Lockerer Erdbeerkuchen mit Pudding aus Biskuitteig – Einfach und lecker – Muma’s Kitchen

Erdbeerkuchen mit Pudding

Die Luft in der Küche vibrierte an diesem späten Nachmittag. Draußen färbte sich der Himmel in unwirklichen Orangetönen, und der Duft von frischem Biskuit, der gerade aus dem Ofen kam, zog durch das offene Fenster. Es war kein gewöhnlicher Kuchen; es war die Vorfreude auf den Sommer, eingefangen in einer perfekten Kombination aus fluffigem Boden, cremigem Pudding und der süßen Säure reifer Erdbeeren.

Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert; er ist die Erinnerung an tausende Sonntagnachmittage, an die ersten vorsichtigen Versuche als Teenager in der Küche meiner Mutter, die sich hinter dem Küchentisch versteckte, um zu sehen, ob ich es wirklich schaffte. Jedes Mal, wenn ich ihn backe, kehrt dieses Gefühl der behutsamen Aufregung zurück, die Mischung aus Stolz und leichter Nervosität, ob alles gelingen würde.

Lockerer Erdbeerkuchen mit Pudding aus Biskuitteig

Lockerer Erdbeerkuchen mit Pudding aus Biskuitteig

Der lockere Erdbeerkuchen mit Pudding aus Biskuitteig ist ein köstliches Dessert, das besonders in den warmen Monaten durch seine Frische und Cremigkeit besticht. Der fluffige Biskuitboden wird mit zartem Vanillepudding und frischen Erdbeeren belegt, was den Kuchen zu einem wahren Gaumenschmaus macht.

4.8 from 734 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 80 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:253 kcal By:ELENA
Servings
  • 3 Eier
  • 3 EL warmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Butter zum Einfetten der Form
  • 400 ml Milch
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille
  • 40 g Zucker
  • 400 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Limettenabrieb (optional)
  • 1-2 TL gehackte Mandeln (optional)
  • Minze (optional)
  • Backen
  1. 1Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel das Eigelb mit warmem Wasser, Zucker und Vanillezucker ca. 8-10 Minuten schaumig schlagen.
  2. 2Mehl mit Backpulver mischen und durch ein Sieb in die Eigelbmasse sieben. Den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben.
  3. 3Eine Obstkuchenform einfetten und den Teig hineinfüllen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Biskuit ca. 20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.
  4. 4Für den Pudding den Zucker mit dem Puddingpulver vermischen und mit etwas kalter Milch anrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen, dann den angerührten Pudding unterrühren. Den Pudding in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
  5. 5Den abgekühlten Pudding auf den Biskuitboden streichen.
  6. 6Die Erdbeeren waschen und halbieren oder in Scheiben schneiden. Auf dem Pudding verteilen.
  7. 7Den Tortenguss nach Anleitung zubereiten und über die Erdbeeren gießen. Mit gehackten Mandeln und Limettenabrieb bestreuen.
  8. 8Den Kuchen im Kühlschrank fest werden lassen und dann servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 36g
Protein 3g
Fat 9g
Saturated Fat 1g
Fiber 2g
Sugar 28g
Sodium 30mg
Cholesterol 35mg

Keywords: Erdbeerkuchen, Puddingkuchen, Biskuitkuchen, Sommerkuchen, Fruchtkuchen, Dessert, Kuchen

