Neue Kartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl – LNNRW

new potatoes with herb quark and flaxseed oil

Der Duft von frischer Erde, durchzogen von einem Hauch von feuchten Kräutern und dem nussigen Aroma von Leinöl – es sind diese einfachen, aber tiefgreifenden Gerüche, die mich unweigerlich in meine Kindheit zurückversetzen. Es war nicht die aufwändige Weihnachtsgans oder der Sonntagskuchen meiner Großmutter, die die stärksten kulinarischen Erinnerungen prägten, sondern gerade diese unscheinbaren, bodenständigen Gerichte, die das Wesen des Frühlings auf dem Teller einfingen.

Wenn die ersten zarten Kartoffeln aus dem Boden kommen und die Kräuter nach einem langen Winter wieder zu sprießen beginnen, dann stellt sich diese ganz besondere Art von Vorfreude ein. Eine Vorfreude, die nicht durch Hunger, sondern durch das tiefe Bedürfnis nach Reinheit und Leichtigkeit gespeist wird, nach dem Versprechen neuer, frischer Aromen.

Neue Kartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl

Neue Kartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl

Dieses Gericht ist die Quintessenz des deutschen Frühlings: junge, zarte Kartoffeln, die mit einem frischen, selbstgemachten Kräuterquark und einem Schuss gesundem Leinöl serviert werden. Es ist leicht, nahrhaft und perfekt als Hauptgericht für warme Maitage oder als Beilage zu Spargel. Ein wahrer Genuss für alle, die einfache, authentische Aromen schätzen und die frischen Produkte des Mais genießen möchten.

4.8 from 543 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 35 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 1kg Neue Kartoffeln (Drillinge oder kleine festkochende Kartoffeln)
  • 500g Magerquark
  • 150g Naturjoghurt (3,5% Fett)
  • 1 Bund Schnittlauch (frisch, fein geschnitten)
  • 0.5 Bund Petersilie (frisch, fein gehackt)
  • 0.5 Bund Dill (frisch, fein gehackt)
  • 3-4 EL Leinöl
  • Salz nach Geschmack
  • Frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  • Kochen
  1. 1Die neuen Kartoffeln gründlich unter fließendem Wasser waschen und mit einer Bürste sauber reiben. Die Schale kann dranbleiben, da sie bei neuen Kartoffeln sehr zart ist. Größere Kartoffeln halbieren oder vierteln.
  2. 2Die Kartoffeln in einem Topf mit ausreichend Salzwasser bedecken und zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten kochen lassen, bis sie gar, aber noch bissfest sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  3. 3Während die Kartoffeln kochen, den Kräuterquark zubereiten. Magerquark und Naturjoghurt in einer Schüssel glatt rühren. Schnittlauch, Petersilie und Dill hinzufügen und gut unterrühren.
  4. 4Den Kräuterquark mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf noch weitere Kräuter hinzufügen.
  5. 5Die warmen Kartoffeln auf Tellern anrichten. Jeweils eine großzügige Portion Kräuterquark daraufgeben und mit einem Schuss Leinöl beträufeln.
  6. 6Sofort servieren, eventuell mit einer Prise frischem Pfeffer garnieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 40g
Protein 20g
Fat 12g

