Hawaiianische Paprika mit Reisfüllung – Tastelle
Der Duft von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas trifft mich so direkt und transportiert mich augenblicklich zurück in die Küche meiner Großmutter. An einem kühlen Herbstnachmittag, als die Blätter draußen in allen erdenklichen Rot- und Goldtönen leuchteten, bereitete sie oft ein Gericht zu, das Wärme und Geborgenheit in jedes Haus brachte.
Es war nicht nur das Essen selbst, das faszinierte, sondern die Art und Weise, wie sie es tat: mit einer Geduld und Liebe, die man förmlich riechen konnte. Jede Bewegung war bedacht, jeder Handgriff eine kleine Zeremonie, die in einem Festmahl mündete, das alle Sinne berührte.
Hawaiianische Paprika mit Reisfüllung
Einzigartige Geschmackskombinationen treffen auf gesunde Zubereitung in dieser köstlichen Rezeptidee. Gefüllte Paprika mit Ananas, Schinken und Reis, überbacken mit geschmolzenem Käse – ein Gericht, das die Aromen der klassischen Hawaiian Pizza neu interpretiert.
- 4 große Paprika (jede Farbe)
- 1 Tasse gekochter Reis (weiß oder braun)
- 1 Tasse gewürfelte Ananas (frisch oder aus der Dose, abgetropft)
- 1 Tasse gekochter Schinken, gewürfelt (oder kanadischer Bacon)
- 1 Tasse geriebener Mozzarella-Käse
- 1/2 Tasse Pizzasauce (plus extra zum Servieren)
- 1/2 Teelöffel getrockneter Oregano
- 1/2 Teelöffel Knoblauchpulver
- 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer
- 1/4 Teelöffel Salz
- 1 Esslöffel Olivenöl
- Frische Petersilie oder Basilikum zur Garnitur (optional)
- Backen
- 1Heize den Ofen auf 180 °C vor (Umluft).
- 2Schneide die Oberseiten der Paprika ab und entferne die Kerne und weißen Innenhäute.
- 3Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze und füge den gekochten Reis, die gewürfelte Ananas und den Schinken hinzu. Brate alles für etwa 5 Minuten.
- 4Füge die Pizzasauce, den Oregano, das Knoblauchpulver, den schwarzen Pfeffer und das Salz hinzu. Rühre gut um und lasse es für weitere 2 Minuten köcheln.
- 5Fülle jede Paprika großzügig mit der Reis-Füllung.
- 6Streue den geriebenen Mozzarella-Käse gleichmäßig über die gefüllten Paprika.
- 7Setze die gefüllten Paprika in eine Auflaufform und decke sie mit Alufolie ab. Backe sie für 25 Minuten im vorgeheizten Ofen.
- 8Entferne die Folie und backe die Paprika weitere 5-10 Minuten, bis der Käse goldbraun und blubbernd ist.
- 9Hole die gefüllten Paprika aus dem Ofen und lasse sie für etwa 5 Minuten abkühlen. Garniere sie optional mit frischer Petersilie oder Basilikum.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Echo der Tropen: Stell dir den süß-säuerlichen Biss von reifer Ananas vor, der sich mit dem herzhaften Aroma von leicht angebratenem Schinken und der würzigen Basis einer klassischen Pizzasauce vereint – eine Symphonie für deine Geschmacksknospen.
- Das bunte Herzstück: Die Paprika, in leuchtenden Farben – von Sonnengelb über feuriges Rot bis zu tiefem Grün – sind nicht nur Hülle, sondern ein wesentlicher Bestandteil, der mit seiner leichten Süße und der zarten Knackigkeit die Füllung perfekt ergänzt.
- Eine Reise in die Texturen: Der locker-fluffige Reis, die saftigen Fruchtstückchen, das herzhafte Fleisch und schließlich die schmelzende Käseschicht – jeder Bissen ist eine Entdeckungsreise durch unterschiedliche Konsistenzen, die sich auf harmonische Weise vereinen.
- Ehrliche Zutaten, großer Geschmack: Hier regieren unkomplizierte, frische Aromen, die sich nicht verstecken müssen. Die Einfachheit des Gerichts macht es umso zugänglicher und doch ungemein befriedigend.
- Die Wärme des Zuhauses: Wenn die gefüllten Paprika im Ofen goldbraun backen, verbreitet sich ein Duft, der an gemütliche Familienabende erinnert, an Lachen und an das Gefühl, genau dort zu sein, wo man sein soll.
Das brauchst du
Die Magie dieses Gerichts liegt in der scheinbaren Einfachheit seiner Komponenten, die sich zu etwas Wunderbarem verbinden. Achte bei der Auswahl der Paprika auf straffe, glänzende Exemplare, die fest in der Hand liegen – sie sind die perfekten Träger für die köstliche Füllung. Die Süße der Ananas, ob frisch oder aus der Dose, ist entscheidend für den charakteristischen Hawaiian-Touch; sie muss die richtige Balance zwischen Fruchtigkeit und leichter Säure mitbringen.
- Große Paprika: Als bunte Schiffschen für die Füllung, die im Ofen zart werden und ihre eigene Süße freisetzen. Wähle kräftige Farben für das Auge.
- Gekochter Reis: Die Basis, die alle Aromen bindet und für eine angenehme Sättigung sorgt; am besten vom Vortag, damit er nicht zu feucht ist.
- Gewürfelte Ananas: Der süße, tropische Star, der einen unerwarteten, aber willkommenen Kontrast zu den herzhaften Elementen bildet.
- Gekochter Schinken: Würzig und leicht salzig, er liefert die herzhafte Tiefe, die das Gericht abrundet.
- Geriebener Mozzarella-Käse: Für die unwiderstehliche, goldbraune Kruste, die beim Abkühlen leicht zäh wird und für ein himmlisches Mundgefühl sorgt.
- Pizzasauce: Die aromatische Seele, die alle Zutaten miteinander verbindet und den unverkennbaren Pizza-Geschmack mitbringt.
- Getrockneter Oregano und Knoblauchpulver: Klassische Gewürze, die dem Ganzen eine mediterrane Würze verleihen.
- Salz und schwarzer Pfeffer: Zur Perfektionierung des Geschmacks.
- Olivenöl: Für das sanfte Anschwitzen und die Geschmeidigkeit der Füllung.
- Frische Petersilie oder Basilikum: Als feines Topping, das Frische und Farbe bringt.
Die genauen Mengenangaben findest du, wie üblich, in der Rezeptkarte am Ende des Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Hawaiian Pizza, mit ihrer kühnen Kombination aus süßer Ananas und salzigem Schinken, hat ihren Ursprung nicht etwa auf den sonnenverwöhnten Inseln des Pazifiks, sondern in Kanada. In den 1960er Jahren kreierte Sam Panopoulos, ein griechischer Restaurantbesitzer in Chatham, Ontario, diese ungewöhnliche Pizza, inspiriert von den süß-sauren Aromen der chinesischen Küche, die er liebte.
Es war eine Kreation, die polarisierte – die einen liebten die unerwartete Süße, die anderen fanden sie anfangs befremdlich. Doch diese kühne Mischung traf einen Nerv und eroberte schnell die Herzen vieler Pizzaliebhaber weltweit. Die Ananas, einst nur als Obst bekannt, wurde so zum unerwarteten, aber geschätzten Pizzabelag.
Die Idee, diese besonderen Aromen in gefüllte Paprika zu integrieren, ist eine Hommage an die Originalidee und gleichzeitig eine Weiterentwicklung. Sie nimmt die bekannte Geschmackskombination und verpackt sie in eine gesunde, farbenfrohe Hülle, die visuell ebenso ansprechend ist wie geschmacklich. So wird ein Klassiker neu interpretiert, um den Gaumen auf eine vertraute, doch überraschende Weise zu erfreuen und die Geschichte der Pizza Hawaii auf neue Weise zu erzählen.
So bereitest du Hawaiianische Paprika mit Reisfüllung zu
Schritt 1: Die Vorbereitung der Bühne
Bevor die Magie im Ofen beginnt, bereiten wir die Leinwand vor: unsere bunten Paprika. Der Ofen wird auf angenehme 180 °C vorgeheizt, eine Temperatur, bei der die Paprika zart garen, aber ihre Form behalten. Es ist ein sanftes Erwärmen, das die natürlichen Aromen der Gemüseschale hervorlockt. Dies dauert in der Regel nur etwa zehn Minuten, genug Zeit, um die Paprika vorzubereiten.
