Grillbeilagen – 22 schnelle Beilagen zum Grillen

Kartoffelsalat mit Joghurt

Der Duft von frisch geernteten Radieschen und dem leicht herben Aroma von Dill – kaum etwas deutet so sehr nach Sommer wie dieser Kartoffelsalat. Er weckt in mir Erinnerungen an sonnige Nachmittage auf der Terrasse, wo die ersten warmen Strahlen die Haut kitzelten und das Leben leicht erschien. Es ist ein Gericht, das nicht nur den Magen füllt, sondern auch die Seele streichelt.

Dieser Kartoffelsalat ist für mich mehr als nur eine Beilage; er ist ein Versprechen eines unbeschwerten Sommertages, eingefangen in einer Schüssel. Er erinnert mich daran, dass die einfachsten Dinge oft die größte Freude bereiten, besonders wenn sie mit Sorgfalt und ein wenig Liebe zubereitet werden.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Leichtigkeit, die erfrischt: Statt schwerer Mayo setzt dieser Salat auf Joghurt, der ihm eine wunderbare Cremigkeit verleiht, ohne ihn zu beschweren.
  • Texturen, die begeistern: Die Bissfestigkeit der Kartoffeln trifft auf die knackige Frische von Gurke und Radieschen, gekrönt von würzigem Dill.
  • Schnell und unkompliziert: Innerhalb kürzester Zeit zauberst du ein Gericht, das sich sehen lassen kann und jeden Gaumen erfreut.
  • Ein Hauch von Frische: Die Kombination aus milden Kartoffeln und dem leichten säuerlichen Joghurt mit dem scharfen Kuss der Radieschen ist ein Genuss.
  • Vielseitiger Begleiter: Ob zum Grillabend, als Beilage zum Fisch oder einfach pur – dieser Salat ist immer eine gute Wahl.

Das brauchst du

Die Wahl der richtigen Kartoffel ist das Fundament für diesen Salat – sie muss festkochend sein, damit sie beim Mischen nicht zerfällt und eine angenehme Textur behält. Achte auch auf frisches Gemüse; die knackige Gurke und die pfeffrigen Radieschen sind es, die diesem Kartoffelsalat seinen einzigartigen Charakter verleihen. Und vergiss nicht den Dill – seine ätherischen Öle sind das i-Tüpfelchen, das alles zusammenbringt.

  • Festkochende Kartoffeln: Sie sind die Basis. Ihre Konsistenz verhindert, dass der Salat matschig wird und sorgt für angenehme Bissfestigkeit.
  • Griechischer Joghurt: Macht den Salat cremig und leicht säuerlich, eine perfekte Ergänzung zu den Kartoffeln.
  • Frische Gurke: Sorgt für Saftigkeit und einen erfrischenden Kontrast.
  • Radieschen: Geben dem Ganzen eine leichte Schärfe und eine schöne rote Farbe.
  • Frischer Dill: Sein unverwechselbares Aroma ist unverzichtbar für die typische Note dieses Salats.
  • Senf (Dijon): Eine kleine Menge bringt Tiefe und eine angenehme Würze in das Dressing.
  • Essig (Apfel- oder Weißweinessig): Sorgt für die nötige Säure und Balance im Dressing.
  • Kräuter: Neben Dill sind Schnittlauch oder Petersilie wunderbare Ergänzungen.
  • Gewürze: Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer dürfen niemals fehlen.

Die genauen Mengenangaben, die du benötigst, um diesen köstlichen Salat zuzubereiten, findest du weiter unten in der Rezeptkarte.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Kartoffelsalat ist ein kulinarisches Phänomen, das sich über Kontinente erstreckt und sich in unzähligen Varianten zeigt. Seine Wurzeln liegen tief in der europäischen Esskultur, wo die Kartoffel einst als ein Geschenk der neuen Welt gefeiert wurde. In vielen Regionen entwickelte sich der Kartoffelsalat als eine Methode, die bescheidene Knolle schmackhaft und sättigend zu machen, oft als deftige Beilage zu deftigen Gerichten.

Was diesen spezifischen Kartoffelsalat mit Joghurt von vielen anderen unterscheidet, ist seine Leichtigkeit. Lange Zeit dominierten schwere, mayonnaisebasierte Varianten die Tische. Der Übergang zu Joghurt als Basis spiegelte ein wachsendes Bedürfnis nach frischeren, bekömmlicheren Speisen wider, besonders in den wärmeren Monaten. Diese Anpassung an moderne Gaumen und Ernährungsbewusstsein hat das Gericht neu belebt.

Zeitlos ist an diesem Salat seine Fähigkeit, sich anzupassen und gleichzeitig seine Seele zu bewahren. Er ist ein Beweis dafür, wie ein einfaches Grundnahrungsmittel mit minimalen, aber wirkungsvollen Ergänzungen zu etwas ganz Besonderem werden kann. Dieser Salat ist die Verkörperung von Einfachheit, die durch Qualität und Frische glänzt, und das ist es, was ihn über Generationen hinweg beliebt macht.

So bereitest du Kartoffelsalat mit Joghurt zu

Schritt 1: Die Seele des Salats – Die Kartoffeln

Alles beginnt mit den richtigen Kartoffeln. Ich schwöre auf festkochende Sorten wie Annabelle, Linda oder Sieglinde. Sie behalten ihre Form und sorgen für die perfekte Textur, die nicht in sich zusammenfällt. Der Trick ist, sie nicht zu lange zu kochen – sie sollten noch einen leichten Biss haben. Dieses behutsame Kochen ist entscheidend, damit sie das Dressing gut aufnehmen können, ohne auseinanderzufallen.

Sobald sie gar sind, gieße ich das Wasser ab und lasse sie kurz ausdampfen. Ein wenig Dampf muss raus, damit das Dressing später nicht zu wässrig wird. Die Haut lasse ich meist dran, denn direkt unter der Haut stecken viele wertvolle Nährstoffe und ein guter Teil des Geschmacks.

Mein Tipp: Wenn ich Kartoffeln für einen Salat koche, gebe ich immer einen Schuss Essig mit ins Kochwasser. Das verhindert nicht nur, dass die Kartoffeln auseinanderfallen, sondern gibt ihnen auch schon eine leichte Würze von innen heraus.

Schritt 2: Das Fundament des Cremigen – Das Dressing

Jetzt kommt das Herzstück, das den Kartoffelsalat von „gut“ zu „fantastisch“ macht: das Joghurt-Dressing. Hier ist die Qualität des Joghurts entscheidend. Ich verwende am liebsten cremigen griechischen Joghurt. Er ist dickflüssiger und sorgt für eine herrlich samtige Textur, die jede Kartoffel umschmeichelt. Wenn er dir zu dick ist, kannst du immer einen kleinen Schuss Wasser oder, noch besser, die Flüssigkeit von den eingelegten Gurken, um die es später geht, hineinrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

In eine eigene Schüssel gebe ich den Joghurt. Dazu kommt ein Löffel guter Dijon-Senf – seine feine Schärfe und Komplexität sind unvergleichlich. Dann folgt ein guter Schuss Essig, ich mag Apfelessig wegen seiner milden Fruchtigkeit, aber auch Weißweinessig funktioniert wunderbar. Ein bisschen Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer runden die Basis ab. Die Mischung solltest du kräftig verrühren, bis alles gut verbunden ist.

Achtung: Probiere das Dressing an dieser Stelle! Denn die Kartoffeln werden noch mehr Würze aufnehmen, als du denkst. Es darf ruhig etwas kräftiger gewürzt sein als deine „fertige“ Vorstellung.

Schritt 3: Die Frische bringt den Biss – Gurke und Radieschen

Der entscheidende Frischekick kommt von der Gurke und den Radieschen. Die Gurke, am besten eine knackige Salatgurke, wird zunächst längs halbiert und mit einem kleinen Löffel das wässrige Kerngehäuse entfernt. Das verhindert, dass der Salat unnötig wässrig wird. Dann schneide ich sie in schöne, mundgerechte Stücke, etwa in halbmondförmige Scheiben.

Die Radieschen werden geputzt, das Grün abgeschnitten und sie werden in dünne Scheiben gehobelt oder geschnitten. Sie bringen nicht nur Farbe ins Spiel, sondern auch eine angenehme, pfeffrige Schärfe, die einen tollen Kontrast zur milden Kartoffel und dem cremigen Joghurt bildet. Achte darauf, die Radieschen nicht zu dick zu schneiden, damit man ihren Geschmack schön wahrnehmen kann, ohne dass sie zu dominant werden.

Der Clou: Wenn du die Gurkenscheiben und Radieschenscheiben vor dem Vermischen kurz mit etwas Salz bestreust und 5 Minuten ziehen lässt, ziehen sie noch mehr Wasser. Dieses Wasser kannst du dann abgießen. Das macht das Gemüse noch knackiger und das Gericht insgesamt nicht so „nass“.

Schritt 4: Das Gold des Gartens – Frischer Dill und Kräuter

Der Star unter den Kräutern in diesem Salat ist zweifellos der Dill. Sein einzigartiges, leicht anisartiges Aroma ist unverzichtbar und macht diesen Kartoffelsalat zu dem, was er ist. Ich verwende sehr gerne viel frischen Dill. Die Stängel werden entfernt und die feinen Spitzen hacke ich sehr fein. Aber nicht nur Dill, auch Schnittlauch oder frische Petersilie geben eine tolle zusätzliche Würze und Farbe. Ich wähle meist eine Kombination aus Dill und Schnittlauch, da sie sich geschmacklich hervorragend ergänzen, ohne sich gegenseitig zu überdecken.

Diese Kräuter werden erst ganz am Schluss untergehoben. Pourquoi? Weil sie ihre Aromen und ihre leuchtend grüne Farbe am besten entfalten, wenn sie nicht zu lange im Dressing „schwimmen“. Der frische Duft von Dill, der unmittelbar nach dem Unterheben aufsteigt, ist ein sicheres Zeichen dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Tipp aus Omas Küche: Wenn du möchtest, kannst du auch noch einen kleinen Teil des Dills für die Garnitur aufheben, so sieht der Salat auch optisch ansprechend aus.

Schritt 5: Das große Finale – Alles vermengen und ziehen lassen

Nun ist der Moment gekommen, all die vorbereiteten Komponenten zusammenzubringen. Gib die noch warmen oder lauwarmen Kartoffelscheiben (ich mag sie nicht heiß, aber vollständig abgekühlt finde ich sie zu fest) vorsichtig in eine große Schüssel. Gib die vorbereiteten Gurken- und Radieschenscheiben sowie die gehackten Kräuter hinzu.

Nun gibst du das Joghurt-Dressing darüber. Beginne mit der Hälfte des Dressings und vermische alles behutsam. Dann gibst du nach und nach mehr von dem Dressing hinzu, bis die Kartoffeln und das Gemüse schön cremig bedeckt sind. Du möchtest nicht, dass alles in einer „Suppe“ schwimmt, sondern jedes Stück gerade so von dem Dressing umhüllt ist. Stelle sicher, dass sich alles gleichmäßig verteilt.

Geduld zahlt sich aus: Das Wichtigste ist jetzt, dem Salat Zeit zu geben. Mindestens 30 Minuten, besser noch eine Stunde, im Kühlschrank durchziehen zu lassen. So können sich die Aromen wunderbar verbinden und die Kartoffeln nehmen das Dressing perfekt auf. Vor dem Servieren nochmals abschmecken und eventuell nachwürzen.

Schritt 6: Das Auge isst mit – Anrichten und Servieren

Wenn der Salat gut durchgezogen ist und alle Aromen sich harmonisch verbunden haben, ist es Zeit, ihn auf dem Tisch zu präsentieren. Ich schöpfe ihn gerne in eine schöne Keramikschüssel oder auf eine Servierplatte. Ein bisschen frischer Dill als Garnitur sieht immer toll aus und unterstreicht die Frische des Salats. Auch ein paar Radieschenscheiben können als Deko dienen.

Für ein besonders schönes Bild kannst du ein paar Spritzer Joghurt über den fertigen Salat geben oder mit einem kleinen Löffel dekorative Muster ziehen. Ein paar kräftige Umdrehungen aus der Pfeffermühle – und fertig ist ein optisches sowie geschmackliches Meisterwerk.

Der ultimative Genuss: Serviere den Salat nicht direkt aus dem Kühlschrank, sondern nimm ihn etwa 15 Minuten vorher heraus. So kommen die Aromen besser zur Geltung.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die falsche Kartoffelsorte – Wenn du mehlig kochende Kartoffeln verwendest, zerfallen sie beim Kochen und im Salat zu einem Brei. Das Ergebnis ist eine matschige Konsistenz, die niemand mag. Immer auf festkochende Sorten setzen!

Fehler 2: Zu viel Wasser im Salat – Oft liegt das Problem an zu viel Flüssigkeit, entweder aus der Gurke oder weil die Kartoffeln zu lange gekocht wurden. Das Kerngehäuse der Gurke entfernen und die Radieschen wie beschrieben salzen und abtropfen lassen. Auch die Kartoffeln gut ausdampfen lassen.

Fehler 3: Zu wenig Zeit zum Durchziehen – Wer den Salat direkt nach der Zubereitung serviert, verpasst das Beste. Die Aromen brauchen Zeit, um sich zu entfalten und zu verbinden. Gib dem Salat mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde, im Kühlschrank.

Fehler 4: Ungewürzt oder überwürzt – Vertraue auf deine Zunge! Kartoffeln sind hungrig nach Geschmack. Würze das Dressing lieber etwas kräftiger und schmecke den Salat nach dem Durchziehen nochmals ab. Das ist besser, als am Ende nur „mild“ zu schmecken.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Für eine rein pflanzliche Version tauschst du den griechischen Joghurt einfach gegen eine gute Soja- oder Kokosjoghurt-Alternative. Achte auf eine cremige Konsistenz. Ebenso muss der Senf vegan sein.

Mediterraner Touch: Füge sonnengetrocknete Tomaten (in Öl, gut abgetropft und klein geschnitten), schwarze Oliven und einen Hauch von frischem Oregano hinzu. Das verleiht dem Salat eine ganz neue, aromatische Tiefe.

Scharf & Würzig: Für Liebhaber von etwas mehr Kick kannst du fein gehackte Jalapeños oder eine Prise Cayennepfeffer in das Dressing geben. Auch ein Löffel scharfer Meerrettich kann Wunder wirken.

Profi-Tipps für Kartoffelsalat mit Joghurt

Der Schlüssel zu einem herausragenden Kartoffelsalat liegt oft in den kleinen Details. Wenn du die Kartoffeln noch warm in das Dressing gibst, saugen sie die Aromen besser auf. Das ist ein kleiner Trick, der aber einen großen Unterschied macht.

Verwende gute Qualität bei allen Zutaten. Ein hochwertiger Essig, frischer Dill von bester Güte – das macht sich geschmacklich bemerkbar.

Wenn du es noch cremiger magst, kannst du einen Teelöffel Mayonnaise zum Joghurt-Dressing geben. Das addiert eine zusätzliche Ebene der Sattheit, ohne den Salat zu beschweren.

Für eine leichte Süße, die eine tolle Gegenpoint zu den säuerlichen und scharfen Elementen bildet, kannst du eine winzige Prise Zucker oder Ahornsirup ins Dressing geben.

Experimentiere mit den Kräutern über den Dill hinaus. Frische Minze, Basilikum oder sogar Kerbel können dem Salat unerwartete, spannende Noten verleihen.

Servier-Ideen für Kartoffelsalat mit Joghurt

Anrichten & Dekoration

Die Präsentation ist alles. Anstatt den Salat einfach in eine Schüssel zu geben, kannst du ihn auch kunstvoll auf einem großen Teller anrichten. Mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel kannst du kleine Tupfer von Joghurt verteilen, die wie Perlen aussehen. Frische Dillzweige oder ein paar ganze Radieschenscheiben sind die perfekte Krönung, die dem Ganzen einen rustikalen, aber dennoch eleganten Touch verleihen.

Für ein besonders festliches Aussehen, kann der Salat auch in kleinen Gläschen oder Schälchen serviert werden. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern erlaubt jedem Gast, seine persönliche Portion zu wählen.

Passende Beilagen

Dieser Kartoffelsalat ist ein wahrer Allrounder und passt hervorragend zu einer Vielzahl von Gerichten. Er ist der ideale Begleiter für ein saftiges Grillhähnchen oder deftige Bratkartoffeln. Auch zu Fischgerichten wie gebratenem Lachs oder Kabeljau harmoniert er wunderbar. Für eine leichtere Mahlzeit ist er die perfekte Ergänzung zu einem frischen Salat oder ein Klecks auf einer kräftigen Suppe.

Für besondere Anlässe

Ob Grillparty im Sommer, ein festliches Abendessen im Kreis der Familie oder ein gemütliches Picknick – dieser Kartoffelsalat ist immer gerne gesehen. Seine leichte Frische macht ihn auch zu einem geschätzten Gericht bei wärmeren Temperaturen, wenn man etwas Leichtes und doch Sättigendes sucht. Er ist die unkomplizierte, aber dennoch eindrucksvolle Beilage, die jeden Tisch bereichert.

Gerade weil er so vielseitig ist, passt er auch hervorragend auf jedes Buffet. Seine ansprechende Optik und sein frischer Geschmack überzeugen jeden Gast. Ein echter Publikumsliebling, der nie enttäuscht.

Er ist ein perfekter Kandidat für Sommerfeste, Geburtstagsfeiern oder einfach einen entspannten Sonntagabend. Wenn du etwas suchst, das sowohl einfach zuzubereiten ist als auch Gaumenfreuden verspricht, dann ist dieser Kartoffelsalat mit Joghurt eine ausgezeichnete Wahl.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du Reste deines köstlichen Kartoffelsalats hast, bewahre ihn am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass die Oberfläche gut abgedeckt ist, damit kein zusätzlicher Luftkontakt stattfindet.

Am besten schmeckt der Salat, wenn er innerhalb von 2-3 Tagen verbraucht wird, da die frischen Zutaten wie Gurke und Radieschen mit der Zeit ihre knackige Konsistenz verlieren können.

Kartoffelsalat mit Joghurt und Gurke

Kartoffelsalat mit Joghurt und Gurke

Ein frischer, leichter und cremiger Kartoffelsalat ganz ohne schwere Mayonnaise, perfekt für den Sommer mit Joghurt, Gurke und Radieschen.

4.8 from 345 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 40 Minuten plus Kühlzeit
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:250 kcal By:ELENA
Servings
  • 500g kleine Kartoffeln, fest kochend
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Bund Radieschen
  • 1 rote Zwiebel
  • 200g griechischer Joghurt (10% Fett)
  • 2 EL gehackte frische Petersilie
  • 1 EL gehackter frischer Schnittlauch
  • 1 EL Weißweinessig
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Kochen
  1. 1Die Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser ca. 15-20 Minuten garen, bis sie gar, aber noch bissfest sind. Abgießen, etwas abkühlen lassen und dann schälen. Noch warme Kartoffeln in Scheiben schneiden.
  2. 2Die Gurke waschen, schälen und in feine Scheiben hobeln oder schneiden. Die Radieschen waschen, putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  3. 3Die rote Zwiebel schälen und in sehr feine Ringe schneiden.
  4. 4In einer großen Schüssel den griechischen Joghurt mit gehackter Petersilie und Schnittlauch verrühren.
  5. 5Den Weißweinessig einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. 6Die Kartoffelscheiben, Gurkenhobel, Radieschenscheiben und Zwiebelringe vorsichtig unter die Joghurtsoße heben.
  7. 7Den Kartoffelsalat mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden können.
  8. 8Vor dem Servieren nochmals abschmecken und nach Belieben mit frischer Petersilie garnieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 25g
Protein 11g
Fat 12g
Saturated Fat 7g
Fiber 3g
Sugar 8g
Sodium 300mg
Cholesterol 30mg

Keywords: Kartoffelsalat, Joghurt, Gurke, Radieschen, Sommer, leicht, vegetarisch, Beilage, Salat

Für eine leichtere Variante kann auch fettarmer Joghurt verwendet werden. Wer mag, kann auch noch gekochte Eier oder Gewürzgurken hinzufügen.
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Einfrieren

Das Einfrieren von Kartoffelsalat, besonders dieser Joghurt-Variante, ist leider keine gute Idee. Die cremige Konsistenz des Joghurts kann sich beim Auftauen verändern und flockig werden. Auch die frischen Gemüsesorten wie Gurken und Radieschen werden matschig und verlieren ihre knackige Textur.

Deshalb rate ich generell davon ab, diesen Kartoffelsalat einzufrieren. Es ist ein Gericht, das am besten frisch genossen wird.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Da dieser Kartoffelsalat hauptsächlich aus gekochten Kartoffeln und frischem Gemüse besteht und seine Frische lebt, wird er kalt serviert. Ein Aufwärmen würde die Textur der Gurken und Radieschen zerstören und den Joghurt negativ beeinflussen.

Wenn der Salat eine Weile im Kühlschrank gestanden hat und die Kartoffeln etwas fester geworden sind, kannst du ihn einfach wieder auf Zimmertemperatur erwärmen lassen. Das ist alles, was er braucht, um seinen vollen Geschmack wieder zu entfalten.

Häufig gestellte Fragen


  1. Kann ich statt griechischem Joghurt auch normale fettarme Varianten verwenden?


    Ja, das geht prinzipiell schon. Allerdings wirst du merken, dass der Salat dadurch dünnflüssiger wird. Fettarme Joghurts enthalten mehr Wasser. Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dass er trotzdem cremig wird, lass die Kartoffeln beim Kochen etwas länger abtropfen und reduziere die Flüssigkeit im Joghurt-Dressing, indem du es z.B. kurz auf dem Herd erwärmst, damit etwas Wasser verdampft. Alternativ kannst du auch eine gute Soja-Joghurt-Variante verwenden, die von Natur aus cremiger ist.



  2. Mein Kartoffelsalat schmeckt fade, obwohl ich alles nach Rezept gemacht habe. Woran liegt das?


    Das ist eine häufige Herausforderung bei Kartoffelsalaten! Die Kartoffeln selbst sind eher geschmacksneutral und brauchen eine gute Würze. Oft liegt das Problem daran, dass das Dressing nicht kräftig genug gewürzt ist, um die Kartoffeln zu durchdringen. Probiere das Dressing immer gut ab, bevor du es über die Kartoffeln gibst. Denk daran, dass die Kartoffeln selbst noch Salz und Pfeffer aufnehmen werden. Wenn du unsicher bist, würze lieber etwas stärker. Der Einsatz von frischen Kräutern, wie sehr viel Dill, ist ebenfalls essenziell für den Geschmack. Auch ein guter Schuss Essig sorgt für die nötige Säurebalance, die den Geschmack hervorhebt.


    Es kann auch sein, dass du die Kartoffeln zu heiß servierst. Lauwarme Kartoffeln nehmen das Dressing besser auf als vollständig abgekühlte. Falls du sie doch komplett kalt verwenden möchtest, lass das Dressing gut durchdringen, bevor du sie ins Kühlsystem gibst.



  3. Wie bekomme ich den Salat extra knackig, auch wenn er länger durchgezogen hat?


    Die entscheidenden Faktoren für Knackigkeit sind hier die Vorbereitung der Gurken und Radieschen und die richtige Kartoffelsorte. Wenn du die Gurken wie beschrieben vom Kerngehäuse befreist und die Radieschen kurz salzt und abtropfen lässt, entfernst du überschüssige Flüssigkeit. Außerdem hilft es, die Kartoffeln nicht zu weich zu kochen. Wenn der Salat dennoch zu weich wird, kannst du kurz vor dem Servieren noch ein paar halbierte Radieschen und frisch gehackten Dill unterheben, das bringt sofort wieder Frische und Biss.


    Ein weiterer Tipp: Wenn du den Salat am Vortag zubereitest, kannst du die Gurken und Radieschen separat aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren untermischen. So bleiben sie garantiert knackig.


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