Keywords: Kartoffeln, Kräuterquark, Leinöl, Frühling, Vegetarisch, Hauptgericht

Sie können alle frischen Kräuter verwenden, die Sie mögen. Gut passen auch Bärlauch, Kerbel oder eine Mischung aus Gartenkräutern. Falls Sie Leinöl nicht mögen oder nicht zur Hand haben, können Sie es durch ein gutes Olivenöl oder Kürbiskernöl ersetzen. Der Kräuterquark lässt sich hervorragend 1-2 Tage im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Frühling: Sobald die dampfenden Kartoffeln auf den Tisch kommen, versprüht das Gericht die pure Essenz des Frühlings, eine leichte Frische, die Lust auf mehr macht.
  • Einfachheit, die verzaubert: Hier liegt die Magie im Unverfälschten; wenige, aber exzellente Zutaten vereinen sich zu einem Geschmackserlebnis, das tief berührt.
  • Gesundheit im Fokus: Mit den nahrhaften neuen Kartoffeln, dem proteinreichen Quark und dem wertvollen Leinöl ist dies ein Gericht, das nicht nur gut schmeckt, sondern auch dem Körper guttut.
  • Vielseitigkeit pur: Ob als leichtes Hauptgericht an einem sonnigen Tag oder als perfekte Ergänzung zu Spargel – diese Kartoffeln meistern jede Rolle mit Bravour.
  • Nostalgischer Genuss: Dieses Gericht weckt Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten und den Geschmack authentischer, hausgemachter Küche.

Das brauchst du

Die Qualität der einzelnen Komponenten spielt bei diesem scheinbar einfachen Gericht die entscheidende Rolle. Bei den neuen Kartoffeln achte ich immer auf kleine, feste Exemplare, die sich beim Kochen nicht zerdrücken lassen und einen feinen, erdigen Geschmack mitbringen. Ebenso wichtig ist die Frische der Kräuter – sie sind es, die dem Quark seine lebendige Seele einhauchen. Ein wirklich gutes Leinöl, das nicht bitter schmeckt, rundet das Ganze ab und sorgt für die nötige Cremigkeit und Gesundheit.

  • Neue Kartoffeln: Das Herzstück, zart und voller Erde – wähle kleine, festkochende Sorten für die perfekte Textur.
  • Magerquark: Die Basis für die cremige Fülle, die sich perfekt mit den Kräutern verbindet.
  • Naturjoghurt: Verleiht dem Quark eine angenehme Leichtigkeit und sorgt für eine feine Säure.
  • Frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Dill): Die Stars, die dem Gericht Frische und Aroma verleihen – je frischer, desto besser.
  • Leinöl: Ein goldener Schuss Vitalität, der dem Gericht eine nussige Tiefe und gesunde Fette beisteuert.
  • Salz & Pfeffer: Die unverzichtbaren Würzen, die die einzelnen Aromen hervorheben und abrunden.

Die genauen Mengenangaben findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Ursprünge von Kartoffeln mit Kräuterquark sind fest in der deutschen und osteuropäischen Küche verwurzelt. Schon seit Jahrhunderten sind die bescheidenen Kartoffeln ein Grundnahrungsmittel, und die einfache Kombination mit Quark und Kräutern entwickelte sich aus der Notwendigkeit heraus, nahrhafte und erschwingliche Mahlzeiten zu kreieren. Diese Gerichte spiegeln die ländliche Tradition wider, in der saisonale Produkte und das, was der Garten hergab, im Mittelpunkt standen.

Über die Jahrzehnte hat sich dieses Gericht kaum verändert und doch ist es immer wieder neu. Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie wenig es braucht, um etwas Wunderbares zu schaffen. Die Modernisierung beschränkt sich oft auf die Wahl der Kartoffelsorte oder die Zugabe eines besonderen Öls. Die Essenz bleibt jedoch dieselbe: die pure Freude an frischen, unverfälschten Aromen.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Ehrlichkeit und seine Fähigkeit, sich an die Jahreszeiten anzupassen. Im Frühling sind es die zarten neuen Kartoffeln und frischen Kräuter, im Herbst vielleicht gedünstete Kartoffeln mit einem kräftigeren Quark. Es ist ein Gericht, das niemals aus der Mode kommt, weil es direkt auf den Punkt bringt, was gutes Essen ausmacht – Geschmack, Frische und das Gefühl, etwas Gutes für sich zu tun. Mehr über die erstaunliche Geschichte der Kartoffel erfährt man übrigens hier.

