Schupfnudelpfanne – einfach & vegetarisch (15 Minuten Rezept)
Es war einer dieser späten Nachmittage im Herbst, als der Regen mit einer unerbittlichen Beharrlichkeit gegen die Fensterscheiben peitschte und die Welt draußen in ein trübes Grau tauchte. Im Inneren roch es nach trockenem Holz und dem leichten, fast heimtückischen Duft von etwas, das bald Sensationelles versprach. Meine Großmutter stand am Herd, ihre Hände, von Jahren des Kochens gezeichnet, bewegten sich mit einer stillen Souveränität, die mich immer faszinierte.
Sie bereitete Handbrot zu, ein Gericht, das für mich seither untrennbar mit Wärme, Geborgenheit und dem beruhigenden Gefühl verbungen ist, wenn draußen die Welt verrücktspielt. Damals, als Kind, fand ich den Namen etwas seltsam, aber der Geschmack – der war unbestreitbar magisch und ließ die Kälte vor der Tür schnell vergessen.
Handbrot mit Schinken & Käse
So einfach kannst du dein eigenes Handbrot selber machen! Mein Rezept mit Schinken und Käse schmeckt so, wie man es vom Weihnachtsmarkt kennt. Durch die Brotmischung ist das Rezept schnell und einfach.
- 500 g Schupfnudeln (aus dem Kühlregal)
- 250 ml Kochsahne (Cremefine 15%)
- 20 kleine Tomaten
- 1 Zehe Knoblauch
- 125 g Mini-Mozzarella (abgetropft)
- 1 EL Tomatenmark
- 1 EL Öl
- 1 Prise Pfeffer
- etwas Rucola (optional)
- Pfanne
- 1Die Schupfnudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
- 2Währenddessen die Tomaten vierteln und den Knoblauch fein hacken.
- 3Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den gehackten Knoblauch kurz darin andünsten.
- 4Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
- 5Die geviertelten Tomaten und die Kochsahne dazugeben und alles gut vermischen.
- 6Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- 7Die abgetropften Mini-Mozzarellakugeln unter die Sauce heben.
- 8Die zubereiteten Schupfnudeln zur Sauce geben und alles vorsichtig vermengen, bis die Nudeln gut mit der Sauce bedeckt sind.
- 9Das Handbrot mit Schinken & Käse servieren, optional mit etwas Rucola garnieren.
Keywords: Schupfnudeln, Käse, Tomaten, schnelle Küche, deftig
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Kindheitserinnerungen, neu entfacht: Genau wie mein Rezept duftet, so duftete es auch bei Oma. Jeder Bissen ist eine Reise zurück in die unbeschwerten Tage, an denen ein warmes Handbrot das Größte war.
- Die perfekte Balance aus Herzhaftem und Frischem: Die Kombination aus cremigem Schinken, geschmolzenem Käse und dem leichten Biss der Schupfnudeln ist ein Meisterwerk des Geschmacks, das süße und salzige Noten harmonisch vereint.
- Ein Fest für die Sinne, ganz ohne Stress: Du wirst den unwiderstehlichen Duft riechen, noch bevor die ersten herzhaften Bissen den Gaumen verwöhnen. Es ist ein Gericht, das nicht nur satt, sondern auch glücklich macht.
- Vielseitig und anpassbar: Ob als schnelles Abendessen an einem kalten Tag oder als beeindruckende Vorspeise für Gäste – dieses Handbrot passt sich deinen Wünschen an und ist immer ein Volltreffer.
- Schnelle Magie aus der Pfanne: Mit nur wenigen Handgriffen verwandelst du einfache Zutaten in ein Gericht, das sich anfühlt wie aus einem Gourmet-Restaurant, aber den Komfort und die Seele von Hausmannskost hat.
Das brauchst du
Die Magie dieses Gerichts liegt in der Einfachheit, aber gerade bei simplen Speisen sind die Zutaten der Schlüssel zu einem außergewöhnlichen Ergebnis. Wir setzen auf frische Qualität, denn die kleinen, runden Tomaten steuern eine natürliche Süße bei, die einen wunderbaren Kontrast zum herzhaften Schinken bildet. Achte auf einen guten, gereiften Käse, der beim Schmelzen Fäden zieht und ein tiefes Aroma freisetzt – das macht den Unterschied zwischen gut und unvergesslich.
- Schupfnudeln (500 g): Die Basis – sie sollten eine leicht bissfeste Textur haben, damit sie nicht zerfallen, aber dennoch die Saucen und Aromen wunderbar aufnehmen.
- Kochsahne (250 ml): Hier greifen wir zu einer leichten Variante, die für Cremigkeit sorgt, ohne das Gericht zu beschweren. Sie bindet die Aromen perfekt.
- Kleine Tomaten (ca. 20 Stück): Sie bringen Frische und eine leichte Süße, die die herzhaften Komponenten ausbalanciert.
- Knoblauch (1 Zehe): Ein Hauch von Knoblauch verfeinert die Basis und gibt dem Gericht eine tiefe, aromatische Note.
- Mini-Mozzarella (125 g, abgetropft): Sorgt für zartschmelzende Käsefäden und einen milden, cremigen Geschmack, der die anderen Aromen ergänzt.
- Tomatenmark (1 EL): Intensiviert den Tomatengeschmack und gibt der Sauce eine schöne, tiefe Farbe.
- Öl (1 EL): Zum sanften Anbraten der Aromen.
- Salz (½ TL) & Pfeffer (1 Prise): Zum perfekten Abschmecken, um die natürlichen Aromen hervorzuheben.
- Rucola (optional): Für eine frische, leicht pfeffrige Note als Garnitur – ein Hauch von Grün, der das Gericht abrundet.
Die genauen Mengenangaben, die du für eine perfektes Ergebnis benötigst, findest du detailliert in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Handbrot, wie wir es heute kennen, hat seine Wurzeln tief in der deutschen und österreichischen Esskultur, oft verbunden mit deftigen und bodenständigen Gerichten. Einst als einfache Zwischenmahlzeit für Arbeiter oder als nahrhafter Snack auf Märkten gedacht, hat es sich über Generationen hinweg weiterentwickelt. Es ist ein Beispiel für die Genialität der einfachen Küche, die aus wenigen, aber hochwertigen Zutaten Großartiges zaubert.
Im Laufe der Zeit hat sich das Konzept des Handbrots gewandelt. Wo früher vielleicht nur Brot mit Wurst oder Käse belegt wurde, entstehen heute kreative Variationen, die von der traditionellen Form inspiriert sind, aber neue Geschmacksdimensionen erschließen. Die Grundidee – etwas Handliches, Herzhaftes, das schnell zubereitet ist – bleibt bestehen, während die Zutatenpalette sich erweitert.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist die Fähigkeit, Erinnerungen zu wecken und gleichzeitig neue Genussmomente zu schaffen. Es verbindet die Gemütlichkeit der Kindheit mit der Raffinesse moderner Gaumen. Es ist ein Beweis dafür, dass manche Dinge, wie die Liebe zum guten Essen, niemals aus der Mode kommen, und dass die einfache Zubereitung oft zu den tiefsten kulinarischen Erfahrungen führt. Es ist mehr als nur ein Gericht; es ist eine kleine Feier des Alltags, die an die Tradition anknüpft und dennoch Platz für eigene Ideen lässt, ein bisschen wie bei einem guten Pfannkuchen.
So bereitest du Handbrot mit Schinken Käse zu
Schritt 1: Die Basis der Aromen entfachen
Wir beginnen dort, wo die Magie oft ihren Anfang nimmt: im Schneiden. Die kleinen, aromatischen Tomaten werden halbiert oder geviertelt, je nach Größe, denn sie sollen später den süßen, fruchtigen Akzent setzen. Der Knoblauch wird fein gehackt – so verteilt er sein intensives Aroma gleichmäßig und bildet das aromatische Fundament. Jetzt ist der Moment, das Öl in einer großen Pfanne zu erhitzen. Nicht zu heiß, denn wir wollen keine Röstaromen, sondern sanfte Wärme, die den Duft langsam freigibt.