Der Biskuitteig sollte nicht zu lange gebacken werden, damit er nicht trocken wird. Überprüfen Sie ihn nach 20 Minuten Backzeit.
Für eine vegane Version können die Eier durch Apfelmus oder Chia-Ei ersetzt werden.
Der Pudding kann auch mit anderen Geschmacksrichtungen wie Schokolade oder Karamell verfeinert werden.
Der Kuchen kann im Kühlschrank 2-3 Tage frisch bleiben. Bedecken Sie ihn gut, um den Biskuitboden weich zu halten.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Nostalgie: Dieser Kuchen holt die schönsten Kindheitserinnerungen hervor, an Zeiten, in denen einfache Freuden wie ein selbstgebackener Kuchen die Welt bedeuten konnten.
  • Sinnliche Explosion: Frische Erdbeeren platzen auf der Zunge, der Pudding umhüllt sie sanft, und der leichte Biskuitboden trägt all das wunderbar.
  • Unwiderstehlicher Duft: Sobald die Erdbeeren den heißen Tortenguss küssen, entfaltet sich ein Aroma, das jedem unwiderstehlich macht und die ganze Familie an den Tisch lockt.
  • Visuelles Meisterwerk: Die tiefrote Farbe der Erdbeeren, durchzogen vom glänzenden Tortenguss, bildet einen atemberaubenden Kontrast zum zarten Gelb des Puddings und des Biskuitbodens – ein Fest für die Augen.
  • Flexibilität für alle: Egal ob vegan, laktosefrei oder mit neuen Beerenvariationen – dieses Grundrezept lässt sich so anpassen, dass jeder seinen perfekten Erdbeerkuchen genießen kann.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Kuchen das A und O. Frische Eier, die den Teig luftig machen, reife, duftende Erdbeeren, die eine wahre Geschmacksexplosion versprechen, und ein gutes Puddingpulver, das für die perfekte Cremigkeit sorgt – all diese Komponenten müssen Hand in Hand arbeiten, um das magische Zusammenspiel zu erzeugen, das diesen Kuchen so besonders macht. Nimm dir Zeit für die Auswahl, es lohnt sich vom ersten Bissen an.

  • Frische Erdbeeren: Das Herzstück des Kuchens. Sie bringen Süße, Säure und eine wunderschöne Farbe. Am besten sind sie, wenn sie gerade Saison haben.
  • Gutes Puddingpulver: Für eine samtige, nicht zu süße Füllung. Vanille ist der Klassiker, aber experimentiere ruhig!
  • Luftiger Biskuit: Die Basis, die alles trägt. Hier zählen frische Eier und die richtige Technik, damit er nicht zusammenfällt.
  • Tortenguss: Hält die Früchte an Ort und Stelle und gibt dem Kuchen den letzten Glanz, der verführerisch schimmert.

Die genauen Mengenangaben für die einzelnen Zutaten befinden sich im Detail in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Dieser Erdbeerkuchen mit Pudding ist ein Klassiker, der seine Wurzeln tief in der deutschen Backtradition hat. Er repräsentiert eine Ära, in der einfache, aber geschmackvolle Kuchen die Familientafeln zierten, besonders wenn die Saison es hergab. Die Kombination aus Biskuit, einer cremigen Füllung und saisonalem Obst ist typisch für viele regionale Variationen, die oft von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Was diesen Kuchen über die Jahrzehnte hinweg so beliebt gemacht hat, ist seine anpassungsfähige Natur. Ursprünglich vielleicht mit anderen Früchten oder einer einfacheren Zubereitung, fand er seinen Weg in unzählige Familienrezepte, die ihn mit kleinen Variationen und persönlichen Kniffen verfeinerten. Der leichte Biskuitboden, der wie eine weiche Wolke wirkt, ist eine Technik, die selbst mit Biskuitkuchen im Allgemeinen fest verbunden ist und für seine Lockerheit sorgt.

Heute ist der Erdbeerkuchen mit Pudding nicht nur ein Symbol für sommerliche Freude, sondern auch ein Beweis dafür, wie ein einfaches Gericht durch gute Zutaten und etwas Liebe zum Detail zu etwas Besonderem werden kann. Er verbindet die Leichtigkeit des Frühlings mit der Fülle des Sommers und ist somit ein zeitloser Genuss, der auf keiner Gartenparty fehlen darf.

So bereitest du Erdbeerkuchen mit Pudding zu

Schritt 1: Die Geburt des luftigen Fondaments

Die Reise zu diesem unwiderstehlichen Kuchen beginnt mit der Entstehung seines luftigen Herzstücks: dem Biskuitboden. Hier ist Präzision gefragt, denn nur so wird er die perfekte Basis für die folgenden Schichten bilden. Trenne die Eier sorgfältig. Das Eiweiß schlagst du mit einer Prise Salz zu einem glänzenden, steifen Schnee – das sind die kleinen Bläschen, die deinem Kuchen seine Leichtigkeit verleihen werden.

