einfaches Rezept für Pesto — Ulrike von Seggern – Entspannungscoach

einfaches Rezept Pesto

Der Duft von frisch geschälten Pinienkernen, leicht angeröstet in einer heißen Pfanne, vermischt sich mit dem intensiven Grün von Basilikum und der sonnigen Frische von Zitronenschale. Es ist dieser Moment, in dem die Küche zu einem magischen Ort wird, fast so, als würde die Sonne selbst durch das Fenster scheinen. Dies ist nicht einfach nur ein Gericht; es ist ein Gefühl von unbeschwerten Nachmittagen und gemeinschaftlichen Mahlzeiten, eingefangen in einem Glas.

Für mich war es immer mehr als nur ein Aufstrich oder eine Beilage. Es war die Farbe des Sommers, die auf meinem Teller tanzte, begleitet von dem leisen Knistern der Pinienkerne und dem sanften Surren des Mixers. Es ist die Art von kulinarischer Magie, die man mit wenigen, erlesenen Zutaten zaubern kann und die doch so viel Freude bereitet.

Schnelles Bärlauchpesto (oder mit Basilikum/Petersilie)

Schnelles Bärlauchpesto (oder mit Basilikum/Petersilie)

Ein einfaches und schnelles Pesto-Rezept, perfekt für den Frühling. Kann mit Bärlauch, Basilikum oder Petersilie zubereitet werden und hält sich im Kühlschrank wochenlang. Vielseitig einsetzbar!

4.8 from 734 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 0 Minuten
Total Time 10 Minuten
Servings ca. 250ml Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:150 kcal By:ELENA
Servings
  • 50 g Pinienkerne
  • 100g Bärlauchblätter (gewaschen) oder Basilikum-/Petersilienblätter
  • 1/4l Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 130g Parmesan (gerieben)
  • Backen
  1. 1Im Thermomix: Alle Zutaten in den Thermomix geben und einige Sekunden auf Stufe 5 zu einer homogenen Masse verarbeiten.
  2. 2Herkömmliche Methode: Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab pürieren. Geriebener Parmesan erleichtert die Arbeit. Optional können Pinienkerne vorab leicht ohne Fett in der Pfanne geröstet werden.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 2g
Protein 5g
Fat 14g
Saturated Fat 3g
Fiber 1g
Sugar 1g
Sodium 300mg
Cholesterol 15mg

Keywords: Pesto, Bärlauch, Basilikum, Petersilie, schnell, einfach, italienisch, vegetarisch, hausgemacht

Das Pesto hält sich wochenlang im Kühlschrank, solange es mit Öl bedeckt ist. Es ist vielseitig verwendbar: als Brotaufstrich, zu Nudeln, als Würze in Gemüsepfannen, in Wraps oder Salatsaucen. Eine vegane Variante ist ebenfalls möglich, indem der Parmesan durch eine vegane Alternative ersetzt oder weggelassen wird.
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Italien: Sofort denkt man an sonnenverwöhnte Terrassen und das Leben im Freien, wenn der intensive Geschmack von Basilikum und gerösteten Pinienkernen die Sinne umschmeichelt.
  • Blitzschnell zubereitet: An Tagen, an denen die Zeit drängt, aber der Wunsch nach etwas Besonderem groß ist, ist dieses Pesto die perfekte Lösung – in wenigen Augenblicken auf dem Tisch.
  • Vielseitiger Alleskönner: Ob als cremige Basis für Pasta, als würziger Aufstrich auf knusprigem Brot oder als Geheimwaffe in Salatsaucen – es veredelt jedes Gericht auf wundersame Weise.
  • Frische, die man schmeckt: Die leuchtend grüne Farbe und das kräftige Aroma von frischen Kräutern wecken die Lebensgeister und erinnern daran, wie wunderbar unverfälscht und ehrlich gutes Essen sein kann.
  • Konservierungswunder: Ein gut zubereitetes Pesto ist ein Schatz, der bei richtiger Lagerung wochenlang hält und somit immer eine Geschmacksbombe zur Hand hat.

