Ratz Fatz Kuchen Rezept

Kuchen Rezepte






Der Duft von Kindheit: Saftiger Streuselkuchen wie bei Oma

Da ist er wieder, dieser Duft, der warme, süße Hauch von Butter und echtem Vanillearoma, der sich durch die Wohnung zieht und mich unwiderstehlich in die Küche lockt. Er ist es, der sofort die Schleusen der Erinnerung öffnet und mich zurückkatapultiert in die sonnigen Nachmittage meiner Kindheit, in das Haus meiner Großmutter, wo dieser Kuchen fast immer auf dem Tisch stand, wenn wir zu Besuch kamen.

Es ist ein Duft, der Geborgenheit verspricht und die Gewissheit gibt, dass gleich etwas Wunderbares, einfach Gutes aus dem Ofen kommt. Ein Duft, der die Seele wärmt, bevor die erste Gabel überhaupt den Mund berührt hat.

Schneller Streuselkuchen mit Sahneguss

Schneller Streuselkuchen mit Sahneguss

Ein einfacher und schneller Streuselkuchen, der perfekt zum Nachmittagskaffee passt. Der flüssige Sahneguss macht ihn besonders saftig.

4.8 from 642 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 40 Minuten
Servings 16 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Becher Schlagsahne (für den Guss)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)
  • Backen
  1. 1Backofen auf 180 Grad Umluft (oder 200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. 2200 g Zucker, 4 Eier, 200 g Mehl und 1 TL Backpulver in eine große Schüssel geben. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine 2–3 Minuten zu einem glatten Teig verrühren.
  3. 3Teig gleichmäßig auf das Backblech streichen und Oberfläche glattziehen.
  4. 4Für die Streusel: 250 g Butter (in Stücken), 250 g Zucker, 400 g Mehl und 1 Päckchen Vanillezucker in eine Schüssel geben. Mit den Händen oder Knethaken grobe Streusel herstellen.
  5. 5Streusel gleichmäßig auf dem Teig verteilen, bis alles bedeckt ist.
  6. 6Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen, bis die Streusel goldgelb sind.
  7. 7Kuchen direkt nach dem Backen mit einem Becher Schlagsahne gleichmäßig begießen.
  8. 8Kuchen auf dem Blech vollständig auskühlen lassen.
  9. 9Mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 45g
Protein 4g
Fat 18g
Saturated Fat 11g
Fiber 2g
Sugar 35g
Sodium 70mg
Cholesterol 80mg

Keywords: Streuselkuchen, Sahneguss, einfacher Kuchen, Blechkuchen, schnell, deutsch

Der Kuchen schmeckt am besten frisch, kann aber auch gut abgedeckt bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Die Zeitreise in die Kindheit: Schon beim Backen strömt dieser unverwechselbare Geruch aus dem Ofen, der dichinstinktiv an Omas Küche oder an unbeschwerte Tage erinnert.
  • Die perfekte Balance: Der saftige, weiche Boden harmoniert wunderbar mit den knusprigen, leicht karamellisierten Streuseln und der dezent süßen Sahneglasur.
  • Ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit: Dieses Dessert ist mehr als nur ein Kuchen – es ist ein Trostspender, ein Begleiter für gemütliche Stunden und ein kulinarisches Stück Heimat.
  • Einfache Eleganz: Trotz seiner Tiefgründigkeit ist die Zubereitung erstaunlich unkompliziert, sodass auch Anfänger ein beeindruckendes Ergebnis erzielen und sich auf den Genuss konzentrieren können.
  • Die süße Überraschung am Ende: Die heiße Sahne, die über den noch warmen Kuchen gegossen wird, sorgt für eine zusätzliche Schicht an Saftigkeit und ein unwiderstehliches Mundgefühl.

Das brauchst du

Die Magie eines wirklich guten Streuselkuchens liegt in der Qualität seiner Zutaten. Frische Butter, die sich wie Seide auf der Zunge anfühlt, Eier von glücklichen Hühnern, die dem Teig Tiefe und Bindung verleihen, und Mehl, das nicht nur trägt, sondern auch eine zarte Textur unterstützt – all das macht den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Gebäck und einem unvergesslichen Erlebnis.

  • Zucker: Er ist nicht nur Süßungsmittel, sondern sorgt auch für die goldbraune Farbe und die knusprige Konsistenz der Streusel.
  • Eier: Sie sind der Klebstoff des Teigs, binden die Zutaten und geben dem Kuchen Struktur und eine angenehme Schwere.
  • Mehl: Die Grundlage für Boden und Streusel; achte auf ein feines Weizenmehl (Type 405 oder 550), das für eine zarte Konsistenz sorgt und die anderen Aromen gut aufnimmt.
  • Backpulver: Ein kleines bisschen ist entscheidend, um dem Boden eine leichte Lockerheit zu verleihen, ohne ihn auszutrocknen.
  • Butter: Sie ist das Herzstück; verwende unbedingt gute Butter, die den Streuseln ihren charakteristischen Geschmack und ihre feine Krümeligkeit verleiht.
  • Vanillezucker: Echtes Vanillearoma ist ein Muss, es rundet die Süße ab und gibt dem ganzen Kuchen eine edle Note.
  • Schlagsahne: Für den Guss nach dem Backen; sie macht den Kuchen über Nacht noch saftiger und verleiht ihm eine samtige Textur.
  • Puderzucker: Zum abschließenden Bestäuben, das den Klassiker gekonnt abrundet und optisch verfeinert.

Die genauen Mengenangaben findest du in der separaten Rezeptkarte weiter unten, wo jede Zutat ihren perfekten Platz findet.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Streuselkuchen, dieser Inbegriff von Hausmannskost, hat tiefe Wurzeln in der deutschen Backtradition, mit Wanderungen durch verschiedene Regionen, von denen jede ihre eigene feine Variante mitbrachte. Seine Ursprünge lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, als einfache Teige mit Getreide, Wasser und manchmal etwas Honig zubereitet wurden. Die Idee, den süßen Teig mit einer krümeligen Masse aus Mehl, Butter und Zucker zu bedecken, entwickelte sich über Jahrhunderte, war zunächst ein Weg, um überschüssige Teigreste zu verwerten, wurde aber schnell zu einem eigenständigen Genuss.

Was diesen Kuchen so zeitlos macht, ist seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit und die perfekte Symbiose aus Gegensätzen: Der weiche, fast zarte Boden unter der knusprigen, süßen Haube – das ist ein kulinarisches Meisterwerk der Einfachheit. Er hat die Zeiten überdauert, weil er sich jedem Ambiente anpasst: Ob auf dem Kaffeetisch nach der sonntäglichen Familienmesse oder als süßer Trost an einem grauen Nachmittag, er liefert immer ab.

In meiner Familie wurde er zum Sonntagskuchen auserkoren, ein Ritual, das nie versagte und das Gefühl von Zusammengehörigkeit stärkte. Jedes Mal, wenn meine Mutter den Teig vorbereitete und der Duft in der Küche hing, wusste ich: Dies wird ein guter Tag, gefüllt mit Lachen und wunderbaren Aromen. Er ist ein Stück lebendige Geschichte, das wir mit jedem Bissen neu erleben.

So bereitest du Kuchen Rezepte zu

Schritt 1: Die Vorbereitung ist die halbe Miete, sagte meine Oma immer

Wir beginnen mit dem Fundament, der Basis, die den ganzen Kuchen tragen wird. Es ist wichtig, den Backofen auf die richtige Temperatur zu bringen. Ich bevorzuge die Umluftfunktion bei 180 Grad Celsius, weil sie eine gleichmäßige Bräunung von Boden und Streuseln garantiert. Alternativ funktioniert auch Ober-/Unterhitze bei 200 Grad Celsius einwandfrei.

Und nun zum Backblech: Ein mit ordentlichem Backpapier ausgelegtes Blech ist Gold wert. Es verhindert das Ankleben und erleichtert das spätere Herausholen des Kuchens, ohne dass wertvolle Krümel verloren gehen. Nimm dir die Zeit, das Papier glatt zu streichen, denn jede Falte kann sich auf die Unterseite deines Kuchens übertragen.