In einer separaten Schüssel widmest du dich dem Eigelb. Hier kommt die Magie der Emulsion ins Spiel. Schlage das Eigelb mit warmem Wasser, Zucker und Vanillezucker für mindestens acht bis zehn Minuten auf. Du wirst merken, wie die Masse heller wird, sich verdichtet und eine samtige Konsistenz annimmt. Das ist entscheidend, denn diese luftige Eigelbmasse wird später die festen Bestandteile des Mehls umhüllen und so die Struktur des Teigs maßgeblich beeinflussen.

Schritt 2: Die delikate Verbindung

Nun ist es an der Zeit, die trockenen und feuchten Komponenten dieses Kuchens auf liebevolle Weise zu vereinen. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und siebe es anschließend durch ein feines Sieb direkt in die luftige Eigelbmasse. Dieses Durchsieben hat einen wichtigen Zweck: Es belüftet das Mehl und verhindert Klumpen, was zu einem feineren Teig führt. Beginne nun, die beiden Bestandteile sanft miteinander zu vermengen.

Der entscheidende Moment ist das Unterheben des steifen Eischnees. Sei dabei behutsam, fast zärtlich. Verwende einen Spatel und hebe den Schnee von unten nach oben unter die Teigmasse. Dein Ziel ist es, die Luftigkeit des Eischnees zu bewahren, anstatt sie durch zu kräftiges Rühren herauszudrücken. Stell dir vor, du faltest eine zarte Wolke in die Masse. Ein gleichmäßiger, heller Teig ist das Zeichen, dass du alles richtig gemacht hast.

Tipp: Achte darauf, dass deine Schüssel und dein Schneebesen für das Eiweiß absolut fettfrei sind. Schon kleinste Fettspuren können verhindern, dass das Eiweiß steif wird.

Schritt 3: Die Vorbereitung des Zuhauses

Eine gut vorbereitete Form ist die halbe Miete für jeden Kuchen. Fette eine Obstkuchenform sorgfältig mit Butter ein. Achte darauf, jeden Winkel und jede Vertiefung zu erwischen. Dies verhindert nicht nur, dass der fertige Boden in der Form kleben bleibt, sondern verleiht ihm auch eine leichte Kruste. Gieße den vorbereiteten Teig in die gefettete Form und verteile ihn gleichmäßig. Streiche die Oberfläche glatt, damit der Kuchen später ebenmäßig aufreißt.

Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Stelle die Kuchenform in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten. Doch hier gilt: Vertraue deinem Auge mehr als der Uhr. Jeder Ofen ist anders, und du erkennst einen perfekt gebackenen Biskuit daran, dass er goldbraun ist und bei leichtem Fingerdruck zurückfedert. Lasse ihn anschließend vollständig in der Form auskühlen, bevor du ihn weiterverarbeitest.

Schritt 4: Die süße Umarmung des Puddings

Während der Biskuitboden in aller Ruhe abkühlt, widmen wir uns der Füllung, die diesem Kuchen seine cremige Seele gibt. Nimm das Puddingpulver zur Hand und mische es in einer kleinen Schüssel mit etwa 50 ml kalter Milch und den 40 Gramm Zucker an. Rühre diese Mischung so lange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind – das ist die Basis für einen glatten, sämigen Pudding. Der Rest der Milch (350 ml) kommt nun zum Kochen.

Sobald die Milch kocht, nimm den Topf vom Herd und rühre die angerührte Puddingmasse mit einem Schneebesen kräftig ein. Stelle den Topf zurück auf die Hitze und rühre stetig weiter, bis der Pudding eindickt. Das ist jener magische Moment, in dem aus flüssiger Milch eine zarte, cremige Köstlichkeit wird. Fülle den Pudding nun in eine separate Schüssel um und lass ihn abkühlen. Um eine Hautbildung zu vermeiden, kannst du Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche des heißen Puddings legen.

Achtung: Achte darauf, dass der Pudding komplett abgekühlt ist, bevor du ihn auf den Biskuitboden gibst. Ein warmer Pudding würde den noch warmen oder heißen Biskuit durchweichen und seine Textur beeinträchtigen.

