Einfaches Garnelen-Stir-Fry mit grünem Spargel | Rezept | Kitchen Stories

Garnelen Spargel Stir Fry

Der Duft von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas lässt mich so schnell in glückliche Erinnerungen abtauchen wie dieser Geruch. Es ist mehr als nur ein Aroma; es ist ein Versprechen von gemeinsamer Zeit, von warmen Küchen und Händen, die mit Liebe arbeiten. Genau diese Magie entfaltet sich, wenn die ersten Zutaten in die heiße Pfanne gleiten.

Es war nicht immer so einfach. Mein erster Versuch, etwas Ähnliches zuzubereiten, endete in einer traurigen Angelegenheit aus verkochten Garnelen und gummiartigem Spargel. Doch diese Erfahrung, so ernüchternd sie auch war, hat mir die Wichtigkeit jedes einzelnen Schrittes gelehrt, von der Vorbereitung bis zum letzten Spritzer Sojasauce.

Einfaches Garnelen-Stir-Fry mit grünem Spargel

Einfaches Garnelen-Stir-Fry mit grünem Spargel

Ein schnelles und leckeres One-Pan-Gericht mit knackigem Spargel und zarten Garnelen, perfekt für ein nahrhaftes Mittagessen unter der Woche. Dieses Rezept ist vielseitig und einfach zuzubereiten, auch mit tiefgefrorenen Garnelen.

4.8 from 453 reviews
Prep Time 20 Min.
Cook Time 0 Min.
Total Time 20 Min.
Servings 2 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:426 kcal By:ELENA
Servings
  • 225 g Garnelen
  • 225 g grüner Spargel
  • 2½ g Ingwer
  • Pflanzenöl (zum Anbraten)
  • Sesam (geröstet, zum Garnieren)
  • Jasminreis (gekocht, zum Servieren)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Backen
  1. 1Die Garnelen auftauen lassen, falls sie gefroren sind, und anschließend schälen. Dann die Hälfte des Shaoxing-Weins, Salz und Pfeffer hinzufügen. Ca. 5 Min. marinieren lassen. In der Zwischenzeit die holzigen Enden des grünen Spargels abschneiden und schräg in ca. 5 cm lange Stangen schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken.
  2. 2In einer Pfanne Öl bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Garnelen hineingeben und braten, bis sie auf beiden Seiten rosa werden, ca. 1–2 Min. pro Seite. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen. In derselben Pfanne bei Bedarf mehr Öl erhitzen, dann Ingwer, Knoblauch und Chiliflocken hinzugeben und braten, bis es duftet. Dann den Spargel zugeben und ca. 2 Min. braten.
  3. 3Die Garnelen zurück in die Pfanne geben und den restlichen Shaoxing-Wein, Sojasauce, ggf. Austernsauce und etwas Butter hinzufügen. Unter Rühren ca. 1–2 Min. braten, bis die Butter schmilzt und die Sauce gut vermischt ist. Auf einen Teller anrichten, mit mehr Chiliflocken und Sesam garnieren und sofort mit gekochtem Jasminreis servieren. Guten Appetit!
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 65 g
Protein 31 g
Fat 4 g