Sobald das Öl leicht schimmert, gibst du den gehackten Knoblauch hinein. Rühre ihn nur kurz um, gerade lange genug, bis er duftet – länger würde ihn bitter machen. Dann folgen die vorbereiteten Tomaten. Lass sie unter gelegentlichem Rühren für ein paar Minuten sanft andünsten. Sie beginnen leicht zu zerfallen und ihre Säfte abzugeben, was die Grundlage für unsere köstliche Sauce bildet. Das ist der erste Schritt, die Aromen zu wecken.
Schritt 2: Cremigkeit und Tiefe hinzufügen
Jetzt kommt die Kochsahne ins Spiel. Gieße sie langsam über die angedünsteten Tomaten und den Knoblauch. Rühre alles sanft um, damit sich die Zutaten verbinden. Die Sahne wird leicht eindicken und eine cremige Konsistenz annehmen, die alle Aromen umschließt. Das Tomatenmark wird nun mit einem Löffel eingerührt. Es verleiht der Sauce nicht nur eine wunderbar tiefe rote Farbe, sondern intensiviert auch den Tomatengeschmack auf eine angenehme Weise.
Lass die Sauce bei mittlerer Hitze für etwa 5 Minuten sanft köcheln. Sie sollte leicht eindicken, aber nicht zu trocken werden. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Das ist der Moment, wo sich die süßlichen Noten der Tomaten mit der milden Cremigkeit der Sahne verbinden und eine harmonische Basis für die Schupfnudeln schaffen. Diese Sauce ist das Herzstück des Gerichts.
Tipp: Wer es etwas würziger mag, kann jetzt eine Prise Chiliflocken hinzufügen, das gibt dem Ganzen eine angenehme Schärfe.
Schritt 3: Die Schupfnudeln kommen ins Spiel
Nun sind die Hauptdarsteller bereit. Gib die vorgekochten Schupfnudeln direkt in die warme Sauce. Mit einem Holzlöffel oder einer Küchenzange schwenkst du sie sanft in der Flüssigkeit. Achte darauf, dass jede einzelne Nudel von der cremigen Tomatensauce umhüllt wird. Das ist wichtig, damit sie die Aromen aufnehmen und nicht trocken bleiben. Die Hitze der Sauce erwärmt die Nudeln und lässt sie ihre Textur behalten.
Lass die Schupfnudeln für etwa 3 bis 5 Minuten in der Sauce köcheln. Sie sollen sich vollständig erwärmen und die Aromen des Tomaten-Sahne-Gemischs aufnehmen. Währenddessen beginnt sich die Sauce weiter zu verbinden und die Nudeln werden wunderbar zart, aber behalten dennoch einen leichten Biss. Das ist entscheidend für das Mundgefühl. Achte darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, damit die Sauce nicht überkocht, sondern nur sanft simmert.
Schritt 4: Der Käseschmelz – das Geheimnis des Handbrots
Der Moment, auf den viele warten: Der Käse. Verteile die abgetropften Mini-Mozzarella-Kugeln großzügig über den heißen Schupfnudeln in der Pfanne. Lege den Deckel auf die Pfanne, damit der Käse durch den aufsteigenden Dampf und die Restwärme sanft schmelzen kann. Das dauert nur wenige Minuten. Du willst, dass der Mozzarella zerläuft und zarte, geschmeidige Fäden zieht, die die Nudeln zusammenhalten.
Lass diese köstliche Mischung für etwa 2 Minuten ruhen und den Käse schmelzen. Wenn du den Deckel abnimmst, siehst du, wie der weiße Käse sich langsam in die heiße Sauce und die Schupfnudeln einbettet. Das ist das Herzstück des “Handbrots” – etwas, das man gut greifen kann und das beim Anbeißen herrlich nachgibt. Der cremige Käse macht das Gericht unwiderstehlich.
Achtung: Achte darauf, dass die Pfanne nicht zu heiß ist, wenn der Käse draufkommt, sonst brennt er an, bevor er richtig geschmolzen ist. Sanfte Wärme ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
Schritt 5: Abschmecken, Perfektionieren und Anrichten
Bevor wir zum finalen Genuss kommen, ist das Abschmecken angesagt. Gib ein ½ Teelöffel Salz und eine Prise Pfeffer hinzu und rühre es vorsichtig unter. Probiere die Sauce – hier ist dein Gaumen der wichtigste Richter. Braucht sie noch etwas Salz, um die Aromen zu intensivieren? Ist die Pfeffernote präsent genug? Passe die Würze ganz nach deinem persönlichen Geschmack an. Es ist dieser letzte Schliff, der das Gericht von gut zu herausragend macht.
