Rezept Französischer Apfelkuchen – Gateaux invisible aux pommes

Es ist ein grauer, nieseliger Nachmittag im späten Herbst, und der Duft nach frisch gebackenen Äpfeln und warmer Butter wabert durch unser kleines Haus. Diese Aromen sind wie eine warme Umarmung, eine Erinnerung an Omas Küche, wo jeder Winkel von Liebe und den köstlichsten Düften erfüllt war, die man sich vorstellen kann. Es ist diese Art von Magie, die der französische Apfelkuchen, der „Gâteau invisible aux pommes“, in sich trägt.

Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert; er ist ein Erlebnis, eine Reise zurück in die Zeit, als die einfachen Dinge im Leben am meisten zählten und der Geschmack auf den Tisch zauberte, was Worte oft nicht vermögen. Er hat das Potenzial, einen alltäglichen Nachmittag in einen besonderen Moment zu verwandeln.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Intensiver Apfelgeschmack: Der Name “unsichtbar” kommt nicht von ungefähr – fast 80% dieses Kuchens bestehen aus Äpfeln, die sich in einem zarten Teig betten. Jeder Bissen ist eine Explosion fruchtiger Aromen, die auf der Zunge zergehen.
  • Überraschend saftig: Anders als viele trockene Kuchenvarianten, bleibt dieser Apfelkuchen durch seinen hohen Fruchtanteil und den pfannkuchenähnlichen Teig wunderbar saftig und leicht.
  • Schnelle Zubereitung: Das Wunderbare an diesem Kuchen ist, wie unkompliziert er ist. Kein stundenlanges Rühren oder kompliziertes Schichten – in kürzester Zeit zauberst du ein Meisterwerk auf den Tisch.
  • Vielseitigkeit in jeder Schicht: Die Empfehlung, verschiedene Apfelsorten zu mischen, ist kein bloßer Tipp – es ist das Geheimnis hinter der komplexen Süße und der leichten Säure, die diesen Kuchen so unverkennbar machen.
  • Ein Hauch von Eleganz: Ein leichter Hauch von Rum und Vanille verleiht der Fruchtsüße eine subtile Tiefe, die ihn von einem einfachen Apfelkuchen abhebt und ihm eine französische Finesse verleiht.

Das brauchst du

Die Auswahl der richtigen Äpfel ist hier das A und O; sie sind die Seele dieses Kuchens. Eine gute Mischung aus säuerlichen und süßen Sorten, wie Boskoop und Gala, erzeugt eine Harmonie im Geschmack, die ihresgleichen sucht. Achte darauf, dass die Äpfel fest sind, damit sie beim Backen nicht zerfallen, sondern ihre Form und ihren Biss behalten.

  • Mehl: Das Rückgrat, das den Kuchen zusammenhält, aber dezent im Hintergrund bleibt.
  • Backpulver: Sorgt für die leichte Lockerheit, die dem hohen Fruchtanteil entgegenkommt.
  • Äpfel: Das Herzstück. Eine Mischung aus mindestens zwei Sorten für komplexe Fruchtaromen.
  • Butter: Verleiht eine zarte Geschmeidigkeit und ein reiches Aroma.
  • Eier: Binden und verfeinern den Teig zu einer glatten, saftigen Masse.
  • Zucker: Sorgt für die Balance und die Karamellisierung der Äpfel.
  • Salz: Ein Hauch davon hebt die süßen Aromen hervor.
  • Rum: Verleiht eine subtile, warme Tiefe, die das Apfelaroma abrundet.
  • Vanille-Extrakt: Rundet das Geschmacksbild ab und betont die Süße der Äpfel.
  • Puderzucker: Für die klassische, elegante Endnote.

Alle genauen Mengenangaben findest du wie üblich in der Rezeptkarte am Ende des Artikels.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der „Gâteau invisible aux pommes“, der unsichtbare Apfelkuchen, ist ein kulinarisches Juwel aus Frankreich, das seine Wurzeln in der Kunst des bewussten Backens hat. Sein Name spielt auf die Tatsache an, dass die Äpfel den Teig fast vollständig zu verbergen scheinen, ein Zeichen für die Dominanz der Frucht in diesem Gericht.

Dieses Rezept ist kein altes Familiengeheimnis im klassischen Sinne, sondern vielmehr eine Hommage an die Einfachheit und Reinheit der Zutaten. Es ist eine moderne Interpretation dessen, was passiert, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert: die Qualität der Früchte und eine leichte Hand bei der Zubereitung des Teigs.

In einer Zeit, in der Kuchen oft mit vielen Verzierungen und aufwendigen Schritten glänzen, erinnert uns der „Gâteau invisible“ daran, dass wahrer Genuss oft in der Reduktion liegt. Er zeigt, wie zeitlos und elegant ein Gericht sein kann, wenn die einzelnen Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.

So bereitest du Französischer Apfelkuchen zu

Schritt 1: Die Basis – Dein Ofen und deine Äpfel

Los geht’s mit dem Herzstück dieses Kuchens – den Äpfeln. Beginne damit, deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorzuheizen. Während er sich auf Betriebstemperatur bringt, widme dich den Äpfeln. Schäle sie sorgfältig, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in feine, gleichmäßige Scheiben. Das ist wichtig, damit sie sich später gut im Teig verteilen lassen und gleichmäßig garen.

Eine gute Mischung macht hier wirklich den Unterschied. Ich persönlich greife gerne zu einer Kombination aus säuerlichen Sorten wie Boskoop, die eine tolle Säure mitbringen, und süßeren Varianten wie Royal Gala oder Jonagold, die Fruchtigkeit und eine angenehme Süße beisteuern. Diese Vielfalt bringt Tiefe in den Geschmack, die ein einzelner Apfel selten erreichen kann.

Schritt 2: Die trockene Umarmung – Teig-Vorbereitung

In einer mittelgroßen Schüssel vermischst du nun das Mehl, das Backpulver und eine gute Prise Salz. Dieses trockene Fundament, liebevoll vorbereitet, wird die anderen Elemente zusammenhalten und ihnen Halt geben. Achte darauf, dass alles gut vermengt ist, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt und für eine sanfte Lockerung sorgen kann.

Das mag simpel klingen, aber gerade dieser Schritt legt das Fundament für die Textur des Kuchens. Wenn die trockenen Zutaten gut miteinander verbunden sind, kann sich der Teig später optimal entwickeln und verhindert, dass sich an einer Stelle zu viel oder zu wenig Backpulver sammelt.

Schritt 3: Die flüssige Verführung – Butter, Eier und Süße

Jetzt wird es cremig! In einer separaten, größeren Schüssel schlägst du die Eier mit dem Zucker richtig schaumig. Hier ist Geduld gefragt. Ein guter, heller und luftiger Eischnee ist die Basis für die Cremigkeit des Kuchens. Wenn du die Masse so lange schlägst, bis sie hell und voluminös ist, bindet sie die Zutaten später besser und sorgt für eine leichte Textur.

Gib nun die geschmolzene und leicht abgekühlte Butter sowie den Rum und den Vanille-Extrakt hinzu. Schlage alles kurz, bis es sich gut verbunden hat. Dieser Teil des Prozesses ist entscheidend, denn hier kommt die Grundlage für den zarten Schmelz des Kuchens. Achte darauf, dass die Butter nicht mehr heiß ist, wenn du sie zu den Eiern gibst, sonst gerinnt die Masse.

Tipp: Wenn du keinen Rum verwenden möchtest, kannst du ihn auch weglassen oder durch etwas Zitronenschale oder ein paar Tropfen Bittermandelaroma ersetzen, um eine andere Nuance zu erzielen.

Schritt 4: Das sanfte Zusammenführen – Teig trifft Apfel

Nun kommt der Moment, in dem die trocken und flüssig vorbereiteten Komponenten zusammengeführt werden. Gib die Hälfte der Mehlmischung zur Ei-Zucker-Masse und rühre sie vorsichtig unter. Danach folgt die restliche Mehlmischung, die du ebenfalls sanft einarbeitest. Achte darauf, nicht zu lange zu rühren; nur so lange, bis keine trockenen Mehlspuren mehr sichtbar sind.

Im nächsten Schritt kommt die großzügige Menge der vorbereiteten Apfelscheiben hinzu. Hebe sie mit einem Spatel oder Löffel vorsichtig unter den Teig. Hier geht es darum, die Äpfel gleichmäßig im Teig zu verteilen, ohne sie zu zerdrücken. Sie sollen sich gebettet fühlen, nicht gequetscht.

Der Teig wird nun recht dickflüssig sein, mit einer Fülle von Apfelscheiben, die sich gerade so im Teig halten können. Das ist genau richtig so – es ist das Geheimnis des „unsichtbaren“ Kuchens, bei dem die Frucht im Vordergrund steht.

Schritt 5: Die Ruhe vor dem Sturm – Vorbereiten der Form

Nimm deine Springform zur Hand. Für dieses Rezept ist eine Form mit etwa 20 cm Durchmesser ideal. Kleide den Boden der Form mit Backpapier aus. Das erleichtert das Herauslösen des Kuchens ungemein und verhindert lästiges Anhaften.

Fülle die gesamte Apfel-Teig-Masse in die vorbereitete Springform. Verteile sie gleichmäßig, indem du die Oberfläche leicht glattstreichst. Drücke die Masse nicht zu fest an, lass ihr Raum, um sich beim Backen auszudehnen.

Achtung: Manchmal kann es hilfreich sein, die Form leicht mit Butter einzufetten, bevor das Backpapier eingelegt wird. Das sorgt für zusätzlichen Schutz und erleichtert das spätere Lösen des Randes.

Schritt 6: Das goldene Inferno – Der Backvorgang

Jetzt kommt der Kuchen in den vorgeheizten Ofen. Platziere die Form im mittleren Einschub. Die Backzeit beträgt in der Regel 50 bis 60 Minuten. Die genaue Dauer kann je nach Ofen variieren, daher ist es wichtig, ein Auge darauf zu haben.

Du erkennst, dass der Kuchen fertig ist, wenn er eine wunderschöne goldbraune Farbe angenommen hat und bei der Stäbchenprobe (ein Holzspieß, den du in die Mitte steckst) nur wenige feuchte Krümel haften bleiben. Wenn noch flüssiger Teig am Spieß klebt, braucht der Kuchen noch etwas mehr Zeit.

Lass den Kuchen nach dem Backen zunächst etwa 10-15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du vorsichtig den Rand der Springform öffnest. Lass ihn dann in der Form vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen, bevor du ihn dekorierst und servierst.

Schritt 7: Die Krönung – Puderzucker und Genuss

Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du ihn wie ein Kunstwerk vollenden. Siebe eine großzügige Schicht Puderzucker über die Oberfläche. Das verleiht ihm nicht nur ein appetitliches Aussehen, sondern auch eine feine Süße, die perfekt mit der Fruchtigkeit harmoniert.

Nun ist er bereit, um das Zentrum deines Tisches zu werden. Seine „unsichtbare“ Natur macht ihn zu einem wahren Blickfang, wenn die saftigen Apfelscheiben und der zarte Teig enthüllt werden. Die Erwartung, die er weckt, ist fast greifbar, bevor man den ersten Bissen nimmt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die falsche Apfelsorte. Wenn du nur eine einzige, sehr weiche Apfelsorte verwendest, kann der Kuchen schnell musig werden und seine Textur verliert an Reiz. Die Mischung aus säuerlichen und festen Äpfeln ist hier entscheidend für das ausgewogene Geschmackserlebnis und die Struktur. Experimentiere ruhig, denn jede Sorte bringt eine eigene Nuance mit.

Fehler 2: Übermäßiges Rühren. Sobald das Mehl zu den flüssigen Zutaten kommt, sollte nur noch kurz und sanft gerührt werden. Zu lange und kräftiges Rühren entwickelt das Gluten im Mehl zu stark, was den Kuchen zäh und gummiartig machen kann, anstatt ihn luftig und leicht zu halten.

Fehler 3: Die Backzeit nicht kontrollieren. Jeder Ofen ist anders, und die angegebene Backzeit ist nur ein Richtwert. Wenn du den Kuchen zu kurz backst, bleibt er in der Mitte feucht und unangenehm teigig. Backst du ihn zu lange, trocknet er aus und verliert seine charakteristische Saftigkeit. Die Stäbchenprobe ist hier dein bester Freund.

Fehler 4: Zu wenig Äpfel verwenden. Wenn du dich an die Mengenangabe hältst und trotzdem das Gefühl hast, der Kuchen sei zu teigig, liegt es oft daran, dass die Äpfel nicht ausgereicht haben, um die Form gut zu füllen. Sei nicht schüchtern, die Form wirklich bis zum Rand zu füllen – das ist das Geheimnis des „unsichtbaren“ Apfelkuchens.

Variationen für jeden Geschmack

Für alle, die ihrem Apfelkuchen eine besondere Note verleihen möchten: Versuche eine vegane Variante, indem du die Eier durch einen guten Ei-Ersatz oder zerdrückte Banane (vorsichtig dosiert!) ersetzt und die Butter durch eine hochwertige Margarine. Der Grundteig ist flexibel genug, um solche Anpassungen zu verkraften und bietet eine wunderbare Basis für pflanzliche Varianten.

Für eine festlichere Version kannst du dem Teig eine Handvoll gehackte Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln hinzufügen, die beim Backen leicht anrösten und für zusätzlichen Biss sorgen. Ein Hauch von Zimt oder Kardamom im Teig kann den Kuchen zu einem herbstlichen Genuss machen, perfekt für gemütliche Abende.

Eine Low-Carb-Variante ist etwas anspruchsvoller, aber durchaus machbar. Ersetze das Mehl durch eine Mischung aus Mandel- und Kokosmehl und verwende zuckerfreie Süßungsmittel wie Erythrit oder Stevia. Hierbei ist die Konsistenz des Teigs genau zu beobachten.

Profi-Tipps für Französischer Apfelkuchen

Der Geruchstest: Wenn sich der Kuchen beim Backen im Ofen zu dunkel färbt, bevor er durch ist, kannst du ihn lose mit Aluminiumfolie abdecken. Das schützt die Oberfläche vor dem Verbrennen, während das Innere fertig backen kann.

Die Temperatur im Blick: Achte darauf, dass alle Zutaten für den Teig Zimmertemperatur haben, besonders die Eier und die Butter. Das hilft, dass sie sich besser verbinden und ein homogener Teig entsteht.

Die Apfelvorbereitung: Wenn du die Apfelscheiben schon etwas früher schneidest, gib sie in eine Schüssel mit etwas Zitronenwasser. Dadurch werden sie nicht braun und behalten ihre frische Farbe, was sich auch optisch positiv auf den fertigen Kuchen auswirkt.

Die Geduld des Abkühlens: Auch wenn es schwerfällt, lass den Kuchen wirklich vollständig abkühlen. Im warmen Zustand ist er noch sehr weich und kann beim Anschneiden leicht zerbrechen. Die richtige Konsistenz entwickelt sich erst beim vollständigen Abkühlen.

Eine Prise Luxus: Serviere den Kuchen lauwarm mit einer Kugel gutem Vanilleeis oder einem Klecks frisch geschlagener Sahne. Der Kontrast zwischen der warmen Fruchtigkeit des Kuchens und der kühlen Cremigkeit ist ein wahres Geschmackshoch.

Servier-Ideen für Französischer Apfelkuchen

Anrichten & Dekoration

Nachdem der Kuchen vollständig abgekühlt ist, siebe ein großzügiges Netz aus Puderzucker darüber. Dies ist die klassische und eleganteste Art, diesen Kuchen zu präsentieren. Es ist ein einfacher, aber effektiver Touch, der die Fruchtigkeit unterstreicht, ohne sie zu überdecken. Für eine besonders frühlingshafte Note oder wenn Gäste kommen, kannst du ein paar kleine, essbare Blüten wie Veilchen oder Gänseblümchen auf den Puderzuckerschnee setzen.

Wenn du möchtest, kannst du auch ein kleines Stück frische Minze oder eine dünne Apfelscheibe als Dekoration hinzufügen, aber oft ist die schlichte Eleganz des Puderzuckers vollkommen ausreichend.

Passende Beilagen

Dieser Apfelkuchen entfaltet sein volles Potenzial, wenn er mit den richtigen Partnern serviert wird. Ein Klecks frisch geschlagene Schlagsahne, die nicht zu süß ist, bildet einen wundervollen Kontrast zur Fruchtsüße und der leichten Säure der Äpfel. Ebenso passt eine französische Vanillesauce, die leicht und cremig ist, hervorragend dazu.

Für Liebhaber von Eiscreme ist eine Kugel hochwertiges Vanilleeis oder ein leichtes Zitroneneis eine himmlische Ergänzung. Die Kälte des Eises und die Wärme des Kuchens erzeugen ein sensorisches Fest auf der Zunge. Auch ein Klecks Ricotta, leicht gesüßt und mit etwas Zitrone verfeinert, kann eine interessante und köstliche Beilage sein.

Für besondere Anlässe

Dieser Kuchen ist ein wahrer Allrounder, der sich für nahezu jeden Anlass eignet. Seine unkomplizierte Zubereitung macht ihn zum perfekten Kandidaten für spontanen Besuch oder wenn die Zeit knapp ist. Dennoch verleiht seine elegante Erscheinung und der exquisite Geschmack ihm eine Besonderheit, die ihn auch für Geburtstage, Abendessen mit Freunden oder als süßen Abschluss nach einem besonderen Menü qualifiziert.

Besonders im Herbst, wenn die Apfelernte in vollem Gange ist, passt er perfekt zu jeder Art von Feierlichkeit. Sein Duft erfüllt die Wohnung und schafft eine heimelige und elegante Atmosphäre zugleich. Auch als Beitrag zu einem Kaffeekränzchen oder einem Picknick im Freien ist er eine unschlagbare Wahl.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn doch einmal ein Stück Kuchen übrig bleiben sollte – was bei diesem unwahrscheinlich ist – bewahre es am besten bei Raumtemperatur in einem luftdichten Behälter oder unter einer Kuchenhaube auf. So bleibt er am längsten frisch und saftig. An einem kühlen Ort, wie in einer Speisekammer oder einem kühlen Keller, hält er sich so gut zwei bis drei Tage.

Wenn du ihn im Kühlschrank aufbewahrst, kann er zwar etwas länger halten (bis zu 4-5 Tage), aber die Textur kann darunter leiden und er wird fester. Es ist ratsam, ihn vor dem Servieren wieder auf Raumtemperatur erwärmen zu lassen, um die ursprüngliche Saftigkeit und Zartheit wiederherzustellen.

Einfrieren

Ja, dieser Apfelkuchen lässt sich hervorragend einfrieren und ist eine praktische Option, um immer einen Vorrat an selbstgebackenem Genuss zu haben. Lasse den Kuchen vollständig abkühlen und schneide ihn in einzelne Portionen. Wickle jedes Stück fest in Frischhaltefolie ein und lege die Päckchen dann in einen gefriergeeigneten Behälter oder eine Gefrierbeutel. So verpackt, hält er sich im Gefrierschrank gut 2-3 Monate.

Achte darauf, dass die Verpackung luftdicht ist, um Gefrierbrand zu vermeiden. Wenn du dann Lust auf ein Stück hast, nimm es einfach aus dem Gefrierschrank und lass es bei Raumtemperatur auftauen. Für ein besonders frisches Gefühl, kannst du es nach dem Auftauen noch kurz im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 100-120°C) erwärmen, um die typische Textur wiederherzustellen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du den Kuchen aufwärmen möchtest, gibt es ein paar Tricks, um ihn wieder so saftig wie frisch gebacken zu machen. Die beste Methode für ein einzelnes Stück ist die schnelle Erwärmung in der Mikrowelle bei niedriger Leistung für etwa 20-30 Sekunden. Sei hier vorsichtig, um ihn nicht zu überhitzen, was ihn gummiartig machen könnte.

Für ein größeres Stück oder eine ganze Form ist der Backofen die bessere Wahl. Erwärme den Kuchen bei etwa 120°C für 10-15 Minuten. Diese schonende Methode bewahrt die Saftigkeit und die zarte Textur des Kuchens. Wenn er dabei etwas zu trocken wird, kannst du ihn mit einem Stich Butter bedecken, die dann schmilzt und die Oberfläche wieder saftig macht.