Schritt 5: Das Zusammentreffen der Elemente

Nun beginnt das eigentliche Fest der Aromen und Texturen, das Zusammentreffen der wohlüberlegten Komponenten. Sobald dein Biskuitboden vollständig ausgekühlt ist und der Pudding die richtige Konsistenz hat – also nicht mehr flüssig, aber auch noch nicht fest wie Stein – ist es Zeit, sie zu vereinen. Gieße den noch lauwarmen oder zimmerwarmen Pudding gleichmäßig auf den ausgekühlten Biskuitboden. Verstreiche ihn mit einem Teigschaber oder Löffel, sodass eine glatte, ebene Fläche entsteht.

Stell dir vor, wie der cremige Pudding sich wie ein sanfter Mantel über den leichten Biskuit legt. Ziel ist es, eine gleichmäßige Schicht zu erzielen, die die Basis für die nächste, fruchtige Ebene bildet. Dieser Schritt ist entscheidend für das Mundgefühl, wenn du später in den Kuchen beißt – alles soll perfekt harmonieren.

Schritt 6: Das Blütenmeer der Erdbeeren

Es ist Zeit, die Stars des Kuchens auf die Bühne zu holen: die frischen Erdbeeren. Wasche sie vorsichtig unter fließendem Wasser und entferne das Grün. Je nach Größe und persönlicher Vorliebe kannst du sie nun halbieren oder in Scheiben schneiden. Wenn du besonders große Früchte hast, sind Scheiben oft praktischer, um sie gleichmäßig zu verteilen und später leichter schneiden zu können.

Nun belegst du den abgedeckten Pudding großzügig mit den vorbereiteten Erdbeeren. Achte darauf, sie dicht an dicht zu legen, damit möglichst wenig Pudding durchschimmert. Das sorgt nicht nur für eine intensive Erdbeernote, sondern auch für eine wunderschöne, rote Decke, die den Kuchen zu einem wahren Blickfang macht. Lass deiner Kreativität freien Lauf bei der Anordnung, aber denke daran, dass es am Ende einfach zu schneiden sein sollte.

Schritt 7: Der schillernde Abschluss

Der letzte Schliff, der diesem Erdbeerkuchen seine unvergleichliche Pracht verleiht, ist der Tortenguss. Bereite diesen nach Packungsanleitung zu. Normalerweise bedeutet das, das Pulver mit etwas Zucker und Wasser anzurühren und dann kurz aufzukochen. Achte darauf, dass der Guss flüssig genug ist, um sich gut verteilen zu lassen, aber auch schnell genug geliert, um die Früchte zu umschließen.

Gieße den heißen Tortenguss vorsichtig über die Erdbeeren. Beginne in der Mitte und arbeite dich langsam nach außen vor. So vermeidest du, dass der Guss an einer Stelle zu dick wird oder sich ungleichmäßig verteilt. Wenn du magst, kannst du nun noch gehackte Mandeln darüber streuen, die für eine leichte Knusprigkeit sorgen, oder einen Hauch Limettenabrieb für eine frische Zitrusnote hinzufügen – das ist die Kirsche (oder besser: die Erdbeere) auf dem Kuchen.

Profi-Tipp: Wenn du den Limettenabrieb verwendest, reibe die Schale erst kurz vor der Verwendung ab, damit die ätherischen Öle ihr volles Aroma entfalten können.

Schritt 8: Die Ruhe vor dem Genuss

Nun hat dein Meisterwerk seine Ruhephase verdient. Stelle den fertigen Kuchen für mindestens zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank. In dieser Zeit kann sich der Tortenguss richtig verfestigen und die Aromen können sich wunderbar verbinden. Der Pudding wird fester, die Erdbeeren nehmen den Glanz des Gusses an und der gesamte Kuchen verschmilzt zu einem harmonischen Ganzen. Ungeduld ist hier ein schlechter Ratgeber, denn das Warten wird reichlich belohnt.