Nun ist das Handbrot mit Schinken und Käse bereit, serviert zu werden. Du kannst es direkt aus der Pfanne in tiefe Teller schöpfen. Wer mag, kann jetzt noch etwas frischen Rucola darüber streuen. Die leichte Schärfe und die Frische des Rucolas bilden einen wunderbaren Kontrast zur Cremigkeit und Herzhaftigkeit des Handbrots. Dieses Gericht ist ein Fest für die Augen und den Gaumen, eine wahre Freude und ein Beweis dafür, wie einfach und doch unglaublich gut Hausmannskost sein kann. Es ist ein Stück Glück auf dem Teller, das an die Aromen eines jeden Sommerkuchens erinnert, nur eben herzhaft.
Profi-Tipp: Vergiss nicht, die Pfanne von der heißen Platte zu nehmen, bevor du den Rucola darüber streust, damit er nicht welkt. Er soll die frische, grüne Note behalten.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu grob geschnittene Tomaten
Wenn die Tomaten zu groß geschnitten sind, werden sie nicht richtig weich und geben ihre Säfte nicht optimal ab. Das Ergebnis ist eine Sauce, die nicht richtig bindet und eher stückig wirkt. Halbiere oder viertle sie, damit sie sich gut mit der Sahne verbinden und eine cremige Basis bilden.
Fehler 2: Knoblauch zu lange braten
Zu lange oder zu heiß gebratener Knoblauch wird bitter und verdirbt leicht den gesamten Geschmack des Gerichts. Gib ihn erst dazu, wenn das Öl heiß ist, und brate ihn nur kurz an, bis er duftet. Dann sofort die Tomaten hinzufügen, um den Garprozess zu stoppen.
Fehler 3: Käse klebt an der Pfanne
Wenn der Käse direkt in eine zu heiße, ungeölte Pfanne kommt oder die Pfanne zu lange auf dem Herd bleibt, nachdem der Käse drauf ist, kann er anhaften. Drücke den Käse leicht in die heissen Schupfnudeln und decke die Pfanne ab. Die Restwärme und der Dampf schmelzen ihn sanft, ohne dass er anbrennt.
Fehler 4: Die Schupfnudeln trocknen aus
Manchmal neigen Schupfnudeln dazu, Flüssigkeit aufzusaugen. Wenn deine Sauce zu schnell eindickt, bevor die Nudeln warm sind, füge einfach einen kleinen Schuss mehr Sahne oder Milch hinzu, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Die Nudeln sollen gut umhüllt und saftig sein.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Variante: Ersetze die Kochsahne durch eine pflanzliche Sahnealternative (z. B. Hafer- oder Sojasahne), den Mini-Mozzarella durch veganen Reibekäse, der gut schmilzt, und achte darauf, dass die Schupfnudeln ohne Ei hergestellt sind. Der Rest der Zubereitung bleibt ähnlich und das Ergebnis ist eine überraschend cremige und herzhafte vegane Version.
Festliche Variante: Für besondere Anlässe kannst du die Schinkennudeln mit etwas Speck verfeinern, der zuvor knusprig angebraten wurde. Füge zusätzlich eine kleine Handvoll frische Kirschtomaten hinzu, die beim Schmelzen eine wunderbar süßliche Note ins Gericht bringen. Statt Mini-Mozzarella kannst du auch einen würzigen Bergkäse verwenden, der beim Überbacken tolle Aromen freisetzt.
Mediterrane Note: Integriere zusätzlich einige schwarze Oliven in Scheiben und frische Kräuter wie Thymian und Rosmarin in die Sauce. Ein Spritzer Zitronensaft am Ende verleiht dem Ganzen eine zusätzliche Frische. Diese Variante erinnert an die sonnenverwöhnten Aromen des Südens und ist eine wunderbare Abwechslung.
Profi-Tipps für Handbrot mit Schinken Käse
Qualität der Schupfnudeln: Auch wenn wir hier von fertigen Schupfnudeln sprechen, gibt es Unterschiede. Manche Marken haben eine festere Textur, die sich besser für dieses Gericht eignet, da sie beim Erhitzen nicht so leicht zerfallen. Probier dich durch, um deine Lieblingsmarke zu finden.
Fein gehackter Knoblauch: Zerdrückter Knoblauch gibt schneller und intensiver sein Aroma ab. Für dieses Gericht wollen wir aber einen sanfteren Knoblaucheinschlag, der sich gut mit den anderen Zutaten verbindet. Daher ist feines Hacken die beste Methode.
Die richtige Pfannengröße: Wähle eine Pfanne, die groß genug ist, damit sich die Schupfnudeln und die Sauce gut verteilen lassen, aber nicht zu groß, damit die Sauce nicht zu schnell reduziert. Eine gut gefüllte Pfanne hilft auch, die Wärme besser zu halten.
Das „Handbrot“-Erlebnis: Das Ziel ist, dass die Schupfnudeln durch den Käse leicht zusammenhalten, sodass man sie gut aus der Pfanne nehmen und essen kann, ohne dass alles auseinanderfällt. Den Käse nicht zu heiß schmelzen lassen und die Pfanne kurz ruhen lassen, bevor du servierst, hilft dabei.
Experimentiere mit Kräutern: Neben Rucola passen auch frische Petersilie oder Schnittlauch hervorragend. Ein paar frische Kräuter zum Schluss geben dem Gericht einen leichten, frischen Kick, der die herzhaften Aromen wunderbar ausbalanciert. So wird das Gericht auch zu einem Blickfang, ähnlich wie bei einem aufwändigen Zitronenhähnchen.
Servier-Ideen für Handbrot mit Schinken Käse
Anrichten & Dekoration
Serviere das Handbrot direkt aus der Pfanne in tiefen Tellern oder kleinen Auflaufformen. Die cremige Sauce und der geschmolzene Käse dürfen ruhig etwas überlaufen. Eine Garnitur aus frischem Rucola oder fein gehackter Petersilie sorgt für einen farblichen Akzent und eine leichte Frische. Ein paar kleine, halbierte Kirschtomaten oberauf gesetzt wirken ebenfalls sehr appetitlich und runden das Bild ab. Das Auge isst schließlich mit, und dieses Gericht bietet viele Möglichkeiten, es visuell ansprechend zu gestalten.
Passende Beilagen
Obwohl dieses Gericht für sich allein schon sehr sättigend ist, passen einige Beilagen hervorragend dazu. Ein leichter grüner Salat mit einem feinen Vinaigrette-Dressing bricht die Cremigkeit auf und sorgt für Erfrischung. Alternativ könnte man ein paar marinierte Champignons oder eine kleine Portion eingelegter Gurken dazu reichen. Für ein herzhafteres Menü ist ein Stück knuspriges Baguette, um die restliche Sauce aufzutunken, eine wunderbare Ergänzung. Denke auch an einfache Gerichte wie ein cremiges Hummerbisque, wenn du ein Menü zusammenstellst.
Für besondere Anlässe
Dieses Handbrot eignet sich perfekt für ein gemütliches Abendessen an einem kalten Herbst- oder Winterabend, wenn man sich nach etwas Wärmendem und Herzhaftem sehnt. Es ist auch eine hervorragende Wahl für ungezwungene Zusammenkünfte mit Freunden, da man es relativ schnell zubereiten kann und es allen schmeckt. Wenn du Gäste hast und etwas Besonderes, aber dennoch Einfaches servieren möchtest, ist dieses Gericht eine ausgezeichnete Wahl. Es passt auch wunderbar als Teil eines Buffets, wo es neben anderen Leckereien wie einem bunten Keks angeboten werden kann.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du Reste hast, lass das Handbrot vollständig abkühlen, bevor du es in einen luftdichten Behälter gibst. Es sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden und ist dort für etwa 2–3 Tage haltbar. Achte darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um zu verhindern, dass das Gericht austrocknet oder andere Gerüche annimmt.
Einfrieren
Das Einfrieren von Handbrot mit Schinken und Käse ist möglich, aber die Textur kann sich dadurch leicht verändern. Wenn du es einfrieren möchtest, portionsweise in gefriergeeigneten Behältern oder Beuteln verpacken. Vor dem Einfrieren darauf achten, dass es komplett abgekühlt ist. So gelagert, ist es bei -18°C für etwa 1–2 Monate haltbar.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um Reste aufzuwärmen, ist die Pfanne die beste Methode. Gib die abgekühlten Reste in eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze. Füge einen kleinen Schuss Milch oder Sahne hinzu, damit die Sauce wieder cremig wird. Langsam erwärmen und dabei umrühren, bis alles gut durchgewärmt ist. Alternativ kannst du es auch im Backofen bei ca. 150°C in einer Auflaufform erwärmen, wieder mit einem Schuss Flüssigkeit für die Saftigkeit.
Häufig gestellte Fragen
-
Kann ich statt Schupfnudeln auch andere Nudeln verwenden?
Ja, das ist prinzipiell möglich. Traditionell werden für Handbrot jedoch Schupfnudeln verwendet, da ihre Form und Konsistenz perfekt zur Idee eines leicht greifbaren Gerichts passen. Wenn du andere Nudeln nutzen möchtest, wähle eher kräftigere Sorten wie Tagliatelle oder Pappardelle, die eine gute Sauce aufnehmen und nicht zu schnell verkochen. Generell ist es ratsam, nach dem Kochen die Nudeln gut abtropfen zu lassen, damit sie nicht zu wässrig werden. Die Kochzeit und die Menge der Sauce müssen dann eventuell angepasst werden. Bei dünneren Nudeln besteht zudem die Gefahr, dass sie zu matschig werden. Experimentiere hier vorsichtig und behalte die Konsistenz im Auge, um das beste Ergebnis zu erzielen.
-
Welche Art von Schinken eignet sich am besten, und muss er vorgebraten werden?
Für dieses Gericht eignet sich prinzipiell jeder gut gereifte Kochschinken, der nicht zu salzig ist und eine angenehme Textur hat. Du kannst ihn gewürfelt oder in Streifen schneiden, je nachdem, wie du ihn gerne im fertigen Gericht hast. Ein guter roher Schinken, wie z.B. Schwarzwälder Schinken in kleineren Mengen, kann auch für zusätzliche Würze sorgen, wird aber oft als Beigabe später erst hinzugefügt. In diesem Rezept integrieren wir den Schinken nicht separat, sondern verlassen uns auf die Verbindung von Kochsahne, Tomaten und Käse, die eine cremige Basis schafft. Wenn du jedoch möchtest, kannst du den Schinken vorab kurz anbraten, damit er etwas Röstgeschmack entwickelt, bevor du ihn zu den Schupfnudeln gibst. Achte darauf, dass er nicht zu trocken wird. Die Qualität des Schinkens ist hier entscheidend, da er eine Hauptrolle im Geschmacksprofil spielt.
-
Ich mag keinen Mozzarella. Welche Käsesorten kann ich stattdessen verwenden und wie beeinflusst das den Geschmack?
Wenn Mozzarella nicht dein Favorit ist, gibt es viele köstliche Alternativen! Ein guter Gouda oder Emmentaler schmilzt ebenfalls wunderbar und bringt eine kräftigere, nussige Note mit. Junger gereifter Bergkäse verleiht dem Gericht eine tiefere, würzigere Komplexität, während Cheddar für eine leicht säuerliche und intensiv gelbe Farbe sorgt. Du kannst auch eine Mischung verschiedener Käsesorten verwenden, um ein komplexeres Geschmacksprofil zu erzielen – zum Beispiel Gouda für die Schmelzfähigkeit und Parmesan für das umami-reiche Aroma. Bedenke, dass jeder Käse seinen eigenen Schmelzpunkt und Geschmack hat. Ein fester Käse wie Parmesan sollte sparsamer verwendet werden, da er sehr intensiv schmeckt. Probiere dich aus, um deine persönliche Lieblingskombination zu finden, die dem Gericht eine neue Dimension verleiht und es vielleicht sogar dem Geschmack eines klassischen Pfannkuchens nähert, nur eben herzhaft.