So bereitest du new potatoes with herb quark and flaxseed oil zu

Schritt 1: Die Vorbereitung der Erdenschätze

Der erste und vielleicht wichtigste Schritt für dieses Gericht beginnt unter dem Wasserhahn. Hier werden die neuen Kartoffeln, diese kleinen Wunder der Natur, gründlich gebürstet und von aller Erde befreit. Die Schale von neuen Kartoffeln ist ein Geschenk – zart, fast hauchdünn und voller Geschmack und Nährstoffe, weshalb wir sie unbedingt dranlassen. Nur die allergrößten Exemplare werden halbiert oder geviertelt, damit sie gleichmäßig garen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Je kleiner die Kartoffeln, desto schneller sind sie gar und desto intensiver ist oft ihr Geschmack. Suche nach Drillingen oder anderen kleinen, festkochenden Sorten, die beim Kochen ihre Form behalten und nicht zu mehlig werden.

Achtung: Übermäßiges Schrubben kann die feine Haut beschädigen. Sei sanft, aber bestimmt, um jedes Körnchen Erde zu entfernen. Es soll die Kartoffel duften, nicht nach Erde schmecken!

Schritt 2: Das sanfte Garen – Die Seele der Kartoffel wecken

Nun kommen die sorgfältig vorbereiteten Kartoffeln in einen Topf, wo sie von ausreichend Salzwasser umgeben werden. Das Salz ist hier nicht nur zum Würzen da, es hilft auch dabei, die Kartoffeln von innen heraus zu garen und ihnen einen ersten Geschmack zu geben. Dann wird der Herd auf mittlere Stufe gestellt, und die Kartoffeln dürfen in aller Ruhe vor sich hin köcheln.

Diese Phase ist entscheidend für die Textur. Wir wollen Kartoffeln, die innen zart und weich sind, aber dennoch einen leichten Biss haben – kein Matsch, keine harten Kerne. Etwa 15 bis 20 Minuten wird dieser Tanz der Hitze und des Wassers dauern, bis die Kartoffeln die perfekte Konsistenz erreicht haben. Geduld ist hier keine Tugend, sondern eine Notwendigkeit für das Gelingen.

Der entscheidende Moment: Kurz bevor die Kartoffeln fertig sind, steche ich mit einer Gabel oder einem Messer hinein. Gleitet sie leicht hindurch, ohne zu viel Widerstand, sind sie perfekt. Wenn sie zu leicht zerfallen, waren sie zu lange im Wasser. Wenn sie noch hart sind, brauchen sie noch ein paar Minuten.

Schritt 3: Die Kräuter-Offensive – Der Quark erwacht zum Leben

Während die Kartoffeln ihr Bad im heißen Wasser nehmen, widmen wir uns der zweiten Hauptfigur dieses Gerichts: dem Kräuterquark. In einer Schüssel treffen Magerquark und Naturjoghurt aufeinander. Der Joghurt sorgt für eine leichte, frische Säure, die den Quark wunderbar auflockert und ihn nicht zu schwer macht. Beide werden glatt gerührt, bis sie eine cremige, homogene Masse bilden, bereit, die Aromen der Kräuter aufzunehmen.

Nun ist der Moment gekommen, die frisch geschnittenen Kräuter – Schnittlauch, Petersilie und Dill – unterzuheben. Ich schneide sie immer sehr fein, damit sie sich gut verteilen und ihre Aromen intensiv abgeben. Man könnte hier auch noch etwas Knoblauch hineinpressen oder Frühlingszwiebeln hinzufügen, aber für den klassischen Geschmack sind diese drei Kräuter oft schon genug.

Was ich dabei gelernt habe: Die Frische der Kräuter macht hier wirklich den Unterschied. Wenn du getrocknete Kräuter verwendest, erreichst du bei weitem nicht dieselbe Intensität und Lebendigkeit. Und wenn du merkst, dass der Quark zu dick ist, einfach noch einen Löffel Joghurt oder auch einen Schuss Milch einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Schritt 4: Die Vollendung des Quarks – Würze und Harmonie

Der Kräuterquark steht nun vor uns, bereit, seine finale Geschmacksnote zu erhalten. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer wird er abgeschmeckt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das Salz sollte die Aromen der Kräuter hervorheben, ohne sie zu überdecken, und der Pfeffer bringt eine leichte Schärfe, die dem Ganzen Spannung verleiht. Ich mahle meinen Pfeffer immer frisch, denn das Aroma ist unvergleichlich.

