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Die Reste der Bärlauch-Pesto-Nudeln sollten luftdicht in einem geeigneten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie halten sich dort in der Regel bis zu zwei Tage. Es ist ratsam, die Nudeln nicht zu lange bei Raumtemperatur stehen zu lassen, um die Frische und Qualität zu erhalten. Am besten schmeckst sie, wenn sie noch am selben Tag zubereitet wurden.

Einfrieren

Das reine Bärlauchpesto lässt sich wunderbar portionsweise einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelformen. Die fertig zubereiteten Nudeln mit Pesto, Tomaten und Mozzarella sind jedoch zum Einfrieren weniger geeignet, da die Textur des Mozzarellas und die Frische der Tomaten leiden würden. Fokussiere dich stattdessen darauf, das Pesto einzufrieren.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die Reste der Nudeln aufzuwärmen, gib sie in eine Pfanne oder Mikrowelle. Füge einen kleinen Schuss Wasser oder Olivenöl hinzu, um die Cremigkeit des Pestos wiederherzustellen. Erhitze alles bei mittlerer Hitze und rühre gelegentlich um, bis die Nudeln warm sind. Vermeide zu starkes Erhitzen, um die frische Farbe und den Geschmack des Bärlauchs nicht zu beeinträchtigen. Ein leichter Hauch von Frische bleibt so erhalten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich das Bärlauchpesto schon einen Tag im Voraus zubereiten?

    Ja, absolut! Das Bärlauchpesto lässt sich problemlos 1-2 Tage im Voraus zubereiten und luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern. Gib das fertige Pesto einfach in ein sauberes Glas oder eine Schüssel, decke es mit etwas Frischhaltefolie ab, die direkt auf dem Pesto aufliegt, um Oxidation zu vermeiden, und verschließe dann den Behälter. So bleibt die Farbe schön frisch und die Aromen intensiver.

  2. Welche Pasta eignet sich am besten für Bärlauch Pesto Nudeln? Ich suche nach der perfekten Textur.

    Die Wahl der Pasta ist entscheidend für das Gesamterlebnis. Lange, dünne Formen wie Spaghetti, Linguine oder Fettuccine eignen sich hervorragend, da sie sich wunderbar mit dem Pesto umhüllen lassen. Für eine etwas rustikalere Variante oder wenn du möchtest, dass das Pesto besser haftet, sind Röhrennudeln wie Penne, Rigatoni oder Fusilli eine ausgezeichnete Wahl. Diese nehmen das Pesto auch in ihrer inneren Struktur auf, was zu einem intensiveren Geschmackserlebnis führt. Wichtig ist, dass die Pasta „al dente“ gekocht wird, mit einem leichten Biss.

  3. Kann ich das Rezept auch ohne Mozzarella zubereiten, wenn ich eine leichtere Option möchte?

    Ja, das ist kein Problem! Die Bärlauch-Pesto-Nudeln schmecken auch ohne Mozzarella fantastisch. Die Süße und Säure der Tomaten und das intensive Pesto bilden auch ohne die zusätzliche Cremigkeit des Mozzarellas ein harmonisches Geschmackserlebnis. Wenn du es noch leichter magst, kannst du den Mozzarella einfach weglassen oder ihn durch ein paar Kirschtomaten mehr ersetzen. Du könntest auch geröstete Pinienkerne darüber streuen für zusätzliche Textur und Nussigkeit. Das Gericht bleibt auch pur ein Genuss.



Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella

Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella

Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella sind das perfekte Frühlingsgericht, wenn du Lust auf etwas Frisches, Schnelles und unglaublich Aromatisches hast. Das würzige Bärlauchpesto kombiniert mit saftigen Tomaten und cremigem Mozzarella sorgt für ein Pastagericht, das einfach nach Frühling schmeckt.

4.8 from 783 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 15 Minuten
Total Time 25 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:560 kcal By:ELENA
Servings
  • 300 g Pasta nach Wahl
  • 80 g frischer Bärlauch
  • 40 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • 80 ml Olivenöl
  • 200 g Kirschtomaten
  • 150 g Mozzarella
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz nach Geschmack
  • Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Frisches Basilikum zum Garnieren
  • Kochen
  1. 1Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente garen.
  2. 2Währenddessen den frischen Bärlauch gründlich waschen und trocken tupfen.
  3. 3Bärlauch, Parmesan, Pinienkerne, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Mixer geben.
  4. 4Alles zu einem cremigen Pesto pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. 5Die Kirschtomaten halbieren und den Mozzarella in kleine Stücke zupfen.
  6. 6Die fertige Pasta abgießen und dabei etwas Pastawasser auffangen.
  7. 7Die warmen Nudeln zurück in den Topf geben und das Bärlauchpesto unterrühren. Bei Bedarf etwas Pastawasser hinzufügen.
  8. 8Die Kirschtomaten und den Mozzarella vorsichtig unterheben.
  9. 9Die Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella sofort servieren und mit frischem Basilikum garnieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 48g
Protein 18g
Fat 32g
Saturated Fat 0g
Fiber 4g
Sugar 0g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Pasta, Bärlauch, Pesto, Frühlingsgericht, Vegetarisch, Schnell, Einfach

Statt Pinienkernen funktionieren auch Walnüsse oder Mandeln hervorragend. Für eine würzigere Variante kannst du zusätzlich etwas Chili hinzufügen. Die Pasta schmeckt auch kalt als Nudelsalat richtig lecker. Im Frühling passen zusätzlich grüner Spargel oder Erbsen wunderbar dazu.
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