Keywords: Garnelen, Spargel, Stir-Fry, Schnell, Einfach, One-Pan, Asiatisch

Wenn Sie Garnelen mit ganzen Köpfen haben, können Sie diese zuerst in Öl anbraten, bevor Sie die Garnelen hinzufügen, um zusätzlichen Geschmack zu erzielen. Sherrywein kann als Ersatz für Shaoxing-Wein verwendet werden.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Blitzschnelle Zubereitung: In der Hektik des Alltags ist dieses Gericht ein Segen. Es verwandelt sich vom rohen Zustand zum fertigen Gericht, bevor man “Aperitif” sagen kann.
  • Gesund und nahrhaft: Knackiger Spargel liefert Vitamine, während die Garnelen für schlanke Proteine sorgen – eine perfekte Balance für ein leichtes, aber sättigendes Essen.
  • Extrem wandelbar: Spargel wird gerade saisonal immer interessanter, doch dieses Gericht schreckt nicht davor zurück, auch mal mit Zuckererbsen oder grünen Bohnen einen neuen Auftritt zu wagen.
  • Speisekammer-freundlich: Mit tiefgefrorenen Garnelen als Basis bist du immer bereit, wenn der Hunger größer ist als die Zeit. Wenige Handgriffe genügen, um ein tolles Gericht zu zaubern.
  • Geschmacksexplosion garantiert: Die Kombination aus herzhafter Sojasauce, leicht scharfem Ingwer und Knoblauch mit dem zarten Spargel und den Garnelen ist ein Fest für die Sinne.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten spielt eine entscheidene Rolle, damit sich die Aromen voll entfalten können. Bei Garnelen achte ich darauf, dass sie aufgetaut und von guter Qualität sind; für den Spargel gilt: frisch ist Trumpf, aber auch gut tiefgefrorener Spargel kann Wunder wirken, wenn er richtig behandelt wird. Der richtige Knoblauch und Ingwer sind beinahe wie das Gewissen einer guten Mahlzeit – sie geben Tiefe und Charakter.

  • Garnelen: Sie sind das Herzstück, das sich schnell erhitzt und eine zarte Süße mitbringt.
  • Grüner Spargel: Seine knackige Textur und sein leicht herber Geschmack ergänzen die Garnelen perfekt.
  • Shaoxing Wein: Ein unverzichtbarer Bestandteil der chinesischen Küche, der eine tiefe Umami-Note und eine subtile Süße hinzufügt.
  • Knoblauch & Ingwer: Das klassische Duo für jede asiatische Pfanne, das für Würze und eine angenehme Schärfe sorgt.
  • Chiliflocken: Für einen kleinen, willkommenen Kick, der die Aromen noch weiter hervorhebt.
  • Sojasauce & Austernsauce: Sie bilden die Basis der Sauce, die alles zusammenbringt und dem Gericht Tiefe verleiht.
  • Butter (optional): Ein Hauch von Butter kann die Aromen auf eine wunderbar cremige Weise abrunden.
  • Pflanzenöl: Zum scharfen Anbraten, damit nichts kleben bleibt und die Zutaten ihre Farbe behalten.
  • Sesam: Geröstet, für ein nussiges Aroma und eine ansprechende Textur als Garnitur.
  • Jasminreis: Der ideale Begleiter, der die Saucen aufsaugt und das Gericht komplett macht.

Die genauen Mengenangaben findest du in der beigefügten Rezeptkarte.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Dieses Gericht ist eine Art kulinarische Reise, die ihren Ursprung in den geschäftigen Straßen Asiens hat. Stir-Fry, oder Chao auf Chinesisch, ist eine Kochtechnik, die auf hoher Hitze und schnellem Rühren beruht, um die Textur und den Geschmack von Zutaten zu erhalten. Es ist eine Methode, die über Generationen verfeinert wurde, um aus einfachen, frischen Zutaten ein schnelles und doch unglaublich aromatisches Essen zu zaubern. Die Idee ist, die Hitze zu beherrschen und die Aromen so zu schichten, dass sie sich gegenseitig verstärken.

Im Laufe der Zeit hat sich diese traditionelle Technik in Küchen auf der ganzen Welt verbreitet und ist dabei oft ganz persönliche Anpassungen eingegangen. Hier in Deutschland, wo grüner Spargel eine geschätzte saisonale Delikatesse ist, haben wir ihn quasi als Ehrengast in die klassische Stir-Fry-Pfanne eingeladen. Es ist ein Beispiel dafür, wie eine traditionelle Methode flexibel genug ist, um lokale Produkte und Vorlieben aufzunehmen und so etwas Neues und Vertrautes zugleich zu schaffen.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Einfachheit und seine Fähigkeit, sich anzupassen. Es ist die perfekte Antwort auf den Wunsch nach einer schnellen, gesunden und vor allem köstlichen Mahlzeit am Ende eines langen Tages. Es beweist, dass man mit ein paar wenigen, gut ausgewählten Zutaten und der richtigen Technik ein kulinarisches Erlebnis schaffen kann, das sowohl den Gaumen als auch die Seele erfreut.