Das brauchst du

Die Qualität der wenigen, aber entscheidenden Zutaten ist hier das A und O. Ein gutes Olivenöl mit fruchtigem Aroma ist das Fundament, das den Geschmack trägt. Die Pinienkerne sollten duftend und nicht altbacken sein, denn sie geben dem Pesto seine köstliche, leicht nussige Tiefe.

  • Frische Kräuter (Bärlauch, Basilikum oder Petersilie): Sie geben dem Pesto seine Farbe, seinen frischen Duft und seinen charakteristischen Geschmack. Experimentiere ruhig, welche Sorte dir am besten schmeckt.
  • Pinienkerne: Diese kleinen Kerne sorgen für eine angenehme Textur und ein subtiles, süßliches Röstaroma, das das Pesto abrundet.
  • Gutes Olivenöl: Wähle ein natives Olivenöl extra mit einem kräftigen, aber nicht bitteren Geschmack. Es bindet die Zutaten und verleiht dem Pesto Geschmeidigkeit.
  • Parmesan: Reifer, würziger Parmesan ist unverzichtbar für die traditionelle Pesto-Note. Er liefert Umami und Tiefe.
  • Salz und Pfeffer: Zum perfekten Abschmecken, um die Aromen hervorzuheben und eine angenehme Balance zu schaffen.

Die exakten Mengenangaben findest du natürlich in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Pesto, das Wort allein evoziert Bilder von sonnenverwöhnten Hügeln Liguriens in Italien. Ursprünglich war Pesto Genovese, wie es ganz klassisch heißt, ein einfaches Gericht der Bauern, das die üppigen Kräuter, die frisch in den Bergen wuchsen, nutzte. Es war ein Weg, die Aromen des Sommers für die kälteren Monate haltbar zu machen, oft mit einem Mörser und Stößel aus Marmor zubereitet, um die ätherischen Öle der Kräuter nicht zu verletzen.

Im Laufe der Zeit hat sich Pesto von seinen bescheidenen Anfängen zu einem weltbekannten Klassiker entwickelt. Die “modernen” Methoden, sei es im Mixer oder durch den Einsatz von Küchenmaschinen wie dem Thermomix, haben die Zubereitungrevolutioniert und Pesto für jedermann zugänglich gemacht. Während die traditionelle Zubereitung oft eine kunstvolle Angelegenheit ist, erlauben moderne Techniken, den Geschmack zu genießen, ohne Stunden im Mörser zu verbringen.

Was Pesto so zeitlos macht, ist seine unglaubliche Einfachheit und gleichzeitig seine Tiefe. Es ist ein Gericht, das beweist, dass man mit wenigen, guten Zutaten etwas Außergewöhnliches schaffen kann. Die Art und Weise, wie die Kräuter, Nüsse und der Käse sich verbinden, ist eine kulinarische Harmonie, die Generationen überdauert und Menschen auf der ganzen Welt begeistert.

So bereitest du einfaches Rezept Pesto zu

Schritt 1: Die Vorbereitung ist die halbe Miete – Frische Kräuter und Kerne

Bevor die Magie überhaupt beginnt, ist es entscheidend, dass deine Hauptakteure bestens vorbereitet sind. Wenn du Bärlauch verwendest, stelle sicher, dass die Blätter gründlich gewaschen und von übrigem Erdreich befreit sind. Das gleiche gilt für Basilikum- oder Petersilienblätter. Nimm dir Zeit, um sie sorgfältig abzutropfen, denn zu viel Wasser im Pesto macht es wässrig und beeinträchtigt die Haltbarkeit.

Die Pinienkerne brauchen ebenfalls ein wenig Aufmerksamkeit. Ich persönlich liebe es, sie kurz in der Pfanne anzurösten, auch wenn es mal schnell gehen muss. Dieser Schritt ist optional, aber er lohnt sich. Sie entwickeln dadurch ein wunderbar nussiges Aroma und eine leichte Knusprigkeit, die dem Endprodukt eine zusätzliche Dimension verleiht. Achte darauf, sie nicht zu lange zu rösten, sonst werden sie bitter. Ein sanftes, leicht goldenes Braun ist perfekt.

