Kartoffelpüree einfach selber machen






Cremiges Kartoffelpüree – Ein Hauch von Kindheitserinnerung

Der Duft von sanft köchelnder Milch, der sich allmählich mit dem erdigen Aroma von Kartoffeln vermischt, steigt in die Nase. Es ist ein Geruch, der sofort Erinnerungen weckt: an Omas warme Küche an einem kalten Sonntagnachmittag, an das Gefühl von Geborgenheit, wenn die dampfende Schüssel vor einem stand. Mehr als nur eine Beilage, ist dieses Kartoffelpüree für mich ein Stück purer Nostalgie, ein kulinarischer Anker in einer schnelllebigen Welt.

Es ist dieses pure, unverfälschte Gefühl von Heimat, das mich immer wieder dazu bringt, diesen Klassiker zuzubereiten. Jedes Mal, wenn ich die Kartoffeln schäle und sie in der Milch versinken sehe, weiß ich, dass gleich ein Gericht auf dem Tisch stehen wird, das nicht nur satt macht, sondern auch die Seele wärmt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Sofortiges Verwöhngefühl: Schon beim Zubereiten entfaltet sich ein Aroma, das pure Behaglichkeit verspricht und Lust auf mehr macht.
  • Minimaler Aufwand, maximaler Genuss: Mit nur wenigen Handgriffen und Zutaten zauberst du ein Püree, das dich an deine schönsten Kindheitserinnerungen denken lässt.
  • Vielseitiger Begleiter: Ob zu einem herzhaften Braten oder als eigenständiges Gericht mit einer frischen Note – dieses Püree passt einfach immer.
  • Der wahre Geschmack von Zuhause: Hier gibt es keine künstlichen Zusätze, nur die reine, ehrliche Güte von frischen Kartoffeln, Milch und Butter.
  • Schneller Genuss: In nur 30 Minuten steht dieses Seelenfutter auf dem Tisch, perfekt für spontane Kochlaunen oder wenn es abends schnell gehen muss.

Das brauchst du

Die Magie dieses Kartoffelpürees liegt in seiner Einfachheit und der Qualität der wenigen Zutaten. Es sind diese natürlichen Gaumenfreuden, die den Unterschied ausmachen und dem Gericht seinen unverkennbaren Charakter verleihen. Auf künstliche Aromen oder unnötige Zusatzstoffe verzichte ich gerne, um den puren Geschmack zu bewahren.

  • Mehlig kochende Kartoffeln: Sie sind das Herzstück und sorgen für die gewünschte Fluffigkeit und Cremigkeit.
  • Milch: Sie verleiht dem Püree eine sanfte Süße und die zarte Konsistenz, die wir lieben.
  • Butter: Als geschmacksintensive Komponente bringt sie Tiefe und Glätte ins Spiel.
  • Salz: Ein Muss, um die Aromen zu intensivieren und die natürliche Süße der Kartoffeln hervorzuheben.
  • Muskatnuss (optional): Frisch gerieben entfaltet sie eine wunderbare Würze, die eine angenehme Wärme versprüht.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Kartoffelpüree, oft auch als Kartoffelbrei oder Kartoffelstampf bezeichnet, ist weit mehr als nur eine einfache Beilage. Seine Wurzeln reichen tief in die europäische kulinarische Geschichte und haben sich über Jahrhunderte hinweg zu einem weltweiten Phänomen entwickelt, das in unzähligen Variationen existiert.

Ursprünglich als Arme-Leute-Essen verschrien, hat sich das Kartoffelpüree dank seiner Vielseitigkeit und seines Komfortfaktors zu einem festen Bestandteil der gehobenen Küche entwickelt. Die einfache Kartoffel, durch Kochen und Stampfen in etwas Wunderbares verwandelt, zeigt die Kraft der Transformation durch einfache Zubereitungstechniken.