Es ist auch der Zeitpunkt, um noch einmal nach den Kräutern zu schauen. Wenn du das Gefühl hast, dass noch mehr Frische fehlt, kannst du jetzt noch eine Handvoll feingehackten Dill oder Schnittlauch unterrühren. Manche mögen es auch gerne mit einer Prise Muskatnuss, die dem Quark eine leicht warme, erdige Note verleiht. Experimentiere ein wenig, bis du die perfekte Balance für deinen Geschmack gefunden hast.

Ein ehrlicher Tipp: Der Quark schmeckt am besten, wenn er mindestens 10-15 Minuten ruhen kann, nachdem die Kräuter untergemischt wurden. So können sich die Aromen richtig entfalten und verbinden. Wenn du den Quark wie im nächsten Schritt beschrieben weiterverarbeitest, ist das keine Verzögerung, sondern eine Vorbereitung für den perfekten Geschmack.

Schritt 5: Das Finale – Anrichten und Genießen

Die Kartoffeln sind nun fertig gegart und abgetropft, sie dampfen noch leicht und verströmen ihren erdigen Duft. Auf jeden Teller kommen nun eine großzügige Portion dieser köstlichen Kartoffeln. Darauf wird nun die selbstgemachte Kräuterquark-Creme gegeben. Nicht zu sparsam, denn sie ist der cremige Gegenpol zur leichten Kartoffel. Und zum Schluss, als krönender Abschluss und um das Aromenspiel perfekt zu machen, wird das goldene Leinöl darüber geträufelt.

Der Duft, der nun in der Luft liegt, ist fast greifbar: die Wärme der Kartoffeln, die Frische der Kräuter und das nussige Aroma des Leinöls verschmelzen zu einer Symphonie, die man förmlich schmecken kann, bevor man überhaupt den ersten Bissen genommen hat. Dies ist ein Gericht, das man am besten sofort genießt, solange alles noch warm und frisch ist.

Der letzte Schliff: Wenn du möchtest, kannst du noch eine Prise frisch gemahlenen Pfeffer darüber streuen oder ein paar kleine Dillspitzen zur Dekoration verwenden. Aber oft ist weniger mehr. Die Einfachheit dieses Gerichts ist seine größte Stärke und macht es zu einem perfekten Beispiel für einfache, aber geschmackvolle Hauptgerichte.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die falschen Kartoffeln wählen. Wenn du mehligkochende Kartoffeln verwendest, laufen sie Gefahr, beim Kochen zu zerfallen und zu einem Brei zu werden. Die zarte Textur und der feine Geschmack neuer Kartoffeln gehen verloren. Wähle immer festkochende Sorten für dieses Gericht.

Fehler 2: Die Kräuter nicht frisch verwenden. Getrocknete Kräuter können den frischen, lebendigen Geschmack, den dieses Gericht ausmacht, einfach nicht liefern. Sie sind eine Notlösung, aber für das beste Ergebnis greife immer zu frischen Kräutern, die du kurz vor der Zubereitung hackst.

Fehler 3: Das Leinöl überhitzen oder vergessen. Leinöl ist empfindlich und verliert bei zu starker Hitze seine wertvollen Inhaltsstoffe und seinen feinen Geschmack. Es sollte erst kurz vor dem Servieren über die Kartoffeln und den Quark geträufelt werden, damit sein Aroma zur Geltung kommt. Manche heizen es mit den Kartoffeln mit an, aber das ist nicht ideal.

Fehler 4: Den Quark zu früh salzen und ziehen lassen. Wenn der Quark zu lange mit Salz ruht, kann er wässrig werden. Salze ihn erst kurz vor dem Servieren oder gib die Prise Salz erst dann dazu, wenn du merkst, dass die Aromen sich entfalten müssen. Achte darauf, dass das Salz die Kräuter nicht überlagert.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Frühlingsvariation: Ersetze den Magerquark und Naturjoghurt durch eine cremige vegane Joghurtalternative, zum Beispiel auf Basis von Soja oder Kokos. Achte darauf, dass diese ungesüßt ist. Statt Quark kannst du auch Seidentofu pürieren und mit den Kräutern mischen. Das Ergebnis ist eine leichte, cremige vegane Alternative, die genauso frisch und köstlich schmeckt.