Tipp: Wenn du Bärlauch verwendest, achte auf einen guten Fang – im Frühling ist er am intensivsten und duftendsten. Wenn er nicht mehr ganz frisch aussieht, lieber auf eine andere Kräutermischung ausweichen.

Schritt 2: Die Basis schaffen – Aromen zusammenführen

Jetzt geht es ans Eingemachte, im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der klassischen Methode mit dem Pürierstab beginnst du oft damit, die härteren Zutaten zuerst zu zerkleinern. Gib die gerösteten Pinienkerne in ein hohes Gefäß. Ich greife hier oft zum geriebenen Parmesan, entweder fertig gekauft oder frisch gerieben, da er sich besser verarbeiten lässt als ganze Stücke, wenn man nicht gerade einen Hochleistungsmixer zur Hand hat.

Füge die Kräuter hinzu. Es ist ein Anblick, der sofort Frühlingsgefühle weckt – das leuchtende Grün, das sich im Gefäß stapelt. Nun kommt das Olivenöl hinzu. Beginne mit einer kleineren Menge und füge nach Bedarf mehr hinzu, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Das Öl ist nicht nur ein Bindemittel, sondern auch Träger der Aromen. Es sorgt dafür, dass die ätherischen Öle der Kräuter ihren vollen Geschmack entfalten können.

Achtung: Übermixe das Pesto nicht. Ein zu langes Mixen kann dazu führen, dass die Kräuter warm werden und sich das Pesto dunkler verfärbt. Ein paar kleine Stückchen von den Pinienkernen sind sogar erwünscht und geben dem Pesto Struktur.

Schritt 3: Würze und Vollendung – Das Finale

Nun ist der Moment gekommen, den Geschmack abzurunden. Füge Salz und Pfeffer hinzu. Beginne mit einer Prise Salz und schmecke ab. Der Parmesan bringt bereits eine gute Salzigkeit mit, daher ist Vorsicht geboten. Der Pfeffer rundet das Aroma ab und gibt dem Pesto eine leichte Schärfe, die die Frische der Kräuter unterstreicht.

Wenn du die Konsistenz noch nicht ganz erreicht hast, füge jetzt schluckweise mehr Olivenöl hinzu, bis das Pesto cremig, aber nicht flüssig ist. Es sollte die wunderbare Konsistenz eines weichen Grüns haben, das sich leicht auf einem Löffel verteilen lässt. Ein Testessen ist jetzt unerlässlich – hier kannst du noch kleine Anpassungen vornehmen, sei es mehr Salz, ein Hauch mehr Pfeffer oder sogar ein winziger Spritzer Zitronensaft für zusätzliche Frische, wenn du magst.

Tipp: Für ein besonders intensives Aroma kannst du beim Mixen einen kleinen Schuss Zitronensaft hinzufügen. Das hebt die frischen Noten der Kräuter hervor und gibt dem Pesto einen extra Kick.

Schritt 4: Der Turbo-Modus – Zubereitung im Thermomix

Wenn du einen Thermomix besitzt, ist die Zubereitung dieses Pestos ein Kinderspiel. Es ist fast schon unheimlich, wie schnell und einfach es geht. Gib einfach alle Zutaten – die gewaschenen Kräuter, die Pinienkerne, das Olivenöl, Salz und Pfeffer und den geriebenen Parmesan – in den Mixtopf des Thermomix.

Schließe den Deckel und starte das Gerät auf Stufe 5 für einige Sekunden. Die genaue Zeit hängt von deinem Gerät und der gewünschten Konsistenz ab, aber meist reichen 10-20 Sekunden völlig aus. Du wirst sehen, wie sich die Zutaten in Sekundenschnelle in ein leuchtend grünes, duftendes Pesto verwandeln. Ein einfaches Rezept, das durch Technik noch einfacher wird.

Der entscheidende Moment: Achte darauf, dass du die gewünschte Konsistenz erreichst, aber nicht zu lange mixt. Bei zu langem Mixen kann das Pesto warm werden, was den feinen Kräutergeschmack beeinträchtigen kann.