Nun zur Vorbereitung der Paprika selbst. Stell dir vor, du hältst eine dieser leuchtenden Schönheiten in der Hand. Mit einem scharfen Messer schneiden wir vorsichtig die Oberseite ab, wie ein kleines Dach, das später wieder aufgesetzt werden kann. Der entscheidende Punkt ist, den oberen Rand sauber zu durchtrennen, ohne die Paprika zu zerreißen – sie ist unser köstliches Gefäß für die Füllung. Anschließend widmen wir uns dem Inneren: Mit einem Löffel oder den Fingern entfernen wir behutsam die Kerne und die weißen Innenhäute. Diese sind oft bitter und würden den Geschmack der Füllung beeinträchtigen. Wir wollen eine reine, saubere Höhle, bereit, mit Aromen gefüllt zu werden.
Schritt 2: Das Fundament der Aromen
Jetzt beginnt die eigentliche Kunst der Füllung, beginnend mit einer warmen, aromatischen Basis. In einer geräumigen Pfanne erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze. Das Öl sollte sanft schimmern, nicht rauchen – es ist die sanfte Einleitung für die nachfolgenden Zutaten. Wir fügen den gekochten Reis hinzu, der bereits die Hauptmasse bildet und eine wunderbare Textur mitbringt.
Danach gesellt sich der gewürfelte Schinken hinzu. Seine salzige Tiefe und sein herzhaftes Aroma beginnen sich sofort im Olivenöl zu entfalten, und er gibt einen Hauch von seinem köstlichen Geschmack an den Reis ab. Zuletzt kommen die Ananasstücke in die Pfanne. Diese süßen, tropischen Perlen werden kurz mit angeröstet, wodurch ihre natürliche Süße intensiviert wird und sie eine leicht karamellisierte Note erhalten. Das Ganze braten wir für etwa fünf Minuten sanft an, bis sich die Zutaten gut vermischt haben und eine angenehme Wärme ausstrahlen. Es ist ein Moment, in dem die ersten Düfte aufsteigen und die Vorfreude wecken.
Tipp: Wenn du frische Ananas verwendest, achte darauf, sie gut abtropfen zu lassen, bevor du sie in die Pfanne gibst, um zu verhindern, dass die Füllung zu wässrig wird.
Schritt 3: Die Seele der Füllung
Nun bekommt die Reis-Mischung ihren Charakter. Wir geben die Pizzasauce hinzu, die wie ein roter Faden alle Aromen verbindet. Ihre würzige Tiefe und die leichte Tomatenfruchtigkeit sind das Herzstück der Hawaiianischen Pizza-Note. Als Nächstes streuen wir den getrockneten Oregano darüber – sein leicht herber, blumiger Duft erinnert an italienische Sommer. Das Knoblauchpulver fügt eine angenehme, aber nicht aufdringliche Knoblauchnote hinzu, die dem Ganzen eine zusätzliche Dimension verleiht.
Ein Hauch von Salz und eine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer runden das Geschmacksbild ab. Mit einem Löffel rühren wir alles sorgfältig um, bis jede Zutat von der Sauce umhüllt ist und sich die Gewürze gleichmäßig verteilt haben. Wir lassen diese köstliche Mischung noch für weitere zwei Minuten sanft köcheln, damit sich die Aromen vollends entfalten und verbinden können. Diese kurze Kochzeit sorgt dafür, dass die Saucenbasis leicht eindickt und die Füllung später nicht zu feucht wird.
Schritt 4: Das Befüllen der bunten Hüllen
Jetzt ist es Zeit, die vorbereiteten Paprika mit der duftenden Füllung zu befüllen. Stell dir vor, du nimmst einen Löffel der warmen, aromatischen Mischung und gibst sie vorsichtig in jede ausgehöhlte Paprika. Wir füllen sie großzügig, aber nicht bis zum Rand. Es ist wichtig, einen kleinen Freiraum zu lassen, etwa einen Zentimeter von der Oberkante entfernt. Dieser Freiraum ist wie eine kleine Mulde, die perfekt dafür geschaffen ist, den Käse aufzunehmen.
Die Füllung sollte die Paprika bis fast zum Rand ausfüllen, sodass sie schön prall und appetitlich aussehen. Die Wärme der Füllung beginnt bereits, die Paprikawand sanft zu beeinflussen, und die Aromen beginnen, sich miteinander zu vermischen. Es ist ein visueller Genuss, diese gefüllten Hüllen zu sehen, die bereit sind für den nächsten Schritt des Backens.
Schritt 5: Die Krönung aus Käse
Das ist der Moment, auf den viele schon sehnsüchtig warten: die Käseschicht. Gleichmäßig und großzügig streuen wir den geriebenen Mozzarella-Käse über die Füllung jeder einzelnen Paprika. Der Käse bedeckt die gesamte Oberfläche und bildet eine schützende und verlockende Decke. Wenn du ein echter Käseliebhaber bist, zögere nicht, etwas mehr Käse zu verwenden – er sorgt für die unwiderstehliche, goldbraune Kruste, die wir uns so sehr wünschen.
Der Mozzarella schmilzt im Ofen und verbindet sich mit der Füllung, während er gleichzeitig eine herrlich zähflüssige und leicht knusprige Textur entwickelt. Dies ist der magische Moment, der die gefüllten Paprika von gut zu absolut himmlisch macht. Die weiße Käsemasse beginnt langsam, sich zu verflüssigen und bereitet sich darauf vor, sich im Ofen goldbraun zu verfärben.
Achtung: Achte darauf, den Käse wirklich gleichmäßig zu verteilen, damit überall eine schöne Kruste entsteht.
Schritt 6: Die Reise in den Ofen
Nun werden unsere kunstvoll gefüllten Paprika in ihre wohlverdiente Hitze geschickt. Wir legen sie behutsam in eine geeignete Auflaufform. Wähle eine Form, die groß genug ist, damit die Paprika bequem nebeneinander Platz finden, ohne sich zu berühren. Dies sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und verhindert, dass sie unnötig Wasser abgeben. Um sicherzustellen, dass die Paprika schön weich werden und die Füllung ihre Feuchtigkeit behält, decken wir die Auflaufform fest mit Aluminiumfolie ab.
So wandern sie in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C. Dort dürfen sie für 25 Minuten unter der Folie schmoren. Diese Phase ist entscheidend: Die Hitze kann ungehindert in die Paprika eindringen, die Füllung wird durch und durch warm und der Käse beginnt zu schmelzen. Nach dieser Zeit sollte die Paprika bereits spürbar weicher geworden sein, aber noch Biss haben – sie darf nicht zerfallen.
Schritt 7: Das Finale – Goldbraune Perfektion
Nach den ersten 25 Minuten im Ofen ist es Zeit für den finalen Touch. Wir entfernen vorsichtig die Aluminiumfolie. Die Paprika sind nun perfekt vorgegart, und die Füllung ist heiß und duftend. Nun beginnt die Phase, in der der Käse seine volle Pracht entfalten darf. Die Auflaufform mit den nun unbedeckten Paprika kehrt für weitere 5 bis 10 Minuten in den Ofen zurück.
In dieser kurzen Zeitspanne bekommt der Mozzarella die Chance, sich goldbraun zu verfärben und leicht zu blubbern. Es ist dieses leicht angebräunte Aussehen, das dem Gericht seinen letzten, unwiderstehlichen Charme verleiht. Man kann fast zusehen, wie der Käse sich verzieht und die Aromen freisetzt. Doch Vorsicht ist geboten: Wir wollen keine verbrannten Ränder, sondern nur eine perfekt gebräunte Kruste. Beobachte sie genau, damit sie nicht zu lange im Ofen bleibt und austrocknet.
Schritt 8: Ruhe und Genuss
Kaum sind die gefüllten Paprika aus dem heißen Ofen gekommen, sollten sie einen Moment der Ruhe bekommen. Nimm die Auflaufform heraus und lass die Paprika für etwa 5 Minuten in der Form ruhen. In dieser Zeit kann sich die Füllung etwas setzen, die Temperaturen regulieren sich leicht, und die Aromen haben Zeit, sich vollständig zu entfalten. Dieser kleine Schritt des Abkühlens verhindert, dass die Füllung beim Anschneiden sofort herausläuft und erleichtert das Servieren.
Zum Schluss kommt der letzte, feine Schliff, der das Gericht optisch und geschmacklich abrundet. Wenn du möchtest, garnierst du die warmen, dampfenden Paprika mit frisch gehackter Petersilie oder Basilikum. Die leuchtend grünen Kräuter setzen einen wunderbaren Kontrast zu den warmen Farben der Paprika und des Käses und bringen eine frische, kräuterige Note mit sich. Nun sind sie bereit, serviert zu werden – ein Fest für Augen und Gaumen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu volle Paprika
Ein häufiger Fehler ist es, die Paprika bis zum Rand prall zu füllen. Wenn die Füllung zu dicht ist, kann die Paprika beim Backen aufplatzen, oder die Füllung wird ungleichmäßig gar. Lass immer etwa einen Zentimeter Platz am oberen Rand für den Käse und damit die Füllung sich beim Garen noch etwas ausdehnen kann.
Fehler 2: Ungleichmäßiges Backen
Wenn die gefüllten Paprika zu eng in der Auflaufform stehen, kann die Hitze nicht überall gleichmäßig zirkulieren. Dies führt dazu, dass einige Paprika perfekt gegart sind, während andere noch zu hart oder die Käsekruste ungleichmäßig gebräunt ist. Achte darauf, genügend Platz zwischen den Paprika zu lassen.
Fehler 3: Zu feuchte Füllung
Wenn der Reis zu feucht ist oder die Ananas zu stark wässert, kann die Füllung matschig werden. Verwende am besten gekochten Reis vom Vortag und tupfe die Ananasstücke gut ab. Auch das leichte Anbraten der Füllung hilft, überschüssige Flüssigkeit zu verdampfen.
Fehler 4: Überbacken der Paprika
Manche lassen die Paprika zu lange im Ofen, in der Annahme, sie müssten steinhart sein. Aber das Ziel ist eine zarte Paprika, die noch Biss hat, aber nicht zerfällt. Achte auf die Garzeit und beobachte sie besonders in den letzten Minuten.
Variationen für jeden Geschmack
Vegetarische Freude: Ersetze den Schinken durch schwarze Bohnen oder Linsen für eine herzhafte, proteinreiche Alternative. Füge gewürfelte Zucchini, Champignons oder Mais hinzu, um die Füllung noch reichhaltiger und abwechslungsreicher zu gestalten. Für eine vegane Variante einfach den Mozzarella durch eine vegane Käsesorte ersetzen.
Feurige Mexikanische Note: Tausche die Pizzasauce gegen eine scharfe Salsa aus und füge fein gehackte Jalapeños zur Füllung hinzu. Ein Hauch von Kreuzkümmel und Koriander rundet das südamerikanische Flair perfekt ab. Dies verleiht dem Gericht eine aufregende Schärfe.
Asiatische Verlockung: Verwende eine süßlich-salzige Teriyaki-Sauce anstelle der Pizzasauce. Füge geriebenen frischen Ingwer, fein geschnittene Frühlingszwiebeln und vielleicht ein paar Sesamsamen hinzu. Das Ergebnis ist eine spannende Fusion aus hawaiianischen und asiatischen Aromen.
Profi-Tipps für Hawaiianische Paprika mit Reisfüllung
Das „Trocknen” des Reises: Wenn du gekochten Reis verwendest, der sehr frisch ist und noch viel Feuchtigkeit enthält, kannst du ihn kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl „trockenrösten”, bis er etwas lockerer wird. Das verhindert eine zu feuchte Füllung.
Die richtige Ananaswahl: Frische Ananas ist oft aromatischer, aber aus der Dose hat den Vorteil, dass sie bereits weicher ist und ihre Süße intensiver schmeckt. Achte darauf, sie gut abtropfen zu lassen.
Vorbereitung für stressfreie Abende: Du kannst die Paprika bis zu 24 Stunden im Voraus füllen und im Kühlschrank lagern. Decke sie gut ab, damit sie nicht austrocknen. Die Backzeit muss dann eventuell um ein paar Minuten verlängert werden.
Die Deckel-Frage: Ob du die abgeschnittenen Paprikadächer wieder aufsetzt oder nicht, ist reine Geschmackssache. Mit Deckel behält die Füllung mehr Feuchtigkeit, ohne Deckel wird der Käse oben besonders knusprig.
