Gebratenes Forellenfilet mit Rhabarber-Chutney und Petersilienkartoffeln – LNNRW

gebratenes forellenfilet rhabarber chutney

Der Duft von frischem Rhabarber, der in der Küche köchelt, erinnert mich unweigerlich an die ersten warmen Tage im Jahr, wenn die Natur nach dem langen Winter langsam erwacht. Es ist ein Duft, der Versprechen birgt – von Süße, von Säure, von einer Leichtigkeit, die den Gaumen umschmeichelt und nach mehr verlangt.

In solchen Momenten stehe ich oft am Herd, die Hände leicht mit dem leuchtend roten Saft des Rhabarbers gefärbt, und spüre eine tiefe Zufriedenheit. Es ist die Zufriedenheit, aus einfachen, saisonalen Zutaten etwas Besonderes zu zaubern, etwas, das die Seele wärmt und den Geist belebt.

Gebratenes Forellenfilet mit Rhabarber-Chutney und Petersilienkartoffeln

Gebratenes Forellenfilet mit Rhabarber-Chutney und Petersilienkartoffeln

Dieses Gericht ist eine wunderbare Kombination aus Süße, Säure und herzhaftem Fisch, perfekt für den Frühling. Das zarte Forellenfilet wird mit knuspriger Haut gebraten und harmoniert hervorragend mit dem hausgemachten Rhabarber-Chutney, das eine erfrischende Note beisteuert. Dazu kommen einfache, aber aromatische Petersilienkartoffeln, die das Gericht abrunden und zu einem unvergesslichen frühlingshaften Geschmackserlebnis machen.

4.8 from 345 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 35 Minuten
Total Time 55 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:410 kcal By:ELENA
Servings
  • 4 Stück Forellenfilets mit Haut (ca. 150-180g pro Stück)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Schwarzer Pfeffer
  • 400g Rhabarber, geschält und in 1cm Stücke geschnitten
  • 1 kleine Rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 50g Brauner Zucker
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 cm Ingwer, gerieben
  • 1/2 TL Senfsaat
  • 600g Neue Kartoffeln, gekocht und halbiert
  • 2 EL Frische Petersilie, gehackt (für Kartoffeln)
  • 1 EL Butter (für Kartoffeln)
  • Backen
  1. 1Für das Rhabarber-Chutney die rote Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten. Rhabarberstücke, braunen Zucker, Apfelessig, geriebenen Ingwer und Senfsaat hinzufügen. Alles gut vermischen und bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist und das Chutney leicht eingedickt ist. Abkühlen lassen.
  2. 2Die Forellenfilets salzen und pfeffern. In einer großen Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen. Die Filets mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen und ca. 4-6 Minuten braten, bis die Haut knusprig ist.
  3. 3Die Filets vorsichtig wenden und weitere 2-3 Minuten braten, bis das Fleisch gar und undurchsichtig ist. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
  4. 4Währenddessen die gekochten neuen Kartoffeln in einer separaten Pfanne mit Butter schwenken. Die gehackte Petersilie hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. 5Die gebratenen Forellenfilets auf Tellern anrichten, eine großzügige Portion Rhabarber-Chutney daneben geben und mit den Petersilienkartoffeln servieren. Sofort genießen.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 28g
Protein 35g
Fat 20g
Saturated Fat 0g
Fiber 0g
Sugar 0g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Forelle, Rhabarber, Chutney, Petersilienkartoffeln, Fisch, Frühlingsgericht, Schnell, Einfach