Schritt 5: Die Geduldsprobe – Ruhen lassen für den vollen Geschmack

Auch wenn es verlockend ist, das frisch zubereitete Pesto sofort zu verwenden, habe ich eine kleine Bitte an dich: Gib ihm eine kurze Ruhephase. Ein paar Minuten im Kühlschrank reichen oft schon aus, damit sich die Aromen besser verbinden und das Pesto leicht andicken kann. Dies ist kein Muss, aber es verfeinert das Ergebnis ungemein.

Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn du das Pesto für Pasta verwenden möchtest. Die leichte Abkühlung sorgt dafür, dass die Aromen nicht zu aggressiv sind, wenn sie auf die heiße Pasta treffen. Es ist wie bei einem guten Wein, der nach dem Öffnen kurz atmen muss, um sein volles Potenzial zu entfalten.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du es zeitlich überhaupt nicht schaffst, es ruhen zu lassen, ist das auch kein Weltuntergang. Das Pesto wird trotzdem köstlich schmecken, nur vielleicht einen Hauch feiner, wenn es eine kleine Pause hatte.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu grober Parmesan – Wenn du einen großen Brocken Parmesan direkt in den Mixer gibst, kann es sein, dass er nicht richtig zerkleinert wird und sich als unappetitliche Stückchen im Pesto absetzen. Die Konsistenz wird ungleichmäßig und das Mundgefühl leidet. Verwende am besten schon geriebenen Parmesan oder reibe ihn sehr fein, bevor du ihn hinzufügst, damit er sich optimal mit den anderen Zutaten verbindet.

Fehler 2: Zu viel Wasser in den Kräutern – Frische Kräuter müssen gründlich gewaschen werden, aber danach ist es entscheidend, sie gut abzutrocknen. Wenn du zu viel Wasser ins Pesto gibst, wird es wässrig und die Haltbarkeit sinkt drastisch. Ein Salat-Zentrifuge ist hier ein Segen, oder du tupfst die Blätter sorgfältig mit Küchenpapier trocken. Das mag nach viel Arbeit klingen, aber es lohnt sich für die Konsistenz und Haltbarkeit.

Fehler 3: Überhitzen der Pinienkerne – Das Anrösten der Pinienkerne intensiviert ihr Aroma, aber hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Zu heiß oder zu lange geröstet, und sie werden bitter. Das ruiniert das feine Aroma des Pestos. Halte die Hitze bei mittlerer Stufe und rühre die Kerne ständig, bis sie leicht goldbraun sind. Nimm sie sofort aus der Pfanne, damit sie nicht weiter nachbräunen.

Fehler 4: Hass auf frische Kräuter – Manche Leute steigen auf getrocknete Kräuter um, wenn sie keine frischen zur Hand haben. Das ist ein kardinaler Fehler bei Pesto. Getrocknete Kräuter haben ein völlig anderes, oft weniger intensives und konzentriertes Aroma. Das Ergebnis ist ein Pesto, das fade schmeckt und den Glanz des Originals vermissen lässt. Investiere lieber in ein paar gute frische Kräuter – es macht den Unterschied.

Variationen für jeden Geschmack

Veganes Pesto: Das ist einfacher als du denkst! Ersetze den Parmesan durch Hefeflocken – sie geben eine wunderbar käsige, umami-reiche Note. Manche schwören auch auf einige geröstete Nüsse wie Walnüsse oder Cashews für zusätzliche Cremigkeit. Die Basis aus Kräutern, gutem Olivenöl und Pinienkernen bleibt bestehen, doch die vegane Variante ist ein voller Erfolg und kaum von der Originalversion zu unterscheiden.

Pesto mit neuer Würze: Verlasse mal die klassischen Pfade! Statt Basilikum kannst du auch Rucola für eine leicht pfeffrige Schärfe verwenden, oder eine Mischung aus Petersilie und Koriander für einen exotischeren Touch. Manche geben noch eine Prise Chiliflocken hinzu, um dem Pesto einen kleinen Kick zu geben. Auch ein Hauch von geröstetem Knoblauch kann dem ganzen eine tiefere Geschmacksdimension verleihen – sei kreativ!

Festliches Pesto: Für besondere Anlässe kannst du deinem Pesto einen Hauch von Luxus verleihen. Verwende statt Pinienkernen eine kleine Menge getrüffelte Pinienkerne oder füge nach dem Pürieren ein paar Tropfen hochwertiges Trüffelöl hinzu. Eine noch edlere Variante wäre die Zugabe von gerösteten Mandeln anstelle von Pinienkernen, gepaart mit frischer Minze und einem Spritzer Zitronenabrieb. Das ist Pesto für die Königsklasse.

Profi-Tipps für einfaches Rezept Pesto

Qualität des Olivenöls ist Entscheidend: Für Pesto solltest du wirklich ein hochwertiges natives Olivenöl extra verwenden. Ein fruchtiges, leicht herbes Öl bringt das Aroma der Kräuter erst richtig zur Geltung. Billiges Öl kann den Geschmack überdecken oder ihm eine unangenehme Note geben.

Die richtige Kräuter-Mischung finden: Während Basilikum der Klassiker ist, scheue dich nicht, zu experimentieren. Eine Mischung aus Basilikum und Petersilie gibt eine tollere Tiefgründigkeit. Bärlauch im Frühling ist ein absoluter Genuss. Wichtig ist, dass die Kräuter frisch sind und gut duften. Wenn du sie zu lange lagerst, verlieren sie ihr Potenzial.

Textur ist wichtig: Pesto muss nicht unbedingt eine glatte Paste sein. Eine leicht rustikale Konsistenz mit kleinen Stückchen von den Pinienkernen oder dem Parmesan kann sehr ansprechend sein. Wenn du es super fein magst, nutze einen Hochleistungsmixer, ansonsten ist ein Pürierstab mit etwas Geduld ausreichend. Lass dir Zeit, die richtige Textur für deinen Geschmack zu finden.

Die Haltbarkeit verlängern – Öl ist dein Freund: Um den Kontakt mit Luft zu minimieren, fülle das Pesto in ein sauberes Glas und bedecke die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl. Das versiegelt das Pesto und verhindert Oxidation. So hält es sich im Kühlschrank deutlich länger frisch und behält seine leuchtende Farbe.

Die richtige Art, es zu kombinieren: Wenn du Pesto zu Pasta gibst, erwärme das Pesto nicht direkt in der Pfanne mit der heißen Pasta. Gib die abgetropfte Pasta zum Pesto in die Schüssel und vermische es dort, eventuell mit etwas Nudelwasser, um eine cremige Konsistenz zu erhalten. So bleiben die frischen Kräuteraromen erhalten und werden nicht verkocht.

Servier-Ideen für einfaches Rezept Pesto

Anrichten & Dekoration

Ein perfekt angerichtetes Pesto ist ein Fest für die Augen. Streue nach dem Vermengen mit Pasta oder auf dem Brot noch ein paar frische Basilikumblätter oder ein wenig fein geriebenen Parmesan darüber. Ein paar geröstete Pinienkerne als Topping können als schöner visueller Akzent dienen. Du kannst das Pesto auch einen Tag vorher zubereiten, es ist oft am nächsten Tag noch intensiver im Geschmack, wenn sich die Aromen gesetzt haben.

Passende Beilagen

Pesto ist ein wahrer Alleskönner und passt zu so vielen Gerichten. Klassisch ist natürlich die Kombination mit Pasta, aber auch zu Gnocchi, Kartoffelpüree oder als Topping für gegrilltes Fleisch oder Fisch macht es eine hervorragende Figur. Denk an ein `gebackenes Zitronenhähnchen` mit einem Klecks Pesto, oder als würzige Komponente in einem `Hummerbisque`. Auch als Brotaufstrich auf geröstetem Baguette, gerne auch mit ein paar Tomaten, ist es unwiderstehlich.