So bereitest du Garnelen Spargel Stir Fry zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Schlüssel zur Perfektion unter Zeitdruck

Wenn es schnell gehen muss, ist die Vorbereitung alles. Nimm dir einen Moment Zeit, bevor du überhaupt daran denkst, den Herd anzuschalten. Die Garnelen müssen auftauen, falls sie aus dem Gefrierschrank kommen. Wenn du Glück hast und dir ein Fischhändler deines Vertrauens tiefgekühlte, bereits geschälte und entdarmte Garnelen verkauft, umso besser. Sind sie noch mit Schale, ist das kein Problem, aber dann heißt es ran an die Arbeit: Schale abziehen und den dunklen Darm entfernen, das ist essenziell für ein schönes Mundgefühl. Ein kleiner Einschnitt auf dem Rücken genügt oft schon. Danach kommen sie in eine Schüssel, bekommen die Hälfte des Shaoxing-Weins ab, eine Prise Salz und Pfeffer – wie eine kleine Stärkung vor dem großen Auftritt, etwa fünf Minuten genügen völlig.

Während die Garnelen ihr Bad nehmen, widmen wir uns dem Spargel. Das holzige Ende muss ab, das ist der Teil, der zäh und unangenehm ist. Du erkennst ihn meist, indem du die Stange brichst – sie zerbricht dort, wo sie holzig wird. Schneide sie dann schräg in etwa fünf Zentimeter lange Stücke. Dieser schräge Schnitt sorgt dafür, dass sie mehr Oberfläche haben, um die Sauce später aufzunehmen und sind außerdem optisch ansprechender. Der Knoblauch und der Ingwer müssen sorgfältig gehackt werden. Hier zählt wirklich die Feinheit, denn wir wollen keinen wuchtigen Geschmack, sondern vielmehr feine Aromen, die sich im Hintergrund halten und das Gericht verfeinern. Je feiner gehackt, desto besser können sie ihre Aromen abgeben.

Tipp: Wenn du Garnelen mit Kopf und Schale hast, brate diese zuerst in Öl an, nimm sie heraus und verwende die zurückbleibenden Aromen im Öl für die Pfanne. Das gibt eine unglaubliche Tiefe!

Schritt 2: Das Anbraten der Garnelen – Der Moment, der den Unterschied macht

Jetzt kommt der Moment, in dem die Magie beginnt! Erhitze eine gute Menge Pflanzenöl in einer Pfanne – es sollte schön heiß sein, aber nicht rauchen. Gib die marinierten Garnelen hinein. Du musst sie nicht überladen, sonst kühlen sie die Pfanne zu sehr ab und werden eher gedünstet als gebraten. Es ist besser, sie in zwei Durchgängen zu braten, falls deine Pfanne nicht riesig ist. Du willst, dass sie schnell Farbe bekommen, auf beiden Seiten eine schöne rosa Farbe annehmen. Das dauert pro Seite nur ein bis zwei Minuten. Das ist gerade genug Zeit, um die Süße der Garnelen einzufangen und ihnen eine leichte Bräune zu verleihen, ohne sie zu überkochen.

Sobald die Garnelen schön rosa sind, nimm sie mit einer Zange aus der Pfanne und lege sie beiseite. Das ist wichtig, denn sie wären sonst schon zu lange in der Hitze. In derselben Pfanne, gib bei Bedarf noch etwas Öl hinzu, wenn sie trocken aussieht. Heize dieses Öl kurz auf, bis es glänzt. Gib nun den gehackten Ingwer, den Knoblauch und die Chiliflocken hinzu. Lass das Ganze kurz brutzeln, bis es herrlich duftet. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Aromen von Ingwer und Knoblauch freizusetzen und sie mit den Chiliflocken zu verbinden. Aber Vorsicht: Sie dürfen nicht verbrennen, sonst schmeckt alles bitter. Das dauert nur etwa 30 Sekunden bis eine Minute.