Seit der Einführung der Kartoffel in Europa im 16. Jahrhundert, die ursprünglich aus Südamerika stammt, hat sie sich zu einem Grundnahrungsmittel entwickelt. Die Méthode, Kartoffeln zu zerstampfen und mit anderen Zutaten wie Milch und Butter zu verfeinern, wurde über Generationen hinweg verfeinert, wobei jede Familie und Region ihre eigenen kleinen Geheimnisse entwickelte.

So bereitest du kartoffelpüree rezept zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Das Fundament des Pürees

Der erste Schritt ist entscheidend für die Textur unseres Pürees. Wir beginnen mit der sorgfältigen Vorbereitung der Kartoffeln. Das Schälen ist hierbei jener Moment, in dem die Rohkost dem Beginn ihres kulinarischen Schicksals entgegentritt.

Besonders wichtig ist die Wahl der richtigen Kartoffelsorte: Mehlig kochende Kartoffeln sind hierfür ideal. Sie entfalten beim Kochen eine Weichheit, die sie geradezu prädestiniert, sich später in eine cremige Masse verwandeln zu lassen. Wenn du es gewohnt bist, mit einem scharfen Gemüsemesser zu arbeiten, um die dünnste Schale zu entfernen, super! Ich persönlich schwöre auf einen guten Sparschäler, der mir hilft, nur so viel wie nötig abzunehmen, um die Ausbeute zu maximieren, damit am Ende jede Kartoffel ihr volles Potenzial entfalten kann.

Nach dem Schälen werden die Kartoffeln in gleichmäßige Würfel geschnitten. Diese Dimension ist wichtig, damit sie gleichmäßig garen und sich später perfekt stampfen lassen. Dann werden sie unter fließendem Wasser gründlich gewaschen, um überschüssige Stärke abzuspülen, die das Endergebnis beeinträchtigen könnte.

Ein ehrlicher Tipp: Die Größe der Kartoffelwürfel sollte nicht zu klein ausfallen, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten. Etwa 1,5 bis 2 Zentimeter sind hier eine gute Richtlinie.

Schritt 2: Das sanfte Garen – Milch statt Wasser für mehr Geschmack

Hier beginnt die Verwandlung, die mein Rezept von vielen anderen unterscheidet. Anstatt die Kartoffeln wie üblich in Wasser zu kochen, lassen wir sie in Milch sanft sieden – ein kleiner Schritt, der einen großen Unterschied im Geschmack und in der Cremigkeit macht.

Wir nehmen einen hohen Topf, spülen ihn kurz mit kaltem Wasser aus, um das Anbrennen zu verhindern, und geben die vorbereiteten Kartoffelwürfel hinein. Nun kommt die Milch dazu, zusammen mit einer Prise Salz, die die Aromen bereits jetzt zu wecken beginnt. Dies ist der Moment, in dem die Magie zu wirken beginnt.

Auf dem Herd bringen wir die Mischung unter gelegentlichem Rühren und ständiger Aufsicht vorsichtig zum Kochen. Sobald die ersten Blasen aufsteigen, reduziere ich die Hitze sofort. Das ist der entscheidende Punkt, denn wir wollen die Kartoffeln sanft garen lassen, nicht wild darin “kochen”. Deshalb die Hitze auf eine niedrige Stufe, zum Beispiel Stufe 3 von 9, zurückstellen und den Topf mit einem Deckel verschließen.

Achtung: Es ist wirklich wichtig, die Hitze niedrig zu halten, um ein Überkochen der Milch zu verhindern. Wir wollen, dass die Kartoffeln langsam garen und die Milch nach und nach aufnehmen.

Schritt 3: Die Geduldsprobe – Bis die Kartoffeln weich sind

Nun beginnt die Phase des sanften Siedens, bei der die Kartoffeln die Milch langsam aufnehmen und sich die Aromen entfalten. Dieser Prozess dauert etwa 20 bis 25 Minuten, je nach Größe der Kartoffelwürfel.

Regelmäßiges Umrühren ist hierbei essenziell, um sicherzustellen, dass nichts am Boden ansetzt und die Kartoffeln gleichmäßig von der heißen Milch umgeben sind. Die Milch mag dabei zu Beginn etwas klumpig oder “krisselig” aussehen, aber lass dich davon nicht beirren. Das ist die Kartoffelstärke, die sich langsam löst und später für die wunderbare Bindung sorgt.