Für besondere Anlässe

Für eine etwas gehobenere Präsentation kannst du Pesto auch für Canapees verwenden oder es in kleine Gläschen füllen und mit einem Stück Grissini servieren. Es ist auch eine hervorragende Zutat für Füllungen, sei es für `deutsche Pfannkuchen` oder gefüllte Pilze. Ein gut gemachtes Pesto verleiht jedem festlichen Gericht eine frische, aromatische Note, die deine Gäste begeistern wird. Es passt wunderbar zu sommerlichen Buffets oder als Teil eines italienischen Abendessens.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du Pesto einmal selbst gemacht hast, wirst du dich freuen, wie lange es sich hält. Fülle es dazu in ein luftdicht verschließbares Glas oder eine Schüssel. Der wichtigste Tipp zur Konservierung ist hierbei, die Oberfläche immer mit einer dünnen Schicht Olivenöl zu bedecken. Dieses Öl bildet eine Schutzschicht und verhindert, dass das Pesto an der Luft oxidiert und braun wird. So aufbewahrt, hält sich das Pesto im Kühlschrank problemlos für mehrere Wochen.

Einfrieren

Pesto lässt sich hervorragend einfrieren und ist dadurch eine großartige Möglichkeit, die frischen Aromen des Sommers für später zu konservieren. Gib das Pesto portionsweise in kleine Eiswürfelbehälter und friere es ein. Sobald die Portionen gefroren sind, kannst du die Würfel in einen Gefrierbeutel umfüllen. So hast du immer genau die Menge zur Hand, die du benötigst, und kannst sie bei Bedarf auftauen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du gefrorenes Pesto verwendest, nimm die benötigte Menge an Würfeln aus dem Gefrierbeutel und lasse sie bei Raumtemperatur langsam auftauen. Wenn du es für Pasta verwenden möchtest, gib die aufgetauten Würfel direkt in die Schüssel zur abgetropften Pasta und vermische alles gut. Vermeide es, Pesto zu stark zu erhitzen, da dies die frischen Kräuteraromen beeinträchtigen kann. Ein leichtes Erwärmen ist in Ordnung, aber kochendes Pesto ist eher selten eine gute Idee.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich das Pesto auch ohne Parmesan machen? Oder gibt es Alternativen?

    Ja, absolut! Wenn du eine vegane Variante bevorzugst oder einfach keinen Parmesan zur Hand hast, gibt es wunderbare Alternativen. Hefeflocken sind ein Geheimtipp, sie verleihen dem Pesto eine herrlich käsige, umami-reiche Note, die dem Parmesan sehr nahekommt. Eine weitere Option ist, die Menge der Pinienkerne zu erhöhen oder andere Nüsse wie Walnüsse oder Cashews hinzuzufügen, um eine cremige Textur zu erzielen. Manche geben auch einen Schuss Tahini (Sesampaste) hinzu, was dem Pesto eine interessante, leicht nussige Tiefe verleiht.

  2. Mein Pesto ist etwas zu dickflüssig geworden, was kann ich tun?

    Das ist ein häufiges Problem, das sich aber leicht beheben lässt. Wenn dein Pesto zu dick ist, füge einfach nach und nach mehr hochwertiges Olivenöl hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Rühre das Öl langsam unter, bis es sich vollständig mit den anderen Zutaten verbunden hat. Wenn du das Pesto für Pasta verwendest, ist es auch eine gute Idee, etwas von dem Nudelwasser aufzuheben. Eine kleine Menge davon kann ebenfalls helfen, das Pesto aufzulockern und eine cremige Sauce zu erzeugen, die perfekt an den Nudeln haftet.

  3. Wie lange ist mein selbstgemachtes Pesto haltbar, besonders wenn ich Kinder habe, die nicht so viel auf einmal essen?

    Bei richtiger Lagerung im Kühlschrank, mit einer schützenden Ölschicht auf der Oberfläche, hält sich hausgemachtes Pesto gut und gerne 2 bis 3 Wochen. Die Ölbarriere ist hier entscheidend, da sie verhindert, dass das Pesto mit Sauerstoff in Kontakt kommt und oxidiert. Wenn du dir Gedanken über die Haltbarkeit machst oder einfach nur größere Mengen zubereitet hast, ist das Einfrieren eine hervorragende Option. Die oben beschriebene Methode mit Eiswürfelbehältern ist ideal, da sie dir ermöglicht, immer nur die benötigte Menge aufzutauen, ohne das gesamte Glas Pesto unnötig durch den Auftauprozess zu schicken.

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *