Kollard Greens Gratin mit Knuspriger Kruste – Ein köstliches Erlebnis
Der Duft von leicht angebratenem Knoblauch und Zwiebeln, vermischt mit dem erdigen Aroma von Kollard Greens, das sanfte Zischen der cremigen Béchamelsauce – das ist für mich die pure Essenz von Gemütlichkeit, die sich in meiner Küche breitmacht. Es ist mehr als nur Essen; es ist eine Umarmung, ein Stückchen Nostalgie, das sich langsam auf der Zunge entfaltet.
Es erinnert mich an die Sonntage meiner Kindheit, an die geschäftigen Vorbereitungen meiner Großmutter und an das Gefühl, wenn man am Ende des Tages gemeinsam am Tisch sitzt und weiß, dass alles gut ist. Dieses Gericht ist ein Beweis dafür, wie einfache, bodenständige Zutaten in den liebevollen Händen eines Kochs zu etwas Magischem werden können.
Kollard Greens Gratin mit Knuspriger Kruste
Dieses köstliche Gericht vereint zarte Kollard Greens mit einer cremigen Béchamelsauce und einem knusprigen Brotbelag. Perfekt als gesunde Beilage oder herzhaftes Hauptgericht.
- 500 g Kollard Greens
- 200 g Schinken
- 2 EL Olivenöl
- 100 g Breadcrumbs
- 75 g Parmesan
- 1 Zwiebel
- 2 Zehen Knoblauch
- 50 g Mehl
- 500 ml Milch
- 1 Prise Muskatnuss
- 2 EL frische Kräuter (z. B. Thymian)
- Backen
- 1Backe den Schinken knusprig (160°C, 20-25 Min.), lass ihn abkühlen und zerkleinere ihn.
- 2Röste die Breadcrumbs mit Olivenöl goldbraun, mische Thymian und Parmesan unter, würze.
- 3Koche die Kollard Greens 4 Minuten in Salzwasser, schrecke sie in Eiswasser ab, lass sie abtropfen und hacke sie grob.
- 4Dünste Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl weich (15-20 Min.), gib sie zu den Kollard Greens.
- 5Bereite die Béchamelsauce zu: Mehl in zerlassener Butter anschwitzen (4 Min.), Milch und Muskatnuss einrühren und köcheln lassen, bis sie eindickt (5-8 Min.). Parmesan einrühren.
- 6Mische die Béchamel unter die Kollard Greens, würze mit Salz und Pfeffer.
- 7Gib die Mischung in eine Auflaufform, verteile die Brotbelag-Mischung darüber und backe das Gratin bei 200°C für 15-20 Minuten, bis es goldbraun und blubbernd ist.
Keywords: Kollard Greens, Gratin, Auflauf, Beilage, Vegetarisch, Deutsch
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Herzhaftes Aroma: Der erste Bissen ist ein Wechselspiel von zarten, leicht herben Kollard Greens, die von einer samtigen, reichhaltigen Béchamel umspielt werden.
- Knuspriger Kontrast: Die goldbraune Brotkrumen-Kruste obenauf bietet einen unwiderstehlichen Crunch, der jeden Löffel zu einem kleinen Abenteuer macht.
- Familiäre Wärme: Dieses Gericht strahlt eine Gemütlichkeit aus, die an Omas Küche erinnert und jeden warm und zufrieden zurücklässt.
- Vielseitiger Begleiter: Ob als Hauptgericht oder als Beilage, der Gratin passt sich nahtlos an und wertet jedes Menü auf.
- Einfache Eleganz: Trotz seiner tiefgründigen Aromen ist die Zubereitung überraschend unkompliziert und macht auch weniger geübten Köchen Freude.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht kein leeres Versprechen, sondern das Fundament für den authentischen Geschmack. Wenn du frische, knackige Kollard Greens und guten Parmesan verwendest, wird das Ergebnis dich umhauen. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle und trägt dazu bei, dass am Ende ein harmonisches Gesamtbild entsteht, das die Seele wärmt.
- Kollard Greens: Sie bilden die herzhafte Basis, deren leicht herber Geschmack wunderbar mit der Cremigkeit des Gratins harmoniert.