Du weißt, dass die Kartoffeln gar sind, wenn du mit einem scharfen Messer oder einer Gabel mühelos in die größten Würfel stechen kannst. Sie sollten sich extrem weich anfühlen, fast schon zerfallen, wenn man sie berührt. Dies ist das Zeichen, dass sie bereit sind für den nächsten Schritt.

Tipp: Wenn du unsicher bist, ob die Kartoffeln gar genug sind, nehme einen Würfel heraus und probiere ihn. Er sollte sich im Mund fast auflösen.

Schritt 4: Die Veredelung – Butter und Muskat für die Extraportion Luxus

Sobald die Kartoffeln perfekt gar sind, ist es Zeit, die letzten, entscheidenden Akzente zu setzen. Die Milch, die die Kartoffeln nun aufgesogen haben, ist bereits ein Aromaträger, doch wir verfeinern das Ganze noch.

Direkt im Topf geben wir nun die gute Butter hinzu. Die noch warme Masse hilft, sie schnell und gleichmäßig schmelzen zu lassen. Für mich ist das Aroma von frisch geriebener Muskatnuss unverzichtbar. Eine kleine Prise davon verströmt eine wundervolle, wohlige Wärme, die perfekt zum Kartoffelpüree passt. Aber hier gilt: Weniger ist oft mehr, also nur eine kleine Messerspitze nach Belieben.

Nun ist alles bereit für den entscheidenden Moment der Textur. Mit einem Kartoffelstampfer wird die Masse vorsichtig bearbeitet. Es gibt nichts Besseres, als das Gefühl zu haben, die Konsistenz selbst zu bestimmen.

Ein feiner Unterschied: Wenn die Masse anfangs noch etwas zu flüssig erscheint, keine Panik! Das Kartoffelpüree dickt beim Ruhen noch nach und nimmt die verbleibende Flüssigkeit auf. Das Verhältnis der Zutaten stimmt.

Schritt 5: Das Stampfen – Die Geburt der Cremigkeit

Jetzt kommt der Moment, auf den wir gewartet haben: das Stampfen! Mit einem Kartoffelstampfer nehmen wir die Kontrolle über die Textur unseres Pürees.

Dabei gibt es zwei Hauptphilosophien: Für Liebhaber von ganz feinem Püree wird kräftig und ausgiebig gestampft, bis keinerlei Stückchen mehr zu sehen sind. Wer es rustikaler mag, stoppt den Prozess früher und freut sich über kleine, zarte Kartoffelstückchen, die dem Püree eine interessante Textur verleihen. Man kann die Masse auch mit einer einfachen Gabel zerdrücken, wenn man keinen Stampfer zur Hand hat.

Beim Stampfen kannst du die Masse sanft durch das Sieb des Stampfers drücken. Ein Edelstahl-Stampfer ist dabei ein treuer Helfer, der über Jahre hinweg gute Dienste leistet. Je nachdem, wie viel Energie du investierst, bestimmst du, wie glatt oder stückig dein Püree wird.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, einen Stabmixer zu verwenden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Ein zu langes Mixen kann dazu führen, dass das Püree eine fast “kleistrige” Konsistenz bekommt. Wenn du jedoch einen sehr glatten Püree bevorzugst, kannst du nach dem groben Stampfen mit dem Stabmixer abschließend noch einmal nacharbeiten, um die feinsten Klümpchen zu eliminieren.

Was ich dabei gelernt habe: Ich persönlich bevorzuge die Methode mit dem Kartoffelstampfer. So behält das Püree eine wunderbare Struktur, die nicht zu fein und nicht zu grob ist.

Schritt 6: Abschmecken und Servieren – Die Krönung des Pürees

Nachdem das Püree seine perfekte Konsistenz erreicht hat, ist es Zeit für den letzten Schliff: das Abschmecken.