Schritt 3: Der Spargel und die Sauce – Harmonie in der Pfanne

Nun kommt der Spargel dazu. Gib die vorbereiteten Spargelstücke direkt in die duftende Knoblauch-Ingwer-Mischung und brate ihn unter Rühren für etwa zwei Minuten an. Du willst, dass er heiß wird und beginnt, ein klein wenig Farbe anzunehmen, aber er soll noch schön knackig sein. Das ist die Konsistenz, die wir wollen – ein leichter Biss, der einen schönen Kontrast zu den Garnelen bildet. Der Spargel sollte nicht weich werden, sondern seinen Charakter behalten.

Jetzt ist es Zeit, die Garnelen zurück in die Pfanne zu geben. Gib den restlichen Shaoxing-Wein hinzu. Falls du dich für die Austernsauce entscheidest, füge sie jetzt ebenfalls hinzu; sie verleiht eine zusätzliche Tiefe und einen wunderbaren Glanz. Und wenn du es besonders luxuriös magst, gib noch einen kleinen Hauch Butter dazu. Die Butter schmilzt und emulgiert mit dem Wein und der Sojasauce zu einer glänzenden, köstlichen Sauce. Rühre alles gut durch, lass es noch einmal für ein bis zwei Minuten köcheln, bis die Butter vollständig geschmolzen und die Sauce perfekt über die Garnelen und den Spargel verteilt ist. Der Duft, der jetzt aus deiner Küche strömt, ist einfach unwiderstehlich.

Achtung: Nicht zu lange braten, nachdem die Garnelen zurück in der Pfanne sind! Wir wollen die Garnelen nur erwärmen und die Sauce binden, nicht sie erneut durchgaren.

Schritt 4: Das Anrichten – Der Höhepunkt des Genusses

Nimm die Pfanne vom Herd, sobald die Sauce schön gebunden ist und alles heiß ist. Scheue dich nicht, noch einen Hauch von Chiliflocken über das Gericht zu streuen, wenn du es schärfer magst. Eine Prise gerösteter Sesam ist die Krönung – nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch wegen des visuellen Effekts. Es ist wie kleine, goldbraune Juwelen, die dem Ganzen einen finalen Schliff geben. Sofort auf einen Teller anrichten. Und denk daran, das Ganze mit frisch gekochtem Jasminreis zu servieren. Der Reis ist wie ein weicher Teppich, der die wunderbare Sauce aufsaugt und jeden Bissen zu einem kleinen Fest macht.

Dieses Gericht strotzt vor Leben und Geschmack, es ist schnell, unkompliziert und doch so befriedigend. Es ist einer dieser Momente, in denen man sich fragt, warum man nicht öfter so kocht. Es ist das perfekte Beispiel dafür, wie eine einfache Idee zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis werden kann, gerade wenn die Zeit drängt und der Hunger groß ist.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Überkochen der Garnelen

Das ist wohl der häufigste Sündenfall bei Garnelen-Gerichten. Garnelen garen extrem schnell. Wenn du sie zu lange in der Pfanne lässt, werden sie zäh und gummiartig. Merke dir: Sobald sie rosa sind, sind sie fast fertig. Nimm sie lieber eine Minute zu früh raus, sie garen in der heißen Pfanne oder Sauce noch nach.

Fehler 2: Zu kalte Pfanne beim Anbraten

Wenn deine Pfanne nicht heiß genug ist, wenn die Garnelen hineinkommen, werden sie eher gedünstet als gebraten. Das führt zu einem eher blassen Ergebnis, und die zarte Süße der Garnelen kann sich nicht richtig entfalten. Eine gut vorgeheizte Pfanne ist entscheidend für die Bräunung und die Textur.

Fehler 3: Ungleichmäßige Spargelstücke

Wenn du den Spargel in unterschiedlich großen Stücken schneidest, werden einige schneller gar als andere. Das Ergebnis ist ein Spargel, der auf dem Teller teils bissfest, teils schon zu weich ist. Achte auf annähernd gleichmäßige Stücke, damit alles gleichzeitig den perfekten Garpunkt erreicht.

Fehler 4: Die Sauce zu spät hinzufügen

Manche Leute scheuen sich, die Flüssigkeiten wie Shaoxing-Wein oder Sojasauce früh genug hinzuzufügen. Das ist ein Fehler. Diese Flüssigkeiten helfen nicht nur beim Binden der Sauce, sondern tragen auch dazu bei, die Aromen zu verteilen und eine schöne Bräunung der Zutaten zu ermöglichen, ohne dass sie anbrennen.

Variationen für jeden Geschmack

Vegan-Variante: Ersetze die Garnelen durch festeren Tofu, der gewürfelt und knusprig angebraten wurde, oder durch Pilze wie Shiitake oder Kräuterseitlinge. Für die Austernsauce gibt es hervorragende vegane Alternativen auf Pilzbasis. Der Rest des Rezepts bleibt weitgehend gleich.

Low-Carb-Variante: Statt Jasminreis servierst du dieses Gericht mit Blumenkohlreis, der in der Pfanne kurz mitgebraten wird, oder einfach pur. Achte darauf, dass die Sojasauce möglichst zuckerreduziert ist. Anstelle des optionalen Zuckers in manchen Rezepten hier nicht nötig, da die Süße aus dem Spargel und dem Wein kommt.

Festliche Variante: Verfeinere das Gericht mit etwas gehackten Cashewkernen für zusätzlichen Crunch. Wenn du dich nach etwas Besonderem sehnst, kannst du auch kurz bevor du die Garnelen hineingibst, ein paar Riesengarnelen in die Pfanne legen, die du vorher mit etwas Chili und Knoblauch mariniert hast. Ein paar Spritzer Zitronensaft kurz vor dem Servieren machen es noch erfrischender.

Profi-Tipps für Garnelen Spargel Stir Fry

Der richtige Wein: Shaoxing Reiswein ist ideal, aber wenn du ihn nicht findest, tut es auch ein guter trockener Sherry. Er verleiht eine ähnliche Komplexität und Tiefe.

Garnelenqualität: Auch wenn Tiefkühlware praktisch ist, achte auf eine gute Qualität. Die Größe der Garnelen spielt eine Rolle – größere Exemplare sind oft saftiger und einfacher zuzubereiten, ohne zu verkochen.

Die Hitze ist dein Freund: Bei Stir-Frys ist hohe Hitze entscheidend. Das schnelle Anbraten versiegelt die Säfte in den Zutaten und gibt ihnen diese köstliche, leicht karamellisierte Oberfläche.

Nicht überladen: Wenn deine Pfanne zu voll ist, sinkt die Temperatur schnell ab, und die Zutaten werden gedünstet statt gebraten. Lieber in mehreren Durchgängen arbeiten.

Frische ist Trumpf beim Knoblauch/Ingwer: Verwende immer frischen Knoblauch und frischen Ingwer, wenn möglich. So frisch geriebener Ingwer hat eine unglaubliche Schärfe und Aroma, die getrocknetes Pulver niemals erreichen könnte.

Servier-Ideen für Garnelen Spargel Stir Fry

Anrichten & Dekoration

Das Auge isst mit! Richte das Garnelen-Spargel-Gericht auf einem warmen Teller an und verteile die Garnelen und den Spargel so, dass beides gut sichtbar ist. Streue eine großzügige Prise gerösteter Sesam über die gesamte Portion – das sorgt für eine ansprechende Textur und ein nussiges Aroma. Eine leichte Prise frischer, gehackter Schnittlauch oder Koriander (falls gemocht) verleiht dem Gericht zusätzlich Farbe und Frische.

Passende Beilagen

Der Klassiker dazu ist natürlich gekochter Jasminreis. Seine leichte Süße und die Fähigkeit, die Sauce perfekt aufzunehmen, machen ihn zum idealen Partner. Für eine kohlenhydratärmere Alternative ist Blumenkohlreis eine hervorragende Wahl. Ein leichter grüner Salat mit einem asiatisch inspirierten Dressing rundet das Gericht ab, ohne es zu überladen.

Wer es etwas gehaltvoller mag oder sich nach etwas Neuem sehnt, könnte einen Pfannkuchen-Teig in dünnen Streifen ausschneiden und knusprig frittieren, als eine Art knusprige Nudel-Garnitur, die einen interessanten Kontrast zur Weichheit des Gerichts bildet. Oder wie wäre es mit einem cremigen Hummer-Bisque als Vorspeise für ein besonderes Menü? Für den süßen Abschluss passt ein fruchtiges Beeren-Tarte oder leckere Funfetti-Kekse.

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht ist wunderbar für einen lässigen Abend unter Freunden oder ein schnelles, aber doch beeindruckendes Abendessen unter der Woche. Es ist perfekt für Tage, an denen die Zeit knapp ist, du aber dennoch etwas Gesundes und Köstliches auf den Tisch zaubern möchtest. Auch für eine Dinnerparty kann dieses Gericht in größeren Mengen zubereitet und als Teil eines Asiatischen Buffets serviert werden. Es ist ein Gericht, das nicht viel Aufhebens erfordert und dennoch immer gut ankommt.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten doch einmal Reste übrig bleiben, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Ideal sind Behälter aus Glas oder hochwertigem Kunststoff, die die Aromen gut bewahren. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel zwei bis drei Tage. Wichtig ist, dass das Gericht vollständig abgekühlt ist, bevor es in den Kühlschrank kommt, um die Bildung von Bakterien zu minimieren.

Einfrieren

Das Einfrieren dieses Gerichts ist bedingt möglich. Die Garnelen können nach dem Auftauen etwas an Textur verlieren. Spargel kann ebenfalls weicher werden. Wenn du es dennoch einfrieren möchtest, tu dies in gut verschlossenen Behältern oder Gefrierbeuteln und beschrifte sie mit dem Datum. Am besten ist es jedoch, dieses Gericht frisch zu genießen, da es schnell zuzubereiten ist.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Am besten wärmst du die Reste in einer Pfanne bei mittlerer Hitze auf. Gib eventuell einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe hinzu, um die Feuchtigkeit zu bewahren. Auch die Mikrowelle ist eine Option, achte aber darauf, das Gericht zwischendurch umzurühren, um eine gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Vermeide es, die Reste zu lange zu erhitzen, um die Garnelen nicht erneut zu übergaren.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den grünen Spargel durch anderes Gemüse ersetzen?

    Absolut! Das ist die Schönheit dieses Gerichts. Wenn grüner Spargel gerade nicht Saison hat oder du einfach Abwechslung möchtest, probiere es mit Zuckererbsen, Zuckerschoten, grünen Bohnen, Brokkoliröschen, Paprikastreifen oder sogar zarten Maiskölbchen. Der Schlüssel ist, das Gemüse so zuzubereiten, dass es noch Biss hat. Einige Gemüsesorten, wie z.B. härtere Karotten, benötigen vielleicht eine etwas längere Garzeit oder sollten vorgekocht werden, bevor sie in die Pfanne kommen.

  2. Ich habe keinen Shaoxing Wein. Was kann ich stattdessen verwenden?

    Kein Problem, es gibt gute Alternativen! Ein trockener Wermut oder auch ein trockener Sherry sind ausgezeichnete Ersatzstoffe, die eine ähnliche Tiefe und Komplexität mitbringen. Manche Leute verwenden auch einen trockenen Weißwein, aber achte darauf, dass er nicht zu fruchtig ist. Wenn du absolut keinen Alkohol verwenden möchtest, kannst du auch etwas mehr Sojasauce mit einem Spritzer Reisessig mischen, um eine ähnliche säuerlich-herzhafte Note zu erzielen, auch wenn die Nuancen anders sein werden.

  3. Wie bekomme ich die Garnelen perfekt saftig, ohne dass sie nach dem Aufwärmen trocken werden?

    Der wichtigste Tipp ist, die Garnelen nicht zu überkochen, weder beim ersten Zubereiten noch beim Aufwärmen. Sie sind fertig, sobald sie rosa und undurchsichtig sind. Wenn du sie aufwärmst, tue dies bei eher niedriger bis mittlerer Hitze und rühre sie nur kurz um, bis sie gerade wieder warm sind. Eine noch bessere Methode ist, sie kalt zu essen oder sie nur ganz kurz in der noch heißen, aber vom Herd genommenen Pfanne mit etwas Sauce zu schwenken. Das hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und sie nicht erneut der direkten Hitze auszusetzen.

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