- Schinken: Ein Hauch von Würze und Salzigkeit, der dem Gericht Tiefe verleiht, aber auch weggelassen werden kann, um eine vegetarische Variante zu schaffen.
- Olivenöl: Für das Anbraten und Rösten unverzichtbar, sorgt es für eine goldene Textur und ein schönes Aroma.
- Breadcrumbs: Sie sind das Geheimnis der unwiderstehlichen knusprigen Kruste, die dem Gratin seinen besonderen Kick gibt.
- Parmesan: Seine würzige Note und die cremige Schmelze machen die Béchamel erst perfekt und geben dem Gratin Tiefe.
- Zwiebel und Knoblauch: Die aromatische Seele jeder guten Sauce, die hier für eine herrliche Geschmacksbasis sorgt.
- Mehl: Als Bindemittel für die Béchamelsauce, unerlässlich für die gewünschte sämige Konsistenz.
- Milch: Sie verleiht der Béchamel ihre wunderbare Cremigkeit und macht das Gratin herrlich zart.
- Muskatnuss: Ein Hauch dieses Gewürzes verfeinert die Béchamel auf eine subtile Weise und rundet den Geschmack ab.
- Frische Kräuter: Wie Thymian, die dem Breadcrumb-Topping eine zusätzliche aromatische Dimension verleihen.
Die genauen Mengenangaben findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Kollard Greens Gratin mag auf den ersten Blick wie ein klassisches amerikanisches Gericht erscheinen, doch seine Wurzeln reichen tiefer und sind überraschend vielfältig. Oft denken wir bei dieser Art von Auflauf an die südlichen Staaten der USA, wo Kollard Greens eine fast schon heilige Bedeutung haben und Teil jeder größeren Mahlzeit sind. Sie werden dort oft stundenlang geschmort, um ihre Textur weicher und ihren Geschmack milder zu machen, was eine köstliche Grundlage für viele Gerichte bildet.
Die Idee, sie in eine cremige Béchamelsauce zu betten und mit einem knusprigen Topping zu überbacken, ist eine Weiterentwicklung, die dem Gericht eine neue Dimension verleiht. Es ist die Art von Transformation, die einem alltäglichen Gemüse eine festliche Eleganz verleiht und es zu einem Star auf dem Tisch macht. Diese Methode des Gratinierens ist selbst ein Klassiker, der in vielen Küchen weltweit Anwendung findet, um einfache Zutaten in etwas Besonderes zu verwandeln.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, Trost und Luxus gleichzeitig zu bieten. Es ist bodenständig und doch raffiniert, einfach zuzubereiten und doch beeindruckend im Ergebnis. Man kann sich vorstellen, wie Generationen von Köchen mit ähnlichen Techniken experimentierten, um das Beste aus ihren heimischen Produkten herauszuholen, was zu dieser wunderbaren Fusion aus herzhaften Greens und samtiger Sauce führte.
So bereitest du Kollard Greens Gratin zu
Schritt 1: Das Knusper-Geheimnis – Schinken vorbereiten
Bevor wir uns den Greens widmen, starten wir mit einem kleinen, aber feinen Detail, das dem Gratin eine zusätzliche Geschmacksebene und eine fantastische Textur verleiht: dem Schinken. Heize deinen Ofen auf eine moderate Temperatur von 160°C Ober-/Unterhitze vor. Nimm ein Backblech und lege es mit Backpapier aus – das erspart später das Schrubben. Verteile den Schinken gleichmäßig darauf.
Lass den Schinken nun für etwa 20 bis 25 Minuten im Ofen brutzeln, bis er eine wunderbar goldbraune Farbe angenommen hat und herrlich knusprig ist. Diese Zeit nutzt du am besten, um die nächsten Vorbereitungen zu treffen. Sobald er fertig ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn ein wenig abkühlen. Vorsichtig zerrupfe oder zerkleinere ihn dann in mundgerechte Stücke und stelle ihn beiseite. Dieser knusprige Schatz wird später als Teil des Toppings für das gewisse Extra sorgen.