Probiere vorsichtig und justiere bei Bedarf mit weiterem Salz, einem Hauch Muskatnuss oder, wenn du es noch reichhaltiger magst, mit einem weiteren kleinen Stück Butter. Jeder Löffel sollte eine Symphonie aus mildem Kartoffelgeschmack, der Wärme der Milch und der dezenten Würze der Muskatnuss sein.

Das Servieren ist denkbar einfach: Eine großzügige Portion des dampfenden Kartoffelpürees auf dem Teller, vielleicht mit einem kleinen Klecks Butter obendrauf, der langsam schmilzt. Ein wenig frisch gehackte Petersilie kann dem Ganzen noch einen frischen, grünen Farbtupfer verleihen und das Gericht optisch abrunden.

Der entscheidende Moment: Warte nicht zu lange mit dem Servieren. Ein frisch zubereitetes Kartoffelpüree entfaltet sein volles Aroma und seine cremige Textur am besten, wenn es warm genossen wird.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die falsche Kartoffelsorte – Das mag einfach klingen, aber die Wahl festkochender Kartoffeln statt mehlig kochender ist einer der häufigsten Stolpersteine. Festkochende Kartoffeln behalten ihre Form und werden beim Kochen nicht weich genug, was zu einem eher gummiartigen Püree führt. Greife daher immer zu mehlig kochenden Sorten; sie sind die Basis für ein fluffiges Ergebnis.

Fehler 2: Übermäßiges Kochen oder Stampfen mit dem Stabmixer – Wenn du die Kartoffeln zu lange kochst oder, noch schlimmer, zu lange mit dem Stabmixer bearbeitest, setzt sich die Stärke zu stark frei. Das Ergebnis ist ein klebriges, zähes Püree, das eher an Tapetenkleister erinnert als an Seelenfutter. Hier ist Zurückhaltung gefragt. Ein Kartoffelstampfer oder eine Gabel sind oft die besseren Werkzeuge.

Fehler 3: Kalte Milch oder zu starkes Aufkochen – Das Hinzufügen von kalter Milch zu den Kartoffeln oder das zu schnelle, aggressive Aufkochen kann dazu führen, dass die Milch gerinnt oder sich unschöne Klümpchen bilden. Wir wollen die Kartoffeln sanft in warmer Milch garen, nicht schockieren. Beginne lieber mit warmer Milch oder koche die Milch nur kurz an, bevor du die Kartoffeln zugibst.

Fehler 4: Zu wenig Würze – Manchmal sind die einfachsten Dinge die wichtigsten. Das Püree kann noch so cremig sein, wenn es fade schmeckt, ist es keine Freude. Salz ist unerlässlich, um die natürlichen Aromen der Kartoffeln und Milch hervorzuheben. Scheue dich nicht, es am Ende abzuschmecken und bei Bedarf nachzuwürzen. Und wer es mag, gibt den Hauch von Muskatnuss, der das Püree auf ein neues Level hebt.

Variationen für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist ein wunderbarer Ausgangspunkt, aber die Welt des Kartoffelpürees ist groß und bietet unzählige Möglichkeiten zur Variation. Mit kleinen Anpassungen kannst du deinem Püree eine ganz neue Persönlichkeit verleihen.

Für eine vegane Variante tausche die Butter einfach gegen eine gute pflanzliche Margarine oder ein natives Kokosöl, das dem Püree eine leicht exotische Note verleiht. Statt Kuhmilch kannst du auch eine ungesüßte Pflanzenmilch wie Hafer- oder Sojamilch verwenden – achte hierbei auf den Fettgehalt, um die Cremigkeit zu erhalten.

Wenn du es besonders luxuriös möchtest, verfeinere dein Püree mit einem Schuss Sahne anstelle von Milch oder gib geriebenen Parmesan hinzu. Das erzeugt ein herrlich-herzhaftes Aroma, das perfekt zu Braten passt. Ein paar frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie, fein gehackt, bringen zusätzlich Frische und Farbe ins Spiel.