Schritt 2: Der magische Teigboden entsteht

Jetzt ist es Zeit für die Hauptdarsteller des Bodens: Zucker, Eier, Mehl und das winzige Päckchen Backpulver. Gib diese wunderbaren Zutaten in eine ausreichend große Schüssel. Das Wichtigste hierbei ist die Gründlichkeit beim Verrühren. Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine übernimmt die harte Arbeit für dich und macht den Teig perfekt geschmeidig und glatt.

Rühre die Mischung für mindestens zwei bis drei Minuten. Du wirst sehen, wie sich die Zutaten verbinden, eine zarte, hellgelbe Masse entsteht, die schon jetzt nach einer süßen Zukunft duftet. Diese Geduld beim Rühren sorgt dafür, dass sich das Backpulver optimal verteilen kann und der Boden später eine feine, unaufdringliche Lockerheit bekommt, die so wichtig ist.

Schritt 3: Der Teig findet sein Zuhause auf dem Blech

Sobald der Teig seine perfekte Konsistenz erreicht hat, ist es an der Zeit, ihm sein neues, gemütliches Zuhause zu geben. Verteile den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech. Nutze hierfür am besten einen Teigschaber oder die Rückseite eines Löffels, um eine ebene Oberfläche zu schaffen.

Das gleichmäßige Verteilen ist entscheidend, damit der Kuchen überall zur gleichen Zeit gar wird und nicht einzelne dicke oder dünne Stellen entstehen. Eine glatte Oberfläche bildet die perfekte Leinwand für unsere bevorstehenden Streusel.

Tipp: Konzentriere dich darauf, den Teig so flach und gleichmäßig wie möglich zu verteilen. Dies garantiert, dass der Kuchen im Ofen nicht ungleichmäßig aufgeht, sondern eine schöne, einheitliche Textur bekommt.

Schritt 4: Die Krönung – himmlische Streusel werden gezaubert

Nun kommen wir zum Herzstück, den Streuseln, die diesem Kuchen seinen Namen geben. Hierfür benötigst du Butter, die nicht direkt aus dem Kühlschrank kommt, sondern eine angenehme, aber nicht geschmolzene Konsistenz hat. Gib sie in Stücken zusammen mit Zucker, Mehl und dem unverzichtbaren Vanillezucker in eine weitere Schüssel.

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit: Mit den Händen oder den Knethaken deiner Küchenmaschine verknetest du diese Zutaten. Es geht hier nicht um einen glatten Teig, sondern um eine krümelige Masse. Du willst grobe, unregelmäßige Streusel erzeugen, die beim Backen herrlich knusprig werden. Achte darauf, nicht zu lange zu kneten, sonst schmilzt die Butter zu sehr und die Streusel werden statt knusprig eher kompakt.

Schritt 5: Die Streusel finden ihren Weg auf den Teig

Nimm die vorbereiteten Streusel und verteile sie großzügig über dem Teig auf dem Backblech. Es ist wichtig, dass der gesamte Teig bedeckt ist, ja sogar ein wenig über die Ränder hinaus. Dies schützt den Teigboden vor zu starker Bräunung und lässt die Streusel schön darauf aufbacken.

Verteile sie nicht zu dicht aufeinander, lass etwas Luft dazwischen, damit sie beim Backen schön knusprig werden können. Dieser Schritt ist entscheidend für die Textur des Kuchens. Die kleinen, unregelmäßigen Köstlichkeiten bilden die perfekte Hülle.

Achtung: Achte darauf, dass die Streusel wirklich gleichmäßig verteilt sind. Eine lückenlose Bedeckung verhindert, dass der darunterliegende Teigboden verbrennt oder zu dunkel wird. Manchmal hilft es, die Streusel leicht anzudrücken, aber nur so fest, dass sie noch knusprig werden können.

Schritt 6: Goldbrauner Zauber im Ofen

Nun kommt der Kuchen in den vorgeheizten Ofen. Die magische Zeit beginnt. Für etwa 20 Minuten werden die Streusel langsam goldbraun und der Teigboden wird gar und bekommt eine leichte Farbe. Halte ein Auge darauf, denn jeder Ofen ist anders und die Streusel können schnell von goldbraun zu dunkelbraun wechseln.

Der Duft, der jetzt deinen Ofen verlässt, ist pure Nostalgie. Erfüllt die Küche und das ganze Haus mit süßer Vorfreude. Wenn die Streusel gleichmäßig goldbraun sind und der Duft intensiver wird, ist dein Kuchen fast fertig.

Schritt 7: Die flüssige Umarmung – Sahne-Guss

Dieser Schritt ist ein absolutes Muss, um den Kuchen zur Perfektion zu führen. Nimm den heißen Kuchen direkt aus dem Ofen und gieße den Becher Schlagsahne gleichmäßig über die heiße, knusprige Oberfläche. Nicht erschrecken, wenn es zischt und dampft. Das ist genau das, was wir wollen!

Die heiße Sahne saugt sich langsam in die Streusel und den Teigboden ein und sorgt für eine zusätzliche Schicht an Saftigkeit, die diesen Kuchen so ungemein beliebt macht. Sie macht aus einem guten Kuchen einen absolut unwiderstehlichen. Dies ist der Moment, der den Unterschied macht.

Schritt 8: Geduld ist eine Tugend – Das langsame Abkühlen

Jetzt ist die wichtigste Zutat gefragt: Geduld. Lass den Kuchen auf dem Blech vollständig auskühlen. Dies ist entscheidend, damit sich die Aromen voll entfalten können und der Kuchen seine perfekte Konsistenz bekommt. Wenn du ihn zu früh anschneidest, läuft er Gefahr, auseinanderzufallen oder matschig zu werden.

Während er abkühlt, zieht die Sahne weiter ein und sorgt für diese wunderbare, leicht feuchte Textur. Dies ist die Phase, in der sich die Magie voll entfaltet und der Kuchen von gut zu himmlisch wird. Verlockend, ich weiß, aber das Warten lohnt sich.

Profi-Tipp: Wenn du es dir beim Aufbrechen der Streusel einfacher machen möchtest, kannst du die Butter vorab in kleine Würfel schneiden und sie vor dem Vermischen mit den anderen Zutaten kurz im Kühlschrank kühlen. Das sorgt dafür, dass sie eine festere Konsistenz behält und sich besser zu Streuseln verarbeiten lässt.

Schritt 9: Die finale Verschönerung – Puderzucker-Schnee

Der letzte Schliff, bevor der Kuchen auf den Tisch kommt. Siebe eine ordentliche Menge Puderzucker über den vollständig ausgekühlten Kuchen. Das ist nicht nur für die Optik, sondern rundet die Süße dezent ab und gibt dem Ganzen einen letzten, eleganten Touch.

Schneide den Kuchen dann in handliche Stücke. Das traditionelle Rechteck ist hierbei immer eine gute Wahl. Freue dich auf die Reaktionen, wenn deine Gäste oder Familie den ersten Bissen nehmen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Butter ist zu weich für die Streusel. Wenn deine Butter schmilzt, während du die Streusel machst, werden sie eher klumpig statt krümelig und verlieren ihre Knusprigkeit. Achte darauf, kalte Butter direkt aus dem Kühlschrank zu verwenden und nur so kurz wie nötig zu verkneten, bis die Masse krümelig ist.

Fehler 2: Der Kuchen wird zu früh angeschnitten. Es gibt nichts Frustrierenderes als ein Kuchen, der auseinanderfällt oder dessen saftiger Boden matschig ist. Gib dem Kuchen Zeit, vollständig abzukühlen, damit sich die feuchte Sahne gut einziehen kann und die Struktur stabil wird.

Fehler 3: Übertriebenes Kneten des Bodenteigs. Ein glatter Teig ist zwar gut, aber zu langes oder zu intensives Kneten kann dazu führen, dass der Boden zäh wird. Nach dem Zusammenkommen der Zutaten reicht kurzes Rühren, um einen geschmeidigen, aber nicht gummiartigen Teig zu erhalten.

Fehler 4: Streusel sind nicht gleichmäßig verteilt. Ungleichmäßig verteilte Streusel führen dazu, dass einige Stellen des Bodens verbrennen, während andere zu wenig von der knusprigen Haube abbekommen. Nimm dir die Zeit, die Streusel sorgfältig und flächendeckend zu verteilen.

Variationen für jeden Geschmack

Fruchtige Verlockung: Für eine sommerliche Note kannst du vor dem Streuselauftrag eine dünne Schicht gut abgetropfte Beeren (Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren) auf dem Teigboden verteilen. Die leichte Säure der Früchte harmoniert wunderbar mit der Süße der Streusel und der Sahne.

Zimtige Wärme: Füge eine ordentliche Prise Zimt und eine Messerspitze gemahlene Nelken zu deinen Streuseln hinzu. Das verleiht dem Kuchen eine herbstliche Tiefe und ein wunderbar würziges Aroma, das besonders durch die Sahne noch unterstrichen wird.

Die Luxus-Variante: Nach dem Backen und Eingießen der Sahne, aber bevor der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kannst du noch eine dünne Schicht Apfelmus oder eine Fruchtkonfitüre (z.B. Kirsch oderaprikose) auf dem noch warmen Boden verteilen. Das gibt eine zusätzliche Fruchtschicht und macht den Kuchen noch saftiger.

Profi-Tipps für Kuchen Rezepte

Die Butter für Streusel: Kalt und in Würfel. Ich verwende die Butter immer direkt aus dem Kühlschrank und schneide sie in kleine Würfel. Das macht das Krümeln einfacher und verhindert, dass die Butter zu sehr schmilzt und die Streusel zu einem Teig verbindet.

Vanillearoma pur: Anstelle von Vanillezucker empfehle ich für diesen Kuchen die Verwendung von echter Vanille. Kratze das Mark einer Vanilleschote aus und mische es unter den Teig und die Streusel. Der Unterschied im Aroma ist enorm und macht den Kuchen noch luxuriöser.

Der Feinschliff der Streusel: Wenn du deine Streusel noch knuspriger magst, kannst du einen Esslöffel Haferflocken oder gehackte Nüsse (Mandeln oder Haselnüsse) unter die Streuselmasse mischen. Das gibt zusätzliche Textur und ein nussiges Aroma.

Die richtige Lagerung des Kuchens: Bewahre den vollständig ausgekühlten Kuchen gut abgedeckt auf, um Austrocknung zu vermeiden. In einer luftdichten Kuchenbox hält er sich bei Raumtemperatur, aber im Kühlschrank bleibt er länger frisch.

Test für die Garheit: Bevor du den Kuchen aus dem Ofen holst, stecke einen Zahnstocher oder ein dünnes Holzstäbchen in die Mitte des Bodens (nicht in die Streusel). Kommt er sauber heraus, ist der Boden gar.

Servier-Ideen für Kuchen Rezepte

Anrichten & Dekoration

Der klassische Streuselkuchen ist bereits ein Augenschmaus für sich. Mit seiner goldenen Streuselkrone und dem Puderzucker-Schnee wirkt er rustikal und einladend. Ein leicht schräg geschnittener Quadrant, der die Schichten vom weichen Boden bis zur knackigen Streuseldecke zeigt, ist oft alles, was es braucht, um Appetit zu machen. Wer es etwas raffinierter mag, kann zusätzlich einige frische Beeren oder einen Klecks Schlagsahne daneben platzieren.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen ist ein Solo-Künstler, aber er freut sich über Begleitung. Eine Tasse frisch gebrühter Kaffee oder ein aromatischer Tee sind ideale Partner für den Nachmittagskaffee. Für ein leichtes Dessert kann er auch mit einer Kugel Vanilleeis serviert werden, die sanft schmilzt und eine cremige Ergänzung bildet. Eine leichte Obstsalat kann ebenfalls als frische Komponente dienen.

Für besondere Anlässe

Der Streuselkuchen passt perfekt auf den Kaffeetisch bei Familienfeiern, Geburtstagen oder einfach nur für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden. Er ist unkompliziert und kommt immer gut an. An kälteren Tagen, vielleicht nach einem festlichen Abendessen, wärmt sein Anblick und Geschmack von innen. Er ist eine wunderbare Ergänzung zu einem Menü mit deftigen Hauptspeisen. Kekse und andere Süßspeisen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Bewahre den vollständig ausgekühlten Kuchen in einer luftdichten, gut schließenden Kuchenbox oder wickle ihn sorgfältig in Frischhaltefolie und/oder Aluminiumfolie ein. So geschützt kann er bei Raumtemperatur problemlos zwei bis drei Tage frisch bleiben. Achte darauf, dass keine Luft an den Kuchen kommt, um Austrocknung zu vermeiden.

Einfrieren

Ja, auch Streuselkuchen lässt sich gut einfrieren. Schneide ihn am besten in einzelne Stücke und wickle jedes Stück luftdicht in Frischhaltefolie und dann in Gefrierbeutel oder Alufolie ein. So eingefroren hält er sich für etwa 2-3 Monate. Kaufe den gesamten Kuchen und friere ihn ein, wenn du weißt, dass du ihn nicht schnell genug verbrauchen wirst.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um den Kuchen wieder aufzuwärmen, nimm ihn am besten zuerst aus der Folie und lege ihn für kurze Zeit bei niedriger Temperatur (ca. 120-140 Grad Celsius) in den Ofen. Das hilft, die knusprige Textur der Streusel wiederherzustellen und den Kuchen von innen auf Temperatur zu bringen. Falls gefroren, lass ihn erst etwas antauen, bevor du ihn aufwärmst.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch andere Mehlsorten für den Teig und die Streusel verwenden?

    Ja, du kannst experimentieren, aber sei vorsichtig. Für den Teigboden empfehle ich Weizenmehl Type 405 oder 550, da diese eine gute Balance zwischen Bindung und Zartheit bieten. Für die Streusel eignet sich neben Weizenmehl auch Dinkelmehl. Vollkornmehle können die Textur des Kuchens verändern und ihn trockener machen, daher empfehle ich, sie nur in Mischungen oder mit Bedacht zu verwenden, besonders wenn du die klassische Konsistenz wünschst.

  2. Warum sollte die Schlagsahne heiß über den Kuchen gegossen werden? Was passiert, wenn sie kalt ist?

    Das heiße Aufgießen mit Sahne ist ein entscheidender Schritt, der dem Kuchen seine besondere Saftigkeit verleiht. Die heiße Sahne dringt sofort in die heißen Streusel und den Teig ein, was zu einer feuchten, fast puddingartigen Konsistenz im Inneren führt. Wenn du kalte Sahne nimmst, kühlt sie die Streusel stark ab und wird nicht so gut vom Teig aufgesaugt. Die Konsistenz würde eher wässrig bleiben und der kühlende Effekt könnte die Knusprigkeit der Streusel beeinträchtigen. Das Zischen, das entsteht, ist ein Zeichen dafür, dass die Magie beginnt.

  3. Wie kann ich sicherstellen, dass meine Streusel wirklich knusprig werden und nicht weich bleiben?

    Die Knusprigkeit der Streusel hängt von mehreren Faktoren ab. Erstens ist es wichtig, kalte Butter zu verwenden und die Masse nur so lange zu verkneten, bis sie krümelig ist. Übermäßiges Kneten erwärmt die Butter und lässt die Streusel eher anbacken als krümeln. Zweitens hilft die heiße Sahne nach dem Backen, die Streusel von unten feucht zu machen, aber die obere Schicht sollte trocken genug bleiben, um beim Abkühlen auf Sonne und Luft zu trocknen. Wenn du besonders knusprige Streusel liebst, kannst du auch einen Esslöffel mehr Mehl in den Streuseln verarbeiten oder die Streusel nach dem Aufgießen der Sahne für ein paar Minuten ohne Abdecken auskühlen lassen, bevor du sie komplett zur Seite stellst. Und natürlich: Nicht zu früh in den Kuchen schneiden!


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