Schritt 2: Die Kruste des Glücks – Breadcrumbs rösten
Nun widmen wir uns dem starren Moment: der knusprigen Kruste, die jeden Bissen zu einem Genuss macht. Nimm eine Pfanne zur Hand und erhitze darin zwei Esslöffel gutes Olivenöl bei mittlerer Hitze. Gib die vorbereiteten Breadcrumbs hinzu. Sei hier geduldig, denn das langsame Rösten ist der Schlüssel zur Perfektion.
Rühre die Brotkrumen konstant um, damit sie gleichmäßig Farbe annehmen und nicht anbrennen. Dies dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Die Brotkrumen sollten eine schöne goldbraune Färbung erhalten und herrlich duften. Wenn sie die gewünschte Farbe erreicht haben, mische einen Teil des Parmesans und nach Belieben etwas gehackten Thymian unter. Würze die Mischung abschließend noch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Stelle dieses aromatische Topping ebenfalls beiseite.
Schritt 3: Die Seele des Gerichts – Kollard Greens kochen und vorbereiten
Jetzt kommen die Hauptdarsteller ins Spiel: die Kollard Greens. Hole einen großen Topf hervor und bringe darin reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen. Sobald es sprudelt, gib die gründlich gewaschenen Kollard Greens hinein. Sie brauchen nur eine kurze Gardauer von etwa 4 Minuten, bis sie leicht weich werden, aber ihre lebendige Farbe behalten.
Nach dem kurzen Blanchieren ist es wichtig, den Garprozess sofort zu stoppen, um die leuchtend grüne Farbe zu bewahren und die Textur zu optimieren. Gib die Greens dafür direkt in eine Schüssel mit Eiswasser. Lass sie dort abkühlen und gut abtropfen. Drücke überschüssiges Wasser sorgfältig aus den Blättern – dieser Schritt ist entscheidend, damit dein Gratin nicht wässrig wird. Hacke die abgetropften Greens dann grob und gib sie in eine große Schüssel. Dies ist die Basis für unseren cremigen Gratin.
Schritt 4: Die Aromen wecken – Zwiebeln und Knoblauch sautieren
Um den Kollard Greens eine tiefe Geschmacksebene zu verleihen, ist das Sautieren von Zwiebeln und Knoblauch unerlässlich. Nimm denselben Topf, in dem du die Greens gekocht hast, und lasse darin die restlichen zwei Esslöffel Olivenöl bei mittlerer Hitze warm werden. Füge die fein gehackte Zwiebel hinzu, gefolgt von dem fein gehackten Knoblauch.
Dünste diese aromatische Mischung langsam und geduldig für etwa 15 bis 20 Minuten. Das Ziel ist nicht, sie braun werden zu lassen, sondern sie weich und durchscheinend zu machen, sodass sich ihre Süße und ihr Aroma voll entfalten können. Wenn sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben, gib die sautierte Zwiebel-Knoblauch-Mischung direkt zu den vorbereiteten Kollard Greens in die Schüssel. Vermenge alles gut, damit sich die Aromen verbinden können.
Schritt 5: Die samtige Hülle – Béchamelsauce zubereiten
Jetzt wird es cremig: Wir bereiten die Béchamelsauce zu, die unseren Gratin umhüllen wird. Lasse in demselben Topf, in dem du die Zwiebeln und den Knoblauch zubereitet hast, etwas Butter zerlassen. Sobald die Butter geschmolzen ist, rühre das Mehl ein. Lass diese Mischung, die sogenannte „Roux“, für etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln. Sie sollte eine glatte, hellbraune Farbe annehmen – das gibt der Sauce eine nussige Tiefe.
Gieße nun langsam und unter ständigem Rühren die Milch hinzu. Füge eine Prise frisch geriebene Muskatnuss hinzu, die dem Ganzen eine subtile, würzige Note verleiht. Lasse die Sauce bei schwacher Hitze für weitere 5 bis 8 Minuten köcheln, bis sie merklich eindickt und eine schöne, sämige Konsistenz erreicht hat. Zuletzt rühre ¾ Tasse frisch geriebenen Parmesan ein, bis er vollständig geschmolzen und die Sauce wunderbar cremig ist. Schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.
Schritt 6: Das Finale – Kombinieren und Backen
Nun ist es Zeit, alle Komponenten zusammenzuführen und den Gratin im Ofen zu vollenden. Gib die fertige Béchamelsauce zu der Schüssel mit den Kollard Greens, der Zwiebel-Knoblauch-Mischung und dem Schinken. Vermenge alles sorgfältig, bis die Greens gleichmäßig von der cremigen Sauce überzogen sind. Schmecke die gesamte Mischung nochmals mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um nachzuwürzen.
Fülle die fertige Mischung in eine gusseiserne Pfanne oder eine geeignete Auflaufform. Verteile die vorbereitete Breadcrumb-Parmesan-Kräuter-Mischung gleichmäßig darüber. Stelle den Gratin in den vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze. Backe ihn für etwa 15 bis 20 Minuten, oder bis die Oberfläche goldbraun und herrlich knusprig ist und die Ränder sanft blubbern. Lass den Gratin vor dem Servieren unbedingt ein paar Minuten ruhen, damit sich die Aromen setzen können und er sich besser portionieren lässt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Wässrige Greens. Der häufigste Stolperstein ist überschüssige Flüssigkeit in den Kollard Greens. Wenn du die gekochten Blätter nicht gründlich abtropfen lässt und sogar noch etwas ausdrückst, bevor du sie weiterverarbeitest, läuft dein Gratin Gefahr, am Ende zu suppig zu werden. Nimm dir die Zeit, das Wasser wirklich gut herauszupressen.
Fehler 2: Die Béchamel klumpt. Das kann passieren, wenn die Milch zu schnell zur Mehlschwitze gegeben wird oder die Hitze zu hoch ist. Beginne immer mit kalter oder zimmerwarmer Milch und gieße sie langsam unter ständigem Rühren ein. Wenn doch einmal Klümpchen entstehen, kann ein Schneebesen oft Wunder wirken, oder du passierst die Sauce am Ende durch ein feines Sieb.
Fehler 3: Das Topping wird nicht knusprig. Wenn du die Breadcrumbs zu früh auf den Gratin gibst oder sie nicht richtig angeröstet sind, können sie nach dem Backen eher matschig wirken. Achte darauf, dass die Brotkrumen bereits leicht gebräunt und knusprig sind, bevor sie auf den Gratin kommen, und gib sie erst kurz vor dem Backen oder während des Backens darauf.
Fehler 4: Überkochte Greens. Kollard Greens sollten zart, aber nicht matschig sein. Eine Kochzeit von 4 Minuten im kochenden Wasser ist meist ideal. Wenn sie zu lange kochen, verlieren sie nicht nur Farbe und Nährstoffe, sondern werden auch zäh und verlieren ihren leicht herben Charakter, der für das Gericht wichtig ist.
Variationen für jeden Geschmack
Für eine vegetarische Variante kannst du den Schinken einfach weglassen oder durch geräucherten Tofu ersetzen, den du ebenfalls knusprig anbrätst. Dies verleiht dem Gericht eine rauchige Note, ohne Fleisch zu verwenden. Der Parmesan kann durch eine gute pflanzliche Käsealternative ersetzt werden, um den Gratin komplett vegan zu gestalten.
Wenn du es gerne etwas würziger magst, gib eine Prise Cayennepfeffer oder etwas geräuchertes Paprikapulver zur Béchamelsauce hinzu. Auch die Käsesorte im Gratin und im Topping lässt sich variieren: Ein kräftiger Gruyère oder ein würziger Cheddar ergänzen den herzhaften Geschmack von Kollard Greens wunderbar. Entdecke mehr über andere köstliche Auflaufvarianten auf unserer Seite, wie unser Cremiges Käse Gratin für weitere Inspirationen.
Für eine glutenfreie Variante achte darauf, glutenfreie Breadcrumbs zu verwenden. Manchmal können auch andere grüne Blattgemüse wie Spinat oder Mangold anstelle von Kollard Greens verwendet werden, um dem Gratin eine etwas mildere Note zu verleihen. Experimentiere und finde deine persönliche Lieblingskombination!
Profi-Tipps für Kollard Greens Gratin
Vorbereitung ist alles: Viele Komponenten dieses Gratins, wie das Rösten der Breadcrumbs und das Vorkochen der Greens, lassen sich gut einen Tag im Voraus erledigen. Lagere sie luftdicht im Kühlschrank und füge sie dann am Serviertag einfach zur Béchamel und zum Backen zusammen. Das spart wertvolle Zeit, wenn es schnell gehen muss.
Der richtige Dreh beim Grünzeug: Achte darauf, die Kollard Greens wirklich gut auszupressen, nachdem du sie blanchiert und abgekühlt hast. Je trockener die Greens, desto weniger wässrig wird dein Gratin. Eine Küchenmaschine kann hier eine große Hilfe sein, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.
Käse-Kunst: Scheue dich nicht, mit verschiedenen Käsesorten zu experimentieren. Ein Teil Parmesan und ein Teil Gruyère oder ein Hauch von Cheddar können dem Gratin eine ganz neue Tiefe und Komplexität verleihen. Achte auf gute Qualität, sie macht einen Unterschied.
Kräuter-Aroma: Frisch gehackte Kräuter, wie Thymian oder sogar etwas Rosmarin, können dem Breadcrumb-Topping eine unglaubliche aromatische Note verleihen. Streue sie erst kurz vor dem Backen über den Gratin, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.
Die Perfekte Balance: Schmecke deine Béchamelsauce und die gesamte Gratin-Mischung am Ende nochmals sorgfältig ab. Das richtige Maß an Salz und Pfeffer ist entscheidend dafür, dass alle Aromen harmonisch zusammenspielen und das Gericht wirklich ausbalanciert schmeckt.
Servier-Ideen für Kollard Greens Gratin
Anrichten & Dekoration
Für ein besonders appetitliches Aussehen sollte die knusprige Kruste des Gratins gut sichtbar sein. Serviere ihn direkt aus der gusseisernen Pfanne oder der Auflaufform, die du auf ein schönes Holzbrett stellst. Ein paar frische Kräuter, wie ein paar Zweige Thymian oder Petersilie, können als dezente Dekoration dienen und dem Gericht eine frische Note verleihen. Die goldbraune Farbe der Kruste verspricht Genuss und Wärme.
Passende Beilagen
Der Kollard Greens Gratin ist ein wunderbar sättigendes Gericht, das hervorragend zu einer Vielzahl von Speisen passt. Er harmoniert perfekt mit einem saftigen gebackenen Zitronenhähnchen, einem zarten Braten oder gegrillten Lammkoteletts. Auch als cremige Beilage zu einem festlichen Menü, beispielsweise zu unserem einfachen Hummerbisque-Rezept, macht er eine exzellente Figur. Eine leichte, frische Salatbeilage rundet das Gericht ab und sorgt für einen willkommenen Kontrast.
Für besondere Anlässe
Dieser Gratin ist wie gemacht für gemütliche Abendessen mit Freunden oder die festliche Tafel an Feiertagen. Seine reichhaltige Cremigkeit und die knusprige Kruste lassen ihn festlich erscheinen, während die Zubereitung vergleichsweise unkompliziert ist. Er ist ein wunderbares Gericht, um seine Gäste zu verwöhnen und ihnen ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit zu vermitteln. Er passt auch hervorragend zu den köstlichen Beerentörtchen oder den bunten Funfetti-Cookies, wenn es noch etwas Süßes zum Abschluss sein darf.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte etwas von diesem köstlichen Gratin übrig bleiben, bewahre ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleibt er bis zu 3 Tage frisch und behält seine Aromen. Achte darauf, dass der Behälter gut schließt, um zu verhindern, dass er Austrocknet oder unerwünschte Gerüche annimmt.
Einfrieren
Ja, du kannst Kollard Greens Gratin problemlos einfrieren. Lass ihn vollständig abkühlen, bevor du ihn in einem gefrierfesten Behälter oder einer passenden Auflaufform mit Frischhaltefolie gut abdeckst. So ist er für bis zu 2 Monate haltbar. Achte darauf, dass du ihn gut verpackst, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist entscheidend, um die Textur des Gratins zu bewahren. Am besten erwärmst du ihn im vorgeheizten Backofen bei etwa 180°C für 15-20 Minuten. Dies hilft, die knusprige Kruste wiederherzustellen. Wenn du ihn aus dem Gefrierschrank holst, lass ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen und erwärme ihn dann wie beschrieben im Ofen, bis er durchgehend heiß ist.
Häufig gestellte Fragen
-
Wie wähle ich frische Kollard Greens aus?
Wenn du Kollard Greens kaufst, achte auf leuchtend grüne, pralle Blätter. Sie sollten fest sein und keine welken Stellen oder dunklen Flecken aufweisen. Die Stiele sollten nicht zu dick sein, da sie dann zäher werden können. Wenn du unsicher bist, kannst du auch auf Grünkohl oder toskanischen Grünkohl ausweichen, die ähnliche Eigenschaften aufweisen und sich gut für dieses Rezept eignen. Frische ist hier wirklich der Schlüssel für das beste Ergebnis.
-
Wie bewahre ich Reste von Kollard Greens Gratin auf?
Reste des Kollard Greens Gratin lassen sich am besten in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank aufbewahren. So bleibt er für bis zu drei Tage frisch. Wenn du ihn wieder aufwärmen möchtest, ist der Backofen die beste Wahl. Erhitze ihn bei etwa 180°C für 15-20 Minuten. So wird das knusprige Topping wiederhergestellt und der Gratin schmeckt fast wie frisch zubereitet. Mikrowelle ist zwar schneller, aber die Textur leidet oft.
-
Kann ich Kollard Greens Gratin einfrieren?
Ja, das Einfrieren von Kollard Greens Gratin ist absolut möglich und eine praktische Option für später. Lass den Gratin nach dem Backen vollständig abkühlen, bevor du ihn in geeignete, gefrierfeste Behälter packst. So ist er für etwa zwei Monate haltbar. Zum Wiedererwärmen empfiehlt es sich, den Gratin über Nacht im Kühlschrank auftauen zu lassen und ihn dann im Ofen bei moderater Temperatur wieder aufzuheizen, bis er durchgehend heiß ist. Dies erhält die besten Ergebnisse.
-
Was kann ich tun, wenn der Gratin zu wässrig ist?
Ein wässriger Gratin ist meist das Resultat von zu viel Feuchtigkeit in den Kollard Greens. Stelle sicher, dass du die Greens nach dem Blanchieren sehr gut abtropfen lässt und sie sogar vorsichtig ausdrückst, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Du könntest die Greens auch kurz vor dem Hinzufügen zur Béchamel leicht anbraten, um weitere Feuchtigkeit zu reduzieren. Eine gut ausgedrückte Basis ist hier wirklich die wichtigste Vorsichtsmaßnahme.
-
Hat der Kollard Greens Gratin Allergene?
Die Grundzutaten dieses Rezepts sind weitgehend unproblematisch, solange du darauf achtest, glutenfreie Breadcrumbs und eventuell eine pflanzliche Milch- und Käsealternative zu verwenden, wenn du auf Gluten, Laktose oder tierische Produkte verzichten möchtest. Der Parmesan enthält Laktose, und die Brotkrumen enthalten Gluten, sofern keine spezielle Variante verwendet wird. Bei Nussallergien gibt es in diesem Rezept keine direkten Nüsse, aber achte immer auf mögliche Kreuzkontaminationen bei den verwendeten Produkten.
-
Kann ich den Gratin im Voraus zubereiten?
Absolut! Die Zubereitung im Voraus ist eine fantastische Idee, um am Serviertag entspannt zu sein. Du kannst die Kollard Greens vorkochen und die Breadcrumb-Mischung vorbereiten. Selbst die Béchamelsauce lässt sich gut einen Tag im Voraus herstellen. Lagere die einzelnen Komponenten getrennt und kühle sie gut ab. Am Serviertag musst du dann nur noch alles zusammenfügen, die Béchamel erwärmen und den Gratin fertig backen. Das ist ein echter Zeitsparer!