Junge Rhabarberstangen müssen nicht unbedingt geschält werden, da ihre Haut zart ist. Bei älteren oder dickeren Stangen ist das Schälen jedoch empfehlenswert, da die Haut faserig sein kann. Das Rhabarber-Chutney kann in einem sauberen, luftdichten Glas im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Es schmeckt auch hervorragend zu Käse oder anderen Fleischgerichten.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Das Spiel der Gegensätze: Die natürliche Süße des Bratfischs trifft auf die erfrischende Säure des Rhabarbers. Eine Kombination, die dich überraschen und begeistern wird.
  • Textur-Erlebnis: Knusprige Fischhaut auf der einen Seite, zartes Fruchtfleisch auf der anderen, perfekt ergänzt durch die leicht bissfesten Kartoffeln.
  • Aroma-Explosion: Die leichte Schärfe von Ingwer und Senfsaat im Chutney tanzt mit der erdigen Note der Forelle.
  • Frühlingsgefühle auf dem Teller: Dieses Gericht ist wie ein Kurzurlaub für die Sinne, ein kulinarisches Echo der erwachenden Natur.
  • Einfache Eleganz: Trotz der Raffinesse in Geschmack und Textur ist die Zubereitung unkompliziert und führt dich Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist hier der Schlüssel zu einem authentischen Geschmackserlebnis, das die Frische des Frühlings einfängt. Wähle Fische, die nicht nur frisch, sondern auch von guter Qualität sind, denn ihr zartes Fleisch ist die Leinwand für die Aromen des Chutneys.

  • Frische Forellenfilets: Idealerweise mit Haut, denn diese wird beim Braten herrlich knusprig und liefert einen fantastischen Biss.
  • Reifer Rhabarber: Suche nach knackigen, leuchtend roten Stangen. Sie sind der Star des Chutneys und bringen die perfekte Balance aus Süße und Säure.
  • Neue Kartoffeln: Klein und festkochend, sie nehmen die Butter und Petersilie wunderbar auf und ergänzen das Gericht perfekt.
  • Aromatische Gewürze und Kräuter: Frischer Ingwer, Senfsaat und Petersilie sind keine Nebendarsteller, sondern wichtige Geschmacksträger, die dem Gericht Tiefe verleihen.

Die genauen Mengenangaben für eine perfekte Harmonie der Aromen findest du in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Rhabarber, oft als Obst missverstanden, ist botanisch gesehen ein Gemüse, aber kulinarisch ein König des Frühlings. Seine säuerliche Frische war schon bei unseren Großmüttern beliebt, die ihn vor allem in Kuchen und Kompott verarbeiteten, lange bevor exotische Früchte alltäglich wurden. Die Idee, ihn zu einem herzhaften Fischgericht zu servieren, ist eine modernere Interpretation, die die Vielseitigkeit dieser besonderen Pflanze unterstreicht.

Die Kombination von Fisch und einer süß-säuerlichen Frucht ist keine neue Erfindung. Historisch gesehen wurden Fischgerichte oft mit Früchten serviert, um ihren oft dezenten Geschmack zu beleben und eine interessante Kontrastnote zu schaffen. Diese Tradition lebt in Gerichten wie diesem wieder auf, bei dem der pikante Rhabarber die Fülle der Forelle ausbalanciert und ein aufregendes Geschmackserlebnis kreiert.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist die Einfachheit und die Fähigkeit, mit saisonalen Produkten zu spielen. Es ist eine Hommage an die Natur, die uns mit ihrem Erscheinen im Frühling inspiriert. Es zeigt, wie geschickt man traditionelle Elemente mit neuen Ideen verbinden kann, um ein Gericht zu schaffen, das sowohl vertraut als auch aufregend ist. Ein perfektes Beispiel dafür, wie man mit Kochkunst die Jahreszeiten feiern kann.

So bereitest du gebratenes forellenfilet rhabarber chutney zu

Schritt 1: Das Fundament des Geschmacks – Das Rhabarber-Chutney

Alles beginnt mit dem Herzstück des Geschmacks: dem Rhabarber-Chutney. Nimm dir dafür Zeit, denn ein gutes Chutney braucht ein wenig Geduld, um seine Aromen zu entfalten. Die süß-saure Note wird die Forelle wunderbar ergänzen und dem Gericht Tiefe verleihen.

Beginne damit, eine kleine rote Zwiebel fein zu würfeln. Erhitze ein klein wenig Olivenöl in einem Topf und dünste die Zwiebelwürfel darin sanft an, bis sie glasig und weich sind. Dieser Schritt ist entscheidend, denn er mildert die Schärfe der Zwiebel und bildet eine süßliche Basis für das Chutney.

Nun kommt der Star ins Spiel: der Rhabarber. Schäle ihn, falls nötig, und schneide ihn in etwa 1 cm große Stücke. Gib diese zum glasig gedünsteten Zwiebelgemisch. Füge braunen Zucker hinzu, der dem Chutney eine tiefere Süße als weißer Zucker verleiht, und einen guten Schuss Apfelessig für die notwendige Säure.

Das Geheimnis des perfekten Chutneys liegt oft in den Gewürzen. Reibe ein kleines Stück frischen Ingwer hinein – die leichte Schärfe und das Aroma sind unersetzlich. Gib außerdem eine halbe Teelöffelspitze Senfsaat hinzu; sie sorgt für kleine Akzente und eine subtile Würze, die im Mund prickelt.

Vermische alles gut und lasse es dann bei mittlerer Hitze sanft köcheln. Das Chutney sollte etwa 15 bis 20 Minuten vor sich hin blubbern. Du wirst merken, wie der Rhabarber zerfällt und eine sämige Konsistenz annimmt. Es ist wichtig, dass es leicht eingedickt ist, aber nicht zu fest wird. Lass das Chutney anschließend abkühlen; die Aromen verbinden sich beim Abkühlen noch besser.

Schritt 2: Die Vorbereitung des Fisches – Salz und Pfeffer als Treuhänder

Während das Chutney abkühlt und seine Aromen sammelt, widmen wir uns der Forelle. Frische Forellenfilets sind ein wahrer Genuss, und wir wollen sie so zubereiten, dass ihre natürliche Zartheit und ihr feiner Geschmack zur Geltung kommen.

Nimm die Forellenfilets zur Hand und tupfe sie vorsichtig mit Küchenpapier trocken. Dies ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die Haut später schön knusprig wird. Würze die Filets großzügig auf beiden Seiten mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer.

Sei nicht sparsam mit dem Salz auf der Hautseite; es hilft, Feuchtigkeit zu entziehen und unterstützt den Knusper-Effekt. Der Pfeffer fügt eine leichte Schärfe hinzu, die wunderbar mit der Süße des Chutneys harmoniert und die natürliche Süße des Fisches unterstreicht.

Schritt 3: Der perfekte Braten – Knusprige Haut als Visitenkarte

Jetzt kommt der entscheidende Moment für die Forelle: das Braten in der Pfanne. Eine heiße Pfanne und das richtige Maß an Fett sind hier der Schlüssel zu perfekt gebratener Fischhaut.

Erwärme eine große, beschichtete Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe. Gib etwa 2 Esslöffel Olivenöl hinzu und lass es heiß werden, aber nicht rauchen. Sobald das Öl heiß ist, legst du die Forellenfilets vorsichtig mit der Hautseite nach unten in die Pfanne.

Der Trick ist nun, die Filets nicht zu früh zu bewegen. Lass sie etwa 4 bis 6 Minuten braten, je nach Dicke des Filets. Du wirst sehen, wie die Haut langsam knusprig wird und sich das Fleisch von unten nach oben weiß verfärbt. Drücke die Filets eventuell leicht mit einem Pfannenwender an, um sicherzustellen, dass die Haut gleichmäßig Kontakt mit der heißen Pfanne hat und nicht hochkommt.

Wenn die Haut schön goldbraun und knusprig ist, ist es Zeit, die Filets vorsichtig zu wenden. Nutze dafür einen breiten Pfannenwender, um sicherzustellen, dass das Filet ganz bleibt. Brate die Fischfilets auf der Fleischseite nur noch kurz weiter, etwa 2 bis 3 Minuten, bis das Fleisch gerade eben gar und undurchsichtig ist. Überbrate den Fisch nicht, er soll innen noch saftig sein.

Nimm die fertigen Filets sofort aus der Pfanne und lege sie auf einen warmen Teller, damit sie ihre Temperatur behalten, während du die Kartoffeln fertigstellst. Die knusprige Haut ist das Aushängeschild dieses Gerichts!

Schritt 4: Die Begleitung – Petersilienkartoffeln zum Verlieben

Ein Gericht wie dieses verlangt nach einer einfachen, aber geschmackvollen Begleitung. Neue Kartoffeln sind dafür wie geschaffen, sie sind mild, haben eine feine Textur und nehmen Aromen wunderbar auf.

Du hast die neuen Kartoffeln bereits gekocht und halbiert, oder sogar geviertelt, je nach Größe. Erhitze nun in einer separaten Pfanne etwa 1 Esslöffel Butter. Gib die Kartoffeln hinzu und schwenke sie darin, bis sie leicht gebräunt und erwärmt sind. Das leichte Anrösten gibt ihnen eine angenehme Textur und ein nussiges Aroma.

Hacke frische Petersilie fein. Gib die gehackte Petersilie zu den Kartoffeln in die Pfanne. Schwenke alles noch einmal gut durch, bis die Petersilie verteilt ist und ihr frisches Aroma entfaltet. Schmecke die Kartoffeln abschließend mit Salz und Pfeffer ab.

Dieser einfache Schritt macht aus gewöhnlichen gekochten Kartoffeln ein aromatisches und ansprechendes Element, das perfekt mit dem Fisch und dem Chutney harmoniert. Die frische Petersilie bringt eine helle, grüne Note, die den Frühling auf den Teller bringt.

Schritt 5: Das Finale – Anrichten und Genießen

Nun ist es Zeit, die einzelnen Komponenten zu vereinen und ein wahres Fest für die Sinne zu kreieren. Das Anrichten ist fast so wichtig wie die Zubereitung selbst, denn das Auge isst schließlich mit.

Nimm die warmen Teller zur Hand. Platziere das gebratene Forellenfilet in der Mitte oder leicht seitlich. Achte darauf, dass die knusprige Haut sichtbar ist – sie ist ein echtes Highlight. Gib eine großzügige Portion des abgekühlten Rhabarber-Chutneys daneben auf den Teller.

Das Chutney sollte nicht direkt auf den Fisch, damit die Haut knusprig bleibt, aber nah genug, damit man es leicht mit dem Fisch kombinieren kann. Verteile die aromatischen Petersilienkartoffeln ebenfalls ansprechend auf dem Teller. Achte auf eine ausgewogene Verteilung, damit jeder Bissen alle Aromen vereint.

Serviere das Gericht sofort, während der Fisch noch warm und die Haut perfekt knusprig ist. Der erste Bissen wird dich mit der Kombination aus zartem Fisch, süß-saurer Frucht und würzigen Kartoffeln begeistern. Es ist die Essenz des Frühlings auf einem Teller.

Tipp: Wenn du Rhabarber hast, der sehr sauer ist, scheue dich nicht, die Zuckermenge im Chutney leicht zu erhöhen. Ein kleiner Löffel Honig kann dem Chutney zusätzlich eine interessante Geschmacksnote verleihen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu feuchte Forellenfilets zum Braten. Wenn die Haut der Forelle nicht trocken genug ist, bevor sie in die Pfanne kommt, wird sie nicht richtig knusprig. Sie dämpft eher vor sich hin. Tupfe den Fisch daher immer sorgfältig mit Küchenpapier ab.

Fehler 2: Zu geringe Hitze beim Braten. Wenn die Pfanne nicht heiß genug ist, saugt sich der Fisch mit Fett voll und die Haut wird weich statt knusprig. Gib dem Fisch die nötige Hitze, damit er sofort zu braten beginnt und die Haut Charakter bekommt.

Fehler 3: Das Rhabarber-Chutney zu früh zu stark einkochen. Das Chutney dickt beim Abkühlen weiter nach. Wenn es in der Pfanne schon zu zäh ist, wird es nach dem Erkalten fast ungenießbar. Lieber etwas flüssiger lassen und später nach Bedarf noch einmal kurz erwärmen.

Fehler 4: Die Petersilienkartoffeln zerdrücken beim Wenden. Neue Kartoffeln sind zarter als ältere. Wenn du sie zu stark bearbeitest, zerfallen sie. Schwenke sie sanft in der Pfanne, um sie mit Butter und Petersilie zu überziehen, anstatt sie zu zerquetschen.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegetarische Variante: Ersetze die Forelle durch große, gebratene Halloumi-Scheiben oder ein festes Tofu-Steak, das du gut gewürzt und knusprig angebraten hast. Die Textur und der salzige Geschmack passen wunderbar zum Rhabarber-Chutney.

Eine leichtere Note: Statt Butter für die Kartoffeln kannst du auch etwas Zitronensaft und frische Minze verwenden. Für das Chutney könntest du statt braunem Zucker eine geringere Menge Xylit oder Erythrit ausprobieren, um den Zuckergehalt zu reduzieren, ohne zu viel Geschmack zu opfern.

Festlicher Touch: Serviere das Gericht mit einem Klecks Ziegenfrischkäse neben dem Chutney. Die cremige Textur und die leichte Säure des Käses ergänzen die Aromen des Gerichts auf exquisite Weise. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Riesling, rundet das Menü ab.

Profi-Tipps für gebratenes forellenfilet rhabarber chutney

  • Die Fischhaut perfektionieren: Wenn du absolute Knusprigkeit willst, salze die Fischhaut schon 30 Minuten vor dem Braten und lass sie im Kühlschrank auf einem Gitter trocknen.
  • Chutney-Konsistenz: Wenn das Chutney zu flüssig ist, lass es bei schwacher Hitze noch etwas länger köcheln oder gib einen Teelöffel Speisestärke, angerührt in wenig Wasser, hinzu.
  • Kartoffel-Aroma-Boost: Gib zu den Kartoffeln in der Pfanne einen kleinen Zweig frischen Rosmarin oder Thymian, während sie in der Butter schwenken. Nimm ihn vor dem Servieren wieder heraus.
  • Ingwer-Schärfe steuern: Möchtest du weniger Schärfe vom Ingwer, schäle ihn gründlich und entferne alle faserigen Teile, bevor du ihn reibst.
  • Forelle nicht überfüllen: Brate die Forellenfilets lieber in zwei Durchgängen, als die Pfanne zu überfüllen. Nur so kann jede Hautseite die nötige Hitze bekommen.

Servier-Ideen für gebratenes forellenfilet rhabarber chutney

Anrichten & Dekoration

Platziere das glänzende, goldbraune Forellenfilet mit der knusprigen Hautseite nach oben auf einem vorgewärmten Teller. Gib einen großzügigen Löffel des leuchtend roten Rhabarber-Chutneys daneben, sodass die Farbe einen schönen Kontrast zum Fisch bildet. Die hellgrünen Petersilienkartoffeln gruppierst du harmonisch um die beiden Hauptakteure. Ein paar kleine, frische Petersilienblättchen obenauf gestreut, oder ein dünner Streifen Zitronenschale, der leichte Bitterkeit und Frische versprüht, machen das Bild komplett.

Passende Beilagen

Die Petersilienkartoffeln sind bereits eine wunderbare Ergänzung. Falls du eine zusätzliche Komponente wünschst, könnte ein einfacher grüner Spargel, kurz blanchiert und mit etwas Zitronensaft beträufelt, perfekt passen. Auch ein leichter Salat mit einem Vinaigrette-Dressing würde die Frische des Frühlings aufgreifen und das Gericht leicht halten. Für Liebhaber von Kohlgerichten könnte ein gedünsteter Weißkohl mit Kümmel eine überraschende, aber harmonische Ergänzung sein. Ein Hauch von Zitronen in der Zubereitung der Beilage würde das Aroma des Fisches unterstreichen.

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht eignet sich hervorragend für einen festlichen Ostersonntag oder ein frühlingshaftes Abendessen mit Freunden. Es ist elegant genug, um Gäste zu beeindrucken, aber gleichzeitig zugänglich und nicht zu kompliziert in der Zubereitung, sodass du dich auch entspannt zurücklehnen kannst. Stelle dir vor, wie du dieses Gericht an einem lauen Frühlingsabend auf der Terrasse servierst – ein kulinarisches Highlight, das die Saison zelebriert. Es ist auch eine tolle Option für ein leichtes, aber dennoch sättigendes Abendessen, wenn die Tage wieder länger werden und die Lust auf frische, saisonale Küche wächst. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Riesling aus dem Rheingau, wäre die perfekte Begleitung. Für ein noch feineres Erlebnis könnte man dieses Gericht auch als Hauptgang eines mehrgängigen Menüs betrachten.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Um die Frische und Qualität der Reste zu bewahren, solltest du die einzelnen Komponenten separat aufbewahren. Das Rhabarber-Chutney lässt sich gut in einem luftdichten Glas im Kühlschrank lagern. Die Petersilienkartoffeln sind ebenfalls gut im Kühlschrank haltbar, am besten in einem geschlossenen Behälter.

Einfrieren

Das Rhabarber-Chutney eignet sich hervorragend zum Einfrieren. Fülle es dazu in kleine, gefriergeeignete Behälter oder Beutel. So hast du auch außerhalb der Saison einen Vorrat dieser köstlichen Beilage. Die Forellenfilets und die Petersilienkartoffeln sind zum Einfrieren weniger geeignet, da die Textur leiden kann, insbesondere die Knusprigkeit der Haut.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Rhabarber-Chutney kann vorsichtig in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle erwärmt werden. Achte darauf, es nicht zu überhitzen, damit die Aromen frisch bleiben. Die Petersilienkartoffeln wärmst du am besten in einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl bei mittlerer Hitze auf, bis sie wieder durcherhitzt sind. Wenn du ein Stück gebratene Forelle übrig hast, erwärme es sehr behutsam, am besten bei niedriger Temperatur im Ofen, um die Zartheit zu bewahren. Die Knusprigkeit der Haut wird jedoch nach dem Aufwärmen wahrscheinlich nicht mehr dieselbe sein.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich statt Forelle auch einen anderen Fisch verwenden?

    Ja, absolut! Dieses Gericht ist sehr flexibel. Lachsfilets mit Haut sind eine ausgezeichnete Alternative, da sie ebenfalls eine wunderbare Haut zum Knusprigbraten entwickeln und ihr fetter Geschmack gut mit der Säure des Rhabarbers harmoniert. Auch Zander oder sogar Kabeljau eignen sich gut, wobei du bei diesen dünneren Filets die Bratzeit verkürzen musst, um ein Austrocknen zu vermeiden. Achte immer auf die Dicke des Filets und die Garzeit, damit der Fisch innen saftig und zart bleibt. Die Erfahrung mit verschiedenen Fischsorten wird dir schnell zeigen, wie du die perfekte Garstufe erreichst.

  2. Wie lagere ich übrig gebliebenes Rhabarber-Chutney?

    Das Rhabarber-Chutney ist ein echter Allrounder und übersteht die Lagerung im Kühlschrank problemlos. Fülle es nach dem Abkühlen in ein sauberes, luftdicht verschließbares Glas. So aufbewahrt, hält es sich dort gut eine ganze Woche. Die Säure und der Zucker wirken als natürliche Konservierungsmittel. Es schmeckt nicht nur hervorragend zu Fisch, sondern auch wunderbar zu Käseplatten, gebratenem Hähnchen oder Schweinefleisch. Probier es mal auf einem Stück Baguette mit etwas Frischkäse – ein echter Genuss!

  3. Muss der Rhabarber für das Chutney geschält werden?

    Ob der Rhabarber geschält werden muss, hängt stark von der Stangenqualität und deinem persönlichen Empfinden ab. Bei jungen, knackigen und zartroten Rhabarberstangen ist die Haut oft so fein, dass sie beim Kochen fast verschwindet und kaum spürbar ist. Bei älteren oder dickeren Stangen kann die Haut jedoch faserig und etwas zäher werden. Um sicherzugehen, dass dein Chutney eine feine Textur hat, empfiehlt es sich, die äußere Hautschicht abzuziehen, besonders wenn du eine sehr glatte Konsistenz bevorzugst. Ein Sparschäler leistet hier gute Dienste. Wenn du es rustikaler magst und die leichte Textur der Haut nicht stört, kannst du sie auch dranlassen.

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