Experimente mit Gewürzen: Trau dich, mit Gewürzen zu spielen. Eine Prise Paprikapulver, etwas Chiliflocken für mehr Schärfe oder sogar ein Hauch von Currypulver können dem Gericht eine ganz neue Richtung geben.
Servier-Ideen für Hawaiianische Paprika mit Reisfüllung
Anrichten & Dekoration
Das Anrichten selbst ist bei diesen gefüllten Paprika schon ein Genuss. Platziere jeweils eine prall gefüllte Paprika auf einem Teller. Die leuchtenden Farben der Paprika und die goldbraune Käseschicht sind bereits ein Blickfang. Ein paar grüne Blätter frischer Petersilie oder Basilikum, fein gehackt und darüber gestreut, setzen einen frischen Akzent und bringen Farbe ins Spiel. Ein kleiner Klecks Sour Cream oder eine extra Löffel Pizzasauce daneben runden das Bild ab und bieten zusätzliche Geschmacksoptionen.
Passende Beilagen
Ein leichter, knackiger grüner Salat ist die perfekte Ergänzung zu den herzhaften, gefüllten Paprika. Ein einfaches Dressing mit Zitronensaft und Olivenöl bringt Frische. Dazu passt hervorragend ein Stück warmes, knuspriges Knoblauchbrot, das ideal ist, um die köstliche Sauce aufzufangen. Für eine vollwertigere Mahlzeit kannst du auch gebackene Süßkartoffelspalten servieren, deren natürliche Süße gut mit den Aromen der gefüllten Paprika harmoniert. Weitere Ideen findest du bei unseren Rezepten für einfache Beilagen.
Für besondere Anlässe
Dieses Gericht eignet sich wunderbar für ungezwungene Abendessen mit Freunden, Familienfeiern oder als Beitrag zu einem Buffet. Die bunte Optik und die vertrauten, aber neu interpretierten Aromen machen es zu einem Publikumsliebling. Es ist ein Gericht, das Freude macht und gute Laune verbreitet – perfekt für laue Sommerabende im Garten oder gemütliche Wintertage am Esstisch. Auch eine gute Option für einen entspannten Abendessen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Die Reste der gefüllten Paprika lassen sich hervorragend aufbewahren. Lasse sie vollständig abkühlen und verstaue sie dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. So bleiben sie gut für 2 bis 3 Tage frisch und behalten ihr Aroma.
Einfrieren
Möchtest du eine größere Menge zubereiten oder für später vorsorgen? Kein Problem. Gefüllte Paprika lassen sich auch gut einfrieren. Nachdem sie vollständig abgekühlt sind, kannst du sie einzeln in Frischhaltefolie wickeln und dann in einem Gefrierbeutel oder einer gefriergeeigneten Box lagern. Sie halten sich im Gefrierschrank bis zu 3 Monate.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Zum Aufwärmen die gefrorenen Paprika direkt in eine ofenfeste Form geben und bei etwa 160 °C für ca. 20-25 Minuten im Ofen erwärmen, bis sie durch und durch heiß sind. Alternativ kannst du sie auch bei mittlerer Leistung für 3-5 Minuten in der Mikrowelle erwärmen. Achte darauf, dass sie nicht zu trocken werden.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich die Paprika im Voraus füllen und lagern?
Ja, absolut. Du kannst die Paprika bis zu 24 Stunden im Voraus füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Decke sie gut ab, damit die Füllung nicht austrocknet. Wenn du sie backst, musst du eventuell die Backzeit um ein paar Minuten verlängern, da die Füllung und die Paprika kalt sind.
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Wie mache ich dieses Rezept glutenfrei?
Das ist ganz einfach. Achte darauf, dass du für die Pizzasauce eine glutenfreie Variante verwendest. Auch der Reis ist von Natur aus glutenfrei, sofern er nicht mit glutenhaltigen Zutaten kontaminiert wurde. So kannst du dieses köstliche Gericht auch glutenfrei genießen.
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Welche Alternativen gibt es für den Schinken und die Ananas?
Für eine fleischlose Variante kannst du den Schinken durch gekochte schwarze Bohnen, Linsen oder sogar gewürfelten Tofu ersetzen. Statt Ananas kannst du auch Mango verwenden, um eine ähnliche Süße und Fruchtigkeit zu erzielen, oder sogar Apfelstücke für eine leicht andere, aber ebenso leckere Note.