Die herzhafte Variante mit gerösteten Zwiebeln: Für eine zusätzliche Geschmacksebene kannst du eine kleine rote Zwiebel sehr fein würfeln und in etwas Butter oder Öl sanft anrösten, bis sie leicht karamellisiert ist. Diese gerösteten Zwiebeln werden dann über die Kartoffeln und den Quark gestreut. Das gibt dem Gericht eine süßlich-herzhafte Note und eine interessante Textur.

Die leichte Sommerversion mit Gurke und Minze: Wenn es besonders erfrischend sein soll, kannst du zusätzlich zur Kräutermischung noch fein gewürfelte Gurke und frische Minze in den Quark geben. Das verleiht dem Gericht eine unglaubliche Leichtigkeit und eine exotische Note, perfekt für heiße Tage, wo es nach leichten und erfrischenden Gerichten verlangt.

Profi-Tipps für new potatoes with herb quark and flaxseed oil

Das Geheimnis der blanchierten Kräuter: Wenn du besonders intensive Kräuteraromen möchtest, kannst du die frischen Kräuter vor dem Hacken kurz in kochendem Wasser blanchieren und dann sofort in Eiswasser abschrecken. Das erhält ihre Farbe und intensiviert ihren Geschmack.

Leinölqualität ist entscheidend: Kaufe dein Leinöl nicht im Supermarkt, sondern im Reformhaus oder Bioladen. Achte auf kaltgepresste Ware, die dunkel abgefüllt ist. Es sollte frisch sein und mild schmecken. Der Geschmack macht hier einen riesigen Unterschied.

Die Kartoffeln nach dem Kochen abtupfen: Nachdem du die Kartoffeln abgegossen hast, lege sie kurz auf einem sauberen Küchentuch aus und tupfe sie sanft trocken. Das verhindert, dass sie zu wässrig werden und der Quark seine Konsistenz behält.

Ein Hauch von Knoblauch: Wenn du Knoblauch magst, kannst du eine kleine Zehe sehr fein hacken oder pressen und in den Quark einarbeiten. Aber sei vorsichtig, nicht zu viel, damit er die zarten Kräuteraromen nicht überlagert.

Das „Geheimnis“ des guten Quarks: Mische Quark und Joghurt nicht nur, sondern schlage sie mit einem Schneebesen kurz auf, bis sie leicht und luftig sind, bevor du die Kräuter hinzufügst. Das verleiht dem Quark eine schönere Textur.

Servier-Ideen für new potatoes with herb quark and flaxseed oil

Anrichten & Dekoration

Beim Anrichten sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Eine rustikale Variante ist, die Kartoffeln direkt aus dem Topf in eine Schüssel zu geben, den Kräuterquark darauf zu verteilen und das Leinöl darüber zu träufeln. Für eine elegantere Präsentation werden die Kartoffeln auf einzelnen Tellern arrangiert, mit einem großzügigen Klecks Quark bedeckt und dann kunstvoll mit Leinöl beträufelt. Ein paar frische Dillspitzen oder eine zarte Blüte auf dem Quark können das Gericht optisch aufwerten.

Passende Beilagen

Dieses Gericht ist oft schon für sich allein ein Genuss, aber es harmoniert wunderbar mit leichtem Sommergemüse. Gedünsteter grüner Spargel ist ein Klassiker, der die Frühlingsgefühle perfekt ergänzt. Auch Radieschen, mariniert mit etwas Essig und Öl, bieten einen angenehmen, leicht scharfen Kontrast. Eine Scheibe frisch gebackenes Bauernbrot, vielleicht mit einem Hauch Butter, rundet das Mahl ab und bietet eine wunderbare Gelegenheit, jeden letzten Tropfen des köstlichen Kräuterquarks und Leinöls aufzunehmen.

Für besondere Anlässe

Obwohl es ein Gericht der Einfachheit ist, kann es durchaus eine festliche Note bekommen. Bei einem Gartenfest oder einem gemütlichen Brunch am Muttertag ist dieses Gericht ein Hit. Es ist leicht genug, um nicht zu beschweren, und doch so geschmackvoll, dass es alle begeistert. Wenn du es mit einem kleinen Salat oder einem Glas kühlem Weißwein servierst, ist es eine perfekte leichte Hauptspeise, die Frische und Genuss verspricht, ein wahres Juwel, das man auch gerne mit Freunden teilt, wie viele andere einfache deutsche Rezepte.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten tatsächlich Reste dieser köstlichen Kartoffeln übrigbleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend. Bewahre die Kartoffeln und den Kräuterquark getrennt in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. So bleiben die Aromen am besten erhalten und die frische Konsistenz des Quarks wird bewahrt. Bis zu zwei Tage sind die Reste in der Regel noch gut genießbar.

Einfrieren

Das Einfrieren von gekochten Kartoffeln und Kräuterquark ist eher nicht empfehlenswert. Beim Auftauen werden die Kartoffeln oft matschig und verlieren ihre Textur. Der Quark kann wässrig werden und seine cremige Konsistenz einbüßen. Daher ist es besser, nur die Menge zuzubereiten, die du auch verbrauchen kannst.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du Reste aufwärmen möchtest, erhitze die Kartoffeln am besten sanft in einer Pfanne mit etwas Wasser oder einer kleinen Menge Öl, bis sie warm sind. Der Kräuterquark sollte am besten Zimmertemperatur annehmen oder nur ganz leicht erwärmt werden, um seine Frische nicht zu verlieren. Direkt vor dem Servieren gibst du dann wieder einen frischen Schuss Leinöl hinzu, um den Geschmack abzurunden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welche Kräuter passen am besten zum Quark?

    Die klassischen Kräuter für dieses Gericht sind Schnittlauch, Petersilie und Dill. Sie bieten eine wunderbare Mischung aus frischer Würze und leicht herber Note. Aber deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Du kannst auch Kerbel, Liebstöckel, Bärlauch (in der Saison) oder sogar eine Mischung aus Gartenkräutern verwenden. Wichtig ist nur, dass die Kräuter frisch sind, um ihr volles Aroma zu entfalten. Manche mögen auch eine Prise frische Minze für eine extra erfrischende Note.

  2. Kann ich das Leinöl durch ein anderes Öl ersetzen?

    Leinöl hat einen ganz besonderen, leicht nussigen Geschmack, der für dieses Gericht charakteristisch ist. Wenn du es jedoch nicht magst oder gerade nicht zur Hand hast, kannst du es durch ein gutes, kaltgepresstes Olivenöl ersetzen. Ein Kürbiskernöl würde dem Gericht ebenfalls eine interessante, dunklere Note verleihen, aber der Geschmack wäre dann deutlich anders. Ein neutrales Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl ist eine Option, aber es fehlt ihm die aromatische Tiefe, die Leinöl oder auch Olivenöl bieten. Für das beste Ergebnis empfehle ich, bei Leinöl zu bleiben oder ein hochwertiges Olivenöl zu wählen.

  3. Lässt sich der Kräuterquark auch gut vorbereiten?

    Ja, das ist sogar sehr empfehlenswert! Du kannst den Kräuterquark problemlos 1-2 Tage im Voraus zubereiten und luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Tatsächlich profitieren die Aromen der Kräuter sogar davon, wenn sie etwas Zeit haben, sich im Quark zu entfalten. So kannst du am Tag des Essens nur noch die Kartoffeln kochen und alles zusammen anrichten. Das macht dieses Gericht auch zu einer perfekten Option für Gäste, da vieles im Voraus erledigt werden kann. Aber vergiss nicht, die Kartoffeln frisch zu kochen!

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