Häufig gestellte Fragen

  1. Frage: Mein Kuchen ist nach 60 Minuten Backzeit noch feucht in der Mitte. Was mache ich falsch?

    Antwort: Die Backzeit ist ein Richtwert. Jeder Ofen ist anders, und die Feuchtigkeit der Äpfel kann ebenfalls variieren. Wenn dein Kuchen nach der angegebenen Zeit noch feucht ist, gib ihm einfach mehr Zeit. Stecke zur Sicherheit die Stäbchenprobe an der dicksten Stelle. Wenn dort noch roher Teig haftet, muss der Kuchen weiterbacken. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Äpfel zu feucht waren. Achte darauf, dass sie gut abgetropft sind, bevor du sie in den Teig gibst.

  2. Frage: Ich habe Angst, dass der Kuchen zu süß wird, da ich nicht so gerne stark gesüßte Desserts mag. Kann ich die Zuckermenge reduzieren?

    Antwort: Ja, das ist absolut möglich! Du kannst die Zuckermenge ruhig um 10-25% reduzieren, besonders wenn du sehr süße Apfelsorten verwendest. Die Äpfel selbst bringen natürliche Süße mit, und der Puderzucker dient oft mehr der Dekoration. Wenn du dich für süßere Äpfel entscheidest, kannst du die Zuckermenge im Teig sogar noch stärker reduzieren. Wichtiger ist der feine Ausgleich, den das Salz und eventuell der Rum beisteuern, um die Süße zu „heben“.

  3. Frage: Kann ich statt Rum auch etwas anderes für das Aroma verwenden, wenn ich keinen Alkohol mag? Oder ist der Rum wirklich essentiell?

    Antwort: Der Rum ist kein Muss, aber er verleiht dem Kuchen eine wunderbare geschmackliche Tiefe und Wärme. Wenn du keinen Alkohol verwenden möchtest, kannst du ihn ohne Probleme weglassen. Alternativ kannst du stattdessen einen Teelöffel hochwertigen Apfel- oder Birnenbrand verwenden, was ein ähnliches Aroma ergibt, aber immer noch Alkohol enthält. Manche Leser haben erfolgreich auf einen Hauch Bittermandelaroma oder etwas Zitronenschale zurückgegriffen, um eine zusätzliche Aromakomponente zu schaffen. Experimentiere ruhig, was dir am besten schmeckt!

Französischer Apfelkuchen – Gateaux invisible aux pommes

Französischer Apfelkuchen – Gateaux invisible aux pommes

Dieser "unsichtbare" Apfelkuchen ist in meinen Augen der apfeligste Apfelkuchen ever! Er besteht zu 80 Prozent aus Äpfeln und zu 20 % aus Teig und ist einfach ein Träumchen! Der Teig ist ähnlich dem eines Pfannkuchens und mach den Kuchen super saftig und fruchtig. Er ist ganz einfach und blitzschnell zusammengerührt und lauwarm mit einem klitzekleinen Kügelchen Vanilleeis, etwas Sahne oder Vanillesauce ein absoluter Genuss. Auch pur schmeckt er fantastisch! Ich empfehle tatsächlich, so wie auch im Rezept angegeben, unterschiedliche Apfelsorten für diesen Kuchen zu verwenden, das gibt ihm den besonderen Kick!

4.8 from 742 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 60 Minuten
Total Time 90 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 große Äpfel (z.B.: 2 Boskoop, 1 Royal Gala und 1 Jonagold)
  • 120 g Butter
  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Rum (optional)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Kochen
  1. 1Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen.
  2. 2In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen.
  3. 3Die Äpfel schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden, miteinander mischen. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  4. 4Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, Rum und Vanilleextrakt zufügen. Die Hälfte der Butter und der Mehlmischung zugeben und weiterführen. Restliches Mehl und Butter einrühren, zuletzt alle Äpfel unter den Teig heben.
  5. 5Die Springform (20 cm) mit Backpapier auskleiden und die Teigmasse einfüllen.
  6. 6Den Kuchen im vorgeheizten Backofen für 50 – 60 Minuten goldbraun backen, anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  7. 7Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 45g
Protein 4g
Fat 18g
Saturated Fat 10g
Fiber 3g
Sugar 30g
Sodium 100mg
Cholesterol 90mg

Keywords: Apfelkuchen, unsichtbarer Apfelkuchen, Gateaux invisible aux pommes, Kuchen, Dessert, Backen

Es wird empfohlen, verschiedene Apfelsorten für den besten Geschmack zu verwenden.
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