Für eine herzhafte Variante, die fast als eigenständiges Gericht durchgeht, kannst du geröstete Zwiebeln oder Knoblauch fein hacken und unter das fertige Püree mischen. Das gibt dem Ganzen eine wunderbare Tiefe und eine leicht süßliche Note, die fantastisch zu deftigen Gerichten passt.

Profi-Tipps für kartoffelpüree rezept

Hier sind ein paar Insider-Tipps, die dein Kartoffelpüree auf das nächste Level heben:

  • Die Milch vorwärmen: Auch wenn mein Rezept die Kartoffeln direkt in kalter Milch kocht, um Zeit zu sparen, kann das Vorwärmen der Milch auf ca. 60°C vor Zugabe helfen, Gerinnungsbildung zu vermeiden und eine gleichmäßigere Garung zu erzielen.
  • Die richtige Temperatur beim Stampfen: Stampfe die Kartoffeln immer, solange sie noch heiß sind. Je kühler sie werden, desto klebriger und schwieriger wird die Masse zu bearbeiten.
  • Ein Spritzer Zitrone: Ein kleiner Schuss Zitronensaft, fast unmerklich, kann der Süße des Pürees eine wunderbare Frische verleihen und die Aromen beleben. Dies ist eher ein Geheimtipp für Fortgeschrittene.
  • Die Stärke nutzen: Wenn du ein besonders stärkehaltiges Püree wünschst, kannst du einen kleinen Teil des Kochwassers der Kartoffeln (falls du sie doch erst in Wasser kochen solltest) aufheben und dieses anstelle von etwas Milch verwenden.
  • Doppelt gemoppelt schmeckt besser: Für ein extra cremiges Püree kannst du einen Teil der Kartoffeln (etwa ein Viertel) nach dem Kochen durch eine Kartoffelpresse drücken, bevor du den Rest stampfst.

Servier-Ideen für kartoffelpüree rezept

Anrichten & Dekoration

Das Anrichten ist oft das i-Tüpfelchen auf einem perfekt zubereiteten Gericht. Stelle dir eine Kelle Püree vor, die sich sanft auf den Teller legt und eine kleine Mulde bildet. Dort kann sich eine sämige Bratensauce oder ein kleiner Klecks geschmolzene Butter perfekt sammeln, was jeden Bissen zu einem kleinen Fest macht. Ein paar frisch gehackte, grüne Kräuter, wie Schnittlauch oder Petersilie, nicht nur als Garnitur, sondern als Farbakzent, machen jedes Gericht ansprechender.

Für ein rustikales Ambiente kannst du das Püree auch direkt in einer kleinen, vorgeheizten gusseisernen Pfanne servieren. Der Duft, der dann aus dieser Pfanne aufsteigt, ist unbeschreiblich und lädt geradezu zum Genießen ein. Die warme Oberfläche hält das Püree länger auf Temperatur und verleiht dem Essen eine besondere, gemütliche Note.

Passende Beilagen

Dieses Kartoffelpüree ist ein wahrer Alleskönner und schmeckt hervorragend zu einer Vielzahl von Gerichten. Es ist die perfekte Ergänzung zu herzhaften Braten wie einem klassischen Schweinebraten oder einem saftigen Rindergulasch. Auch zu Fischstäbchen oder gebratenem Fisch macht es eine ausgezeichnete Figur. Probiere es doch einmal zu unseren gebackenen Zitronenhähnchen für eine unkomplizierte und leckere Mahlzeit.

Für Liebhaber von deftiger Hausmannskost passt es wunderbar zu Frikadellen oder Klopsen in cremiger Sauce. Wer es etwas bodenständiger mag, kann es auch zu Kassler oder einem deftigen Hackbraten servieren. Für einen Hauch von Skandinavien ist es die ideale Begleitung zu unseren schwedischen Fleischbällchen.

Für besondere Anlässe

Auch wenn Kartoffelpüree uns oft an den Alltag erinnert, kann es auch einen festlichen Tisch bereichern, besonders wenn es mit Finesse zubereitet wird. Stellen Sie sich vor, wie es eine perfekte Basis für feine Tranchen eines gebratenen Filet Mignon bildet, umgeben von glasiertem Gemüse. Oder als Begleiter zu einem aufwendigen Wildgericht, das die erdigen Aromen des Pürees aufgreift.