Beim Schneiden wirst du merken, wie sauber die Schnitte sind, ohne dass die Erdbeeren verrutschen oder der Pudding herausläuft. Das ist das Ergebnis einer gut durchgekühlten und fest gewordenen Schicht. Serviere ihn gekühlt oder bei Zimmertemperatur – ganz wie du es am liebsten magst. Der erdbeerige Duft, der sich beim Anschnitt entfaltet, ist ein Versprechen auf den Genuss, der nun folgt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Biskuitboden fällt zusammen. Das passiert meist, wenn die Eier nicht lange genug schaumig geschlagen wurden oder der Eischnee zu grob untergehoben wird. Geduld beim Schlagen und sanftes Unterheben sind hier das A und O.

Fehler 2: Der Pudding löst sich vom Boden oder ist zu flüssig. Hier ist die Temperatur entscheidend. Der Biskuit muss vollständig kalt sein, und der Pudding sollte nicht zu heiß aufgetragen werden. Außerdem muss der Pudding ausreichend kochen, damit er richtig andickt.

Fehler 3: Der Tortenguss gelingt nicht richtig. Die genaue Anleitung auf der Packung ist dein bester Freund. Zu wenig oder zu viel Flüssigkeit, oder das falsche Verhältnis von Pulver und Zucker kann dazu führen, dass er nicht richtig fest wird oder zu stückig bleibt.

Fehler 4: Der Kuchen wird schnell trocken. Das liegt oft am Biskuitboden, der zu lange im Ofen war. Achte auf die goldbraune Farbe und den Federdrucktest. Auch zu viel Luftkontakt nach dem Backen kann ihn austrocknen lassen – gut abdecken ist die Lösung.

Variationen für jeden Geschmack

Die saisonale Variante: Wenn Erdbeeren gerade nicht die Saison haben oder du Abwechslung suchst, sind Himbeeren oder eine Mischung aus roten Beeren eine fantastische Alternative. Auch Kirschen, frisch oder aus dem Glas (gut abgetropft), verleihen dem Kuchen eine völlig neue, intensive Note.

Die festliche Variante: Für besondere Anlässe kannst du den Biskuitboden nach dem Backen dünn mit etwas Marmelade bestreichen, bevor der Pudding darauf kommt. Oder du verzierst den fertigen Kuchen mit einer großzügigen Haube aus geschlagener Sahne, die du zwischen die Erdbeeren spritzt.

Die vegane Variante: Ersetze die Eier im Biskuit durch Apfelmus oder ein “Chia-Ei” (1 EL Chia-Samen mit 3 EL Wasser vermischt und aufgequollen). Für den Pudding verwende einfach pflanzliche Milchalternativen wie Hafer-, Mandel- oder Sojamilch, und achte darauf, dass dein Tortengusspulver keine tierischen Bestandteile enthält.

Profi-Tipps für Erdbeerkuchen mit Pudding

Das Geheimnis einer samtigen Puddingtextur: Rühre den Pudding nicht nur ein, sondern lass ihn nach dem Andicken noch eine Minute lang bei schwacher Hitze sanft köcheln. Das intensiviert den Geschmack und sorgt für extra Glätte.

Der “Extra-Kick” für den Biskuit: Gib einen Teelöffel Zitronenschale zum Eigelb, während du es schlägst. Das verleiht dem Boden eine subtile Frische, die wunderbar mit den Erdbeeren harmoniert.

Perfekte Erdbeerverteilung: Wenn deine Erdbeeren sehr saftig sind, kannst du sie nach dem Schneiden kurz mit Küchenpapier abtupfen, bevor du sie auf den Pudding gibst. Das verhindert, dass zu viel Saft austritt und den Tortenguss verwässert.

Glänzender Tortenguss, der hält: Achte auf die Temperatur. Wenn der Guss noch zu heiß ist, schmilzt er die Unterlage. Ist er schon zu kalt, wird er klumpig. Eine lauwarme Konsistenz ist ideal.

Die Krönung: Ein paar gehackte Pistazien oder Mandelsplitter auf dem noch feuchten Tortenguss sorgen nicht nur für Farbe, sondern auch für einen köstlichen Biss. Oder wie wäre es mit ein paar grünen Minzblättern zur Dekoration, die einen frischen Kontrast bilden?

Servier-Ideen für Erdbeerkuchen mit Pudding

Anrichten & Dekoration

Stell dir vor, wie dieser Kuchen auf einer schönen Tortenplatte liegt, die roten Erdbeeren strahlen unter dem glänzenden Tortenguss. Serviere ihn in gleichmäßige Stücke geschnitten, jede Scheibe ein kleines Kunstwerk. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne, garniert mit einem kleinen Minzblatt oder einer zart duftenden, essbaren Blüte, macht die Präsentation perfekt.

Passende Beilagen

Zu diesem fruchtig-cremigen Genuss passt am besten eine Tasse frisch gebrühter Kaffee, der die Süße des Kuchens angenehm ergänzt. Alternativ ist ein leichter, hausgemachter Früchtetee oder ein erfrischender weißer Sangria eine wunderbare Wahl, um das sommerliche Gefühl zu unterstreichen. Für diejenigen, die es noch fruchtiger mögen, ist ein einfacher Fruchtsalat mit weiteren saisonalen Beeren eine köstliche Ergänzung.

Für besondere Anlässe

Dieser Kuchen ist ein Star auf jedem Kaffeetisch und bei jeder Gartenparty. Er eignet sich perfekt für Geburtstagsfeiern, Muttertag oder einfach als Dankeschön für gute Freunde. Seine leichte Zubereitung macht ihn auch zu einem idealen Kandidaten für Picknicks oder als Dessert nach einem leichten Mittagessen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Um die Frische deines Erdbeerkuchens zu bewahren, bedecke ihn nach dem Anschneiden luftdicht mit Frischhaltefolie oder einer Kuchenhaube. Lagere ihn im Kühlschrank. So bleibt er gut 2-3 Tage frisch und lecker. Achte darauf, dass die Oberfläche nicht direkt mit der Folie in Berührung kommt, um ein Ankleben zu vermeiden.

Einfrieren

Das Einfrieren von selbstgebackenen Kuchen kann knifflig sein, aber mit diesem Erdbeerkuchen ist es durchaus machbar. Am besten frierst du ihn vor dem Belegen mit den Erdbeeren und dem Tortenguss ein. Der vorgebackene Boden lässt sich gut portionieren und einfrieren. Sobald der Kuchen fertig zubereitet ist, lässt er sich nach dem Auftauen im Kühlschrank zwar nicht mehr perfekt einfrieren, da die Cremigkeit leiden könnte.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Dieser Kuchen wird am besten gekühlt oder bei Zimmertemperatur genossen. Ein Aufwärmen ist nicht nötig und kann die Textur beeinträchtigen, insbesondere die des Puddings. Wenn du ihn doch leicht erwärmen möchtest, nimm ihn einfach eine Weile vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er Raumtemperatur erreicht und seine Aromen voll entfalten kann.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Erdbeerkuchen auch mit anderen Früchten zubereiten?

    Absolut! Die Grundidee dieses Kuchens ist seine Flexibilität. Statt Erdbeeren kannst du wunderbar Himbeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren, Kirschen oder sogar Pfirsiche verwenden. Achte bei sehr saftigen Früchten darauf, sie kurz abtropfen zu lassen oder mit Küchenpapier abzutupfen, damit der Tortenguss gut hält.

  2. Wie lange bleibt der Erdbeerkuchen frisch?

    Gut abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der Erdbeerkuchen etwa 2 bis 3 Tage. Beachte jedoch, dass der Biskuitboden mit der Zeit Feuchtigkeit vom Pudding aufnehmen kann und weicher wird, was manche als angenehm empfinden, andere aber als etwas zu weich. Er schmeckt frisch gebacken und am zweiten Tag meist am besten.

  3. Kann ich den Biskuitteig auch ohne Eier backen?

    Ja, für eine vegane Variante ist das kein Problem. Du kannst die Eier durch eine entsprechende Menge Apfelmus (ca. 100-130g pro 2 Eier) oder durch ein aufgeschlagenes “Chia-Ei” (1 Esslöffel Chia-Samen mit 3 Esslöffeln Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen) ersetzen. Die Textur des Biskuits kann dadurch etwas dichter werden, aber der Geschmack wird dennoch hervorragend sein.

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