Für Familienfeiern oder Feiertage, wenn es etwas Besonderes sein soll, kann das Püree durch Zugabe von Trüffelöl oder frisch geriebenem Parmesan aufgewertet werden. Es wird dann zu einer luxuriösen Beilage, die auch anspruchsvollste Gaumen beeindruckt. Kombiniert mit einer cremigen Gemüsesuppe oder einem leichten Salat sind Sie perfekt für jede festliche Gelegenheit ausgestattet.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Übrig gebliebenes Kartoffelpüree ist ein kleiner Schatz und lässt sich wunderbar aufbewahren. Lassen Sie es vollständig abkühlen und füllen Sie es in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält es sich so gut und gerne zwei bis drei Tage frisch. Wichtig ist hierbei die richtige Lagerung; eine abgedeckte Schüssel verhindert, dass es austrocknet oder Fremdgerüche annimmt.

Ich persönlich lagere Reste gern in kleinen Portionen, das erleichtert das spätere Aufwärmen. Denn wer möchte schon an einem Morgen, wenn der Hunger ruft, vor einem leeren Kühlschrank stehen? Mit den vorbereiteten Portionen ist das Kartoffelpüree immer griffbereit für ein schnelles, wohltuendes Mittagessen.

Einfrieren

Kartoffelpüree lässt sich tatsächlich auch gut einfrieren, allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Die Textur kann sich nach dem Auftauen leicht verändern und etwas wässriger werden. Wenn du es dennoch einfrieren möchtest, lass es erst vollständig abkühlen. Verteile es dann entweder in gefriergeeigneten Behältern oder in praktischen Gefrierbeuteln, idealerweise in portionierten Mengen.

Beim Einfrieren darauf achten, möglichst viel Luft aus den Beuteln zu entfernen. So minimierst du die Gefahr von Gefrierbrand und bewahrst die Qualität so gut wie möglich. Beschrifte die Behälter mit dem Datum, damit du immer den Überblick behältst.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Aufwärmen ist der Schlüssel, um das Beste aus deinen restlichen Kartoffelgenüssen herauszuholen. Auf dem Herd ist die beste Methode: Gib das Püree in einen Topf, füge einen kleinen Schuss Milch oder ein Stück Butter hinzu und erhitze es bei niedriger bis mittlerer Hitze. Regelmäßiges Rühren ist hierbei entscheidend, damit es nicht anbrennt und seine cremige Konsistenz zurückerhält.

Sollte es nach dem Aufwärmen etwas zu flüssig sein, kann eine weitere Minute sanftes Köcheln mit geschlossenem Deckel helfen, die Flüssigkeit wieder zu binden. Wenn du es schneller magst, eignet sich auch die Mikrowelle, hierbei aber die Leistung reduzieren und zwischendurch umrühren, um ein gleichmäßiges Erhitzen zu gewährleisten. Das Ergebnis wird dich überraschen, wie neu und frisch es wieder schmeckt!

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Kartoffeln sind am besten für Kartoffelpüree?

    Für ein wirklich cremiges und fluffiges Kartoffelpüree greifst du am besten zu mehlig kochenden Kartoffelsorten. Diese Kartoffeln enthalten von Natur aus mehr Stärke und zerfallen beim Kochen leichter, was sie ideal für die Zubereitung von Püree macht. Sorten wie Gunda, Adretta oder Bintje eignen sich hervorragend. Festkochende Kartoffeln sind eher für Salate oder Bratkartoffeln gedacht, da sie ihre Form behalten und weniger cremig werden.

  2. Wie verhindere ich, dass mein Kartoffelpüree klumpig wird?

    Klumpiges Kartoffelpüree kann mehrere Ursachen haben: zu kurze Kochzeit, ungleichmäßige Stückgrößen der Kartoffeln, oder zu starkes Rühren/Stampfen, besonders mit einem Stabmixer. Stelle sicher, dass die Kartoffeln wirklich ganz weich gekocht sind, bevor du mit dem Stampfen beginnst. Schneide die Kartoffeln in möglichst gleichmäßige Würfel, damit sie alle zur gleichen Zeit gar werden. Anstatt eines Stabmixers, der die Stärke zu sehr aufbricht und das Püree klebrig machen kann, verwende lieber einen klassischen Kartoffelstampfer oder eine Kartoffelpresse. Arbeite sanft und nur so lange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

  3. Kann ich Kartoffelpüree im Voraus zubereiten und später aufwärmen?

    Ja, das ist definitiv möglich und eine großartige Zeitersparnis, besonders wenn du Gäste erwartest! Bereite das Püree wie gewohnt zu, lass es dann vollständig abkühlen und lagere es im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter. Zum Aufwärmen gib es in einen Topf mit einem kleinen Schuss Milch oder einem Stück Butter und erhitze es bei niedriger bis mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren. Wenn es etwas zu dickflüssig geworden ist, einfach noch etwas Milch oder Butter hinzufügen. Die cremige Konsistenz kehrt so meist gut zurück, auch wenn es frisch zubereitet vielleicht noch ein Quäntchen besser schmeckt.



Kartoffelpüree einfach selber machen

Kartoffelpüree einfach selber machen

Cremig lecker und mit wenigen natürlichen Zutaten steht mein Kartoffelpüree Rezept in 30 Minuten auf dem Tisch. Ein Kartoffelpüree selber machen ist einfach, geht viel schneller als Du denkst. Und das ganz ohne Instant-Pulver-Püree.

4.8 from 139 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:404 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 400 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 Msp Muskatnuss, frisch gerieben - nach Belieben
  • Kochen
  1. 1Die 1 kg mehlige Kartoffeln schälst Du und schneidest sie in ca. 1,5-2 cm große Würfel. Diese wäschst Du danach in einem Sieb gut mit Wasser ab.
  2. 2Im Anschluss nimmst Du einen hohen Topf mit ca. 3 Liter Fassungsvermögen und spülst ihn mit kaltem Wasser aus! Hinein gibst Du die abgebrausten Kartoffelwürfel, sowie 400 ml Milch und 1 TL Salz.
  3. 3Nun lässt Du die Milch und die Kartoffeln unter gelegentlichem Umrühren und unter Aufsicht aufkochen.
  4. 4Danach reduzierst Du die Hitze und lässt die Kartoffeln mit Deckel auf sehr niedriger Stufe (z.B. 3 von 9) für 20-25 Minuten leicht köcheln, besser sieden lassen. Während der Zeit ab und zu umrühren.
  5. 5Die Kartoffelwürfel sind gar, wenn Du mit einem scharfen Messer gut durchgleitest, wenn Du hinein stichst bzw. schneidest. Sie sollten richtig weich sein.
  6. 6Nach Deiner Prüfung, ob die Kartoffelwürfel gar sind, gibst Du 80 g Butter in den Topf und ca. eine Messerspitze frisch geriebene Muskatnuss.
  7. 7Mit einem Kartoffelstampfer zerstampfst Du die Kartoffeln zu einem cremigen Kartoffelpüree.
  8. 8Wenn Dir die Masse etwas zu flüssig erscheint, keine Panik! Die Zutaten-Verhältnisse passen, das Kartoffelpüree zieht etwas nach und wird fester!
  9. 9Du kannst nach Belieben mit Salz, Muskatnuss und weiterer Butter abschmecken.
  10. 10Das Püree nach Belieben mit etwas Petersilie servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 44 g
Protein 8 g
Fat 20 g

Keywords: Kartoffelpüree, Kartoffelbrei, Kartoffelstampf, Beilage, einfach, schnell, cremig, vegetarisch, deutsch, hausgemacht

Hinweis: Die Milch hat durch die Stärke der Kartoffeln eventuell ein krisselige Optik bekommen. Das hat geschmacklich überhaupt keinen Einfluss und nach dem Stampfen ist das auch nicht mehr sichtbar!
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *